Marcus Langer & Nils Henkel

Marcus Langer, Küchenchef des Dresdner Sternerestaurants, lädt zu einem besonderen Abend mit Freund und Kollege Nils Henkel

Mit einem Michelin Stern und 17 Punkten im Gault&Millau ausgezeichnet, gehört das unter der Führung von Spitzenkoch Stefan Hermann stehende Restaurant bean&beluga mit seiner saisonal inspirierten, klassischen Küche zu den Top Adressen der sächsischen Hauptstadt. Am 27. August 2016 dürfen sich Genießer und Freunde des Dresdner Restaurants nun auf einen außergewöhnlichen Abend freuen, denn in der Küche des bean&beluga findet ein ganz besonderes Doppel statt: Küchenchef Marcus Langer hat Freund und Kollege Nils Henkel eingeladen, um mit ihm zusammen ein eigens für diesen Abend kreiertes 6-Gang Menü zu zaubern. Die beiden Köche lernten sich bereits im Jahr 2009 bei ihrer Arbeit im renommierten Schlosshotel Lehrbach kennen, wo sie fünf Jahre lang Seite an Seite gekocht haben. Im Menüpreis von 195 Euro sind neben dem Menü auch der Aperitif, Wasser und die Weinbegleitung inkludiert. Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr. Reservierungen werden telefonisch unter 0351-44 00 88 00 oder per Email unter info@bean-and-beluga.de entgegen genommen. Weitere Informationen und aktuelle Angebote sind unter www.bean-and-beluga.de zu finden.

Marcus Langer
Geboren und aufgewachsen in Görlitz, war für Marcus Langer nach Abschluss der Schule schnell klar, dass er sein Hobby – das Kochen – zum Beruf machen möchte. Er absolvierte daher zunächst eine Lehre im Görlitzer Restaurant Le-Trou Normand. Es folgten Stationen wie das 5-Sterne-Superior-Schlosshotel Kronberg im Taunus, das mit zwei Michelin Sternen ausgezeichnete Restaurant Beckers in Trier sowie das mit einem Michelin Stern ausgezeichnete Restaurant Restaurant La Societé in Köln. 2009 führte Langers Weg nach Bergisch Gladbach, wo er unter der Führung von Küchenchef Nils Henkel im mehrfach ausgezeichneten Schlosshotel Lehrbach als Sous Chef anheuerte. 2012 belegte er in dieser Position den dritten Platz im Rahmen des bekannten Wettbewerbes „ANUGA Koch des Jahres“. 2015 zog es den jungen Familienvater schließlich zurück in seine alte Heimat, wo er seit Januar als Küchenchef im bean&beluga Regie führt. In enger Abstimmung mit Stefan Hermann präsentiert Langer dort eine saisonal inspirierte, klassische Küche mit Fokus auf leichte Saucen und Fonds. Der Name bean&beluga macht dabei klar, worum es bei der Zusammenstellung der Gerichte geht: um die qualitativ besten Produkte, egal ob „einfache“ Bohne oder „edler“ Kaviar. Wichtig ist Marcus Langer der möglichst unverfälschte Eigengeschmack der Produkte, eine moderne Präsentation und Raffinesse bei der Zusammenstellung der Aromen.

Nils Henkel
Mit seiner „Pure Nature Küche“ hat sich Nils Henkel in den vergangenen Jahren eine ganz eigene kulinarische Handschrift angeeignet. Vor allem die Beschäftigung mit einer innovativen deutschen Küche spielt für den Norddeutschen dabei eine wichtige Rolle. Besonders gut gelingt ihm dies durch das Wechselspiel unterschiedlicher Texturen, die er immer wieder in seine Gerichte einbindet. Aber auch die Fokussierung auf saisonale und regionale Produkte sowie die Verwendung alter Gemüsesorten gehören für Henkel zum Teil seines kulinarischen Handwerks. Dass dieser Ansatz überzeugt, zeigen auch Auszeichnungen wie die Ernennung vom Gault&Millau zum „Koch des Jahres 2009“ oder die Ehrung „Koch des Jahres“, die der Familienvater im Rahmen der „Leaders of the Year Awards“ im Jahr 2012 vom renommierten Magazin RollingPin entgegennehmen durfte. Seine Ausbildung als Koch begann er im Romantikhotel Voss-Haus in Eutin. 1997 ging es für Henkel dann nach Bergisch Gladbach, wo er eine Stelle im renommierten Schlosshotel Lehrbach annahm und bald schon zum Küchenchef avancierte. Heute arbeitet Henkel als Freiberufler, gibt unter anderem Kochseminare und Coachings im Bereich Gastronomie und ist als Autor tätig.

Talia Bos & Alexander Kochanowski

Eine besondere Urkunde gab es von Almaz Böhm, Schirmherrin der von Karlheinz Böhm aufgebauten Stiftung „Menschen für Menschen“, für zwei junge Menschen aus Meerbusch und Hamburg. Mit der Ernennung zu Botschaftern der Stiftung ehrte die Schirmherrin die 24jährige Talia Bos, Tochter des Delikatessenpapstes Ralf Bos. Außerdem ihren Freund Alexander Kochanowski aus Hamburg. Die Witwe von Karlheinz Böhm bedankte sich vor rund 300 anwesenden Gästen für deren uneigennützige Hilfsbereitschaft zugunsten der seit 30 Jahren tätigen Äthiopienhilfe. „ Ich habe es selten erlebt, dass sich Menschen so vorbildlich anstrengen, um denen zu helfen, die sich nicht selbst helfen können.“, beschrieb sie das Engagement der neuen Botschafter. Damit bezog sie sich insbesondere auf die von den beiden initiierte Aktion „Spitzenwinzer für Äthiopien“.

Die Hilfsaktion des Meerbusch-Hamburger Duos entstand in Anlehnung an das von Ralf Bos gegründete Projekt „Spitzenköche für Afrika“, durch das mit Hilfe individueller Spendenaktionen in deutschen Top-Restaurants schon über 1,2 Millionen Euro für die Äthiopienhilfe gesammelt werden konnten. Sechs Schulen wurden mit dem Geld finanziert, eine siebte ist bereits im Bau. „Ich war einige Male vor Ort, um mir die Projekte anzuschauen und war menschlich zutiefst berührt. Denn diese Kinder haben nichts. Und wenn sie nicht zur Schule gehen können, dann werden sie nicht aus dem Teufelskreislauf von fehlender Bildung und Armut herauskommen.“, erläutert Ralf Bos seinen persönlichen Ehrgeiz, die Stiftung „Menschen für Menschen“ weiterhin zu unterstützen.

Das Engagement ihres Vaters motivierte Talia Bos, Leiterin der Wine & Bar Abteilung von Bos Food, ihren Vater auf einer seiner Reisen nach Äthiopien zu begleiten. Dort wurde die Restaurantfachfrau mit der Armut und Perspektivlosigkeit äthiopischer Kinder konfrontiert. „Mir ging es immer gut. Außerdem konnte ich zur Schule gehen, und mich weiterbilden. Es ist unfair, dass andere Kinder das nicht können, weil entweder das Geld dafür fehlt, oder sie schon im Kindesalter arbeiten müssen.“, beschreibt sie ihre Eindrücke, die sie aktiv werden ließen.

Eine wichtige Unterstützung fand sie in ihrem Freund Alexander Kochanowski, einem gebürtigen Hamburger. Mit ihm zusammen rief sie die Initiative „Spitzenwinzer für Äthiopien“ ins Leben, welche die von Karlheinz Böhm gegründete Stiftung unterstützen soll. „Ich freue mich auf die Herausforderung und möchte dazu beizutragen, dass die Lebensumstände von Menschen in Äthiopien in entscheidender Weise verbessert werden können.“, so der 31jährige diplomierte Wirtschaftsingenieur.

Mit ihrer jetzt auf deutsche Top-Winzer ausgeweiteten Initiative wollen die beiden Spendengelder generieren, mit welchen wichtige Grundlagen für die Verbesserung der Lebensumstände vor Ort erzielt werden sollen. Dabei geht es um die Themen Wasser, Ernährung, Bildung und Gesundheit. Ihr Fokus ist die besonders von Armut geprägte Region Legehida im Hochland von Äthiopien.

Am Freitagabend fand deshalb die erste Spendenparty auf dem Gelände von Bos Food statt. Unter anderem gab es eine Tombola mit Preisen, die von Top-Winzern, wie Markus Schneider, Martin Tesch, Tina Pfaffmann oder Jochen Dreissigacker gestiftet wurden. Talia Bos und Alexander Kochanowski freuten sich dabei über 9.200 Euro, die durch den Losverkauf zustande kamen, und vom Hausherren auf 10.000 Euro aufgerundet, direkt an Almaz Böhm übergeben wurden.

Free Float Car Share

Kennen Sie das? Sie kommen in Berlin am TXL an und nehmen sich ein Taxi zum Hotel Palace. Das kostet normalerweise vom Flughafen 16 -17 Euro. Ich habe die letzten fünf Male alles zwischen 20 und 37 Euro gehabt, nur nicht 16 oder 17 Euro. Berliner Taxifahrer sind nicht mehr wie früher, sondern probieren mit Umwegen oder erfundenen Zuschlägen mehr zu verdienen. Das nervt gewaltig!

Jetzt ist aber ein Inhaber eines deutsches Führerscheins nicht mehr auf Taxis angewiesen, sondern kann sein „eigenes“ Auto haben. Zumindest dann, wenn er es haben möchte. Überall in Berlin stehen Free Float Drive Now Autos. Nach dem man sich bei www.drive-now.com für 29 Euro angemeldet hat, muss man sich in einer Filiale seinen RFID Aufkleber abholen. Und sofort kann es losgehen.
Mit einer APP sucht man ein verfügbares Auto in der Nähe. Der eigene Standort und die Autos werden auf einem Stadtplan angezeigt. Jetzt clickt man auf ein Auto in der Nähe und bucht es. Nun hat man 15 Minuten zeit zum Auto zu laufen. Mit dem RFID Sticker, der auf den Führerschein geklebt ist, öffnet man das Auto und kann losfahren. Das Auto kostet 31 cents die Minute. Wenn man sein Ziel erreicht hat, parkt man das Auto und der nächste kann es sich mieten.

Das funktioniert prima und ist sagenhaft preiswert. Und man muss nicht mehr die betrügerischen Berliner Taxifahrer ertragen. Ach so, das Auto hat auch einen Navi. Einzig funktioniert die App nicht immer perfect und zeit nicht die eigene Position an, so das man sich auf der Karte suchen muss. Das sollte verbessert werden!

Ansonsten, ganz tolle Sache!
Drive now gibt es neben Berlin auch in Hamburg, München , Köln und Düsseldorf. In anderen Städten gibt es andere Services.

Noch ein Tipp: Wenn Sie mitmachen wollen und einen Freund kennen, bitte Sie diesem Ihnen eine Einladungsemail via sem System zu senden. Dann zahlen Sie nur 10 Euro für die Anmeldung und bekommen 15 Minuten gratis. Der Freund bekommt auch noch mal 30 Minuten gratis.

Sascha Stemberg

Saacha Stemberg schreibt uns:

Ich war vor Jahren in den USA und hab da coole Shirts von Köchen für Köche gesehen! Dieses Ding verfolgt mich seitdem, denn ich kann diese Shirts mit den Totenköpfen,Kochmützen und Messern nicht mehr sehen!
Mit dieser Idee bin ich vor 6 Monaten an einen befreundeten Shirt Designer mit Sitz in Köln ran getreten.
Ich habe meine ersten fünf Ideen zu Papier gebracht und entstanden sind erstmal fünf stylishe Shirts in coolen Farben und guter Qualität. Geboren war die Firma „Lekker Klamotten“ by S.Stemberg.
Ich konnte glücklicherweise den Spass daran bei meinem Freund Ralf Bos wecken. So sind die Shirts ab nächster Woche bei Bos Food, bei uns im Restaurant und bei www.charlottje-jesper.de
erhältlich!

Verkaufsstart ist am heutigen Montag, dem 1.7.2013

Zu sehen sind die coolen Shirts auf der Gourmet Report FACEbook Seite:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151576170463124.1073741840.168996673123&type=1

Jacky Donatz & Thomas Ritzer

Meisterköche gaben sich im Stanglwirt zum österreichisch-schweizerischen Austausch die Ehre – und verwöhnten die Stanglwirt-Gäste mit ihren Kreationen

Unter dem Motto „Eine rot-weiß-rote Reise durch österreichisch-schweizerische Genusslandschaften“ zauberten zwei absolute Spitzenköche an zwei Abenden im April zweimal sieben Gänge auf die Teller der Stanglwirt-Gäste. Auf der einen Seite sieben Schöpfungen von FIFA-Koch Jacky Donatz, Chef des Züricher Zwei-Hauben-Restaurants Sonnenberg. Auf der anderen Seite sieben Kreationen von Stanglwirt-Chef-de-Cuisine Thomas Ritzer und seiner 45-köpfigen Mannschaft, die natürlich auch für Jacky Donatz antrat. Das erste Zusammentreffen dieser zwei ihrer Heimat eng verbundenen Köche dürfte der Anfang einer innigen und genussvollen Freundschaft sowie eines grenzüberschreitenden Austauschs sein. „Ich bin beeindruckt von dem tollen Zusammenspiel, dem fantastischen Team und unserer gemeinsamen Leistung“, resümiert Jacky Donatz sein erstes Gastspiel im Stanglwirt. „Wir haben beide voneinander profitiert und gelernt. Das war ein wertvolles Erlebnis.“

Rückspiel in Zürich – und Wiederholung noch in 2013

Am ersten Abend des rot-weiß-roten Genussspektakels kochten Jacky Donatz und Thomas Ritzer im Gasthof Stangl für die A-la-Carte-Gäste. Am zweiten Abend wurden über 120 Gäste im Hotel-Restaurant im Rahmen der Halbpension verwöhnt. Dabei mussten sich die Gäste bei jedem Gang zwischen der Schweiz (Jacky Donatz) und Österreich (Thomas Ritzer) entscheiden. Die Wahl zwischen beispielsweise „Gänseleberparfait im Madeiramantel mit schwarzem Trüffel und Brioche“ sowie „Gebeizter Lachsforelle mit Erdäpfelkas“, „In der Folie gegartem Steinbutt mit Hummer und Sellerie“ und „Kross gebratenem Zanderfilet auf Tarhonya und Paprika“ oder „Topfensoufflé mit Rhabarbershot“ sowie „Apfeltarte mit Tahaa Vanilleeis“ fiel alles andere als leicht. „Wirklich falsch machen konnte man jedoch nichts“, erklärte Michael Landwehr. Der evangelische Pfarrer aus dem Engadin, Stanglwirt-Stammgast seit 21 Jahren und enge Freund von Jacky Donatz ist der Vater der genussvollen Idee und hat den Schweizer Star-Koch in den Stanglwirt geholt. „Wir sind Michael Landwehr und natürlich Jacky Donatz unendlich dankbar für dieses einzigartige Genuss-Wochenende,“ erklärte Stanglwirt Balthasar Hauser gegenüber Gourmet Report.

Einzigartig muss dieses Wochenende jedoch nicht bleiben: Jacky Donatz hat seinen neuen Freund Thomas Ritzer sofort zum „Rückspiel“ eingeladen: „Im Sommer muss Thomas zu mir auf den Sonnenberg kommen, damit wir diese fantastische Idee weiterführen.“ Und noch in 2013 soll Jacky Donatz in den Stanglwirt zur Fortsetzung des kulinarischen österreichisch-schweizerischen Austauschs zurückkehren.

www.stanglwirt.com

Hubert Retzbach

Wenn Beständigkeit einen Namen hat, dann sicher Hubert Retzbach! Seit über 32 Jahren kocht der Sternekoch in der Zirbelstube des Hotel Viktoria in Bad Mergentheim. Seit 20 Jahren holt der 56jährige Retzbach jedes Jahr einen Stern für das Hotel Viktoria – Jetzt verlässt er das Haus und wird gastronomischer Leiter des Landgasthof Jagstmühle. Retzbach: „Ich will mal was Neues machen. Wenn nicht jetzt, wann dann?“

Der bescheidene Retzbach folgt einem Trend und will in der Jagstmühle keine Sterneküche, sondern gute, gehobene Lokalküche anbieten. Retzbach sucht neben Köchen auch noch Lehrlinge: www.jagstmuehle.de/jagstmuehle/offene-stellen/

www.victoria-weinkeller.de/main/index.php?webcode=restaurants_kueche
Ein Nachfolger für das Viktoria steht noch nicht fest. Retzbach verlässt der Viktoria als Freund des Hauses.

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Ralf Bos: Best of the Best

Gastronomie- und Food-Branche wählte den Delikatessen-Papst aus Meerbusch zur herausragenden Unternehmerpersönlichkeit –
Ausgezeichnet wird Ralf Bos nicht nur wegen seiner Innovationsleistung, sondern auch als Chef und Mensch

Wenn eine ganze Branche die „Best-of-the-Best 2012“ nominiert und wählt, dann sind die Preise eine besondere Auszeichnung. Anlässlich des Symposiums „Chef-Sache“ in Köln hatte die Zeitschrift „Port Culinaire“ zur Wahl der Top-Adressen und herausragender Persönlichkeiten aus Gastronomie und Food-Branche aufgerufen. In der Kategorie „Grand Seigneur 2012“ wurden Kandidaten gesucht, die durch ihre Leistungen als Innovator, Chef und Mensch beeindrucken. Dass Ralf Bos – der mit seinem Unternehmen BOS FOOD Deutschlands führender Delikatessenhändler ist – diese Auszeichnung zweifellos verdient, zeigte sich auch bei der Preisverleihung am gestrigen Sonntag. „In den vergangenen zwanzig Jahren habe ich sehr viel Zeit investiert, um meinen Kunden ein einzigartiges Spitzensortiment und optimalen Service zu bieten. Und ich freue mich sehr, dass mein Einsatz mit dieser Auszeichnung belohnt wird”, sagte der 51-Jährige. „Doch sehr viel von dieser Zeit habe ich sozusagen meinen Kindern gestohlen. Und deshalb widme ich den Preis meinen Töchtern.“ Er bat Vivian, Talia und Saskia Bos auf die Bühne, um mit ihnen gemeinsam den Preis entgegen zu nehmen. Und dabei gab es durchaus einige Tränen der Rührung. Auch die Tatsache, dass Bos mit sehr großem Abstand auf Platz 1 gewählt wurde, unterstreicht seine Ausnahmestellung. „Ralf Bos ist die Lichtgestalt in der gehobenen Gastronomie und gleichzeitig durch seine persönliche Art auch Freund der Köche und Sommeliers“, sagte Thomas Ruhl, Herausgeber von „Port Culinaire“.

Mit der Wahl zum „Grand Seigneur 2012“ wird die Kompetenz, das unermüdliche Engagement und die soziale Verantwortung des Sympathieträgers gewürdigt. 1989 gründete der gelernte Koch und Restaurantfachmann BOS FOOD – ein Großhandel, der die gehobenen Service- und Qualitätsansprüche der Spitzengastronomie befriedigen soll. Aus der Firma mit nur einem einzigen Produkt wurde das führende Unternehmen im bundesweiten Delikatessenhandel. Mehr als 170 Mitarbeiter verschicken täglich rund 950 Aufträge aus einem Produktportfolio von über 10 000 Spezialitäten und 650 Weinen aus aller Welt. Rund 10 000 Top-Gastronomen im In- und Ausland und über 3500 private Feinschmecker zählen zu den Stammkunden. Mit kompetenter Beratung und einem kundenoptimierten Service – wie die versandkostenfreie Lieferung innerhalb von 24 Stunden ohne Mindestbestellwert – setzte BOS FOOD neue Maßstäbe in der Branche.

Seine besondere Kompetenz in Sachen Trüffel hat Ralf Bos europaweit manifestiert. Sein Buch „Trüffel und andere Edelpilze“ ist das erfolgreichste deutschsprachige Fachbuch seiner Preisklasse aller Zeiten und wurde mit der Goldmedaille der Gastronomischen Akademie Deutschlands (GAD) ausgezeichnet. Sein zweites Fachbuch „Avantgarde – Molekularküche und andere progressive Kochtechniken“ erhielt beim literarischen Wettbewerb die GAD-Silbermedaille.

Auch bei Kochmessern ist Ralf Bos sehr wählerisch, er arbeitet nur mit den für ihn besten, den CHROMA type 301, Design by F.A. Porsche

Von der Zeitschrift „Der Feinschmecker“ wurde Ralf Bos in die Hall of Fame gewählt und gehört damit zu den 30 wichtigsten Vertretern der Kulinarik der vergangenen 30 Jahre. Er ist außerdem Referent am Institut of Culinary Art. Über Deutschland hinaus bekannt wurde der Trüffelpapst durch abendfüllende Fernsehdokumentationen zum Thema Delikatessen.

Neben der kulinarischen Leidenschaft ist soziales Engagement sein besonderes Anliegen. Als Initiator von „Spitzenköche für Afrika“ ( www.skfa2012.de ) setzt er sich in Zusammenarbeit mit der Karlheinz-Böhm-Stiftung „Menschen für Menschen“ für den Bau von Schulen in Äthiopien ein. Durch Spendenaktionen deutscher Spitzenköche kamen seit 2008 über eine Millionen Euro zusammen. 2010 wurde Ralf Bos in das Kuratorium von „Menschen für Menschen” gewählt. Außerdem ist er seit 2009 Botschafter für das Kinderhospiz Mitteldeutschland und engagiert sich für den Bau und Betrieb der „Herberge des Lebens“.

Wir gratulieren Ralf Bos, auch wir haben unseren Freund Ralf gewählt! Er hat es einfach verdient!

Anna Vera Stemes

Die Siegerin des 11. Nationalen Azubi Awards heißt Anna Vera Stemes und lernt den Beruf der Fachfrau für Systemgastronomie bei Maredo. Auf den zweiten Rang kam Friedrich Honay von der Bäckerei Junge. Dritte wurde mit Simone Labs ebenfalls eine Maredo-Auszubildende.

Die Vorherrschaft von Hallo Pizza, die den Wettbewerb in den vergangenen drei Jahren für sich entscheiden konnten, ist gebrochen.

Bei der elften Auflage, die parallel zur hogatec-Messe in Essen durchgeführt wurde, dominierten die Steak-Spezialisten aus Düsseldorf. Siegerin Anna Vera Stemes darf sich unter anderem über eine von McDonald’s gesponserte Reise nach Chicago freuen.

Auch den anderen Teilnehmern und Platzierten winken tolle Belohnungen für die zweitägigen Mühen – darunter eine schriftliche Prüfung sowie eine Konzeptions- und Präsentationsaufgabe. Auf den vierten Platz schaffte es dabei Hanna Russbild von McDonald’s. Fünfter wurde Marc-Julian Sterzik (Vapiano), sechster Philipp Meusel von Ikea. Die Ränge 7-10 belegten Philipp Herrmann (Call a Pizza), Daniel Orth (McDonald’s), Felia Glowalla (Nordsee) und Meike Freund (Café Extrablatt).

Anna Vera Stemes, Maredo
Friedrich Honay, Bäckerei Junge
Simone Labs, Maredo
Hanna Russbild, McDonald’s
Marc-Julian Sterzik, Vapiano
Philipp Meusel, Ikea
Philipp Herrmann, Call a Pizza
Daniel Orth, McDonald’s
Felia Glowalla, Nordsee
Meike Freund, Café Extrablatt

Die Preisverleihung fand, moderiert von Sandra Warden (Dehoga) und Dierk Kraushaar (Jury-Vorsitzender), im Rahmen des 22. Forums für Systemgastronomie in Essen statt. Dort hatten zuvor unter anderem Dehoga-Präsident Ernst Fischer und FDP-Generalsekretär Patrick Döring ihre Pläne für eine Politik im Sinne des deutschen gastronomischen Mittelstands vorgestellt. Anschließend präsentierten Erhan Baz (Mr.Chicken), Swen Neumann (Wienerwald) und Stephan von Bülow (Block Gruppe) den versammelten rund 600 Teilnehmern ihre Unternehmen. Komplettiert wurde das Programm von Jochen Pinsker, der die neuesten gastronomischen Marktdaten der npdgroup verkündete.

Peter Schmutz

Auszeichnung mit „2 Gault-Millau-Hauben“ für das Restaurant Häupl am
Auszeichnung mit „2 Gault-Millau-Hauben“ für das Restaurant Häupl am Attersee

Die Ferienregion Attersee-Salzkammergut kann auf viele hervorragende Restaurants und Gastronomiebetriebe zählen.
Bereits vor 2 Jahren haben sich neun namhafte und bekannte
Restaurants, darunter sind auch drei Hauben-Lokale, zum Projekt
„Kulinarium Attersee“ zusammen geschlossen.

Besonders erfreulich ist, dass das Restaurant Häupl mit zwei
Hauben beim Gault-Millau 2012 ausgezeichnet wurde. Hotel-Chef Peter
Schmutz konnte seinen langjährigen Freund und Haubenkoch Jörg Wörther
als „Patron“ für die Küche gewinnen.

„Unser Motto ist es, das bei uns keine Erdbeeren im Jänner oder
Meeresfrüchte am Teller sind, auf den Tisch kommen saisonelle
Produkte von höchster Qualität aus der Region“, so Schmutz.
„Nur wer weiß, wo es herkommt, weiß was er seinen Gästen bietet. Dies
gilt sowohl für die reine Naturlandschaft des Salzkammergutes und der
Ferienregion Attersee, als auch für das reine und ehrliche am
Teller.“

Aufgetischt werden in der Atterseeregion daher heimische Produkte
aus dem Attersee wie Saibling, Hecht oder Reinanke sowie regionales
Gemüse und Obst bis hin zum „Atter-Ochsen“. Diese Fleischspezialität
besticht durch eine hohe Qualität. Entscheidende Kriterien für das
Ochsenfleisch sind ein langsames Wachstum und ein Schlachtalter nicht
unter 3 Jahren.

Aber nicht nur in „fester Form“ wird aufgetischt, auch flüssige
Köstlichkeiten machen das „Kulinarium Attersee“ zum Genusserlebnis.
„Klare Wässerchen“ destillieren die Spezialisten aus Früchten in der
Region.

Gastronomiebetriebe beim Kulinarium Attersee“
– Bräugasthof Aichinger, Nussdorf
– 1er Beisl, Nussdorf
– Die Röhre, Unterach
– Restaurant Wachtberg, Weyregg
– Kaisergasthof, Weyregg
– Litzlberger Keller, Seewalchen
– Restaurant Langostinos, Schörfling
– Bootshaus, Seewalchen
– Seegasthof Oberndorfer, Attersee

Weitere Details zum Kulinarium Attersee unter: http://www.attersee.at

Linsen

Seit die Sterneküche die Linse entdeckt hat, gehört das Schattendasein getrockneter Linsen der Vergangenheit an. Sie werden kreativ und phantasievoll eingesetzt, werden kombiniert mit Fisch und Fleisch, sind Bestandteil köstlicher Salate und raffinierter Suppen und krönen sogar jedes Dessert-Buffet.

Achim Schwekendiek ist ein großer Freund der „erdig“ schmeckenden Linse und präsentiert in diesem Buch seine schönsten Rezepte.
Linsen sind gesund, sie sind wahre Nährstoffbomben. Sie ­enthalten wertvolle Proteine (ca. 25–30 % i. d. Tr.) sowie Mineral- und Ballaststoffe. Bemerkenswert ist ihr überdurchschnittlich hoher Gehalt an Zink, welches im Stoffwechsel eine zentrale Rolle spielt. Sie sind leichter verdaulich als Erbsen oder Bohnen. Da sie kleiner sind als andere Hülsenfrüchte, brauchen sie auch weniger Einweich- und Kochzeit.

Die Liste des Angebots an Linsen ist groß. Es gibt braune Linsen, die sog. Tellerlinsen, grüne und gelbe Linsen, rote Linsen, Mung-Linsen, Berglinsen, die schwarzen Beluga-Linsen (sie bleiben beim Kochen bissfest), die grünen Puy-Linsen sowie Pardina-Linsen.
Jede Sorte lässt sich zum kulinarischen Vergnügen je nach Bedarf einsetzen.
Bestellink: ISBN-13: 978-3-9901103-8-6 portofrei für 24,99 Euro

Achim Schwekendiek kocht im Schlosshotel Münchhausen im Weserbergland, unweit von Hameln. Er gehört zweifellos zu den etablierten Spitzenköchen Deutschlands.Barbara Lutterbeck ist als Fotografin auf Food- und Still-Life-Fotografie spezialisiert. Sie hat bislang über 30 Kochbücher fotografisch gestaltet. Sie betreibt ein Fotostudio in Köln und arbeitet für internationale Auftraggeber aus der Industrie sowie Buch- und Zeitschriftenverlage.

Schwekendiek veranstaltet ein spezielles Menu:
Caviar & Cuvées
Ein Abend mit Prunier Manufacture Caviar aus der Aquitaine

und den Bollicine von Bellavista aus der Franciacorta.

Es erwartet Sie ein 4-Gang-Kaviar-Menü mit Aperitif, Vorspeise,

begleitenden Cuvées von Bellavista

und einem Dessert- oder Käsegang.

Am Donnerstag, den 22. September 2011 ab 19:00 Uhr

im Gourmetrestaurant des Schlosshotels Münchhausen
Preis € 285,00 pro Person

Um Reservierung wird gebeten unter:

Organize Communications GmbH – Telefon: 0721-91245-160