Die 50 besten Restaurants der Welt 2018

Massimo Botturas Osteria Francescana erobert den ersten Platz in den 50 besten Restaurants der Welt 2018

• Die Osteria Francescana in Modena, Italien, wird als das beste Restaurant der Welt ausgezeichnet, gesponsert von Nestle Waters

• Die Liste 2018 umfasst Restaurants aus 23 Ländern weltweit und umfasst neun neue Restaurants. Sechs Restaurants geben ihr Debüt und drei kommen als Wiedereintritte auf die Liste zurück

Den in Tokio, Japan, gewinnt den von Lavazza gesponserten „Highest Climber Award“, der um 28 Plätze auf Platz 17 ansteigt

Disfrutar in Barcelona, ​​Spanien, ist der höchste Neuzugang und debütiert auf der Liste auf Platz 18

• Dan Barber von Blue Hill in den Stone Barns in Pocantico Hills, USA wurde von seinen Kollegen als Gewinner des  Chefs ‚Choice Awards gewählt

Geranium in Kopenhagen, Dänemark, gewinnt den  Art of Hospitality Award

Azurmendi erhält den Sustainable Restaurant Award

50 best Restaurants 2019 (Klicken Sie das Bild mit der rechten Maustaste an und öffnen Sie im neuen Fenster, um es lesbar zu bekommen)

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Billigflieger easyJet und Ryanair sind am häufigsten mehr als drei Stunden zu spät

Billigflieger easyJet und Ryanair sind am häufigsten mehr als drei Stunden zu spät – Premiumflieger Lufthansa führt die Statistik der am meisten annullierten Flüge an – Zahlungsaufforderungen lehnen Billigflieger von vornherein ab, Premiumflieger suchen Umwege

Der Flug ist zu spät oder gar ganz annulliert, für den Ärger und die Kosten fühlt sich niemand verantwortlich. Statt in Nevada landen Reisende häufiger als erwartet in der Servicewüste. Ob bester Service, günstigster Preis oder immer pünktlich – viele Airlines versprechen ihren Kunden in Werbeslogans das Blaue vom Himmel. Dabei weigern sich vor allem Billigflieger ihren Versprechen nachzukommen, während Premiumflieger eher durch Behäbigkeit auffallen. Wie die Realität hinter dem Werbesprech aussieht, weiß Flightright (www.flightright.de). Der Marktführer im Bereich der Fluggastrechteportale deckt die Wahrheit hinter den Werbeversprechen beispielhaft an easyJet und Ryanair im Billigfliegersegment sowie Air Berlin, Lufthansa und Air France bei den Premiumairlines auf.

Um die Werbeslogans mit der Reiserealität abzugleichen, hat sich Flightright die Verspätungen, Annullierungen und Entschädigungszahlungen der Airlines näher angesehen: Alle Daten dazu basieren auf Flightrights Jahresanalyse von 2015, die die verspäteten bzw. annullierten Flüge am Gesamtflugvolumen der Airlines messen. Betrachtet wurden die Daten für Deutschland von den Airlines Air Berlin, Air France, Alitalia, British Airways, Condor, easyJet, Iberia, Lufthansa, Norwegian, Ryanair, Swiss Air, TAP Portugal, TuiFly, Turkish Airlines und Vueling.

Statt „Nonstop you“, Stopp am Flughafen: Flieger von Air Berlin oft zu spät, Lufthansa häufig annulliert

Air Berlin positioniert sich seit der diesjährigen Internationalen Tourismusbörse (ITB) in seinem Werbespot als „The Smart Alternative“ – und zwar auf der Langstrecke in Konkurrenz zu den gängigen Premiumairlines wie Lufthansa und Air France in der Businessklasse. Ein Imagefilm über eine mit Air Berlin reisende Geschäftsfrau erläutert die Liebe zum Detail beim Service für diese Reisenden. Dagegen positioniert sich die Lufthansa im aktuellen TV-Spot selbstbewusst mit dem Slogan „Nonstop you“ als Airline, die den Kunden zur Top-Priorität erklärt, und wirbt derzeit betont humorvoll mit CEO Wilson, die dank Lufthansa entspannt zum Meeting erscheint. Air France hingegen suggeriert mit „France is in the Air“ auf kreative Art und Weise, dass eine Flugreise mit der größten französischen Airline einer Reise mit der gesamten französischen Kultur an Bord gleicht.

So schön die heile Welt der Werbeslogans auch sein mag: Wie sehr die Airlines den Ansprüchen gerecht werden, zeigt sich, sobald Probleme auftreten. Erfüllen die Airlines auch dann noch den Anspruch ihrer Slogans? Starten die Flieger der Airlines überhaupt? Und das pünktlich? Wie sieht es mit der Entschädigung aus, wenn sie entfallen?

Ein Blick in Flightrights Daten offenbart: Air Berlin ist von den drei Premiumairlines am häufigsten mehr als drei Stunden zu spät. Und ausgerechnet Lufthansa, die „Nonstop you“-Flieger, sind diejenigen, die durch Annullierungen am häufigsten erst gar nicht starten – von allen 14 untersuchten Airlines. Air Berlin ist hier auf einem soliden Platz 4 während Air France das in diesem Sinne positive Schlusslicht mit den wenigsten Annullierungen bildet.

Air Berlin holt den ersten Platz, wenn es um faire Behandlung geht: Machen Reisende ihre Entschädigungsansprüche geltend, erfolgte die Entschädigungszahlung in 138 untersuchten Strecken anstandslos und fristgerecht, während Lufthansa auf 197 Strecken versuchte, in erster Instanz zunächst alles auf außergewöhnliche Umstände zu schieben und Air France 148 Strecken strittige Fälle zunächst kategorisch ablehnte. Somit hält von den drei Premiumfliegern Air France am besten seine Versprechen: Sie sind im Vergleich zu Lufthansa und Air Berlin tatsächlich am zuverlässigsten „in the Air“.

Einfach, günstig – aber selten pünktlich: easyJet und Ryanair
„Ich fliege easyJet“ – unter diesem Werbeslogan stellt die Billigairline in seinem aktuellen Werbe-Spot von vornherein klar, dass bei ihnen eben nicht alles inklusive ist, sondern Reisende für – in Premiumfliegern meist selbstverständliche – Services draufzahlen müssen.
Das Gegenteil vermittelt Ryanair: Unter dem Slogan „Low fares, made simple“ im aktuellen Werbeclip wirbt die Airline damit, dass man bei ihnen zum einen auch mit bevorzugter Priorität fliegen und auch ein zweites Handgepäck in den Flieger nehmen kann.

Bei easyJet zahlen Reisende jedoch nicht nur für Speis und Trank im Flugzeug extra, die Airline kostet Fluggäste auch oftmals extra Zeit – denn von allen 14 Airlines der Flightright-Analyse, hebt easyJet gleich an zweiter Stelle am häufigsten zu spät ab. Direkt dahinter folgt auch schon Ryanair. Allerdings annullieren beide Fluglinien seltener ihre Flüge als Premiumairlines – Ryanair sogar weniger häufig als easyJet. Das hilft ihnen allerdings wenig bei den Entschädigungen, denen sie sich in der Regel komplett verweigern: Im Falle von den 194 Strecken von Ryanair musste Flightright so gut wie alle Ansprüche im vergangenen Jahr gerichtlich durchsetzen. Im Falle von easyJet versuchte die Airline auf den untersuchten 136 Strecken alles über Kundenanfragen zu regeln, um gerichtliche Verfahren zu umgehen.

„Der Vergleich zeigt: Die Werbeversprechen der Airlines drehen sich sinngemäß um den vermeintlich „besten Service“, die „größtmögliche Bequemlichkeit“, den „günstigsten Preis“ oder das „einfachste Reiseerlebnis“. Kommt es jedoch zu Krisen in Form von Verspätungen oder Annullierungen, zeigt sich, dass bei einigen Airlines Service auf einmal nicht mehr groß geschrieben wird und aus Einfachheit ein langwieriger Streit um die Entschädigung werden kann. Dann werden die Werbeversprechen zu leeren Worthülsen. In diesen Fällen sind wir für Reisende da und kämpfen für deren Rechte“, so Dr. Philipp Kadelbach, Mitgründer und Geschäftsführer von Flightright.

The worlds 50 Best Restaurants 2016

– 15 Neueinsteiger
– USA mit neun Restaurants vorn
– Frankreich folgt mit acht Restaurants dichtauf
– Japan in Asien mit vier Restaurants an der Spitze
– „Mikla“ (Türkei) klettert 39 Plätze von Position 96 auf Position 57
– Bester Neueinsteiger ist „The Jane“ aus Belgien auf Platz 54.
– Sieben Restaurants aus den 50 Best Restaurants 2016 Asia vertreten
– Das vor kurzem mit dem Titel The World’s 50 Best Restaurants 2016’s
One To Watch (sponsored by Miele) ausgezeichnete „Den“ belegt
Platz 78.
– Drei der 50 Best Restaurants 2015 aus Lateinamerika konnten sich
platzieren, darunter das „Lasai“, der höchstplatzierte Neueinsteiger des letzten Jahres.

Hier die Platzierungen:

100 Chestnaya Kuhnya, Moscow, Russia NEW ENTRY
99 La Petite Maison, Dubai, UAE RE-ENTRY
98 Quay, Sydney, Australia
97 Momofuku Ko, New York, USA
96 Cosme, New York, USA NEW ENTRY
95 L’Effervescence, Tokyo, Japan
94 Bras, Laguiole, France
93 Daniel Berlin, Skåne Tranås, Sweden NEW ENTRY
92 Quintessence, Tokyo, Japan NEW ENTRY
91 St John, London, UK
89 Zuma, Dubai, UAE
89 Benu, San Francisco, USA NEW ENTRY
88 Die Schwarzwaldstube, Baiersbronn, Germany RE-ENTRY
87 Indian Accent, New Delhi, India
86 8 1/2 Otto e Mezzo Bombana, Hong Kong, China
85 The French Laundry, Yountville, USA
84 Reale, Castel Di Sangro, Italy NEW ENTRY
83 Manresa, Los Gatos, USA
82 Hajime, Osaka, Japan
81 Chef’s Table at Brooklyn Fare, New York, USA NEW ENTRY
80 L’Atelier Saint-Germain de Joël Robuchon Paris, Paris, France
79 Diverxo, Madrid, Spain
78 Belcanto, Lisbon, Portugal
77 Den, Tokyo, Japan NEW ENTRY
76 La Colombe, Cape Town, South Africa RE-ENTRY
75 Twins, Moscow, Russia NEW ENTRY
74 Le Chateaubriand, Paris, France
73 Hertog Jan, Bruges, Belgium
72 Pavillon Ledoyen, Paris,France NEW ENTRY
71 Daniel, New York, USA
70 Burnt Ends, Singapore, Singapore NEW ENTRY
69 Epicure, Paris, France NEW ENTRY
68 Tegui, Buenos Aires, Argentina
67 The Restaurant at Meadowood, St. Helena, USA
65= Brae, Birregurra, Australia
65= Lyle’s, London, UK NEW ENTRY
64 Lasai, Rio de Janeiro, Brazil NEW ENTRY
63 Aqua, Wolfsburg, Germany
62 La Grenouillère, La Madelaine Sous Montreuil, France RE-ENTRY
61 Maaemo, Oslo, Norway
60 Hedone, London, UK
59 Martín Berasategui, Lasarte-Oria, Spain
58 Alain Ducasse au Plaza Athénée, Paris, France
57 L’Astrance, Paris, France
56 Mikla, Istanbul, Turkey
55 Nerua, Bilbao, Spain
54 The Jane, Antwerp, Belgium NEW ENTRY
53 Hof Van Cleve, Kruishoutem, Belgium
52 Per Se, New York, USA
51 Maní, São Paulo, Brazil

  1. Die diesjährige 51-100-Liste enthält 15 Neueinsteiger aus allen Teilen der Welt – beispielsweise „Chef’s Table at Brooklyn Fare“ in New York, „Burnt Ends“ in Singapur und das „Twins“ in Moskau. Es sind aber nicht nur neue kreative Köpfe, welche die diesjährige Liste dominieren – auch viele altbewährte Etablissements haben ihren Platz verteidigt, zum Beispiel das „St. John“ aus London und das „Atelier Saint-Germain de Joël Robuchon“ aus Paris.

    Mit neun Restaurants in der 51-100-Liste – darunter drei Neueinsteiger – haben die USA gleich mehrere Gründe zum Feiern. New York, Veranstaltungsort der diesjährigen Preisverleihungszeremonie, ist gleich mit fünf Restaurants auf der Liste vertreten, zum Beispiel mit Thomas Kellers „Per Se“ auf Platz 52, Daniel Bouluds „Daniel“ auf Platz 72 und dem Neueinsteiger „Cosme“ auf Platz 97.

    Sieben Restaurants aus den 50 Best Restaurants 2016 Asia sind in der 51-100- Liste vertreten, z. B. das „Den“ (Platz 78), das diesjährige One to Watch (sponsored by Miele). „Quintessence“, ebenfalls in Tokio, ist ein Neueinsteiger auf Platz 93 und hat in der Asienliste Platz 20 belegt.

    Frankreich ist mit acht Restaurants in der 51-100-Liste vertreten, darunter zwei Neueinsteiger: „Epicure“ (Leitung Eric Frechon) auf Platz 70 und „Pavillon Ledoyen“ von Yannick Alléno auf Platz 73 (beide Paris).

    Belgien, Spanien und das Vereinigte Königreich können sich über je drei Restaurants auf der Liste freuen, während „The Jane“ in Antwerpen auf Platz 54 der höchstplatzierte Neueinsteiger ist. Neu auf der Liste ist „Lyle’s“ in London auf Platz 67, während das spanische „Nerua“ sich um 13 Plätze auf Position 55 verbessert.

    Deutschland, Schweden, die Vereinigten Arabischen Emirate, Australien und Brasilien belegen je zwei Plätze auf der Liste. Der höchstplatzierte Neueinsteiger auf der Lateinamerika-Liste, das „Lasai“ in Rio de Janeiro, belegt bei seinem ersten Auftritt auf der weltweiten 51-100-Liste Platz 65, den es sich mit dem australischen „Brae“ teilt, das sich um 22 Plätze von Position 87 verbessern

konnte. Die Schwarzwaldstube aus dem deutschen Baiersbronn belegt gemeinsam mit dem „Zuma“ aus Dubai Platz 89.

Die 51-100-Liste berücksichtigt 21 Länder auf sechs Kontinenten und bietet zusammen mit The World’s 50 Best Restaurants ein jährliches Barometer der größten gastronomischen Erlebnisse rund um den Globus. Die Awards sind eine Auszeichnung für kulinarische Kreativität und Talent in der weltweiten Gastronomie.

William Drew, Group Editor von „The World’s 50 Best Restaurants“, schwärmt: „Wir freuen uns, die 51-100-Liste schon vor der Preisverleihung der The World’s 50 Best Restaurants zu präsentieren. Es ist uns eine Ehre und Freude, den Restaurants, Köchen und Mitarbeitern der 100 besten Restaurants zu gratulieren – und wir beginnen mit den Plätzen 51 bis 100. Jedes aufgeführte Restaurant hat allen Grund, stolz zu sein. Wir hoffen, mit unserer Liste einen kulinarischen Kompass für Restaurantbesucher weltweit aufgestellt zu haben.“

Wie die Liste zusammengestellt wird
Die Liste wird anhand der Stimmen der World’s 50 Best Restaurants Academy aufgestellt, einer einflussreichen Gruppe von fast 1.000 führenden Experten aus der internationalen Gastronomie. Die Academy besteht aus 27 Regionen weltweit, die je 36 Mitglieder und eine(n) Vorsitzende(n) haben. Jedes Mitglied kann sieben Stimmen abgeben. Von diesen sieben Stimmen müssen mindestens drei an Restaurants vergeben werden, die außerhalb der Region des betreffenden Mitglieds liegen.

Die Jury jeder Region besteht aus Restaurant-Journalisten und -Kritikern und renommierten Gastronomen. Die Mitglieder listen ihre Favoriten in der Reihenfolge der Präferenz auf, wobei die Erfahrungen der letzten 18 Monate zugrundezulegen sind. Es gibt keine vorgegebenen Kriterien, aber strenge Abstimmregeln.

Die Liste der ersten 50 Plätze:  http://www.gourmet-report.de/artikel/347474/Die-50-besten-Restaurants-der-Welt/

Lesen Sie unseren Kommentar, wie diese Liste zusammengestellt wird und warum es wahrscheinlich nicht wirklich die besten Restaurants der Welt sind: ../artikel/347473/Restaurant-Tim-Raue-Nr-1-in-Deutschland/

DOMINIQUE CRENN

Die beste Köchin der Welt

Dominique Crenn of Atelier Crenn and Petit Crenn in San Francisco has been named The World’s Best Female Chef 2016. She will be honoured at The World’s 50 Best Restaurants awards ceremony at Cipriani Wall Street in New York on June 13th.

The French-born chef’s flagship restaurant in the city’s Cow Hollow district has gained huge critical acclaim since opening in 2011, with Crenn giving full expression to her philosophy of ‘poetic culinaria’. The highly artistic menus are written as poems, with both the food and verses changing seasonally, while the minimalist décor includes select pieces of artwork painted by the chef’s father. Last year the 51-year-old added a second more casual destination, Petit Crenn, to her portfolio as a more rustic foil to her ultra-refined first restaurant.

William Drew, Group Editor of The World’s 50 Best Restaurants, said, “We are proud and excited to announce Dominique Crenn as this year’s World’s Best Female Chef, celebrating her many achievements. Dominique is a distinguished and highly impressive chef, having already accomplished many firsts as a female cook, paving the way for future generations. Dominique’s passion for local produce, sustainability and dedication to the profession make her the perfect recipient of this award.”

Crenn responded to the news of the accolade by saying “It is a great honor to be chosen as The World’s Best Female Chef 2016 by my peers and the people I’ve had the pleasure to cook for. I’ve been inspired by many of the past winners of this award and so it’s a great pleasure to join their ranks and to hopefully motivate cooks around the world to work hard, be creative and achieve great things. I am proud to share this award with my chef family, the teams at Atelier Crenn and Petit Crenn, without whom this accolade would not be possible.”

The World’s Best Female Chef programme is designed to shine a light on a rarefied family of extraordinary female chefs. The award celebrates the work of a woman whose cooking most impresses the world’s toughest critics and most venerated chefs, almost 1,000 of whom voted in this category.

As a winner of The World’s Best Female Chef Award, Dominique Crenn joins a group of exceptionally talented chefs including luminaries Helena Rizzo of Brazilian restaurant Mani, Elena Arzak of Spain’s Arzak, Anne-Sophie Pic of Maison Pic in France, Nadia Santini of Dal escatore in the Italian countryside and last year’s winner, Hélène Darroze of London’s Hélène Darroze at The Connaught and Hélène Darroze in Paris.

Dominique Crenn’s career
Growing up in the vast culinary landscape of France, Dominique Crenn developed a keen interest in cuisine from her parents. While she credits her mother for an early introduction to the culinary arts, she attributes her appreciation of gastronomy to her politician father and his best friend, a well-respected food critic for the French newspaper, Le Télégramme, from whom she learned about subtle nuances and unique flavours of fine food during their numerous sojourns to some of Europe’s best restaurants.

Crenn, a graduate of the Cours Charlemagne in Paris and the Academy of International Commerce of Paris with degrees in Economics and International Business respectively, has extensively travelled the world, tasting unique and interesting ingredients along the way. Her travels took her to San Francisco where she fell in love with the Bay Area and decided to make it her home.

In 1988, Crenn began her impressive kitchen career at the much-celebrated Stars, spending two years under the tutelage of San Francisco luminaries Jeremiah Tower and Mark Franz. In the years that followed she honed her skills at San Francisco culinary mainstays Campton Place, 2223 Market, the Park Hyatt Grill and Yoyo Bistro at the Miyako Hotel, before heading to Indonesia to head the kitchen at the Intercontinental Hotel in Jakarta in 1997.

It was at the Intercontinental Hotel that Crenn made her first of many marks in culinary history, becoming the first female executive chef in Indonesia. Due to the political turmoil in South East Asia, she returned to California in 1998 as executive chef at the Manhattan Country Club in Manhattan Beach for eight years, then serving as opening chef at Abode Restaurant & Lounge in Santa Monica. Returning to San Francisco in 2008, Crenn headed the kitchen at Luce in the Intercontinental Hotel, where she earned her first Michelin star in 2009.

A profound passion for gastronomy and a desire to create a deeply personal project led Crenn to open Atelier Crenn in January 2011. Less than a year after opening, the restaurant achieved its first Michelin star in October 2011. In 2012, chef Crenn made her second mark in culinary history by becoming the first female chef in the United States to receive two Michelin stars.

The name Atelier Crenn is inspired by ‘Atelier Papa Crenn’, a studio behind her family home in north western France where her late father painted pictures inspired by natural seascapes, landscapes and food grown on the family’s farms. The menu features locally sourced produce from the Bay Area and draws on culinary traditions from around the world including her parents’ birthplace: Brittany, France. Crenn’s signature dish and the only constant on her poetic menus since the restaurant’s inception is the Kir Breton, a whimsical take on Brittany’s variation of the Kir Royale and a clever unification of an aperitif and amuse-bouche.

As well as being named The World’s Best Female Chef 2016, Crenn serves on many panels and boards with local and nationally acclaimed sustainable food activists and participates in special events such as ‘Outstanding in the Field’ and Share Our Strength’s ‘Taste of the Nation’. She is also the founder and driving force behind ‘A Movable Feast’, a series of dinners honouring CUESA (Center for Urban Education about Sustainable Agriculture) that pairs prominent local chefs with produce from a single farm. Crenn is the 2012 winner of the Food Network’s Iron Chef America.

The selection process
The World’s Best Female Chef Award is voted for by almost 1,000 international restaurant industry experts and well-travelled gourmets who make up the Diners Club® World’s 50 Best Restaurants Academy. The Academy comprises 27 separate regions around the world, each of which has 36 members, including a chairperson. None of the event’s sponsors have any influence over the voting process.

The World’s 50 Best Restaurant Awards
At the ceremony, The World’s 50 Best Restaurants 2016 will be announced, culminating in the coveted award for The World’s Best Restaurant. Further award categories include The Ferrari Trento Art of Hospitality Award, The Diners Club® Lifetime Achievement Award, The World’s Best Female Chef Award and The World’s Best Pastry Chef Award, sponsored by Cacao Barry®. The World’s 50 Best Restaurants awards will be presented in the company of the most influential restaurateurs and finest chefs from across the globe along with assembled international media.

Anmerkung GR: Wir besuchten vor zwei Jahren das Restaurant. Wir waren – bis aufs Dessert – so enttäuscht, dass ich noch nicht einmal mir die Mühe machte, ein Album anzulegen: https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/?tab=albums
Allerdings war an diesem Abend die Chefin nicht im Haus.

Goût de France

Casinos Austria serviert Vorgeschmack auf Frankreich – Der Gourmet-Event „Goût de France“ hält mit einer französischen Variante des beliebten Dinner & Casino Menüs Einzug in den Casino Restaurants: ein Vorgeschmack auf die Fußball Europameisterschaft 2016.

„1.000 Köche, 1.000 Menüs auf fünf Kontinenten“: Unter diesem Motto werden am 21. März 2016 Restaurants auf der ganzen Welt ihren Gästen ein französisch inspiriertes Menü anbieten. Nur insgesamt 13 österreichische Restaurants wurden von der internationalen Jury unter Starkoch Alain Ducasse zugelassen, an diesem Event teilzunehmen. Casinos Austria ist gleich mit sieben Casino Restaurants bei dieser kulinarischen Entdeckungsreise dabei: In den Casino Restaurants in Baden, Bregenz, Kitzbühel, Linz, Salzburg, Velden und Wien wird in den nächsten Wochen französische Küche mit regionalen Produkten angeboten.

Die Aktion startet bei Casinos Austria bereits rund um den 15. März mit einer französischen Variante des beliebten Dinner & Casino Menüs und geht über einen Zeitraum von zwei Wochen. Die Küchenchefs von Cuisino haben jeweils ihr eigenes „Goût de France“-Menü kreiert. Im Mittelpunkt stehen Kreativität, Genuss und Innovation bei höchsten Qualitätsansprüchen. „Es ist eine besondere Auszeichnung für unsere Restaurants, bei Goût de France teilnehmen zu können“, so Generaldirektor Dr. Karl Stoss über die Beteiligung an dieser Aktion. „Geschmackvoller kann die Vorfreude und Einstimmung auf das sportliche Fußball-Großereignis nicht sein.“

Goût de France: ein weltweites Gourmet-Erlebnis
Der Event findet auf Anregung des Starkochs Alain Ducasse und des französischen Außenministeriums statt. Die französische Küche soll mit landesspezifischen Produkten neu interpretiert werden, wobei höchste Sorgfalt auf die nachhaltige Auswahl der Lebensmittel und die gesunde Zubereitung gelegt werden. Auch die Speisenfolge obliegt einer fixen Vorgabe. Eine gesamte Liste der teilnehmenden Restaurants und weitere Hintergrundinformation bietet die offizielle Homepage.

Cuisino steht für Spitzengastronomie by Casinos Austria
Mit „Cuisino – Genuss Events by Casinos Austria“ präsentieren sich die Cafés, Bars, Restaurants und Lounges der Casinos in Baden, Bregenz, Innsbruck, Linz, Kitzbühel, Salzburg, Seefeld, Velden, Wien und im Kleinwalsertal unter einer Marke. Ausgezeichnet mit vier Hauben stehen die Restaurants für heimische Qualität und Vielfalt des kulinarischen Angebotes begleitet von einer Rückbesinnung auf Werte im Sinne des Slow Food Gedankens.

Die genauen Termine und Menüfolgen sind unter events.casinos.at nachzulesen. Natürlich werden die Gäste im jeweiligen Aktionszeitraum auf Wunsch auch mit einer klassischen Dinner & Casino Variante verwöhnt.

La Liste – die 100 besten Restaurants der Welt

Als Gegenentwurf zur 50best Liste hat das Französiche Aussenministerium eine eigene Liste in Auftrag gegeben – dazu lies das Ministerium 200 Guides prüfen – ein Algorithmus fand die Besten 1000 Restaurants – Nr. 1 in Deutschland und weltweit Nr. 30: Schwarzwaldstube, 34. Vendome, 36. La Pergola, 54. Obauer, 75. Simon Taxacher, Platz 82 Klaus Erfort, 93. Adelboden,  94. Waldhotel Sonnora. Weltweit Nr.1: Benoît Violier, Platz 5 Caminada – Bester Skandinavier: Frantzen auf Platz 97.
Noma ist nicht vertreten. Auch fehlen Eleven Madison Park, Steirereck und das gesamte Südamerika.

1. Restaurant de l’Hôtel de Ville, Crissier (Suisse)
2. Per Se, New York (Etats-Unis)
3. Kyo Aji, Tokyo (Japon)
4. Guy Savoy, Paris (France)
5. Schauenstein, Fürstenau (Suisse)
6. El Celler de Can Roca, Gérone (Espagne)
7. Kyubei, Tokyo (Japon)
8. Maison Troisgros, Roanne (France)
9. Auberge du Vieux Puits, Fontjoncouse (France)
10. Joël Robuchon, Tokyo (Japon)
11. Régis et Jacques Marcon, Saint-Bonnet-le-Froid (France)
12. Emmanuel Renaut – Flocons de Sel, Megève France)
13. Les Prés d’Eugénie – Michel Guérard, Eugénie-les-Bains (France)
14. Nihonryori Ryugin, Tokyo (Japon)
15. Martin Berasategui, Lasarte-Oria (Espagne)
16. Pierre Gagnaire, Paris (France)
17. Le Louis XV – Alain Ducasse, Monté-Carlo (Monaco)
18. Osteria Francesana, Modena (Italie)
19. Le Bernardin, New-York (Etats-Unis)
20. Le Pré Catelan, Paris (France)
21. De Librije, Zwolle (Pays-Bas)
22. Alajmo-Le Calandre, Rubano (Italie)
23. De Leest, Vaassen (Pays-Bas)
24. Kyo-ryori Nakamura, Kyoto (Japon)
25. Matsukawa, Tokyo (Japon)
26. Azurmendi, Larrabetzu (Espagne)
27. Sant Pau, Sant Pol del Mar (Espagne)
28. Quintessence, Tokyo (Japon)
29. Lameloise, Chagny (France)
30. Schwarzwaldstube, Baiersbronn (Allemagne)
31. Maison Pic, Valence (France)
32. L’Epicure, Paris (France)
33. L’Assiette Champenoise, Reims (France)
34. Vendôme, Bergisch Gladbach (Allemagne)
35. Le 1947, Courchevel (France)
36. Le Pergola, Rome (Italie)
37. Oryouri Hayashi, Kyoto (Japon)
38. Pavillon Ledoyen – Yannick Alléno, Paris (France)
39. Kikunoi Honten, Kyoto (Japon)
40. Hof Van Cleve, Kruishoutem (Belgique)
41. Gordon Ramsay, Londres (Royaume-Uni)
42. The Capital – Beijing Hong Kong Jockey Club, Pékin (Chine)
43. Akelarre, Donostia-San Sebastian (Espagne)
44. Astrance, Paris (France)
45. Huai Yang Fu at Andingmen, Pékin (Chine)
46. Georges Blanc, Vonnas (France)
47. Arzak, Donostia – San Sebastian (Espagne)
48. Bras, Laguiole (France)
49. Atrio, Caceres (Espagne)
50. Maruyama (Gion), Kyoto (Japon)
51. Jean-Georges, New-York (Etats-Unis)
52. 28 Hubin Road, Hangzhou, (Chine)
53. Mizai, Kyoto (Japon)
54. Obauer, Werfen (Autriche)
55. Auberge de l’Ill, Illhaeusern (France)
56. La Vague d’Or- la Pinède, Saint-Tropez (France)
57. Vue de Monde, Melbourne (Australie)
58. Hyo-Tei, Kyoto (Japon)
59. Quique Dacosta, Dénia (Espagne)
60. Le Cinq, Paris (France)
61. Dal Pescatore, Canneto Sull’Oglio (Italie)
62. Rockpol, Sydney (Australie)
63. Otomezushi, Ishiakawa (Japon)
64. Gion Sasaki, Kyoto (Japon)
65. Ichiyanagi, Tokyo (Japon)
66. Attica, Melbourne (Australie)
67. Cheval Blanc – Hôtel les Trois Rois, Basel (Suisse)
68. L’Arpège, Paris (France)
69. Le Meurice Alain Ducasse, Paris (France)
70. Quay, Sydney (Australie)
71. FU1015, Shanghai (Chine)
72. Wakiya Ichiemicharou, Tokyo (Japon)
73. Mibu, Tokyo (Japon)
74. Reale, Castel di Sangro (Italie)
75. Simon Taxacher, Kirchberg (Autriche)
76. The Ocean, Alporchihos (Portugal)
77. Azumino Okina, Nagana (Japon)
78. Piazza Duomo, Alba (Italie)
79. Le Petit Nice, Marseille (France)
80. Meurin, Busnes (France)
81. Maggie’s Restaurant, Shanghai (Chine)
82. Gästehaus Klaus Erfort, Saarbrücken (Allemagne)
83. La Madia, Licata (Italie)
84. La Pyramide, Vienne (France)
85. Bakuzanbo, Tokyo (Japon)
86. Uliassi, Senigallia (Italie)
87. Gill Ashiya, Hyogo (Japon)
88. Sukiyabashi Jiro, Tokyo (Japon)
89. L’Osier, Tokyo (Japon)
90. Da Vittorio, Brusaporto (Italie)
91. St. Hubertus, San Cassiano (Italie)
92. DiverXO, Madrid (Espagne)
93. Adelboden, Steinen (Suisse)
94. Waldhotel Sonnora, Dreis (Allemagne)
95. Kikunoi, Minato (Japon)
96. Yun Men Jin Cui, Chengdu (Chine)
97. Frantzen, Stockholm (Suède)
98. Maaemo, Oslo (Norvège)
99. Taillevent, Paris (France)
100. Vissani, Baschi (Italie)

Sie sind irritiert? Brauchen Sie nicht. Der Auftraggeber bestimmt doch, was wie im Algorithums bewertet wird. Und wie aus Zauberhand gehören jetzt 29 Restaurants in Frankreich und zahllose Auslandsfranzosen zu den 100 Besten. Also ungefähr über 1/3 der 100 besten Köche weltweit sind Franzosen. Frankreich ist wieder stolz auf seine Eßkultur.

Die 50best Liste hat den Mangel, dass sie nicht objektiv sein kann, da nicht die gleichen Bewertungsmassstäbe in jedem Restaurant angelegt werden können. Sie zeigt aber Trends.
Die französische Liste kann man als schwache Auftragsarbeit eines Statistikers bewerten. Südamerika hat der gute Mann komplett vergessen. Die gute Kochkunst in den USA kommt von drei Franzosen und von sonst niemanden. In Hongkong gibt es auch nichts leckeres, aber in China sechs Restaurants, von denen ich noch nie oder wenig hörte. In Großbrittanien gibt es nur ein Restaurant: Gordon Ramsay.  Die nordische Küche ist unbekannt, Noma schafft es erst gar nicht in La Liste.
Aber die Franzosen werden an La Liste glauben.

Taste of St Barth Gourmet Festival

Das renommierte „Taste of St Barth Gourmet Festival“ findet zum zweiten Mal vom 5. bis 8. November unter Federführung des Luxushotels Eden Rock – St Barths statt. Im Mittelpunkt steht abermals die Avantgarde französischer Kochkunst. Das vom Tourismuskomitee von St. Barthélemy organisierte Feinschmecker-Spektakel präsentiert sieben hochtalentierte französische Küchenchefs – vom umjubelten Profi bis zum vielversprechenden Neuling.

Das Hotel Eden Rock – St Barths fühlt sich geehrt, Konditor-Chef Laurent Jeannin aus seinem mit fünf Michelin-Sternen ausgezeichneten Pendant Le Bristol Paris sowie den mit drei Michelin-Sternen dekorierten Botschafter des diesjährigen Festivals, Emmanuel Renaut, willkommen zu heißen.

Einer der Höhepunkte des Events: das gemeinsame Vier-Gänge-Menü von Eric Desbordes, Herr der Eden-Rock-Restaurants, und Chef-Pâtissier Laurent Jeannin. Das große Finale folgt am letzten Abend in Gesttalt eines unvergleichlichen Acht-Gänge-Menüs, individuell kreiert und perfekt aufeinander abgestimmt von allen drei Sterne-Köchen.

„St Barths ist ein Himmel für Feinschmecker“, sagt Küchenchef Eric Desbordes. „Mit dem Gourmetfestival sorgt das Eden Rock erneut für französische art de vivre mitten im Herzen der Karibik.“

Letztjähriger Botschafter der renommierten Veranstaltung war der mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Küchenchef Jean-Georges Vongerichten. Auch heuer verspricht das Gourmetfestival der „kulinarischen Hauptstadt der Karibik“ ein besonderes Feuerwerk der Sinne zu werden…

DIE KÜCHENCHEFS
Emmanuel Renaut – drei Michelin-Sterne, fünf Toques Gault-Millau, Meilleur Ouvrier de France
Nach seiner Ausbildung in Paris begann Emmanuel Renaut seine Karriere im Les Ambassadeurs/Hotel de Crillon unter Christian Constant. Nachdem er die Küche des Londoner Claridge’s geleitet hatte, machte er sich auf in Richtung Französische Alpen und eröffnete in Megève sein eigenes Restaurant Flocons de Sels. Mit dem Titel „Meilleur Ouvrier de France“ im Gepäck begleitete er die Tour de France als Küchenchef. 2006 erhielt er bereits seinen zweiten Michelin-Stern. 2008 eröffnete er eine Kochschule, ein Bistro, ein Hotel und eine Lounge. Im Februar 2012 folgte mit der Verleihung des dritten Michelin-Sterns die ultimative Ehrung. Renaut ist Mitglied der „Grands Chefs Relais & Châteaux“ sowie der „Grandes Tables du Mondes“.Der Meisterkoch kultiviert in Megève seine ganz persönliche Interpretation französischer Küche: fein, subtil, farbenfroh, verführerisch, zeitgenössisch.

Laurent Jeannin
Chef-Konditor Laurent Jeannin stieß im Jahr 2007 zum Luxushotel Le Bristol Paris. Seine Liebe zur Gastronomie hatte ihn 20 Jahre zuvor ins Hotel de Crillon geführt, wo er erstmals auf den heutigen Bristol-Starkoch Eric Frechon traf.Ein gelungenes Dessert beinhaltet für Jeannin leichte Zutaten, die in ihrer Kombination zu perfekter Harmonie verschmelzen und den Gast in eine andere Welt entführen. Um dahin zu gelangen, kreiert der Chef-Pâtissier ein „amuse-bouche“, das sowohl süße wie herzhafte Elemente verbindet und den Gaumen einstimmt auf das Zusammenspiel der Aromen.Das Dessert hat auch einen emotionalen Charakter, denn es entführt den Gast zurück in die Kindheit. Laurent Jeannin weiß um dieses Geheimnis und empfindet große Freude beim Erschaffen tiefer kulinarischer Erlebniswelten.

Eric Desbordes
Eric Desbordes, Executive Chef des Restaurants On The Rocks sowie der Sand Bar, entdeckte seine Berufung im zarten Alter von 13 Jahren. Nach seiner Ausbildung im Hôtel George V sowie im L’Atelier de Joël Robuchon begann er eine steile Karriere, die ihren damaligen Höhepunkt im 114 Faubourg unter Leitung von Eric Frechon fand. In der Brasserie de luxe nahm er seinen ersten Michelin-Stern entgegen. Eine treue Klientel aus den höchsten Kreisen von Paris inspirierte ihn zu immer neuen Höhenflügen.Desbordes’ jugendliche Kreativität kennt keine Grenzen. Im Eden Rock – St Barths präsentiert er seine Kunst nun all jenen, die die Welt auf der Suche nach den schönsten Freuden des Lebens bereisen.

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Frederic Anton

Der heutige Abend führt den Berliner Foodjournalisten Bernhard Steinmann durch zähen und stockenden Verkehr in den „Wald von Boulogne“.
Wir befinden uns im Westen von Paris, in einem der größten Stadtparks (ca. 8,5 km² ) der Welt.

Einen schlechten Ruf hatte der Bois de Boulogne eigentlich immer. Duellierten sich dort früher französische Edelmänner so sind es heute Teile des Straßenstriches, die den schlechten Ruf aufrecht erhalten.

Unser Taxi quält sich mit dem langsam der Verzweiflung anheimfallenden Fahrer dem 1856 errichteten Pré Catelan entgegen. Als Luxus-Casino und Restaurant im Stil des Second Empire erbaut, wurde das Restaurant „Le Pré Catelan“ 1976 vom Konditor und Chocolatier Gaston Lenôtre übernommen.

Das Restaurant wirkt im ersten Moment mit seinen schweren Teppichen und Marmorsäulen wie ein erdrückender Gourmettempel. Der herzliche Empfang entspannt die Gäste und schnell fühlt man sich wohl und gut aufgehoben.
Überhaupt ist die Atmosphäre durchweg angenehm. Der Hinweis, dass ich gerne die Speisen fotografiere, wird freudig aufgenommen.
Das kann sich so mach verkrampfter Restaurantleiter oder kleinmütiger Küchenchef in Deutschland gerne zu eigen machen.

Küchenchef des Le Pré Catelan ist Frédéric Anton, einer der wohl besten Köche in Frankreich, ja sogar in Europa. Seit 2007 wird das Restaurant jährlich mit drei Michelinsternen ausgezeichnet.
Anton arbeitete mit Spitzenköchen wie Robert Bardot und Gerard Boyer und von 1988 bis 1996 bei Joël Robuchon im Pariser Restaurant Jamin.
Seinen Stil ordne ich der Autorenküche zu. Seine Gerichte sind unkompliziert jedoch feinsinnig. Die atemberaubende Aromenvielfalt möchte ich fast wuchtig nennen.
Die Geschmacksbilder sind nahezu vollkommen.

Übrigens: Die „Damenkarte“ ist in Paris wieder im Kommen.
Madame nimmt es klaglos hin.

Das Menü startet mit
Le Crabe
Parfumé au Curry, Crème légère, Caviar de France, Soupe au fenouil.
Der Duft von Curry verzaubert.
Ein leichtes, schaumiges, samtiges, aromatisches Vergnügen.
Die Crème légère befindet sich in noch fast gefrorenem Zustand auf dem Löffel und wird eingerührt.
Fast vergisst man die kleinen Krabben.

Gleichzeitig wird Caviar de France serviert, mit fantastischem Krabbenfleisch in sahnigem Gewand.
Ein ganz besonderes Vergnügen.

La Langoustine
Die Langustine ist unter einem hauchdünnem Gelée verborgen und steckt in einem Ravioli. Der Schaum entpuppt sich als Foie Gras-Espuma.
Das Geschmacksbild ist überaus ausgewogen und stark.
Das essbare Blattgold finde ich dagegen überflüssig doch aus der Hochküche wohl derzeit nicht zu vertreiben.

Le Cabillaud
Der perfekt gegarte Kabeljau lässt keine Wünsche offen.
Die beigegebenen Meeresalgen suchen mit kräftigem Aroma das Zusammenspiel mit den zarten Säurenoten der Zitrusfrucht.
Die cremige und milde Buttersauce vervollständigt das Ensemble.
Damit auch das Auge genießen kann, wird mit Holunderblüten dekoriert.

Kalbsbries und Morcheln
Das Kalbsbries aus dem Backofen verwöhnt mit wunderbarer Konsistenz und schönen Röstaromen.
Auf einem zweiten Teller finden wir Morilles à la Crème.
Sind die erdigen Morcheln schon ein Hochgenuss, so wird das Ganze durch die Cremesauce nahezu vollkommen.

Frédéric Anton lässt die Hauptkomponeten in diesem Gericht fast alleine. Ist es beim Bries der perfekte Garpunkt, so ist es bei den Morcheln der sanft-würzige Ausbau der Cremesauce, der verzaubert.

Nach dem Käse wenden wir uns den Desserts zu.

Zitrone.
Zwei Texturen dominieren das Dessert.
Ein knackiges Schaumgebäck mit einem äußerst schmackhaftem Zitrone-Basilikumsorbet.
Es hätte mich nicht gewundert an dieser Stelle Zeuge stehender Ovationen zu werden.

Le Paris-Brest
Ein französischer Süßspeisenklassiker. Inspiriert von einem Fahrradrennen (Paris-Brest) wurde etwa 1910 die Süßspeise kreiert.

Le Paris-Brest ist ein Signature Dish der Pâtissière Christelle Brua.
Chris Brua, eine überaus erfolgreiche und hochdekorierte Pâtissière, kam von Jean-Georges Klein 2003 zu Frédéric Anton.
Ihre Kreationen sind alle in der Lage, das hohe Niveau Antonscher Kreativität und Schaffenskraft zu halten.

Brua interpretiert den Klassiker völlig neu. Ein Pralinée mit Crème légère wird kombiniert mit geschmortem Rharbarber und Schokolade. Die Optik erinnert an einen Windbeutel. Erneut bewundern wir ein zartes Säurespiel und leicht nussige Töne.
Ein echtes High-End-Gebäck.

Wein und Service
Billecart Salmon Brut, Champagne, France
2009 Chablis 1er Cru Forest Dauvissat

Immer wieder bin von französischen Servicemitarbeitern überrascht.
Freundlich, kompetent, zuvorkommend, überaus höflich und charmant.
Mit anderen Worten: Dem Stil des Hauses angemessen.

Für das große Menü werden stattliche 280 € aufgerufen.

FAZIT
Die Leidenschaft Frédéric Antons, beste Produkte in modernen Kompositionen zu präsentieren, wird auf jedem Teller sichtbar.

Die Gerichte sind grandios kombiniert, die Einzelteile harmonisch aufeinander abgestimmt.
Ein Feuerwerk von Aromen, ein Muss für jeden Gourmet.

Die Fotos zum Bericht gibt es wie immer auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Das Saint Mont Weinfest

Die Winzer von Plaimont öffnen vom 27. bis 29. März 2015 die Tore zu ihrer Appellation Saint Mont. Das ist eine einzigartige und besondere Gelegenheit, die neuen Jahrgänge der Saint Mont-Weine zu probieren, die Weinkeller zu besichtigen und die darin verborgenen Geheimnisse zu entdecken, auf Entdeckungsreise des historischen Erbes zu gehen… Kurz: Das Weinfest „Saint Mont Vignoble en Fête“ macht es einfach möglich, die Menschen, ihr Terroir und ihre Werte besser kennen zu lernen Dazu tragen auch die historischen Vorführungen auf Monastère bei.

Schon immer zeigen sich die Plaimont-Winzer sehr offen, um ihr reiches Erbe an Wein, Gastronomie, Kultur und Architektur mit der Welt zu teilen. Die familienfreundliche Route zeigt den Besuchern die Werte und Traditionen, die im Südwesten Frankreichs gelebt werden. Die Winzer präsentieren, jeder auf seine Art und Weise, ihre verschiedenen Produktionsstätten und ihre AOC-Weine aus Saint Mont wie L’Empreinte, Le Faîte, Château Sabazan, Monastère, La Madeleine. Aber auch verschiedene Bio-Weine können mit außergewöhnlichen regionalen Produkten verkostet werden.

Ein neuer Pate im Jahr 2015: Vincent Ferniot, bekannt aus dem lokalen Fernsehen
Journalist und gastronomischer Kritiker ist Vincent Ferniot, der seine Karriere bei „Télématin“ bei France 2 begann. Seit mehr als 15 Jahren ist er jeden Tag im Fernsehen zu sehen und brachte beispielsweise den Großmarkt Rungis seinen Zuschauern näher. Mit Zwischenstop bei den Sendern Canal +, Escales und Vivolta präsentiert er heute die täglich laufende Sendung „Midi en France“ bei France 3. Bewunderer und Freund von vielen großen Köchen hat er seinen Platz in der Haute Cuisine gefunden, denn er ist selbst ein begnadeter Koch und verrückt nach schönen Produkten mit Aromen, Geschmack und regionaler Herkunft. Saint Mont Vignoble en Fête mit Vincent Ferniot, das wird ein „Rendez-vous“, das sich die Feinschmecker nicht entgehen lassen.

Salon des Vignerons Indépendants de France

Vom 20. bis 23. Februar 2015 öffnet der „Salon des Vignerons Indépendants de France“, die mit Abstand größte Weinmesse am Oberrhein, wieder ihre Pforten. Über 50 000 Besucher an vier Tagen werden in der Halle 20 der Messe Strasbourg auf dem „Parc des Expositions“ erwartet. Auch viele Besucher aus Deutschland und aus der Schweiz werden darunter sein.
 
Niemand weiß genau, wie viele Weine es auf der Weinmesse der unabhängigen Winzer Frankreichs zu probieren gibt. Geht man von durchschnittlich acht verschiedenen Weinen pro Aussteller aus, können bei den 576 Winzern insgesamt 4608 verschiedene Weine probiert werden.
 
Schon längst gilt die Messe in der Elsass-Metropole als ein Event, wo man sich mit Freunden oder Kollegen verabredet. Denn im Unterschied zu den meisten Weinmessen in Deutschland steht die Veranstaltung des Winzerverbandes Vignerons Indépendants de France normalen Verbrauchern offen und man kann die ausgesuchten Tropfen auch gleich mitnehmen, anstatt sich die Flaschen danach umständlich liefern zu lassen. Außerdem steht hinter jedem Stand die Winzerfamilie persönlich. Kaum nähert man sich einem Stand, wird auch schon eingeschenkt: „A votre santé!“.
 
Im Berufsverband Vignerons Indépendants de France, welcher die Messe organisiert, dürfen nur unabhängige Winzer Mitglied werden, die ihren Wein selbst anbauen, ernten, keltern, abfüllen und vermarkten. Die ausstellenden Erzeuger stammen aus allen Weinanbaugebieten Frankreichs. Und so gleicht der Besuch der Messe einer „Tour de France“  des Weins.  An dem einen Stand kann man einen Champagner kosten, an einem anderen einen guten Riesling mit einem Pinot Gris vergleichen. Mit dem einen Winzer kann man über die Qualität der unterschiedlichen Jahrgänge fachsimpeln, ein anderer erklärt den Einfluss der unterschiedlichen Böden und Standorte.
 
Zur Stärkung gibt es an einigen Ständen kulinarische Spezialitäten wie  frische Austern, Sandwiches mit Gänse- oder Entenleberpastete, französische Salami, Käse, Nougat, Honig und Kastaniencreme.  
 
Ort:                                                 Straßburg, Messegelände Parc des Expositions (Wacken), Halle 20
Öffnungszeiten:
Freitag, 20. Februar 2015:                                       15 bis 21 Uhr
Samstag, 21.2. und Sonntag,  22.2.:                     10 bis 19 Uhr
Montag, 23. Februar:                                               10 bis 18 Uhr
 
Eintritt:  6 Euro (Probierglas und Weinprobe inklusive)
Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren haben freien Eintritt bei Begleitung eines Erwachsenen. Sie erhalten kein Probierglas.
 
Das ABC des Messebesuchs:
A wie    Ausspucken! Sie müssen nicht jeden Tropfen schlucken, wie edel er auch sein mag, sondern dürfen den Wein in die bereitgestellten Behälter spucken.
B wie    Bewusst auswählen: Bei der Weinprobe gilt: Weniger ist mehr. Denn die feinen Unterschiede im Aroma können Nase und Gaumen nur bis zu einer gewissen Anzahl von Weinen erkennen.
C wie    Caddy oder Sackkarre mitbringen oder vor Ort ausleihen. Im Unterschied zu den meisten anderen Weinmessen kann der Wein auf den Messen der unabhängigen Winzern gleich mitgenommen anstatt aufwändig bestellt und geliefert werden.