90 Prozent der Frauen sagen: Männer müssen kochen können

90 Prozent der Frauen sagen: Männer müssen kochen können

Repräsentative Umfrage für das Magazin Reader’s Digest – in Berlin erwartet nicht einmal die Hälfte der Männer, dass die Frau kochen kann

Wenn Frauen in Deutschland danach gefragt werden, was ihr Traummann unbedingt mitbringen sollte, ist nicht nur gutes Aussehen oder Geld wichtig. Erwartet wird auch eine ganz andere Fähigkeit: 90 Prozent der Frauen in Deutschland finden, dass ein Mann kochen sollte. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für das Magazin Reader’s Digest (Oktober-Ausgabe).

So erwarten 95 Prozent der Damen bis 29 Jahre, dass ihr Freund oder Mann Kochkenntnisse in die Beziehung mitbringt oder einen Kochkurs belegt. Je älter die Damen sind, desto mehr nimmt diese Anspruchshaltung ab. Bei den Frauen über 60 Jahre sind es nur noch 86 Prozent.

Im Vergleich dazu erwarten nur drei von vier Männern, dass ihre Freundin oder Frau kochen kann. Bei den 30- bis 39-Jährigen sind sogar nur 58 Prozent dieser Meinung. Je älter die Männer werden, desto mehr möchten sie aber bekocht werden. So gehen 91 Prozent der über 60-Jährigen davon aus, dass die Frau an ihrer Seite entsprechende Fähigkeiten hat. Übrigens: Frauen, die sich am Herd unwohl fühlen, sollten für die Partnersuche nach Berlin ziehen. Dort erwartet nicht mal die Hälfte der Männer, dass die Frau kochen kann.

Und was kommt auf den Tisch? Hier gibt es klare Verhältnisse in Deutschland, wie Reader’s Digest berichtet: 91 Prozent der Frauen kochen überwiegend frische Gerichte, nur sieben Prozent bereiten Fertiggerichte zu. Bei den Männern sind es hingegen 15 Prozent, die eher auf Fertiggerichte setzen. Interessant ist auch dieses Ergebnis der Umfrage: Es sind vor allem junge Menschen bis 29 Jahre (29 Prozent) und Alleinstehende (20 Prozent), die überdurchschnittlich häufig zu fertigen Mahlzeiten greifen. Aber: Berufstätige kochen fast genauso häufig frisch wie Hausfrauen und -männer. Und 11 Prozent der Berliner kochen gar nicht.

Zur Methode der Umfrage:

Am 21. und 22. Juli 2009 wurden bundesweit repräsentativ 1001 Menschen befragt.

Servicezeit: Essen & Trinken

Fertigkost ist beliebt, die Umsätze steigen rasant an und die Produktvielfalt wir immer größer. Für die Servicezeit: Essen & Trinken ein guter Grund, diesem Thema einen Schwerpunkt zu widmen:

Tiefgefrorenes oder Gekühltes: was ist frischer? Tiefkühlprodukte bekommen massive Konkurrenz: Das so genannte „Chilled Food‘ aus dem Kühlregal erlebt einen regelrechten Boom. Es gibt im Sortiment beispielsweise Komplettmenüs, Pizzen, Teigwaren, Soßen und Salate. Die Produkte haben das Image, besonders frisch und hochwertig zu sein. Kritiker jedoch meinen, der Verbraucher werde hierbei getäuscht. Gekühlte Fertiggerichte seien nicht generell frischer als Tiefkühlkost – im Gegenteil! Servicezeit: Essen & Trinken gibt Tipps zum Kauf von gekühlter und tiefgekühlter Ware. Worauf ist zu achten? Wo liegen die Vor- bzw. Nachteile der Produkte? Automaten-Kost: gesund und lecker? Nach eineinhalb Minuten ist das Essen fertig – ein schmackhaftes Menü für Genießer aus dem Automaten. Was wie ein Widerspruch klingt, wurde erfolgreich kombiniert. Ein mittelständischer Metzgereibetrieb hat sich mit einer Elektro-Firma zusammengetan und bringt nun einen innovativen Verpflegungs-Automaten auf den deutschen Markt. Die Besonderheit: Bei den Mahlzeiten handelt es sich nicht um industrielle Tiefkühlware, sondern um in der Metzgerei frisch gekochte und anschließend gekühlte Gerichte. Hält das Konzept was es verspricht?

So, 29.03. um 01:30 Uhr einsplus

Servicezeit: Essen & Trinken – Ernährungsmagazin

Eins Plus, Donnerstag, 26.03. um 11:30 Uhr

Servicezeit: Essen & Trinken – Ernährungsmagazin

Thema: Fertiggerichte im Geschmackstest

Schwerpunkt: Fertigprodukte Fertigkost ist beliebt, die Umsätze steigen rasant an und die Produktvielfalt wir immer größer. Für die Servicezeit: Essen & Trinken ein guter Grund, diesem Thema einen Schwerpunkt zu widmen:

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Servicezeit: Essen & Trinken – Ernährungsmagazin

Eins Plus, Mittwoch, 25.03. um 14:30 Uhr

Servicezeit: Essen & Trinken – Ernährungsmagazin

Thema: Fertiggerichte im Geschmackstest

Schwerpunkt: Fertigprodukte

Fertigkost ist beliebt, die Umsätze steigen rasant an und die Produktvielfalt wir immer größer. Für die Servicezeit: Essen & Trinken ein guter Grund, diesem Thema einen Schwerpunkt zu widmen:

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Essen & Trinken – Ernährungsmagazin

Eins Plus, Montag, 23.03. um 22:30 Uhr

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Thema: Fertiggerichte im Geschmackstest

Schwerpunkt: Fertigprodukte Fertigkost ist beliebt, die Umsätze steigen rasant an und die Produktvielfalt wir immer größer. Für die Servicezeit: Essen & Trinken ein guter Grund, diesem Thema einen Schwerpunkt zu widmen:

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Servicezeit – Essen & Trinken – Ernährungsmagazin

WDR, Freitag, 20.03. um 18:20 Uhr

Servicezeit: Essen & Trinken – Ernährungsmagazin

Thema: Fertiggerichte im Geschmackstest

Schwerpunkt: Fertigprodukte Fertigkost ist beliebt, die Umsätze steigen rasant an und die Produktvielfalt wir immer größer. Für die Servicezeit: Essen & Trinken ein guter Grund, diesem Thema einen Schwerpunkt zu widmen:

Tiefgefrorenes oder Gekühltes: was ist frischer? Tiefkühlprodukte bekommen massive Konkurrenz: Das so genannte ¶Chilled Food‘ aus dem Kühlregal erlebt einen regelrechten Boom. Es gibt im Sortiment beispielsweise Komplettmenüs, Pizzen, Teigwaren, Soßen und Salate.
Die Produkte haben das Image, besonders frisch und hochwertig zu sein. Kritiker jedoch meinen, der Verbraucher werde hierbei getäuscht. Gekühlte Fertiggerichte seien nicht generell frischer als Tiefkühlkost – im Gegenteil! Servicezeit: Essen & Trinken gibt Tipps zum Kauf von gekühlter und tiefgekühlter Ware. Worauf ist zu achten? Wo liegen die Vor- bzw. Nachteile der Produkte? Automaten-Kost: gesund und lecker? Nach eineinhalb Minuten ist das Essen fertig – ein schmackhaftes Menü für Genießer aus dem Automaten. Was wie ein Widerspruch klingt, wurde erfolgreich kombiniert. Ein mittelständischer Metzgereibetrieb hat sich mit einer Elektro-Firma zusammengetan und bringt nun einen innovativen Verpflegungs-Automaten auf den deutschen Markt. Die Besonderheit: Bei den Mahlzeiten handelt es sich nicht um industrielle Tiefkühlware, sondern um in der Metzgerei frisch gekochte und anschließend gekühlte Gerichte. Hält das Konzept was es verspricht?

Volle Kanne – Service täglich

ZDF, Montag, 24.11., 09:05 – 10:30 Uhr

Heute zu Gast im Studio: Comedian Paul Panzer. Der gebürtige Dürener – mit richtigem Namen Dieter Tappert – lebt seit Mitte der 90er-Jahre in Köln und hat dort, nachdem er eine Lehre als Schweißer absolvierte, Musik und Medienpädagogik studiert. Einem breiten Publikum wurde Paul Panzer durch seine unzähligen Scherzanrufe bekannt, die bei verschiedenen Radiosendern gesendet wurden. Zum Lachen brachte er seine Zuhörer schon mit der Telefongesprächseinleitung ‚Panzer, ich begrüße sie! Es geht sich um Folgendes…‘ sowie seinem ‚Rrrrichtig‘. Seit 2005 tritt er bundesweit als Stand-up-Comedian auf. 2006 erhielt er den Deutschen Comedypreis.

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Internationale DLG-Qualitätsprüfung Convenience Food 2008 ausgeschrieben

Führender Qualitätstest für Fertiggerichte und Feinkost – Anmeldeschluss: 2. Juni 2008

Das Testzentrum Lebensmittel der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat jetzt die internationale Qualitätsprüfung für Convenience Food 2008 ausgeschrieben. Dies ist der führende Qualitätstest für Fertiggerichte und Feinkost, an dem sich alljährlich Hersteller aus Deutschland, dem europäischen Ausland und Japan beteiligen. Anmeldungen zur internationalen Qualitätsprüfung für Convenience-Food 2008 sind noch möglich bis zum 2. Juni.

Das DLG-Prüfspektrum umfasst küchen-, gar-, regenerier- und verzehrsfertige Produkte. Dabei handelt es sich um Menükomponenten, Komplettmenüs, Snacks und Desserts in den Angebotsformen Tiefkühlkost, Kühlware, Nasskonserven oder Trockenprodukte, die als LEH – oder GV-Produkte angeboten werden.
Erfolgsparameter für Convenience-Produkte sind Qualität, Frische, ein bequemes Handling und der Geschmack. Die Experten des DLG-Testzentrums stellen den Genusswert, d.h. die sensorische Qualität, in den Mittelpunkt ihrer Untersuchungen. Je nach Produktgruppe ergänzen Tests hinsichtlich des Gesundheits- und Nährwerts sowie Aspekte des Eignungs- und Gebrauchswertes das Qualitätsurteil. Die DLG-Tests sind für Lebensmittelhersteller ein wichtiger Baustein in der Qualitätssicherung und im Risikomanagement. Für den Handel stellen sie eine immer bedeutendere neutrale Qualitätskontrolle und ein Qualitätsmonitoring für gelistete Produkte dar.

Weitere Informationen zum DLG-Qualitätstest Convenience Food 2008 sind erhältlich bei der DLG e.V., Eschborner Landstr. 122, 60489 Frankfurt; Tel.:069/24788-354 oder -355, Fax:069/24788-115, E-mail: convenience@dlg.org, www.dlg.org/convenience

Gemeinsam essen

Gemeinsam essen ist gesünder! Viele Neuigkeiten zum Thema „Besser ernähren“ jetzt in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift ELTERN

Aktuelle Studien beweisen: In Familien, die ihre Mahlzeiten häufig zusammen einnehmen, sind Übergewicht und Essstörungen seltener, berichtet die Zeitschrift ELTERN in ihrer Mai-Ausgabe, die heute erscheint. Die Gründe: In diesen Familien kommen nicht nur weniger Fertiggerichte auf den Teller, ernährungsbewusste Eltern können auch mehr Einfluss auf die Essgewohnheiten ihrer Kinder nehmen.

In ihrem Ernährungsteil „Besser essen“ weist ELTERN darauf hin, dass Fertiggerichte als schnelle Alternative zum Selberkochen dennoch okay sind, wenn man sie nicht zu häufig macht. Denn Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe kommen in Fertigmahlzeiten oft zu kurz. Die meisten enthalten außerdem zu viel Fett, Salz, Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker. Eine lobenswerte Ausnahme ist das Unternehmen Frosta: Es verzichtet als einziger deutscher Hersteller von Tiefkühlkost auf sämtliche Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker.

ELTERN empfiehlt, zu Fertiggerichten generell einen kleinen Salat oder rohes Gemüse zum Knabbern zu reichen. So können sie verhindern, was jetzt eine weitere Studie ergeben hat: Kinder, die von klein auf viele Fertigprodukte essen, mögen irgendwann den Geschmack frischer Lebensmittel nicht mehr.

Weniger kritisch dürfen Eltern im Umgang mit Tiefkühl – Gemüse und – Obst sein: Es ist oft noch vitaminreicher als frisches, weil es sofort nach der Ernte schockgefrostet wird. Die Vitamine bleiben so fast vollständig erhalten. Frisches Gemüse und auch Obst verlieren dagegen beim Transport und bei der Lagerung schnell an Vitaminen. Vor allem Vitamin C reagiert sehr empfindlich auf Licht und Wärme.

Studie Fertiggerichte

Fertiggerichte – wann und für wen sind sie das Richtige?

Welches Image haben Fertiggerichte und ihre Nutzer, in welchen Situationen greifen Konsumenten typischerweise zur schnellen Alternative, welche Gründe haben sie dafür, welche Erwartungen haben sie an diese Produkte beim Verzehr und was erleichtert ihnen die Kaufentscheidung? Im Rahmen einer groß angelegte Umfrage und intensiven Fokusgruppen-Diskussionen untersuchte dies die schwedische Forscherin Mia Prim am Institute for Food and Biotechnology (SIK) – dem schwedischen Mitglied des European Sensory Network.

Mit einem hohen Anteil an Singlehaushalten und an berufstätigen Frauen sowie der traditionell stark ausgeprägten Vorliebe der Schweden für ein warmes Mittagessen, ist der nördliche Nachbar ein Land mit einem hohen Absatzpotenzial für Fertiggerichte.

Die Ergebnisse von Mia Prims Befragung in 249 Haushalten zeigen, dass es um das Image von Fertiggerichten trotzdem nicht besonders gut bestellt ist. Die meisten Verbraucher stellen sich den typischer Nutzer von Fertiggerichten als eine Person vor, die allein und gestresst ist. Und tatsächlich passt dieses Bild tatsächlich oft zur aktuellen Situation, in der Menschen Fertiggerichte verzehren, aber nicht immer.

Am häufigsten kommen Fertiggerichte in Schweden mittags am Arbeitsplatz oder abends zu Hause auf den Tisch. Allerdings variiert der soziale Kontext in diesen Situationen und hat unterschiedlichen Einfluss auf die jeweiligen Aktivitäten. So werden Fertiggerichte am Arbeitsplatz häufig in Gesellschaft mit Kollegen verzehrt und während des Essens unterhält man sich miteinander. Beim Abendessen zu Hause ist der typische Konsument dagegen in der Regel meist allein und schaut nebenbei fern als Ersatz für den fehlenden zwischenmenschlichen Kontakt. Für sich selber zu kochen gilt als wenig Freude bringend, ebenso wie alleine zu essen. Eine Ausnahme bilden Menschen, die sonst meist in Gesellschaft essen, nur selten alleine sind und dann die Freiheit genießen, nun einmal eine Mahlzeit ganz nach dem eigenen Geschmack zu verzehren.

Die Verbraucher greifen aus unterschiedlichen Gründen zu Fertiggerichten: Als Mittagessen am Arbeitsplatz die schnelle Küche zum Einsatz, um Zeit zu sparen. Beim Abendessen zu Hause schätzen die Verbraucher vor allem, dass sie praktisch sind und ihre Zubereitung wenig Umstände macht. Einen Unterschied macht es auch, ob Fertiggerichte von Frauen oder Männern verzehrt werden. Frauen haben dabei meist deutlich höhere Ansprüche als Männer, vor allem mit Blick auf gesundheitliche Aspekte.

So legen sie etwa mehr Wert auf die Auszeichnung von Nährwertinformationen, niedrigen Fettanteil und hohen Gehalt an Ballaststoffen. Frauen vertrauen gerne einem von der schwedischen staatlichen Lebensmittelbehörde zertifizierten Siegel, mit dem vergleichsweise zucker- oder fettarme, bzw. vitaminreiche Produkte gekennzeichnet werden. Für Männer ist dagegen der Geschmack und die einfache Zubereitung am wichtigsten.

Grundsätzlich gelten Fertiggerichte in den Augen schwedischer Konsumenten bisher noch als wenig geeignet für das häusliche Abendessen. Mit Hilfe von Fokusgruppen ging Prim deshalb speziell der Frage nach, unter welchen Bedingungen sich Verbraucher auch am Abend für ein Fertiggerichte entscheiden würden, und auf welche Weise dieses Produkte optimal auf ihre Bedürfnissen ausgerichtet werden können.

Als wichtigster Faktor für die Wahl des jeweiligen Gerichts erwies sich der soziale Kontext, in dem gegessen wird. Sobald Kinder zu diesem Kontext gehören, nimmt die Wahrscheinlichkeit, das Fertiggerichte auf den Tisch kommen, rapide ab. 60% der Befragten äußerten die Meinung, dass kleinen Kindern keine Fertiggerichte vorgesetzt werden sollten. Was Familien mit Kindern betrifft, hängen die Schweden noch stark an traditionellen Idealvorstellungen vom gemeinsamen Abendessen mit der ganzen Familie und ohne Fernseh-Begleitung. In Familien mit Kindern wird sehr viel mehr Zeit für das Kochen aufgewendet als in kinderlosen Haushalten. Vor allem die Mütter fühlen sich schuldig, wenn sie ihren Kindern kein „richtiges“ Essen anbieten, auch wenn sie das Kochen oft als lästige Pflicht empfinden.

Fertiggerichte, zu denen schwedische Konsumenten Abends ohne Schuldgefühle gerne greifen würden, wären ungewöhnliche, exotische Gerichte, an deren Zubereitung man sich selber nicht wagt und die neue Geschmackserlebnisse versprechen, so etwa Fleisch von Strauß, Lamm, Elch oder Rentier. „Die Konsumenten wünschen sich für abends etwas, auf das sie sich nach einem langen Arbeitstag freuen können“, sagt Mia Prim. Zugleich sind aber auch Fertiggerichte mit traditioneller Hausmannskost wie Fleischklöschen Verkaufsschlager. „Möglicherweise zeigt sich hier, dass die Konsumenten gerne abends etwas anderes essen würden als mittags. Und zur Zeit werden noch die meisten Fertiggerichte zu Mittag verzehrt“, erklärt die Forscherin diesen scheinbaren Widerspruch.

Prims Studie belegt, dass der Kontext, in dem Mahlzeiten eingenommen werden, den gesamten Entscheidungsprozess hinsichtlich der Auswahl eines Fertiggerichts beeinflusst. „Die Forschung muss sich deshalb ihre Perspektive über die eigentliche Mahlzeit hinaus erweitern und den gesamten Verlauf des Lebensmittelerwerbs künftig mit in Betracht ziehen“, fordert Prim. Gestellt werden sollten Fragen wie „Wann entscheidet sich der Konsument für den Kauf eines Fertiggerichtes? Wer trifft die Entscheidung? Wer kauft? Was geschieht im Supermarkt? Was auf dem Weg nach Hause bzw. zur Arbeit? Wer bereitet die Mahlzeit zu? Wie tut er das? Was gibt es sonst noch zu essen? Wer isst, wo und warum? Welche Gefühle hat der Verbraucher beim Verzehr der Mahlzeit? In welchen Behältnissen wird sie serviert? Wieviel Abfall entsteht?“

Quelle:
Mia Prim: Ready meals from the consumers perspective – attitudes, beliefs, contexts and appropriateness. Örebro Studies and Culinary Arts and Meal Science 6, 2007,
Annika Aström,
Swedish Institute for Food and Biotechnology