Verbraucherforen im Internet: Trügerische Empfehlungen

Verbraucherforen im Internet erfreuen sich seit Jahren wachsender Beliebtheit. Anbieter wie ciao.de und dooyoo.de bieten auf ihren Websites die Möglichkeit, Bewertungen zu gekauften oder genutzten Produkten abzugeben und so andere Verbraucher bei der Kaufentscheidung zu unterstützen. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat jetzt Produktbewertungen bei den genannten virtuellen Meinungsbörsen überprüft – mit erschreckendem Ergebnis: Neun von zehn Bewertungen erwiesen sich als unhaltbar.
Die Idee hinter Angeboten wie ciao.de und dooyoo.de ist simpel. Wer ein Produkt gekauft oder benutzt hat, kann an virtuellen „Schwarzen Brettern“ seine Meinung über das jeweilige Produkt kundtun, um so anderen Verbrauchern bei der Kauf-Entscheidung zu helfen. Die Bewertung erfolgt per Stern-Vergabe: Ein Stern steht für miserabel, fünf Sterne bedeuten „Spitzenprodukt“. Neben dieser einfachen Bewertung steht es jedem Nutzer offen, einen Bericht über das getestete Produkt zu schreiben, in dem die Vor- und Nachteile benannt werden. Als Fazit steht dann eine Kaufempfehlung – oder eben eine Warnung.

Mangelhafte Produkte teils hymnisch gefeiert

Gerade letzteres scheint aber eher die Ausnahme zu sein. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat sich einige der Kommentare und Bewertungen genauer angeschaut. Dazu wurden zehn Produkte ausgewählt, die die Stiftung Warentest mit „mangelhaft“ beurteilt hat. Anders dagegen die Bewertung in den Verbraucherforen. Neun der zehn Produkte, die bei der Stiftung Warentest durchfielen, wurden in den Meinungsportalen teils hymnisch gefeiert. Bei durchschnittlich 4,1 von fünf Sternen lag bei Ciao die Wertung der zehn Produkte, bei dooyoo sogar mit 4,2 noch etwas höher.

Während die Stiftung Warentest etwa einen Entsafter als „zu laut“ beurteilte, lobte ein Ciao-Nutzer das Gerät als ト ausgesprochen leise ヤ . Ein Sprudel, dem von der Stiftung „deutliche geschmackliche Fehler mit einer Kunststoff- und Karbonnote“ attestiert wurden, bewirbt ein Ciao-Tester als ト durchaus frisches Wasser, das nicht so streng schmeckt“. Ein Ananassaft, der laut Stiftung Warentest einen „ananasuntypischen Geschmack“ aufwies und auf „verdorbene Früchte“ hindeutete, schmeckt bei einem Dooyoo-Tester „wirklich nach Ananas“.

Traumnoten für gefährliche Geräte

Werden bei Getränken vorrangig Gaumen und Magen in Mitleidenschaft gezogen, können sich andere Laien-Bewertungen mitunter als gefährlich erweisen. So ließ sich ein Hobby-Bewerter zu einem euphorischem Lob über eine Fritteuse animieren: „Fett satt, ich habe inzwischen fast alle Bewusstseinsstufen der Frittierwissenschaften durchlaufen.“ Insgesamt 48 mal wurde in beiden Portalen zum Kauf dieser Fritteuse aufgefordert, die mit einer Traumnote von fünf Sternen bewertet wurde. Die Stiftung Warentest sah in dem hoch bewerteten Gerät eher einen Alptraum: Die Fritteuse liegt bei den Acrylamid-Werten weit über der Norm und ist damit gesundheitsgefährdend.

Brisanz gewinnen die Ergebnisse vor allem durch die enorme Reichweite dieser Portale. dooyoo beispielsweise zählt 450.000 Mitglieder und ist damit ein wichtiger Multiplikator, wenn es um Kaufberatung im Internet geht. Wer online schon einmal nach einer Produktbewertung gesucht hat, weiß, dass Portale wie Ciao und dooyoo stets unter den ersten Treffern in Suchmaschinen auftauchen. Kein Wunder, denn alleine auf den Servern von dooyoo liegen eine Million Erfahrungsberichte über eine halbe Million Produkte – von Digitalkameras bis Winterreifen, von Gummipuppen bis Rentenversicherungen.

Verbraucherzentrale NRW – food-monitor 06.09.2005

Pfifferlinge im Test – Häufig alte Pilze im Handel

Im Handel angebotene Pfifferlinge sind oft mit Vorsicht zu genießen. Häufig sind die beliebten Wildpilze schon alt und nicht mehr zum Verzehr geeignet. Das ist das Ergebnis einer Stichprobenuntersuchung des WDR Ernährungsmagazins Servicezeit: Kostprobe. Im Test: Die Frische und Qualität von Pfifferlingen aus 20 Einkaufsstätten in Bochum, Düsseldorf, Köln, Krefeld und Wuppertal.
Gleich nach dem Kauf wurden die Pilzproben von einem Experten der Gesellschaft für angewandte Mykologie in Krefeld untersucht. Das Ergebnis: Nur ein Viertel der getesteten Pfifferlinge schnitt bei der Frischeprüfung „gut“ oder „zufrieden stellend“ ab, die übrigen drei Viertel wurden als „wenig zufrieden stellend“ oder „schlecht“ bewertet. Hiervon war die Hälfte wegen brauner, glitschiger, fauliger oder schimmeliger Stellen nicht mehr zum Verzehr geeignet. Die Pilzproben aus dem Supermarkt erhielten in der Regel noch schlechtere Noten als die meist lose Ware vom Wochenmarkt.

Die im Handel angebotenen Pfifferlinge stammen fast ausschließlich aus Importen, denn in Deutschland stehen die seltenen Wildpilze unter Artenschutz. Pfifferlinge dürfen hierzulande nur für den privaten Bedarf gesammelt werden. Gibt ein Händler „Deutschland“ als Herkunftsland an, ist daher davon auszugehen, dass diese Angabe falsch ist. Bei den 20 Testkäufen war dies immerhin viermal der Fall.

Hauptlieferländer für Pfifferlinge sind Weißrussland, Polen und Litauen. Auch fast 20 Jahre nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl sind Wildpilze aus bestimmten Regionen noch radioaktiv belastet. Bei der Radioaktivitätsmessung zeigten vier von 20 Proben im Test deutlich erhöhte Werte, eine Probe überschritt den EU-Grenzwert und war damit nicht verkehrsfähig.

Der Test der Servicezeit: Kostprobe zeigt auch: Verbraucher sollten beim Pilzkauf genau hinschauen. Nicht selten werden Pilze verschiedener Güte miteinander vermischt. Zweifelhafte Exemplare sollten zu Hause sofort aussortiert werden. Frische Pfifferlinge sind fest, gelbfleischig und eher trocken. Sie duften angenehm und haben einen aromatischen, leicht pfeffrigen Geschmack.

Die genauen Testergebnisse in: Servicezeit: Kostprobe, WDR Fernsehen, Montag, 05.09.2005, 18.20 Uhr

Nur 18 Prozent der Deutschen vertrauen allein der Schulmedizin

61 Prozent wünschen sich zusätzlich Traditionelle Chinesische Medizin
Nach einer aktuellen Umfrage des Instituts für Demoskopie in Allensbach vertrauen nur 18 Prozent der Deutschen allein der Schulmedizin. 61 Prozent wünschen sich zusätzlich eine Behandlung durch Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Das Ergebnis der Studie wurde heute, Freitag vom Universitätsklinikum Essen http://www.uni-essen.de/naturheilkunde/de vorgestellt.

Zu einem ähnlichen Ergebnis ist auch eine Untersuchung der TCM-Akademie in Wien gekommen. Demnach lag die Akzepotanz der Komplementärmedizin bei 80 Prozent. 70 Prozent der Befragten wollen eine Behandlung sowohl nach schulmedizinischem als auch nach komplementärmedizinischem Modell. In Österreich rangiert Homöopathie vor Akupunktur und Traditioneller Chinesischer Medizin, so Andreas Bayer, Rektor der TCM-Privatuniversität http://www.tcm-university.edu in Wien.

„Die Allensbach-Studie liefert auch Hinweise darauf, dass der Trend zu TCM mehr als eine Mode ist, denn die Zahl der Befürworter der so genannten integrativen Medizin liegt bei TCM-erfahrenen Patienten mit 89 Prozent noch mal deutlich höher“, erklärt Gustav Dobos von der Universitätsklinik in Essen, der Leiter des Lehrstuhls für Naturheilkunde mit dem Schwerpunkt für Traditionelle Chinesische Medizin. Das Ergebnis spreche dafür, dass offensichtlich die überwiegende Mehrzahl der mit TCM behandelten Personen mit der Wirkung der Therapie zufrieden sind. „Die Tatsache, dass die übergroße Mehrheit parallel auf schulmedizinische Methoden setzt, ist ein Beleg für den bedarfs- und patientenorientierten Ansatz der Integrativen Medizin, die den Kranken aus beiden Schulen das nachweislich Beste zugänglich macht“, meint Dobos. Das lasse sich auch an den steigenden Patientenzahlen ablesen, die die Ambulanz für chinesische Medizin am Lehrstuhl für Naturheilkunde in Essen aufsuchen.

„Das Ergebnis ist erstaunlich“, meint die Medizinerin Katrin Bienert von Gemeinschaftspraxis für TCM http://www.tcmed.at. Es fällt allerdings deutlich auf, dass die TCM immer bekannter und erfolgreicher wird. Bienert sieht Gründe nicht nur in den Heilungserfolgen der Patienten, sondern auch in der zunehmend besseren Ausbildung der TCM-Ärzte. „Immer mehr Patienten wollen zuerst nach der TCM behandelt werden und nur wenn diese Methode nicht greift, nach der Schulmedizin“, erklärt Bienert. „Die Forschungsergebnisse sind für uns wirklich überraschend gewesen“, meint Bayer. Erstaunlich sei vor allem gewesen, dass die Patienten die fehlende Wahlmöglichkeit als größten Nachteil empfanden. „Der mündige Patient will für sich selbst entscheiden“, interpretiert Bayer die Umfrage.

Mit der Frage, ob und wie sich Integrative Medizin vor diesem Hintergrund in das deutsche Gesundheitssystem und in die westliche Schulmedizin einbauen lässt, beschäftigt sich Dobos beim 20. Jahrestag der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Medizin (DCGM) http://www.dcgm.de , der an der Universitätsklinik in Essen stattfindet. Wolfgang Weitlaner

Junge Familien bevorzugen Deutschland als Urlaubsziel

Verreisen steht auch mit Baby hoch im Kurs. 83 Prozent der jungen Familien fuhren diesen Sommer mit ihrem Kleinkind in den Urlaub. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Online-Portals www.babyclub.de. Das beliebteste Reiseziel frischgebackener Eltern war Deutschland – ein Trend der sich mehr und mehr durchsetzt. Die eigene Kultur kennen lernen, Entspannung und eine unkomplizierte Anreise verlocken deutsche Familien in die eigenen Landesgrenzen.
Rund 30 Prozent der 710 Befragten wählten ihr Urlaubsziel im eigenen Land, in Deutschland. Das Auto war das beliebteste Transportmittel – damit fuhren 28 Prozent ans Reiseziel. Das Flugzeug nutzen 25 Prozent der Befragten, um ihren Urlaubsort zu erreichen. Ein Sechstel der Befragten gab an, den Urlaub mit Kind lieber daheim verbracht zu haben.

Frischgebackene Eltern bevorzugen Deutschland als Urlaubsziel, das bestätigt die Umfrage des babyclub.de. Dem kann Nicole Habrich, Pressesprecherin des Deutschen Tourismusverbands, zustimmen: „Besonders die Nord- und Ostsee sind im Sommer attraktive Reiseziele für junge Familien.“ Als Gründe für diese Entwicklung führt sie die deutschlandweiten attraktiven Angebote für Familien sowie eine unkomplizierte Anreise an.

„Ferienwohnungen werden von Familien mit Kindern verstärkt nachgefragt.“, so Nicole Habrich. Ebenso habe der Trend zum Campingurlaub zugenommen. Gerade für junge Familien sind Unterkünfte in dieser Form gut geeignet, da der Urlaub mit Baby viel Flexibilität erfordert.

Info: Das Forum www.babyclub.de bietet eine kompetente und kostenlose Informations- und Servicequelle für Schwangere und junge Familien. Die Seite wird monatlich von über 200.000 Besuchern genutzt.

Britischer Forscher: Männer sind klüger als Frauen

Kontroversieller kann eine Studie gar nicht sein, berichtet die britische Zeitung The Herald http://www.theherald.co.uk in ihrer Wissenschaftsspalte. Psychologe Richard Lynn von der Ulster University http://www.rlynn.co.uk , der in der Vergangenheit für Schlagzeilen sorgte, will es offensichtlich auch diesmal wieder tun. Das Ergebnis der Untersuchung, die im British Journal of Psychology erschienen ist lautet ganz klipp und klar: „Männer sind klüger als Frauen“. Die Geschlechterunterschiede machen Männer besser geeignet für Aufgaben von höchster Komplexität als Frauen.
Lynns Untersuchungen, die er gemeinsam mit dem Psychologen Paul Irwing von der University of Manchester durchgeführt hat, kommen zu dem Schluss, dass zahlreiche Akademiker jegliche Unterschiede der IQs in Untersuchungen ausgeschlossen haben. „Und diejenigen, die solche festgestellt haben, sind zum Schluss gekommen, dass sie zu klein wären um als signifikante Unterschiede genannt zu werden“, erklärt Lynn. Irwing gibt sich hinsichtlich der Studie etwas zurückhaltender. Im Gespräch mit dem Herald meinte er, er wünsche sich ein anderes Ergebnis, allerdings sei er mit Lynn gemeinsam zu einem „wissenschaftlichen Ergebnis“ gekommen und dieses stehe über der persönlichen Meinung.

Fünf IQ-Punkte Unterschied können nicht so einfach weggewischt werden, meint Lynn. Nach seiner Ansicht gebe es weit mehr Männer mit einem höheren IQ als Frauen. Das Verhältnis sei etwa so: Auf drei Männer mit einem IQ von über 130 komme eine Frau, auf 5,5 Männer mit einem IQ von 145 und darüber komme eine Frau. „Diese verschiedenen Prozentsätze von Männern und Frauen mit hohem IQ sind es allerdings Wert, veröffentlicht zu werden“, meint Lynn. Das erkläre auch die größere Zahl von männlichen Nobelpreisträgern, Schachgroßmeistern und Mathematikern.

Trotz der „frauenfeindlichen Forschungsergebnisse kommen die Wissenschaftler zum Schluss, dass der IQ allein nicht der Weisheit letzter Schluss sind. Frauen haben Männer im Erziehungsbereich erfolgreich abgelöst – mit Ausnahme der Doktorate – . Der IQ-Unterschied kann geschlechterspezifische Unterschiede am Arbeitsplatz allerdings nicht hinreichend erklären. Eindeutige Frauenstärke ist aber, so die Forscher, die größere Arbeitseffizienz. Frauen sind gewissenhafter und schaffen längere durchgehende Perioden harter Arbeit besser als Männer. Dass Frauen und Männer mit einem IQ von 125 in gleicher Menge am Arbeitsprozess teilhaben, scheint damit bewiesen.

Lynn wurde in der Vergangenheit immer wieder vorgeworfen, rassistische Theorien zu haben. Eine Studie wurde von zahlreichen Experten als extrem verworfen: Lynn hatte den Unterschied der Intelligenz zwischen Weißen und Farbigen beweisen wollen. Außerdem erhielt der Forscher Geld vom New Yorker Poineer Fund, dem Nazi-Verbindungen in den 30-er Jahren nachgesagt wurden. Lynns Theorien fanden in Fachkreisen erhebliche Kritik, da er behauptete, dass genetische Manipulation und natürliche Selektion die Welt in zwei Teile teilen würde: in eine der intelligenten Individuen in den Industriestaaten und in eine der niedrigen Intelligenz in den Entwicklungsländern, in denen Armut und Hunger den Alltag bestimmen. Wolfgang Weitlaner

Last Minute-Urlaub: Verkaufshit der Saison

Spontanurlaub ist auf dem Reisemarkt der Verkaufshit der Saison. „Die Nachfrage explodiert“, sagt Markus Orth, Vertriebsvorstand von L´Tur. Allein die Online-Umsätze lägen „aktuell um 35 Prozent über Vorjahresniveau“. Schon 2004 blickte Europas größter Anbieter von Last Minute-Reisen mit 745 000 Kunden auf das beste Jahr seit Bestehen zurück.
Nun stellt das – in Baden-Baden ansässige – Unternehmen einen neuen Rekord auf: Im Juli zählte L´Tur 32 Millionen Klicks auf seiner Internetseite. Damit ist www.ltur.de Deutschlands Reise-Website Nummer Eins – mit deutlichem Abstand vor Lastminute.com (26 Millionen Zugriffe) und Expedia (21 Millionen). Selbst Linienflieger wie Lufthansa (26 Millionen) oder Billigflieger wie Ryanair.com (23 Millionen) landen – bei diesem vom Forschungsinstitut Nielsen/Net Ratings durchgeführten Vergleich – hinter dem Marktführer für Last Minute-Reisen.

Das Ergebnis verdeutlicht laut Orth „nicht zuletzt den Stellenwert von Last Minute-Urlaub bei den Bundesbürgern“, die bei L´Tur allein im August die Wahl unter mehr als zwei Millionen Angeboten haben. Die Reisen sind nicht nur im Internet, sondern auch in 151 L´Tur-Shops und am Telefon (01805/21 21 21; 0,12 Euro/Min) buchbar.

Klarer Sieger im Test von Geschirrspültabs: Somat

Gutes muss nicht teuer sein, aber im Fall der 20 Geschirrspültabs, die die Stiftung Warentest gerade untersucht hat, war das teuerste Produkt der Testsieger: Somat-Reiniger spülen blitzblank und verhindern Kalk- und Wasserflecken. Allerdings kostet ein Spülgang 12 bis 19 Cent und ist damit fast doppelt so teuer wie der Abwasch mit vielen anderen Mitteln.
Einen Spülmarathon machten für den Test von Geschirrspül-Tabs 3.000 Teller, Tassen, Gläser und Besteck mit. Beschmutzt mit verkrustetem Hackfleisch, festgeklebter Reisstärke, eingetrocknetem Eigelb und angebrannter Milch wurden sie 20 verschiedenen Geschirrspültabs ausgesetzt. Das waren Solotabs, 2in1- und 3in1-Tabs – also Reiniger pur, mit zusätzlichem Klarspüler oder mit Klarspüler plus Enthärter. Ergebnis: neun „gute“ und zehn „befriedigende“. Schlusslicht waren die Wal-Mart-Tabs „Smart Price 3in1“. Sie bekamen ein „mangelhaft“, weil sie sich schon nach kurzer Lagerung in der Folie aufblähten und nicht mehr zu gebrauchen waren. Übrigens: 3in1-Tabs sind nicht in jeder Region zu empfehlen.

Wer sehr hartes Wasser hat, sollte besser Solotabs oder 2in1-Tabs plus Enthärtersalz benutzen.

Lottogewinn: 68 Prozent würden sofort eine Putzfrau einstellen

Wer von heute auf morgen Millionär wird, dem stehen viele Wünsche offen. Ganz oben auf der Wunschliste der Deutschen stehen jedoch keine Luxusartikel wie eine teure Yacht oder Designer-Klamotten sondern die eigene Putzfrau. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.031 Männern und Frauen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren, im Auftrag des Hygienereinigers DanKlorix. Die Deutschen wünschen sich offenkundig in erster Linie Entlastung im Haushalt und mehr Freizeit. Eine eigene Putzfrau stellt für 68 Prozent der Befragten eine der größten Erleichterungen dar. 17 Prozent würden nach einem Millionengewinn keinen einzigen Tag mehr selbst putzen. Getrennt nach Geschlechtern betrachtet, kommen allerdings durchaus alte Rollenklischees zum Vorschein: Während die Haushaltshilfe bei Frauen ganz oben steht (71 Prozent), erfüllen sich Männer zunächst gern noch den Traum vom Luxusauto (59 Prozent).
DanKlorix beauftragte die Umfrage anlässlich der „Putz dich reich“-Aktion: In den Monaten Juli und August befinden sich auf den 1,5 Liter Flaschen von DanKlorix Gutscheine für einen kostenlosen Lottotipp. Der Gutschein kann bei www.millionenchance.de eingelöst werden und mit etwas Glück rückt der Millionengewinn in greifbare Nähe. Und dann wird auch der Traum von der Putzfrau endlich wahr.

Ein Jahr neue Condor – ein Jahr der erfolgreichen Neuausrichtung

Ein Jahr nach der Wiedereinführung des traditionellen Markennamens kann Condor auf eine erfolgreiche Bilanz zurückblicken. „Das Sanierungsprogramm läuft plangemäß, die Kostensenkungsmaßnahmen sind bereits zu zwei Dritteln umgesetzt, das Einzelplatzgeschäft, das wir zur wesentlichen Säule unseres Angebots ausbauen wollen, ist stark gewachsen, und unser Ergebnis haben wir erheblich verbessert“, fasst Ralf Teckentrup, der für die Airlines zuständige Vorstand der Thomas Cook AG, die wesentlichen Erfolge der vergangenen zwölf Monate zusammen.
Ergebnis im ersten Halbjahr 2004/05 verbessert

Die wirtschaftlichen Ergebnisse des ersten Halbjahres 2004/05 (1. November 2004 bis 30. April 2005) spiegeln den Erfolg der Neuausrichtung wider. Die Zahl der Fluggäste konnte um 7,4 Prozent, die Auslastung der Flugzeugkapazitäten um 1,6 Prozentpunkte gesteigert werden. Gleichzeitig reduzierte sich der im Winterhalbjahr übliche Verlust (Ergebnis vor Steuern) um 39 Prozent. „Diesen positiven Trend“, so Ralf Teckentrup, „wollen wir natürlich auch im Sommer weiter fortsetzen, damit wir am Ende des Jahres den angestrebten Gewinn ausweisen können.“ Allerdings gebe es Belastungen durch anhaltend hohe Treibstoffpreise und die Flugausfälle, die durch die Flutkatastrophe in Südasien hervorgerufen wurden. „Das summiert sich im laufenden Geschäftsjahr auf insgesamt 50 bis 60 Millionen Euro,“ so Ralf Teckentrup, „die wir durch andere Maßnahmen kompensieren müssen.“

Produktivität gesteigert, Linienflugplan etabliert

Neben den Maßnahmen zur Kostensenkung haben deutliche Produktivitätssteigerungen zu den verbesserten Ergebnissen beigetragen. So lag die Flottenproduktivität im ersten Halbjahr 2004/05 um 18,2 Prozent über dem vergleichbaren Niveau des Vorjahres. Ralf Teckentrup: „Diese enorme Steigerung haben wir nur erzielen können, weil sich alle unsere Mitarbeiter voll hinter die Sanierungsbemühungen gestellt haben.“

Einzelplatzgeschäft gewinnt an Bedeutung

Zur Neuausrichtung der Condor gehörte auch das Ziel, durch eine Verbesserung des Produktes mehr Kunden – vor allem mehr Individual- und Geschäftsreisende – zu gewinnen. Ralf Teckentrup: „Der Übergang von einem Charterflugplan mit vielen kurzfristigen Änderungen zu einem stabilen Linienflugplan mit täglichen Verbindungen zu den wichtigsten Zielen erhöht die Produktivität, vereinfacht die Organisation, und vor allem: es ist kundenfreundlich. Wir sind heute eine Qualitätsairline, die weiterhin von Reiseveranstalterkunden, aber eben auch immer öfter von Individual- und Geschäftsreisenden gewählt wird. Die Strategie, durch die Beibehaltung guter Serviceleistungen und gleichzeitige Einführung von günstigen Preisen ganzjährig die Zahl der Kunden maßgeblich zu erhöhen, ist aufgegangen.“

Mit der Einführung der Einstiegspreise von 29 Euro für die Kurz- und Mittelstrecke und 99 Euro für die Langstrecke hat sich Condor im Mai 2004 als Qualitätsairline im Wettbewerbsumfeld der Low-Cost-Carrier etabliert. Dieses veränderte Geschäftsmodell hat sich im Markt als äußerst erfolgreich erwiesen. Im Winterhalbjahr konnte die Zahl der Fluggäste, die ein individuelles Condor-Ticket gekauft haben, um 80 Prozent gesteigert werden. Die hohe Nachfrage im Einzelplatzverkauf hat dazu geführt, dass mittlerweile gut ein Drittel aller Sitzplätze der Condor über diesen Absatzkanal verkauft werden. Ralf Teckentrup: „Damit haben wir unsere ursprünglichen Erwartungen deutlich übertroffen. Wir setzen hier auf weiteres Wachstum und haben uns das Ziel gesetzt, den Anteil von individuell verkauften Tickets im nächsten Jahr auf über 40 Prozent zu steigern.“

Fluglinien-Ranking: Air Berlin ist die Nr. 1 in Europa

Air Berlin ist Europas beste Billigfluggesellschaft. Das ist das Ergebnis einer unabhängigen Fluggastbefragung, die von der Londoner Beratungsfirma Skytrax durchgeführt wurde und an der weltweit mehr als zwölf Millionen Reisende aus 94 Ländern teilnahmen – Geschäftsreisende ebenso wie Urlauber.
Im europäischen Ranking kam Air Berlin auf Platz 1, gefolgt von Vueling (Spanien) und Easyjet (Großbritannien). Weltweit ist Air Berlin die Nr. 2, hinter JetBlue (USA) und vor Virgin Blue (Australien).

Laut „Spiegel Online“ bewerteten die Teilnehmer der Umfrage die Airlines sowohl auf dem Boden als auch in der Luft. Am Flughafen standen der Ablauf des Check-in und des Boardings ebenso wie der Umgang mit Verspätungen sowie die Freundlichkeit der Mitarbeiter auf dem Prüfstand. Während des Fluges ging es um Annehmlichkeiten an Bord, den Zustand der Maschine und den Service des Personals. Zusatzpunkte gab es für Sauberkeit, bequeme Sitze und gutes Essen.

Air-Berlin-Geschäftsführer Joachim Hunold erklärte dazu: „Auf nationaler Ebene wurde Air Berlin ja schon mehrfach Testsieger. Dass wir jedoch bei der repräsentativsten Umfrage, die jemals auf internationaler Ebene – und dazu auch noch von einem britischen Unternehmen – durchgeführt wurde, auf dem Spitzenplatz landen, ist für uns eine Art Ritterschlag. Wir werden alles tun, um unseren Qualitätsstandard zu halten.“