Flüsse der Genüsse

HR, Freitag, 26.02. um 13:30 Uhr

Flüsse der Genüsse

Die Fulda

Hessens längster Fluss, die Fulda, entspringt in 855 Metern Höhe an der Wasserkuppe. Auf ihrer 218 Kilometer langen Reise durch Ost- und Nordhessen fließt sie durch Fachwerkstädte, vorbei an prachtvollen Barockanlagen, und durchquert auf ihrer Reise anmutige, abwechslungsreiche Landschaften. An ihren Ufern begegnet Filmautor Günter Pütz Menschen, die sich mit viel Fantasie der regionalen Küche widmen. So gibt es in der Bischofsstadt Fulda ein Apfelweinlokal, in dem ein besonders experimentierfreudiger Koch mit Zutaten aus der Rhön überraschende Gerichte „zaubert“: Blutwurstpizza und „Handkäs-Eis“ stehen auf seiner Speisekarte. Zu erleben gibt es ein festliches Mahl im Barockschloss Fasanerie; Pütz besucht einen Expo-Musterhof, in dem hochwertiger Rohmilchkäse entsteht, ist zu Gast beim nordhessischen Spezialitätenfestival in Melsungen und erlebt, wie in Kassel die berühmte „ahle Worscht“ zubereitet wird. Wenn schließlich die Fulda die Werra trifft, um als Weser zum Meer zu strömen, ist ein wenig bekannter Landstrich Deutschlands mit seinen Menschen und seinen kulinarischen Schätzen näher gekommen.

Flüsse der Genüsse

WDR, Freitag, 15.01. um 13:45 Uhr

Flüsse der Genüsse

Die Rur

8 neue Folgen der Kulinarische Reportage

Die Rur ist ein Fluss für die Menschen. Naturliebhaber, Wanderer, Wassersportler und nicht zuletzt Gourmets haben die Rur für sich entdeckt. Die Rur ist Lebensnerv und Bezugsgröße für die Menschen an ihren Ufern. Sie leben vom Fluss und für den Fluss und wissen, die Gaben und Früchte des Flusses und seiner Ufer zu nutzen, an ihre Gäste weiterzugeben und selber zu genießen.

Die Rur entspringt in der belgischen Eifel, im Hohen Venn, einem unter Naturschutz stehenden Hochmoor. Eine außerordentliche Landschaft, die es so nur noch selten gibt. In weiten Teilen ist das Hochmoor für Menschen nicht zugänglich. Das Hohe Venn verdankt seine Unversehrtheit der strengen Abschottung vor den Touristenmassen. Es gibt natürlich auch hier Bereiche, in denen Besucher willkommen sind. Von Belgien aus fließt die Rur in die deutsche Eifel, durch die Jülicher Börde, den äußersten Westens der Republik, um dann in nördlichen Limburg, in Roermond, in die Maas zu münden. Die Rur ist ein kurzer Fluss, nur 165 km lang, und dabei durchmisst er mindestens drei Landschaften: das Moor, in dem er entspringt, das Mittelgebirge und die Tiefebene. Wir sind in einer eher armen, einfachen Gegend unterwegs. Im belgischen Quellgebiet ist viel Wild zu finden und die Jagd seit Generationen der Sport der Männer. Das Wildbret landet auf der Speisekarte, in großen Mengen und in deftigen Eintöpfen. Auch in der deutschen Eifel, sind die Speisen einfach und bodenständig. Dunkles Brot, Erbsensuppe, Bier, grundehrliche und leckere Speisen.

Donau kulinarisch

WDR, Freitag, 25.09. um 13:45 Uhr

Donau kulinarisch

Von der Quelle bis Ulm

Auf den Höhen des Schwarzwaldes entspringt die Donau. Breg und Brigach sind die größten Quellflüsse des 2888 km langen Flusses. Wo genau die Quelle der Donau liegt ist eine Frage, auf die es zwei Antworten gibt. Auf dem Kolmenhof hoch über Furtwangen sagen die einen, in Donaueschingen, im Schlosspark des Fürsten zu Fürstenberg, die anderen. Eine zuweilen heftig diskutierte und strittige Frage, die sich aber wohl abschließend auch in Zukunft nicht klären lassen wird. Fest steht hingegen, dass sich hinter Donaueschingen beide Quellflüsse vereinigen und ab diesem Punkt der Fluss für alle Donau heißt. Im Naturpark Obere Donau – eine der schönsten Regionen entlang des Flusses, ist die Donau noch sehr schmal, fast unscheinbar und noch nicht schiffbar. Lediglich Kanuten und Freizeitsportler sind unterwegs. Bei Sigmaringen liegt der Donaudurchbruch, eine tief eingeschnittene Felsformation – fast schon ein Canyon. Das Benediktinerkloster Beuron ist das spirituelle Zentrum der Region und mit seinen frischen natur belassenen Produkten aus Garten und Metzgerei ein Beispiel für die kulinarischen Möglichkeiten, die ein Kloster zu bieten vermag. Die erste Großstadt am Fluss ist Ulm. Das Ulmer Münster mit seinem prächtigen, geschnitzten Chorgestühl und das eindrucksvoll restaurierte Gerber- und Fischerviertel lohnen einen Besuch. Dass Fischgerichte rund ums Münster zu den Spezialitäten zählen, verwundert kaum und die Fischbratwürste im Traditionshaus „Pflugmerzler“ sind eine kulinarische Besonderheit der Region.

Flüsse der Genüsse – Die Nahe

HR, Samstag, 11.07. um 17:00 Uhr

Flüsse der Genüsse

Die Nahe

Kulinarische Reise

Mit 115 Kilometern Länge ist die Nahe ein eher kleiner Fluss. Sie entspringt im nördlichen Saarland und durchquert Rheinland-Pfalz etwa in der Landesmitte, zwischen Hunsrück und Nordpfälzer Bergland. Bei Bingen mündet sie in den Rhein. Kulinarisch ist das Nahetal sehr abwechslungsreich: Am Oberlauf, einem durch Landwirtschaft und die alte Tradition der Edelsteinverarbeitung geprägten Landstrich, dominiert schlichte, aber raffinierte Hausmannskost, wie Kartoffelgerichte oder Spießbraten; hier gibt es herbes Bier und die bundesweit wohl größte Zusammenballung erlesener Whiskysorten. Die mittlere und untere Nahe dagegen ist Weinland, eines der kleinsten deutschen Anbaugebiete, dessen Winzer einen hervorragenden Ruf genießen. Passend zum erlesenen Nahe-Riesling bietet das untere Nahetal auch gehobene Gastronomie auf „Sterne“-Niveau. Die touristischen Attraktionen sind vielfältig: die glitzernde Welt sündhaft teurer Steine in und um Idar-Oberstein, die grandiose Felsenlandschaft bei Bad Münster, römische Großmosaike in Bad Kreuznach, wildromantische Flussabschnitte mit Fisch fressenden Schlangen und – last but not least – das einzige frühmittelalterliche Felsenkloster nördlich der Alpen. Aber das ist noch längst nicht alles, was er zu bieten hat – der kleine Fluss, den die Kelten den „wilden“ nannten.

Flüsse der Genüsse

HR, Samstag, 04.07. um 17:00 Uhr

Flüsse der Genüsse

Die Lahn – Von Kanutouren und Käsegenüssen

Kulinarische Reise

Die Lahn entspringt im Rothaargebirge und mündet bei Koblenz in den Rhein. Im Gasthaus am verwunschenen Quellteich serviert der Wirt hausgemachte Käsespezialitäten. Nur wenige Kilometer weiter kommen Gourmets in einem der besten Feinschmeckerrestaurants Deutschlands auf ihre Kosten. In Bad Laasphe betreut ein engagierter Pilzkundler das einzige pilzkundliche Museum Deutschlands. In und um Marburg kann der Reisende dann in die Märchenwelt der Brüder Grimm eintauchen und in den Gassen von Wetzlar die Liebesabenteuer des jungen Goethe hautnah miterleben. Wassersportler können in Weilburg mit dem Kanu durch Deutschlands einzigen Schiffstunnel paddeln und auf der romantischen Mittel-Lahn die üppige Tier- und Pflanzenwelt beobachten. Viele imposante Bauwerke säumen die Lahn: die Burg von Runkel, der Limburger Dom. Einige Limburger wissen noch, wie ein deftiges Traditionsgericht gekocht wird: der Limburger Säcker. An der Lahn wird auch Wein angebaut: In Obernhof bearbeiten einige wenige Winzerfamilien die wertvollen Steillagen über dem Fluss. Im 19. Jahrhundert war die Lahn Ziel von Prominenten aus ganz Europa: Fjodor Dostojewski, der russische Zar, der Kaiser – sie alle kamen in die Kurstadt Bad Ems an der Lahn. Einmal im Jahr verwandeln die Einwohner die Stadt in ein Blütenmeer: beim Bad Emser Blumenkorso. In den Seitentälern der Lahn zwischen Bad Ems und Nassau weidet die größte Fleischziegenherde Deutschlands. Die Tiere gehören dem „Geißenpaul“, der auf seinem Hof hoch über der Lahn Ziegenfleisch und verschiedene Sorten leckeren Ziegenkäse verkauft.

Flüsse der Genüsse: Die Fulda

HR, Samstag, 27.06. um 17:00 Uhr

Flüsse der Genüsse

Die Fulda

Kulinarische Reise

Hessens längster Fluss, die Fulda, entspringt in 855 Metern Höhe an der Wasserkuppe. Auf ihrer 218 Kilometer langen Reise durch Ost- und Nordhessen fließt sie durch Fachwerkstädte, vorbei an prachtvollen Barockanlagen, und durchquert auf ihrer Reise anmutige, abwechslungsreiche Landschaften. An ihren Ufern begegnet man Menschen, die sich mit viel Fantasie der regionalen Küche widmen. So gibt es in der Bischofsstadt Fulda ein Apfelweinlokal, in dem ein besonders experimentierfreudiger Koch mit Zutaten aus der Rhön überraschende Gerichte „zaubert“: Blutwurstpizza und „Handkäs-Eis“ stehen auf seiner Speisekarte. Filmautor Günter Pütz erlebt ein festliches Mahl im Barockschloss Fasanerie, besucht einen Expo-Musterhof, in dem hochwertiger Rohmilchkäse entsteht, ist zu Gast beim nordhessischen Spezialitätenfestival in Melsungen und erlebt, wie in Kassel die berühmte „ahle Worscht“ zubereitet wird. Wenn schließlich die Fulda die Werra trifft, um als Weser zum Meer zu strömen, ist ein wenig bekannter Landstrich Deutschlands mit seinen Menschen und seinen kulinarischen Schätzen nähergekommen.

Flüsse der Genüsse

WDR, Samstag, 06.06., 17:25 – 17:55 Uhr

Sie ist 225 km lang, entspringt in etwa 2.470 m Höhe in den Kitzbüheler Alpen und mündet nördlich von Burghausen in den Inn: die Salzach. In dieser Folge der ‚Flüsse der Genüsse‘ begleiten wir die Lebensader Salzburgs von ihrer Quelle bis Werfen und lernen dabei landschaftliche Schönheiten kennen wie die Krimmler Wasserfälle, mit 380 Metern die höchsten Europas, kulturelle Besonderheiten wie das Keltendorf am Steinerbichl und das Nationalparkzentrum Hohe Tauern in Mittersill. Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen die kulinarischen Spezialitäten des Pinzgau und des Pongau. Ein Highlight ist der Besuch bei Karl und Rudi Obauer in Werfen. Österreichs legendäre 4-Hauben-Köche bereiten eine ‚Regenbogenforelle in Salzkruste‘ zu.

Aber auch Liebhaber bodenständiger Kost kommen auf ihre Rechnung: Beim Reitlbauern in Bramberg steht mindestens alle zwei Wochen das ‚Apfelmuas‘ auf der Speisekarte. Das sättigende Mahl kann auch mit anderen Früchten zubereitet werden und war früher fixer Bestandteil der bäuerlichen Küche. Oder ‚Saubohnen mit Erdäpfeln‘, ebenfalls eine alte Pinzgauer Bauernkost, die zwischenzeitlich in Vergessenheit geriet. Völlig zu unrecht, wie uns die diplomierte Bramberger Ernährungstrainerin Rosemarie Möschl versichert, denn das einfache Gericht schmeckt nicht nur köstlich – die Saubohne verfügt auch über alle lebensnotwendigen Nährstoffe und braucht den Vergleich mit Soja nicht zu scheuen.

Liebhaber von Wildgerichten werden mit der ‚Gebratenen Hirschkalbsleber nach Jägerart‘ verwöhnt. Zubereitet wird sie von Theresia Bacher in Stuhlfelden, über offenem Feuer, in einer aus dem 14. Jahrhundert stammenden ‚Rauchkuchl‘. Eine Besonderheit, die weit und breit ihresgleichen sucht.

Robert Zehentner ist einer der Gründer der ‚Genossenschaft Tauernlamm‘ und Pionier in Sachen regionaler Vermarktung von Lammfleisch. Seine Frau Marianne Zehentner stellt ihre ‚Gebratenen Lammripperl mit Gemüse‘ vor, das Lieblingsessen der ganzen Familie, die in einem 300 Jahre alten Bauernhaus in Eschenau lebt.

Weitere Höhepunkte der Dokumentation: Das Kulturzentrum Tauriska in Neukirchen am Großvenediger, der 1. Biokratergarten Österreichs, er entstand im Rahmen eines der zahlreichen Salzach-Renaturierungs-Projekte, das Bauern-Herbstfest in Taxenbach, nur ein Beispiel für die Salzburger Art den Erntedank zu feiern, eine Klamm & Klang Fackelwanderung in der wildromantischen Kitzlochklamm und besonders schöne Plätze an der Salzach, die nicht nur Fischerherzen höher schlagen lassen.

Flüsse der Genüsse – Die Fulda

BR Alpha, Montag, 01.06. um 14:00 Uhr

Flüsse der Genüsse: Die Fulda

Kulinarische Reportage

Hessens längster Fluss, die Fulda, entspringt in 855 Metern Höhe an der Wasserkuppe. Auf ihrer 218 Kilometer langen Reise durch Ost- und Nordhessen fließt sie durch romantische Fachwerkstädte, vorbei an prachtvollen Barockanlagen und durchquert auf ihrer Reise anmutige, abwechslungsreiche Landschaften. An ihren Ufern begegnen wir Menschen, die sich mit viel Phantasie der regionalen Küche widmen.

So gibt es in der Bischofsstadt Fulda ein Apfelweinlokal, in dem ein besonders experimentierfreudiger Koch mit Zutaten aus der Rhön überraschende Gerichte zaubert: So verwegene Kombinationen wie Blutwurstpizza und „Handkäs-Eis“ stehen auf seiner Speisekarte. Wir erleben ein festliches Mahl im Barockschloss Fasanerie, besuchen einen Expo-Musterhof, in dem hochwertiger Rohmilchkäse entsteht, sind zu Gast beim nordhessischen Spezialitätenfestival in Melsungen und erleben, wie in Kassel die berühmte „ahle Worscht“ zubereitet wird. Wenn schließlich die Fulda auf die Werra trifft, um gemeinsam mit ihr nun als Weser zum Meer zu strömen, ist uns ein wenig bekannter Landstrich Deutschlands mit seinen Menschen und seinen kulinarischen Schätzen näher gekommen.

Flüsse der Genüsse

WDR, Samstag, 16.05. um 17:25 Uhr

Flüsse der Genüsse

Die Fulda

Kulinarische Reportage

Hessens längster Fluss, die Fulda, entspringt in 855 Metern Höhe an der Wasserkuppe. Auf ihrer 218 Kilometer langen Reise durch Ost- und Nordhessen fließt sie durch romantische Fachwerkstädte, vorbei an prachtvollen Barockanlagen und durchquert auf ihrer Reise anmutige, abwechslungsreiche Landschaften. An ihren Ufern begegnen wir Menschen, die sich mit viel Phantasie der regionalen Küche widmen.

So gibt es in der Bischofsstadt Fulda ein Apfelweinlokal, in dem ein besonders experimentierfreudiger Koch mit Zutaten aus der Rhön überraschende Gerichte zaubert: So verwegene Kombinationen wie Blutwurstpizza und „Handkäs-Eis“ stehen auf seiner Speisekarte. Wir erleben ein festliches Mahl im Barockschloss Fasanerie, besuchen einen Expo-Musterhof, in dem hochwertiger Rohmilchkäse entsteht, sind zu Gast beim nordhessischen Spezialitätenfestival in Melsungen und erleben, wie in Kassel die berühmte „ahle Worscht“ zubereitet wird.
Wenn schließlich die Fulda auf die Werra trifft, um gemeinsam mit ihr nun als Weser zum Meer zu strömen, ist uns ein wenig bekannter Landstrich Deutschlands mit seinen Menschen und seinen kulinarischen Schätzen näher gekommen.

Flüsse der Genüsse – Der Inn

NDR. Montag, 06.10. um 13:00 Uhr

Flüsse der Genüsse – Der Inn

Das Engadin und Gletschermutschlis

Der erste Teil über den Inn ist dem Schweizer Engadin gewidmet. Dort, im „Garten des Inn“, entspringt der knapp 520 Kilometer lange Fluss. Wir begleiten den rauschenden Gebirgsfluss weiter durch Tirol und queren dabei die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck. Ein Hirschrückensteak mit Kräuterkruste, Polenta und Eierschwammerln oder Tiroler Graukasknödel stärken für die weitere Reise entlang der deutsch-österreichischen Grenze. Zwischen Kufstein und Passau wird der Inn immer mal wieder zur grünen Grenze, bevor er in die Donau mündet.