Die Rad-Tour „Cycle North Carolina“

Vom 30. September bis 7. Oktober findet in North Carolina bereits zum achten Mal die alljährliche Rad-Tour Cycle North Carolina statt. Von Banner Elk aus, einem kleinen Ort in den Bergen North Carolinas, startet die diesjährige Fahrt Richtung Südosten. Auf der Route liegen der Blue Ridge Parkway im Westen des Landes, die Wald- und Flusslandschaft des Piedmonts sowie die Strände von Emerald Isle im Süden.

Etwa 1.000 Teilnehmer fahren an sieben Tagen jeweils rund 100 Kilometer lange Etappen und übernachten in organisierten Campinglagern oder Hotels.

Doch der Tag endet nicht sofort nach dem Erreichen des Etappenziels: In jedem Städtchen wird für die Fahrer und Fans eine Abendveranstaltung mit Musik, Verpflegung und Unterhaltungsprogramm geboten.

Teilnehmer, die früher in Banner Elk anreisen, können im Vorfeld individuelle Touren befahren. Eine davon führt über die Route, auf der Lance Armstrong für die Tour de France 2005 trainiert hat. Noch heute sind auf den dortigen Straßen die Anfeuerungssprüche der Einheimischen zu lesen.

Neben dem sportlichen Effekt gibt es aber auch etwas für Augen und Sinne: Der Oktober ist der ideale Monat, um in der Bergregion die Farbenpracht des berühmten Indian Summer zu erleben. Besonders die ersten Etappen der Tour führen durch diese farbenfrohen Gebiete North Carolinas und machen dieses sportliche Ereignis gleichzeitig zum herbstlichen Höhepunkt.

Weitere Informationen zur Cycle North Carolina-Tour unter www.cyclenorthcarolina.org
Allgemeine Informationen zu North Carolina unter www.northcarolinatravel.de

Stephan Bernhard – “Einmal Koch, immer Koch!”

Steht man vor der fünfstöckigen, aufwendigen Jugend-Stil-Fassade vom “Goldenen Kreuz” (erbaut 1892/93) in der Lichtentaler Straße 13 ahnt man noch nicht, dass sich im Innenhof eines der besten Feinschmecker-Restaurants in Baden-Baden befindet. Man quert eine kleine Passage und tauscht den Lärm der Stadt gegen die gedämpfte Atmosphäre unter hohen, roten Backsteinmauern und hört en passant das Plätschern von Wasser.

Schon rein architektonisch ist das Le Jardin de France eine Meisterleistung. Unter einer imposanten Glasdachkonstruktion sitzt man – très chic wie in einem Gartenpavillion – hell und exklusiv. Seit August 2002 ist das Goldene Kreuz die Heimstatt und das Kochrevier von Sophie und Stéphan Bernhard. Hier kann man richtig gut essen. Der gebürtige Elsässer (35) bekam bereits im Dezember 1999 den ersten Stern durch den Guide Michelin verliehen. Ein echter Vorzeige-Koch. Denn er war damals mit 28 Jahren der jüngste Patron, obendrein mit eigenem Restaurant, der je in Deutschland mit einem Stern ausgezeichnet wurde (das Le Jardin de France befand sich zu dieser Zeit noch in der Rotenbachtalstraße in Baden-Baden).

Bernhards Wertegang liest sich so zielstrebig schnell wie die Punkte auf einer Checkliste. “Ich bin sehr ehrgeizig”, sagt er und das kommt hin! Eigentlich hat der Meisterkoch schon immer auf Sterne-Niveau gekocht, denn 1987 bis 1989 absolviert er seine Lehre im elsässischen Mittelbergheim im Restaurant “am Lindenplatzel”, bis zur Meisterprüfung 1991 kocht er im Restaurant “La Couronne” in Baldenheim (*Michelin). Weitere Namen sternegekrönter, linksrheinischer Gourmet-Tempel pflastern den beruflichen Weg des an sich bescheidenen Franzosen (Restaurant “Au Valet de Coeur” in Val de Ville, “Château d’Adoménil” in Luneville, Restaurant “La Chenaudière” in Colroy La Roche und als Chef de cuisine kehrt er 1995 zurück ins “Au Valet de Coeur”).
Nirgends hält es Bernhard länger aus als zwei Jahre bis er schließlich im Mai 1998 zusammen mit Ehefrau Sophie das Le Jardin de France in Baden-Baden eröffnet. Beide spüren, dass die Kurstadt sie “will”. Die Vorzeichen sind gut, der Standort und die Nachfrage nach exzellenter französischer Küche bestens. Vielleicht oder gerade deswegen lässt der Segen aus den Fachkreisen nicht lange auf sich warten. Nur ein halbes Jahr nach der Eröffnung erhält Bernhards Kochkunst 15 Punkte vom Gault Millau und knapp ein Jahr später fällt der erste Michelin-Stern vom Kochhimmel. “Eine Bestätigung für die konsequente Arbeit einer ganzen Mannschaft!”, sagt er.

Die Bernhards sind sesshaft geworden, dank der Töchter Lara (5) und Leonie (1). Bernhard ist ein Familienmensch. Jenseits von Kulinarik schiebt er schon mal den Kinderwagen durch die Allee, trocknet Tränchen und mimt den Babysitter an seinen freien Tagen. “Das ist für mich Entspannung!”, und wir glauben es sofort! Ansonsten ist der Platz des Meisters am Herd. Seine Inspirationen kommen ihm “kurz vor dem Ausprobieren” – wie Geistesblitze, die er schon im Kopf “schmecken” kann bevor es der Gaumen tut – genial für ihn, manchmal eine Tortour für die Crew!
Bernhards Küche ist jung und frech und französisch. Er ist nicht ängstlich. Er passt sich nicht an, was ihn und seinen Gast zu den außergewöhnlichsten Kreationen führt. Mesclum Salat an Orangen-Lakritz-Vinaigrette, gebratene bretonische Langustinen oder die Entenleber an Apfel-Rhabarber-Kompott und würziger Jus mit Nußwasser. Großartige Kochkunst, die auf einfachen Regeln basiert: Produkt bleibt Produkt und kann an sich nicht manipuliert werden. “Zuerst kommt die Qualität der Ware”, sagt der Patron. Das setzt die Nähe zum Erzeuger, zum Bauern, Fischer oder Lieferanten voraus. Vertrauen ist Ehrensache und wird per Handschlag bekräftigt. Der beste Wildfang kommt innerhalb 36 Stunden vom bretonischen Fischer, den Bernard schon mal in den Ferien besucht. Viktualien liefert die kleine Landwirtschaft seiner Schwiegereltern, Tauben z. B. kommen von Theo Kieffer aus dem Elsass, vermeintliche Unkräuter, zu Spitzengewürzen avanciert, eilen per Kurier von einem Ende Deutschlands zum anderen, von Meck-Pom nach Baden. Warum also um seine Kreationen ein Geheimnis machen? “Das Geheimnis ist, dass es keines gibt!”, bekundet Bernhard bescheiden. Die Qualität ist da, der Rest ist Können und Intuition und damit reine Chefsache.

Um der Kochkunst, der es an Zeitgeist nicht fehlt, den richtigen Rahmen zu geben, braucht es der Liebenswürdigkeit von Sophie Bernhard. Auch sie bleibt im harten Geschäft der Spitzengastronomie authentisch. Ihr unverwechselbarer französischer Charme “weht” durch das Restaurant. Als Mittlerin zwischen Gast und Küche, verwöhnt sie zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Empfehlungen und “petites attentions” die Feinschmecker. Ihr Auftrag: “Jeder soll sich wohlfühlen in unserem “französischen Garten” und pflücken, nach was ihm der Sinn steht”. Sophie Bernhard zeigt sich auch für die Weinkarte verantwortlich. Da stehen große Weine aus aller Herren Länder (insgesamt ca. 300 Positionen). Den ersten Seiten sind die edlen Tropfen von kleinen Weingütern aus der Region gewidmet, die Sophie Bernhard bevorzugt empfiehlt – eine Hommage an Baden, an die neue deutsche Heimat.

www.lejardindefrance.de

Stéphan Bernhard

Sternekoch Stéphan Bernhard vom Le Jardin de France in Baden-Baden lässt seine Künste als Mini-Menüs verpacken!

Hummer, Foie Gras, Taboulé-Salat und Gambas beispielsweise oder Traditionelles mit Kartoffelsalat an geräucherter Forelle und süße Leckerbissen kann man wie ein Picknick mit auf die grüne Wiese nehmen oder für zu Hause zum Lunch und Diner anbieten.

Die Mini-Menüs werden in schönen Gläsern appetitlich arrangiert und sorgen auch bei Business-Terminen für einen kulinarischen Abschluss.

Vier Mini-Menüs gibt es, z. B. die Variante „Hummer-Time“ besteht aus:
– Foie Gras mit Gelee und Chutney
– Hummer u. (sommerliches) Gemüse an Orangen-Vinaigrette – (Sommer)Gemüse an Vinaigrette mit geräuchertem Lachs – Taboulé-Salat mit Gambas an Dill und Pampelmus‘,

all inclusive 19 Euro, Liefer-Service möglich
Nähere Informationen unter www.lejardindefrance.de

Sophie und Stéphan Bernhard

Benimmkurse, Tischmanieren und zeitgemäße Umgangsformen sind gefragt wie nie zuvor. Wer will nicht schon im zarten Kindesalter anstatt in die Fußball- lieber in die Gentleman-Liga aufsteigen oder wie Schneewittchen richtig vom Tellerchen essen lernen?

Sophie und Stéphan Bernhard vom Restaurant Le Jardin de France in Baden-Baden, selbst Eltern zweier Töchter, möchten Kindern die Kultur des guten und anständigen Essens wieder bewusst machen.

Im Mai startete das Ehepaar deshalb einen Aufruf über die regionale Tagespresse. 45 Kinder waren zum Knigge-Mittag mit 3-Gang-Menü in ihr Restaurant eingeladen. Aufgrund der großen Resonanz werden die Kinder-Knigge-Kurse weiterhin Schule machen.

Ab Oktober soll “Benimm” im Le Jardin de France für alle Sechs- bis Elfjährigen auf der “Karte” stehen. Der Zutritt an diesen Sonntagen ist für Erwachsene strengstens verboten!

Wie beim ersten Kurs leitet Knigge-Expertin Marianne Wasserburger die dreistündige Veranstaltung. Aus Pflicht soll Genuss werden. Benehmen wird zum reinsten Vergnügen, denn das drollige Monster namens Upps mischt sich wieder polternd zwischen die Gäste und gibt alle Unarten des schlechten Benehmens zum Besten. Auf diese Weise kann das Kind in die Rolle des Erziehers schlüpfen und wird spielerisch auf seine eigenen Benimm-Fehler aufmerksam gemacht. Kleine Marotten, wie etwa der Ellbogen auf dem Tisch oder Reden mit vollem Mund sind schnell ausgebügelt. Auch bestimmte “Zauberworte” sorgen für ein nettes Miteinander.

Nicht nur das Lernen, sondern auch das Genießen steht im Vordergrund. “Oft kennen die Kinder nur Schnitzel und Pommes, bei uns können sie andere Speisen schätzen lernen!”, sagt Sternekoch Stéphan Bernhard. Nach dem Essen lädt er alle Kinder in seine Küche zum Probieren ein. Was schmeckt süß, salzig, sauer oder bitter?
Nur wer seine eigenen Erfahrungen macht, wird zum Entdecker des feinen Geschmacks und kann mit der Zunge schnalzen.

Das le Jardin de France wird über diesen Knigge-Tag hinaus weitere Benimmkurse für Kinder anbieten. Ab sofort soll es auch ein Familien-Lunch an Samstagen und Sonntagen geben. Der Clou: Die Kinder können unter verschiedenen Speisen ihr 3-Gang-Menü selbst zusammenstellen.

Nächste Knigge-Kurse:
Sonntag, 1. Oktober 2006
Sonntag, 12. November 2006
Uhrzeit: jeweils 12.00 bis ca. 15.00 Uhr
Preis: 30,00 Euro all-inclusiv pro Kind
Teilnehmerzahl: mindestens 10, max. 40 Kinder im Alter zwischen 6 und 11 Jahren

Familien-Lunch:
3-Gang-Menü an Samstagen und Sonntagen
Preis:
36,00 Euro pro Erwachsener
12,00 Euro pro Kind

Nähere Informationen unter www.lejardindefrance.de

Wie Airlines die Passagiere austricksen

Ob Linien-, Ferien- oder Billigflieger – einige Fluglinien versuchen beim Verkauf von Flugtickets zu tricksen. Beliebt sind beispielsweise versteckte oder überhöhte Gebühren. Selbst Erstattungen, auf die Passagiere ein Anrecht haben, werden häufig verweigert, meldet das Reise-Test-Magazin Clever reisen! (jetzt am Kiosk, 5,10 Euro).

Schrottflieger: Guck mal, wer da fliegt
Die Schwarze Liste der EU reicht nicht aus. Clever reisen! (jetzt am Kiosk, 5,10 Euro) checkt die Unfallstatistiken der Fluglinien und nennt die sichersten Flugzeugmodelle. Erst prüfen, dann buchen heißt hier die Devise. Besonders in entfernten Regionen wie der Karibik ist die Gefahr groß in eine der unsichersten Fluglinien der Welt einzuchecken. Nigeria, die Demokratische Republik Kongo oder der Sudan nehmen bei der Flugsicherheit letzte Plätze ein. Airlines dieser drei Länder sind für 76 Prozent aller Unfalltoten des Kontinents verantwortlich.

Test: Bonusprogramme. Das beste für Meilensammler
Um Kunden zu binden haben Airlines Bonusprogramme aufgelegt. Clever reisen! (jetzt am Kiosk, 5,10 Euro) hat nachgerechnet und getestet. Sammler müssen aufpassen – bei manchen Airlines sind Meilen übertragbar, bei anderen nicht. Außerdem können als Freiflug nicht immer alle Strecken eingelöst werden. Ganz wichtig: Die angesparten Meilen verfallen bei den Airlines nach einiger Zeit. Darin liegt auch die größte Kritik an den Bonusprogrammen: Bei vielen sind die Punkte nur zwei Jahre gültig. Für den Otto-Normalverbraucher ist ein Freiflug damit fast nicht zu schaffen. Sieger im Test sind unter anderem Air France/ KLM mit „Fly Blue“ sowie LTU mit dem Bonusprogramm „Redpoints“.

Reiseportale. Wenn der Kunde zweimal klingelt
Das Reise-Test-Magazin „Clever reisen!“ (jetzt am Kiosk, 5,10 Euro) testete die großen Internet-Reiseportale. Wie schnell und kompetent werden Kundenanfragen per Mail und am Telefon beantwortet? Freundlichkeit, Kompetenz oder vier Minuten Musik in der Warteschleife? Gesamttestsieger wurde lastminute.com, Mitbewerber travelchannel.de zeigte sich zumindest im Teilbereich „Telefonauskunft“ kompetent.

Clever reisen 3-06 hat u.a. getestet:
Verpflegung an Bord: Was Airlines so auftischen und wie der Bord-Service schrumpft
Karibik: Inselhüpfen ab 10 Euro – was taugen die Fluggesellschaften?
Europaflüge: Die besten Discounts! Linienflieger locken mit Schnäppchentickets

Zentralmassiv: hier kochen die Frauen noch selbst!

In den 183 Logis der Auvergne und den 78 Logis im Limousin befindet sich der Gast in den besten Händen. Nach der Rückkehr von einer Wanderung auf einem der zahlreichen markierten Wege ganz in der Nähe des Hotels, bietet sich die Möglichkeit, die kulinarischen Reichtümer der Region zu entdecken.

Es gibt kaum einen besseren Weg, die gastronomischen Reichtümer des Zentralmassiv kennen zu lernen, als in einem Restaurant Logis de France. Mit Stolz auf ihre regionalen Wurzeln, bevorzugen die Küchenchefs der Logis die Küche der Region und bieten Ihnen so höchsten Gaumengenuss. Jedes Restaurant bietet Ihnen ein Menü, in dem die regionalen Spezialitäten zur Geltung kommen. Zum Menü gehören eine Vorspeise, ein Hauptgericht, Käse oder Dessert.

Im Tal der Dordogne, an der Grenze zwischen der Auvergne und dem Limousin, vereinigt das Gasthaus von Saint-Julien-aux-Bois Tradition, Neuerung und Qualität. Das in einem malerischen Dorf gelegene Restaurant ist ein Geheimtipp für Feinschmecker. Die Küchenchefin Doris Coppenrath arbeitet in erster Linie mit den Erzeugnissen der umliegenden ländlichen Betriebe. Die meisten Zutaten wie Gemüse, Obst, Getreide und Hülsenfrüchte sowie ein Dutzend Weine stammen von anerkannten Bio-Betrieben.

Das Gasthaus „Le Rivalet“ liegt in der Nähe des Naturparks der Vulkane. Die Küchenchefin Patricia Constantin ist Mitglied des Vereins der Gastwirtinnen der Auvergne. Dieser Verein bringt weibliche Küchenchefs zusammen, die eine traditionelle Gastronomie pflegen. Jedes Mitglied verpflichtet sich, verschiedene Kriterien einzuhalten, um dank einer strengen Auswahl der regionalen Produkte die Authentizität der regionalen Küche zu garantieren. Die gastronomische Kunst von Patricia Constantin wird alle Schleckermäuler begeistern: kein Wunder, dass ihr Restaurant im Guide Michelin aufgeführt ist!

Wir wünschen guten Aufenthalt und Bon Appétit!

http://www.auberge-saint-julien.com/

http://www.hotel-rivalet.com/

Deutschsprachige Logis de France Internetseite:
http://www.logis-de-france.fr/de

Maconnais AOC

Der Ziegenkäse Maconnais ist mit dem begehrten Siegel für kontrollierte
Herkunftsbezeichnung AOC (Appellation dOrigine Contrôlée) ausgezeichnet
worden.

Damit erhöht sich die Zahl der französischen AOC-Käse auf 43. Der
jüngste Spross der AOC-Familie ist gleichzeitig auch der 12. AOC-Ziegenkäse.
Das INAO (Institut National des Appellations dOrigine) gab dem Anwärter am
8. Dezember 2005 den Zuschlag auf Aufnahme in den Käse-Olymp.

Typisch
Ziegenkäse, ist der Maconnais mit einem Gewicht von 50 bis 65 Gramm recht
klein. Sein Durchmesser beträgt 4 bis 5 Zentimeter, die Höhe 3-4 Zentimeter.
Sein Fettgehalt beträgt 45% i.Tr.

Der kleine, kegelförmige Käse mit dem festen, weißen Teig und einem
elfenbeinfarbenen Edelpilz stammt aus dem Burgund, genauer gesagt der Gegend
um die Stadt Mcon.

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Dort darf er in 101 Gemeinden von 90 Produzenten aus der
unbehandelten Rohmilch von Ziegen der Rassen Alpine und Poitevine
hergestellt werden. Die Ziegen grasen auf großzügigen Weiden, denn pro
Hektar dürfen nur 10 Tiere gehalten werden. Die Milchproduktion pro Ziege
und Jahr ist auf 850 Liter begrenzt. Das Abfüllen erfolgt von Hand, das
Abtropfen kann auf Holzformen stattfinden. Die anschließende Reifung dauert
mindestens 10 Tage.

Produktion und Verkauf
Im Jahr 2006 beläuft sich die Produktion des Maconnais auf schätzungsweise
rund 100 Tonnen, bis 2010 soll das Volumen auf 250 Tonnen jährlich steigen.
Zwei Drittel der Produktion werden direkt ab Hof oder auf lokalen Märkten
verkauft. Rund 10 Prozent werden an Affineure geliefert, die den jungen
Ziegenkäse reifen und ihn an Großhändler, Fachhändler, Restaurants und den
LEH veräußern.

AOC-Käse – Strenge Auflagen und Kontrollen
Seit dem 8. Jahrhundert werden die chèvres in unzähligen
Geschmacksrichtungen und Formen in Frankreich hergestellt. Mit dem Maconnais
tragen nun zwölf der etwa 100 Ziegenkäse die kontrollierte
Herkunftsbezeichnung AOC. Die mit diesem Qualitätssiegel gekennzeichneten
Käse bilden die Elite des französischen Käses und bieten eine Garantie für
die Echtheit der Herkunft und die Tradition der Produktionsmethode.
Insgesamt nur 43 traditionelle Käsesorten, die sehr strenge Auflagen und
Kontrollen erfüllen müssen, dürfen das AOC-Siegel tragen. So muss
beispielsweise die Milch der AOC-Käse aus einem geografisch genau
festgelegten Gebiet kommen. Auch die Herstellung und Reifung muss in der
entsprechenden Region erfolgen. Außerdem sind Größe, Konsistenz, Fettgehalt
und Rinde genau festgelegt.

Angesichts der über 1000 französischen
Käsesorten zeigt die begrenzte Zahl der AOC-Käse, wie schwierig es ist, in
den Kreis der AOC-Spezialitäten aufgenommen zu werden. Die aktuellsten
Produktionszahlen zeigen, dass sich AOC-Käse seit Jahren wachsender
Beliebtheit erfreuen: Wurden 1993 erst 159.122 Tonnen produziert, steigerte
sich das Volumen bis 2004 auf 193.929 Tonnen, ein Plus von rund 18 Prozent.

Neuer Ziegenkäse aus der Ile-de-France
Eine weitere Neuheit in Sachen Ziegenkäse kommt aus der Region
Ile-de-France, eher bekannt für seine Weichkäse aus Kuhmilch wie Brie de
Meaux oder Brie de Melun.

Der erste typisch regionale Ziegenkäse aus dem
Gebiet rund um Paris ist der Petit chèvre dIle-de-France und wurde auf dem
Salon de lAgriculture in Paris jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt.

Fünf
Produzenten haben sich vor zwei Jahren zusammengetan, um einen ganz neuen,
typisch regionalen Ziegenkäse mit Terroircharakter zu schaffen.
Das
Besondere am Neuen: sein cremiger und milder Geschmack, da er vor der
Reifung nicht trocknet. Insbesondere aber seine Form ist anders: Eher flach
und spitz zulaufend erinnert er an die Form der Region Ile-de-France. Auch
sein Geschmack ist besonders, da die Spitze schneller reift als das Herz des
Käses.

Gourmetics

Gourmetics ist ein englischsprachiges Blog, das gerade einige Tage online ist. Der verantwortliche Autor, der leider anonym bleiben will, spezialisiert sich auf Gourmetkritiken zu den Themen Restaurants, Food, Wein und Küche, regional eingegrenzt auf das Dreiländereck um Basel.

“Gourmet Crititcs“; Covers restaurant reports, good sources for food, wine or kitchen equipment. Preferred region is the tri-country area of Switzerland, France and Germany around Basle. This blog covers only fun and quality places.

Der Name des Blogs ist pfiffig gewählt. Es steht noch nicht viel drin, aber wenn der Anspruch erfüllt wird, dann freue ich mich auf mehr Gourmetics.
Quelle: www.gumia.de

http://gourmetics.blogspot.com

France Passion

Das Konzept ist clever, der Preis gering: Für 27 Euro sind Sie ein Jahr lang Gast auf mehr als 840 französischen Weingütern, bei Landwirten und anderen Gastgebern.

Herrliche Wochen im Land der Esskultur verbringen – und immer direkt dort stehen, wo es Köstlichkeiten gibt: bei Weinbauern im Departement Saint-Joseph zum Beispiel, bei Schweinezüchtern im Baskenland, bei Imkern oder Austernfischern in der Bretagne. Und das alles für eine Jahresgebühr von nur 27 Euro. Klingt gut. Und funktioniert in Frankreich bereits seit vierzehn Jahren bestens. France Passion heißt das Konzept – zu deutsch etwa: Leidenschaft für Frankreich.

Nun können auch deutsche Reisemobilisten nach Lust und Laune solche Gastgeber ansteuern. DoldeMedien, das Verlagshaus, in dem neben anderen Zeitschriften auch Reisemobil International erscheint, ist offizieller Deutschland-Repräsentant von France Passion.

Damit ist es nun ganz einfach, die Vorteile von France Passion zu nutzen: Per Post, Fax oder im Internet bestellen Sie für 27 Euro die Unterlagen. Ein Jahr lang sind Sie dann auf diesen Plätzen in ganz Frankreich herzlich willkommen.

Dort erleben Sie das Nachbarland so ursprünglich wie sonst kaum. Ob Winzer, Landwirt, Käserei oder Austernzüchter – alle Gastgeber, die sich France Passion angeschlossen haben, bieten im Durchschnitt drei bis fünf Plätze für Reisemobile an. Für jeweils 24 Stunden können Sie nun dort stehen – ohne weitere bürokratische Formalitäten.

Erreichen Sie nun zum Beispiel um 16 Uhr Ihre Wunschadresse, folgen Sie einfach den Schildern und prüfen, ob Sie einen freien Platz finden. Sie brauchen keinen Kontakt mit Ihrem Gastgeber aufzunehmen, falls Sie es nicht wünschen, Sie brauchen nichts zu kaufen und Sie brauchen keine Gebühr zu entrichten. Sie sind einfach da. Und können unbekümmert ausspannen, um am folgenden Tag bis 16 Uhr weiterzufahren.

Allerdings wäre es fast sträflich, das Angebot des jeweiligen Gastbetriebs nicht in Augenschein zu nehmen. Schließlich macht es doppelt Spaß, schmackhaften Käse, frisches Fleisch oder süffige Weine direkt beim Erzeuger auszusuchen.

Allerdings kann es passieren, dass auf dem Weingut oder landwirtschaftlichen Betrieb, den sie sich aus Ihrem France-Passion-Führer herausgesucht haben, schon alle Stellplätze vergeben sind. Dann fahren Sie eben wenige Kilometer weiter – ein anderer Gastgeber findet sich meistens in der Nähe.
Alle sich an France Passion beteiligenden Betriebe sind natürlich keine Campingunternehmen. Die Gastgeber gehen tagsüber ihrer eigentlichen Arbeit nach und können Reisemobilisten daher nicht so umhegen, wie es auf einem Campingplatz üblich ist. Deshalb werden Sie auch auf den Stellplätzen meistens keine Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten und keine Stromzapfstellen vorfinden. Ihr Reisemobil muss also alles an Bord haben, was Sie brauchen.
Fangen Sie doch einfach mit Ihren Gastgebern Forellen im Cantal, sammeln Sie Schnecken in der Marne, lassen Sie sich in die Geheimnisse der Destillation edler Brände einführen, schmecken Sie die Aromen von Käse, Gänseleber und Honigbrot. Mehr als 510 Weinbauern und über 330 Gutsbesitzer, Züchter und Landwirte laden nach Frankreich ein. Bon Voyage!

So einfach sind faszinierende Frankreich-Wochen mit France Passion. Sie bestellen Ihre Unterlagen online unter http://www.reisemobil-international.de/france-passion/bestellung.html . Sie erhalten dann alle Unterlagen, die Sie berechtigen, ein Jahr lang (von Ostern 2006 bis Ostern 2007) auf den Stellplätzen der mehr als 840 France-Passion-Gastgeber in ganz Frankreich 24 Stunden lang unentgeltlich zu stehen. Zu diesen Unterlagen gehören:

– das Einladungsverzeichnis mit allen Adressen der Betriebe, dazu eine Wegbeschreibung
– ausführliche Informationen zu Ihren Rechten als Gast- die Gästekarte, die Ihrem Gastgeber signalisiert, dass Sie den Jahresbeitrag entrichtet haben
– die Fahrzeug-Vignette
– eine Frankreichkarte
– eine Feinschmecker-Broschüre, die Ihnen Adressen von mehr als
840 Restaurants in fast unmittelbarer Nähe der Stellplätze nennt.

Sie sind also schon vor Beginn Ihrer ersten Fahrt nach Frankreich rundum informiert. Und brauchen nun nur noch unterwegs Ihr Einladungsverzeichnis zu studieren, um zu entscheiden, welches Weingut oder welchen Landwirt Sie ansteuern wollen!

www.reisemobil-international.de/france-passion

Air France will 2007 Handynutzung während des Fluges testen

Die Fluggesellschaft Air France will im kommenden Jahr ihren
Passagieren die Nutzung von Mobilfunk während des Fluges anbieten. Dazu soll an Bord eines Airbus A318 das System «On Air» eingebaut werden, teilt das Unternehmen in Frankfurt mit.

Die neue Technik soll es Passagieren erlauben, während des Fluges mit dem Handy zu telefonieren. Dies ist an Bord von Flugzeugen bislang nicht erlaubt, da der Mobilfunk möglicherweise Bordtechnik und Navigationsinstrumente stört.

Zudem können Passagiere mit dem neuen System ins Internet gehen sowie Kurzmitteilungen und E-Mails senden und empfangen. Geplant ist ein Testlauf von März bis September 2007. Dieser soll auf Flügen zwischen Europa und Nordafrika stattfinden. Nach Aussage einer Sprecherin steht noch nicht fest, ob die Technik auch auf Verbindungen von oder nach Deutschland zur Verfügung stehen wird. Ob die Technik dauerhaft eingerichtet wird, soll nach einer Passagierbefragung entschieden werden.

Quelle:
http://stimme.de/reisen/reise_tourismus/art343,752738.html?fCMS=58ed40c729d7b3be66e10d75da1ebdbe