Flüge der Zukunft

Skyscanner Bericht zum Reisen der Zukunft prognostiziert technische Revolution an Flughäfen innerhalb der nächsten zehn Jahre
 
Der Weg vom eigenen zu Hause bis zum eigentlichen Urlaubs- oder Businessort wird sich im kommenden Jahrzehnt nachhaltig vereinfachen und somit deutlich komfortabler für Reisende werden. Ist dieser erste Schritt in den Urlaub heute oftmals noch zeitaufwendig und stressig, so wird er schon bald nicht mehr wiederzuerkennen sein. Das prognostiziert Skyscanner, eine der führenden Reisesuchmaschinen der Welt, in ihrem aktuellen Studie zur Zukunft des Reisens.

Filip Filipov, Head of B2B bei Skyscanner, zum Zukunfts-Report: „Durch neue Technologien hat der Weg von zu Hause bis zur Zieldestination das Potenzial bis 2024 eine stressfreie und angenehme Erfahrung zu werden. Flughäfen und Flüge werden nicht länger der Preis sein, den wir zahlen, um zu reisen. Stattdessen werden sie den Beginn unseres Urlaubs markieren und Orte schaffen, an denen sich Passagiere ganz nach ihren Bedürfnissen wohl fühlen können – egal, ob sie privat oder geschäftlich unterwegs sind.“

Skyscanner sagt mit Hilfe von renommierten Experten voraus, dass sich Flughäfen bis 2024 zu intelligenten öffentlichen Räumen entwickeln werden, die Gästen schon vor Abflug ein Gefühl des Wohlbefindens vermitteln werden. Passagiere werden in der Lage sein, einen stressfreien und schnellen Check-in, gefolgt von einem entspannenden und maßgeschneiderten Flug zu genießen. Terminals und Kabinen werden dabei zu Cyber-Hubs, in denen Reisende Wohlfühloasen finden, die ihren Geschäfts-oder Urlaubs-Bedürfnissen angepasst wurden.

Der Flughafen der Zukunft: reibungslos bis zum Abflug
Warteschlangen an der Sicherheitskontrolle und dichtes Gedränge gehören am Flughafen der Zukunft der Vergangenheit an. Ein völlig automatisierter Prozess wird Dank Molekularscannern und Gesichts-Erkennungssoftware die heutigen Check-in-Schalter und Warteschlangen in die Vergangenheit katapultieren und somit den kompletten Prozess vor dem Abflug beschleunigen. Passagiere werden im Café einchecken und ihr Gepäck aufgeben können, während sie Kaffee kaufen. Sie nutzen ihre Smartphones, um die Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle zu überwachen, während sie den besten Weg zum Gate angezeigt bekommen. Ein weiterer Schlüsselbegriff ist das „Internet der Dinge“, durch das immer mehr Produkte und Geräte mit dem Internet und miteinander verbunden sein werden, um miteinander „zu kommunizieren“. So werden beispielsweise voreingestellte digitale Gepäckanhänger und Koffer alle Flugdaten und Zielinformationen enthalten und es Passagieren erlauben, ihr Gepäck während ihrer Reise zu verfolgen. Diese zukunftsweisenden Systeme werden zusammen mit biometrischen Datenkarten, die Reisepässe ersetzen und das Flughafenerlebnis in nicht einmal zehn Jahren effizienter, angenehmer und schneller gestalten.

Die Entstehung von „Aerovilles“
Der Flughafen der Zukunft wird ein Ort zum Genießen und Wohlfühlen – ein sogenanntes „Aeroville“ – das Reisende nach der Sicherheitskontrolle in stimmungsvolle Räume voller Kunst, Kultur und Natur entführt. Neben 3D-Kinos und Swimmingpools auf dem Dach erleben Wartende Entspannung in Yoga-Zentren zum Beispiel in einem künstlich angelegten Wald. An einigen großen Flughäfen dieser Welt, wie zum Beispiel Changi in Shanghai oder Schiphol in Amsterdam, sind Teile davon bereits heute Realität.

Eine aktuelle Umfrage von Skyscanner ergab, dass 43 Prozent der Passagiere gern einen Open-Air-Park oder einen Strand an ihrem Wunsch-Airport sehen würden. Dieser Wunsch nach einer offenen Bauweise wird das Design der neuen Aerovilles bestimmen, die laut Skyscanner bis 2014 Standard sein werden. Der Bericht prognostiziert zudem, dass der Flughafen der Zukunft mit interaktiven Einkaufswänden ausgestattet sein wird, die eine völlig neue Einkaufs-Erfahrung möglich machen. Neue haptische Technologien ermöglichen es Passagieren Produkte zu riechen, zu fühlen und zu sehen, während sie auf der Dachterrasse entspannen. „Phygitale“ Technologien – also eine Mischung aus analogen und digitalen Techniken – erlauben es zudem, Waren mit einer einfachen Handbewegung oder einem Sprachbefehl zu bestellen.
 
Zehn Dinge, die den Flughafen der Zukunft ausmachen werden:
Gesichtserkennung, die den Reisepass ersetzt
Biometrische Körper-Scanner beschleunigen den Gang durch die Security
Digitale Shopping-Wände ersetzen Duty Free Shops
Persönliche Guide Systeme, die Passagiere durch den Airport navigieren
Digitale Gepäck-Etiketten
Holografische Mitarbeiter, die Fragen beantworten und den Weg weisen
Visuelle Erlebnisse in den Flughafenhallen (z.B. Reiseimpressionen aus aller Welt)
Kunst, Skulpturen und Kultur verschönern den Airport der Zukunft
Innovative Architektur
Grünflächen in der Abflughalle
 
Die Flüge der Zukunft
Holografische Flughafen-Mitarbeiter geleiten den Reisenden in den 2020er Jahren reibungslos an Bord, wo er in einem Sitz Platz nimmt, der sich seinem Körper anpasst. Standardmäßig wird der Passagier Zugang zum Internet sowie zu 3D-Multimedia-Systemen inklusive personalisierten Filmen, Musik und Daten haben. Flugzeugsitze werden zu einer Kombination aus mobilem Wohnzimmer und virtuellem Büro, die unterschiedlichste Komfortstufen auf Basis persönlicher Vorlieben versprechen. Hologramm-Systeme im Skype-Stil machen 3D-Konversationen mit Familie und Geschäftspartnern während des Fluges zur Normalität. Im Sitz eingebaute Schallschutzsysteme verhindern, dass Mitreisende durch Gespräche gestört werden. Mit haptischen Handschuhen ist sogar das Händeschütteln mit einem Geschäftspartner möglich, denn durch diese Technologie ist das Spüren der Berührung in dem Moment, in dem sie geschieht, keine Zukunftsmusik mehr.

Der Bericht wurde in Zusammenarbeit mit The Future Laboratory und einem 56-köpfigen, internationalen Team bestehend aus Experten der Reise- und IT-Branche sowie Futurologen erstellt. Dazu wurden bestehende Publikationen, Unternehmensberichte aus den Bereichen Technik, Reisen und Zukunftsforschung, Zitate und Dokumente aus Print- und Onlinequellen analysiert und ausgewertet.

 www.skyscanner.de/

Food Festival "il TAVOLO- Zürich bei Tisch"

Das Zürcher Food Festival „il TAVOLO – Zürich bei Tisch“ lockt vom 25. bis 29. Juni mit Spitzengastronomie für ein breites Publikum. Für diesen Festschmaus verwandelt sich das Baur au Lac zusammen mit fünf Zürcher Spitzenhotels, dem Zürcher Engrosmarkt und dem GATE GOURMET am Zürcher Flughafen zu einem wahren Food-Mekka.

Die il TAVOLO-Festivalreise startet am 25. Juni am Zürcher Flughafen mit einer First-Class- Kitchenparty im GATE GOURMET. Für rund 500 Gäste tischen die Chefköche des Baur au Lac, Maurice Marro und Olivier Rais, zusammen mit den weiteren Gastgeberhotels und dem Promi-Koch-Team bestehend aus u.a. Moderatorin Andrea Jansen, Moderator Marco Fritsche, Moderator und Comedian Claudio Zuccolini und Tourismusinvestor Samih Sawiris an sieben Gourmet Cooking Stationen auf.

Am 26. Juni 2014 wird es rasant im Baur au Lac. Unter dem Motto „Der rasende Koch“ kredenzen sechs Starköche im Rive Gauche ein sechsgängiges Degustationsmenu. Das Besondere daran: die sechs Gastköche Arno Abächerli, Auberge de la Croix Blanche, Chris Bell, The Galgorm Castle, Sascha Kemmerer, Travel Charme Ifen Hotel, Sandro Steingruber, Chefkoch Acasa Catering, Paul Stradner, Brenners Park-Restaurant, und Alyn Williams, Westbury Hotel „rasen“ von Hotel zu Hotel, wo sie jeweils einen Gang zubereiten. Pro Person CHF 198.00, inkl. Champagner Apéro, exkl. begleitender Getränke.
Am 27. Juni 2014 bietet das Baur au Lac seinen Gästen bei der Rive Gauche Kitchenparty die einmalige Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Luxushotels zu werfen. In diesem Jahr erwartet die Gäste ein Who’s Who der Sterneköche. Denn die Spitzen- und Sterneköche Maurice Marro, Olivier Rais und Laurent Eperon vom Baur au Lac teilen ihre Küche mit ihren sterngekrönten Kochkollegen Edgard Bovier, Lausanne Palace & Spa, Mario Corti, Schloss Elmau, Paul Stradner, Brenners Park-Restaurant, Didier Schneiter, Küchenchef im Beau-Rivage Palace, und Peter Wyss, Gstaad Palace.

Pro Person CHF 225.00 bzw. pro Paar CHF 390.00 inkl. begleitender Getränke
Für den „Mercato-Lunch“ und das „Mercato-Dinner“ wird am 28. Juni eine 200 Meter lange Tafel – die grösste Tavolata der Schweiz – eingedeckt. Maurice Marro, Executive Chef Baur au Lac, und Olivier Rais, Küchenchef des Rive Gauche, bereiten zusammen mit den anderen Spitzenköchen der Zürcher Gastgeberhotels und –restaurants – z.B. vom Restaurant Bärengasse oder der Blauen Ente „Provisorium“ – an zehn Live Cooking Stationen kulinarische Köstlichkeiten zu. In ungezwungener Stimmung können sich die Gäste durch die Stationen probieren, einen Apéro an der Bar nehmen und an der 200 Meter langen Tafel am Zürcher Engrosmarkt das Treiben geniessen.
Pro Person CHF 50.00 exkl. Getränke (Kinder bis 12 Jahre CHF 25.00) für den Lunch, für das Dinner CHF 85.00 inkl. Dinner-Party, exkl. Getränke.

Den krönenden Abschluss bildet dann am Sonntag der Familienbrunch im Zürcher Engrosmarkt. Der Brunch ist ein einzigartiges Erlebnis für Gross und Klein. Die verschiedenen Gerichte werden von Gastrosophinnen wie Sylvia Karle und Irmgard Szucs und dem Spitzenkoch André Jaeger von der Fischerzunft liebevoll zubereitet.
Pro Person CHF 55.00 inkl. Getränke (Kinder bis 12 Jahre CHF 25).

Unterstützt wird il TAVOLO nicht nur von den Gastgebern und Teilnehmern, sondern auch von den Amici del il TAVOLO. Den Freunden des Food Festivals ist es ein Anliegen, Zürich im In- und Ausland als Gourmetstadt zu etablieren, indem die innovative Spitzengastronomie der Schweiz einem breiten Publikum zugänglich wird. Für einen Jahresbeitrag von CHF 175.00 erhalten die Mitglieder den Eintritt zur exklusiven Opening Night und zum „il MERCATO-Lunch“ sowie einen Aperitif in allen Restaurants der Gastgeberhotels für zwei Personen bei einer Mindestkonsumation von CHF 75.00 pro Person.

Programm
• 25. Juni ab 19.00 Uhr – OPENING NIGHT Gate Gourmet Switzerland, Airport Zürich
• 26. Juni ab 19.00 Uhr – DER RASENDE KOCH Degustationsmenü im Rive Gauche
• 27. Juni ab 18.30 Uhr –KITCHENPARTY im Baur au Lac
• 28. Juni ab 12.00 Uhr – IL MERCATO-LUNCH im Zürcher Engrosmarkt
• 28. Juni ab 13.00 Uhr – TOSKANISCHE WEINPROBE im Zürcher Engrosmarkt
• 28. Juni ab 18.00 Uhr – IL MERCATO-DINNER im Zürcher Engrosmarkt
• 29. Juni ab 10.00 Uhr – FAMILIEN-BRUNCH im Zürcher Engrosmarkt

Weitere Informationen unter Telefon +41 43 499 91 54, via E-Mail unter zuerich@il-tavolo.ch oder auf www.il-tavolo.ch

Buchungen über Jelmoli unter Telefon +41 44 220 44 66 oder per E-Mail unter il- tavolo@jelmoli.ch

Das 5-Sterne Hotel Baur au Lac liegt am Zürichsee, in unmittelbarer Nähe zur berühmten Shoppingmeile „Bahnhofstrasse“ und dem Banken-Zentrum am Paradeplatz. Das Traditionshaus beeindruckt seit 1844 durch ausserordentlichen Service und Luxus. Es ist eines der ältesten 5-Sterne Hotels weltweit, das sich seit seiner Eröffnung im Besitz der Gründerfamilie befindet: Andrea Kracht ist Besitzer des Hotels in sechster Generation.
Die Kontinuität spiegelt sich in der Entwicklung des Hauses wider. Seit seiner Erbauung werden die 120 Zimmer, davon 45 Suiten und Juniorsuiten, sowie umfassende Hotelräumlichkeiten kontinuierlich auf die Bedürfnisse einer internationalen Kundschaft abgestimmt. In den vergangenen Jahren investierte die Familie Kracht über 160 Millionen Franken in die Neugestaltung des Baur au Lac.

Das Züricher Food Festival feierte 2012 Premiere. Seitdem erfreuen sich Gourmets aus der ganzen Welt jeden Sommer am fünftägigen Ereignis rund um die Feinkost. Mehere tausend Gäste werden kulinarisch von Köchen der sechs Gastgeberhotels (Baur au Lac, Eden au Lac, Park Hyatt Zürich, Storchen Zürich, The Dolder Grand, Widder Hotel), mehreren Gastköchen aus dem In- und Ausland, sowie Schweizer Promi-Hobby-Köchen (u.a. Marco Fritsche, Claudio Zuccolini, Andrea Jansen) verwöhnt. Neben der glamourösen „Opening Night“ im Gate Gourmet am Züricher Flughafen bildet eine 200 Meter lange Tafel im Züricher Engrosmarkt den Höhepunkt des Anlasses.

Marco Akuzun

10 best airport restaurants around the world

Amerikanischer Nachrichtensender CNN Travel kürt das Stuttgarter
„restaurant top air“ zu einem der besten Flughafenrestaurants der Welt

Redakteure der amerikanischen CNN Travel-Website kürten das Stuttgarter „restaurant top air“ kürzlich zu einem der besten Flughafenrestaurants der Welt. Auch wenn seit einiger Zeit viele hochdekorierte Köche den Trend mitmachen und Restaurants auf internationalen Flughäfen eröffnen, das „top air“ mit seinem Patron Claus Wöllhaf auf dem Flughafen Stuttgart ist dieser Entwicklung Jahrzehnte voraus gewesen: Seit 1984 gibt es das Gourmetrestaurant bereits, seit 22 Jahren in Folge mit einem Michelin-Stern dekoriert. Zudem ist es das einzige Sternerestaurant auf einem europäischen Flughafen überhaupt.

Flughäfen sind heutzutage längst nicht mehr nur Start- und Landeplätze. Neben Abflug und Ankunft profilieren sie sich als Einkaufs-, Erlebnis- und eben auch Gastronomiestätten. Überwogen in den letzten Jahren noch Schnellimbisse in der Gunst der Reisenden zur flotten Nahrungsaufnahme vor oder nach den Flug, gönnen sich die Menschen heutzutage dafür mehr Zeit. Es gibt immer mehr Passagiere, für die der Aufenthalt auf einem Flughafen mehr ist, als das Warten auf den Abflug und die gerne etwas Besonderes genießen möchten.
Das weiß man auch im „restaurant top air“. Der aktuelle Küchenchef ist der 32-jährige Marco Akuzun, der seit Anfang 2013 im „top air“ kocht. Er gilt nicht nur in der Stuttgarter Gourmetszene als Überflieger und als einer der aufregendsten und aufstrebendsten Köche. Seine moderne und sehr aufwändige Küche kommt nicht mit den üblichen drei oder vier Komponenten aus. Schon die Amuse gueules bestehen aus einem Dutzend Komponenten. Die Speisen sind wahre Geschmacksexplosionen, die durch ihre nahezu künstlerische Präsentation bestechen. Das finden nicht nur die Gäste, die während des Essens einen phantastischen Blick auf die Start- und Landebahn des Stuttgarter Flughafens haben und dabei von einem Team von einem halben Dutzend Köchen und drei Servicemitarbeitern vorzüglich umsorgt werden. Das fanden auch die Redakteure der CNN Travel-Website.

„Diese Auszeichnung ist das Ergebnis aus Können, Perfektion, Fleiß und natürlich Teamleistung. Ich freue mich und bin stolz darauf, dass unser Restaurant Redakteuren einer solch renommierten Seite aufgefallen ist“, sagt Marco Akuzun im Gourmet Report Gespräch. Doch Akuzun wäre nicht der ehrgeizige Koch, der er eben ist, wenn er sich nicht noch ein hehres Ziel gesetzt hätte: sein zweiter Michelin-Stern soll in diesem Jahr auf dem Flughafen erstrahlen. Wo auch sonst, denn hier ist man den Sternen einfach etwas näher.

Marco Akuzun hat neu einen weiteren Grund zum Feiern. Akuzun hat am Pfingstwochenende die stellvertretende Restaurantleiterin des top air, Nadine Koch, geheiratet. Das Hochzeitsessen und das anschließende Fest wurden am Flughafen ausgerichtet. Gourmet Report gratuliert dem Paar.

Hier können Sie den CNN Bericht lesen:
http://edition.cnn.com/2014/04/27/travel/best-airport-restaurants

www.restaurant-top-air.de
www.facebook.com/marco.akuzun

Marco Müller und Björn Moschinski auf der Next Oragnic Berlin

Heute Abend startet für Aussteller die Next Organic Berlin mit Sternekoch Marco Müller, Vegan-Chef Björn Moschinski, Street Food Thursday Gründerin Kavita Meluu und Bier-Sommelière Sylvia Kopp. Ab morgen, Sonntag den 18. Mai öffnet die Fachmesse Next Organic Berlin im Flughafen Tempelhof ihre Tore und präsentiert sich mit über 180 Ausstellern, einem umfassenden Begleitprogramm, sechs Trendbereichen und einer abwechslungsreichen Kochshow als innovative Plattform für Gastronomen, Händler, Köche und Food-Profis

„Unsere Aussteller bilden eine wirklich sehr interessante und unterschiedliche Mischung aus etablierten Unternehmen und Newcomern. Aber alle haben eines gemeinsam: Sie setzen sich für mehr Nachhaltigkeit und mehr Genuss ein!“ berichtet der Kaufmann Jiro Nitsch, einer der Gründer der Next Organic, “Die einen sind eben auf vegane Produkte spezialisiert, die anderen praktizieren eine artgerechte Tierhaltung und stressfreie Schlachtung.“ Auf der Next Organic habe jeder seinen Platz, so Jiro Nitsch weiter: „Wir haben für handwerklich arbeitende Brauer und Winzer eigene Bereiche geschaffen und den vielen unabhängigen Kaffee-Röstereien der Stadt ein Forum für ihr Specialty Coffee gegeben. Gewürze zeigen wir dieses Jahr in ihrer ganzen Vielfalt. Das besondere ist, dass jedes Thema durch einen ausgewiesenen Fachmann als Genussbotschafter vertreten wird.“

Berliner Köche und ihre Freunde präsentieren sich auf der öffentlichen Kochbühne, einem schon traditionellen Herzstück der Next Organic Berlin. Als besonderes Highlight der Kochshow hat sich Sternekoch Marco Müller aus dem Rutz angekündigt. Aus einer der seltensten Kakaosorten der Welt, Piura Porcelana aus Peru, wird er live auf der Kochbühne seine legendären Brownies backen. Piura Porcelana ist ein in Vergessenheit geratener weisser Kakao, den der vielfach ausgezeichnete Schokoladenhersteller Original Beans im Jahre 2007 am Fuße der Anden wiederentdeckt und aufgeforstet hat. „Original Beans ist seit Jahren im Umweltschutz tätig und produziert gleichzeitig allerbeste Schokolade“, berichtet Marco Müller, „Deswegen passt diese Schokolade perfekt zu der nachhaltigen Ausrichtung unseres Küchenkonzeptes.“ Weitere Gäste der Kochbühne sind unter anderen der vegane Koch Björn Moschinski, die Gebrüder Eggert und der RAW-Chef Boris Lauser.

Das Programm der Next Organic bietet Tastings und Foren zu interessanten Trends und Produkten sowie geführte Touren zu ausgesuchten Themenbereichen. Nicht nur die Genussbotschafter stellen ihre Themen vor, auch bekannte Gesichter der Berliner Foodszene wie z.B. die Essenschreiberin Ursula Heinzelmann oder Kavita Meluu, die Initiatorin der derzeit angesagtesten Foodveranstaltungen der Stadt, wie der Street Food Thursday oder Burgers & HipHop, führen zu von ihnen persönlich ausgewählten Ständen. So stellt auch Pamela Dorsch, die Gründerin des berühmten Berliner Naschmarkts und Co-Leiterin des Slow Food Conviviums der Hauptstadt, auf einer NaschkatzenTour ihre süssen Messelieblinge vor. Die Tastings der Gewinner des hauseigenen Start Up Wettbewerbs runden das Veranstaltungsprogramm ab.
http://next-organic.de/das-programm/

Auf der am Samstag den 17. Mai im eleganten Restaurant des Flughafens Tempelhof stattfindenden Abendveranstaltung haben Aussteller und Gäste bereits vorab die Gelegenheit, ausgesuchte Spezialitäten zu geniessen.

NEXT ORGANIC BERLIN,

10:00 bis 18:00 Uhr,
Flughafen Tempelhof,
Berlin

il TAVOLO

il TAVOLO – Zürich bei Tisch lädt zum dritten Mal zum Festschmaus

Einen Abend mit Nelson Müller gewinnen

„Diner en bleu“ am Düsseldorfer Flughafen mit Sternekoch Nelson Müller: Lust auf eine kulinarische Auszeit? Machen Sie mit dem Airport „blau“

Blau gekleidete Menschen kommen aus allen Richtungen zum Düsseldorfer Airport. Gemeinsam bilden sie an diesem Abend eine kleine, exklusive Gruppe. Denn sie sind im Flughafenterminal zu einem Festmahl geladen. „Diner en bleu“ nennt sich das exklusive Abendessen mit Gala-Anmutung, bei dem es eigentlich nur eine Regel zu beachten gibt: Alles muss blau sein! Blau wie die Farbe des Düsseldorfer Airport-Logos. Eine perfekte Choreografie mit einem ganz besonderen Zauber.

Der Flughafen und die hier ansässigen Gastronomen laden am Sonntag, 4. Mai, insgesamt 80 Personen zu einem hochkarätigen Mehr-Gänge-Dinner ein. Feinste Speisen, Livemusik – und dies alles in ein dezentes blaues Licht gehüllt. Was für ein Ambiente. Das Drehbuch für einen außergewöhnlichen Exklusiv Sonntag steht somit. Und ein weiteres Highlight erwartet die Gäste an diesem Abend. Sternekoch Nelson Müller ist bei dem „Diner en bleu“, das von den Gastronomen am Flughafen zubereitet wird, auch zu Gast und wird dabei vor Ort seine musikalischen Entertainer-Qualitäten beweisen. Denn der aus dem Fernsehen bekannte Gourmet-Koch hat zwei Leidenschaften: das Kochen und die Musik. Die ursprüngliche Idee des eigentlich weißen „Diner en blanc“ an außergewöhnlichen Orten kommt aus Paris und freut sich mittlerweile weltweit größter Beliebtheit.

Sind auch Sie auf den Geschmack gekommen? Haben Sie Lust auf dieses Erlebnis der ganz besonderen Art? Der Flughafen verlost 80 Teilnahmeplätze für das „Blaue Dinner“ im Terminal mit dem sympathischen Starkoch Nelson Müller. Mitmachen kann jeder. Beantworten Sie hierfür einfach folgende Frage: Was verbindet Sie besonders mit der Farbe Blau, dem Essen allgemein oder dem Düsseldorfer Airport? Füllen Sie dafür den Fragebogen aus, der auf der Internetseite des Flughafens enjoydus.com heruntergeladen werden kann. Schicken Sie diesen bitte bis zum Mittwoch, 23. April, per E-Mail an enjoy@dus.com und gewinnen Sie eine Teilnahme mit Begleitperson. Das Los entscheidet. Alle Bewerber werden schriftlich benachrichtigt. Die einzige Vorgabe für einen schönen Abend am Airport: Blaue Kleidung ist Pflicht!

Das „Diner en bleu“ bildet den Auftakt einer neuen Attraktion am Düsseldorfer Flughafen: die Exklusiv Sonntage für ausgewählte Besucher. Dieses neue Format komplettiert das regelmäßige Angebot des Airports im Rahmen der bekannten „Event Sonntage“. An jedem ersten Sonntag im Monat bietet der Airport Besuchern und Passagieren die Möglichkeit, den Flughafen auf ganz besondere Art und Weise zu erleben – und das jeweils unter einem bestimmten Motto. Von „TanzTerminal, tanz“ über den „FashionAirport“ bis hin zu den großen „DUS Classics“. Neben den neuen exklusiven Veranstaltungen und den großen Airlebnis-Events gibt es als dritte Variante noch die Familien Sonntage mit besonderen Angeboten für Familien und Kinder. Somit steht am Düsseldorfer Flughafen an jedem ersten Sonntag im Monat ein Event an, den man sich im Terminkalender notieren sollte. Und das Rezept bei allen drei Veranstaltungstypen lautet in jedem Fall: enjoy the airport!

Next Organic Berlin 2014

Die Next Organic Berlin hat sich mit ihrem einzigartigen Themen-Konzept als Fachmesse bewährt und öffnet am 18. Mai 2014 im Flughafen Tempelhof für Händler, Foodies und Gastronomen wieder ihre Tore
Nach dem überwältigend positiven Feedback auf den ersten Termin im Mai 2013 geht die Next Organic in diesem Jahr mit neuen Themen, Bereichen und Genussbotschaftern an den Start.

Die kulinarischen Schwerpunkte der Next Organic Berlin 2014 sind die Lebensmittel Kaffee, Gewürze und Bier und die Foodbewegungen RAW und Vegan. Jedes der Trend-Themen bekommt auf der Messe einen eigenen Bereich und wird durch einen bekannten Genussbotschafter repräsentiert.

Die Liste der Genussbotschafter der Next Organic Berlin 2014 liest sich wie ein Who is Who Berlins kulinarischer Szene:
Für das Thema Kaffee steht Ralf Berlit von der Berlin Coffee Society. Hinter der Berlin Coffee Society verbirgt sich ein Zusammenschluss von unabhängigen Röstereien und Cafés der Hauptstadt, die sich mit Leib und Seele dem Speciality Coffee verschrieben haben Das engagierte Netzwerk zum Austausch und zur Kooperation rund um das Thema Kaffee ist mitverantwortlich für den Berliner Kaffee Boom und hat innerhalb der vergangenen zwei Jahre der Berliner Soecialtity Coffee Szene zu internationaler Anerkennung und Achtung verholfen.
Die mehrfach ausgezeichnete Bier Sommeliére Sylvia Kopp von der Berlin Beer Academy repräsentiert auf der Next Organic Berlin den Bereich rund um das Bier mit einem Focus auf das handwerklich hergestellte Craft Beer. Die Gründerin der Weiterbildungsstätte für Bierprofis und Bierliebhaber kennt sich wie keine Zweite in Berlin in der deutschen und internationalen Bierszene aus. Für die Besucher der Trendshow im Flughafen Tempelhof wird sie handwerklich produzierende Brauer einladen und deren Biere in Tastings und an einer Bar vorstellen. Nachdem der Craft Beer Trend ganz Deutschland überrollt hat, können Gastronomen und Händler auf der Next Organic ihr Know How über das Thema vertiefen und aktualisieren.

Marcus Lind ist der Genussbotschafter für das Thema Gewürze. Bereits mehr als zehn Jahre ist er Fachmann für die Entwicklung von Bio-Gewürzmischungen für die mediterrane und internationale Küche. Mit seinem Gespür für außergewöhnliche Qualitäten und seiner guten Nase für Gewürzraritäten wird er diesen für Einkäufer, Produktentwickler und Köche besonders interessanten Bereich kuratieren und dabei sein Augenmerk insbesondere auf Geschichte, Herkunft und fairen Handel der Gewürze richten.

Die vegane Foodbewegung hat seit Anfang an einen festen Platz auf der Next Organic. Mit Björn Moschinski hat sie einen der besten und bekanntesten Köche der veganen Szene als Genussbotschafter gewonnen. Mit seinen veganen Interpretation der deutschen Küche hat der Autodidakt, dem eine klassische Ausbildung als Veganer in Deutschland verwehrt blieb, viele Menschen inspiriert, sich gesund und verantwortungsvoll zu ernähren. Auf der Next Organic interpretiert Björn zusammen mit ausgewählten Herstellern die vegane Küche immer wieder neu und anders.

Nach Vegan kommt RAW! Der Trend ist in Foodzeitschriften und Kochbuchregalen nicht zu übersehen. Wie er für Gastronomen und Händler zu greifen ist und wo er eingesetzt werden kann, dass erklärt der Genussbotschafter Boris Lauser in seinem Bereich. Der Raw Food Chef Boris Lauser hat eine umfassende Raw Ausbildung und gibt weltweit Raw Food Workshops und – Seminare. Auf der Next Organic präsentiert er Raw-Produkte sowie Zubereitungsmethoden und Geräte rund um diesen Trend, der besonders für gesundheitsbewusste Zielgruppen immer relevanter wird.

Die Zielgruppe der Next Organic sind Einkäufer, Händler, Hoteliers, Gastronomen und Köche, die auf der Suche nach einzigartigen Lebensmitteln sind, deren Herkunft und Geschichte den wachsenden Ansprüchen ihrer Kunden und Gäste gerecht werden. Es verwundert daher nicht, dass auf der Next Organic 2013 so bekannte Gäste zu sehen waren, wie Michael Hoffmann, Sternekoch und neuer Inhaber der Steinofenbäckerei Soluna oder wie Billy Wagner, vielfach preisgekrönter Sommelier aus dem Sterne-Restaurant von Marco Müller, der Weinbar Rutz.

Interesse an einer Teilnahme an der Next Organic? Aussteller und Interessenten für den Start Up Wettberwerb finden auf der Website der www.next-organic.de die Anmeldeunterlagen zum Downloaden.

Claudio Urru

Claudio Urru kocht im Löwen Hotel Montafon

Claudio Urru hat nach der sechsmonatigen Umbauphase und mit der Wiedereröffnung des Löwen Hotel Montafon die kulinarische Leitung des Vier-Sterne-Superior Hotels übernommen. Unter seiner Regie kredenzt das Küchenteam im À-la-carte-Restaurant, in der „Montafoner Stube“ und im „Barga“ erlesene Speisen.

Urru hat eine einfache Devise beim Kochen: ungekünstelt soll es sein, was er auf den Teller zaubert. Dazu braucht der 42-Jährige keine Fusion- oder gar Molekularküche, sondern vor allem erstklassige Zutaten sowie frische Produkte, soweit es geht aus der Region. Dann beginnt er mit der Inszenierung seiner Gänge. Zunächst im Kopf, anschließend in der Küche und bis ins kleinste Detail auf dem Teller. Seine Inspirationen holt sich der Vater zweier Kinder indem er Berufung und Hobby vereint: beim Lesen, beim Reisen, beim Einkaufen.

Urru ist immer auf der Suche nach der perfekten Kombination für die Restaurants im heimischen Löwen Hotel Montafon: „Hausgemachte Rindfleischsülze mit Meerrettich, Kürbiskernöl, violettem Senfeis und Essiggurken-Gel“ oder „Dreierlei vom Zuger Saibling mit Schwarzwurzel, Räucheraromen, Haselnuss und Kräutern“ und zum Dessert der „Montafoner Heumilch-Cheesecake mit Veilchenzucker, Ingwer, Orange und Cerealien“ – dies sind nur einige Beispiele der Gerichte, die Urru in der rustikalen „Montafoner Stube“ anbietet.

Nach einer, wie Urru selbst es nennt, soliden Ausbildung im „Hotel am Schinderbuckel“ in Filderstadt folgten harte Lehr- und Wanderjahre mit namhaften Stationen, wie Vincent Klinks „Wielandshöhe“ und Martin Öxles „Speisemeisterei“ in Stuttgart. 1995 schließlich kam er zu Alexander Seifermann ins Restaurant „top air“ am Stuttgarter Flughafen, sieben Jahre später übernahm er dort die alleinige Regie und wurde seither jedes Jahr mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Nach fast zwei Jahrzehnten in diesem einzigen sterneprämierten Restaurant an einem europäischen Flughafen hat Urru nun den Umzug ins Montafon gewagt und freut sich auf neue Inspirationen sowie auf den Austausch mit den Gästen.

Urru zeichnet verantwortlich für das Genießermenü mit fünf oder sechs Gängen im Hauptrestaurant des Hotels sowie für die „Montafoner Stube“ und das mediterrane Restaurant „Barga“. Die urige, holzvertäfelte „Montafoner Stube“ bietet Genießern von mittwochs bis sonntags am Abend regionale Gerichte à la carte, raffiniert interpretiert und nicht selten mit internationalen Akzenten. Im „Barga“ gibt es eine tägliche Mittagskarte mit Köstlichkeiten aus dem Mittelmeerraum sowie österreichische Klassiker. Und wenn der Tag mit kulinarischen Highlights ausklingt, muss er natürlich auch so beginnen: Jeden Morgen begrüßt das Küchenteam die Gäste mit einem bunten, reichhaltigen Buffet, bei dem jeder Frühstückstyp etwas findet – von frisch gebackenem Brot über das deftige Omelette bis hin zur Vitalecke.

Für Claudio Urru gehört der Frühling zu den schönsten Zeiten, denn sein Lieblingsgemüse hat Saison, der Spargel. Hier empfiehlt er besonders das Edelgemüse aus Baden, welches er perfekt zubereitet, gesund und schmackhaft. Claudio Urru braucht dazu: Ein Kilo besten badischen Spargel, 125 Gramm gesalzene Butter und etwas Abrieb von einer Bio-Orange. Er schneidet die Enden ab und schält die Stangen dünn, vakuumiert den Spargel mit der flüssigen Butter und dem Abrieb und gart das Päckchen bei 85 Grad etwa 25 bis 30 Minuten. Danach schreckt er den Spargel kurz ab und glasiert ihn in Butter und mit frischem Bärlauch. „Dazu passt perfekt ein gebratener Wolfsbarsch für ein edles Frühlingsdinner.“

www.loewen-hotel.com

Der beste Schuhputzservice

Der Irrsinn des deutschen Systems zur Zertifizierung von Hotels, den Sternen, wird deutlich, wenn man z.B. im 5 Sterne Hotel A-Rosa Sylt ist – Dieses Haus hat sogar die „Superior“ Auszeichnung

Warum? Weil es zwei Waschbecken im Zimmer und 24 Stunden Roomservice hat. Ganz kurz gesagt.

Das die Handtücher aus Pergament sind, so hat es fast den Anschein, oder die Putzfrau nach Belieben die Seife (20gr) und Duschgel (30gr) auffüllt, spielt genauso wenig eine Rolle, wie das halbstündige Warten beim Frühstück an der Eierstation, da die akkurate Frau B. sich hier ihre Rente aufbessert und leider keine Köchin und auch nicht wirklich flink ist. Dafür dürfte ihr Ölverbrauch sehr hoch sein. Und niemand hat ihr wohl beigebracht, dass man die Eier nicht 20 Minuten knusprig brät und das dann selbst hochwertige Krebsschwänze im Omelett wie Gummi schmecken. Auch gibt es keinen Kellner, der eine Eierbestellung annehmen würde. „Ist Selbstbedienung bei uns!“ Es ist schon schwer genug eine Kaffeebestellung loszuwerden. Meine Nachbarn, die sich sichtlich deplatziert fühlten, trauten sich nicht, den Kellner zu fragen. Die waren der – irrigen – Meinung, der Kellner würde fragen. Was er dann zum Ende des Frühstücks doch tat.

Tageszeitungen gibt es gar nicht hier. Wozu auch? Die machen ja meist eher unglücklich und man soll sich ja erholen.

Auch einen Abdeckservice am Abend gibt es nicht. Aber jeden zweiten Tag bekommt man einen Apfel aufs Zimmer.
Irritierend ist auch, dass man leicht das Bad unter Wasser setzt, wenn man duscht, da die Duschekabine – Badewanne gibt es nicht – nicht dicht ist.

Superior ist, so erklärte mir ein Kellner, wenn zwei Latte Macchiato 11 Euro kosten. Der Mann hat Nerven!

Aber zwei Sachen sind wirklich Superior in diesem Haus: Der Schuhputzservice. Noch nie wurden meine Schuhe so gut geputzt.
Und die Restaurants Spices von Sarah Henke und das La Mer von Sebastian Zier sind beide Weltklasse!
Warum zieht der Rest des Hauses nicht nach?

Wenn ich das nächste mal nach Sylt fahre, werde ich wohl eher im Landhaus Stricker wohnen und zum A-rosa nur zum Essen gehen. Denn zum Essen sollte man dort unbedingt hingehen! (Im Landhaus Stricker, in dem Holger Bodendorf auf Sterne-Niveau kocht, natürlich auch)

Richtig verwunderte mich das Radisson Blue am Hamburger Flughafen. Das vier Sternehaus liegt direkt am Flughafen, man kann in die Abflughalle bequem laufen. Das Hotel scheint auch soweit in Ordnung. Nur gibt es auch auf Wunsch keinen Gepäckservice. Das ist, so die Rezeptionistin, in 4 Sternen nicht inkludiert. Halb Recht hat sie. Auf Wunsch sollte es diesen Service doch geben. Aber die wollte uns noch nicht einmal am Morgen einen Gepäckwagen geben, weil sie Angst hatte, wir würden den klauen! Kurios!

Wie wählt man ein gutes Hotel?
Auf was kann man sich verlassen? Weder auf das hochgelobte, deutsche Zertifizierungssystem, noch auf Bewertungsportale wie tripadvisor und Co. Viele Bewerter haben wegen Erfahrung mit der gehobenen Hotellerie und bewerten ein fünf Sternehaus im Urlaub schnell man viel zu euphorisch.

Die Bewertung mit den Hotelsternen ist sowieso eine ganz kuriose Angelegenheit und überhaupt nicht gästeorientiert. So muss es in jedem zertifizierten Hotel, egal ob 2 oder 5 Sterne, nur 1 Handtuch und 1 Badetuch geben. Ob das, dünn, hart oder flauschig ist, spielt keine Rolle. Für mich schon.
Um 5 Sterne zu bekommen, _muss_ unter anderen ein Hocker im Badezimmer stehen und eine „waschbare Vorlage“ am Bett vorhanden sein. Ein Bügeleisen kann der Gast im A-rosa jedoch nicht bekommen, aus Sicherheitsgründen. Man können aber das Hemd für 8 Euro schnell mal aufbügeln.
Um das „Superior“ zu bekommen, muss man extra Punkte sammeln, wie zum Beispiel folgende freiwillige Leistungen: einen angemessenen Schallschutz der Fenster (8 Punkte), individuell-regelbare Klimaanlage (15 Punkte), Lautsprecher im Bad (5 Punkte), Porno TV (5 Punkte), Tageszeitung auf dem Zimmer (3 Punkte), einen Türspion (2) und zusätzliche Schließvorrichtung (3), Teekocher (4) Doormann (15), Wagenmeister (15 – die letztgenannten neben dem Pagen und dem Concierge, der muss bei fünf Sternen sein), Tagungsräume größer als 250 qm (10 Punkte) – nur mit diesen aufgelisteten Sachen wird ein 5 Sterne Hotel bereits zum 5 Sterne Superior Hotel. Für mich eigentlich Selbstverständlichkeiten oder Überflüssiges.

Die genauen Regeln können Sie sich hier angucken und sich selber wundern:
www.hotelstars.eu/fileadmin/download/kriterien/Kriterien_2010-2014.pdf

Sind Sie auch verblüfft?

Man kann auch in London schlecht essen

Ausgerechnet beim berühmtesten Fernsehkoch der Welt schmeckt es nicht! Nach drei tollen Tagen in London, haben wir jetzt zum ersten Mal daneben gegriffen

Jamie Oliver, der bekannteste britische TV Koch scheint wohl Kasse zu machen. Anders als sein deutscher Wegbegleiter Tim Mälzer, der ein anständiges Lokal in Hamburg führt – die Bullerei – hat Jamie Oliver Kettenrestaurants gestartet.
Die bewirbt er wie folgt:
„We’re proud to say that every one of our restaurants is unique – from the daily specials on the blackboard, to the look of the menus, to the design of the restaurants themselves. Whichever one you go to, you’ll always get fresh ingredients and beautiful recipes, all cooked with love and passion.“

Ich hatte bisher immer eine hohe Meinung über Jamie Oliver gehabt. Also freuten wir uns, als wir entdeckten, dass es im Flughafen Gatwich einen „Jamie’s Italian“ gab. Und auch die Preise waren für einen Flughafen recht zivil. Und wir waren hungrig. Das passte!

Wir hatten auch einen relativ schönen Platz fast am Fenster. Der Tisch war auch fast sauber. Positiv: Wie überall in UK gibt es gratis Leitungswasser. Auch „al dente“ soll hier geben, da anders als bei anderen Ketten wie Strada oder Carluccios alles frisch zubereitet wird.
Wir bestellten für Junior die Spaghetti Bolo mit Salat und frischen Apfelsaft (6 Pfund), für mich die Spaghetti Norma (11 Pfund) und für Madame ein Schweinekotelett (13 Pfund). Alles zivile Preise.

Wir freuten uns schon. Es kam das Essen der Erwachsenen. Aber kein Kinderessen. Das kam Minuten später. Junior war aber auch als erster fertig. Der 7jährige hatte die Miniportion Nudeln und den kleinen Salat sofort aufgegessen. Saft kam keiner.

Das Kotelett war zu Tode gebraten, saft- und kraftlos mit starken Röstaromen auf der Unterseite.
Die Spaghetti waren einfach nur scheusslich. Die Haut der Auberginen war komplett verkohlt, so dass das ganze Gericht wie Kohle schmeckte.
Ich tauschte mit meiner Frau, weil wir Hunger hatten und hofften, das jeweils andere Gericht sei besser!
Mittlerweile quengelte Junior, er sei hungrig. Also fragte ich, ob es „seconds“, also Nachschlag gab. Ja, selbstverständlich. Die Marge bei den Nudeln muss trotz Salat und kleinem Saft, den es dann später gab, enorm sein. Die Nudeln werden nur durch die Tomatensosse gezogen, vielleicht bleiben 10 gr Fleisch hängen. Aber Recht hat er: Gerade unsere Kinder essen zu viel Fleisch! Wir bestellten dann noch eine Kugel Eis für Junior und einen Saft. Wir hatten vergessen, dass dieser ja inklusiv war.

Der Kellner fragte uns, wie es schmeckte, war aber nicht sonderlich interessiert und empfahl uns stattdessen den Blick in die Dessert Karte. Wir hatten nun aber komplett das Vertrauen verloren und verlangten die Rechnung. Wir wollten den Besuch unter Erfahrung abbuchen und nicht wieder hin.

Aber die Rechnung erstaunte uns dann doch. Die 2. Portion Spaghetti wurde voll als Kindermenü berechnet. Nun verlangte ich nach der Geschäftsführerin. Der tat alles ganz schrecklich leid. Dass wir so schlecht gegessen haben, so etwas kommt sonst nie vor und zog die beiden Kindermenüs von der Rechnung ab. Warum die Kindermenüs? Keine Ahnung.

Wir zahlten dann die 28 Euro, rundeten sogar auf 30 auf. Flughafen ist nun mal schlecht und teuer. Wir haben keine bösen Gefühle, werden aber auch nicht noch einmal dort essen gehen.

Danach holten wir uns bei Pret-a-manger 2 Sandwichs und 2 Salate. 14 Pfund. Wir aßen es im Flugzeug. Alles war richtig lecker. Wir wissen, was wir in London in der Zukunft machen werden!

Gucken Sie sich auf Facebook die Fotos an:
www.facebook.com/media/set/?set=a.10151590693278124.1073741845.168996673123&type=3

Die Homepage von Jamie’s Italian:
www.jamieoliver.com/italian/home

Unsere Empfehlungen für London:
The Ledbury: www.gourmet-report.de/artikel/344479/The-Ledbury/ – vielleicht Londons bestes Restaurant
Für Fish & Chips empfehlen wir das Andaz in der Liverpool Street: www.kochmesser.de/component/name,Fish-Chips/option,com_gourmet/task,article/id,344127
Plum Valley: leckerer Kantonese im Chinatown – durchgehend Dim Sum, günstig:
http://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151588901558124.1073741844.168996673123&type=3
Mandarin Oriental – Dinner bei Heston Blumenthal – super relaxed und oberlecker: www.gourmet-report.de/artikel/344476/London-preiswert-fuer-Feinschmecker/