Stephane Gass – Beste Weinkarte des Jahres 2015

Auszeichnung Wine Trophy

Das französische Weinmagazin „La revue du vin de France“ kürt die Weinkarte der Traube Tonbach als beste des Jahres.

Das Fachmagazin „La revue du vin de France“ gilt als die wichtigste und einflussreichste Weinzeitschrift Frankreichs. Mit der aktuellen Ausgabe ist die jährliche Bestenliste des Leitmediums erschienen. Als einziger internationaler Gewinner in einer von sieben Kategorien wurde die Traube Tonbach mit dem Gourmetrestaurant Schwarzwaldstube für die beste Weinkarte geehrt. Das familiengeführte Feinschmeckerhotel ist auch im nahen Frankreich bekannt als eine der ersten Adressen für Genussreisende.

Die Expertenjury lobte bei der Verleihung in Paris die vinophile Weitsicht von Traube-Inhaber Heiner Finkbeiner. Mit viel Passion habe er bereits vor 30 Jahren begonnen, in den Aufbau des hoteleigenen Weinkellers zu investieren und damit eine hervorragende Basis für die Güte der heutigen Karte geschaffen. „Das ist eine wahrlich schöne Anerkennung“, so der Hotelier. „Wein ist stets eine Leidenschaft, die wir gerne fördern. Deshalb schätzen wir auch Stéphane Gass ausgeprägtes Faible für seltene oder außergewöhnliche Tropfen.“

Dem langjährigen Sommelier der Schwarzwaldstube attestierte das Fachmagazin großes Talent. „Dank dem Können des Elsässers und seinem virtuosen Händchen bei der Auswahl der rund 750 Positionen, hat die Weinkarte im Laufe der Jahre einen Grad der Perfektion erreicht, die der Küche von Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt absolut ebenbürtig ist und dem Gast zugleich mit bemerkenswerten Preisen Lust auf guten Wein macht“, hieß es in der Begründung der Jury. Gass verantwortet seit 1990 die Weinkeller des Traditionshotels, in denen mehr als 40.000 Flaschen, überwiegend aus europäischen Anbaugebieten, lagern. Zu den vorangegangenen Stationen des 43-jährigen gehören weltbekannte Restaurants wie das Louis XV von Alain Ducasse in Monte Carlo.

Gefragt danach, was die Weinkarte des Jahres besonders macht, zeigt sich Gass bescheiden: „Unsere Philosophie ist die eines jeden guten Sommeliers. Jahr für Jahr wollen wir ausdrucksstarke Weine für unsere Karte entdecken, um unsere Gäste mit einer spannenden Verkostung zu überraschen.“ Gemeinsam mit seinen drei Kollegen beobachte er interessante Weinregionen sehr aufmerksam. „Vom jungen bis zum charaktervollen Jahrgangswein gilt es jene zu finden, die ebenso spannend wie zugänglich sind. Auf große Namen zu setzen, ist dabei relativ einfach. Herausfordernder ist es, offen zu bleiben, jeden Jahrgang neu zu bewerten und gerade auch jungen oder unbekannten Winzern den Weg zu ebnen, wenn die Qualität stimmt“, erklärt Gass. Zusammen mit den renommierten Weingütern, einer soliden Jahrgangstiefe sowie einigen Exoten ergebe sind so ein starkes Portfolio. „Und ein faires Preisniveau ist uns wichtig, denn das animiert zum Probieren und gehört definitiv zu einer guten Weinkarte“, weiß der Franzose.

Als weitere Preisträger der Wine Trophy 2015 wurden u.a. Frankreichs Außenminister Laurent Fabius als „Mann des Jahres“, Emmanuel Reynaud vom Weingut Château Rayas als „Winzer des Jahres“ sowie Julien Sunier von der Domaine de Noisetiers als „Entdeckung des Jahres“ geehrt. Der Innovation-Award ging an Julien Worth für sein Crowdfunding-Projekt „Fundovino“, während der Weinblog „No wine is innocent“ den Titel „Blog des Jahres“ erhielt.

Alle Auszeichnungen und Preisträger auch unter: http://www.larvf.com.

Je suis Charlie

Je suis Charlie

„Von welchem Propheten reden sie? Den von ihren Internetseiten, ihre Gurus!
Nicht vom Propheten der Liebe, der Toleranz, der Vergebung. Auch nicht des Islams in Frankreich oder des Islams generell. Wir haben nicht denselben Propheten. Die Opfer sind Märtyrer.“
Hassen Chalghoumi, Imam von Drancy

„About which prophets are they talking about?
The one of their websites, their gurus! Not about the prophet of love,
Tolerance, forgiveness. Neither of Islam in France or Islam in general. We do not have the same prophets. The victims are Martyrs. „
Hate Chalghoumi, Imam of Drancy

Je suis Charlie!

AURELIE PEZET

„BESTE JUNGE BARDAME FRANKREICHS“ ZAUBERT IN DER „BAR DU BRISTOL“

Aurélie Pezet, Mitarbeiterin in der „Bar du Bristol“, hat soeben den 61. Coupe Scott gewonnen. Die 23-jährige darf sich nun „Beste junge Bardame Frankreichs“ nennen.

Der renommierte Coupe Scott, 1952 von der Association des Barmen de France gegründet, zeichnet Jahr für Jahr den talentiertesten Nachwuchsbarkeeper des Landes aus. Die Kandidaten, allesamt jünger als 27 Jahre, müssen zuvor unter den Augen von Profis eine Reihe unterschiedlicher Tests bestehen: zwei zufällig ausgewählte Klassiker mixen, einen Cocktail improvisieren, einen Geschmacksblindtest meistern sowie handwerkliche Fragen schriftlich und mündlich beantworten.

Mit ihren 23 Jahren kann Aurélie Pezet bereits auf eine beachtliche Laufbahn zurückblicken. Geboren in Marseille, verließ sie früh den Süden, um in den besten Hotelbars Frankreichs zu arbeiten, darunter das Normandy Lucien Barrière sowie die Hemingway Bar des Ritz Paris, wo sie bei Colin Field und Roman Devaux lernte. Im September 2012 begann mit der Eröffnung der „Bar du Bristol“ ihre bislang größte Herausforderung – Seite an Seite mit Maxime Hoerth, Barchef und Träger des Titels „Meilleur ouvrier de France“, sowie Roman Devaux, mittlerweile Manager in der „Bar du Bristol“. Unter der Aufsicht ihrer beiden Mentoren machte sie schnell enorme Fortschritte und verfeinerte ihre Technik.

Aurélie liebt, was sie tut, und weiß, was sie will. Daher sucht sie immer nach neuen Herausforderungen. Eine Strategie, die sich bewährt hat: Sie gewann den Malongo-Preis und war Finalistin von „Der perfekte Gastgeber“, einem großen Wettbewerb der Gin-Marke Beefeater 24.

Didier Le Calvez, Geschäftsführender Direktor des Bristol Paris: „Meine herzlichsten Glückwünsche an Aurélie. Ich bin extrem stolz, dass sie Teil des Teams der „Bar du Bristol“ ist. Tag für Tag widmet sie ihr Talent und ihre Fähigkeiten ganz dem Service und den Wünschen unserer Gäste, wofür ich ihr außerordentlich dankbar bin.“

Fritz Keller

Zum zehnten Mal wird am Vorabend der ProWein Eröffnung der MEININGER AWARD Excellence in Wine & Spirit an Persönlichkeiten der Weinbranche verliehen. Bei der Galaveranstaltung mit 700 Gästen aus der internationalen Weinwirtschaft wird der badische Winzer Fritz Keller zum Unternehmer des Jahres ausgezeichnet und Italiens Starwinzer Marchese Antinori für sein Lebenswerk geehrt. Über den Titel Weinfamilie des Jahres darf sich die Familie Joseph Helfrich von Les Grand Chais de France aus dem Elsass freuen, ebenso der Aufsichtsratsvorsitzende der BASF Dr. h.c. Eggert Voscherau, der in der Kategorie Weinbotschafter geehrt wird. Den Ehrenpreis „20 Jahre ProWein“ wird Hans Werner Reinhard, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf entgegennehmen.

Weinunternehmer des Jahres – National: Fritz Keller
Zum „Weinunternehmer des Jahres“ – National kürte die Jury Fritz Keller vom Kaiserstuhl. Fritz Keller, ein Genussmensch par excellence, ist nicht nur ein Vollblutwinzer, sondern auch Inhaber eines der renommiertesten Hotels in Deutschland (Schwarzer Adler), dreier Restaurants und eines erfolgreichen Weinhandels mit Bordeaux und Burgunder Weinen. Als erster Qualitätswinzer hat er exklusiv für einen Discounter Weine entwickelt. Sein Ziel war es möglichst vielen Menschen einen hochwertigen handwerklich sehr gut gemachten Wein anzubieten, den sie sich leisten können. Zuletzt machte Keller Furore mit seinem neuen Weingut, das sich architektonisch in die Terrassenform des Kaiserstuhls einfügt.

Weinunternehmerfamilie des Jahres: Familie Joseph Helfrich, Les Grands Chais de France
Mit Les Grand Chais de France hat Joseph Helfrich in 35 Jahren ein international ausgerichtetes Unternehmen aufgebaut. Angefangen mit dem Export von Cognac und Spirituosen ist Les Grand Chais de France heute der führende Weinexporteur Frankreichs. Jährlich vermarktet das Unternehmen mit Sitz im elsässischen Petersbach 400 Millionen Liter Wein. Zu den bekanntesten Marken gehören der international vermarktete J.P. Chenet und Grand Sud, ein Markenwein, der in erster Linie auf dem deutschen Markt vertrieben wird.

Ehrenpreis für das Lebenswerk – Marchese Piero Antinori
Keine Persönlichkeit der Weinwelt hat in nur einer Generation soviel bewegt wie Marchese Piero Antinori. Fast fünfzig Jahre ist er im Dienste dieser einzigartigen Weindynastie. Die italienische Adels-Familie Antinori in der Toskana widmet sich bereits seit 26 Generationen dem Weinbau und zählt zu den größten und bedeutendsten Wein-Produzenten und Handelshäusern Italiens.
1968 übernahm Antinori die offizielle Leitung des Unternehmens seines Vaters, dem Marchese Niccolo Antinori. Zu dieser Zeit trank man Chianti aus den typischen bauchigen mit Bast umwickelten Flaschen. Gemeinsam mit seinem legendären Önologen Giacomo Tachis katapultierte er die Toskana von heute auf morgen in die Championsleague der Weinherkünfte. Es gelang ihm progressive und moderne Techniken mit traditionellen und ursprünglichen zu verbinden. Auf diese Weise hat das Haus Antinori die Weinproduktion in Italien revolutioniert und neu definiert. Mit großem Engagement, Pioniergeist und Gespür für das Potenzial der Weingüter widmete Piero Antinori sich immer neuen Projekten und baute so das Antinori-Imperium weiter aus.

Weinbotschafter des Jahres: Dr. h.c. Voscherau
Wein ist die emotionale Visitenkarte des weltweit größten Chemiekonzerns BASF. Dafür steht Dr. Eggert Voscherau als langjähriges Vorstandsmitglied der BASF und heutigen Aufsichtsratsvorsitzenden.
1901 wurde in der BASF die Gründung des Weinkellers beschlossen, wodurch die unternehmerische Verbundenheit zur Heimat zum Ausdruck kommen sollte. So hat Eggert Voscherau Verbindungen von der BASF in mehr als 170 Ländern für den Wein nutzbar gemacht und damit Voraussetzungen geschaffen, dass der zunächst Pfalz lastige Weinkeller der BASF internationale Weine weltweit vertreibt. Heute liegen in den Kellern der BASF rund 1 Million Flaschen von etwa 600 Weingütern aus aller Welt. Voscheraus Beitrag war es, dass der Wein bei der BASF zum internationalen Botschafter auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene geworden ist.

Marke des Jahres: Monin
Zur Marke des Jahres wird die Sirup Marke Monin ausgezeichnet. Der Preis wird von Inhaber Olivier Monin entgegengenommen, der mit seinem Unternehmen einen Jahresumsatz von 150 Millionen Euro erwirtschaftet. Die französische Firma hat in den letzten Jahren viele Trends um den boomenden Cocktail-Markt angestoßen, mitentwickelt und unterstützt. In über 140 Ländern der Welt setzen Barprofis, Sterneköche und Barista auf das unerschöpfliche Portfolio aus Monin-Sirupen, Monin-Gourmet-Saucen und Monin- Früchtepüree. Der deutsche Markt, der von dem Importhaus Bernard Massard betreut wird, ist nach Heimatland Frankreich das zweitgrößte Absatzgebiet.

Der 1903 in Neustadt an der Weinstraße gegründete Meininger Verlag ist einer der ältesten deutschen Fachverlage, geführt in der 4. Generation. Das Unternehmen hat sich vor allem auf Publikationen für die Wein- und Getränkebranche spezialisiert und ist europäischer Marktführer in diesem Bereich. Neben der Fachzeitschrift WEINWIRTSCHAFT gibt das Verlagshaus Titel wie MEININGERS WEINWELT, MEININGER’S WINE BUSINESS INTERNATIONAL, MEININGERS SOMMELIER, GETRÄNKE ZEITUNG und FIZZZ heraus. Daneben bietet der Meininger Verlag für die jeweiligen Branchen Messen und Kongresse sowie Marktstudien an. Den Großen Internationalen Weinpreis MUNDUS VINI, ein Weinwettbewerb mit über 7.000 Weinen aus rund 40 Anbauländern der Welt, hat der Verlag 2000 gegründet.

Michelin Frankreich 2014

The 2014 MICHELIN guide will be on sale from 28 Feb
ruary and available online and
on all digital media. The guide lists over 8,860 hotels and restaurants (including 492 new establishments). It highlights the rise of a new generation of young chefs.

This year the MICHELIN guide awards
three
stars to the
Assiette Champenoise
, in
Reims. In this truly exceptional restaurant, Chef Arnaud LALLEMENT offers a particularly
creative and strikingly contemporary selection of cuisine. For Michael ELLIS, International
Director of the MICHELIN guides “When our inspectors travel throughout France, they
look
for unique restaurants that are worth the journey,
that astound the palate and spark emotion.
This how we feel about Arnaud LALLEMENT’s cuisine,
which is very much a reflection of
himself: it is deeply rooted in his father’s legacy
, to which Mr. LALLEMENT adds his own
very personal touch. Ultimately, by seeking the fin
est ingredients throughout France, and
surrounded by artisans trusted by his father before
him, Arnaud LALLEMENT uses his
remarkable know-how and technique to design dishes
of great finesse , where tastes and
textures are as subtle as they are delicious.”

The 2014 selection also boasts
six new
two
star restaurants
: the
Villa Madie
in Cassis
(Bouches du Rhône), the
Table du Connétable
in Chantilly (Oise), the
Kintessence
in
Courchevel 1850 (Savoie), the
Chambard
in Kayseberg (Alsace),
Il Cortile
in Mulhouse
(Alsace) whose chef is the first Italian in France
to be awarded two stars, and
Akrame
in
Paris (16th arrondissement), whose chef Akrame BENALLAL is only 33 years old.

France’s gastronomical energy is found throughout the country, and is illustrated by the
57
restaurants that are awared
with one
star
. With seven chefs under 30, the younger generation
truly stands out this year. Oscar GARCIA, from the
Table d’Uzès
(Gard), is awared his first
star at only 25 – making him one of the youngest starred chefs in France! This new
generation of young chefs trained in the finest kitchens, and they do not hesitate to launch
their own restaurants, often choosing small and relaxed establishments to start out on their
own: this illustrates a changing of the guard in French restaurants!
As they travelled throughout France during the year
, our inspectors noticed that
restaurateurs have been paying particular attention
to their prices. As they did last year,
chefs are increasingly focused on offering quality
cuisine at reasonable prices. Indeed, 115
starred restaurants offer a set menu for 30 euros or less, often at lunchtime – so a starred
meal does indeed rhyme with affordable prices! For
example, young chef Florent Ladeyn
offers a 21-euro lunch set menu is his Flanders family restaurant,
l’Auberge du Vert Mont
,
in Boeschepe. Similarly, the chef Lloyd Tropeano offers delicious and surprising dishes for
around 20 euros in his
Bistrot de Lagarde
in Lagarde d’Apt (Provence).

MICHELIN guide inspectors are always on the look-out for new addresses and hidden gems,
and have tested all sorts of restaurants (brasseries, bistros and small restaurants as much as
fine dining restaurants) and styles (French, Italian, Asian, modern, traditional) every day. The
inspectors are anonymous: they behave like ordinary
customers and always pay for their
meals. But they assess each dish as professionals,
always according to the same five
criteria: the quality of the ingredients used, the
chef’s personality as expressed in the cuisine,
mastery of the cooking technique and harmony of flavors, value for money and – of course –
consistency. The best restaurants are awarded a Bib
Gourmand or Michelin stars – a
distinction based exclusively on cuisine quality and that is always a collegial decision.
Comfort and service are assessed separately.

For over a century, MICHELIN guides have helped travelers on their journeys by offering
them a selection of the best restaurants, hotels and guesthouses throughout the world.
Today, the 24 MICHELIN guides cover 23 countries on
three continents.
The France MICHELIN guide will be on sale from 28 February for 24.90 euros. It lists 8768
establishments, including:

4477 hotels and guesthouses, and 4384 restaurants –
610 starred restaurants, including

504
one star
(57 new),

79
two star
(6 new)
and
27
three star
(1 new) restaurants.
651 Bib Gourmand Restaurants
(110 new) sind auch dabei.

The Paris MICHELIN guide will also be on sale from
28 February for 15.90 euros.
It lists
608 restaurants, including 66 new establishments.

21. Weinmesse der französischen Winzer in Straßburg

Vom 21. bis 24. Februar 2014 auf dem Messegelände Wacken.
 
Über 55 000 Besucher werden vom 21. bis 24. Februar 2014 auf der Straßburger Weinmesse erwartet. Mehr als 550 Aussteller, allesamt unabhängige Weingüter aus allen Regionen Frankreichs, bilden wieder einen Publikumsmagneten für Weinliebhaber aus nah und fern.
 
Viele der Besucher kommen aus Deutschland und aus der Schweiz, um genussvoll von Stand zu Stand zu schlendern und die unterschiedlichsten Weine, Champagner und auch Spirituosen kennenzulernen.  Alle Weinregionen Frankreichs – vom Elsass über Bordeaux, Cognac, die Champagne und die Provence bis zu Korsika – sind vertreten.  Kaum nähert man sich einem Stand, wird auch schon eingeschenkt – gratis.  Wer will, findet dazu auch noch eine passende Speise, wie zum Beispiel Austern, Gänseleberpastete oder Käse.
 
Hinter jedem Stand der Publikumsmesse steht die Winzerfamilie persönlich und erzählt die ganz persönliche Geschichte und Ausbaumethode ihres Weins. Ausstellen dürfen nur Mitglieder der „Vignerons Indépendants de France“, dem weltgrößten Verband von Winzern, die ihren Wein selbst  anbauen, keltern, abfüllen und vermarkten. Entsprechend hochwertig ist die Qualität der angebotenen Tropfen, die vor Ort auch erworben und gleich nach Hause gefahren werden können.
 
Ein Tipp für Messebesucher: Schlucken Sie nicht jeden Tropfen, sondern nutzen Sie die eigens zum Ausspucken vorgesehenen Gefäße.  Zum Wohl!
 
Salon des Vins des Vignerons Indépendants de France (Weinmesse Straßburg)
 
Ort: Straßburg, Messegelände (Wacken), Halle 20
 
Öffnungszeiten:
Freitag, 21. Februar 2014:                                           15 bis 21 Uhr
Samstag, 22.2. und Sonntag,  23.2.:                        10 bis 19 Uhr
Montag, 24. Februar:                                                    10 bis 18 Uhr
 
Eintritt:  6 Euro für Erwachsene (Probierglas und Weinprobe inklusive)
Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren haben freien Eintritt bei Begleitung eines Erwachsenen. Sie erhalten kein Probierglas.
 
 www.vigneron-independant.com

Wie wird man Bocuse d'Or?

Frankreich zeigt den Weg

2005 und 2007 gewinnt Frankreich zum ersten mal in der Geschichte den Bocuse d’or zweimal in Folge. Fabrice Desvignes damals Koch im Senat, schafft es nach einer verblüffenden Leistung die so perfekt ist das sie Skepsis weckt. Das Jahr darauf mischen neue Regeln und die Gründung vom Bocuse d’Or Europa die Karten neu. Die Nationen müssen sich jetzt in einer Vorrunde qualifizieren. Frankreich und andere Länder wie Italien haben nun das Problem, dass Sie erst zwei Wochen vor der europäischen Qualifikation Ihren Kandidat auszuwählen, während die Skandinavier schon ein Jahr vorher trainieren. Eine 6jährige Durststrecke fängt an, die Skandinavier übernehmen die ersten Plätze.
In dieser Zeit steigt das Niveau von Jahr zu Jahr, ein 6. Platz wäre vor 4 Jahren Bocuse d’or verdächtig gewesen. 2011 ist Frankreich zum ersten mal nicht bei den ersten drei, eine Welt bricht zusammen. Das Land der « grande cuisine » appelliert am 1. Februar an Staatspräsident Sarkozy. Weil der Staat nicht investiert ist die gehobene Gastronomie in Gefahr : http://www.saga-bocusedor.com/v2/2011/02/02/les-chefs-francais-en-appelent-a-letat/

Der gebürtige Pariser Thibaut Ruggeri (in den Alpen aufgewachsen, wo er in 2000 ein BTS hôtellerie-restauration absolvierte) fängt seine Karriere in der Brasserie Splendid in Lyon von Georges Blanc als Commis an. Ein Jahr später als Commis bei Michel Guérard, Les Prés d’Eugénie in Eugénie-les-Bains, Drei Sterne Michelin. Juni 2002 wird er Chef de partie in einem Zwei Sterne Restaurant. Ein Jahr später rekrutiert ihn das Taillevent, das berühmte Drei Sterne Haus in Paris in dem er 4 Jahre bleibt. 2007 wechselt er zu Lenôtre, dem Tausend Mann starken Partyservice. Lenotre verfügt über 10 « meilleurs ouvriers de France » – einen in jeder Disziplin, 58 Läden, ein Drei Sterne Michelin Restaurant, das Le Pré Catelan unter Leitung von Frédéric Anton, 6500 events pro Jahr, Geburtstage, Hochzeiten, Galas und Cocktails, die Verwaltung vom Restaurant im Stade de France und vieles mehr. So eine Art großer Käfer.

Ruggeri wird von Anfang an als Performer ausgebildet mit dem Hintergrund, eines Tages den Bocuse d’or zu machen, das grösste kulinarische Spektakel der Welt, daß alle 2 Jahre im Januar in Lyon stattfindet. So will man der Welt beweisen. dass auch ein Partyservice die Ehre der Nation retten kann.
Ruggeri macht insgesamt 10 Wettbewerbe. Zuerst wird er Zweiter bei kleineren Wettbewerben wie der Trophée Masse oder Bernard Loiseau, bald gewinnt er alles, wo er antritt. In 2010 die Trophäe der Académie Culinaire, 2011 « Chefs en or » und das Finale des Bocuse d’or France in 2012.
Diesmal investiert Frankreich eine Menge, es wird eine französische Akademie gegründet, die sich darum kümmert die finanziellen Mitteln zu sammeln, denn der Staat gibt nichts, das Land ist hoch verschuldet.
Thibaut und sein Coach werden von Ihrem Arbeitgeber für 6 Monate freigestellt, beide arbeiten zwischen 12 und 16 Stunden am Tag an dem Projekt, die Gärten von Versailles wiederherzustellen (ein verschmitztes Augenzwinkern an den Gärtner von Louis XIV, Le Nôtre). An ihrer Seite stehen ein Sportler und ein Mental Trainer. Nichts wird dem Zufall hinterlassen, alleine die Wahl der Messer – es gewinnt CHROMA type 301, Design by F.A. Porsche – nimmt Wochen ins Anspruch. Das Team wird technisch von der Akademie mit den früheren Teilnehmern – davon 4 Bocuse d’or Gewinnern – unterstützt. Bocuse d’or bedeutet auch Weitergabe von Erfahrung. So wollte es Paul Bocuse als er das Event gründete.

Heute trainieren viele ehemlige Preisträger ausländische Köche. In diesem Jahr unterstützte Frank Putelat (Silber Bocuse 2003) Australien. Sehr erfolgreich ist Geir Skeie (Gold 2009) beim Training mit Ungarn: Die Magyaren schaffte es mit der ersten Teilnahme auf Platz 10. Das Resultat kennen wir : www.saga-bocuse-dor.com

Die Equipe Tricolore konnte sich nach dem Bocuse d’or Europa – bei dem Deutschland diesmal ausgeschieden ist – steigern und Dank des Fleischgerichtes, Dänemark und Japan übertrumpfen.

Thibaut Ruggeri hat nun eine hervorragende Karriere vor sich. Serge Vieira, Gold 2005 hat 7 Jahre später seinen 2, Stern bekommen, zeitlich übertrumpft von Philippe Mille, Bronze 2009. Der vorrige Gewinner, der Däne Ramuss Kofoed erhielt gleich ein Jahr später einen Stern, es beschleunigt sich von Jahr zu Jahr. Vergessen wir nicht das beste Beispiel, Yannick Alleno – der 2. Platz beim Bocuse d’or 1999 – gab dem Spitzenkoch Elan zu einer erfolgreichen success story.
Claude Minni, Gourmet Report Frankreich

Weinmesse Straßburg

Über 550 unabhängige Winzer aus ganz Frankreich werden vom 15. bis 18. Februar 2013 ihre Weine auf dem Straßburger Messegelände Wacken kredenzen. Wie jedes Jahr werden wieder viele Besucher aus Deutschland und aus der Schweiz erwartet.

Schon längst gilt die Messe in der Elsass-Metropole als ein Event, wo man sich mit Freunden oder Kollegen verabredet. Denn im Unterschied zu den meisten Weinmessen in Deutschland steht die Veranstaltung des Winzerverbandes Vignerons Indépendants de France normalen Verbrauchern offen und man kann die ausgesuchten Tropfen auch gleich mitnehmen, anstatt sich die Flaschen danach umständlich liefern zu lassen. Das Probieren der Weine ist kostenlos.

Neben den vielfältigen Geschmackserlebnissen schätzen die alljährlich rund 55 000 Besucher vor allem die Gespräche mit den Winzern. Denn jede Winzerfamilie erzählt die ganz persönliche Geschichte ihres Weins – auf Französisch, Deutsch oder Englisch. So kann man die eigene Weinkultur genussvoll erweitern. Mit dem Probierglas in der Hand lässt es sich gemütlich von Stand zu Stand schlendern und Weine aus Bordeaux, dem Elsass, Korsika, dem Jura, Burgund, dem Rhône-Tal, dem Loire-Tal und allen anderen Gegenden Frankreichs kosten. Von Champagner über Riesling, von gutem Tafelwein bis zu hochpreisigen Burgundern oder Bordeaux-Weinen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch viele Spezialweine sind zu finden, zum Beispiel in Akazienfässern ausgebauter Barrique-Wein, oder der „Vin jaune“, ein Likörwein aus dem Jura. Französische Spirituosen wie Cognac, Armagnac und Calvados ergänzen das Angebot. Abgerundet wird die Weinpräsentation durch die breite Palette passender gastronomischer Spezialitäten wie Austern, Cassoulets, Gänseleber oder Entenpastete, französische Salami, Kastaniencreme und Honig.

Hinter jedem Stand der Publikumsmesse steht die Winzerfamilie persönlich. Denn die Mitglieder des weltgrößten Winzerverbandes „Vignerons Indépendants de France“ bauen ihren Wein selbst an, keltern ihn selbst, füllen ihn selbst ab und vermarkten ihn selbst. Entsprechend persönlich und gastfreundlich werden die Besucher auf der Messe empfangen. Kaum nähert man sich einem Stand, wird auch schon eingeschenkt: „A votre santé!“

Unter www.vigneron-independant.com kann man die Ausstellerliste jeder Messe des Verbandes einsehen, sowie eine Datenbank der französischen Winzer nach Weinsorte, Region oder Name abfragen.

Salon des Vins des Vignerons Indépendants de France
Ort:
Straßburg, Messegelände (Wacken), Halle 20
Eintritt: 6 Euro (Probierglas und Weinproben inklusive)

Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren haben freien Eintritt bei Begleitung eines Erwachsenen. Sie erhalten kein Probierglas.

Air France lernt englisch

Air France hat ihre Reiseklassen umbenannt. Bei den europäischen Strecken scheint sich nicht allzuviel geändert zu haben, wenn ich die nachfolgende Meldung der AF richtig interpretiere. Man sitzt weiterhin in der Holzklasse, nur dass der Mittelsitz frei bleibt. Ich persönlich fühle mich veralbert, wenn ich auf dem Weg nach Hause nach der luxuriösen Biz-Langstrecke umsteigen muss und plötzlich mich – trotz hohem Preises – in der Eco wiederfinde. Da hilft dann auch kein kalter Waschlappen oder das Glas Schaumwein! Oft sind da auch noch die Sitze dermaßen ausgelutscht, dass es keinen Spaß macht.

Die Passagiere der französischen Airline fliegen ab sofort in der Business Class (vormals Affaires), der Premium Economy Class (vormals Premium Voyageur und Alizé) und Economy Class (vormals Voyageur). Die exklusive First Class behält den Namen La Première weiterhin bei. Passagiere aller Klassen profitieren außerdem von neuen Konzepten und zusätzlichen Services.

Air France investiert mehrere hundert Millionen Euro in Komfort, Service und Catering auf ihren Flügen. Auf der Langstrecke werden bis 2014 die Reiseklassen La Première und Business Class in den Flugzeugen des Typs Boeing B777 neu gestaltet. Unter dem Titel „Feel at home“ bietet Air France bereits ab Winter 2012/ 2013 in La Première ein verfeinertes Angebot mit maßgeschneidertem Service und viel Liebe zum Detail an, das bis 2014 auf die Business Class adaptiert wird.

Business Class-Passagiere verwöhnt Air France künftig mit einem Erfrischungstuch und einem Aperitif auf allen Flügen – auch auf der Kurzstrecke. Auf Mittelstreckenflügen erhalten die Passagiere ein komplettes Speiseangebot aus Vorspeise, Hauptgericht und Nachtisch sowie Brot, Kuchen, Snacks und Gepäck. Bei einer Reisedauer von mehr als zweieinhalb Stunden genießen die Passagiere neben einem Willkommenstrunk ein warmes Hauptgericht auf edlem Porzellan. Für Privatsphäre und mehr persönlichen Freiraum bleibt der mittlere Sitz frei, so dass nur vier Passagiere in einer Reihe sitzen. Ihnen stehen künftig breitere Sitze und 12,7 cm zusätzliche Beinfreiheit zur Verfügung.

In der Premium Economy Class auf der Mittelstrecke bietet Air France künftig ähnliche Mahlzeiten wie auf der Langstrecke an, serviert auf einem Tablett anstelle einer Box. Wie in der Business Class erhalten die Passagiere ab zweieinhalb Stunden Flugzeit eine warme Mahlzeit, die ab drei Stunden Flugzeit auf edlem Porzellan serviert wird. Darüber hinaus sind die Tarife in der Premium Economy Class mit denen in der Economy Class kombinierbar.

Passagiere, die innerhalb Frankreichs oder aus Frankreich zu den französischen Übersee-Departments reisen, profitieren von der neuen Metropolitan France Travel Saver Card, die ihnen Ermäßigungen von bis zu 35 Prozent ermöglicht. Flying Blue-Karteninhaber können ab 2013 auch Meilen für Flüge innerhalb Frankreichs sammeln und somit schneller Elite- und Elite Plus-Status erreichen.

Mit der Einführung des Self Boarding am Terminal 2F am Flughafen Paris-Charles de Gaulle im November 2012 können die Passagiere für Flüge innerhalb Europas mit ihrem Papier- oder elektronischem Boarding-Pass einfach und schnell an ihr Gate kommen.

Ab 2013 bietet Air France die Sitzplatzoption Seat Plus in einer Testphase auch auf Kurz- und Mittelstreckenflügen an. Ein Sitzplatz mit mehr Beinfreiheit kann dann in der Economy und Premium Economy Class ab zehn Euro dazu gebucht werden.

Ebenfalls ab 2013 können Air France-Passagiere eine digitale Version von Tageszeitungen und Magazinen exklusiv und kostenlos am Vortag ihres Fluges auf ihr persönliches Smartphone oder Tablet downloaden. Das Angebot gilt zunächst für Inhaber der französischen Travel Saver Card und im Lauf des Jahres auch für alle anderen Passagiere.

Wir empfehlen den Flugpreis Vergleich bei Opodo

offerta 2012 in Karlsruhe

Regionalgenuss auf der offerta 2012

Oliver Ruthardt vom Bareiss in Baiersbronn, Stéphan Bernhard von Le Jardin de France in Baden-Baden, Sebastian Prüßmann von der Villa Hammerschmiede in Pfinztal und Jörg Lawrenz vom Walk’schen Haus in Weingarten und Sören Anders vom Klenerts Restaurant kochen auf der Offerta Messe in Karlsruhe

Tipps für die eigene Küche können Besucherinnen und Besucher täglich in der Mittagszeit im BNN-Kochstudio auf der offerta (27. Oktober bis 4. November 2012 in der Messe Karlsruhe) erhalten. Sterneköche bekannter Gourmet-Restaurants, Köche mit der Liebe zur saisonalen Frische-Küche und Spezialisten der italienischen Küche lassen sich beim Kochen zuschauen. Unter den Sterneköchen sind Oliver Ruthardt vom Bareiss in Baiersbronn, Stéphan Bernhard von Le Jardin de France in Baden-Baden, Sebastian Prüßmann von der Villa Hammerschmiede in Pfinztal und Jörg Lawrenz vom Walk’schen Haus in Weingarten vertreten. Auch gibt Sören Anders vom Klenerts Restaurant auf dem Turmberg in Karlsruhe – aktuell der jüngste Koch Deutschlands, der einen Stern erreicht hat – Einblicke in seine Kochkunst. Badische und pfälzische Winzer bieten zum jeweiligen Gericht einen Wein aus der Region an und erklären, warum dieser Wein gerade besonders gut zum Essen passt. Sowohl vom Gericht als auch vom Wein können Interessierte kosten. Der Hörfunkjournalist Andreas Dohms, selbst leidenschaftlicher Hobbykoch, moderiert das Schaukochen.

Die Rezepte des Schaukochens gibt es im offerta-Rezeptheft zum Nachlesen. Weiterhin sind Informationen über die Restaurants und die Winzer enthalten. Das offerta-Rezeptheft liegt bei den Restaurants und Winzern, die am BNN-Kochstudio beteiligt sind, in den BNN-Geschäftsstellen sowie auf der offerta aus.

Das Programm des Schaukochens ist unter www.offerta.info zu finden.