Flacher Bauch im Sommer

Experten des Arzt-Patienten-Portals qualimedic haben die besten Tipps für einen flachen Bikini- und Badehosenbauch zusammengestellt. Internist und Qualimedic-Vorstand Dr. med. Ralf Fischbach empfiehlt Frauen im Sommer wie Models stilles Mineralwasser zu trinken und auf kohlensäurehaltige Getränke wie Limonaden oder Cola, die reichlich Zucker enthalten, zu verzichten. Das macht den Bauch schön flach, erläutert Doktor Fischbach. Da im Sommer eine Flüssigkeitsaufnahme von mindestens zwei Litern wichtig ist, sollte die auftreibende Kohlensäure vermieden werden. Wer nach dem Essen Kümmelsamen kaut, sorgt für einen guten Atem und beugt dem Blähbauch vor. Die letzte Rettung gegen einen Blähbauch ist Tee aus Fenchel- und Kümmelsamen, der versetzte Winde löst.

Aber für einen flachen Bauch muss die Muskulatur gekräftigt und Fettgewebe abgebaut werden. Die Fitnessexpertin Irina Baumbach empfiehlt Übungen mit dem Theraband. Das ist preiswert und einfach, erklärt Baumbach. Dr. med. Sabine Schulz von qualimedic rät zu Pilates. Der beste Trick für attraktive Bauchmuskeln von Qualimedic-Ärztin Dr. med. Karin Wagemann: 30 Sekunden den Bauch einziehen, weiteratmen und das mehrmals täglich fünfmal wiederholen.

Aber neben Sport gibt es natürlich noch andere Möglichkeiten: Langsam abnehmen, damit die Bauchmuskulatur erhalten bleibt, denn Fasten oder Crashdiät enthalten so wenig Protein, dass die Muskeln abgebaut werden. Oftmals ist der Blähbauch auf eine gestörte Darmflora zurückzuführen. Der tägliche Konsum von probiotischen Milchsäurebakterien baut eine gesunde Darmflora auf, die Blähungen vorbeugt. Reich an natürlichen Probiotika sind unsterilisierter Joghurt, frisches Sauerkraut oder Brottrunk. Qualimedic-Ärztin Sabine Schulz rät zu kleinen Mahlzeiten und langsamem Essen, damit nicht so viel Luft geschluckt wird. Wer Hülsenfrüchte, rohe Zwiebeln und Lauch, Krautsalat oder andere grobe Rohkost isst, muss sich nicht wundern, wenn der Bauch gebläht ist, denn diese Gemüse gehören zur Topliste der Bläh-Lebensmittel.

Millionen Menschen vertragen keine Milch und bekommen davon Blähungen. Die Milchzuckerunverträglichkeit lässt sich durch den Verzehr von milchzuckerfreien Lebensmitteln sowie die Einnahme von Laktase beherrschen. Der beste Ernährungstipp: Immer etwas auf dem Teller zurücklassen und reichlich kaltes Mineralwasser trinken. Das fördert die Wärmeproduktion des Körpers und hilft genauso wie scharfe Gewürze (Chili, Tabasco) beim Abnehmen. Wer reichlich Sport macht, kann konjugierte Linolsäure (CLA) und L-Carnitin einnehmen. Studien zeigen, dass die Stoffe helfen, das Verhältnis von Muskeln zu Fettgewebe zu verbessern. Die fünf besten Qualimedic-Tipps für einen flachen Bauch:

1. Auf kohlensäurehaltige Getränke verzichten
2. Bauchmuskeltraining durch Baucheinziehen
3. Kümmelsamen nach dem Essen kauen
4. Kümmel-Fencheltee trinken
5. Hülsenfrüchte, rohe Zwiebeln, Lauch und Krautsalat meiden

www.qualimedic.de

Rainer Sass – DAS! Kochstudio

NDR Moderatorin Bettina Tietjen und Fernsehkoch Rainer Sass laden ein. Zum Pfingstfest wird das ebenso fröhliche wie ungleiche Paar ein besonders schmackhaftes Menü zubereiten:
Im ‚DAS!‘-Kochstudio wird Rainer Sass einen Schmorbraten servieren, dazu gibt es eine leckere Burgundersauce.

Bettina Tietjen verrät das Rezept ihrer Lieblings-vorspeise: Sie empfiehlt grünen Spargel im Speckmantel. Auf die Zuschauer wartet eine witzige und temporeiche Sendung.

NDR, Samstag, 03.06., 17:00 – 18:00 Uhr

Perfekter Milchschaum

Duftend und mit viel zartem Milchschaum präsentiert sich ein „echter“
Cappuccino, wie Italiener ihn schätzen und genießen. Mit etwas Übung und
Liebe zu kleinen Details lässt sich der schwarz-weiße Genuss auch
hierzulande zaubern.

„Der vollkommene Milchschaum ist feinporig wie Eischnee und entsteht nur
dann, wenn Zutaten und Technik stimmen“, weiß der Münchner Kaffee-Experte
Thomas Leeb, der Schulungen zum perfekten Genuss von Cappuccino & Co.
durchführt.

Sein persönlicher Milchfavorit ist Frischmilch mit 3,5 Prozent
Fett. Manche Molkereifachleute und Hersteller von Kaffeemaschinen schwören
dagegen auf die ultrahocherhitzte Variante mit 1,5 Prozent Fett. Für
besondere Schaumstabilität soll eine spezielle Cappuccinomilch mit erhöhtem
Proteingehalt sorgen.

Auch die Wissenschaft versucht, das Geheimnis der Schaumbildung zu lüften.
„Welche Milch sich besonders gut aufschäumen lässt, können wir zur Zeit noch
nicht beantworten“, erklärt Dr. Peter-Christian Lorenzen vom Institut für
Chemie und Technologie der Milch in Kiel.

Für die Schaumbildung sind vor
allem die Milchproteine verantwortlich, deren Anteil in der Milch etwa 3,4
Prozent ausmacht. Wenn es mit dem Schaum nicht klappen mag, lautet ein
wichtiger Tipp, das Aufschäumgefäß auf Spülmittelreste und Fett, den
Schaumkillern Nummer Eins, zu untersuchen.

Und das passiert bei gelungener Schaumschlägerei im Detail: Beim Aufschäumen
werden mit Hilfe mechanischer Energie oder Dampf Luftbläschen in die Milch
eingeschlagen. So kommt es zur Entfaltung der Proteine. Diese reagieren
untereinander und umschließen die Luftblasen. Durch Anlagerung weiterer
Proteinmoleküle stabilisiert sich der Schaum. „Das Ergebnis sollte cremig
wie Sahne sein und keine sichtbaren Luftblasen mehr haben“, schildert
Kaffeespezialist Leeb aus seiner langjährigen Erfahrung. Für den Traum vom
Schaum dürfen die Luftbläschen nicht größer als ein halber Millimeter sein.
Je kleiner sie sind, um so haltbarer ist der Schaum.

Wichtig: Die gesamte
Milchmenge gut aufschäumen, damit sich der Espresso in einem Schaumgebirge
wiederfinden kann. Viel Milchschaum und wenig Espresso lautet das Geheimnis
eines echten Cappuccino. Leeb empfiehlt dafür 15 cl Milch und 3 cl Espresso
– mehr Kaffee verwässert nur. Schöne Schaumbildung ist letztlich auch vom
System abhängig, das zum Aufschlagen benutzt wird, sprich Mixstab oder
Dampfventil, sogar die Form des Milchkännchens spielt laut Leeb eine Rolle.

Die besten Resultate erzielt ein leistungsstarker Dampfaufschäumer. Das
Kännchen sollte aus Edelstahl und konisch geformt sein. Ein weiterer
Erfolgsgarant ist die richtige Temperatur der Milch. Sie sollte aus dem
Kühlschrank kommen und zwischen sechs bis acht Grad kalt sein.

Nach Beobachtung Leebs bevorzugen immer mehr Genießer Kaffee mit Milch. Mit
gutem Grund: Die Milch bindet Gerbstoffe und nimmt herbem Kaffee damit den
bitteren Geschmack. Zusätzlich puffert sie Säuren und macht ihn so
bekömmlicher.

Eine weitere Trend-Kaffeespezialität mit Milch ist der Latte
macchiato (übersetzt gefleckte Milch), ursprünglich in Italien ein
Kindergetränk. Er besteht aus drei Schichten Milchschaum – unten fast
flüssig, in der Mitte etwas fester und oben kompakt. Durch Zugießen von
Espresso entsteht ein dreifarbiges Getränk – wenn alles perfekt zubereitet
wurde. Wenn es nicht gleich klappt, nicht verzweifeln.

Nahrung aus dem Genlabor

Bislang ist ausgewiesenes Gen-Food noch die
Ausnahme in deutschen Supermarkt-Regalen. Wohl nicht mehr lange. Denn
die Gentechnik in Deutschland soll staatlich gefördert werden.

Umfragen haben ergeben: Die Mehrheit der Deutschen will kein Gen-Food
auf dem Teller. Doch wie groß ist die Gefahr wirklich, und wie kann
man sich schützen? Die Frauenzeitschrift FÜR SIE geht in ihrer
aktuellen Ausgabe vom 16. Mai 2006 diesen Fragen nach.

Derzeit sind 25 Gen-Pflanzen (verschiedene Sorten Mais, Raps, Soja
und Baumwolle) in der EU zugelassen. Jedes gentechnisch veränderte
Lebensmittel muss bei der Europäischen Behörde für
Lebensmittelsicherheit getestet werden, bevor es auf den Markt kommt.
Vor allem wird auf bekannte, allergieauslösende Stoffe untersucht.
Allerdings fehlen Langzeitstudien: In Europa muss ein gentechnisch
verändertes Lebensmittel nur 28 Tage an Tiere verfüttert werden, bei
großen Bedenken maximal 90 Tage. „In dieser kurzen Zeit lässt sich
lediglich feststellen, ob ein Lebensmittel hochgiftig ist“, so Katja
Moch in FÜR SIE. Sie ist Biologin am Öko-Institut in Freiburg.
Mittel- oder langfristige gesundheitliche Schäden werden demnach gar
nicht erfasst.

Ein anderer Kritikpunkt, der immer wieder geäußert wird, bezieht
sich auf die Kennzeichnung „Gentechnisch verändert“, auf die
Hersteller – wenn möglich – gern verzichten. Zu ungenau sei die
rechtliche Vorgabe, sagen die Verbraucherschützer. Fraglich sei
beispielsweise, ob Zusatzstoffe, Vitamine und Aromen als
genmanipuliert ausgewiesen werden müssen. Nicht gekennzeichnet werden
auch Fleisch, Eier und Milch von Tieren, die mit Gen-Mais und -Soja
gefüttert werden, oder Käse, der mittels gentechnisch veränderter
Enzyme hergestellt wird.

Wer also sicher gehen will, dass kein Gen-Food auf den Tisch
kommt, sollte auf die Ware mit Öko-Siegel zurückgreifen und unter
www.einkaufsnetz.org die
entsprechende Greenpeace-Broschüre herunterladen, empfiehlt FÜR SIE.

Weitere Infos: www.transgen.de
Quelle: FÜR SIE

Spargel und Wein – eine sinnliche Affäre

Wenn zum ersten Mal im Jahr der frische Spargel auf dem Teller duftet und sich dazu ein leichter deutscher Wein im Glas entfaltet, hat der Frühling endgültig Einzug gehalten. Der aromatische Duft des Spargels und das anregende Bukett des Weins verbinden sich zu einem Fest für die Sinne. Schon seit Jahrhunderten werden den beiden heilende Wirkungen für Geist und Seele nachgesagt. Denn das edle Gemüse und sein ebenbürtiger Begleiter, der Wein, sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.
Im Idealfall wachsen Spargel und Reben in unmittelbarer Nachbarschaft, wie beispielsweise in Rheinhessen, Baden, Pfalz und Sachsen.

Die deutschen Winzer bieten zahlreiche Weinsorten an, die sich harmonisch zum Spargel gesellen. Worauf es bei der Weinauswahl ankommt, zeigen wir im Folgenden. Wie wäre es beispielsweise mit einem filigranen Weißburgunder, der mit seinen feinen nussigen Noten förmlich darauf brennt, mit dem Spargel, Kartoffeln und gehaltvoller Sauce Hollandaise eine genüssliche Verbindung einzugehen? Auch ein feingliedriger Silvaner aus Rheinhessen oder aus Franken ist zu den Spargelklassikern sehr zu empfehlen. Grundsätzlich sollten die Aromen im Wein dem delikaten Gemüse den geschmacklichen Vortritt lassen.

Dann gehen die Weine mit dem Spargel eine harmonische Verbindung ein. Kommen Kräuter ins Spiel, Estragon oder Kerbel beispielsweise, empfiehlt sich auch ein frischer Grauer Burgunder, der dem etwas ausdrucksvollerem Miteinander den letzten Pfiff verleiht. Riesling ist ebenfalls ein idealer Begleiter zu Spargel. Damit seine typische Säure nicht zu sehr auftrumpft, empfiehlt sich die Riesling Classic Variante mit seiner harmonisch-trockenen Art. Auch halbtrockener Riesling beispielsweise aus dem Rheingau ist zu Spargel und rohem Schinken, Schnitzel und Koteletts immer willkommen.

Spargel und Fisch, etwas gebratener Lach, Saibling oder auch Lachsforelle suchen ebenfalls gerne die Gesellschaft von Riesling. Mildere Zubereitungsarten, leicht pochiert mit delikater Sauce serviert, sind wiederum perfekte Partner zu Silvaner oder Weißburgunder. Auch badischer Gutedel zum Spargel ist ein Klassiker! Er ist besonders beliebt wegen seiner milden Säure und daher zu allen leichten Gerichten zu empfehlen.

Bei der klassischen Spargel- Schinkenkombination beispielsweise spielt die salzige Komponente auf erfrischende Weise mit den feinen Aromen im Wein. So entstehen ganz neue Genüsse, so vielfältig und einzigartig, wie die Spargelsaison für Genießer nun mal ist. Wer Spargel gerne in Gesellschaft von Garnelen und Scampis schätzt, sollte auf eine eher milde Zubereitung der Krustentiere achten, damit das delikate Spargelaroma nicht überdeckt wird. Als Wein empfiehlt sich dazu ein Weißer Burgunder oder Silvaner, beide schwimmen mit diesem Menü auf einer gemeinsamen „Aromawelle“.

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Hotels sollten ihre Sicherheit überprüfen

Die Fußballweltmeisterschaft, eines der größten Sportereignisse der Welt, rückt immer näher. Eines der zentralen Themen war und ist die Sicherheit während der WM. Um diese zu gewährleisten, wird ein umfangreicher Stab von Helfern aus den verschiedensten Bereichen rekrutiert. Zahlreiche Polizeibeamte, Feuerwehrleute und Mitarbeiter von Rettungsdiensten werden im Einsatz sein, um friedliche Spiele zu gewährleisten. Doch wie sieht es in dieser Zeit mit der Sicherheit abseits des WM-Geschehens aus?, fragt der Fachverband für Qualität in Hotels, Krankenhäusern und Altenheimen (FQH).

„Wer meint, die Helfer seien ja nur für die Dauer des Spiels im Einsatz, irrt gewaltig“, betont Ulrich Jander vom FQH. Während der WM-Begegnungen werden zahlreiche Sicherheitskräfte für mehrere Stunden in und um die Austragungsorte herum im Einsatz sein.
„Wenn man davon ausgeht, dass die Helfer in der Regel sechs Stunden vor dem Anpfiff da sind, plus zwei Stunden während der Spielzeit, plus zwei Stunden bis sie wieder nach Hause fahren kommen schnell zehn Stunden zusammen“, rechnet Jander vor. Kommt es während dieser Zeit zu einem anderen Schadensgroßereignis sind personelle Engpässe programmiert, glaubt der Sicherheitsfachmann. Zumal man nicht vergessen sollte, dass die Fußballweltmeisterschaft einen ganzen Monat dauert. Das sei ein echter Kraftakt für die Rettungskräfte, so Jander.

Natürlich werde zum Beispiel die Feuerwehr immer eine Mindestbesetzung haben, doch sei es durchaus denkbar, dass bei einem Hotelbrand eine komplett andere Mannschaft zum Löschen anrückt, die das Hotel und die räumlichen Gegebenheiten vielleicht gar nicht kennt. Der Fachverband empfiehlt allen Hoteliers, sich auf diese Möglichkeit vorzubereiten und ihr Brandschutzkonzept zu überprüfen.

Auch im Bereich der Polizei sieht Jander mögliche Sicherheitslücken für die Hotels durch abkommandierte Beamte. Daher empfiehlt er den Hotels, schon jetzt entsprechende Konzepte zur Sicherheit der Gäste zu erarbeiten, damit Diebe beispielsweise gar nicht erst die Möglichkeit zum Stehlen bekommen. Noch sei genügend Zeit sich auf den möglichen Ernstfall vorzubereiten.

Mehr Informationen unter:
www.bundesfachverband.org und
www.betriebsfeuerwehr.org

Tim Mälzer: Last-Minute-Osteressen

Tim Mälzer empfiehlt zu Ostern: “ Coq au Coco“

Was kochen Sie zu Ostern? Tim Mälzer kocht dieses Jahr Coc au
Coco, das exotisch klingende UND schmeckende „Essen und Trinken für
jeden Tag-Rezept“. Tim Mälzer’s tief schürfende Oster-Betrachtungen
dürfen natürlich nicht fehlen:

Tim Mälzer: „Auch zu Ostern stellt sich immer wieder die Frage:
was war zuerst da, das Ei oder das Huhn? Heute wollen wir uns aber
ausschließlich um das Huhn kümmern, denn dieses wollen wir
zubereiten. Dafür nehmen wir zunächst die Keulen, die halbieren wir
im Gelenk, würzen sie rundherum mit Salz, Cayennepfeffer und
Paprikapulver. Dann erhitzen wir Öl in einem Bräter und braten die
Hühnerkeulen rundherum für 8 Minuten an. In der Zwischenzeit schälen
wir und halbieren wir eine Zwiebel und schneiden diese in ca. 1cm
dicke Halbringe. Anschließend verrühren wir Apfelsaft, Wasser,
Kokosnussmilch und Erdnusscreme, geben die Zwiebeln zu den
Hühnerkeulen hinzu, löschen das Ganze mit der Flüssigkeit ab und
lassen das für ca. 15 Minuten vor sich hin schmoren.“

Exotik verleiht die Kokosmilch. Die gibt es ja mittlerweile in
fast jeden Supermarkt. Falls Sie einmal nicht die ganze Dose
aufbrauchen sollten, können Sie den Rest übrigens bedenkenlos
einfrieren. Doch nun weiter im Rezept mit Deckel-Hantel-Charakter.
Tim trainiert schon mal seine Oberarmmuskulatur mit Deckelanheben.

Tim Mälzer: „Was uns jetzt noch zu einem schmackhaften „Coq au
Coco“ fehlt, ist ein bisschen Gemüse. Und dafür schälen wir Möhren
und schneiden diese in ca. 4 cm lange und jeweils 1 cm breite Stücke,
putzen ein paar Champignons, halbieren diese ebenfalls und geben das
Ganze zum Huhn, das wir dann für weitere 5 bis 8 Minuten köcheln
lassen. Die Sauce müssen wir jetzt noch mit Salz und Cayennepfeffer
abschmecken. Wir zupfen ein paar Korianderblättchen, verteilen die
gleichmäßig über die Hühnerkeulen, schneiden eine Limette in 8
Spalten und servieren diese dazu.
Das ist zwar nicht das klassisch französische Rezept von dem „Coq au
Vin“, sondern ein eher thailändisch inspiriertes „Coq au Coco“, ist
aber dadurch nicht minder lecker.

Weitere schnelle, einfache und leckere Rezepte finden Sie in der
neuen Ausgabe von „essen&trinken – Für jeden Tag“, der
Kochzeitschrift im Taschenformat und im Internet unter
www.fuerjedentag.de

Steinzeitdiät

Unausgewogene Ernährung bei Steinzeitdiät ist riskant

Rasant verbreitet sich derzeit die These, Eiweiße
seien der Schlüssel zur Traumfigur. So empfiehlt die Steinzeitdiät
den gesamten Energiebedarf bis zu 35 Prozent mit Proteinen aus
Fleisch, Fisch und anderen eiweißreichen Produkten zu decken. Zu
große Proteinmengen können den Körper jedoch überlasten. Darum ist
eine sehr eiweißreiche Ernährung, wie sie die Steinzeitdiät
empfiehlt, riskant. Die Proteinzufuhr in Deutschland betrage bereits
das Doppelte bis Dreifache der für den Menschen notwendigen Menge,
sagt Hannelore Daniel, Professorin für Ernährungsphysiologie am
Wissenschaftszentrum Weihenstephan in der Zeitschrift stern GESUND
LEBEN (EVT 29. März 2006). Das hat gesundheitliche Konsequenzen:
Die
Abbauprodukte von Eiweiß begünstigen die Entstehung von
Arteriosklerose, und die Niere kann diese nicht in unbegrenzter Menge
ausscheiden. Ist der Proteinanteil in der Nahrung zu hoch, gerät der
Kalziumhaushalt durcheinander. Nierensteine und schlimmstenfalls
poröse Knochen können die Folge sein.

Iss Dich glücklich!

Schokolade macht glücklich – und dick. Doch bei
Schmuddelwetter und Schneematsch sieht man über Letzteres gern
hinweg. Denn gerade in der dunklen Jahreszeit liefert Schokolade dem
Körper die Glückshormone, die ihm durch den Lichtmangel fehlen.
„Damit der Körper das Glückshormon Serotonin produzieren kann,
braucht er Tageslicht“, erklärt Alexandra Krotz,
Ernährungswissenschaftlerin bei der Techniker Krankenkasse (TK).
„Doch neben Schokolade gibt es einige gesunde Ernährungs-Tricks, wie
man den Winter-Trübsinn vertreiben kann.“

Serotonin ist ein stimmungsaufhellender Botenstoff – die
Schlüsselsubstanz fürs Glücklichsein. Wie hoch der Serotoninspiegel
im Gehirn ist, hängt hauptsächlich davon ab, wie viel Tageslicht der
Mensch aufnimmt. Doch auch bestimmte Nahrungsmittel können ihn
beeinflussen. „Gesunde Glücklichmacher sind zum Beispiel Bananen,
Ananas und Kiwis sowie rohe Paprika und reife Tomaten“, empfiehlt
TK-Expertin Krotz. „Genau wie Fisch enthalten sie die Aminosäure
Tryptophan, den Grundbaustein des Serotonins.“ Fisch hat zusätzlich
den Vorteil, dass das enthaltene Jod die Schilddrüsenfunktion
mobilisiert und den Zellstoffwechsel anregt – ein Energieschub für
den Körper.

Besonders wichtig fürs Wohlbefinden ist auch Magnesium: Es hilft
dem vegetativen Nervensystem und ist ein Schutzschild gegen Stress.
Magnesium-Riesen sind vor allem Milch- und Vollkornprodukte sowie
Bananen, Beerenobst und Geflügel. Außerdem kann ein Griff in die
Gewürzkiste glücklich machen. Alexandra Krotz: „Muskat und Chili zum
Beispiel wirken anregend. Chilischoten enthalten den Scharfmacher
Capsaicin, der auf der Zunge brennt und dazu führt, dass im Gehirn
das Glückshormon Endorphin ausgeschüttet wird.“

Auch Sport kann Medizin für die Seele sein und dem Körper
Glückshormone entlocken. Den besten Gute-Laune-Effekt hat
regelmäßiges, moderates Ausdauertraining, das Spaß macht – vielleicht
Walking, Schwimmen oder Skilanglauf.

Weitere Informationen bieten die beiden TK-Broschüren „Ernährung“
und „Bewegung“, die in jeder TK-Geschäftsstelle kostenlos erhältlich
sind und unter www.tk-online.de zum Download bereit stehen.

TEST ACE-Saft

Um gesund durch den Winter zu kommen, braucht man Vitamine. Doch die
meisten ACE-Säfte, die Erkältungen vorbeugen sollen, schaden mehr als sie
nützen. Zu diesem Ergebnis kommt eine große Untersuchung von 30 ACE-Drinks,
die das Frankfurter ÖKO-TEST-Magazin in seiner aktuellen Januar-Ausgabe
veröffentlicht. Das Heft mit den vollständigen Testergebnissen steht ab
sofort im Zeitschriftenregal.

Besonders problematisch ist, dass viele Hersteller künstliches Betacarotin
in ihre Säfte mischen, oft sogar mehr, als es das Bundesinstitut für
Risikoforschung (BfR) empfiehlt. Bereits in geringen Dosen führte das
synthetische Vitamin zu erhöhten Lungenkrebsraten bei Rauchern und zu
erhöhter Sterblichkeit bei Herzkranken. Weitere Kritikpunkte der
Untersuchung waren unter anderem problematische Farb- oder
Konservierungsstoffe.