Weinprobe unter Tage

Eine Weinprobe im Bergwerk? Außergewöhnlich ist die „Weinprobe unter Tage“ mit erlesenen Naheweinen schon allein durch das besondere Ambiente des „Historischen Kupferbergwerks“ in Fischbach an der Nahe.

Das Bergwerk war einst die größte Kupfermine Europas. Heute noch beeindrucken die großen Weitungen mit bis zu 30 Metern Höhe und die weitverzweigten Stollensysteme. Über Jahrhunderte bauten dort die Bergleute im Halbdunkel unter Tage in mühevoller Arbeit wertvolle Kupfererze ab. Vielfältige Mineralien, unzählige kleine Kristalle und Tropfsteine lassen die Decken und Wände in vielen Farben schillern.

In einer der Weitungen, die mit Kerzenlicht erleuchtet ist, findet die Weinprobe statt. Ein Nahewinzer führt fachkundig durch die Vielfalt des Weinanbaugebietes der Nahe und stellt eine Auswahl seiner besten Weine vor.

Diese außergewöhnliche Weinprobe mit sechs Weinen kostet inklusive Bergwerksführung pro Person 11,50 Euro bei mindestens 10 Teilnehmern.

www.naheland.net

Pahiyas-Erntedankfest der Philippinen

Vom 11. bis 15. Mai 2006 wird in der Ortschaft
Lucban am Fuße des heiligen Berges Banahaw auf der philippinischen
Hauptinsel Luzon das traditionelle Erntedankfest Pahiyas gefeiert. Mit dem
jährlichen Fest ehren die Bauern ihren Schutzpatron San Isidro. Sechs Tage
lang können Besucher bei dieser Gelegenheit in ein buntes Meer aus Farben,
Düften und Impressionen eintauchen. Am Horizont thront der mächtige und von
Legenden umgebene knapp 2.250 Meter hohe Berg Banahaw – und lockt mit seiner
Schönheit.

Das Fest hüllt die ganze Stadt in eine schillernde und fröhliche Atmosphäre.
Die für die Ernte dankbaren Bewohner von Lucban schmücken ihre Häuser
liebevoll mit „Pahiyas“ – Produkten ihrer fruchtbaren Region. Der
Einfallsreichtum und die Kreativität der sympathischen Einwohner kennen
dabei keine Grenzen. Fassaden schmücken sie phantasievoll mit bemalten
Eierkartons, bunt gefärbten Reiskörnern oder mit farbenprächtigen
Reiswaffeln. Auch exotische Früchte, Blumen sowie bunte Laternen kommen zum
Einsatz und lassen den ganzen Ort in allen erdenklichen Farben erstrahlen.
Den Höhepunkt des größten Erntefestes der Philippinen bildet eine Prozession
durch die dekorierten Straßen Lucbans.

In diesem rund hundertfünfzig Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila
gelegenen Ort tauchen Besucher aber nicht nur in die von den spanischen
Kolonialherren geprägten Traditionen ein. Schnell erreichen sie von Manila
aus die Lucban umgebende Provinz Quezon, die mit landschaftlichen
Sehens-würdigkeiten aufwartet. Die größte Attraktion bildet der für die
Einheimischen heilige Berg vulkanischen Ursprungs Banahaw mit seinem
Kratersee. Sehr reizvoll sind hier Trekking – und Klettertouren, die auch im
Ort des Festes Lucban ihren Anfang nehmen.

Außerdem bietet der Quezon Nationalpark Schutz für Wild und einheimische
Vögel und liegt in einer der schönsten Bergregionen der Philippinen. Auch
hier sind Trekking- und Klettertouren möglich. Der Park besitzt zudem ein
komplexes System aus Höhlen, Quellen und atemberaubenden Schluchten.
Wasserfälle, natürliche Pools und Lagunen mit glasklarem Wasser belohnen
Aktivurlauber für ihre Anstrengungen im tropischen Inselreich der
Philippinen.

Allgemeine Informationen über die Philippinen als Reiseland finden Sie im
Internet unter www.wowphilippines.de

Route Gourmet

Edle Weine und große Impressionisten – neuer A-ROSA Flussreisenkatalog für Themenreisen und Extras 2006

Jeweils vier verschiedene Themenreisen bietet A-ROSA im neuen
Extrakatalog zu festen Terminen auf der Rhône/Saône und auf der Donau
an. Im Fokus stehen „Gourmet & Culinaria“, „Wein und Genuss“, „Golf“
sowie „Kunst und Können“.

Kunst und Malerei auf impressionistischen Spuren

Um die Kunst der großen Impressionisten dreht sich alles bei der
Reise „Kunst und Können“ auf der Rhône. Auf den Spuren von Paul
Cezanne und Vincent van Gogh begegnen die Gäste jeden Tag berühmten
Motiven der Maler und erleben die Faszination der Landschaft bei der
Suche nach dem perfekten Licht und den reinsten Farben. Bei Ausflügen
in die Provence, Spaziergängen durch die Altstadt von Arles und
Avignon oder beim Besuch von Galerien werden persönliche Eindrücke
und Motive gesammelt. Unter professioneller Anleitung erstellen die
Gäste dann ihre eigenen Werke, lernen das Aquarellieren von einer
Kunstpädagogin, probieren die Skizzentechnik von Cezanne aus oder
erfahren alles über van Goghs Leuchtkraft der Farben.
Termine: 19. – 26.08.06, Preis ab 1.264,00 EURO p.P.

Wein & Genuss auf Rhône und Donau

Gleich in zwei verschiedenen Destinationen entführt A-ROSA in die
faszinierende Welt des Weines. Die fachkundig geführte Reise „Wein &
Genuss“ auf der Rhône/Saône lockt mit einer raffinierten Kombination
aus Spitzen-Menüs und französischen Weinen. Degustationen und
anschauliche Theorie zu Geschichte und Herstellung erleben die Gäste
im Weinmuseum und bei der führenden Winzerfamilie Perrin auf
Beaucastel.

Termine: 23. – 30.09.06, 21. – 28.10.06,
Preis ab 1.294,00 EURO p.P.

Auf der achttägigen Donaukreuzfahrt „Wein & Genuss“ von Passau
über Wien, Bratislava und Budapest stehen Weingüter in der Wachau und
Weinseminare an Bord auf dem Programm. Höhepunkt ist die Führung
durch den Weinberg Kastiel Bela in der südlichen Slovakei.

Termine: 29.07. – 05.08.06, 09. – 16.09.06,
Preis ab 1.394,00 EURO p.P.

Auf der Mozart-Donaureise genießen Musikliebhaber neben der
speziellen Stadtführung auf den Spuren des großen Komponisten und
einem Besuch der aktuellen Mozartausstellung ein Kammerkonzert des
Mozart Quartetts Wien im ältesten Konzertsaals Wiens, dem „Sala
Terrena“ im Kloster des Deutschen Ritter Ordens, der mit seinen
schönen venezianischen Fresken den perfekten optischen und
akustischen Rahmen für dieses Ereignis bildet.

Termine: 17. – 24.06.06., 22. – 29.07.06, 02. – 09.09.06,
Preis ab 1.309,00 EURO p.P.

Höhepunkt der Route Gourmet auf der Rhône ist der Besuch des
Sternekochs Paul Bocuse in seinem „L’Abbaye de Collonges“ nahe Lyon,
bei dem das Schiff direkt vor dem berühmten Gourmetrestaurant anlegt.
Auch bei der Culinaria-Tour erwartet die Gäste neben den Aufenthalten
in den bekannten Donaumetropolen ein buntes Programm aus
kulinarischen Ausflügen und Highlights an Bord, Weinverkostungen und
begleitenden Vorträgen.

Für leidenschaftliche Golfer runden die Golfreisen auf Rhône/Saone
und auf der Donau mit spannenden Golfplätzen und Golf-Fit-Programm an
Bord das neue Reiseprogramm von AROSA ab.

www.arkona.de

Kurzurlaub auf den Spuren des Fürsten Pückler

Wer kennt nicht das
berühmte „Fürst-Pückler-Eis“, das mit braun, rot und weiß die Farben des
Fürstentums Pückler symbolisiert und zu den Leibspeisen seines Namensgebers
zählte? Einen Einblick in den ausschweifenden Lebensstil des Genießers und
Gestalters Pückler gewährt nun das neue Kurzurlaubs-Arrangement „Auf den
Spuren des Fürsten Pückler“ des Best Western Parkhotel Branitz & Spa in
Cottbus. Ronald Eerens, Küchenchef des Hauses, zeigt dabei den Gästen, wie
das Fürst-Pückler-Eis nach Originalrezept zubereitet wird und erzählt die
spannende Entstehungsgeschichte. „Natürlich darf auch eine Kostprobe der
Delikatesse aus Schokoladen-, Erdbeer- und Sahneeis mit Makronen nicht
fehlen“, verrät Eerens. Der „fürstliche“ Kurzurlaub umfasst weiterhin zwei
Übernachtungen inklusive Frühstück und Nutzung des weitläufigen
Wellnessbereichs, ein festliches Fünf-Gänge-Menü, ein Überraschungsgeschenk
und kostenfreien Eintritt ins das Fürst-Pückler-Museum Park & Schloss Branitz
sowie die wechselnden Sonderausstellungen im Marstall. Das Paket kann direkt
im Hotel oder auf der Internetseite www.branitz.bestwestern.de zum Preis von
148 Euro pro Person gebucht werden. Das First Class Hotel mit 128 Zimmern
macht sich seit einiger Zeit einen Namen mit seinem 1.600 qm großen
Wellness-Bereich mit Hallenschwimmbad, Dampf- und Biosauna, Finnischer Sauna,
Türkischem Hamam, Entspannungs- und Kräuterbädern und vielem mehr.

Ein Meister der Gartenbaukunst

Das spätbarocke Schloss des Lebemannes und
leidenschaftlichen (Eis)-Essers Pückler befindet sich ganz in der Nähe des
Best Western Parkhotel Branitz & Spa und verrät interessante Details aus dem
spannenden Leben des Fürsten, der unter anderem Kontakt zu Napoleon III. und
Johann Wolfgang Goethe pflegte. Der rund 600 Hektar umfassende Park rund um
das 1770-72 erbaute Schloss ist ein Kunstwerk von internationalem Rang –
schließlich war der Schriftsteller und Weltreisende Fürst Pückler einer der
bekanntesten deutschen Gartengestalter des 19. Jahrhunderts.

Besonders schön
anzusehen sind die Schilfseepartie und die verschiedenen Pyramiden, die im
Spiel der Jahreszeiten ihre Farben wechseln. Das Schloss in der Mitte des
Parks beherbergt das Fürst-Pückler-Museum mit historischen Wohnräumen und
einer Ausstellung zum Leben und Werk des Adligen.

Quelle: Pressemitteilung des Hotels

Unsere Meinung: 4 Sterne soll dieses Hotel haben? Wir sagen 2+. Wir hatten das Pech, dieses Jahr dort zu wohnen. Als meine Gattin das Haus erblickte, sagte Sie erschrocken „Du hast doch nicht etwas hier gebucht!“ und ich antwortete „Sicher nicht, das sieht ja mit diesem Anstaltsantrich wie ein Altenheim aus!“.
Wie ich mich geirrt hatte. Wie waren in der DDR angelangt. Aber nicht im schicken Interhotel (diese sind schick gegenüber diesem unbeschreiblichen Hotel … ), sondern in eine Art von Barackenkomplex. Der Parkplatz sieht aus, wie ein Militärparkplatz. Die Gänge des Hotels sind in cremiger Anstaltsfarbe gestrichen, durch die Türen der Zimmer – sie sind irgendwie halb so groß wie normal – passen 50 % der Amerikaner nicht durch, auch die Zimmer sind – passend zu den Türen – eher für Kleinwüchsige geplant, speziell das Bad mit Plastikmodul-Dusche. Das Zimmer strahl einen selten triesten Charme aus. Aber: Wireless Internet kostete 27 Euro/24 Stunden!

Beim Frühstück kam wenig Begeisterung auf. „Tee? Nehmen Sie sich vom Buffet dahinten, Ascher steht dort“. Die Walnüsse auf dem Buffet waren vergammelt.

Es ist selten, dass auf mich ein Hotel einen so bleibenden Eindruck hinterlies, wie das 4 Sterne Best Western Parkhotel Branitz & Spa in
Cottbus (CR)

Gemüse und Obst – Multitalente in Sachen Gesundheitsschutz

Rot, gelb, grün, blau … nicht nur die Vielfalt der Farben von Gemüse und Obst ist enorm, sondern auch die Zahl der Inhaltsstoffe. Neben den essenziellen Inhaltstoffen wie Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe enthalten sie Substanzen, die den Körper auf vielfältige Art und Weise vor Krankheiten schützen können. Sie werden „sekundäre Pflanzenstoffe“ genannt, tragen klangvolle Namen wie Carotinoide, Phytosterine, Sulfide oder Phytoöstrogene und verhindern z. B. schädliche Oxidationen, senken das Cholesterol oder hemmen die Blutgerinnung.
Die spannende Frage lautet derzeit: Wie viele sekundäre Pflanzenstoffe braucht der Mensch? Dies kann trotz aller Forschung noch nicht beantwortet werden. Für konkrete Zufuhrempfehlungen oder Bedarfsangaben fehlen derzeit noch die wissenschaftlichen Grundlagen, stellt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) in ihrem Ernährungsbericht 2004 fest.

Die Forschung wird noch Zeit und viele Untersuchungen, insbesondere am Menschen benötigen, um Angaben zur optimalen Aufnahmemenge machen zu können; das betrifft sowohl Angaben zu einzelnen sekundären Pflanzenstoffen als auch deren Gesamtmenge und die exakte Wirkweise. Vielleicht beeinflussen sich die sekundären Pflanzenstoffen gegenseitig, vielleicht wirken sie nur dann schützend, wenn sie zusammen mit den in Obst und Gemüse vorhandenen Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen verzehrt werden.

Die DGE stellt deshalb fest: “ Zur Zeit gibt es keine Alternative zu Obst und Gemüse. Obst, Gemüse – inklusive Hülsenfrüchte – und Vollkornprodukte sollten die Basis unserer Ernährung bilden.“ Weder Nahrungsergänzungsmittel mit einzelnen oder Gemischen von verschiedenen sekundären Pflanzenstoffen noch Nahrungsergänzungsmittel aus Gemüse- und Obstextrakten sind eine Alternative zum täglichen Verzehr von 5 Portionen Gemüse und Obst in roher und erhitzter Form. Das bedeutet konkret: 3 Portionen bzw. 400 g Gemüse pro Tag und 2 Portionen bzw. 250 g Obst.

„Kunst und Wein“ in Weyher/Pfalz

Einen festen Platz in der Reihe der Kunstausstellungen mit Wein in der Pfalz hat die Veranstaltung „Kunst und Wein“ in Weyher gefunden. Organisiert und durchgeführt wird die Veranstaltung, die vom 4. – 6. November 2005 im Weyherer Dorfgemeinschaftshaus stattfindet, von den Weingütern Valentin Ziegler Sohn, Ludwig Seiler (Bioland), Rudi Möwes, Otmar Graf und dem Weingut Johannes Bachtler.

In diesem Jahr werden die Arbeiten von Vera Bauer (Acrylmalerei, Collagen, Mischtechnik), Doris Gaab-Vögeli (Aquarelle und Mischtechniken), Monika Jung (Plastiken aus Papiermaché), Heinz Brzoska (Malerei und Grafik), Xaver Mayer (Zeichnung, Grafik und Malerei) sowie die Farbradierungen von Jutta Votteler präsentiert.

Bei der Ausstellungseröffnung am Freitag den 4. November um 19 Uhr werden die Künstlerinnen und Künstler von Hartmut Globisch, Frankweiler vorgestellt.

Für die Begrüßungsweinprobe haben die beteiligten Winzer das Motto „Riesling und Chardonnay“ gewählt. Der Önologe Dr. Heinz Steffan aus Landau stellt die Weine und die Winzer vor.
An allen Tagen haben die Besucher der Ausstellung die Gelegenheit, die besten Weine und Sekte der beteiligten Weingüter zu probieren, besonderer Augenmerk gilt den Weißweinen aus dem fruchtbetonten Jahrgang 2004, sowie den kräftigen Rotweinen aus dem „Barrique“.

Öffnungszeiten: Freitag, 4. November 19-22 Uhr, Samstag, 5. November 13-20 Uhr und Sonntag, 6. November 10-19 Uhr.
Der Eintritt ist frei. Für die Begrüßungsweinprobe am Freitag abends wird ein Kostenbeitrag von 5 € erhoben.
Ansprechpartner: Johannes Bachtler Tel: 06323 / 3959
Weitere Infos unter: www.weyher.de
Kurzprofile der Künstler bei Kunst und Wein in Weyher 2005

Vera Bauer strebt mit vielfältigen Materialien und einer kultivierten Farbigkeit über die profane Gegenständlichkeit ins freie Feld abstrakter Malerei. Grenzbereiche werden abgetastet, fast mystisch erlebt und als harmonische Botschaften einer besseren Welt dem Betrachter nahe gebracht. Als Architektin versteht sie ein baumeisterliches Gestalten der Formen und Farbräume, verbunden mit ästhetischen Lösungen eines modernen Problembewusstseins.

Doris Gaab-Vögeli beschenkt uns mit Momenten sinnlicher Begegnung: Bilder in Aquarell, Feder und Acryl, die einen Augenblick des Lebens festhalten. Menschen sind ihr zentrales Thema einer gemalten Geschichte in Abstraktion und Gegenständlichkeit, in Form und Farbe. Gegensätze verbinden sich in ihren Arbeiten miteinander zu spannungsreichem Ausdruck.

Monika Jung – der Name sagt alles! Acrylbilder, Tuschzeichnungen und Plastiken, eine „junge Kunst“: Bunt, poppig, fetzig … Lustige Phantomgestalten sausen übers Bild, pieksen in die Netzhaut, treiben ihr lustiges Spiel mit uns. Ihr Spaß beim Malen überträgt sich auf den Betrachter. Aus den großen Bildern schlüpfen kleine Papiermaché-Plastiken. Ein Widder nimmt uns auf seine Farbhörner, foppt die Spießer. Kunst, die „Jung“ macht!

Jutta Votteler zeigt Farbradierungen als poetische Zauberwelt für Kinder und Erwachsene: „Blütengeheimnisse“, „Südlicher Garten“, „Sommerwind“. Die traumwandlerische Sicherheit dieser international bekannten Künstlerin versetzt den Betrachter in einen Zustand schwebender Heiterkeit. Wer genau hinschaut, erkennt die poetische Logik der Formen und Farben. Bilder, wie lyrische Gedichte!

Heinz Brzoska (Harzölfarben, Aquarelle) ist ein Altmeister für Portraits, Landschaften und vor allem Akte. Was von weitem wie eine kubistische „Schachtelmalweise“ aussieht, entpuppt sich als grenzüberschreitende Halbgegenständlichkeit, die sich beim Malakt verwandelt. Der Reiz der Grenze liegt im Überschreiten! Das gilt besonders für die Frauen, die in sinnlicher Präsenz mit Anmut und Würde erscheinen.

Xaver Mayer: Ironisch, witzig, gesellschaftskritisch nimmt er gekonnt die kleinen und großen Schwächen seiner Mitmenschen aufs Korn, d.h. auf die Radierung, wie z.B. den „kläänen Pälzer“ (Texte von Michael Bauer). Mittlerweile ein Meister im Umgang mit Farben besticht die mystische Glut seiner Mehrfarbenradierungen und erst recht seiner eigenwilligen, hintergründigen Lackfarbengemälde.

Insider-Touren in den Grand Canyon

Ob mit dem Rucksack durch die Schlucht, mit dem Rad zu den schönsten Aussichtspunkten oder mit der Kamera auf Motivsuche – das Museum of Northern Arizona bietet dieses Jahr viele lehrreiche Touren zum Grand Canyon an. Experten begleiten die mehrtägigen Exkursionen, um den Teilnehmern gezielt Wissen zu vermitteln.
Grand Canyon Rim to Rim Backpack

Ein Ranger und Geologe führt eine Gruppe geübter Wanderer an sechs Tagen quer durch den Canyon. Auf der knapp 40 Kilometer langen Tour erfahren die Teilnehmer Interessantes über die Tier- und Pflanzenwelt im Grand Canyon, über die Menschen, die der Schlucht leben, sowie die geologischen Erkenntnisse seiner Entstehung. Übernachtet wird in Camps und auf der Phantom Ranch am Grund des Canyons. Die Tour dauert vom 18. bis 23. September 2005. Die Kosten für dieses ultimative Grand Canyon Abenteuer betragen 845 US$ pro Person.

Grand Canyon Photography
Vom 30. bis 31. Juli 2005 findet ein Workshop mit einem Profifotografen am Grand Canyon statt. Hier lernen alle, die gerne fotografieren, wie sich Stimmungen in der Natur am besten einfangen lassen und wie Motive lebendiger wirken. Vom Rand des Canyons wird in die Schlucht fotografiert, abwechselnd stehen Bäume, Wolken, Farben und Felsformationen im Mittelpunkt. Pro Teilnehmer kostet der Workshop 375 US$.

Weitere Exkursionen sind auf www.musnaz.org in der Rubrik „Venture Out in 2005“ beschrieben und können über die Website oder unter der Telefonnummer 001-928-774 5211 gebucht werden. Die Preise beinhalten die Transfers ab/bis Flagstaff, Eintrittsgelder in den Nationalpark und Verpflegung.

Informationsmaterial über Arizona ist beim Arizona Office of Tourism, c/o Get it Across Marketing kostenlos erhältlich: Tel. 0221-2336408, Fax: 0221-2336450 oder arizona@getitacross.de. Arizona im Internet: www.arizonaguide.com.