Grüner Tee

Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA
empfiehlt nun grünen Tee zur Krebsvorbeugung, berichtet das
Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Damit bestätigt die
einflussreiche Institution, was verschiedene Studien zeigten:
Grüner
Tee – das ist der nicht fermentierte Schwarztee – entfaltet gegen
verschiedene Krebsarten eine vorbeugende Wirkung. Forscher machen
dafür vor allem den Wirkstoff Epigallocatechingallat (EGCG)
verantwortlich. Er gehört zu jenen Substanzen, welche die
Körperzellen vor aggressiven Sauerstoffverbindungen schützen.

Alles über Nüsse

Nüsse sind vor allem in der dunklen Jahreszeit beliebt. Sie schmecken in Plätzchen, Kuchen, ausgefallenen Broten oder als Knabberei für zwischendurch. In der herzhaften Küche werden sie zur geschmacklichen Abrundung von Salaten oder Geflügel eingesetzt und mit Kokosmilch lassen sich viele orientalische Gerichte verfeinern. Nüsse sind nicht nur vielseitig, sondern auch gesund. Sie versorgen den Körper mit wertvollem Eiweiß, Kohlenhydraten und Ballaststoffen sowie Vitaminen und Mineralstoffen. Die enthaltenen ungesättigten Fettsäuren wirken sich günstig auf das Herz-Kreislauf-System und die Blutfettwerte aus. Auf Grund des hohen Kaloriengehalts empfiehlt es sich aber, nur kleine Mengen zu essen.

Botanisch gesehen zählen die Nüsse zu den Früchten, besitzen aber eine verholzte Schale. Die meisten Sorten lassen sich am besten mit einem klassischen Zangennussknacker öffnen. Ist die Walnuss besonders hartnäckig, legt man sie für eine Stunde ins Gefrierfach. Die niedrigen Temperaturen verändern die Struktur der Schale, so dass sie leichter zu knacken ist. Bei der Kokosnuss ist das Öffnen etwas schwieriger. Es empfiehlt sich, in zwei der drei Augen, wie die dunklen Keimstellen genannt werden, einen Nagel zu schlagen. Man lässt das Fruchtwasser ablaufen und kann dann mit einem Hammer die Schale aufschlagen.

Nüsse sind leicht verderblich und sollten daher kühl, trocken, dunkel und luftig gelagert werden. Das gilt vor allem für geschälte, geriebene oder gehackte Ware. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Kerne ranzig werden, schimmeln und gesundheitsschädliche Stoffe bilden. Die Krebs erregenden Aflatoxine sind dabei besonders gefährlich. Wer mehr über Ernte, Lagerung und Zubereitung von Nüssen erfahren möchte, wird ab sofort in der Rubrik Lebensmittel von A-Z auf
www.was-wir-essen.de fündig. Hier erhalten Interessierte Informationen zu den verschiedenen Nusssorten und können unter anderem nachlesen, wie Marzipan, Nugat und Nusscremes hergestellt werden.
aid

Lichtschutzfaktor 25 reicht

Kinderarzt: Höher Faktor „bringt nur ein Mehr an Chemie“
Eine Sonnencreme für Kinder braucht höchstens einen Lichtschutzfaktor von 25. Ein höherer bringe keinen wesentlichen Zuwachs beim UV-Schutz, „sondern häufig nur ein Mehr an Chemie“, schreibt Kinderarzt Dr. Andreas Busse im Apothekenmagazin „BABY & Familie“. Wichtig sei, dass die Sonnencreme auch einen nachgewiesenen Schutz gegen UV-A-Strahlung besitze. Busse: „Reiben Sie Ihr Kind eine halbe Stunde vor dem Gang ins Freie und mehrmals am Tag ein.“ Ansonsten empfiehlt er, beim Urlaub unter südlicher Sonne: „Halten Sie es wie die Einheimischen. Die bleiben von elf Uhr bis vier Uhr im Haus.“

„Wein Gourmet“ testet Chianti classico 2003

„Wein Gourmet“ testet Chianti classico 2003
Vom Jahrgang 2003 sollte man sich unbedingt einige Flaschen Chianti classico zulegen, empfiehlt die Zeitschrift „Wein Gourmet“ aus dem Hamburger JAHRESZEITEN VERLAG in ihrer aktuellen Ausgabe (7,50 Euro, ab 7. September am Kiosk). Doch Vorsicht: Längst nicht alle Winzer konnten mit der Hitze des Jahres umgehen. Ihre Weine gerieten brandig, schmecken nach Marmelade und haben viel zuviel Holz. Es lohnt sich in jedem Fall, beim Einkauf vorsichtig zu sein und nicht blind zu kaufen, sondern Empfehlungen zu vertrauen.

Die besten 30 Chianti classico nennt der „Wein Gourmet“ im Heft 3/2005 ­kraftvolle und sehr aromatische Weine, die großen Genuss versprechen.

Juan Amadors „Amador“ ist „Restaurant des Jahres 2005“, bestes Trendrestaurant wurde „Aqua“ im „Ritz-Carlton“ Wolfsburg

DER FEINSCHMECKER empfiehlt: Die besten Restaurants in Deutschland 2005/2006
In ihrer Septemberausgabe, die ab Mittwoch, dem 10. August, im Handel sein wird, veröffentlicht die Zeitschrift DER FEINSCHMECKER wieder ihre Broschüre mit den 600 besten Restaurants in Deutschland. Die Präsentation erfolgt seit 13 Jahren nach bewährten Regeln: beschreibende Kurztexte, übersichtliche Symbole, alle Informationen, die man für eine Reservierung braucht, und ein klares Bewertungsschema von einem bis maximal fünf feinschmecker-Punkten. Die Empfehlungen reichen vom Luxusrestaurant bis zum Dorfgasthaus, vom Italiener bis zum Szenelokal. Entscheidend ist, ob ein Betrieb die selbst gesteckten Ansprüche erfüllt.

Erstmals kennzeichnet DER FEINSCHMECKER Restaurants, in denen die Atmosphäre besonders entspannt und angenehm ist, in denen sich die Redakteure und Mitarbeiter einfach rundum wohl gefühlt haben. Solche Häuser sind leider selten, aber wir haben sie in allen Bereichen der Gastronomie gefunden, vom Top-Restaurant bis zum Szene-Bistro.

Die Höchstnote von fünf Punkten („In jeder Hinsicht perfekt“) errangen diesmal acht Restaurants:
„Schwarzwaldstube“ im Hotel Traube-Tonbach, Baiersbronn
„Residenz Heinz Winkler“, Aschau/Chiemgau
„Sonnora“, Dreis/Eifel
„Dieter Müller“ im Schlosshotel Lerbach, Bergisch Gladbach
„Bareiss“, Baiersbronn
„Tantris“, München
„Steinheuers Restaurant“, Bad Neuenahr
und neu: „Vendôme“ im Hotel Schloss Bensberg, Bergisch Gladbach

Zum „Restaurant des Jahres 2005“ erklärte die Redaktion „Amador“ in Langen bei Frankfurt. Patron und Chefkoch Juan Amador hat eine außerordentlich phantasievolle Küche mit raffinierten Kombinationen und Techniken entwickelt. Juan Amador arbeitet mit Global Messern.

Wie gewohnt ermittelte DER FEINSCHMECKER auch in diesem Jahr die 50 besten deutschen Restaurants in fünf Kategorien:

Bester Koch wurde wieder Harald Wohlfahrt, „Schwarzwaldstube“ im Hotel Traube Tonbach, Baiersbronn. Auf dem zweiten und dritten Platz folgen Heinz Winkler, „Residenz Heinz Winkler“, Aschau, und Joachim Wissler, „Vendôme“ im Hotel Schloss Bensberg, Bergisch Gladbach.

Das beste Serviceteam arbeitet in der „Schwarzwaldstube“ im Hotel Traube-Tonbach, Baiersbronn. Auf dem zweiten und dritten Platz: „Residenz Heinz Winklerl, Aschau, und Restaurant „Bareiss“, Baiersbronn.

Bestes Trendrestaurant wurde „Aqua“ im Hotel „The Ritz-Carlton“, Wolfsburg, gefolgt von „Berens am Kai“, Düsseldorf, und „Hugos“ im Hotel InterContinental, Berlin.

Zum besten Landgasthaus wurde wiederum „Raub’s Restaurant“ in Kuppenheim gekürt. Es folgen der „Adler“ im schwäbischen Rosenberg und das „Landhaus St. Urban“ in Naurath bei Trier.

Die besten ausländischen Küchen führt das französische Restaurant „Le Moissonnier“ in Köln an, vor „Erno’s Bistro“, Frankfurt, und der „Ente“ im Nassauer Hof, Wiesbaden.

Insgesamt knapp 1200 Restaurants hat DER FEINSCHMECKER in diesem Jahr besucht. Neben den 600 in der aktuellen Broschüre empfiehlt die Redaktion weitere 500. Sie sind (neben 900 Hotels und 400 Tipps für das benachbarte Ausland) im „Guide 2006“ enthalten, der im Oktober zur Frankfurter Buchmesse erscheinen wird (Hardcover, 1.000 S., 24,90 Euro).

Empfehlungen in den Großstädten:

Hamburg 30
Berlin 26
München 21
Köln 21
Stuttgart 16
Frankfurt 15
Düsseldorf 13
Hannover 10
Leipzig 7
Nürnberg 7
Dresden 6
Essen 6
Bremen 3

Lessness – die neue Lust am Verzicht

Möglichst viel von allem haben, das ist der Gipfel des Glücks – denken viele. Von wegen! Die Besinnung auf das Wesentliche bringt echte Erfüllung, weiß Michael Simperl (35). In seinem Buch „Lessness. Weniger ist mehr – genieße es“ (Econ, 14,95 Euro) propagiert der Münchner den Trend zur Reduktion auf das wirklich Wichtige. Im Haben, Handeln, Denken.
Der selbstständige Werbefachmann spricht aus Erfahrung. Als 2001 sein Unternehmen in den Sog der Wirtschaftsflaute geriet, blieb ihm als einzige Rettung nur eins: radikales Sparen. Das war anfangs sehr schmerzhaft mit einer Absage an Auto, schicke Klamotten und Essengehen verbunden. Aber das Ergebnis – weniger Ballast, mehr Geld, mehr Genuss – führte schnell zu einem viel unbeschwerteren Alltag. In der aktuellen Ausgabe der Frauenzeitschrift FÜR SIE (erscheint am 12. Juli 2005) erklärt er, warum weniger zu besitzen und nicht mehr tausend Wünsche im Kopf zu haben zufriedener macht und das absolute Gegenteil von freudlosem Verzicht ist.

Beispiel Schnäppchen-Shopping: Das Gefühl, mehr für weniger Geld zu bekommen, lässt uns oft das Haupt-Argument vergessen: Brauche ich das wirklich? Gegen Fehlkäufe, die zu Hause nur Platz wegnehmen, hilft kaufen nach dem „Lessness-Prinzip“ (von engl. „less“ für weniger), rät Michael Simperl. Erster Schritt: Schreiben Sie Ihre Wünsche immer zuerst auf eine Liste. Allein dadurch überdenkt man automatisch noch mal, was tatsächlich nötig ist. Und wenn es dann zum Shopping geht, kaufen Sie nur das, was auf dem Zettel steht – so vermeiden Sie spontane Möchte-ich-haben-Impulse. Außerdem: Achten Sie bei technischen Geräten darauf, dass die nur können, was Ihnen wichtig ist. „Dann wird ihren Neuerwerbungen nie mehr ein schlechtes Gewissen anhaften“, so Michael Simperl in FÜR SIE. Er empfiehlt: „Gönnen Sie sich nur bei den Dingen Extravaganzen, für die Sie echte Leidenschaft empfinden, egal ob Schuhe oder Software“.

Auch beim Essen gilt: Weniger ist mehr Genuss. Deshalb hat der Autor „Fast Food“ durch „Simple Food“ ersetzt. Jetzt stehen auch mal Kartoffeln auf seinem Speiseplan – mit Kräutern, Quark oder Gemüse vom Markt. Positive Folge: Er fühle sich gesünder – und mehr Zeit koste die neue Esskultur auch nicht.

Überhaupt wird das Argument Zeitdruck seiner Ansicht nach zu häufig benutzt. „Wir wollen zu viele Aktivitäten in zu wenige Stunden pressen, anstatt die zu Verfügung stehende Zeit als Maßstab zu nehmen“, erklärt Simperl in FÜR SIE. Das gilt für den Job genauso wie für die Freizeit. Klar, viele müssen Überstunden machen, um die Familie zu ernähren. „Doch oft wird auch für den Erhalt bestimmter Statussymbole geackert“, so Simperl. Für Statussymbole, die ein „Lessnesser“ gar nicht mehr braucht.

Alle deutschen Museen auf einem gemeinsamen Internetportal

Von wegen verstaubt: Etwa 100 Millionen Besucher zählen die deutschen Museen jedes Jahr. Viele der über 8.000 Häuser haben sich mit modernen Konzepten in attraktive Ausflugsziele verwandelt. Auskünfte über praktisch alle deutschen Museen gibt es unter www.museumsverzeichnis.de. Das Internetportal ist der ideale Tippgeber für den Familienausflug, den Wochenendtrip oder die Städtereise.
Welche Museen finde ich beispielsweise in Berlin, im Fichtelgebirge oder in Ostfriesland?

Wo in Deutschland finde ich Museen über Mühlen, Archäologie oder Botanik?

Mit wenigen Mausklicks bekommt man beim Deutschen Museumsverzeichnis die Antwort.

Alle Museen sind mit kompletter Anschrift und Telefonnummer eingetragen, dazu gibt es häufig einen Lageplan. Der Routenplaner für Auto- und Bahnfahrer ermittelt den genauen Anfahrtsweg. Kernstück der Webseite ist die umfassende Datenbank mit ihren intelligenten Suchfunktionen: Der Nutzer kann zum Beispiel die Suche nach Stichworten, Ort oder Postleitzahl eingrenzen, oder er wählt über die interaktive Karte den gewünschten Landkreis.

Ausführliche Informationen über die Museumsangebote gibt es teilweise direkt bei Museumsverzeichnis.de, teilweise auf den Museums-Homepages, die sich per Link erreichen lassen. Ein Online-Veranstaltungskalender empfiehlt außerdem eine Vielzahl aktueller Ausstellungen und Aktionen.

Museumsverzeichnis.de informiert darüber, wo man vergünstigte Museumspässe bzw. Stadtcards bekommt, stellt besonders bemerkenswerte, kuriose oder virtuelle Museen in einer gesonderten Rubrik vor und präsentiert die deutschen Weltkulturerbe-Stätten. So inspiriert, kann man schließlich mit einer digitalen Grußkarte zu einem gemeinsamen Museumsbummel einladen.

Das Deutsche Museumsverzeichnis ist ein Angebot der Deutschland24.de GmbH. Die Gesellschaft betreibt außerdem mehrere touristische Informationsportale sowie das Deutsche Theaterverzeichnis unter www.theaterverzeichnis.de.

Sparen mit ausländischen Prepaid-Karten und SMS

Wer mit einer deutschen Mobilfunk-Karte im Ausland telefoniert oder Bildnachrichten versendet, muss meist tief in die Tasche greifen. Denn der Anwender zahlt nicht nur die üblichen Gebühren im ausländischen Netz, sondern zudem noch einen Aufschlag plus Mehrwertsteuer an seinen Netzanbieter in der Heimat. In seiner neuen Ausgabe (Heft 7/2005) gibt das Telekommunikationsmagazin „connect“ Tipps, wie sich hohe Gebühren vermeiden lassen.
Was viele Anwender nicht wissen: Das Handy wählt sich im Urlaubsland von selbst in das jeweils stärkste Netz ein – dies muss jedoch nicht automatisch auch das günstigste sein. „connect“ empfiehlt, vor der Abreise die Kosten der verschiedenen Anbieter sowohl in punkto Gesprächsgebühren, als auch für den MMS-Versand zu vergleichen und sich dann manuell einzuwählen. In Australien beispielsweise berechnet der teuerste Netzbetreiber (Telstra Mobilenet) bis zu 3,60 Euro pro Minute für Anrufe nach Deutschland, der billigste (Optus) dagegen lediglich 0,56 Euro. Auch der Versand von Handy-Fotos via MMS-Postkarte ist kein billiger Spaß: Bis zu 3,98 Euro kassieren die Netzbetreiber je nach Urlaubsland und Dateigröße pro Nachricht.

Da im Ausland auch der Empfang eines Telefongesprächs kostenpflichtig ist, ist es besser, so „connect“, per SMS zu kommunizieren. Denn der SMS-Versand aus dem Urlaub fällt mit Preisen von meist unter 60 Cent deutlich günstiger als ein Telefongespräch oder eine Bildnachricht aus.

Auch mit einer ausländischen Prepaid-Karte, die es vor Ort oder bei verschiedenen Internetanbietern gibt, kann man Telefonkosten sparen. Der Vorteil: Ankommende Gespräche kosten nichts und für abgehende fallen lediglich die inländischen Gebühren ohne Roaming-Aufpreis an. Allerdings ist man beim Einsatz ausländischer Prepaid-Karten nicht unter seiner üblichen Handy-Nummer erreichbar.

Zur Kostenfalle kann auch die Mobilbox werden. Bei einer fallweisen Rufumleitung, beispielsweise bei Nichterreichbarkeit, kostet ein eingehender Anruf gleich doppelt: einmal für das ankommende Gespräch im Ausland und einmal für die Rückleitung nach Deutschland auf die Sprachbox. „connect“ empfiehlt, die Mobilbox entweder ganz abzustellen oder alle Telefonate dorthin umzuleiten.

Wer im Ausland seine Mobilbox abhören möchte, muss dafür meist eine PIN eingeben. Wer seine PIN vergessen hat, sollte sich also noch zu Hause an die Hotline seines Netzbetreibers wenden. Außerdem wichtig: In den USA, Kanada oder der Dominikanischen Republik benötigt man ein so genanntes Triband-Handy. Bei Reisen nach Asien oder Amerika sollte man sich deshalb mindestens zwei Wochen vor Urlaubsantritt bei seinem Netzbetreiber informieren, welche Geräte man dort braucht und wo man diese mieten kann, rät „connect“.