Hotelgast-Verhalten: Ehrlichkeit ist dem Hotelier am wichtigsten

Eine Umfrage des Online-Hotelreservierungsdienstes hotel.info unter seinen europäischen Partnerhotels zeigt, dass Hoteliers Ehrlichkeit als wichtigste Eigenschaft bei Gästen einschätzen.

Hoteliers legen gemäß der hotel.info-Umfrage also höchsten Wert auf Hotelgäste, die ihre Rechnung bezahlen und keine Gegenstände aus dem Hotel entwenden. Nahezu 100% der Umfrageteilnehmer aus der Hotellerie votierten hier für „sehr wichtig“ oder „wichtig“. Mit über 95% dicht dahinter steht die Eigenschaft Verlässlichkeit, z.B. keine Stornierung in letzter Sekunde oder die Beachtung der Check-In- und Check-out-Zeiten durch den Hotelgast. Als drittwichtigste Gäste-Eigenschaft gilt unter Hotelverantwortlichen die Freundlichkeit des Gastes gegenüber dem eigenen Personal. Mehr als acht von zehn Hotelmanagern sind der Umfrage nach dieser Meinung.

Sauberkeit und Großzügigkeit hingegen, Gasteigenschaften, die man gemeinhin vielleicht als besonders wichtig eingeschätzt hätte, wird offenbar weniger Bedeutung beigemessen. Während Sauberkeit immerhin rund 80% der Hoteliers als „sehr wichtig“ und „wichtig“ erachten und somit auf ein ordentlich hinterlassenes Zimmer hoffen, ist die Erwartungshaltung in Sachen Großzügigkeit des Gastes nicht sehr hoch. Nur rund jedem fünften Hotelier ist Trinkgeld wichtig.

hotel.info [ www.hotel.info ] befragte seinen deutschen und europäischen Hoteliers im Rahmen seines Hotelnewsletters. Dabei bewerteten die Hoteliers die oben genannten Gasteigenschaften mit „sehr wichtig“, „wichtig“, „neutral“, „weniger wichtig“ und „unwichtig“. Mehr als 700 Hoteliers beteiligten sich an der Umfrage.

Neil Wager

North Island Seychellen – neuer Küchenchef, neues Food-Konzept

Der 39-jährige Brite ist angekommen. Er hat die Welt bereist und arbeitete
die letzten 20 Jahre in einigen der besten Küchen dieser Welt auf 6 von 7
Kontinenten, bekochte Persönlichkeiten wie Brad Pitt, den spanischen König
und Naomi Campbell. Heute, sagt er, hat er wahrscheinlich einen der besten
Arbeitsplätze der Welt. Seit April 2010 ist er der neue Executive Chef de
Cuisine der Robinson-Crusoe-Deluxe-Insel North Island auf den Seychellen und
will das Food-Konzept des Resorts auf das nächste Level heben.

Die Gäste der exklusiven Insel mit der Größe Monacos und nur 11 Gästevillen
bekommen jeden Essenswunsch erfüllt. So konnten sie bisher bereits unter dem
Motto „any menu, any venue, any time“ ordern, was, wann und wo sie wollten.
Ob Japanisch am Strand um 4 Uhr morgens oder Kreolisch am Pool um 21 Uhr.
Der logistische Aufwand für das Küchenteam North Islands, das sich 25 km
nördlich der Hauptinsel Mahé befindet, ist enorm. Neil Wager möchte diese
Philosophie weiterentwickeln und hört sich die Wünsche und Vorstellungen
seiner Gäste am Anfang ihres Aufenthaltes sehr aufmerksam an. Jeder einzelne
Gang wird in den folgenden Tagen ganz persönlich auf die Vorzüge des Gastes
zugeschnitten, wobei nach wie vor der Grundsatz gilt, nicht à la Carte,
sondern ganz individuell zu essen.

Die Vision von North Island ist, ein Hideaway nicht nur für die Gäste,
sondern auch für die Flora und Fauna der Insel zu schaffen. Ein Team an
Biologen und Umweltschützern arbeitet für die Renaturierung permanent daran,
den Ursprungszustand der Artenvielfalt (vor dem Missbrauch der Insel als
Kokosnussplantage durch die Briten) wiederherzustellen. Diese Philosophie
zieht sich auch durch das Gourmetkonzept North Islands. Die Zubereitung der
Speisen steht im Einklang mit den Elementen der Insel. Neil Wager gewinnt
eigenes Meersalz aus dem indischen Ozean, räuchert frisch gefangenen Fisch
(nur so viel, wie tatsächlich benötigt wird) und verwendet Gemüse und Obst
aus eigenem Anbau. Das Landschaftsteam hat für Neil Wagers Ideal extra ein
hydroponisches System entwickelt, um den Garten für Obst, Gemüse und Kräuter
nach seinen Vorstellungen anzulegen. Das Küchenteam hegt und pflegt den
Bestand täglich. Die Küchenausstattung ist energiesparend, der Karbongehalt
reduziert. Die beschränkte Nutzung von nicht-bodenständigen, importierten
Zutaten führt den Gedanken des Umweltschutzes weiter. Neil Wager sieht dies
als Herausforderung, die ihn zu noch mehr Kreativität bei seinen Gerichten
anspornt.

Ein Erlebnis vor dem eigentlichen Gourmetgenuss ist für den Gast ein
Spaziergang zusammen mit dem Küchenchef entlang des Weststrandes. Auf dem
Weg lassen sich indische Maulbeeren pflücken und essen. Neil Wager sinniert
über die verschiedenen Früchte- und Gemüsesorten, die von der Insel stammen.
Nebenbei können gemeinsam die Zutaten für das Abendessen des Gastes
gesammelt werden. Kann es einen individuelleren und persönlicheren Service
geben?

Neil Wagers Vision ist es, North Islands einmalige Küche, die Qualität und
Kreativität der Gerichte noch weiter zu steigern und gleichzeitig im Sinne
der Nachhaltigkeit das Geschenk, als welches er die Insel sieht, mit seiner
Food-Philosophie unterstützend zu bewahren.

Weitere Informationen zu North Island unter www.north-island.com

Concierge

Was macht eigentlich…

… ein Concierge?

Der Concierge ist hauptsächlich in der gehobenen Hotellerie zu finden. Er weiß alles, kennt jeden, macht Unmögliches möglich und erfüllt jeden Wunsch. In der Stadt kennt er sich besser aus als jeder andere und ist erstklassig informiert, was wann wo stattfindet. Für die Bedürfnisse seiner Gäste hat der Concierge hat stets ein offenes Ohr. Und dank des „Cardex“ – eine Art geheim gehaltenes Notizbuch – sind ihm die Wesensart, Vorlieben, Angewohnheiten und Interessen des Gastes bestens bekannt.

Landgasthäuser in Hessen

Speisekarten sind die kulinarischen Schatzkarten einer Region. Hier lassen sich Entdeckungen machen, die von ihrer Geschichte erzählen und von den Menschen, die dort leben. Die ganze Vielfalt eines Landes offenbart sich in seiner Küche und seiner Gastronomie. Viel Ursprüngliches hat sich im hessischen Hinterland, abseits der historischen Heeresstraßen gehalten, viel Neues floss durch die weltoffene Messe-Metropole Frankfurt in Hessens Küchen ein – und das bis zum heutigen Tag. Wer Hessen kennenlernen will, der tut das am besten auf dem Lande. Die Vielzahl unterschiedlicher Landgasthäuser zeichnet ein Bild Hessens, in dem Landschaft und Gastronomie harmonisch zusammen wirken. Hier wird Geschichte kulinarisch spürbar und Gerichte erzählen Geschichten. Da zeugt deftig derbe Kost von den ehemals harten Lebensbedingungen der Landbevölkerung, da kitzelt moderne karibisch-hessische Küche den Gaumen des Gastes und zeigt die Weitgereistheit so manchen Küchenchefs.

So, 18.01. um 06:50 Uhr WDR

NextHotelLab öffnet seine Pforten

NextHotelLab öffnet seine Pforten

Erster Teil des Hotels der Zukunft ist eröffnet. Die Forschungsarbeit von Fraunhofer kann beginnen.

Im dritten Stock des Forschungsbaus der Fraunhofer-Gesellschaft auf dem Duisburger Unigelände, dem inHaus2, kann der Besucher auf 600 Quadratmetern ab sofort einen Blick in das Hotel der Zukunft werfen. Zwei der vier geplanten Musterräume, der so genannten „Labs“, sind eröffnet. Sie zeigen Zimmer, wie man sie in Zukunft bei seinen Hotelaufenthalten vorfinden könnte. Jedes Lab steht unter einem anderen Motto: Der Einfluss von Design und Service wird künftig im FutureHotel Showcase geprüft. Das FlexibleLab demonstriert, wie sich Hotelzimmer an die Bedürfnisse von unterschiedlichen Zielgruppen anpassen lassen.

Anfang kommenden Jahres werden zwei weitere Labs folgen. Im MediaLab wird dann getestet, welche Technik zukünftig bei der Gestaltung von Hotelzimmern Sinn macht. Im WellcomLab werden alle Sinne des Gastes angesprochen und die jeweilige Auswirkung auf das Behaglichkeitsempfinden erforscht.

Wie kommt der Drink aufs Zimmer?

Innovative Servicekonzepte, das Design mit neuen Materialien, der Einsatz neuer Technologien und das Wohlbefinden des Gastes stehen im Mittelpunkt des FutureHotel Showcase. Das ca. 38 qm große Zimmer erscheint im ungewöhnlichen, futuristischen Design: Keine geraden Wände, Ecken und Kanten, sondern runde Formen und weiche Linien bestimmen dabei die Gestaltung des Raumes. Diese Formen wirken sich – wie wissenschaftliche Studien ergeben haben – positiv auf das Wohlbefinden des Menschen aus. Er fühlt sich aufgehoben und umfangen.

Die Anordnung der Möbel im Rauminneren orientiert sich an einer Spirale. Ganz ungewöhnlich: Im Inneren des Raumes bilden Relaxzone, Dusche und Kleiderschrank einen eigenen Komplex.

Im FutureHotel Showcase erwarten den Gast nicht nur das ungewöhnliche Design, sondern Serviceroboter, die den Aufenthalt komfortabler gestalten sollen. Als erster Roboter wird die rollende Minibar realisiert: Über die Fernbedienung des TV-Gerätes sendet der Gast seine Bestellung an den Zimmerservice. Kurze Zeit später steht das georderte Getränk dank eines führerlosen Transportsystems vor der Tür. Für einen unfallfreien Service sorgen Bewegungssensoren.

Wie wird aus dem Einzel- ein Familienzimmer?

Das FlexibleLab wendet sich vor allem an Hotelplaner und –entwickler. In den zwei jeweils ca .33 qm großen Räumen wird getestet, wie sich Räume bedarfsorientiert an die Erwartungen wechselnder Zielgruppen anpassen lassen. Nicht ein spezieller Raum für jeden Gast, sondern ein variabler Raum für alle lautet die Devise. Durch verschiebbare Trennwände wird so etwa aus zwei Einzelzimmern eine Familiensuite oder ein kleiner Tagungsraum für geschäftliche Besprechungen. Selbst Tische und Betten sind so gestaltet, dass sie sich flexibel an verschiedene Bedürfnisse anpassen lassen. Auch das Bad, das aus hochwertigen Modulen wie Whirlpool, Duschkabine, Bidet und großzügigem Waschtisch besteht, lässt sich dann zielgruppengerecht zu einer Badelandschaft kombinieren. Hier wird begrenzter Raum maximal ausgenutzt: Per Knopfdruck erscheinen immer nur die Badmöbel, die man gerade braucht. Auf Knopfdruck kann so z.B. ein Damen-WC mit einem Herren-WC oder einem Bidet ausgetauscht werden, die Duschkabine weicht dem Waschtisch. Das nicht mehr genutzte Modul verschwindet einfach in der Wand.

Welche Farbe hat das Wohlgefühl?

Im ca. 18 qm großen WellcomLab (= Wellness + Comfort) sollen alle Sinne des Gastes angesprochen werden. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Faktoren Farbe, Akustik, Raumklima und Temperatur auf das Wohlbefinden des Gastes wirken. Die Räume können hier mit Hilfe von Projektionsflächen in unterschiedliche Farben getaucht werden. Mittels eines USB-Sticks können sogar persönliche Bildmotive des Gastes an die Wände projiziert werden. Aus einem anonymen Hotelraum wird so ein individuell gestaltetes Gästezimmer.

Auch die Akustik lässt sich nach Wunsch gestalten. Über eine so genannte Akustikdecke kann der Raum in einen bestimmten Klang getaucht werden. Schalldämpfende Wandbeläge sorgen zudem für eine Schalldichte, die sich positiv auf die Stimmung auswirken kann.

Wie klingt das Bad?

Im ca. 18 qm großen MediaLab wird sich alles um das Thema Technik drehen. Vom Bett aus, das in der Mitte des Raumes platziert ist, hat der Gast den Blick auf drei Leinwände, die im Halbkreis um ihn herum an den Wänden platziert sind. Die Leinwände können beliebig gemeinsam oder auch unabhängig voneinander genutzt werden für das Abspielen von Filmen, die Wiedergabe von Stimmungsbildern oder auch als PC-Bildschirm.

Ohne großes Verbiegen ermöglicht im Bad der Einsatz einer Kamera den Blick auf den eigenen Rücken. Auf Knopfdruck wird einfach eine Rückansicht eingeblendet. Eine verstärkte Zoomfunktion macht den Spiegel zudem zum Kosmetikspiegel, sobald der Gast sich ihm mit dem Gesicht nähert.

Ein besonderes Augenmerk gilt auch der Akustiktechnik im Bad. Muss ein Bad zwingend nach Bad klingen oder ist es möglich, durch integrierte Lautsprecher in den Wänden und der Badewanne sowie durch absorbierende Materialien eine schallarme, wohnliche Akustik herzustellen?

Forschungsstart im Winter

Künftig werden die Labs von Testpersonen unter der Leitung von Fraunhofer auf Herz und Nieren geprüft. Anhand der Testergebnisse werden die Räume dann einer Optimierung unterzogen, die in der zweiten Phase des Projekts umgesetzt wird. Interessierte können sich wenden an Vanessa Borkmann, Tel. 0711 970-54 86, vanessa.borkmann@iao.fraunhofer.de

Namhafte Partner im inHaus2

Geplant und umgesetzt wird das NextHotelLab von einem Konsortium bestehend aus neun Fraunhofer Instituten unter der Leitung des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation. Unterstützt wird das Projekt vom Bund, dem Land NRW, der EU und den beteiligten Wirtschaftspartnern: Neben dem Anwendungspartner Lindner, der sich konzeptionell mit einbringt, sind über 50 weitere namhafte Wirtschaftsunternehmen u.a. aus der Bau- und IT-Branche Teil des Projekts. Dazu gehören u.a. Henkel, Hochtief, Schindler und T-Systems.

www.lindner.de

www.inhaus-zentrum.de

Neues aus dem Hotel-Labor

Neues aus dem Hotel-Labor

Der Rohbau des „NextHotelLab“ ist fertig. Jetzt arbeiten Forscher des Fraunhofer Instituts zusammen mit Verantwortlichen der Lindner Hotels AG an seinem Innenleben.

Stabübergabe im dreistöckigen Forschungsbau auf dem Gelände des inHaus-Innovationszentrums der Fraunhofer-Gesellschaft in Duisburg. Auf der Baustelle haben die Maurer und Zimmerleute ihre Arbeiten abgeschlossen. Jetzt übernehmen die Forscher der Fraunhofer Gesellschaft zusammen mit den Experten der Lindner Hotels AG die Ägide. Auf ca. 800 Quadratmetern gestalten sie die vier Musterräume – im Forscherjargon „Labs“ – des „NextHotelLab“.
Jedes Lab steht unter einem anderen Forschungsmotto: Um den Einfluss von Gestaltung und Service dreht sich das so genannte FutureHotel Showcase. Welche Medientechnik zukünftig bei der Gestaltung von Hotelzimmern Sinn macht, testet das MediaLab. Im WellComLab werden alle Sinne des Gastes angesprochen und im FlexibleLab testen die Forscher, wie sich Hotelzimmer an die Bedürfnisse von unterschiedlichen Nutzungsszenarien anpassen lassen. Realisiert werden zur Eröffnung im November zunächst das FutureHotel Showcase und das FlexibleLab.

Wie kommt der Drink aufs Zimmer?
Gestaltung mit neuen Technologien und Materialien, das Wohlbefinden des Gastes und innovative Servicekonzepte der Zukunft stehen im Mittelpunkt des FutureHotel Showcase. Das 38 qm große Zimmer erscheint im ungewöhnlichen, futuristischen Design: Keine geraden Wände, Ecken und Kanten, sondern runde Formen und weiche Linien bestimmen dabei die Gestaltung des Raumes. Diese Formen wirken sich – wie wissenschaftliche Studien ergeben haben, positiv auf das Wohlbefinden des Menschen aus. Er fühlt sich aufgehoben und umfangen.
Die Anordnung der Möbel im Rauminneren orientiert sich an einer Spirale. Ganz ungewöhnlich: Im Inneren des Raumes bilden Relaxzone, Dusche und Kleiderschrank einen eigenen Komplex.

Im FutureHotel Showcase erwarten den Gast nicht nur das ungewöhnliche Design, sondern Serviceroboter, die den Aufenthalt komfortabler gestalten sollen. Als erster Roboter wird die rollende Minibar realisiert: Über die Fernbedienung des TV-Gerätes sendet der Gast seine Bestellung an den Zimmerservice. Kurze Zeit später steht das georderte Getränk dank eines führerlosen Transportsystems vor der Tür. Für einen unfallfreien Service sorgen Bewegungssensoren.

Wie wird aus dem Einzel- ein Familienzimmer?
Das FlexibleLab wendet sich vor allem an Hotelplaner und –entwickler. In den zwei jeweils 33 qm großen Räumen wird getestet, wie sich Räume bedarfsorientiert an die Erwartungen wechselnder Zielgruppen anpassen lassen. Nicht ein spezieller Raum für jeden Gast, sondern ein variabler Raum für alle lautet die Devise. Durch verschiebbare Trennwände wird so etwa aus zwei Einzelzimmern eine Familiensuite oder ein kleiner Tagungsraum für geschäftliche Besprechungen. Selbst Tische und Betten sind so gestaltet, dass sie sich flexibel an verschiedene Bedürfnisse anpassen lassen. Auch das Bad, das aus hochwertigen Modulen wie Whirlpool, Duschkabine, Bidet und großzügigem Waschtisch besteht, lässt sich dann zielgruppengerecht zu einer Badelandschaft kombinieren. Hier wird begrenzter Raum maximal ausgenutzt: Per Knopfdruck erscheinen immer nur die Badmöbel, die man gerade braucht. Auf Knopfdruck kann so z.B. ein Damen-WC mit einem Herren-WC oder einem Bidet ausgetauscht werden, die Duschkabine weicht dem Waschtisch. Das nicht mehr genutzte Modul verschwindet einfach in der Wand.

Erste Testläufe im Winter
Die Fertigstellung des NextHotelLabs ist zur Eröffnung des inHaus2 im November dieses Jahres geplant. Danach können die Labs von Testpersonen auf Herz und Nieren geprüft werden. Ihr Feedback fließt in die Optimierung der Zimmer ein, die in der zweiten Phase des Projekts umgesetzt wird.

Namhafte Partner im „inHaus2“
Geplant und umgesetzt wird das NextHotelLab von einem Konsortium bestehend aus neun Fraunhofer Instituten unter der Leitung des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation. Unterstützt wird das Projekt vom Bund, dem Land NRW, der EU und den beteiligten Wirtschaftspartnern: Neben dem Anwendungspartner Lindner, der sich konzeptionell miteinbringt, sind über 50 weitere namhafte Wirtschaftsunternehmen u.a. aus der Bau- und IT-Branche Teil des Projekts. Dazu gehören u.a. Henkel, Hochtief, Osram, BASF, Xella, Schindler, DORMA, Villeroy&Boch und T-Systems.

Ralf Zacherl heute live in Alpirsbach

Ralf Zacherl schwingt die Kochlöffel

Millionen Fernsehzuschauer kennen Kult-Koch Ralf Zacherl: Am Dienstag, 23. Oktober, stellt der versierte Sternekoch, der stets mit saloppen Sprüchen seine Speisen würzt und mit einer gehörigen Portion Humor serviert, seine Kochkünste im Haus des Gastes in Alpirsbach, Schwarzwald, unter Beweis. Das Besondere: Ein vollwertiges, exzellentes original Zacherl-Drei-Gänge-Menü wird parallel jedem einzelnen Gast kredenzt.

Außerdem werden noch einige Überraschungen mehr aufgetragen. Über eine Großbildleinwand lässt sich von jedem Sitzplatz aus dem Meister über die Schulter und in die Töpfe schauen. Hinter den Kulissen wird Zacherl übrigens tatkräftig von einheimischen Gastronomen unterstützt. Karten für den kulinarischen Abend gibt es in den Filialen der Rentschler Edeka aktiv Märkte, in der Tourist Information und im Info-Zentrum der Brauerei für 69 Euro pro Person. Einlass ist ab 18.30 Uhr, die Kochshow beginnt um 19.30 Uhr.

Aufgrund von terminlichen Engpässen kann die Veranstaltung am Mittwoch, 24. Oktober, nicht stattfinden. Bereits gekaufte Karten können umgetauscht werden. Quelle: Schwarzwälder Bote – www.sw-online.de

Restaurant Nola

GenießerClub: Erst der Ärger, dann der Genuss. Zu Besuch im Schweizer Restaurant Nola´s.

Selten hat der GenießerClub einen so durchwachsenen Hopping-Abend erlebt wie am 4. Juli 2007 im Restaurant Nola´s in Berlin Mitte. Der Start war wahrlich nicht der beste: Fortschritt Technik erlaubt es dem Gast leider nicht, Vorspeise und Hauptgang in der gewünschten Reihenfolge serviert zu bekommen. Die herablassende Art des Service-Personals, wenn man es denn so nennen darf, erlaubt es leider nicht, erklärt zu bekommen, warum der Bestellungseingabecomputer über den Wunsch des Gastes siegt. Kalte Nudeln serviert zu bekommen, die nach Beschwerde erneut, allerdings mit mikrowellengetrocknetem Rucola am Tellerrand, serviert werden, stellen die Genießer-Geduld auf eine harte Probe.

Aber dann die Wende: Eine freundlich professionell handelnde Chefin, die noch herauszureißen versucht, was möglich ist. Und dies mit Erfolg. Die verschnupften Nudelgenießer bekamen ein komplett neues Gericht auf Kosten des Hauses, die Tränchen wurden durch ein leckeres Tröpfchen ersetzt: einen Williams Christ, der die Mundwinkel wieder ein wenig nach oben zog. Noch breiteres Lächeln gab es beim Genießen der dann heißen und überaus leckeren Gerichte, die ihr Lob wirklich verdient haben. Sommernudeln mit Bärlauch und grünem Spargel, mit Honig und Thymian überbackener Ziegenkäse, deftiges Rösti mit Spiegelei und Tobleronemousse – mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Da hat sich das Warten gelohnt und die freundliche Wiedergutmachung den Genießern ein 2- als Bewertung entlockt. www.geniesserclub.com

Nola´s

Veteranenstraße 9

10119 Berlin

http://www.nola.de/

Le Meridien

In seinem ständigen Bestreben, den Gästen einzigartige und anregende Erlebnisse zu vermitteln, gestaltet Le Méridien die Ankunft im Hotel zu einem Erlebnis, das alle Sinne des Gastes anspricht. Vom Moment seiner Ankunft bis zum Öffnen der Tür des Gastzimmers wird dieses Erlebnis inszeniert.

„Le Méridien hat sich vorgenommen, die funktionalen und rein geschäftlichen Elemente des Hotels in Erfahrungen umzusetzen, die eine emotionale Verbindung zu den Gästen herstellen. Wir möchten unsere Gäste jedes Mal erneut inspirieren. Durch strategische Partnerschaften ist Le Méridien noch stärker bestrebt, seine Kernwerte – CHIC, KULTIVIERT, VIELVERSPRECHEND – mit Leben zu erfüllen“ betonte Eva Ziegler, Senior Vice President der Marke Le Méridien.

Übergangsportal

Sobald er das Hotel betritt, durchschreitet der Gast in Bild und Ton ein Portal von Musik und Kunst. Diese Erfahrung beeinflusst die Stimmung des Gastes und markiert seinen Eintritt in ein neues Umfeld. Das Portal überrascht und soll ihn anregen, während seines Aufenthaltes offen zu sein für neue Erfahrungen.

Sensorische Erfahrung im Le Méridien

Ist er erst einmal durch dieses Übergangsportal geschritten, umhüllt den Gast der ganz besondere Duft, die Musik und der Lichteinsatz von Le Méridien. Der weltweite Marktführer der Beleuchtungsbranche, die Philips Lighting Company, wurde auserwählt, um mit der Marke Le Méridien weltweit die Beleuchtungskomponenten zu gestalten die, je nach Tageszeit und Gelegenheit und ein Gefühl von Wärme und Außergewöhnlichkeit erzeugen sollen.

Das innovative Parfum-Haus Le Labo hat für Le Méridien einen einzigartigen Duft geschaffen und für die Hotelmarke eine „olfaktorische“ Aussage entwickelt, die auf den Werten von Le Méridien basiert. Dieser exklusiv geschaffene Duft macht die Erfahrung des Gastes perfekt, weil Erinnerungen und Gefühle durch den Geruchssinn wachgerufen werden.

Schlüssel-Kunst – Unlock Art

Das „Unlock Art“-Programm von Le Méridien wurde zur Gästebindung entwickelt und betrifft eine von Künstlern geschaffene Schlüsselkarte, die Zugang zu weit mehr als nur zum Hotelzimmer ermöglicht. Die vom Künstler Michael Lin entworfene Karte wird ein Sammlerstück für Gäste und gewährt ihnen kostenlosen Zugang zu den Kunstorganisationen, die Partner von Le Méridien sind. Der Kulturbeauftragte von Le Méridien, der Avantgardist Jérôme Sans, hat „Unlock Art“ gestaltet, ein experimentelles Programm, um der Marke durch neue Initiativen und Partnerschaften Aufschwung zu verleihen.

Erhebendes Erlebnis

Le Méridien verändert das erwartete und vorhersehbare Ereignis einer Aufzugsfahrt zu einem „Erhebenden Erlebnis“ durch Bild und Ton. Le Méridien hat dafür den visionären französischen Komponisten/Produzenten und Grammy-Gewinner, Henri Scars Struck. Dieser unkonventionelle Ansatz mischt natürliche Töne, Takte und Musik. Henri Scars Struck kommt aus New York zu hause und gehört seit 15 Jahren zu den führenden Musik- und Medienproduzenten und arbeitete bereits mit gefeierten Stars wie Yves Saint Laurent, No Doubt, Madonna und Alicia Keys.

Koch-Kunst mit Vincent Klink

Wie Schnee kann er sein, pudrig und leicht schmilzt er auf der Zunge und hinterlässt eine süße Spur. War der Zucker früher eine luxuriöse Angelegenheit, so ist er mit der Entdeckung des Rübenzuckers immer alltäglicher geworden. Trotzdem: ‚was Süßes‘ ist nach wie vor etwas Besonderes. Das kann als kleine Belohnung zwischendurch daherkommen oder als leckeres Dessert ein Menu abrunden.

Kunstvoll gestaltet haben die Konfektmacher den Zucker schon im Venedig des 16. Jahrhunderts. Da wurde gebaut, Extravagantes geblasen und feine Gespinste entwickelt, die vor allem als Dekor verwendet wurden. Und eigentlich ist das alles nicht allzu schwer.
Findet jedenfalls Vincent Klink, Meisterkoch von der Stuttgarter Wielandshöhe, Mit ein bisschen Übung gelingen einfache Formen recht gut – die Meisterschaft seines Gastes hingegen ist schon was besonderes.

Robert Oppeneder war Chefpatissier bei Eckart Witzigmann, bevor er sich ganz auf den Zucker verlegt hat. Während er sein legendäres Calvadossorbet im Zuckerapfel bereitet, kreiert Vincent Klink zur Creme Café ein Orangen-Ingwerkompott. Diese nicht ganz kalorienfreie Sendung moderiert Markus Brock.

SWR, Mittwoch, 20.12., 18:15 – 18:45 Uhr