Happy Birthday All-Clad

45 Jahre Topqualität für Spitzenköche weltweit

Wäre All-Clad ein Mensch, hätte er oder sie die längste Zeit des Arbeitslebens bereits hinter sich. Die Töpfe und Pfannen des amerikanischen Ultrapremium-Kochgeschirrherstellers sind jedoch ein ganzes Leben lang im Einsatz, und das schon seit 45 Jahren. Das liegt nicht nur am patentierten Herstellungsverfahren, das optimale Wärmeleitung und konstant professionelle Ergebnisse garantiert, sondern auch an der geballten Erfahrung aus fast fünf Jahrzehnten und dem kontinuierlichen Austausch mit Profis auf der ganzen Welt.

Seinen Anfang nahm alles in den späten 1960er Jahren mit dem US-Metallspezialisten John Ulam. Er hatte gerade das patentierte Roll-Bonding-Verfahren entwickelt, mit dessen Hilfe verschiedene Schichten von reinen Metallen und Legierungen zu untrennbaren Einheiten verwalzt werden konnten. Zuerst in anderen Industriezweigen angewendet, entdeckte Ulam schnell das Potenzial für hochwertiges Kochgeschirr und gründete 1971 All-Clad Metalcrafters. Und der Rest ist Geschichte: Produkte zuerst aus der Serie Stainless, später auch aus den Linien Copper-Core und Stainless with d5 Technology eroberten die Küchen der Welt und finden sich heute bei so renommierten Köchen wie Thomas Keller***, Daniel Boulud***, Harald Wohlfahrt*** oder Daniel Humm***.

„Produkte von All-Clad suchen in professionellen Küchen ihresgleichen. Sie helfen uns, effizient zu kochen und gutes Essen zuzubereiten“, heißt es aus den USA von David Chang, Gründer der internationalen Momofuku Restaurantgruppe. Drei-Sterne-Legende Harald Wohlfahrt aus der Traube Tonbach sagt: „Ich koche am liebsten mit All-Clad, weil die Produkte im Spitzengastronomie-Alltag eine so große Funktionalität haben. Das Ergebnis ist immer optimal, egal ob auf Gas oder Induktion“. Und Zwei-Sterne-Koch Tim Raue, der seit Jahren mit All-Clad arbeitet, ergänzt: „All-Clad mit anderen Töpfen und Pfannen zu vergleichen, ist wie einen Ferrari mit einem Fahrrad zu vergleichen.“

Auch von langjährigen Freunden und Partnern gibt es Glückwünsche: „Happy Birthday All-Clad, schön, dass es Euch gibt! Auf dass Ihr noch lange der perfekte Partner für unser Top-Fleisch seid“, wünscht Wolfgang Otto, Inhaber und Geschäftsführer von Otto Gourmet. Ralf Bos von Bos Food fügt hinzu: „Wir arbeiten schon seit vielen Jahren mit All-Clad zusammen, weil wir beide nur perfekte kulinarische Lösungen anstreben. Da ist es doch klar, dass wir uns schon auf die nächsten 45 freuen!“

Das Geheimnis des Ultrapremium-Kochgeschirrs liegt in der Produktion: Nach dem Roll-Bonding erhalten die Töpfe und Pfannen beim Hydroformen ihre endgültige Form, wobei die Materialstärke auch in den Biegezonen erhalten bleibt. Das Ergebnis: Das Produkt umschließt seinen Inhalt von allen Seiten und bis ganz nach oben mit einem perfekten Wärmefeld. Alle Modelle verfügen über ergonomische Kaltstahlgriffe, die einfaches Handling garantieren, die mehrfache Politur des Kochgeschirrs von Hand sorgt für die optimale Porengröße und verhindert das Anhaften von Bratgut. All-Clad liefert alle Töpfe und Pfannen mit einer lebenslangen Garantie aus.

www.all-clad.de

Curry-Inhaltsstoff Kurkumin wirkt wie Kortison entzündungshemmend

Pharmazeutinnen von der Universität des Saarlandes ist es gelungen nachzuweisen, warum Kurkumin antientzündlich wirkt: Der Stoff, dem Currypulver seine gelbe Farbe verdankt, beeinflusst wie Kortison gezielt ein bestimmtes Protein („Gilz“), das bei Entzündungen im menschlichen Körper eine Schlüsselrolle spielt. In ihrer aktuellen Studie haben Professor Alexandra K. Kiemer und Jessica Hoppstädter gemeinsam mit Forschern der Universitäten Frankfurt am Main und Perugia (Italien) belegt, dass dieses Protein, das bei Entzündungsprozessen typischerweise verschwindet, durch Kurkumin gezielt vermehrt gebildet wird.

Dieses Ergebnis der Grundlagenforschung könnte in Zukunft dazu betragen, neue, nebenwirkungsarme Medikamente gegen Krankheiten wie Morbus Crohn zu entwickeln.

Ihr Ergebnis veröffentlichen die Forscherinnen in der Fachzeitschrift Journal of Biological Chemistry: DOI: 10.1074/jbc.M116.733253

Kurkuma, auch bekannt unter den Namen Gelber Ingwer, Safranwurz oder Gelbwurz, ist Hauptbestandteil in jedem Currypulver. Schon seit Langem werden dieser beliebten Gewürzmischung, die nach unterschiedlichsten Rezepturen aus einer Vielzahl von Zutaten hergestellt wird, auch heilende Kräfte nachgesagt. Insbesondere für den Kurkuma-Inhaltsstoff Kurkumin, der verantwortlich ist für die typisch gelbe Curry-Farbe, belegen verschiedene Studien eine heilsame Wirkung.

„Wir konnten nachweisen, dass Kurkumin nicht nur unspezifisch wirkt, sondern ganz gezielt antientzündliche Wirkung entfaltet. Anhand von Versuchsreihen an Zellmodellen können wir belegen, dass das Gewürz wie Kortison gezielt das Protein ´Gilz` beeinflusst. Gilz steht für Glucocorticoid-induzierter Leuzin Zipper“, erklärt Alexandra K. Kiemer, Professorin für Pharmazeutische Biologie an der Universität des Saarlandes. Ihre Arbeitsgruppe befasst sich gemeinsam mit Forschern der Universitäten Frankfurt am Main und Perugia (Italien) in mehreren Studien mit diesem Protein.

Gilz spielt für das Immunsystem des Menschen und insbesondere auch bei Entzündungsprozessen eine zentrale Rolle. Das Protein unterbindet normalerweise Entzündungsreaktionen. „Kommt es im Körper zu einer Entzündung, verschwindet dieses Protein jedoch“, erläutert Professor Kiemer. Gilz geht, die Entzündung kommt: So kann man das Phänomen auf den Punkt bringen. „Bei einer Entzündung bauen die Immunzellen das Molekül ab“, erklärt Dr. Jessica Hoppstädter, wissenschaftliche Mitarbeiterin von Professor Kiemer und Erstautorin der aktuellen Studie. Kortison-Präparate wirken unter anderem dadurch, dass sie das Protein Gilz „induzieren“, also veranlassen, dass dieses vermehrt produziert wird. Sie führen jedoch in vieler Hinsicht zu Veränderungen in der Zelle und haben nicht unerhebliche Nebenwirkungen.

Die Saarbrücker Forscherinnen konnten belegen, dass Kurkumin eine Kortison-ähnliche Wirkung hervorruft, jedoch ohne Zellprozesse zu beeinflussen, die typischerweise mit Kortison-Nebenwirkungen verbunden sind. „Kurkumin führt ebenfalls dazu, dass speziell Gilz induziert wird, jedoch mit einem ganz anderen Mechanismus als Kortison“, fasst Jessica Hoppstädter zusammen. In Zellkulturen brachten die Pharmazeutinnen hierzu Kurkumin zusammen mit einem Stimulus unter anderem auf Zellen auf, in denen das Protein Gilz genetisch ausgeschaltet war. Ohne Gilz verschwand die entzündungshemmende Wirkung von Kurkumin fast vollständig.

Das Forschungsergebnis bedeutet jedoch nicht, dass einfaches Currypulver Entzündungen heilen kann. „Solche Konzentrationen an Kurkumin kann man durch Verzehr nicht erreichen“, klärt Jessica Hoppstädter auf. Hinzu kommt, dass Kurkumin schlecht wasserlöslich ist und schlecht vom Körper aufgenommen werden kann. „Es handelt sich hier um Grundlagenforschung, aber diese könnte die Basis dafür sein, künftig Medikamente zu entwickeln, die keine oder weniger Nebenwirkungen als Kortison haben“, erklärt Professor Kiemer.

Der Gault&Millau 2017 ist da

Vor wenigen Minuten wurde die 38. Ausgabe des Guide Gault & Millau im Hotel Motel One bei der Wiener Staatsoper präsentiert. Zahlreiche Pressevertreter sowie VIPs aus Gastronomie, Kultur und Wirtschaft warteten mit Spannung auf die Ergebnisse der neuen Edition.
 
"Ein sehr spannendes Jahr liegt hinter uns," blicken die Herausgeber Martina und Karl Hohenlohe zurück. "Seitdem wir alleine für die Marke Gault&Millau verantwortlich sind, ist viel passiert und wir freuen uns über das Ergebnis der Umsetzung unserer Ideen. Mit Stolz können wir auf das erfolgreichste Jahr des Gault&Millau Österreich zurückblicken."
 
Was ist neu?
 
* Der Gault&Millau 2017 erstrahlt in neuem Glanz und mit neuem Layout – großzügiger dimensioniert, geben die Fotos noch besser Einblick in das Ambiente der Betriebe, insgesamt wirkt es aufgeräumter und übersichtlicher. Dieses Layout wird nun global in sämtlichen Gault&Millau-Lizenzländer umgesetzt, die Österreich-Ausgabe ist die erste, die in dieser Gestaltung erscheint.
 
* Mit unserer Homepage www.gaultmillau.at und auf Social-Media-Kanälen können wir über Rekordzahlen berichten. Seit Anfang des Jahres 2016 wurden beispielsweise über Facebook 3.243.209 Menschen erreicht.
 
* Die Sensation dieser Ausgabe:
Österreich hat einen neuen 4-Hauben-Koch.
Die Herausgeber zu ihrer Entscheidung: "Silvio Nickol kocht im Wiener Palais Coburg so gut wie noch nie. So gut, dass es für uns ganz klar ist, warum gerade heuer die vierte Haube fällig war." Was hat sich geändert? "Silvio Nickol hat seinen eigenen Weg nun wirklich gefunden, zeigt Mut zur Kompromisslosigkeit und vor dieser Kreativität können wir uns nur verneigen. Und vor dieser Uhrmacher-mäßigen, handwerklichen Akkuratesse ebenso, die einem nie ins Auge springt, die nie nervt, die nie im Vordergrund stehen will, sondern einfach nur angewandt wird, um diese ganz speziellen Nuancen zu erzeugen," argumentieren Martina und Karl Hohenlohe die Aufwertung.
 
Die wichtigsten Themen und Trends der heurigen Ausgabe:
 
* Alle Ergebnisse sind ab sofort auf www.gaultmillau.at nachzulesen. Ebenso wurde die App (für iPhone und Android) aktualisiert und in ihren Serviceleistungen verbessert. Sie ist um € 4,99 im App Store erhältlich. Jeder Käufer eines Buches bekommt die App gratis dazu (mittels eines Codes auf den ersten Seiten des Guides).
 
* Die bisher mit vier Hauben bewerteten Restaurants konnten ihre Position bestätigen: das Steirereck im Stadtpark in Wien (Heinz Reitbauer wurde obendrein der Titel "Koch des Jahrzehnts" verliehen), Restaurant Obauer in Werfen und Simon Taxacher in Kirchberg in Tirol.
 
* Das haubenstärkste Bundesland ist laut den Bewertungen im Gault&Millau 2017 Wien mit 157 Hauben in 113 Restaurants.

Das Österreich-Ranking im Überblick und im Vergleich zum letzten Jahr:
Gault & Millau 2017
1. Wien (157 Hauben)
2. Steiermark (123 Hauben)
3. Salzburg (118 Hauben)
4. Tirol (116 Hauben)
5. Niederösterreich (97 Hauben)
6. Vorarlberg (81 Hauben)
7. Kärnten (80 Hauben)
8. Oberösterreich (53 Hauben)
9. Burgenland (22 Hauben)

Gault Millau 2016
 1. Wien (148 Hauben)
2. Steiermark (114 Hauben)
3. Tirol (113 Hauben)
4. Salzburg (111 Hauben)
5. Niederösterreich (97 Hauben)
6. Kärnten (72 Hauben)
7. Vorarlberg (70 Hauben)
8. Oberösterreich (58 Hauben)
9. Burgenland (23 Hauben)

Im Vergleich zum letzten Jahr hat also Salzburg Tirol überholt (5 Hauben Differenz), ebenso wie Vorarlberg 11 Hauben dazu gewinnen konnte und auf dem 6. Platz landete.
 
Insgesamt gibt es in Österreich 612 Haubenrestaurants.
 
* Besonders erfreulich ist die offensichtliche Aufwertung der Patisserie. Aus diesem Grund richten auch wir unser Augenmerk auf das potenziell furiose Finale eines Essens und küren erneut einen Patissier des Jahres: Johannes Maier aus dem Restaurant Hubertus in Filzmoos konnte die Tester einstimmig überzeugen.
 
* Gault&Millau testet erstmals Bier. Bier ist ein großes Thema in der Genuss-Welt geworden, die Brau-Szene hat sich in den letzten Jahren entwickelt wie kaum eine andere Branche der gesamten Getränkewelt – und zwar national wie international. Diese Entwicklung bezieht sich weniger auf die Menge des konsumierten Bieres, die in Österreich mit etwas mehr als neun Millionen Hektolitern und eine Pro-Kopf-Verbrauch von knapp 105 Litern ohnehin auf irrwitzig hohem Niveau rangiert. Vielmehr findet die Dynamik dahingehend statt, dass derzeit kein Monat vergeht, in dem nicht eine neue Kleinbrauerei eröffnet. Die Szene wurde innerhalb kürzester Zeit durch die neuen Winzlinge so bunt und vielfältig, dass auch die großen marktbeherrschenden Betriebe ihre Kurse ignorierten: Kreativität, Spontanität und Individualität finden nun auch hier statt, sei es mit Sonderserien oder mit kleinen kreativen Sub-Unternehmungen.
 
Bier des Jahres
Champion Bitter Wildbrett
Brauerei Hofstetten, Adsdorf 5, 4113 St. Martin im Mühlkreis
www.hofstetten.at
 
Ein extra-bitteres Experimental-Bier, ein nicht übermäßig mächtiges, untergäriges "Imperial Pilsner", für das Schiffner eine internationale Hopfensorte auswählt, die dann mit Mühlviertler Hopfen kombiniert wird. Im Barrique gefüllt ergibt es ein sensationelles Ergebnis – bitter, sauer, dicht, mit feincremigen Umami-Noten.

Koch des Jahrzehnts: Heinz Reitbauer, Steirereck, Wien

Newcomer des Jahres: Sören Herzig, Amadors Wirtshaus & Greisslerei, Wien

Aufsteiger des Jahres: Stefan Speiser, Restaurant OPUS, Wien

Patissier des Jahres: Johannes Maier, Restaurant Hubertus, Filzmoos

Sommelier des Jahres: Steve Breitzke, Das Loft, Wien

Service Award: Sandra Jedliczka, Mochi, Wien

Ambiente Award: Schualhus, Lech am Arlberg

Wirtshaus des Jahres: Gasthof zum Bergmann, Turrach

Lebenswerk: Gisela Holleis, Salzburger Hof, Zell am See

Hotel des Jahres: Hotel Seehof, Goldegg

Die Aufsteiger: AUFWERTUNG UM 2 PUNKTE
OPUS RESTAURANT Wien, 17 bisher 15

AT EIGHT Wien, 16 bisher 14

DOS Brand (V), 15 bisher 13

CHLOSS GABELHOFEN Fohnsdorf (ST), 15 bisher 13

SCHÖNE AUSSICHTEN Klöch (ST), 15 bisher 13

AUFWERTUNG UM 1,5 PUNKTE
MAGNOTHEK ZIEREGG Berghausen (ST), 14 bisher 12,5

AUFWERTUNG UM 1 PUNKT
SILVIO NICKOL GOURMET RESTAURANT Wien, 19 bisher 18

IKARUS Salzburg (S), 18 bisher 17

MRAZ & SOHN Wien, 18 bisher 17

DAS KLEINE RESTAURANT Hinterglemm (S), 16 bisher 15

DAS SCHIFF Hittisau (V), 16 bisher 15

DER ENGEL Grän (T), 16 bisher 15

GREISSLEREI BEIM TAUBENKOBEL Schützen am Gebirge (B), 16 bisher 15

GRÜNDLER’S GOURMETSTÜBERL Achenkirch (T), 16 bisher 15

HAUS AM HANG St. Gilgen (S), 16 bisher 15

HEURIGENHOF BRÜNDLMAYER Langenlois (NÖ), 16 bisher 15

JAGLHOF Gamlitz (ST), 16 bisher 15

LIEPERT’S KULINARIUM Leutschach (ST), 16 bisher 15

PARADOXON Salzburg (S), 16 bisher 15

SHIKI JAPANESE FINE DINING Wien, 16 bisher 15

THALLER St. Veit am Vogau (ST), 16 bisher 15

AICHHORN Kleinarl (S), 15 bisher 14

BIOHOTEL SCHWANEN Bizau (V), 15 bisher 14

CULINARIAT Hellmonsödt (OÖ), 15 bisher 14

DAS SCHICK Wien, 15 bisher 14

"DIE YACHT" Velden am Wörthersee (K), 15 bisher 14

GALZIG St. Anton am Arlberg (T), 15 bisher 14

GENIESSERHOTEL MONTAFONER HOF Tschagguns (V), 15 bisher 14

HUBER’S IM FISCHERWIRT Salzburg (S), 15 bisher 14

KALTEIS Kirchberg an der Pielach (NÖ), 15 bisher 14

KEPLINGERWIRT St. Johann am Wimberg (OÖ), 15 bisher 14

KIRCHENWIRT Leogang (S), 15 bisher 14

KRONE-STUBEN Lech am Arlberg (V), 15 bisher 14

SACHER RESTAURANT "ANNA SACHER" Wien, 15 bisher 14

SALUTI Matrei in Osttirol (T), 15 bisher 14

SEEBERGHOF Seewiesen (ST), 15 bisher 14

SEEBLICK Grundlsee (ST), 15 bisher 14

SIGWART’S TIROLER WEINSTUBEN Brixlegg (T), 15 bisher 14

VINCENA Lavant (T), 15 bisher 14

WACHTER-WIESLERS RATSCHEN Deutsch Schützen (B), 15 bisher 14

A BARRACA Wien, 14 bisher 13 ALPENZEIT Werfenweng (S), 14 bisher 13

APPIANO Wien, 14 bisher 13 ASTORIA Seefeld (T), 14 bisher 13

BATZENHÄUSL St. Gilgen (S), 14 bisher 13

BURG DEUTSCHLANDSBERG Deutschlandsberg (ST), 14 bisher 13

CANTINETTA ANTINORI Wien, 14 bisher 13 COLLIO Wien, 14 bisher 13

DIE MÜHLE Innsbruck (T), 14 bisher 13

DIE STUB’N Mariapfarr (S), 14 bisher 13

DONAUWIRT Weißenkirchen in der Wachau (NÖ), 14 bisher 13

EL GAUCHO Graz (ST), 14 bisher 13 ESSL Rossatz (NÖ), 14 bisher 13

FUX Lech am Arlberg (V), 14 bisher 13

HIRSCHEN Schwarzenberg (V), 14 bisher 13

KRISTIAN’S MONASTIRI Wien, 14 bisher 13

KUNSTHANDWERK Liebenfels (K), 14 bisher 13

LAKESIDE Reifnitz (K), 14 bisher 13

MAITZ Ehrenhausen (ST), 14 bisher 13

MIZZITANT Bludenz (V), 14 bisher 13

NULLNEUN Graz/Liebenau (ST), 14 bisher 13

PAN E VIN Salzburg (S), 14 bisher 13

PFLEGER Anras (T), 14 bisher 13

PLATZHIRSCH Thalgau (S), 14 bisher 13

PUSSWALD Hartberg (ST), 14 bisher 13

RESTAURANT SCHLOSSBERG Graz (ST), 14 bisher 13

SCHICKH Furth bei Göttweig (NÖ), 14 bisher 13

Die Absteiger: ABSTUFUNG UM 2 PUNKTE
DAS MOERISCH Seeboden (K), 13 bisher 15

ZEDERN KLANG Hopfgarten in Defereggen (T), 13 bisher 15

ABSTUFUNG UM 1,5 PUNKTE
DAS WIRTSHAUS GREINER Graz (ST), 12,5 bisher 14

FISCHERWIRT Walchsee (T), 12,5 bisher 14

LABSTELLE Wien, 12,5 bisher 14

MOARHOFSTÜBERL Lienz (T), 12,5 bisher 14

STOMACH Wien, 12,5 bisher 14

Deutschlands beliebteste Haushaltsgeräte

CHIP Leserwahl 2016/17: Deutschlands beliebteste Haushaltsgeräte
Hersteller des Jahres punkten mit Preis-Leistung und positiven Kunden-Erfahrungen

Was sind die beliebtesten Marken Deutschlands? Das wollte CHIP in der großen Leserwahl 2016/17 wissen. Mehr als 11.700 Nutzer gaben ihre Stimme in zehn Produkt- und Dienstleistungskategorien mit insgesamt 101 Marken ab, darunter klassische Haushaltsgeräte. Ergebnis: Bei Kaffeevollautomaten, Küchen- und Waschmaschinen sowie bei Kühlschränken entscheiden Preis-Leistungsverhältnis sowie eigene positive Erfahrungen mit dem Produkt über die Gunst des Kunden.

DeLonghi kulinarischer Spitzenreiter bei Kaffeevollautomaten
Kaffeemaschinen nehmen einen wichtigen Stellenwert unter den Haushaltsgeräten ein. Wer sich für einen Kaffeevollautomaten entscheidet, möchte nicht selten die Vorteile „bequeme Handhabung“ und „kompromissloser Genuss“ in einem Gerät verbinden. Dementsprechend fiel auch das Ergebnis der CHIP-Leserwähler aus: 55,8% der DeLonghi-Liebhaber wählten den Hersteller aufgrund des guten Geschmacks-Erlebnisses, gefolgt von einem guten Preis-Leistungsverhältnis mit 26,4%. Eine untergeordnete Rolle spielte bei den möglichen Mehrfachnennungen dagegen der Kundenservice: Nicht einmal 10% der DeLonghi-Fans (8,7%) nannten dieses Kriterium als ausschlagend für ihre Kaufentscheidung. Die Plätze 2 und 3 bei den beliebtesten Marken gingen in dieser Kategorie an Saeco (16,6%) und Krups (10,8%).

Design- und Prestigeobjekt Küchenmaschine: Die Institution Bosch
Bosch ist schon fast eine Institution in Deutschland und als Marke in vielen Bereichen gut positioniert. Das zeigt auch die CHIP Leserwahl: 30,1% und damit fast ein Drittel der Teilnehmer kürten die Küchenmaschinen des Herstellers zu ihren Lieblingsgeräten – deutlich vor Vorwerk (15,4%) und Moulinex (14,1%). Ausschlaggebend sind hierbei vor allem die persönlichen positiven Erfahrungen: 57,5% der Bosch-Fürsprecher benutzen bereits Geräte dieser Marke. 41,2% gaben als Grund das gute Preis-Leistungsverhältnis an, 28,9% sehen in der Firma ein Traditionsunternehmen.

Früher wie heute: Miele-Waschmaschinen mit dem besten Ruf
Wenn es um Waschmaschinen geht, vertrauen CHIP-Leser Miele am allermeisten. Fast ein Drittel der Leserwahl-Teilnehmer (31,3%) wählten die Marke zu ihrem Favoriten. Die Plätze 2 und 3 gingen an Bosch (15,9%) und Siemens (14,7%). Ausschlaggebend für die Erstplatzierung waren laut Abstimmung eigene positive Erfahrungen mit Miele sowie die Wahrnehmung der Marke als vertrauenswürdig. Immerhin mehr als ein Drittel der Fans gab als Grund für ihre Entscheidung an, dass es sich hier um Produkte „Made in Germany“ handelt.

Qualität aus Deutschland: Liebherr ist bei CHIP-Lesern der Kühlschrank der Wahl
Mit 24,5% entfielen fast ein Viertel der Stimmen auf Liebherr in der Kategorie „Kühlschränke“. Knapp dahinter liegen Siemens mit 23,8% und mit einigem Abstand Samsung (16,3%). Mit hoher Verlässlichkeit (51,9%) und einem Plus an positiven Erfahrungen bei den Konsumenten (44,4%) setzte sich der Hersteller aus Ochsenhausen gegen die Mitbewerber durch. Wie bei den Waschmaschinen schätzt ein Teil (23,3%) besonders den Produktionsstandort Deutschland und stuft die Marke als vertrauenswürdig ein (30,7%).

Das gesamte Ergebnis und weitere Informationen zur CHIP Leserwahl 2016/17 finden Sie auf http://www.chip.de/video/CHIP-Leserwahl-2016_2017-Haushaltsgeraete-Video_99028621.html

Die Bandbreite der angefragten Marken reicht von klassischen Haushaltsgeräten wie Kühlschränken über angesagte Smart-Living-Produkte und Elektroautos bis hin zu Lifestyle-Dienstleistern wie Mode-Shopping-Portale oder Dating-Plattformen.

Pfui! Kindereis

In der aktuellen Juli-Ausgabe wollte das ÖKO-TEST Magazin wissen, welche Qualität Speiseeis besitzt, das die Zielgruppe Kinder knallbunt bewirbt. Das Ergebnis: Bei sieben der getesteten 16 Eissorten muss die Verbraucherzeitschrift abwinken. Denn die Produkte enthalten Aromen unklarer Herkunft, zu viel vom Dickmacher Zucker, teils krebserregende Fettschadstoffe und oft jede Menge Hilfsstoffe statt hochwertiger Zutaten. Immerhin: Ein Produkt ist empfehlenswert.

Eis ist im Sommer für viele Kinder eine Grundmahlzeit. Doch allzu häufig sollten Kids die gekühlten Leckereien nicht genießen. Denn zu viel Süßes macht dick und schädigt die Zähne. Maximal 15 Gramm Zucker pro Tag sollte ein dreijähriges Kind laut Weltgesundheitsorganisation WHO essen, was rund fünf Würfelzuckern entspricht. In vielen untersuchten Eissorten steckt jedoch weitaus mehr drin, in einer Marke sogar umgerechnet sieben Würfelzucker. Nur ein Eis überzeugte die Tester mit einem Zuckergehalt von weniger als zwei Würfelzuckern.

In zwei Eissorten wies das Labor äußerst bedenkliche Fettschadstoffe der Gruppe 3-MCPD- und Glycidylester nach – einmal sogar in einer Menge, die über der tolierbaren Tagesdosis liegt. Diese gelten als erbugtverändernd und krebserregend und schädigen vermutlich die Nieren.

ÖKO-TEST kritisiert außerdem, dass viele Hersteller statt hochwertiger Zutaten billige Hilfsstoffe wie Emulgatoren, Farbstoffe und Aromen verwenden. Das drückt den Preis, aber auch die Qualität. In einem Zitronenfruchteis von Rewe beispielsweise stecken maximal 2,9 Prozent Frucht. Dabei müssen laut Speiseeisleitsätze mindestens zehn Prozent enthalten sein. Ärgerlich ist zudem, dass im Dunklen bleibt, aus welchen Rohstoffen die Aromen stammen – die Hersteller schwiegen dazu auf Nachfrage von ÖKO-TEST.

ÖKO-TEST empfiehlt Eltern, die hochwertiges Eis kaufen möchten, im Kleingedruckten auf rechtliche Qualitätsbegriffe wie Milcheis, Eiscreme oder Sahneeis zu achten.

Das ÖKO-TEST-Magazin Juli 2016 gibt es im Zeitschriftenhandel.

Fast nur Billigmilch im Kaffee

Verbraucherzentrale Hamburg macht Marktcheck in Bäckereien, Kaffeebars und Cafés

In Bäckereien, Kaffeebars und Cafés wird größtenteils billige Milch eingesetzt, obwohl der Durchschnittspreis für einen Milchkaffee mit 2,80 Euro pro Tasse sehr hoch ist. Zu diesem Ergebnis kommt die Verbraucherzentrale Hamburg, die in einem Marktcheck das Angebot bei insgesamt 23 Kaffeeanbietern überprüft hat.

In 19 Verkaufsstätten stand demnach konventionelle H-Milch in der Kaffee-Ecke. Die Produkte im Marktcheck stammten vor allem von Frischli (40 %), Muh (16 %), Arla Foodservice (8 %) und Milbona (4 %). Die billige Milch verwenden sowohl Bäckereien wie Dat Backhus oder Kamps als auch Kaffeebars wie Starbucks, World Coffee oder Balzac Coffee für die Zubereitung ihrer Kaffeegetränke. „Das ist kein gutes Signal mit Blick auf die aktuelle Milchkrise“, meint Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg. Viele Kaffeeanbieter unterstützten mit ihrem Einkaufsverhalten die Preisspirale nach unten.

Trotz der hohen Preise für Milchkaffee wurden in nur vier Verkaufsstätten Kaffeegetränke mit Biomilch angeboten und zwar bei Cuccis, im Mutterland, in der Bar Katze und bei den Bio-Höfeladen Sülldorf. „Dabei macht Biomilch den Kaffee gar nicht so viel teurer. Höchstens 10 Cent pro Portion Milchkaffee müssen die Kaffeeanbieter mehr einkalkulieren. Billigmilch kostet sie rund 5 Cent pro Tasse, Biomilch hingegen 15 Cent“, rechnet Schwartau vor. Einen Zusammenhang zwischen der verwendeten Milch und dem Preis für das Kaffeegetränk konnten die Verbraucherschützer im Rahmen ihres Marktchecks nicht feststellen. Der Milchkaffee mit konventioneller Milch kostete ungefähr genauso viel wie der Milchkaffee mit Biomilch.

„Viele Kaffeetrinker wünschen sich angesichts der hohen Preise für Kaffeegetränke, dass die Gastronomie Biomilch für deren Zubereitung einsetzt und Verantwortung für eine nachhaltige Landwirtschaft und mehr Tierwohl übernimmt“, so Schwartau. Denn Biobauern müssten strengere Auflagen erfüllen und bekämen einen festen und fairen Preis für ihre Milch.

Eine ausführliche Auswertung des Marktchecks mit Fotos und Bewertungen zu den einzelnen Verkaufsstätten ist veröffentlicht auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Hamburg unter www.vzhh.de

ÖKO-TEST Dr.-Oetker-Produkte

Das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST geht in der aktuellen Januar-Ausgabe der Frage nach, wie gut die Produkte von Dr. Oetker sind. Das Ergebnis: Es steckt erstaunlich oft Mineralöl in den Lebensmitteln. Weitere Kritikpunkte sind aber auch industriell hergestellte Aromen und ein Zuviel an Zucker.

ÖKO-TEST hat 26 Dr.-Oetker-Produkte, darunter Pudding, Müsli, Pizza, Milchreis, Vanillezucker und Kakaopulver, ins Labor geschickt. Rund in jedem zweiten Produkt fand das Labor erhöhte Mengen an Mineralöl. Dieses kann die Leber und Lymphknoten schädigen. Eintragsquellen gibt es verschiedene: Das Mineralöl kann von den Druckfarben der Papier- und Kartonverpackungen auf Lebensmittel übergehen; es kommen aber auch Schmieröle, die etwa bei der maschinellen Produktion eingesetzt werden, in Betracht.

Nach eigener Aussage setzt Dr. Oetker so wenig Zusatzstoffe wie möglich ein, vor allem um Produkte sicher und haltbar zu machen. Doch in 16 der 26 Produkte verwendet der Hersteller Aromen, um wenig aromatische Zutaten geschmacklich aufzuwerten. Dazu steckt in einem Großteil der Dr.-Oetker-Produkte zu viel Zucker – auch da, wo man es nicht erwartet wie etwa im Pizzaburger. Ein 500 Gramm-Becher Grießpudding natur enthält insgesamt 60 Gramm Zucker. Die Saccharose macht davon 47 Gramm aus, das entspricht 16 Würfelzucker. Im Paula Schoko-Pudding hat das Labor 13 Gramm Saccharose pro Becher analysiert – das sind viereinhalb Stück Würfelzucker. Ärgerlich ist zudem die Produktverpackung, die eine glückliche Kuh in einer kindgerecht aufbereiteten Weide darstellt. Der niedrige Gehalt an Omega-3-Fettsäuren zeigt aber, dass die Milch gebenden Kühe wohl eher nicht das Glück hatten, auf einer Wiese zu grasen, sondern im Stall gestanden und Kraftfutter bekommen haben.

Das ÖKO-TEST-Magazin Januar 2015 gibt es seit dem 28. Dezember 2015 im Zeitschriftenhande

Gute Laune durch Trinken

Studie unter jungen Frauen – Richtiges Trinken hebt die Stimmung

Wer viel Wasser trinkt, ist besser gelaunt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie aus der Fachzeitschrift Appetite, für die ein amerikanisch-französisches Forscherteam den Zusammenhang zwischen täglicher Wasseraufnahme und persönlichem Gemütszustand untersucht hat. Unter den Studienteilnehmerinnen zeigten diejenigen eine deutlich positivere Stimmung, deren tägliche Flüssigkeitsaufnahme über Getränke und Nahrung bei etwa drei Litern lag. „Die Studie unterstreicht den engen Zusammenhang von Ernährung und psychischem Wohlbefinden“, sagt Internist Dr. Johannes Naumann vom Universitätsklinikum Freiburg. „Wer sich ausgewogen ernährt und auf geeignete Durstlöscher wie natürliches Mineralwasser zurückgreift, tut auch seiner seelischen Verfassung etwas Gutes.“

Aus Sicht des Internisten habe die Studie eine besondere Relevanz, da neben der Wasseraufnahme noch weitere, die Stimmung beeinflussende Faktoren berücksichtigt wurden: „Unterm Strich zeigte sich deutlich: Eine leicht erhöhte Wasseraufnahme über Nahrung und Getränke erklärte die positivere Stimmung besser als andere Faktoren wie sportliche Aktivität oder Nährstoffaufnahme“, so Dr. Naumann. Damit greife die Studie ein wichtiges Gesundheitsthema auf, da schlechte persönliche Stimmung zu körperlichen Beschwerden wie Herzproblemen beitragen kann.

Für die Studie untersuchten die Forscher fünf Tage lang die durchschnittliche Wasseraufnahme von 120 jungen, gesunden Frauen. Parallel dazu wurde anhand eines psychologischen Stimmungstests der Gemütszustand der Frauen ermittelt. Mit diesen Daten konnten die Forscher feststellen, dass die Gruppe der Frauen, die eine hohe Wasseraufnahme zeigte (mehr als 3 Liter täglich), im Stimmungstest signifikant besser abschnitt als die „Wenigtrinker“, deren tägliche Wasseraufnahme unterhalb der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen Mindestmenge von 2,65 Litern lag.

Die Studie: www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0195666315002287

Gusto Deutschland 2016

Der Gourmetführer Gusto testet jedes Jahr anonym und unabhängig Restaurants in ganz Deutschland und zeichnet die besten Küchen aus. Im Laufe der 48. Kalenderwoche erscheint die neue Ausgabe für 2016 zunächst exklusiv online – das gedruckte Buch folgt wie immer Mitte Dezember.

Sebastian Frank aus dem Horváth in Berlin wird von Gusto zum Koch des Jahres ausgezeichnet und bekommt für seine extrem eigenständige Kreativküche erstmals 9 Pfannen. Zwei Köche steigen mit ihren Restaurants neu in den Rang der am höchsten bewerteten Küchen auf: 10 Pfannen für die Küchen von
Jan Hartwig im Atelier in München und Christoph Rüffer im Haerlin in Hamburg. Der aus Travemünde nach Hamburg gewechselte Kevin Fehling konnte die bereits in den letzten beiden Jahren im La Belle Epoque erkochten 10 Pfannen auch in seinem neuen Restaurant The Table Kevin Fehling in der Hafencity verteidigen. Hendrik Otto bekommt mit dem Lorenz Adlon Esszimmer in Berlin mit 10 Pfannen plus Bonuspfeil erstmals die Maximalbewertung. Diese wurde ihn der Ausgabe 2016 nur für drei weitere Küchen vergeben. Alle weiteren Bewertungen werden erst in der KW 48 auf gusto-online.de veröffentlicht.

Kurz vor Veröffentlichung der neuen Ausgabe wurde nun auch Gusto eine großartige Auszeichnung zuteil: im Rahmen der alljährlichen Kompetenz-Umfrage der Fachzeitschrift „Sternklasse“, die in Kooperation mit der Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste durchgeführt wird, wählte die Gastronomiebranche den Newcomer unter den bundesweiten Restaurantführern jetzt auf Platz 2. Zur Bewertung standen Kompetenz, Sorgfalt, Unabhängigkeit, Seriosität, Zuverlässigkeit und Informationsgehalt.

Das Ergebnis zeigt, dass sich der Guide, der erstmals im Jahr 2011 für ganz Deutschland erschienen ist, in den Augen von Deutschlands Gastro-Elite als feste Größe gleich nach dem internationalen Michelin-Führer etabliert und sogar namhafte Titel wie „Gault & Millau“ oder „Der Feinschmecker“ abgehängt hat. Über 5.000 Gastronomen, Hoteliers und Köche waren in diesem Herbst wieder wahlberechtigt.
Gusto-Herausgeber und Redaktionsleiter Markus Oberhäußer freut sich außerordentlich über das Ergebnis, das in der Dezember-Ausgabe von Sternklasse veröffentlicht wird. „Binnen kürzester Zeit haben wir nach Meinung von Deutschlands renommiertesten Köchen und Gastgebern Konkurrenten abgehängt, die sich schon seit Jahrzehnten auf diesem Markt etablieren konnten. Uns gibt es erst seit ein paar Jahren. Manche kennen uns vielleicht noch nicht mal. Das ist eine tolle Anerkennung für unser ganzes Team“.

Gusto Deutschland 2016 erscheint als Online-Ausgabe (www.gusto-online.de) in der 48. KW und als gedrucktes Buch ISBN 978-3-938662-35-9 Mitte Dezember.

Selbermachen statt Fertigware!

Frische, gefüllte Pasta aus dem Supermarkt überzeugt gar nicht – Keimbelastung und Kennzeichnungsmängeln

Tortellini, Cannelloni oder Maultaschen: Frische Pasta aus dem Supermarktregal ist beim Verbraucher beliebt. Deshalb hat das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) in seinem Lebensmittel- und Veterinärinstitut Braunschweig/Hannover nun 39 Proben frische, gefüllte Teigtaschen untersucht. Das Ergebnis: Bei zwei Proben waren die Keimbelastungen so hoch, dass der Grenzwert überschritten wurde; eine davon musste als gesundheitsschädlich beurteilt werden. Es folgte eine sofortige Schnellwarnung und der Hersteller hat die Produktcharge zurückgerufen. Bei der zweiten Probe besteht der Verdacht, dass die Hygienebestimmungen vom Lebensmittelunternehmer nicht eingehalten wurden. Die übrigen 37 Proben waren ohne auffälligen mikrobiologischen Befund.

Das weitere Ergebnis: Bei fünf Proben gab die Kennzeichnung Anlass zur Kritik – davon wurden bei vier Proben irreführende Angaben festgestellt. Der analytisch ermittelte Fettgehalt (2) sowie der Kochsalzgehalt (1) stimmten nicht mit der Nährwerttabelle überein. Und eine Probe mit der Werbung „mit Trüffeln“ enthielt laut Mengenangabe im Zutatenverzeichnis lediglich Spuren von Trüffel (3 mg/kg). Außerdem fiel eine Importprobe aus Italien durch diverse Kennzeichnungsmängel auf (die allergenen Zutaten Mehl und Nüsse waren nicht genau benannt, es fehlte die Angabe der botanischen Herkunft der verwendeten Öle und Fette, etc.)

Das Untersuchungsspektrum: Frische Teigwaren sind hygienisch sehr sensible Produkte, die auch bei kühler Lagerung nur eine begrenzte Haltbarkeit haben. Es wurde auf Gesamtkeimzahl, Schimmelpilze und Hefen sowie auf verschiedene Bakterien, wie beispielsweise Listerien, Bacillus cereus oder Salmonellen untersucht. Zugrunde lagen die Richt- und Warnwerte für feuchte, verpackte Teigwaren, die die Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) veröffentlicht hat. Außerdem wurden die Proben sensorisch begutachtet, auf Konservierungsstoffe überprüft und die Kennzeichnung wurde beurteilt.

Erhöhte Keimzahlen in frischen Lebensmitteln weisen darauf hin, dass die Hygiene bei der Herstellung oder weiteren Behandlung der betreffenden Produkte (z. B. Verpackung, Lagerung oder Transport) weiter verbessert werden muss. In diesen Fällen leiten die Lebensmittelüberwachungsbehörden entsprechende Maßnahmen ein, um Hygienemängel in den betreffenden Herstellerbetrieben zu beseitigen und sorgen insbesondere für eine angemessene Eigenkontrolle.
Die geschlossene Kühlkette ist das A und O: von der Herstellung bis zur Abgabe an den Verbraucher und bis zum eigenen Kühlschrank. Außerdem sollten frische, gefüllte Teigwaren grundsätzlich nicht rohverzehrt und nach den entsprechenden Verpackungsangaben erhitzt werden.

Verbraucher greifen verstärkt auf gefüllte Pasta in Fertigpackungen zurück. Diese werden mit immer unterschiedlicheren Füllungen in den Supermärkten angeboten. Aufgrund der Ergebnisse und um einen bundesweiten Überblick über den mikrobiologischen Status dieser hygienisch sehr sensiblen Warengruppe zu bekommen, werden im kommenden Jahr (2016) frische, gefüllte Teigwaren im Rahmen des Bundesweiten Überwachungsplans (BÜp) überprüft.

Weitere ausführliche Informationen zu den Untersuchungen finden Sie auf www.laves.niedersachsen.de.