Tohru Nakamura

Über dem Restaurant Geisels Werneckhof im Münchner Stadtteil Schwabing leuchten künftig zwei Sterne. In der neuen Deutschland-Ausgabe des Guide Michelin stiegen Küchenchef Tohru Nakamura und sein Team in die zweithöchste Kategorie auf. Der Werneckhof gehört damit zu insgesamt fünf Restaurants in der bayrischen Landeshauptstadt, die laut Definition des renommierten Gastronomieführers aufgrund ihrer hervorragenden Küche „einen Umweg verdienen“.

Von Anfang an herausragend:
Dies alles kommt nicht von ungefähr, denn seitdem Tohru Nakamura im April 2013 das kulinarische Zepter in dem traditionsreichen Restaurant übernahm, verhalf er diesem innerhalb kürzester Zeit zu internationaler Anerkennung. Auf Anhieb wurde der Werneckhof mit einem Michelin-Stern und 18 Punkten im Gault&Millau ausgezeichnet. 2015 folgte der Titel „Koch des Jahres“, verliehen vom Magazin „Der Feinschmecker“.

Ein beeindruckender Werdegang:
Der in München geborene Küchenchef – Sohn einer deutschen Mutter und eines japanischen Vaters – präsentiert eine gehobene, weltoffene Küche. Diese ist inspiriert von den beiden Kulturen, mit denen er aufwuchs, ebenso wie von aktuellen Einflüssen aus anderen Teilen der Welt. Der 33-jährige blickt in seiner beruflichen Laufbahn bereits auf eindrucksvolle Stationen und Lehrmeister zurück. Nach seiner Kochausbildung bei Sternekoch Martin Fauster im Hotel Königshof, der wie der Werneckhof zu den Geisel Privathotels gehört, sammelte Tohru Nakamura wertvolle Erfahrungen in renommierten Gourmetrestaurants im In- und Ausland – darunter so namhafte Adressen wie das Restaurant Vendôme von Joachim Wissler und das Oud Sluis von Sergio Herman.
Einblicke in die klassische japanische Küche gewann er zudem mit Hilfe von mehrwöchigen Praktika in verschiedenen Restaurants in Tokyo.

„Unglaublich! Obwohl die Leistung des gesamten Jahres hier honoriert wird, ist doch dieser 1. Dezember ein ganz wichtiges Datum für uns gewesen. Wir danken allen, die den Werneckhof unterstützen. Unseren Mitarbeiter, die nicht den Durchschnitt anstreben, unseren Gästen, welche unsere Gastronomie toll finden und nicht zuletzt der Familie Geisel, mit der wir gemeinsam jetzt erst einmal feiern werden“, freut sich Tohru Nakamura über die Auszeichnung.

Michael Geisel, Inhaber von Geisels Werneckhof, ergänzt: „Schon während seiner Ausbildung im Hotel Königshof hat Tohru Nakamura erahnen lassen, dass er es weit bringen kann. Seit fast fünf Jahren arbeiten er und sein Team höchst diszipliniert daran, sich immer weiter zu verbessern und wir sind alle sehr stolz auf diese herausragende Leistung.“

Geisels Werneckhof befindet sich in der Werneckstraße 11 in 80802 München- Schwabing und ist dienstags bis samstags ab 19.00 Uhr geöffnet (letzte Bestellung um 21.30 Uhr). Zum Mittagessen empfängt das Restaurant seine Gäste samstags zum Spät-Lunch zwischen 13.00 und 16.30 Uhr (letzte Bestellung um 14.30 Uhr). Sonntag und Montag ist Ruhetag. Reservierungen werden unter der Telefonnummer +49 (0)89 – 388 795 68 und per Mail an info@geisels-werneckhof.de entgegen genommen.

Weitere Informationen, wie die aktuelle Speisekarte, sind unter www.geisels-werneckhof.de zu finden.

Harald Wohlfahrt ist Lavazza Testimonial

Anlässlich ihres 120. Geburtstags gibt Italiens führende Kaffeemarke Lavazza den Startschuss für eine Genussoffensive in der deutschen Topgastronomie. Im Jubiläumsjahr 2015 startet die Zusammenarbeit zwischen Lavazza und dem 3- Sterne-Koch Harald Wohlfahrt, der seit mehr als 20 Jahren an der Spitze der deutschen Gastronomie steht. Harald Wohlfahrt und Lavazza vereint besonders ihr hoher Anspruch an Genuss und Perfektion im Umgang mit und bei der Zubereitung von Lebensmitteln.

Zum EDEKA Zurheide Gourmet Festival 2015 Ende September, das unter dem Motto „Gipfeltreffen – wir holen die deutschen 3-Sterne-Köche nach Düsseldorf“ steht, findet der Auftakt der gemeinsamen Genussoffensive „Lavazza im Sternenhimmel“ statt. Dort präsentiert Wohlfahrt den perfekten Menüabschluss mit der harmonisch abgestimmten Dessertkreation „Tortina Opera Lavazza“ und erläutert dazu sein Aromenkonzept. Passend hierzu können Gäste Lavazzas exklusive Premiummarke „Kafa“ probieren.

Im Gespräch mit Lavazza und EDEKA Zurheide gibt der Spitzenkoch persönliche Gourmeteinblicke: Welchen Kaffee gibt es im Hause Wohlfahrt, wenn Gäste zum Essen kommen, und wie sollte der perfekte Abschluss eines Sternemenüs aussehen?

Herr Wohlfahrt, wie fühlt sich eigentlich die Dauerposition auf dem Gipfel an? Kann man die Panoramaaussicht jeden Tag von Neuem genießen?
HW: „Wissen Sie, die Gipfelposition muss man sich jeden Tag aufs Neue erkämpfen, denn den Berg runter geht es leider immer schneller als hoch. Das ist jeden Tag mit neuen Anstrengungen und Mühen verbunden, aber wie sagte Max Schmeling so schön: ‚Wer kämpfen kann, kann auch verlieren, wer nicht kämpft, hat bereits verloren.‘“

Thema Gipfeltreffen. Sie machen sich auf Wanderschaft ganz nach oben. Welche drei Produkte hat Harald Wohlfahrt dabei im Gepäck?
HW: „Eigentlich alle Produkte, die die Natur uns geschenkt hat. Wir sollten ihr danken und den Respekt zollen, der ihr zusteht. Wir müssen Wertschätzung zeigen für all diese wunderbaren und vielfältigen Produkte der Natur und dafür, dass sie uns so zur Verfügung stehen. Sie sind die Basis für jeden weiteren Genuss, den wir daraus ziehen können.“

Ein privater Abend bei Ihnen zu Hause. Nette Gäste kommen zum Essen. Was bieten Sie zum Abschluss an?
HW: „Auf alle Fälle einen Kaffee oder einen Espresso mit Schuss oder auch gern mal einen Irish Coffee – köstlich!“

Welches Finale will der Gast von heute am Ende seines Sternemenüs erleben?
HW: „Der krönende Anschluss eines Menüs ist das Dessert, und wenn dieses ausgefallen und ganz besonders war, ist die Erinnerung an das Gesamterlebnis besonders nachhaltig. Gern bereite ich zum Nachtisch ein ganzes Gedeck zu – eine Kombination aus feinem Gebäck oder Pralinen. Dazu reiche ich einen Kaffee mit Schuss oder einen klassischen Espresso. Das gehört für mich zum Gesamtarrangement eines guten Essens einfach dazu.“
HW: Einkaufstipp vom Meister der Genusskunst: Worauf sollte man beim Einkauf von Kaffee für die gehobene Gastronomie achten?
„Die Qualität wird beim Genuss deutlich. Ein Kaffee muss für mich besonders cremig sein und nicht zu bitter, er sollte fein und nachhaltig im Geschmack sein.“

Gibt es etwas, das die gehobene deutsche Gastronomie auch heute noch von der italienischen Genusskultur lernen kann?
HW: „Italien und Genuss assoziiere ich auch gleich mit Kaffee. Ich glaube, dass es vor allem die Kaffeeaufbereitung und die große Auswahl an Kaffeevarianten sind, die Italien uns voraushat, ebenso wie eine deutlich größere Bandbreite an Maschinen. Und wichtig ist hier natürlich der professionelle und sorgfältige Umgang mit diesem Produkt. Hier können wir sicherlich noch etwas lernen.“

Was macht für Sie einen perfekten Espresso im Hinblick auf Optik und Qualität aus?
HW: „Er muss schön cremig sein, einen guten Geruch haben und soll nicht zu bitter sein. Kurz und intensiv – so trinke ich ihn am liebsten!“

Also wie die Süditaliener als Ristretto?
HW: „Ja, so kann man das sagen.“

Was begeistert Sie an und mit welchen Attributen verbinden Sie Lavazza?
„Ich verbinde Lavazza vor allem mit einem Produkt, das mit viel Sorgfalt und Erfahrung zubereitet wird und das durch eine ebenso sorgfältige Zubereitung einen Hochgenuss bieten kann.“

Herr Wohlfahrt, welche Botschaft möchten Sie durch Ihre Zusammenarbeit mit Lavazza an die gehobene und Sternegastronomie richten?
HW: „Dass man aufgeschlossen sein sollte gegenüber neuen Produkten, denn nur so kann man zu neuen Erkenntnissen gelangen und sich von besonderen Qualitäten überzeugen lassen. Ich bin gegenüber allen neuen Produkten sehr aufgeschlossen und lasse mich gern von diesen und ihrer Qualität begeistern und überzeugen. Und wenn dann weitere für mich wichtige Faktoren dazukommen, die das Produkt teilt, dann bin ich, wie in diesem Fall, offen für Neuerungen und Veränderungen. Außerdem möchte ich zeigen, dass es sich lohnt, einen Fokus auf den Abschluss eines Menüs zu legen und ihn zur Abrundung des gesamten Genusserlebnisses zu zelebrieren.“

www.gourmet-tage.de.

Manuel Schmuck

Im neuen Berliner Restaurant „Martha’s“ rocken junge, kreative Köche. Das Restaurant ist gleichzeitig Talentschmiede für eine neue Generation in der Küche

Martha’s ist das neue Restaurant im alten Westen im Herzen Berlins. Hier bringt Küchenchef Manuel Schmuck seit wenigen Wochen zeitgemäße, gehobene und dennoch bezahlbare Küche auf den Teller. Der 26-jährige Schmuck stand zuvor an der Seite von 2-Sterne-Koch Daniel Achilles im Reinstoff.

Patronin und Namensgeberin Martha, selbst leidenschaftliche Köchin von klein auf, freut sich über die positive Resonanz in der Hauptstadt: „Mit der Familie und Freunden toll und unkompliziert essen gehen – das Martha’s trifft mit seinem Konzept den Nerv der Zeit und hat die kulinarische Szene Berlins im Sturm erobert.“ Ihr Wunsch war es, eine Plattform zu schaffen, wo talentierte Jungköche auf Gäste treffen, die erstklassige Küche erleben und sich gleichzeitig wie bei Freunden fühlen. „Unser Team kocht auf sehr hohem Niveau und handwerklich ausgefeilt. Diese Energie in der Küche überträgt sich automatisch auf die Gäste,“ sagt die 23 jährige Martha. „Ich sehe das Restaurant als Kreativitätsschmiede, in der sich neue kulinarische Ideen entwickeln. Unsere Türen sind stets für junge Talente geöffnet,“ so Martha weiter.

Jung und mit Erfahrung in der Sternegastronomie im In- und Ausland, unter anderem im Wiener Steirereck, ist Küchenchef Manuel Schmuck. Im Martha’s bringt er seine einfache Philosophie auf den Punkt: „Ich verwende das Beste, was der Markt hergibt und das zu fair kalkulierten Preisen. Das muss nicht zwingend regional sein, es muss nur einfach richtig gut schmecken.“ Dabei kombiniert er verschiedene Aromen und Texturen miteinander, verbindet gern auch typisch deutsche, bodenständig deftige Produkte mit asiatischen und mediterranen Aromen. Kreationen wie Gesottene Kalbszunge mit violettem Senf, Senfkörnern, Zwiebel-Püree, Hefe-Bockbier-Vinaigrette, Granny-Smith und Rotkohlblättern oder ein Muscheleintopf aus Bachsaibling mit Haselnussöl, Amaranth, Rucola, saurem Rotkohl und Rotkohlsaft stehen auf der Karte. Die Gerichte kosten zwischen 8 bis 30 Euro. Sie werden ergänzt durch 80 preisgünstig kalkulierte Weine aus Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 18:00 bis 22:30 Uhr (Küche), Bar: open end. Reservierungen unter +49 30 78 00 66 65 oder online unter http://marthas.berlin.

Manfred Schwarz

Der 57jährige Sternekoch schliesst sein Restaurant in Heidelberg. Am 4. November 2003 eröffnete Zwei-Sternekoch Manfred Schwarz nach 13 Jahren Deidesheimer Hof sein Restaurant in der Print Media Academy der Heidelberger Druckmaschinen AG.

Am 1. Januar 2014 schließt die vielfach ausgezeichnete Heidelberger Genussadresse Nummer eins. Der 57-jährige Unternehmer will nach zehn erfolgreichen Jahren in Heidelberg in einem anderen Rahmen etwas Neues aufbauen.

Schwarz wurde in Deidesheim als Lieblingskoch von Alt-Bundeskanzler Kohl bekannt. Sein „Saumagen“ mundete vielen Staatsgästen.
Schwarz will es noch einmal wissen und eröffnet 2014 ein neues Restaurant im Golfclub Bruchsal. Hier wird es vorerst jedoch keine Zwei-Sterneküche geben, sondern ganz normale, gehobene Golfclub Gastronomie im nagelneuen Clubhaus. Aber Schwarz wäre nicht Schwarz, wenn er nicht noch ein tolles Gourmet Konzept in der Hinterhand hätte. Es bleibt spannend. Auf jeden Fall kann sich Karlsruhe über ein neues Restaurant freuen!

Hubert Retzbach

Wenn Beständigkeit einen Namen hat, dann sicher Hubert Retzbach! Seit über 32 Jahren kocht der Sternekoch in der Zirbelstube des Hotel Viktoria in Bad Mergentheim. Seit 20 Jahren holt der 56jährige Retzbach jedes Jahr einen Stern für das Hotel Viktoria – Jetzt verlässt er das Haus und wird gastronomischer Leiter des Landgasthof Jagstmühle. Retzbach: „Ich will mal was Neues machen. Wenn nicht jetzt, wann dann?“

Der bescheidene Retzbach folgt einem Trend und will in der Jagstmühle keine Sterneküche, sondern gute, gehobene Lokalküche anbieten. Retzbach sucht neben Köchen auch noch Lehrlinge: www.jagstmuehle.de/jagstmuehle/offene-stellen/

www.victoria-weinkeller.de/main/index.php?webcode=restaurants_kueche
Ein Nachfolger für das Viktoria steht noch nicht fest. Retzbach verlässt der Viktoria als Freund des Hauses.

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Vorfreude auf den Start des S.Pellegrino Cooking Cup 2012

Die 12. Auflage des S.Pellegrino Cooking Cup, vom Segel zum Herd, wird am 22. und 23. Juni in der malerischen Lagune Venedigs stattfinden. Sie vereint zwei große italienische Leidenschaften in einem einzigen großen Event: Segeln und gehobene Küche. Seit Jahren zieht die Regatta, die in Zusammenarbeit mit dem venezianischen Yachtclub Compagnia della Vela ausgerichtet wird, Matrosen, Skipper, Küchenchefs und Liebhaber gehobener Küche aus aller Welt an.

Während der Zwölf-Meilen-Regatta vom venezianischen Lido zur Insel San Giorgio werden sich 50 Boote mit ihren erfahrenen Crews und talentierten jungen Küchenchefs einer aufregenden Herausforderung stellen und ihre Fertigkeiten im Segeln wie auch in der Küche zeigen. Während die Matrosen und Skipper an Deck wenden und halsen, wird auf jedem Boot ein Koch ein Gericht zubereiten – mit allen damit verbundenen Schwierigkeiten. Die Ergebnisse werden von einer Jury, bestehend aus bekannten Küchenchefs, bewertet.

Im Rahmen dieses prestigeträchtigen Wettbewerbs präsentiert S.Pellegrino „Inside the Cooking“. Diese Regatta innerhalb der Regatta wird von zehn Booten und zehn Crews mit je einem Koch an Bord ausgetragen. Sie repräsentieren jeweils ein Land, in dem das Fine Dining Water getrunken wird und ein wesentliches Symbol für gehobene Küche darstellt. Die Köche stammen in diesem Jahr aus Italien, China, Belgien, Luxemburg, Australien, Russland, den Niederlanden, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Israel und Schweden. 2012 gilt es, eine neue Aufgabe zu bewältigen: Die Küchenchefs müssen diesmal ein Rezept mit Zutaten aus einem „geheimen Korb“ zubereiten, zusammengestellt von ALMA, der von Gualtiero Marchesi gegründeten „International School of Italian Cuisine“.

Am frühen Samstagmorgen wird der Rialto-Markt voll von Köchen sein, die nach den Zutaten des „geheimen Korbs“ suchen, welche dann während der Regatta in kreative Rezepte verwandelt werden. An der Ziellinie präsentiert dann jeder Küchenchef sein Gericht der Jury. Diese wird das Gericht anhand von vier Kriterien bewerten: Präsentation, Schwierigkeit der Zubereitung, Geschmack und die Kombination mit Weinen und Wasser. Jeder Küchenchef muss das beste Wasser für das Gericht vorschlagen – entweder S.Pellegrino, das klare, kultivierte, spritzige, oder Acqua Panna, das weiche, leichte, samtige Wasser. Um die Gewinner des S.Pellegrino Cooking Cup und das Siegerboot des „Inside the Cooking“-Wettbewerbs zu ermitteln, werden die erreichten Bewertungen jedes Gerichts zur Rennzeit des Bootes addiert, auf dem es zubereitet wurde.

Am Vorabend der Regatta kämpfen die zehn Köche des „Inside the Cooking“-Wettbewerbs um den prestigeträchtigen Acqua Panna und S.Pellegrino Preis für den Nachwuchskoch des Jahres 2012. Der kulinarische Wettkampf findet am Freitag, 22. Juni, im Hilton Molino Stucky Hotel statt. Die zehn Küchenchefs werden ihr „Erkennungsgericht“ für die Gäste und die Jury als Teil des Dinners der Nachwuchsköche des Jahres zubereiten. Die offizielle Jury des S.Pellegrino Cooking Cup wird an dem Event in einem separaten Bereich teilnehmen und dort die vorläufigen Bewertungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit vornehmen.

Die Gäste werden die Gelegenheit haben, das Eröffnungsdinner im Rahmen des Publikumspreises – ein wichtiger weiterer Preis, ursprünglich ins Leben gerufen, um nicht nur die großen Gourmet-Experten einzubeziehen, sondern auch die ganz normalen Liebhaber guter Küche – zu bewerten.

Mit ihrer Teilnahme am 12. Cooking Cup stellen sich S.Pellegrino und Acqua Panna als Botschafter italienischen Stils und Lebensart und als ein Synonym für Gourmetküche und Weinkultur in aller Welt dar. Es ist ihr Bestreben, die gehobene Küche weltweit zu fördern und zu etablieren und aufkommende Talente zu finden und zu fördern. Der S.Pellegrino Cooking Cup bringt die besten jungen Köche aus der Welt der Haute Cuisine in der venezianischen Lagune zusammen – Küchenchefs, die uns allen in nächster Zeit viel Gesprächsstoff liefern werden.

Wer sich schon vor dem S.Pellegrino Cooking Cup von der Spannung anstecken lassen und auf dem neuesten Stand der Geschehnisse rund um den Preis und seine Teilnehmer bleiben möchte, geht auf finedininglovers.com . Dies ist die Webplattform für Liebhaber gehobener Küche in aller Welt, die von S.Pellegrino und Acqua Panna mit Stolz unterstützt wird.

Thomas Jaumann

Liebe Gäste,
liebe Gourmet Report Leser,

die Jaumanns Kochplatz GmbH hat am 02.08.2011 Insolvenzantrag gestellt.
Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Ralf Hildebrandt aus
Koblenz bestellt.

Am Dienstag, 16. August 2011 erschien in der Rhein Zeitung ein Bericht über
Jaumanns Kochplatz .
Der im Insolvenzrecht offensichtlich wenig bewanderte Gerichtsreporter
Hartmut Wagner (stehe ich etwa vor Gericht?) hat in seinem Artikel Auszüge
aus einem Gespräch mit mir sinnentstellt wiedergegeben, so dass zwangsläufig
(und gewollt?) ein falscher Eindruck entstehen muss. Aus diesem Grund möchte
ich das Gespräch so wiedergeben, wie es stattgefunden hat und einige Stellen
richtigstellen:
Zitat Rhein Zeitung: „Er muss sein Nobelrestaurant „Jaumanns Kochplatz“
im Koblenzer Gewerbegebiet in wenigen Wochen schließen.“
Die Wortwahl „Nobelrestaurant“ ist tendenziös und falsch. Der Hauptgang eines
Mittagsmenüs kostet im Jaumanns Kochplatz 11,50 Euro
(Beispiel: Schweinerücken im Serrano-Schinken mit mediterranem Gemüse und
Rosmarin-Kartoffeln). Bei uns werden keine Geschmacksverstärker verwendet,
keine Fertigsoßen oder dergleichen. Jeder Fond und jede Soße wird
selbstgemacht, jedes Gemüse wird von Hand tourniert. Im Übrigen war der
Verlag Rhein Zeitung ein gern und oft gesehener Kunde, die Geschäftsleitung
bestellte regelmäßig unseren Außer-Haus-Service und beschwerte sich niemals
über überzogene Preise eines Nobel-Restaurants.

Zitat Rhein Zeitung: „…schimpft im Gespräch mit unserer Zeitung über die
Koblenzer: „Die haben keine Ahnung von Gastronomie! Die gehen lieber zu
Mc Donald’s oder zur Dönerbude.“

Richtig ist, dass ich sagte, in den letzten Jahren seien zahlreiche gehobene
Restaurants in und um Koblenz wieder geschlossen worden. Aktuell gibt Ende
August das mit einem Stern dekorierte Restaurant PUR in Urbar auf, lange
davor (trotz zahlreicher Pächterwechsel) das Loup de Mer. Auch Claudio
Filippone in Kobern-Gondorf (Chiaro) musste kürzlich die Segel streichen. Ich
wies auf die permanent vor meinem Restaurant herumfliegenden Abfälle von
Burger King und McDonald’s hin und sagte: „Offensichtlich gehen die
Koblenzer lieber zu Mc Donald’s oder zur Dönerbude“. Mein Ansinnen, auf ein
strukturelles Problem in Koblenz hinzuweisen, wurde sehr offensichtlich
bewusst weggelassen.

Zitat Rhein Zeitung: „Es bietet gehobene Küche mit gesalzenen Preisen“
Richtig ist, dass handwerklich hergestellte Gerichte mit frischen Zutaten teurer
sind, als Halbfertig- oder Fertigprodukte. Ein Steinbutt aus Wildfang mit
Tomaten-Pilz-Kruste kostet bei Jaumanns Kochplatz 30 Euro. Zum Vergleich:
Heilbutt mit Safransoße gibt es im Koblenzer Restaurant Schiller’s für 29,50
Euro, in der Traube in Vallendar kostet der gebratene Seeteufel mit Pfifferlingen
und Gnocchis 28,50 Euro.

Im Nachhinein betrachtet war die Standortwahl sicherlich falsch, aber nicht
leichtfertig getroffen. Schließlich war auch die finanzierende Bank vom Konzept
überzeugt und als lokal ansässiges Geldinstitut mit Ortskenntnis von der Lage
angetan.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Gästen, Lieferanten und bei meinen
Mitarbeitern für die entgegengebrachte Treue bedanken. Auch wenn Koblenz
nicht der richtige Standort war und ist: Ich mache weiter. Mehr dazu demnächst beim Gourmet Report.

Beste Grüße aus der Küche
Thomas Jaumann

Buchholz Gutshof Britz

„Buchholz Gutshof Britz“ – so lautet der Name der neuen Berliner Wirkungsstätte von Sternekoch Matthias Buchholz. Nach Jahren in der Spitzengastronomie und renommierten Hotelküchen will der Star am Herd hier seinen persönlichen Genuss-Stil mit viel Niveau, dabei aber locker und bodenständig ausleben. Im frisch restaurierten Schweizer Haus auf dem denkmalgeschützen Areal von Schloss Britz bietet er seinen Gästen gehobene Landhausküche. Traditionelle Gerichte mit guten regionalen Zutaten stehen auf der Karte, die sich damit perfekt in die idyllische Umgebung des Gutshofs einfügt.

Matthias Buchholz arbeitet wie viele Sterneköche mit Kasumi Küchenmessern von www.kochmesser.de

Mehr Infos zum Gutshof Britz:
www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/stadtgruen/gruenanlagen/de/gruenanlagen_plaetze/neukoelln/gutspark_britz/index.shtml

VILA VITA Hotel Rosenpark in Marburg

Die deutschen und internationalen VILA VITA Hotels stehen für anspruchsvoll ausgestattete Zimmer und Suiten sowie ein überdurchschnittliches gastronomisches Angebot. Vor allem aber genießen sie den Ruf ein sehr gutes Service- und Dienstleistungsniveau zu pflegen und darüber hinaus ein herausragendes Wellnessangebot bereitzuhalten. Nach unserem neuerlichen Testbesuch im Hotel VILA VITA Rosenpark in Marburg können wir dem nur beipflichten. Hier logiert man im wohl bekanntesten und populärsten Hotel der altehrwürdigen Universitätsstadt. Das gehobene Mittelklassehotel kann in vielerlei Hinsicht überzeugen. Ein klarer Vorteil ist in jedem Fall die ruhige, aber verkehrsgünstige Lage unweit der Marburger Innenstadt. Altstadt, Schloss und Hauptbahnhof sind in wenigen Gehminuten erreichbar. Aber auch die stilsichere Hotelausstattung und der gastorientierte Service machen das VILA VITA Hotel Rosenpark zu einer vorbildlichen Übernachtungsadresse. Die Protagonisten des privat geführten Hauses bemühen sich stets, das Hotelprodukt den Wünschen ihrer durchaus anspruchsvollen Klientel anzupassen. Stagnation bedeutet über kurz oder lang Rückschritt – das weiß man hier nur zu genau.

Die angenehme Architektur und die individuelle Innengestaltung spiegeln zeitlose Eleganz und dezenten Luxus im Stil eines traditionsreichen Grandhotels wider. Dies gilt sowohl für die öffentlichen Bereiche, als auch für die komfortabel ausgestatteten Zimmer, Suiten und Appartements. Alle Räume sind in warmen Farben gehalten und mit Kirschholz sowie ausgewählten Materialien eingerichtet. Auch technisch präsentieren sich die Gästezimmer auf der Höhe der Zeit. Klare Stärke und sicherlich eine der tragenden Säulen des Hauses ist der Tagungs- und Conventionbereich mit 14 Seminarräumen, die Veranstaltungen bis zu 180 Personen ermöglichen. Darüber hinaus hat man verschiedene Pakete geschnürt, die Abwechslung für eine erfolgreiche Tagung versprechen.

Fast unerschöpflich sind die Wellnessmöglichkeiten, denn der Spa erstreckt sich über ganze 1.000 Quadratmeter. In dem von großflächigen Landschaftsmalereien, edlen Mosaiken, Statuen und Brunnen geprägten VILA VITA Vital-Center findet der Gast so ziemlich alles, was er von einem Spa-Bereich der Spitzenklasse erwarten darf, von einem riesigen Saunabereich mit Finnischer Sauna, Kräuter-, Edelstein- und Rosendampfbad über Erlebnisduschen, Eisbrunnen, Soleheilstollen (42 °C), Kneipprondell, Kristallbar und Tepidarium bis hin zu Aromakabinen und Wärmeliegen. Lediglich der Innenpool hätte für unseren Geschmack etwas größer ausfallen können. Hervorragend ist auch das umfangreiche Angebot an Massage- und Kosmetik-Anwendungen im sogenannten Beauty Garden.

Höchste Qualität verspricht das gastronomische Angebot: Eine Feinschmeckeradresse „à la bonne heure“ ist zweifellos das anspruchsvoll eingerichtete Gourmetrestaurant „Bel Etage“ auf der Empore, die man von der Atriumhalle aus erreicht. Hier zelebriert Küchenchef Bernd Siener seit Jahren eine gehobene saisonale Küche. Die zwei weiteren Restaurants „Rosenkavalier“ und „Zirbelstube“ ergänzen das kulinarische Spektrum des Hauses. Erlesene Chocolatier- und Kuchenköstlichkeiten erwarten den Gast im Café Rosenpark. Darüber hinaus ist die Hotelbar mit Atrium Lounge der ideale Treffpunkt am Abend.

Wie schon bei den vorherigen Hotelbesuchen möchten wir das VILA VITA Hotel Rosenpark für sein exzellentes, variantenreiches Frühstücksbüffet loben, dessen Qualität und Frische absolut überzeugen. Zudem ist nicht zu übersehen, dass die Mitarbeiterzufriedenheit im Haus ungewöhnlich hoch ist, denn wir trafen stets auf motiviertes und freundliches Personal, egal in welcher Abteilung wir uns umgesehen haben. So verwundert es nicht, dass die Varta-Experten das Hotel auch in der kommenden Buchausgabe wieder mit 4 Diamanten und einem „Varta-Tipp Service“ empfehlen.

Die Redaktion des Varta-Führers kürt auf ihrer Website www.varta-guide.de wöchentlich das Hotel bzw. Restaurant der Woche. Die Auswahl erfolgt anhand aktueller Prüfergebnisse unserer Experten. Die Nennung im Varta-Führer hängt allein von der Leistung der Betriebe ab. Vergeben werden Varta-Diamanten und Varta Tipps für besonderes Ambiente, erstklassige Küche oder für aufmerksamen Service.

VILA VITA Hotel Rosenpark
Rosenstraße 18-28
35037 Marburg
Telefon: 06421-60050
Telefax: 06421-6005100
E-Mail: info@rosenpark.com
Internet: www.rosenpark.com

Björn Alexander Panek verlässt das Restaurant Gabriele

Björn Alexander Panek verlässt das Restaurant Gabriele

Nach zweieinhalb Jahren als Küchenchef des Restaurant Gabriele verlässt Björn Alexander Panek zum 31. Oktober 2010 Berlin, um sich im Ausland einer neuen Aufgabe zu widmen. Die Adlon Holding, Betreibergesellschaft des mit einem Michelin Stern ausgezeichneten Restaurants, ist bereits in Gesprächen mit potentiellen Nachfolgern, um den Betrieb des Gourmetrestaurants ab dem 1. November unter neuer kulinarischer Flagge auf mindestens gleichem Niveau weiterzuführen.

Martin Pelz, Geschäftsführer der Adlon Holding, bedankt sich für mehr als zwei erfolgreiche Jahre Zusammenarbeit: „Wir bedauern die Entscheidung von Björn Panek, sind aber als Arbeitgeber zugleich stolz darauf, eine so wertvolle Basis für seine weitere berufliche Laufbahn geschaffen zu haben und wünschen ihm daher alles Gute für die Zukunft. Unsere Bemühungen konzentrieren sich jetzt erst einmal auf die Suche nach einem geeigneten Nachfolger.“ Pelz betont, dass sich am Konzept des Restaurants nichts verändern wird: „Das Restaurant Gabriele ist und bleibt das Gourmetrestaurant der Adlon Holding. Wir werden dort also gemeinsam mit dem bestehenden Team auch weiterhin eine gehobene italienische Küche präsentieren und nur mit den besten Produkten auf höchstem Niveau arbeiten“.

Das Restaurant Gabriele befindet sich auf der Südseite des Hotel Adlon und präsentiert eine gehobene italienische Küche, die seit November 2008 mit einem Michelin Stern und 16 Punkten im Gault Millau ausgezeichnet ist. Gestaltet wurde das Restaurant Gabriele von Designerin Anne Maria Jagdfeld, die eine warme und private Atmosphäre geschaffen hat, in der sich der Gast wohlfühlen kann. Das Interieur besticht durch einen unkonventionellen Mix aus klassischer italienischer Architektur und einem modernen New York-Style. In Verbindung mit dem charmanten Service erleben Gäste eine Atmosphäre voller Wohlbehagen und Entspannung an einem Ort, an dem man unbefangen die hohe Kunst der italienischen Küche genießen kann – das Restaurant Gabriele ist das „italienische Wohnzimmer Berlins“.

Das Restaurant Gabriele ist dienstags bis samstags von 18 bis 23 Uhr und sonntags von 17:30 bis 23 Uhr geöffnet. Weitere Informationen sind unter www.restaurant-gabriele.de erhältlich.