Fett i. Tr.

Was „Fett i. Tr.“ und „Fett absolut“ bei Käse bedeuten

Wer den Fettgehalt verschiedener Käsesorten vergleichen will, hat es nicht leicht: Während immer mehr Produkte mit „nur X Prozent Fett absolut“ werben, sind anderen Sorten beispielsweise lediglich mit „Doppelrahmstufe“ oder „60 Prozent Fett i. Tr.“ gekennzeichnet. Letzteres steht für den Fettgehalt in der Trockenmasse. Diese Angabe ist genauer als der Hinweis auf den absoluten Fettgehalt, da Käse im Verlauf der Lagerung an Wasser und damit an Gesamtgewicht verliert. Die Trockenmasse bleibt hingegen konstant.

Für Verbraucher, die eher auf den Gesamtfettgehalt achten wollen, ist die Angabe des Fettgehalts in der Trockenmasse nicht sonderlich aussagekräftig. Denn ein Hartkäse enthält wesentlich mehr Trockenmasse als ein Frischkäse. Grob geschätzt beträgt der absolute Fettgehalt im Allgemeinen etwa die Hälfte des Fettanteils in der Trockenmasse („Fett i. Tr.“). Etwas genauer ist die Berechnung nach den folgenden Formeln:

– Frischkäse: „Fett i. Tr.“ multipliziert mit 0,3
– Weichkäse: „Fett i. Tr.“ multipliziert mit 0,5
– Schnittkäse: „Fett i. Tr.“ multipliziert mit 0,6
– Hartkäse: „Fett i. Tr.“ multipliziert mit 0,7

Ein Gouda mit 45 Prozent Fett i. Tr. beispielsweise enthält 45 x 0,7, also etwa 32 Prozent Fett absolut. Bei einem Camembert mit 60 Prozent Fett i. Tr. sind es insgesamt etwa 30 Prozent Fett.
aid, Franziska Röseberg

Weitere Informationen: aid-CD-ROM „Kennwort Lebensmittel“, Bestell-Nr. 61-3729, Preis 49,50 EUR, www.aid-medienshop.de

Weinwissen Südtirol

Wenn die Abende immer lauer und länger werden, ist es Zeit, die „Open-Air-Küche“ wieder fit zu machen und den Grill heraus zu holen. Bei Grillabenden mit Freunden gibt es traditionell herzhaft-frische Salate. Gegrilltes Fleisch und Fisch. Dazu passen auch Südtiroler Roséweine hervorragend. Zum Beispiel der La Rose de Manincor des Weinguts Manincor in Kaltern oder der Signé Rosé der Kellerei Kaltern.

Eine Versuchung wert: Der La Rose de Manincor
Seit 1608 widmet sich das Weingut Manincor dem Weinanbau und der Kelterung unverfälschter Weine. Um diese noch besser auszubauen als bisher, wurde im April 2004 ein unterirdischer Keller behutsam in die Natur und direkt unter dem Weinberg eingearbeitet. Auch der La Rose de Manincor wird hier, unter der Erde, ausgebaut. Er vereint Merlot-, Pinot Noir- und Cabernet-Trauben zu einem unnachahmlichen Roséwein. Die Reben wachsen auf ausgesuchten Lagen in Kaltern. Da sandhaltige Lehmböden und Kalkschotter mit Löss- und Tonanteilen den Untergrund der Reben bilden, sind die Trauben durch eine besonders prägnante Frucht gekennzeichnet und der Rosé ist gehaltvoll und mineralisch. Nach der Traubenlese Mitte September bis Anfang Oktober wird der Most je nach Rebsorte eigenständig im gebrauchten Barrique und Tonneaux vergärt. Anschließend erfolgt eine Reifung für weitere vier Monate. Am Ende entsteht ein Rosé, der kräftig in brillantem Lachsrosa glänzt. Der zarte Duft erinnert an Erd- und Himbeeren und auch im Geschmack ist der La Rose de Manincor dicht, fruchtig und saftig im Gaumen. Dazu kommt eine feine mineralische Säure mit langem Abgang. Perfekt also zu gewürzten Vorspeisen, zu gebratenem und geräuchertem Fisch sowie zu weißem, gegrilltem Fleisch. Bei einer Serviertemperatur von 10 bis 12 Grad steht einem herrlichen Sommerabend nichts mehr im Wege.

Wein: La Rose de Manincor 2007
Weingut: Weingut Manincor
Anschrift: St. Josef am See 4, I-39052 Kaltern Preis ab Kellerei: 9,90 Euro
Informationen : http://www.manincor.com

"Ohne Gentechnik"

„Ohne Gentechnik“-Kennzeichnung tierischer Lebensmittel

Lebensmittel aus tierischer Produktion sollen künftig die Kennzeichnung „Ohne Gentechnik“ erhalten können, wenn die Tiere mit gentechnisch unveränderten Pflanzen gefüttert wurden. Auch Beimengungen von gentechnisch erzeugten Zusatzstoffen, Aromen und Vitaminen in Lebensmitteln sind grundsätzlich verboten, wenn das Kennzeichen „Ohne Gentechnik“ verwendet wird. Lediglich bei der Herstellung von Futtermitteln dürfen Zusatzstoffe, Aromen und Vitamine verwendet werden, wenn diese in geschlossenen Anlagen mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt wurden. Voraussetzung ist, dass die eingesetzten Mikroorganismen vollständig entfernt und in den jeweiligen Zusatzstoffen oder Aromen des Futtermittels nicht mehr enthalten sind.

80 Prozent der angebauten gentechnisch veränderten Pflanzen sind Futtermittel. Jahr für Jahr werden Millionen Tonnen gentechnisch veränderter Soja nach Europa importiert, ohne dass deren Verwendung in Tierfutter bei den damit erzeugten Lebensmitteln gekennzeichnet würde. Dadurch werden die Verbraucher zu Zwangsunterstützern einer umstrittenen Technologie gemacht. Lebensmittel von Tieren, die mit den gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert werden, müssen nicht besonders gekennzeichnet werden. So geraten mit den Futtermitteln auch in Deutschland große Mengen gentechnisch veränderter Pflanzen auf den Markt, ohne dass die Verbraucher darüber informiert werden. Auch der in Deutschland angebaute gentechnisch veränderte Mais wird im Tierfutter verwendet.

„Mit der neuen Kennzeichnung kann der einzelne Verbraucher beim Einkauf endlich die politische Entscheidung treffen, die Gentechnik auf dem Acker nicht zu unterstützen“, sagt Thilo Bode von foodwatch. „Die neue Verordnung setzt ihren Schwerpunkt richtig, nämlich bei den Futterpflanzen. Denn diese werden im Freiland angebaut und haben den größten potentiellen negativen Effekt.“ Der Vorschlag sei pragmatisch und sinnvoll.

Käserinde – welche ist essbar?

Ob Allgäuer Bergkäse oder Tilsiter – die Rinde schützt Käse vor dem
Austrocknen, Aromaverlust, unerwünschter Schimmelbildung und vor
Beschädigung. Sie entsteht bei der Herstellung von gereiftem Käse. Um die
Rindenbildung zu fördern werden Käselaibe
entweder mit Salz eingerieben oder im Salzbad getaucht.

Bei der Rinde wird
zwischen Naturrinde und künstlicher Rinde unterschieden. Natürlich gereifte
Käserinde ist unbehandelt und ohne Bedenken essbar, allerdings meist sehr
fest.
Bei Sorten mit
edlem Oberflächenschimmel wie Camembert und Brie ist die Rinde schmackhaft
und gilt bei Feinschmeckern sogar als Delikatesse. Die pikant-würzige Rinde
von Käsesorten mit so genannter Rotschmiere ist ebenfalls ohne weiteres
genießbar. Zu den
beliebten, kräftigen Käsetypen zählen Münsterkäse, Romadur und Limburger.

Bei Hartkäse, Schnittkäse und halbfestem Schnittkäse wie zum Beispiel Edamer
kann die Rinde zum Schutz zusätzlich mit Paraffinen, Wachsen oder
Kunststoffen überzogen sein. Diese geschmacksneutralen Überzüge sind nicht
essbar und müssen entsprechend
gekennzeichnet werden. Ebenfalls kennzeichnungspflichtig ist das
Schimmelschutzmittel Natamycin, mit dem diese Sorten mit Ausnahme von
Bio-Ware behandelt werden dürfen.

Tipp: Künstliche und mit Natamycin
behandelte Käserinden sollten nicht gegessen
werden. Natürlich gereifte und unbehandelte Käserinde kann meist
unbedenklich verzehrt werden. Lediglich Risikogruppen, wie Schwangere,
Ältere, Kleinkinder und Menschen mit geschwächtem Immunsystem sollten darauf
verzichten.

Einzelne Lebensmittel sind unzulaessig bestrahlt

Rund zwei Prozent der in Deutschland im Jahr 2006 auf Bestrahlung untersuchten Lebensmittel sind zu beanstanden. Dies ist das Ergebnis von Kontrollen der Untersuchungsbehoerden der Bundeslaender, ueber die das Bundesamt fuer Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin informiert hat. In Deutschland duerfen lediglich getrocknete aromatische Kraeuter und Gewuerze bestrahlt verkauft werden. Tiefgefrorene bestrahlte Froschschenkel, die in anderen EU-Mitgliedstaaten rechtmaessig in Verkehr sind, duerfen nach Deutschland eingefuehrt und hier vermarktet werden.

Rund ein Prozent der nach Risikokriterien ausgewaehlten Proben waren bestrahlt, obwohl dies fuer das untersuchte Lebensmittel nicht zulaessig war. Zudem wurde bei diesen Waren auf dem Etikett nicht auf die Bestrahlung hingewiesen. Rund 0,5 Prozent der auf Bestrahlung untersuchten Lebensmittel waren zwar in Deutschland fuer eine Behandlung mit energiereicher Strahlung zugelassen, die Ware war jedoch nicht ordnungsgemaess gekennzeichnet. Zwei der insgesamt 4137 Proben waren als bestrahlt gekennzeichnet, obwohl eine solche Behandlung fuer die betroffenen Lebensmittel in Deutschland nicht zugelassen ist.

Bei rund einem Drittel der wegen unzulaessiger Bestrahlung beanstandeten Lebensmittel handelte es sich um Suppen und Saucen. Ueber ein Viertel der Beanstandungen wegen unzulaessiger Bestrahlung entfiel auf Nahrungsergaenzungsmittel. Auch Pilze, Gewuerze, asiatische Nudelsnacks, Tee und getrocknetes Gemuese wurden wegen unzulaessiger Bestrahlung beanstandet. Diese Lebensmittel duerfen in Deutschland nicht in den Verkehr gebracht werden, wenn sie mit energiereichen Strahlen haltbar gemacht wurden. Zudem waren die Lebensmittel nicht als bestrahlt gekennzeichnet.

Rund 60 Prozent der Beanstandungen wegen Kennzeichnungsmaengeln entfiel auf bestrahlte Kraeuter und Gewuerze sowie bei 18 Prozent auf Suppen und Saucen. Bestrahlte Kraeuter und Gewuerze duerfen in Deutschland zwar in Verkehr gebracht werden, die beanstandeten Lebensmittel waren jedoch nicht ordnungsgemaess gekennzeichnet.

Im Jahr 2006 wurden insgesamt 4137 Proben im Hinblick auf eine Bestrahlung untersucht. Dies sind fuenf Prozent mehr als im Vorjahr. Die Probenahme erfolgt bei Lebensmitteln, bei denen eine Bestrahlung moeglich oder wahrscheinlich ist oder deren Herkunft auf eine Bestrahlung hindeutet. Durch diese risikoorientierte Probenahme ist die Zahl der Beanstandungen daher nicht repraesentativ fuer die Gesamtheit der auf dem deutschen Markt befindlichen Lebensmittel.

Hintergrundinformation zur Bestrahlung von Lebensmitteln

Um die Haltbarkeit von Lebensmitteln zu erhoehen oder gesundheitsschaedliche Mikroorganismen in Lebensmitteln abzutoeten, ist in verschiedenen Laendern die Bestrahlung einer Reihe von Lebensmitteln zugelassen.

Die verwendete energiereiche Strahlung stammt von radioaktivem Material (Gammastrahlung) oder wird von Maschinen erzeugt (Roentgenstrahlung oder beschleunigte Elektronen). Das radioaktive Material geht jedoch nicht auf das Lebensmittel ueber und fuehrt auch nicht dazu, dass Strahlung von dem bestrahlten Lebensmittel ausgeht. Die Strahlenbehandlung hat zur Folge, dass beispielsweise Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch nicht keimen oder sprossen und laenger gelagert werden koennen. Unerwuenschte Organismen (Insekten und Maden) in Getreide, Trockenobst, Gemuese oder Nuessen koennen durch eine Bestrahlung abgetoetet und die Reifung von Obst kann verlangsamt werden. Mikroorganismen, die gesundheitsgefaehrdend sind, koennen eliminiert werden; die Keimbelastung, auch von Gewuerzen, kann soweit reduziert werden, dass die Haltbarkeit der jeweiligen Produkte gewaehrleistet ist.

Die Lebensmittel werden durch die Bestrahlung nicht radioaktiv. Sie kommen nicht mit der Strahlungsquelle in Kontakt, sondern werden in Containern um die Strahlenquelle herum gefuehrt beziehungsweise unter dem Elektronen- oder Roentgenstrahl hindurch gefuehrt, bis sie die notwendige Dosis erhalten haben.

Welche bestrahlten Lebensmittel duerfen in Deutschland angeboten werden?
In Deutschland duerfen nach der Lebensmittelbestrahlungsverordnung sowie den EU-Richtlinien 1999/2/EG und 1999/3/EG lediglich getrocknete aromatische Kraeuter und Gewuerze bestrahlt angeboten beziehungsweise verkauft werden. Die Bestrahlung darf nicht in Verbindung mit einer chemischen Behandlung angewandt werden, die dem gleichen Ziel wie die Bestrahlung dient. Um eine ordnungsgemaesse Strahlenbehandlung sicherzustellen, duerfen die Lebensmittel nur in Bestrahlungsanlagen behandelt werden, die fuer diesen Zweck in einem Mitgliedstaat der EU oder durch die EU in Drittlaendern zugelassen sind.

Belgien, Frankreich, Italien, die Niederlande und Grossbritannien haben eine Strahlenbehandlung auch fuer weitere Lebensmittel erlaubt. Diese Lebensmittel duerfen in Deutschland nur angeboten werden, wenn dies in Form einer so genannten Allgemeinverfuegung durch das BVL genehmigt wurde. Eine Allgemeinverfuegung kann erteilt werden, wenn das Produkt nach den Vorschriften eines Mitgliedstaates der Europaeischen Union rechtmaessig mit ionisierenden Strahlen behandelt worden ist oder sich rechtmaessig im Verkehr des Mitgliedstaates befindet und keine Gesundheitsgefahren in sich birgt. Bislang hat das BVL lediglich eine Allgemeinverfuegung fuer tiefgefrorene bestrahlte Froschschenkel ausgesprochen.

Informationen des BVL zum Thema „Bestrahlte Lebensmittel“: http://www.bvl.bund.de/Bestrahlung

Schau aufs Etikett – mehr Klarheit für KonsumentInnen bei der Lebensmittelkennzeichnung!

Die KonsumentInnen wollen eine bessere Lebensmittelkennzeichnung. Die Ergebnisse der heute, Donnerstag, präsentierten Gallup-Umfrage im Auftrag von Konsumentenschutzminister Buchinger bestätigen AK Umfragen. „Die Lebensmittelkennzeichnung muss umfassender und konsumentenfreundlicher werden“, verlangt AK Konsumentenschützer Harald Glatz. Daher fordert die AK vom Gesundheitsminsiterium: Kennzeichnung erweitern auf verbindliche Herkunftsangaben; verpflichtende, konsumentenfreundliche Nährwertkennzeichnung; Mindestschriftgrößen.

„Eine umfassende Kennzeichnung der Lebensmittel ist nötig“, sagt Glatz. KonsumentInnen wollen bei der Herkunfts-, Nährwert- und Gentechnik-Kennzeichnung verlässliche Angaben. Bei der Gen-Kennzeichnung ist besonders wichtig, dass auch gentechnisch veränderte Zutaten etikettiert werden oder Fleisch gekennzeichnet wird, wenn die Tiere mit gentechnisch verändertem Futter aufgezogen wurden. Bei der Nährwertkennzeichnung soll verpflichtend angegeben werden, wie viel Kilokalorien, Fett, Kohlehydrate und Zucker im Produkt enthalten sind. Immerhin wollen drei von vier KonsumentInnen eine zwingende Angabe der Nährwerte für alle Produkte. Zusätzlich könnten leicht verständliche Symbole auf einen Blick Auskunft über die Ernährungsqualität eines Produktes geben. Diese Symbole sollen auf der Vorderseite von Lebensmitteln sein. Die AK kann sich ein Ampelmodell vorstellen, so wie es die englische Lebensmittelbehörde entwickelt hat: rot für „selten essen“, gelb für „moderater Konsum“ oder grün für „greif zu“!

„Außerdem müssen Lebensmittel deutlich sichtbar und gut lesbar auf den Produkten gekennzeichnet sein“, erläutert Glatz. Etiketten sind oft unübersichtlich gestaltet und nicht optimal oder sogar schlecht lesbar, z.B. Fuzelschrift, schlechte Kontraste oder zu enge Abstände zwischen den Buchstaben. Bei Platzproblemen sollten im Interesse der Verständlichkeit und Lesbarkeit eher die verschiedenen Sprachen reduziert werden. „Die Kennzeichnung aufs Internet oder Broschüren zu verlagern, darf keine Alternative sein“, sagt Glatz, „immerhin ist die Lebensmittelkennzeichnung am Etikett für die Kaufentscheidung sehr wichtig.“ Schriftgrößen von etwa zwei Millimeter bei gutem Schriftkontrast wären optimal.

Erstes W Hotel in der Schweiz

Im bekannten Skiort Verbier in der französischen Schweiz eröffnet 2009 ein neues Starwood Hotel – das W Verbier Retreat. Das Designhotel ist das erste Skiresort der stylischen Starwood Marke, das erste W Hotel in der Schweiz und in Verbier das erste Haus einer internationalen Hotelguppe. Mit dem neuen Resort stärkt die Marke W ihre Position als die am schnellsten wachsende Luxusmarke der Welt.

Das Hotel wird über 142 Zimmer und Suiten verfügen und aus vier im Chalet Stil gehaltenen Gebäuden bestehen, die durch gläserne Übergänge verbunden sind. Es liegt direkt an den besten Pisten des Skigebiets mit Blick auf die imposanten Berge. Neben einem exquisiten Restaurant wird es über eine Bar, ein Fitness Center, ein Spa und einen W Living Room verfügen. Jedes Detail sowie die gesamte Umgebung werden, wie für die W Hotels typisch, durch Design und einen ganz besonderen Stil gekennzeichnet sein.

Verbier liegt mitten in den Alpen, im Wallis und damit im französischsprachigen Teil der Schweiz, auf 1500 Metern Höhe. Der Ort ist bekannt für seine gut präparierten, besonders breiten Pisten und seine sonnige Lage. Er gehört zu den schönsten Skiregionen der Schweiz.

Das W Verbier Retreat wird ein weiteres Juwel im Portfolio der Hotelkette und folgt den Neueröffnungen in Mailand, St. Petersburg, Barcelona, Athen, Istanbul, Dubai und Doha. Weitere Retreats betreibt die Marke mit dem W Malediven und den beiden Resorts W Vieques und W Koh Samui, die derzeit noch im Bau sind.

100 ideale Vorschläge für Alleinreisende mit Kind und Mini-Familien

Familienurlaub mit Garantie. Thomas Cook Reisen hat über 200 Angebote für den Familienurlaub. Sie sind mit den Symbolen „Familie Plus“, „Familie“ und „Single mit Kind“ gekennzeichnet und leicht zu finden. Wer sich für eine solche Empfehlung entscheidet, kann sicher sein, dort wirklich alles für den Urlaub mit Kindern vorzufinden: dafür garantiert das Familiensiegel, das nur nach strenger Aufnahmeprüfung vergeben wird.

Im Familienland Türkei werden sich Singles mit Kind wie auch Elternpaare beispielsweise im Hotel Sungate Port Royal Resort (fünf Sterne) sehr wohl fühlen. Die riesige Anlage am Strand von Kemer-Beldibi ist ein wahres Kinderparadies. Für den Nachwuchs gibt es ein 20.000 Quadratmeter großes Königreich „Kids Kingdom“ mit Labyrinth. Und den Erwachsenen wird bei Jetski, Parasailing, Tauchen, Windsurfen oder Tennis bestimmt nicht langweilig. Für den, der es ruhiger mag, gibt es ein großzügiges Spa-Center mit Wellness-Anwendungen. Eine Woche All Inclusive kostet für Erwachsene ab 749 Euro, den Kinderfestpreis gibt es ab 339 Euro.

Eine ideale Anlage für Reisende mit Kindern ist auch das Hotel Alexander Beach (vier Sterne plus) auf Kreta. Das beliebte Hotel bei Malia liegt in einem schönen Garten an einem leicht abfallenden Sandstrand. Vier- bis Zwölfjährige werden im Miniclub betreut und können sich mit den anderen Gleichaltrigen am Spielplatz oder im Kinderpool mit Wasserrutschen austoben. Während die Kinder zusammen spielen, können Eltern sich bei Tennis, Beach-Volleyball, Aerobic oder Wassergymnastik fit halten und brauchen dafür keinen Cent extra zu zahlen. Nach dem Sport können sich die Gäste im Spa-Zentrum mit Massagen und Beauty-Anwendungen verwöhnen lassen oder im Hamam schwitzen. Eine Woche mit Flug und Halbpension kostet ab 602 Euro, den Kinderfestpreis (Zwei- bis 13-jährige) gibt es ab 289 Euro.

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Gentechnikfrei einkaufen – geht das?

Gentechnik im Kochtopf und Genreis im Supermarkt? „Das Gentechnikrecht hat Lücken und Tücken“, kritisiert AK Ernährungsexpertin Petra Lehner. Illegaler Genreis taucht aus dem Nichts am Markt auf und keiner erfährt in welchen Produkten. Und die Kennzeichnung ist grundsätzlich nicht konsumentenfreundlich.

So müssen z.B. Eier oder Fleisch nicht gekennzeichnet werden, wenn das Tierfutter gentechnisch verändert war. Stellt die Lebensmittelpolizei Kennzeichnungsverstöße fest oder beschlagnahmt illegale Ware, erfahren Konsumenten nicht, um welche Produkte es sicht handelte. Die AK verlangt daher eine gesetzlich verankerte Auskunftspflicht für Konsumenten. Eine neue AK Broschüre gibt nun einen Überblick im Gentechnik-Dschungel.

Anfang Oktober wurde in Reisprodukten nicht zugelassener gentechnisch veränderter Reis gefunden. Laut Homepage der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit sind bis Ende Oktober von 250 Proben 45 positiv getestet worden, das sind fast 20 Prozent.
„Von zufälliger Verunreinigung kann hier wohl nicht mehr die Rede sein“, kritisiert Lehner. Der Reis wurde zwar vom Markt genommen, aber die Konsumenten nicht informiert, um welche Produkte es sich handelt.

„Wir haben immer kritisiert, dass man sich im Gentechnikrecht leicht hinter der Amtsverschwiegenheit verstecken kann, und Konsumenten nicht erfahren, welche Produkte illegalerweise gentechnisch veränderte Organismen enthalten oder welche Produkte von der Lebensmittelaufsicht als falsch gekennzeichnet entlarvt wurden“, kritisiert Lehner. Viele waren das zwar nicht in den letzten Jahren, aber doch einige.

Vor zehn Jahren wurden in der EU erstmals gentechnisch veränderte Organismen wie zugelassen (Mais oder Soja). Der weltweite Anbau von gentechnisch veränderten Organismen steigt stetig: von 2004 auf 2005 um mehr als zehn Prozent.

Seit Frühjahr 2004 gelten ausgeweitete Gen-Kennzeichnungsregeln. Demnach muss auf Produkten angegeben sein, wenn die Pflanze gentechnisch verändert war, etwa bei Rapsöl. Aber im Labor gentechnisch hergestellte Zutaten oder Produkte von Tieren, die gentechnisch verändertes Futter gefressen haben, müssen nicht gekennzeichnet werden. Und gerade beim Futter werden verstärkt gentechnisch veränderte Organismen eingesetzt.

Das bestätigte auch ein AK Test im April: 70 Prozent der getesteten Geflügel-, Kälber-, Rinder und Schweinemastfutter enthielten Gensoja. „Konsumenten haben kein Recht auf eine entsprechende Auskunft“, kritisiert Lehner. Der Bauer weiß zwar, dass er Genfutter füttert und der Handel, woher das Produkt kommt. „Diese Informationen brauchen auch Konsumenten und nicht nur die Lebensmittelpolizei“, verlangt Lehner.

Test: Frisch gepresste Orangensäfte mit Pestiziden

In fünf von 13 Saftproben Oberflächenbehandlungsmittel nachgewiesen – Keine Schadstoffe auf Bio-Zitrusfrüchten

Konsumenten erwarten sich in einem frisch gepressten Saft unbehandelte Zitrusfrüchte. Doch: Die gesunden Säfte können Rückstände von Schädlingsbekämpfungsmitteln aus den Schalen enthalten. Ein AK Test bei 13 frisch gepressten Orangesäften und neun Bio-Zitrusfrüchten von zehn Wiener Supermärkten und Marktstandlern zeigt: In fünf Saftproben wies die AK Schadstoffe nach, zweimal wurde sogar der Grenzwert überschritten. Die Bio-Früchte waren nicht oberflächenbehandelt. „Werden für den Saft behandelte Früchte ausgepresst, sollen die Säfte zuverlässig gekennzeichnet werden“, fordert AK Konsumentenschützer Heinz Schöffl.

Frisch gepresste Orangensäfte werden gerade in der Grippezeit auf Grund des Vitamingehalts gerne getrunken. Die AK hat daher 13 frisch gepresste Orangensäfte und neun Bio-Zitrusfrüchte – Orangen und Zitronen aus biologischer Landwirtschaft oder am Etikett als unbehandelt gekennzeichnet – auf Rückstände von Oberflächenbehandlungsmitteln untersucht. Eingekauft wurde bei Spar, Billa, Merkur, Zielpunkt, Bio-Markt Maran, Floridsdorfer Markt, Karmelitermarkt, Rochusmarkt, Donauzentrum, SCN. Die frisch gepressten Säfte kosteten zwischen 3,20 und 8,80 Euro je Liter.

Um Schimmel zu vermeiden, sind Zitrusfrüchte üblicherweise oberflächenbehandelt mit Thiabendazol, ortho-Phenylphenol, Diphenyl und Diphenylamin sowie Imazalil. Behandelte Früchte müssen beim Verkauf gekennzeichnet sein. Bei Säften ist diese Information für die Konsumenten derzeit nicht vorgeschrieben. Bei Bio-Früchten sind diese Pestizide und Oberflächenbehandlungsmittel grundsätzlich unzulässig. „Bei frisch gepressten Säften erwarten sich Konsumenten ebenfalls eine einwandfreie Qualität“, sagt Schöffl, „also, dass keine Schadstoffe drinnen sind.“

Der AK Test zeigt: Bei fünf von 13 frisch gepressten Orangensäften wurde das Oberflächenbehandlungsmittel ortho-Phenylphenol nachgewiesen. In zwei Fällen wurde der geltende Grenzwert von 0,01 Milligramm pro Liter sogar leicht überschritten. Eingekauft wurden die Säfte mit Schadstoffen bei zwei Verkaufsständen am Floridsdorfer Markt, bei einem Verkaufsstand im Donauzentrum, im Galleria-Einkaufszentrum auf der Landstraßer Hauptstraße und bei einem Verkaufsstand am Karmelitermarkt. Die neun Bio-Zitrusfrüchte-Proben waren in Ordnung – bei keiner Probe wurden Pestizide über der Nachweisgrenze festgestellt.