Kubebenpfeffer ist Heilpflanze des Jahres

Es gibt Hunderte von Pfefferarten in verschiedenen Farben
und Formen. Eine weniger bekannte Sorte ist der Kubebenpfeffer. Sein
Geschmack entfaltet sich in drei Phasen: Erst wirken die Früchte
scharf auf den Gaumen. Dann macht sich eine Bitternote breit, die
einem anhaltenden Eukalyptusaroma weicht. Es empfiehlt sich,
Kubebenpfeffer vorsichtig zu dosieren und in Kombination mit anderen
Gewürzen zu verwenden. In der indonesischen Küche und in Sri Lanka
verfeinert er traditionell Reisgerichte, Fisch und Meeresfrüchte.

Der Naturheilverein Theophrastus hat den Kubebenpfeffer (/Piper
cubeba/) zur Heilpflanze des Jahres 2016 gekürt. Ziel ist,
überlieferte Erfahrungen zu seiner Heilwirkung wieder in Erinnerung
zu bringen. Bereits im Mittelalter wurde der Pfeffer zur Behandlung
von entzündlichen Erkrankungen der Harnwege eingesetzt. Auch bei
chronischer Bronchitis hat sich die Heilpflanze bewährt. Wenn man die
getrockneten Früchte kaut, sollen Kopfschmerzen und Schwindel
gelindert werden. Das Wohlbefinden nimmt zu, Konzentration und
Gedächtnis werden gestärkt. Zudem ist die appetitanregende und
verdauungsfördernde Wirkung des Pfeffers bekannt.

Die Kubeben sind die Früchte eines bis zu 10 Meter hohen,
mehrjährigen Kletterstrauches. Seine Heimat liegt in Indonesien, vor
allem auf Java, Sumatra und im Südteil Borneos. Die kugeligen
Früchte sitzen an einem kleinen Stiel und werden unreif geerntet. Bei
der Trocknung in der Sonne verfärben sie sich schwarzbraun, werden
runzelig und sehr hart. Kubebenpfeffer enthält 5 bis 18 Prozent
ätherisches Öl und rund zwei Prozent Cubebin, das für die Schärfe
verantwortlich ist. Der „Stielpfeffer“ ist in getrockneter Form in
speziellen Gewürzläden und über das Internet erhältlich.

Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:

www.nhv-theophrastus.de

Nightlife

Stilvoll ausgehen, das lieben Nighthawks. Doch wo soll man einen guten Cocktail trinken, welche Bar empfiehlt sich für ein Glas Whiskey? DER FEINSCHMECKER gibt zum ersten Mal einen Guide zum Thema „Nightlife“ heraus und versammelt deutschlandweit die 270 besten Adressen, die den Ansprüchen der FEINSCHMECKER-Tester standgehalten haben: Bars, Weinbars, Craft Beer Lokale, Kultkneipen – und natürlich Imbiss- und Bistrotipps für den Mitternachtssnack.

Der Trend zum Highclass-Drink ist unübersehbar: Noch nie gab es so viele erstklassige, von geschulten Mixologen geführte Bars. Hier mixen echte Könner, die mehrfach Preise gewonnen haben und sich mit raren Gins, Whiskeys und Tequilas bestens auskennen.

Und nicht nur das: In den vergangenen Jahren haben immer mehr Weinbars eröffnet, die eine exzellente Auswahl an Weinen auch glasweise ausschenken. Wer gern Bier trinkt, sollte unbedingt ein Craft Beer Lokal besuchen – hier bekommt man aromatische, handwerklich gemachte Biere, die von den großen Brauereien lange belächelt wurden. Und weil auch im Jahr 2016 niemand einen urigen Kneipen-Abend missen möchte, hat die Redaktion einige Kultlokale mit aufgenommen. Eine Auswahl von Bistros und Imbissen für den nächtlichen Hunger rundet den Nightlife-Guide ab.

Einige Bars hat DER FEINSCHMECKER gesondert prämiert – die Ausgezeichneten sind:
– Beste Neueröffnung: The Pine Club, Hamburg – Hidden Champion: Whisky Dungeon, Münster – Schönster Ausblick: 22nd Lounge, Frankfurt am Main – Kreativste Drinks: Jigger, Beaker & Glass, Berlin

Der Nightlife-Guide liegt der Mai-Ausgabe von DER FEINSCHMECKER bei, die ab sofort im Handel oder online (www.der-feinschmecker.de) erhältlich ist. Sie kostet 9,95 Euro.

ÖKO-TEST Obstsalate zum Mitnehmen

Keime und Schimmelpilze to go

Sind Obstsalate zum Mitnehmen praktische Vitaminbomben oder eklige Keimschleudern? Dieser Frage ist das ÖKO-TEST-Magazin in der aktuellen März-Ausgabe nachgegangen. Das Resümee: Obst to go enthält weniger Vitamine, ist teilweise vergammelt und dreimal so teuer wie selbst gemachter Obstsalat.

Die aktuelle Untersuchung des ÖKO-TEST-Magazins zeigt, dass viele fertig gekaufte Obstsalate nicht zu empfehlen sind. Einige Produkte im Test waren so verdorben, dass die geschulten Sensoriker sie gar nicht mehr probieren wollten. Zudem sind viele auch wahre Keimschleudern: Mit Ausnahme von einem Produkt überschritt jede Marke zumindest einen Richtwert der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) für Hefen und Schimmelpilze. Bei den Enterobakterien – das sind Keime, die bei empfindlichen Personengruppen zu Magen-Darm-Beschwerden führen können – hat das Labor in manchen Proben sogar Werte über dem Warnwert der DGHM gemessen.

Das Verbrauchermagazin hat zudem den Gehalt an Vitamin C messen lassen. Denn Obst verliert, nachdem es aufgeschnitten wird, Vitamine. Es zeigte sich, dass viele Proben nicht mehr frisch sind. Viel Flüssigkeit im Becher ist ebenso ein Zeichen für mangelnde Frische.

ÖKO-TEST empfiehlt, die Obstsalate besser selber zu machen. Denn die sind nicht nur frischer und gesünder, sondern auch erheblich billiger: Die Produkte to go kosten das Doppelte bis Dreifache.

Das ÖKO-TEST-Magazin März 2016 gibt es im Zeitschriftenhandel.

Hilft Vitamin C gegen Erkältungen?

Eine gute Versorgung mit Vitamin C ist wichtig für ein
funktionierendes Immunsystem. Eine unzureichende Zufuhr kann sich u. a. in
einer erhöhten Infektanfälligkeit äußern. Naheliegend also, dass die
Extraportion Vitamin C in der kalten Jahreszeit als Wundermittel gegen
Erkältungen gilt. Es ist jedoch wissenschaftlich nicht bewiesen, dass die
Einnahme von Vitamin-C-Präparaten in hohen Dosen von ≥ 200 mg/Tag
Erkältungen in der Allgemeinbevölkerung vorbeugen oder heilen kann.

Die
DGE empfiehlt keine routinemäßige Einnahme eines Präparats zur
Prophylaxe und Therapie von Erkältungen.

Die empfohlene Zufuhr für Vitamin C ist bei uns leicht über die
Ernährung realisierbar. Nach den Daten der Nationalen Verzehrsstudie II
erreichen oder überschreiten in Deutschland alle Altersgruppen die
empfohlene Zufuhr. Für Erwachsene beträgt diese 110 mg pro Tag für
Männer und 95 mg pro Tag für Frauen. Schwangere und Stillende haben
einen höheren Bedarf – hier beträgt die empfohlene Zufuhr 105 mg bzw.
125 mg pro Tag. Für Raucher liegt die empfohlene Zufuhr pro Tag bei
135 mg für Frauen und bei 155 mg für Männer.

Die besten Vitamin-C-Lieferanten sind Gemüse und Obst und aus ihnen
hergestellte Produkte wie Säfte und Smoothies. Aufgrund ihres hohen
Vitamin-C-Gehalts und der konsumierten Menge sind in der Winterzeit vor
allem Zitrusfrüchte, Paprika, Kohl und Kartoffeln bedeutende
Vitamin-C-Quellen. Für eine optimale Vitamin-C-Zufuhr empfiehlt die DGE
täglich möglichst 5 Portionen Gemüse und Obst zu verzehren – am besten
zu jeder Mahlzeit. Bereits ein Glas Orangensaft und eine Portion gegarter
Brokkoli (150 g) oder eine Portion gegarter Rosenkohl (150 g), eine Kiwi
und ein Apfel liefern 150 mg des Vitamins. Beim Verarbeiten von
Lebensmitteln kann Vitamin C durch Einfluss von Sauerstoff oder hohen
Temperaturen oder aufgrund seiner Wasserlöslichkeit verloren gehen.
Gemüse und Obst sollten daher gründlich, aber nur kurz gewaschen werden
und Gemüse nur kurz gedünstet werden.

Pierre Nippkow – Rezept

Empfehlung von Küchenchef Pierre Nippkow und Rezept-Tipp Schalottenmarmelade

Der junge Sternekoch Pierre Nippkow auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst freut sich auf den Herbst, den man hier am Meer besonders intensiv erleben kann. Wärmende Herbstsonne setzt den Strand ins rechte Licht, der Wind, der über die Ostsee und die Dünen streift und sich im Küstenwald verfängt – kräftige Farben und ein herrliches Naturschauspiel inspirieren ihn zu den Gerichten auf der wechselnden Karte.
Im Gourmetrestaurant OSTSEELOUNGE des Strandhotels Fischland in Dierhagen empfiehlt er aktuell beispielsweise „Hirschrücken, Sous-vide gegart – Cassisjus – Kartoffelcroissant – Schalottenmarmelade – Steinpilze“.

Der Hirschrücken wird sanft und bei niedrigen Temperaturen im Vakuum gegart. Dazu werden von Küchenchef Pierre Nippkow frische Steinpilze angerichtet, wie sie auch hier in seiner Heimat, in den Küstenwäldern der beschaulichen Ostseehalbinsel reichlich zu finden sind.
Die selbstgemachte Schalottenmarmelade duftet süß und herzhaft. Er verfeinert die in Butter leicht gegarten Schalotten mit Gewürznelke, Piment, Kardamon, Sternanis, Lorbeerblatt und schmeckt sie mit Johannisbeersaft sowie rotem Portwein ab. Die Balance der ausgewählten Zutaten ist sein Geheimnis.

Sommelier Tim Blaszyk serviert dazu einen vollmundigen Rotwein mit sanften Tanninen aus dem Piemont: „Magia del Senso“, Rotweincuvée trocken, Selektion Klaus Gundel, Jahrgang 2013. Das intensive Bukett, das nach Kirsche und dunklen Beeren duftet, unterstützt das Gericht ohne es zu dominieren.

Der Panoramablick aus der OSTSEELOUNGE auf den herrlichen Küstenstreifen, den man nach einer Strandwanderung am lodernden Kaminfeuer genießt, macht Appetit auf die feine Küche des Hauses.

Rezept Schalottenmarmelade für vier Personen von Küchenchef Pierre Nippkow:
6 klein gehackte Schalotten
Schalottenstücke in 50 g Butter andünsten
125 ml roten Portwein und 125 ml Johannesbeersaft zugeben

Gewürze:
3 Stk. Sternanis
4 g Kardamom
2 Stk. Gewürznelken
5 Stk. Pimentkörner
1 Stk. Lorbeerblatt
Zucker nach Bedarf

– alles zusammen einkochen lassen bis die passende „marmeladige“ Konsistenz erreicht ist

www.strandhotel-ostsee.de

Die 40 besten Weinbars in Deutschland

Weinbars sind der Trend in der Gastronomie-Szene. Mit originellem Interieur, kompetentem Service und hervorragendem Angebot locken sie viele Genießer an – vor allem in Großstädten. Das Genussmagazin DER FEINSCHMECKER hat sich in Deutschland umgesehen und empfiehlt in der neuen Ausgabe die 40 besten Adressen.

Auf den Karten der ausgewählten Betriebe findet sich häufig eine erfrischende Vielfalt: Neben bekannten Namen haben die Tester gute junge Winzer und Quereinsteiger entdeckt, Top-Qualität aus Griechenland und naturbelassene „orange wines“. Weine aus den verschiedenen Anbaugebieten Deutschlands bleiben hochgeschätzt, ohne sie kommt kaum ein Angebot aus.

Eine Innovation bereichert die Szene zusätzlich: Teure, gereifte Jahrgänge lassen sich zunehmend auch glasweise bestellen – dank eines neuen Systems, mit dem Flaschen per Kanüle angebohrt werden.

Fast jede Weinbar bietet eine Auswahl an kleinen Speisen: Sie reicht von der Brotzeit-Platte bis zu elaborierten Kreationen wie Wollschwein-Rippchen mit Blaumohn und weist ansprechende Qualität auf.

Die Ergebnisse lesen Sie in der September-Ausgabe von DER FEINSCHMECKER, die ab sofort im Handel oder online (www.der-feinschmecker-shop.de) für 9,95 Euro erhältlich ist und als besonderes Highlight ein großes Extraheft „Wein von A bis Z“ enthält.

Die "40 besten deutschen Bierlokale"

Sommerzeit ist Biergartenzeit – aber welche lohnen am meisten einen Besuch? Dort, wo zum hausgebrauten Bier eine handfeste, gute Küche serviert wird – ein idyllischer Terrassenplatz macht dann das Glück perfekt.

Zum ersten Mal hat DER FEINSCHMECKER die besten Braugasthäuser in ganz Deutschland getestet und empfiehlt in seiner August-Ausgabe die 40 besten Braustuben und Biergärten, nach Bundesländern geordnet.

Die größte Auswahl haben die Bayern – kein Wunder, denn mit 200 Brauereien haben zum Beispiel die Oberfranken die größte Brauereidichte der Welt. Jede zweite Brauerei in Deutschland sitzt in Bayern, rund 600 von 1200. In seiner Liste der 40 besten deutschen Bierlokale empfiehlt DER FEINSCHMECKER in Bayern acht Brauhäuser, viele davon sind regionale Tipps wie „Weib’s Brauhaus“ in Dinkelsbühl oder das neue Craft Beer-Zentrum „Camba Bavaria“ in Truchtlaching.

Aber auch im Osten Deutschlands können Brauhäuser mit orginellem gutem Bier punkten: Die Spreewälder Privatbrauerei im brandenburgischen Schlepzig etwa, die Störtebeker Biermanufaktur in Stralsund mit dem Lokal „Zum Alten Fritz“ oder die „Papiermühle“ in Jena, wo das dunkle Jenaer Schellenbier mit ambitionierter Küche wetteifert.

In den Metropolen empfiehlt DER FEINSCHMECKER auch neue Craft Beer-Lokale, die auf kräftige, stark gehopfte Manufakturbiere nach amerikanischem Vorbild setzen – hier begeistert in Hamburg etwa das „Alte Mädchen“ im Schanzenviertel mit großer Terrasse und in München die kleine Brauerei Giesinger mit guter Küche wie Kalbshaxe mit Blaukraut oder Spinatknödel.

Die „40 besten deutschen Bierlokalen“ erscheinen in DER FEINSCHMECKER Ausgabe 08.15, die ab dem 15. Juli im Handel erhältlich ist und 9,95 Euro kostet. www.der-feinschmecker.de

Fleischpapst Dirk Ludwig verrät die Grilltrends 2015

Dirk Ludwig, Fleischexperte und größter handwerklicher Steakversender Deutschlands, hat sich für die kommende Grillsaison bei den Profis umgeschaut. Der kreative Kopf kennt die Szene wie kein anderer und zeigt, welche Spezialitäten 2015 eine besonders gute Figur auf den Grills machen. Neben Burgern und Pulled Pork gehören für ihn zudem Pastrami und Ribs auf die Must-have-Liste. Aber auch veredelte Fleischstücke wie Smoked oder Aqua Aged Rib Eye sind groß in Mode.

Maxikleid meets Flanksteak, so oder so ähnlich könnte ein Sommertrend 2015 aussehen, denn nicht nur die Modebranche bewegt sich, auch in der Grillszene gibt es keinen Stillstand. Neue Impulse gibt hier Fleischexperte Dirk Ludwig. Er weiß, was 2015 „in“ ist und verrät in seiner Steakschaft, der ersten Fleischerlebniszentrale Europas, und auf seinem Blog Geheimtipps für den Fleischgenuss.

Experimentierfreudigen empfiehlt er zum Beispiel Baby Back Ribs vom Kalb oder Lamm; die feinen Kotelett-Rippchen setzen neue Akzente auf jeder Grillparty. Aber auch Beef Ribs, deftige Kotelett-Rippchen vom Rind, und die typisch amerikanischen Short Ribs aus der Blattrippe des Rindes gehören für den Fleischpapst auf die Trendliste für diesen Sommer. Wer sein Grillgut individueller gestalten möchte, kann sich bei der Zubereitung hausgemachter Burger austoben. Je nach Vorliebe nimmt man für das Burgerpatty zum Beispiel aromatisches Dry Aged Beef und kombiniert es mit Gorgonzola.

Wenn es nach Dirk Ludwig geht, darf in der kommenden Saison auch Pastrami nicht fehlen. Das spezielle, ursprünglich aus Rumänien stammende gepökelte Rindfleisch wurde im Katz‘s Delicatessen in New York City weltberühmt, jetzt kehrt der gesundheitsunbedenkliche Trend nach Europa zurück. Um die Spezialität selbst herzustellen, empfiehlt der Fleischliebhaber ein schön marmoriertes Stück gepökelte Rinderbrust mit feinem Gewürzmantel und viel Zeit für die Zubereitung im Smoker, einem Räucherofen. Zeit braucht auch die Umsetzung des Grilltrends Pulled Pork, denn hierfür muss Schweinefleisch aus Schulter oder Nacken bei genauer Temperaturführung teilweise über 20 Stunden auf dem Grill oder im Smoker gegart werden, bevor man es mit der Gabel zerrupfen kann. Aber die Geduld lohnt sich. Als passendes Accessoire empfiehlt der Metzger ein Burger-Bun mit selbstgemachter Barbecuesoße.

Perfekte Steaks durch Reifung in Wasser, Buttermilch, Asche und Heu
Für den gehobenen Grillgenuss gehört Dry Aged Fleisch mittlerweile zum Standard. Bei diesem traditionellen Verfahren reift das Fleisch langsam am Knochen. Dirk Ludwigs Geheimwaffe für Trockenreifung ist die Carnothek, sozusagen der Catwalk und das Herzstück seiner Steakschaft. In dem knapp acht Meter langen verglasten Reifeschrank aus Alpensalz-Ziegelsteinen reifen Rind, Lamm oder Schwein bei geringer Luftfeuchtigkeit und einer Temperatur von einem Grad Celsius. Neben dem Dry Aging sieht Dirk Ludwig aber auch andere Veredelungsmethoden stark im Kommen, denn auf dem Rost zählt Vielfalt. Beim Smoked Beef zum Beispiel wird bereits gereiftes Fleisch über Buchenholz kalt geräuchert und beim Buttermilk Aged Beef wird Fleisch über mehrere Wochen in Buttermilch eingelegt. Für ein besonders zartes und saftiges Ergebnis auf dem Grill hat Dirk Ludwig das Aqua Aging mit Mineralwasser entwickelt, eine ganz neue Methode, die in der Grillszene bereits viele Fans gefunden hat. Selbst Heu und Asche inspirieren Dirk Ludwig zu wohlschmeckenden Experimenten. Beim Asche Aging reibt er Fleisch komplett mit schwarzer Buchenholzasche ein und bedeckt es zusätzlich damit. Es wird dadurch sehr trocken und entwickelt ein kerniges und kräftiges Aroma.

Ob Pastrami am Stück, Burger, Pulled Pork, Ribs oder veredeltes Fleisch: Wer die Grillmoden selbst ausprobieren möchte, kann das Fleisch in der Metzgerei Der Ludwig in Schlüchtern direkt oder im Online-Shop unter www.der-ludwig.de bestellen.

Fischstäbchen

24 Fischstäbchen isst der Deutsche im Schnitt pro Jahr. Damit sorgen die Verbraucher für einen Gesamtabsatz von insgesamt 58.492 Tonnen Fischstäbchen pro Jahr – das entspricht immerhin fast dem sechsfachen Gewicht des Eifelturmes.

Insgesamt wurde in Deutschland im Jahr 2013 ein Fanggewicht von knapp 1,1 Millionen Tonnen Fisch verbraucht. Auf jeden Bundesbürger kommen damit pro Jahr rund 13,5 kg Fisch. Die Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE e.V.) empfiehlt grundsätzlich, Fisch ein bis zwei Mal pro Woche zu konsumieren, dabei aber auf Produkte mit anerkannt nachhaltiger Herkunft zu achten.

Quellen: BMEL, DGE e.V., Deutsches Tiefkühlinstitut e.V.

Morgen erscheint Guide MICHELIN "Main Cities of Europe 2015"

Guide MICHELIN „Main Cities of Europe 2015″ empfiehlt Restaurants und Hotels in 46 Großstädten und 20 Ländern

Am 8. April kommt der neue Guide MICHELIN „Main Cities of Europe 2015″ in den deutschen Buchhandel. Das aufwendig recherchierte Werk empfiehlt insgesamt 471 Sterne-Restaurants in 46 europäischen Großstädten, darunter 15 3-Sterne-Adressen, 83 2-Sterne-Häuser und 373 1-Stern-Betriebe. Die Zunahme um 26 Sterne-Adressen demonstriert die anhaltende dynamische Entwicklung der Gastronomie auch außerhalb der klassischen europäischen Städte- und Länderziele des renommierten Guide MICHELIN.

Neue Adressen in Ungarn, Tschechien und Polen
So zeichneten die anonym arbeitenden Tester in der ungarischen Hauptstadt Budapest das Restaurant „Tanti“ erstmals mit einem Michelin Stern aus. Rebecca Burr, Chefredakteurin des Guide MICHELIN „Main Cities of Europe“, lobt die „große Kochkunst und das künstlerische Talent“ von Küchenchef István Pesti. „Die Küche in diesem modernen und eleganten Restaurant bietet ein klares, frisches Geschmackserlebnis und überzeugt mit einem großen Verständnis für Zutaten, um aus diesen das Beste heraus-zuholen“, so Burr weiter.

Insgesamt finden sich fünf Budapester Restaurants neu im Guide MICHELIN „Main Cities of Europe“. Hinzu kommen vier Neuzugänge in Prag und drei in Warschau. „Ich freue mich sehr, dass unsere Inspektoren in diesen aufstrebenden Metropolen auf eine so große Restaurantvielfalt gestoßen sind“, erklärt Chefredakteurin Burr. „Sie reicht von ehemaligen Metzgereien bis hin zu schicken Weinbars. Überhaupt finden die Leser in allen Städten, die von dieser Ausgabe abgedeckt werden, geeignete Adressen für jede Gelegenheit“, führt Burr weiter aus.

Salzburg mit zwei neuen Auszeichnungen
Österreich ist im Guide MICHELIN „Main Cities of Europe“ mit Wien und Salzburg vertreten. Das Restaurant „Senns“ ist erstmals mit einem Michelin Stern ausgezeichnet, so dass Salzburg nunmehr mit fünf 1-Stern-Häusern aufwartet. Außerdem hat das „Huber’s im Fischerwirt“ die Michelin Inspektoren überzeugt. Sie zeichneten es mit dem Bib Gourmand aus, der für eine gute Küche zu einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis steht.

Zwei neue Städteziele mit sechs neuen Sternen in Skandinavien
Im Zuge des kulinarischen Aufschwungs in Nordeuropa kommt der Guide MICHELIN „Main Cities of Europe 2015″ mit zwei neuen skandinavischen Zielen auf den Markt: Aarhus in Dänemark und Malmö in Schweden. In beiden Städten zeichneten die Michelin Tester jeweils drei Häuser mit einem Stern aus: das „Frederikshøj“, „Gastromé“ und „Substans“ in Aarhus sowie das „Ambiance à Vindåkra“, „Bloom in the Park“ und „Vollmers“ in Malmö.

3.917 Empfehlungen in allen Preisklassen
Die Auswahl des Guide MICHELIN „Main Cities of Europe 2015″ umfasst 1.537 Hotels und 2.380 Restaurants in 46 europäischen Großstädten und 20 Ländern. Hierdurch wird der umfangreich aktualisierte Band zum idealen Ratgeber für Reisende in die europäischen Hauptstädte, Kultur- und Wirtschaftsmetropolen. Mit seiner Vielzahl an Sterne-Restaurants spricht die Auswahl des auf Englisch erscheinenden Titels besonders auch kulinarisch interessierte Leser an.

Die neueste Ausgabe des Metropolen-Bandes empfiehlt außerdem 292 „Bib Gourmand“-Restaurants, die ihren Gästen ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

Deutsche Städteziele im Guide MICHELIN „Main Cities of Europe“ sind Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt und Stuttgart. Die Schweiz ist mit Bern, Genf und Zürich repräsentiert, Österreich mit Wien und Salzburg.

Der Guide MICHELIN „Main Cities of Europe 2015″ kostet in Deutschland 29,95 Euro, in Österreich 30,80 Euro und in der Schweiz 37 Franken. Darüber hinaus ist die Ausgabe als App für Smartphones und Tablets verfügbar.