Sterne Cup der Köche

Schnee a la carte heißt es in Ischgl von 9. bis 13. Januar 2017, wenn zehn internationale Künstler beim Schneeskulpturenwettbewerb „Formen in Weiß“ das Skigebiet mit ihren Schneekreationen garnieren. Ob Chefkoch am Herd, Sterne mit Hauben, ein Kochlöffel auf Slalomfahrt, eisgekühlte Champagnerflöten oder ein Spanferkel am Drehspieß – beim diesjährigen Motto „Sterne Cup der Köche“ sind der Kreativität der Schneekünstler keine Grenzen gesetzt. Ab dem Startschuss am 9. Januar kochen die ausgewählten Bildhauer mit dem Ischgler Schnee ihr eigenes Süppchen. Innerhalb von nur fünf Tagen entstehen bis zu zehn Meter hohe Skulpturen auf über 2.300 Meter Seehöhe verteilt im Skigebiet und verwandeln die Silvretta Arena in eine Outdoor Küche. Wer letztendlich den Geschmack der Ischgler Preisrichter am besten getroffen hat, erfahren die Künstler am 15. Januar bei der Siegerehrung. Ischgl-Gäste können von Anfang an dabei sein und den Schneekünstlern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen, oder die mehr als überlebensgroßen Skulpturen bis Ende März beim Skifahren auf und neben den Pisten genießen. Denn: So lange bleiben die eisigen Gebilde dank der Schneesicherheit in der Silvretta Arena garantiert „frisch“. Eine Karte mit Erklärungen und Standorten der „Formen in Weiß“ ist kostenlos vor Ort erhältlich. Wer echte Sterneköche im Skigebiet in Action erleben will: Am 2. und 3. April 2017 liefern sich internationale Spitzenköche beim 20. „Sterne Cup der Köche“ in der Silvretta Arena spannende Duelle im Riesenslalom und am Herd.

Die Idee für „Formen in Weiß“
Wohin mit dem ganzen Schnee? Das haben sich die Ischgler vor 24 Jahren gefragt und mit dem Schneeskulpturenwettbewerb „Formen in Weiß“ ein Kunstprojekt entwickelt. Seitdem senden Bildhauer aus aller Welt jedes Jahr ihre Entwürfe an die Ischgler Jury. Diese wählt die besten Ideen aus und lädt zehn Künstlerpaare zur Umsetzung in die Silvretta Arena ein. So entstehen im 238 Pistenkilometer großen Skigebiet innerhalb von nur fünf Tagen bis zu zehn Meter hohe Meisterwerke aus Schnee. Das Besondere: Jedes Jahr gibt es ein neues Motto. Mit überlebensgroßen Skulpturen von Dieter Bohlen beim Thema „Castingshows“, den Gründern der Silvrettaseilbahn AG zum 50. Jubiläum der Seilbahnen oder einem VW-Käfer beim Rückblick auf die „Volkswagen-Zeit“ wurden bereits die verschiedensten Themen eiskalte Realität. Dieses Jahr verwandelt sich das Skigebiet unter dem Motto „Sterne Cup der Köche“ passend zum 20. Jubiläum der legendären Ischgl-Veranstaltung in eine spektakuläre Kocharena.

www.ischgl.com

Süßer Sonntag

Schokolade, Bonbons, Lakritz – am Sonntag, dem 8. November, dreht sich alles um köstliches Naschwerk im Freilichtmuseum am Kiekeberg bei Hamburg. Von 10 bis 18 Uhr werfen Besucher einen Blick hinter die Kulissen und erfahren, wie die Leckereien entstehen. An den vielen kleinen Marktständen kann probiert und gekauft werden. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

Rund 25 kleine Manufakturen und Aussteller zeigen ihr Können und bieten ihre Waren auf dem kleinen Süßwaren-Markt an. Besucher erleben, wie filigrane Zuckerfiguren entstehen oder Bonbons gedreht werden. Die kleinen Kreationen sind sehr lange haltbar, natürlich können sie auch sofort verzehrt werden. Für Kinder gibt es ein buntes Mitmachprogramm.

Der Süße Sonntag findet im Agrarium des Freilichtmuseums statt – in der Ausstellungswelt zur Lebensmittelproduktion, Ernährungswirtschaft und Landwirtschaft. Auf 3.300 Quadratmetern können Besucher mit allen Sinnen Fragen nachgehen, wie Essen hergestellt wird.

Weitere Köstlichkeiten bietet der Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg e.V. an: leckerer Kuchen in Bioland-Qualität aus der Museumsbäckerei! Im Rösterei-Café „Koffietied“ gibt es selbstgeröstete Kaffeespezialitäten. Wer zwischendurch eine deftige Mahlzeit bevorzugt, bekommt am Stand von „Stoof Mudders Kroog“ leckere Bratwürste.

www.kiekeberg-museum.de

Gesundes Grillvergnügen

Bei schönem Wetter lassen Grillpartys auf Balkon oder Terrasse nicht lange auf sich warten. Für Abwechslung auf dem Rost sorgen nicht nur Steaks, Spieße und Würstchen, sondern auch Gemüse, Kartoffeln und Obst. Damit kommen auch Vegetarier und Veganer auf ihre kulinarischen Kosten. „Doch falsche Handhabung am Grill ist riskant, etwa wenn sich durch auf die Glut tropfendes Fett krebserregende Stoffe bilden oder gesundheitsschädliche Keime durch unsachgemäßen Umgang mit Lebensmitteln übertragen werden. Wegen der Bildung von schädlichem Kohlenmonoxid ist das Bedienen eines Holzkohlegrills in Innenräumen absolut tabu“, warnt die Verbraucherzentrale NRW.
Sie hat Tipps für eine ungefährliche Gaumenfreude am Grill:

Grillgerät: Während eingefleischte Grillfans gerne das offene Holzkohlefeuer entfachen, das dem Grillgut den typischen Geschmack verleiht, schätzen andere die kurze Vorheizzeit von Gas- und Elektrogeräten. Durch den fehlenden Rauch entstehen hierbei weniger krebserregende Stoffe, und es gibt keine Asche zu entsorgen. Um sich vor Fettspritzern zu schützen, gehören Schürze, Handschuhe und eine lange Grillzange zur Grundausstattung des Grillmasters. Einweg-Grills hingegen verursachen unnötig viel Abfall.

Grillplatz: Jeder Rost braucht einen sicheren und festen Standplatz. Ein mit Holzkohle betriebener Grill darf jedoch niemals in der Garage oder in geschlossenen Räumen mit offenen Fenstern oder Türen angefacht werden. Das dabei entstehende Kohlenmonoxid kann zu tödlichen Vergiftungen führen. Deshalb darf die Restwärme des Grills auch nicht als Heizquelle für drinnen dienen.

Grilltechnik: Als Brennmaterial für den Holzkohlegrill eignen sich nur Holzkohle oder -briketts. Altpapier oder Holz hingegen können beim Abfackeln ebenfalls giftige Gase entwickeln, die sich mit dem Rauch auf die Grillwaren legen. Den Grill rechtzeitig mit Holzkohle oder -briketts anheizen und so lange durchglühen lassen, bis sich eine weiße Ascheschicht gebildet hat. Fleisch, Fisch oder Gemüse erst auflegen, wenn kein Rauch mehr aufsteigt. Damit kein Fett in die Glut oder auf die Heizschlange gelangt, sollten Grillschalen benutzt oder Alufolie unter das Grillgut gelegt und außerdem auf das ständige Bestreichen mit Marinade oder das Bespritzen mit Bier verzichtet werden. Verkohlte Stellen an gegrilltem Fleisch, Gemüse oder Obst nicht verzehren!

Grillfleisch: Gepökeltes gehört ebenfalls nicht auf den Grill. Denn beim Erhitzen von Kassler oder Räucherspeck, Fleisch- und Bockwurst oder Leberkäse können aus dem Nitritpökelsalz krebserregende Nitrosamine entstehen. Beim Fleisch sind Nackenkoteletts, Steaks, Lende oder Geflügelschnitzel gut geeignet, weil sie relativ mager sind. Bei Fisch sind Thunfisch, Lachs oder Forelle – in Alufolie gewickelt oder in einem speziellen Besteck gegrillt – besonders lecker.

Grillvarianten: Festfleischige, saftige Gemüsesorten – etwa Zucchini, Auberginen, Cocktailtomaten, Champignons, Fenchel, Spargel, Maiskolben, Paprika, Kürbis, Kartoffeln oder Zwiebeln – eignen sich mit Füllung hervorragend zum Grillen. Auch Äpfel, Birnen, Bananen, Pfirsiche, Aprikosen, Ananas oder Mangos bekommen durchs Grillen ein besonderes Aroma und sind einfache Desserts vom Rost. Komplett wird ein gesundes und kalorienarmes Grillbüfett durch frische Salate, Gemüsesticks mit Dips, Folienkartoffeln und Brot.

Grillwürze: Fleisch, Fisch oder Gemüse erst nach dem Grillen salzen. Das Grillgut verliert sonst Wasser, wird trocken und leidet im Geschmack. Um das Austrocknen von Fleisch und Fisch zu verhindern, sollte das Grillgut dünn mit hitzestabilem Öl bestrichen werden. Grillsachen mit würziger Marinade am besten selber einlegen, weil hierbei auf Zusatzstoffe verzichtet wird und die Beschaffenheit von Fleisch und Fisch besser beurteilt werden kann. Bevor es abgetupft in einer Aluschale auf den Rost wandert, sollten Grillwaren zwischen ein und 24 Stunden vollständig bedeckt mariniert werden – je dicker das Fleischstück umso länger.

Grillhygiene: Rohe tierische Lebensmittel können krankheitserregende Keime enthalten. Bei gut durchgegrillten Steaks sind die Bakterien kein Problem, weil sie beim Erhitzen abgetötet werden. Eine Übertragung von Keimen auf andere Lebensmittel muss jedoch vermieden werden. Deshalb sollte für rohes und gegartes Fleisch sowie Fisch verschiedenes Besteck verwendet werden. Hände, Geräte und Flächen, die mit rohen Waren oder verwendeten Marinaden in Kontakt waren, gut mit heißem Wasser und Spülmittel säubern. Möglichst keine Speisen – etwa Mayonnaise oder Desserts – mit rohen Eiern zubereiten, vor allem dann nicht, wenn diese nicht gekühlt werden können.

Tisch&Tafel Messe, Felbach

Am 16. Und 17. Mai 2015 präsentiert die Messe Tisch&Tafel erstmals regionale Genuss-Juwelen und Wohnkultur in der Alten Kelter in Fellbach. Ein ganzes Wochenende lang kommen Freunde des guten Geschmacks und Liebhaber der schönen Dinge des Lebens voll auf ihre Kosten. Ein ganz besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den Themen „Verantwortungsbewusstes Genießen“, „Regionalität“ und „Qualität“.

Die Organisatoren der Messe Tisch&Tafel haben den Endspurt der Vorbereitungen eingeläutet und freuen sich über die sehr gute Resonanz seitens der Aussteller und auch der Gastroszene: „Wir haben ein sehr abwechslungsreiches und hochkarätiges Programm zusammengestellt . Es ist uns gelungen wirklich erstklassige Aussteller für die Tisch&Tafel zu gewinnen und wir haben echte regionale Genuss-Juwelen entdeckt“, verspricht Projektleiterin Julia Schmauder.

Auf die Besucher warten tolle Messehighlights und ein attraktives Rahmenprogramm:

Kochvorführungen mit hochkarätigen Köchen aus Stuttgart und der Region zeigen nicht nur tolle Rezepte die im Anschluss probiert werden dürfen, sondern werden den Besuchern bestimmt auch einige geheime Tipps und Kniffe verraten. Gute Tipps und viel Inspiration für das nächste Grillfest geben auch die Grillshows mit exquisiten Gourmetfleischsorten. Wer selbst kreativ werden möchte, kann beim Workshop „Keramik selbst gestalten“ besondere und einzigartige Stücke herstellen.

Zahlreiche Austeller zeigen die unglaubliche Vielfalt an kulinarischen, dekorativen und praktischen Produkten, die in der Region hergestellt werden. So präsentiert beispielsweise die Designerin Adriane Krumm ihre schönen und originellen Alltagsbegleiter, darunter auch das neue multifunktionale Set aus Schneidebrett, Tuch und Küchengürtel. In der Stuttgarter Mandel-Manufaktur Papillon entstehen ganz besondere Spezialitäten aus feinsten Zutaten. Der schwäbischen Begeisterung für Saucen aller Art kommt die Andreas B Manufaktur nach: im Sortiment gibt es hausgemachte BBQ und Chilisaucen, Chutneys und feine Gewürzmischungen. Welche edlen Tröpfchen aus den Früchten der heimischen Streuobstwiesen entstehen können, beweist die Manufaktur Jörg Geiger mit seinen feinen Obstschaumweinen, Weinen und Weincocktails.

Natürlich kann man viele der Spezialitäten auch gleich vor Ort kosten – drei große Sitzbereiche laden zum Verweilen und Entspannen ein.

Die Tisch&Tafel hebt sich von den anderen Messen mit ähnlichen Themen durch ihren heimeligen Marktplatzcharakter ab. So wird die wunderschöne Alte Kelter in Fellbach zu einem Marktplatz der schönen Dinge und verführerischen Köstlichkeiten aus der Region. Die Liebe zur Heimat und die Wertschätzung regionaler Produkte liegen voll im Trend. Man genießt bewusster, interessiert sich für die Herkunft der Produkte und die Geschichten dahinter. Entsprechend räumt die Messe Tisch&Tafel genau diesen Aspekten den nötigen Raum ein.

16. +17. Mai 2015, Alte Kelter Fellbach, Öffnungszeiten Sa 10 – 20 Uhr, So 11 – 18 Uhr

www.messe-tischundtafel.de

Tipps fürs gesunde Grillvergnügen

Bei schönem Wetter lassen Grillpartys auf Balkon oder Terrasse nicht lange auf sich warten. Das Spiel mit der Glut ist unkompliziert, gesellig und gesund. Für Abwechslung auf dem Rost sorgen nicht nur Steaks, Spieße und Würstchen, sondern auch Gemüse, Kartoffeln und Obst. Damit kommen auch Vegetarier und Veganer auf ihre kulinarischen Kosten. „Doch falsche Handhabung am Grill ist riskant, etwa wenn sich durch auf die Glut tropfendes Fett krebserregende Stoffe bilden oder gesundheitsschädliche Keime durch unsachgemäßen Umgang mit Lebensmitteln übertragen werden“, warnt die Verbraucherzentrale NRW. Folgende Tipps sorgen für eine ungefährliche Gaumenfreude am Grill:

Grillgerät: Holzkohle-, Gas-, oder Elektrogrill? Während eingefleischte Grillfans gerne das offene Holzkohlefeuer entfachen, das dem Grillgut den typischen Geschmack verleiht, schätzen andere die kurze Vorheizzeit von Gas- und Elektrogeräten. Durch den fehlenden Rauch entstehen hierbei weniger krebserregende Stoffe, und es gibt keine Asche zu entsorgen. Jeder Grill braucht einen sicheren und festen Standplatz. Um sich vor Fettspritzern zu schützen, gehören Schürze, Handschuhe und eine lange Grillzange zur Grundausstattung des Grillmasters.

Grilltechnik: Als Brennmaterial für den Holzkohlegrill eignen sich nur Holzkohle oder -briketts. Altpapier oder Holz hingegen können beim Abfackeln giftige Gase entwickeln, die sich mit dem Rauch auf die Grillwaren legen. Den Grill rechtzeitig mit Holzkohle oder -briketts anheizen und so lange durchglühen lassen, bis sich eine weiße Ascheschicht gebildet hat. Fleisch, Fisch oder Gemüse erst auflegen, wenn kein Rauch mehr aufsteigt. Damit kein Fett in die Glut oder auf die Heizschlange gelangt, sollten Grillschalen benutzt oder Alufolie unter das Grillgut gelegt und außerdem auf das ständige Einpinseln mit Marinade oder das Bespritzen mit Bier verzichtet werden. Verkohlte Stellen an gegrilltem Fleisch, Gemüse oder Obst dürfen nicht verzehrt werden. Fleisch sollte auch nicht auf dem Rost warm gehalten werden.

Grillfleisch: Gepökeltes gehört ebenfalls nicht auf den Grill. Denn beim Erhitzen von Kassler oder Räucherspeck, Fleisch- und Bockwurst oder Leberkäse können aus dem Nitritpökelsalz krebserregende Nitrosamine entstehen. Beim Fleisch sind Nackenkoteletts, Steaks, Lende oder Geflügelschnitzel gut geeignet, weil sie relativ mager sind. Bei Fisch sind Thunfisch, Lachs oder Forelle – in Alufolie gewickelt oder in einem speziellen Besteck gegrillt – besonders lecker.

Grillvarianten: Festfleischige, saftige Gemüsesorten – etwa Zucchini, Auberginen, Cocktailtomaten, Champignons, Fenchel, Spargel, Maiskolben, Paprika, Kürbis, Kartoffeln oder Zwiebeln – eignen sich mit Olivenöl bepinselt oder mit Füllung hervorragend zum Grillen. Auch Äpfel, Birnen, Bananen, Pfirsiche, Aprikosen, Ananas oder Mangos bekommen durchs Grillen ein besonderes Aroma und sind einfache Desserts vom Rost. Komplett wird ein gesundes und kalorienarmes Grillbüfett durch frische Salate, Gemüsesticks mit Dips, Folienkartoffeln und Brot.

Grillwürze: Fleisch, Fisch oder Gemüse erst nach dem Grillen salzen. Das Grillgut verliert sonst Wasser, wird trocken und leidet im Geschmack. Um das Austrocknen von Fleisch und Fisch beim Grillen zu verhindern, sollte das Grillgut dünn mit Öl bestrichen werden statt mit Margarine oder Butter, weil diese Fette hohen Temperaturen nicht standhalten. Grillsachen mit würziger Marinade am besten selber einlegen, weil hierbei auf Zusatzstoffe verzichtet wird und die Beschaffenheit von Fleisch und Fisch besser beurteilt werden kann. Bevor es abgetupft in einer Aluschale auf den Rost wandert, sollte die Marinade die Grillwaren zwischen ein und 24 Stunden vollständig bedecken.

Grillhygiene: Rohe tierische Lebensmittel können krankheitserregende Keime enthalten. Bei gut durchgegrillten Steaks sind die Bakterien kein Problem, weil sie beim Erhitzen abgetötet werden. Eine Übertragung von Keimen auf andere Lebensmittel muss jedoch vermieden werden. Deshalb sollte für rohes und gegartes Fleisch und Fisch verschiedenes Besteck verwendet werden. Hände, Geräte und Flächen, die mit rohen Waren oder verwendeten Marinaden in Kontakt waren, gut mit heißem Wasser und Spülmittel säubern. Möglichst keine Speisen – etwa Mayonnaise oder Desserts – mit rohen Eiern zubereiten, vor allem dann nicht, wenn diese nicht gekühlt werden können.

FOOD & LIFE München mit Otto Koch

In der Halle C3 des Messegeländes treffen Feinschmecker vom 27. November bis 1. Dezember 2013 auf regionale Bierbrauer, Winzer, Käse-Meister, Erzeuger und auf Starköche. Mehr als 200 Genussexperten geben Auskunft über ihre Köstlichkeiten und zeigen, welche Gerichte daraus entstehen. Weitere aufregende Gaumenkitzel bieten die Workshops an, die erstmalig im Rahmen der FOOD & LIFE stattfinden.
München, den 6.8.2013 – Schokolade aus Grand-Cru-Kakaobohnen, Pesto mit Kräutern aus eigenem Anbau,
Bergkäse direkt vom Erzeuger oder
Bio-Weine aus Franken: Über 200
Aussteller präsentieren auf der FOOD
& LIFE ihre raffinierten Spezialitäten.
Sie informieren über die verwendeten
Zutaten, berichten über die
handwerkliche Produktion und geben praktische Tipps für die Zubereitung und den perfekten Genuss.

Wer sein Feinschmecker-Wissen vertiefen möchte, kann auf der diesjährigen FOOD & LIFE erstmalig Workshops zu verschiedenen Themen wie Kaffee, Olivenöl, Bier, Wein oder Käse buchen. „Wie erkenne ich hochwertiges Olivenöl?“, „Wie verkoste ich Wein wie die Profis?“, „Wie verziere ich Cappuccino & Co?“, „Warum ist Salz nicht gleich Salz?“ – in den Workshops lernt der Besucher dem Geschmack von Lebensmitteln oder Getränken auf den Grund zu gehen und Qualität zu erkennen. Außerdem erhält er von den erfahrenen Referenten allerlei wertvolle Tipps. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, sind die Tickets vorab online zu kaufen. Das genaue Programm steht ab September 2013 unter www.food-life.de zur Verfügung.

„Die FOOD & LIFE rückt exquisite Lebensmittel und deren einzigartigen Geschmack ins Rampenlicht. Sie präsentiert ausgewählte Delikatessen, die sich durch ihre Qualität von herkömmlichen Produkten unterscheiden“, sagt Klaus Plaschka, Geschäftsführer der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH. „Die Messe stellt vor allem auch die Menschen vor, die hinter dieser Qualität stehen und sich mit großem Engagement für gute Lebensmittel einsetzen.“ Ein Publikumsmagnet der FOOD & LIFE ist die Aktionsbühne, auf der Experten, Erzeuger und Spitzenköche Einblicke in ihre kulinarischen Geheimnisse gewähren. Einer der Michelin-Sterneköche, die auf der Bühne auftreten, wird Otto Koch www.ottokoch.com sein.

Die FOOD & LIFE findet vom 27. November bis 1. Dezember 2013 auf dem Messegelände München in der Halle C3 statt. Sie ist täglich von 9:30 bis 19 Uhr geöffnet. Messebesucher können ab September ihre Tickets über das Internet erwerben und dabei drei Euro sparen.
www.food-life.de

Grillfleisch richtig zubereiten

Zu heiß und zu lange Gegrilltes enthält krebserregende Stoffe

Beim Erhitzen von Lebensmitteln entstehen viele Stoffe auf oder im
Lebensmittel. Beispiele dafür sind Röststoffe und Aromen, die den
typischen Geruch und Geschmack von Gegrilltem und Gebratenem ausmachen.
Neben erwünschten Reaktionsprodukten entstehen aber auch Stoffe, die
gesundheitsschädigend wirken können. Dazu gehören heterozyklische
aromatische Amine (HAA) und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe
(PAK). In Tierversuchen können sie in hohen Dosen krebserregend wirken.
Beim Menschen kann eine krebserregende Wirkung derzeit nicht
ausgeschlossen werden.

HAA entstehen vor allem an der Oberfläche von scharf angebratenem oder
gegrilltem Fleisch. Je dunkler das Fleisch gebraten oder gegrillt wird,
umso mehr HAA entstehen. PAK entstehen in großen Mengen, wenn
Lebensmittel unsachgemäß gegrillt, geräuchert oder getrocknet werden und
dabei mit offenem, rauchendem Feuer in Berührung kommen. Zum Beispiel,
wenn Fett aus Fleisch und Fisch oder Öl aus der Marinade in die Glut
oder beim Elektrogrill auf die Heizschlange tropft. Beim Grillen mit
Holzkohle mit seitlicher Glut wird das Grillgut nicht mit PAK belastet.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) informiert in ihrem
12. Ernährungsbericht über die Bildung und Zufuhr schädlicher
Reaktionsprodukte durch das Erhitzen von Lebensmitteln. Um diese so weit
wie möglich zu vermeiden, gibt die DGE folgende Tipps für die
Grillsaison: Fleisch, sobald es fertig gegrillt worden ist, vom Grill
nehmen. Beim Grillen über Holzkohle mit „Glut von unten“ mageres
Fleisch
auswählen. Fettes Fleisch in Grillschalen aus Aluminium oder auf
Alufolie legen, um das Abtropfen von Fett in die Glut der Grillkohle zu
verhindern. Sehr dunkle bis verkohlte Stellen am Grillgut nicht mit
verzehren. Gepökelte Fleisch- und Wurstwaren besser nicht grillen. Beim
Grillen von Gepökeltem können krebserregende Nitrosamine entstehen.
Autorin: Dipl. oec. troph. Angela Bechthold, Referat Wissenschaft,
Redaktion: Dr. Eva Leschik-Bonnet, Referat Wissenschaft,
Wissenschaftliche Beratung: Präsidium der DGE (PD Dr. Jakob Linseisen,
Prof. Dr. Michael Petz)

Kochkurse im Ausland

Durch authentische Gerichte bekommen Reisende einen völlig neuen Zugang zu Land und Leute – GetYourGuide bietet diverse Kochkurse an

Mit ihren europäischen und afrikanischen Einflüssen ist Brasiliens Küche ein perfektes Beispiel für den Mix verschiedener Kulturen. Wieso also nicht die Brasilien-Reise mit einem Kochkurs direkt an der Copacabana verbinden, um den perfekten Einblick in Land und Leute zu gewinnen? Bei einem vierstündigen Kochkurs können Teilnehmer die Zubereitung traditioneller Speisen und Cocktails erlernen. Dabei stehen zwei Menüs zur Auswahl: Zum einen der bahianische Meeresfrüchte-Moqueca, ein Eintopf mit Meeresfrüchten, Kokosnuss und Maniokstangen. Oder Feijoada, ein Eintopf mit Fleisch und schwarzen Bohnen. Dazu gibt es den berühmten Caipirinha mit frischen Limetten und Batida de Côco. Kosten pro Person ab 59 Euro.

Unter Marokkos Himmel: Drei Stunden lang mit einem Chefkoch im Freien Gerichte zubereiten – und das alles im märchenhaften Marokko. Dabei entstehen wunderbare Kompositionen von süß-salzigen Speisen und originellen Zutaten wie Rosenwasser und eingelegten Zitronen: Für Freunde der nordafrikanischen Küche geht bei diesem dreistündigen Kochkurs ein Traum in Erfüllung. Nach traditionellen Rezepten wird mit frischen Zutaten und orientalischen Gewürzen ein Vier-Gänge-Menü vorbereitet. Während die Tajines – landestypische Schmorgerichte – vor sich hin köcheln, wird eine Auswahl marokkanischer Salate zubereitet. Für Interessierte wird vor dem Kochkurs auch eine Führung durch die bunten Märkte Marrakeschs angeboten, die mit einer Teezeremonie endet. Preis pro Person ab 45 Euro.

Kochkurs an der Seidenstraße: Vietnams Küche beinhaltet traditionell eine Kombination aus fünf grundlegenden Geschmackselementen: scharf, sauer, bitter, salzig und süß. Gerichte sollten fünf Farben aufweisen, mit fünf Gewürzen zubereitet sein und dazu fünf Sinne ansprechen. Wer mehr über die Geschichte und die Küche des südostasiatischen Landes erfahren möchte, ist bei einem Rundgang durch Hoi An und einem anschließenden Kochkurs genau richtig. Die Küstenstadt am Südchinesischen Meer liegt in Zentralvietnam und gilt als Hafen der berühmten Seidenstraße. Bei einem Rundgang entdecken Teilnehmer den Ort mit seinen bunten historischen Häuserfassaden, bevor es gemeinsam mit dem Küchenchef auf den Markt geht, um frische Zutaten einzukaufen. Anschließend wird gezeigt, wie die fernöstlichen Köstlichkeiten der vietnamesischen Küche zubereitet werden. Kosten pro Person ab 43 Euro.

Gourmet-Küche in Israel: Vier Stunden lang lernen Teilnehmer des Kochkurses in Tel Aviv, wie landestypische Köstlichkeiten entstehen. Unter der Anleitung eines professionellen Kochs werden eine ganze Reihe authentischer Gerichte mit frischen Produkten sowie regionalen Kräutern und Gewürzen zubereitet. Ein modernes israelisches Gourmet-Essen mit Bruschetta, gebratenem Halloumi und Tomaten sowie hausgemachter, heißer Pita steht auf dem Speiseplan. Von scharfem Fisch in Tomatensoße oder auf offenem Feuer gegrillten Auberginen mit grüner Tahina über israelischen Salat mit Minze bis zu Malabi mit Kokosnuss und süßen Wermutsirup als Nachspeise – bei diesem Kurs kommen Teilnehmer hautnah mit der israelischen Küche in Kontakt. Preis pro Person ab 103 Euro.

Thailand fernab von Hektik: Wer die südostasiatische Küche fernab vom Großstadtrummel kennenlernen möchte, ist bei diesem mehrstündigen Kochkurs genau richtig. Auf einer organischen Farm in Chiang Mai wird gezeigt, wie original thailändisches Essen zubereitet wird. Nach einem Besuch des Ruamchook Marktes, bei dem eine Einweisung in die verschiedenen Reissorten stattfindet, geht es weiter zu einer Farm in den Bergen. Hier hat jeder der Teilnehmer eine eigene Kochnische, in der mit Hilfe des Lehrers drei verschiedene Gänge nach Wahl vorbereitet werden. Damit die Köstlichkeiten auch zu Hause nachgekocht werden können, gibt es für jeden ein kleines Kochbuch. Preis pro Person ab 28 Euro.

Kulinarischer Schmelztiegel: Die malaysische Küche wurde von verschiedenen Kulturen geprägt. Malaiische, chinesische, indische oder auch thailändische Einflüsse sind hier zu finden und zu schmecken. In einem vierstündigen Kochkurs in Kuala Lumpur lernen Interessierte von einem einheimischen Profikoch, wie typisch malaysische Gerichte wie Nasi Lemak, Sambal, Curcuma-Hähnchen und Kokosreis zubereitet werden. Die Gastgeberin des Kurses wird den angehenden Köchen auch das eine oder andere Küchengeheimnis verraten und so manches Familienrezept mit ihnen teilen (ab 90 Euro/Person).

www.getyourguide.de

Sylt News

In Keitum eröffnet Johannes King gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Selina Müller eine Genusswelt mit Shop, Lieferservice und Gastronomie – Alexandro Pape ist Salzmüller und produziert Sylter Meersalz – Generationswechsel: Florian Hühne übernimmt Gogärtchen

Seit Jahren begeistert Johannes King seine Gäste im Gourmet-Restaurant Söl´ring Hof mit einer von heimischen Produkten geprägten und vom Guide Michelin mit zwei Sternen ausgezeichneten Frischeküche. Das wird auch weiterhin so bleiben, ab Ende April haben Feinschmecker zudem die Möglichkeit, sich die geschmackvollen Kreationen und gehaltvollen Zutaten nach Hause zu holen. In Keitum eröffnet Johannes King gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Selina Müller eine Genusswelt mit Shop, Lieferservice und Gastronomie. Klein, fein und sehr persönlich – so umschreibt Johannes King das Konzept des gleichnamigen Projekts. Das Verkaufssortiment ist ein kulinarischer Querschnitt seiner Lieblingsprodukte: Saucen und Suppen, Fonds und Fruchtgelees, Tee und Portwein. Einiges von exklusiven Händlern importiert, das meiste selbstgemacht und entsprechend gekennzeichnet: King-Saucen, King-Kaviar und King-Trüffel tragen das neue Label „Johannes King“, das für „absolute Söl´ring Hof-Qualität“ steht. Auch der Lieferservice passt sich dem hohen Qualitätsstandard an. So wird das Tatar von der Meeräsche in einem Porzellanschälchen auf die Reise geschickt. Ohne Papier, ohne Folie. Aber mit Geschirr, das am Folgetag wieder abgeholt wird. Ebenso wie die geschmorten Kalbsbäckchen, die den Keitumer Genussraum in einem gusseisernen Bräter verlassen. Zwar werden alle Genussbausteine mit „Betriebsanleitung“ geliefert, wer aber dennoch auf Nummer sicher gehen und nichts anbrennen lassen will, nutzt einen der 15 Stehplätze für den Genuss vor Ort.
Johannes King, Gurtstig 2, 25980 Keitum, Eröffnung Ende April 2013

Alexandro Pape ist der erste, der aus Sylter Meereswasser Salz gewinnt
Salz aus der Nordsee? Geht nicht. Technisch unmöglich! Das hörte Alexandro Pape, Sternekoch im Munkmarscher Restaurant Fährhaus, jahrelang. Die Argumente waren logisch und nicht von der Hand zu weisen: Die Kälte, das Wetter, der Regen. Trotzdem ließ sich der Visionär Pape nicht entmutigen, recherchierte weiter und lernte über das Innovationszentrum der Industrie- und Handelskammer den Ingenieur Nicolas Heyn kennen, der bei Papes Anfrage nicht zu allererst an die Wirtschaftlichkeit, sondern an innovative Forschung dachte. Die Männer tüfteln und basteln und machen das Unmögliche möglich, was verkürzt ungefähr so geht: sie bauen eine Indoor-Saline, und imitieren mit Sonne, Wind und Wärme südeuropäische Bedingungen – schließlich soll das Salz auf keinen Fall gesiedet, sondern durch das Verdunsten von Meerwasser gewonnen werden. Diese Anlage steht nun in List, in einer Halle an der Straße zum Hafen, in Nachbarschaft zu Dittmeyer´s Austern-Compagnie, die bereits über einen Meerwasseranschluss verfügt. Sylter Meersalz wird das Produkt heißen. „Sylter Meersalzmanufaktur“ die Produktionsstätte, in der anfangs etwa 50 Kilogramm Salz pro Tag gewonnen werden sollen, 70 maximal, wenn alles rund läuft. Ein so kostbares Gut, die chemischen Analysen des Sylter Meersalzes haben einen erstklassigen Cocktail an Inhaltsstoffen ergeben, braucht eine passende Verpackung. In einer Auster aus Silber, in Serie gefertigt von „Robbe & Berking“ Flensburg, soll das Salz verkauft werden. Die Produktion wird voraussichtlich im Mai starten.

Trendig und ARTig – Neue Hotels in Hörnum und Morsum
Am südlichen und östlichen Inselzipfel entstehen derzeit zwei neue Hotelprojekte mit insgesamt 48 Zimmereinheiten. In Hörnum wird das älteste Haus am Ort, das sogenannte Hapag-Haus, zu einem Hotel umgebaut. Die Bausubstanz alt, die Zielgruppe jung, die Einrichtung eine Mischung aus alt und neu. „Hapag 54 Grad Nord“ heißt das neue Trendhotel, das im denkmalgeschützten Altbau kleine Suiten sowie Bistro und Wellnessbereich, beides öffentlich und nicht nur für Hausgäste, unterbringt. Im Neubau befinden sich größere Appartements mit kleiner Kochnische. Die insgesamt 24 Zimmereinheiten stehen voraussichtlich ab Juli zur Verfügung. In Morsum entsteht ein exklusives ARThotel, das sich, angelehnt an die ehemalige Funktion der alten Gebäude, „Hofhotel“ nennt. Die Galerie mit Schlafplätzen im 5-Sterne-Bereich will insbesondere Sylter Künstlern ein Forum bieten. 22 Künstler schaffen gemeinsam ein Gesamtkunstwerk und hinterlassen doch ihre ganz individuelle Handschrift: In den Zimmern, im Treppenhaus und im Garten, der zu einem begehbaren Kunstwerk werden soll. Im Altbau, dem ehemaligen Hofgebäude, sowie im angrenzenden Neubau entstehen insgesamt 24 moderne Suiten. Das „Hofhotel“ in Morsum soll im Juli seine ersten Gäste empfangen.

Auf 60 Tonnen Kaminholz nach Sylt – Frachtschiff-Reisen zwischen Hamburg und SyltNatürlich gibt es schnellere Wege, nach Sylt zu kommen. Aber keiner ist wohl so ursprünglich, abenteuerlich und romantisch wie ein Törn auf dem Frachtsegelschoner „Undine“. Ab Ostern fährt das 82 Jahre alte Segelschiff einmal in der Woche von Hamburg nach Sylt und zurück, später zweimal die Woche. Passt die Tide, dauert die Strecke Sylt-Hamburg 10 bis 15 Stunden. Die Route führt vom Hamburger Hafen die Elbe hinunter, am nordfriesischen Wattenmeer mit seinen Inseln und Sandbänken entlang bis in den Hörnumer Hafen. Und zurück. Acht Passagiere können pro Fahrt mit der vierköpfigen Mannschaft um Schiffseigner und Kapitän Torben Hass mitreisen und wahlweise beim Segelsetzen helfen oder einfach die Fahrt genießen – zum Preis von 99 Euro. Neben Passagieren will Kapitän Hass vor allem Waren transportieren. Mit Kaminholz, das er in Hörnum direkt von Bord verkauft, soll es losgehen. Im Frachtraum ist Platz für 55 Paletten – das entspricht etwa drei LKW-Ladungen. Ein Gütesiegel bekommt die verschiffte Ware noch obendrauf: „Guaranteed handsailed“. Weitere Informationen, Fahrplan und Buchung unter www.windjammer-shipping.de

„En SÖL´RING HART“ – Umbauarbeiten im Benen-Diken-Hof mit Mut und Herz„Lön Hüs“ und „Sen Hüs“ sind nur einige friesische Namen, die ab Juni in der neuen Benen-Diken-Hof-Inselwelt Einzug halten. Auf der großen Wiese am Keitumer Benen-Diken-Wai entstehen zwei neue Häuser mit insgesamt sechs exklusiven Hotel-Appartments mit jeweils eigenem Private SPA und sechs Hotelzimmern. Das zukünftige Herzstück des Benen-Diken-Hofs wird die knapp 750 Quadratmeter große SPA-Landschaft „Wolkenlön“ sein, bestehend aus Pool und Wellnessbereich, die unterirdisch miteinander verbunden werden. Teilbereiche sind bereits ab April geöffnet, der 15x5m große Pool wird ab Juni nutzbar sein. Durch den Bau eines eigenen Blockheizkraftwerks leistet der Benen-Diken-Hof außerdem einen wichtigen Beitrag zum Sylter Klimaschutz. Noch bis zum 22. März ist der Benen-Diken-Hof geschlossen. In der Zwischenzeit sind alle Geschehnisse des Bauprojektes auf dem eigens dafür angelegten Blog unter http://blog.benendikenhof.de/ dokumentiert.

Generationswechsel – Florian Hühne übernimmt das „Gogärtchen“
Das „Gogärtchen“ ist eine Kampener Institution, setzt seit über 60 Jahren kulinarische und gesellschaftliche Akzente weit über die Inselgrenzen hinaus. Mehr als drei Jahrzehnte führte und prägte Rolf Seiche gemeinsam mit seiner Frau Lena das legendäre Restaurant im Kampener Strönwai. Nun übergibt der Grandseigneur der Sylter Gastronomie-Szene an Florian Hühne (30), der zuvor drei Jahre lang die Geschicke der benachbarten Sturmhaube leitete. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Christina Hessler freut er sich auf die „Lebensaufgabe“ Gogärtchen, das derzeit renoviert und im April im neuen Glanz wieder eröffnet wird. www.gogaertchen-sylt.de

Quarkwickel

Was sind denn Quarkwickel? Wogegen helfen sie und warum? Wie macht man richtige Quarkwickel? Wir haben die Antworten

Quarkwickel sind ein bekanntes und beliebtes Hausmittel: Sie sind leicht in der Anwendung und die einzelnen Komponenten wie Tücher oder Quark liegen meist in jedem Haushalt griffbereit. Beim Auftragen auf die Haut entzieht der kühle Quark dem Körper Wärme und entfaltet so seine Wirkung. Ob bei Insektenstichen, Sonnenbrand, Halsschmerzen oder Hautkrankheiten – durch den Temperaturunterschied können Schwellungen und Schmerzen gelindert werden. Dabei muss allerdings beachtet werden, dass Quark nicht bei offenen Wunden verwendet werden darf. In Form von Quarkwickeln verschafft der kühlende Quark auch bei schmerzhaften Rötungen an der Brust, die durch das Stillen des Säuglings entstehen, Linderung.

Der Quark sollte jedoch nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen, sondern in etwa eine Temperatur von 18 Grad haben. Des Weiteren empfiehlt sich das Auftragen der Quarkmasse circa einen halben Zentimeter dick auf ein Geschirrtuch, das dann eingeschlagen, auf die betroffene Hautstelle gelegt und mit einem weiteren Tuch umwickelt wird.