Kolja Kleeberg

Köche und Moor: Unterwegs mit Sternekoch Kolja Kleeberg

Max Moor ist mit Sternekoch Kolja Kleeberg in Brandenburg unterwegs, dieses Mal auf der Suche nach regional produzierten Zutaten für Koljas Osterrezept „Geschmorte Zickleinschulter mit eingemachten Karotten, Chicorée und Kapernpesto“.

Sehr feines Ziegenfleisch finden Max und Kolja im Ökodorf Brodowin, einem Bio-Vorzeigebetrieb, der Ziegen im großen Stil züchtet. Doch während sich Ziegenmilch großer Nachfrage erfreut, ist das schmackhafte Fleisch der Ziegen hierzulande nur wenigen bekannt. Deshalb braucht Brodowin mehr Kunden wie Kolja, der das feine Fleisch der Ziegen zu schätzen weiß.

Das nächste Ziel von Max und Kolja liegt im Spreewald. Dort residiert auf Landgut Pretschen der ungekrönte König des Chicorées: Sascha Philipps Bio-Chicorée zeichnet sich durch seine zarten Blätter und eine milde Süße aus. Gerade ist Erntezeit seines Chicorées, der in einem aufwendigen Verfahren im Dunkeln austreibt und gedeiht.

Die Ölmühle an der Havel ist ein familiengeführter Betrieb, der regionale Saaten verarbeitet und zu feinsten Qualitätsölen presst. Bevor sich Max und Kolja in ihr gemeinsames Kochabenteuer stürzen, testen sie hier die feinen Speiseöle auf der Suche nach einem Aroma, das Brandenburgs Saaten und Böden in idealer Weise repräsentiert.

Heute im RBB TV um 18.40 Uhr / 20.4.2014

Kolja Kleeberg: www.kolja-kleeberg.de/welcome/index.htm

Oliver Rietzke und Hannes Oehler

Wie schmeckt es bei der Bundeskanzlerin?
Dieses und viele andere Geheimnisse lüftet die
NOCTI VAGUS Kochschule ab August 2012. Die
Spitzenköche Oliver Rietzke und Hannes Oehler
verköstigten bereits die politische Prominenz, wie
Angela Merkel, Gerhard Schröder oder Horst Köhler.
Nun vermitteln sie ihr Wissen unterhaltsam an
Interessierte.

Den Auftakt der neuen Kochseminar-Reihe in Berlins
bekanntem Dunkelrestaurant bildet der Kurs „Berliner
Küchengeheimnisse“. Bei diesem geht es um die
Zubereitung regionaler und zum Teil längst
vergessener Spezialitäten,wie der „Beamtenstippe“
und dem „Armen Ritter“.

Für „Schokoholiker“ bietet das Haus den Kurs „Schokoladenträume“, der feinste
Schokoladen mit Herzhaftem verbindet und den Genießer auf keinen Fall verpassen
dürfen.
Nebenbei plaudern die Promi-Köche über die genüsslichen Vorlieben der Prominenz
aus Politik und Wirtschaft. Danach heißtes mitmachen, Spaß haben und Neues
erlernen.

Höhepunkt der Kochkurse ist das Dinner in the Dark, bei dem die selbst zubereiteten
Köstlichkeiten im Dunkeln genossen werden.
Im Herbst/ Winter 2012 veranstaltet das Restaurant Kochkurse für Singles, erotische
Kochkurse und zu Weihnachten wird es festlich in der ersten Kochschule der Welt
die Hell und Dunkel verbindet und die Sinne sensibilisiert.
Termine:

„Berliner Küchengeheimnisse“ Sonntag, 11.08.2012 ab 11 Uhr
„Schokoladenträume“ Sonntag, 26. 08.2012 ab 11 Uhr
Preise:89 EUR inkl. Kochkurs, Fingerfood, Sektempfang, 4-Gänge Menü und Softgetränke
Wo?
Dunkelrestaurant NOCTI VAGUS – Saarbrücker Str. 36-38 – 10405 Berlin
Reservierung: 030 / 74 74 91 23 – www.noctivagus.com – kontakt@noctivagus.de

Essen im Dunkeln – Erlebnisgastronomie in Wien Neubau

Essen im Dunkeln – Erlebnisgastronomie in Wien Neubau

Noir präsentiert ein einzigartiges Konzept und edle Speisen

Man betritt das Restaurant der anderen Art
über ein einladendes Portal. Bereits beim
Betreten des Lokals wird einem klar, hier erlebt man etwas Einmaliges.
In edler Clubatmosphäre werden Aperitifs gereicht und man wird vom
überaus freundlichen Personal umsorgt. Gespannt wird Stellung bezogen
bevor sich eine andere Welt eröffnet. Dann beginnt eine Reise in
absolute Dunkelheit, umströmt von herrlichen Gerüchen und einer lauen
Briese aus der afrikanischen Savanne. So beginnt im neu eröffneten
Dunkelrestaurant Noir ein spannender und kurzweiliger Abend,
angereichert mit kulinarischen Highlights.

Durch den Abend führen Guides, die in der Dunkelheit zuhause sind.
Sobald man nämlich die gemütliche Lounge verlässt, ist man auf deren
Hilfe angewiesen. Tatsächlich befindet man sich in absoluter Dunkelheit.
Leuchtende Gegenstände und Wertsachen werden in einem eigens dafür
vorgesehenen Spind gesichert.
Über Stufen geht es dann im Gänsemarsch einen Stock tiefer und das
Abenteuer beginnt. Wenn alle Sitzplätze bezogen sind, erfolgt die
Bestellung der Getränke. Die Speisen werden bereits in der Lounge
ausgewählt. Um die Spannung zu erhöhen, sind die Speisekarten mit
verschlüsselten Botschaften versehen. Es wird zwar erkennbar, in welche
Richtung die jeweiligen Mehrgängigen Menüs führen werden, doch exakte
Angaben wie „Pfeffersteak“ sucht der Gast vergeblich. Zum Konzept gehört
nämlich auch das Erschmecken der einzelnen Speisen.

Nach Erhalt der Getränke erkennt man dann rasch, dass die sonst
einfachen Verrichtungen, wie etwa das Einschenken eines Glases oder das
Essen der Suppe im Dunkeln zu einem schwierigen Unterfangen werden kann,
wenn kein Licht vorhanden ist. Da aber jedem Tisch ein eigener Guide
zugeteilt ist, werden eventuelle Probleme schnell behoben. In jedem Fall
erwartet die Gäste ein spannender Abend, der lange Gesprächsstoff
bietet. In der Longe herrscht anschließend immer ein riesen Trubel. Bei
gepflegten Bieren und herrlichen Weinen wird bis spät in die Nacht das
Erlebte diskutiert.

„Wir haben erst kurz geöffnet, doch wir können uns bereits jetzt freuen.
Unsere Gäste sind begeistert. Unser erfahrener Koch aus der
Spitzengastronomie Wiens verwöhnt die Gaumen und erst im Nachhinein
erfahren die Gäste, was da so hervorragend geschmeckt hat. Durch die
Dunkelheit und die verschiedenen Einflüsse an Geräuschen und Gerüchen,
die unser jeweiliges Motto mit sich bringt, vergessen die Menschen die
Zeit und amüsieren sich prächtig.“, so Stephan Jahnke, Sprecher des
Projektes.

„Auch wir waren vom Konzept begeistert“, so ein Sprecher von
Ottakringer. „Deshalb haben wir zusätzlich noch einmal eine Ladung Bier
gesponsert.“ Für alle Interessenten gibt es nun einen kostenfreien
Begrüßungspfiff, abzuholen bis 15. Dezember.

Ziel der Betreiber ist, den Sehenden nahe zu bringen, dass eine
Erblindung keineswegs eine Behinderung im tieferen Sinne des Wortes ist.
Bei blinden Menschen sind alle anderen Sinne sehr stark ausgebildet.
Eine Eigenschaft die sich die Gesellschaft zu Nutze machen kann. Sie
gehen zur Schule, auf Universitäten und haben teils eine hervorragende
Ausbildung. Trotzdem schrecken die meisten Betriebe davor zurück, Blinde
einzustellen. Sowohl Stephan Jahnke, der seit Jahren mit Blinden
zusammenarbeitet, als auch Kevin Möhring, der Gastroexperte, wollen mit
dem Noir veranschaulichen, dass Qualität und gute
Servicedienstleistungen Nichts mit dem Augenlicht zu tun haben und
bieten dabei noch einen wirklich unterhaltsamen Abend.

Für einen Besuch des Noirs wird eine Reservierung empfohlen, aber man
kann auch einfach die tolle Cocktailbar besuchen ohne speisen zu müssen.
Das Noir bietet praktisch mehrere Gastromöglichkeiten in einem.

www.noirvienna.at

Küchenpartys und Dinner im Dunkeln

Küchenpartys und Dinner im Dunkeln

Das neue Kursprogramm von „Erlebniskochen & Weinschmecken“ eröffnet Weinliebhabern
wie kochbegeisterten Genießern mit teilweise außergewöhnlichen Kochkursen und
Genussaktionen einen neuen Umgang mit kulinarischen Köstlichkeiten.

In renommierten
Restaurants und Hotels erwarten die Kursteilnehmer überraschende Kombinationen von
Themen und Aromen, aber auch viele gute Tipps und Anregungen.

Köche und Gastrofachleute aus den unterschiedlichsten Bereichen bieten für jedes Geschmacksinteresse
und jeden Erfahrungsgrad am Herd den passenden Kurs. Meist ist die
Kreativität der Teilnehmer gefragt: Da werden zum Beispiel im Lindenkrug die geeigneten
Zutaten selbst ausgewählt und das neue Lieblingsgericht bei einer „Küchenparty“ kreiert. Im
5th Avenue im Arabella Sheraton Hotel werden mit Hilfe von wahrhaften Lebensmitteldesignern
geschickt Aromen miteinander kombiniert, in der Winebar Vintage perfekt kultivierte
europäische Reben im Weinanbau Argentiniens erschmeckt. Sommelier Biagio Tropeano
enthüllt in seiner Wine Academy scheinbar Gegensätzliches wie Wein und Schokolade als
Delikatesse.

Grenzüberschreitende Erfahrungen über den Speise-Genuss hinaus vermittelt das Seminar
„Mit Kommunikation vom Dunkel ins Licht“, bei dem der Diplom-Ökonom und ehemaliger
Conti-Finanzchef Dr. Peter Loeschner bei einem Menü, das teilweise im Dunkeln serviert
wird, unserer Wahrnehmung auf den Grund geht: Wie sich herausstellen wird, hängt die Beurteilung
unseres Gesprächspartners und unseres Geschmacks erheblich von unserem visuellen
Eindruck ab! (19.2., 12.3., 16.4.) Auch bei „Vernascht! Ein erotisches Dinner“ in der
Brasserie Fresko im passend zum Thema dekorierten Ambiente, versprechen nicht nur die
Ingredienzien in den Speisen, sondern auch die Gesangseinlagen der Opernsängerin Heidrun
Klava einen mehr als nur kulinarisch anregenden Abend (26.2., 28.5.).

Die Kurse beginnen am 7. Februar 2010 und finden an zwei bis drei Terminen bis 30. Mai in
kleinen Gruppen in der Region Hannover statt. Das komplette Programm ist im Internet unter
www.erlebniskochen.de oder in öffentlich im Raum Hannover ausgelegten Flyern zu erfahren.

Die Preise für einen Kurs liegen zwischen 40 und 95 Euro.

Volle Kanne – Service täglich

ZDF, Dienstag, 03.02., 09:05 – 10:30 Uhr

Heute zu Gast im Studio: Schauspieler Markus Majowski. Als Tele-fonverkäufer T. Neumann in einem Werbespot erreichte er bundesweit Kult-status. Subtile Komik beweist der Berliner auch in der erfolgreichen Sketch-Comedy-Serie ‚Die Dreisten Drei‘. In verschiedenen Film- und Theaterrollen wie ‚Die rote Meile‘ oder ‚Rossini‘ begeistert Majowski als vielseitiger Cha-rakterdarsteller. Momentan ist er in dem Stück ‚Komödie im Dunkeln‘ im Be-rliner Theater am Kurfürstendamm zu sehen.

Top-Thema: Abzocke bei Billigfliegern
Einfach lecker: Bayerische Vanillenudeln – Kochen mit Armin Roßmeier
Clever einkaufen: Schnurlostelefone im Test
PRAXIS täglich: Depression – was hilft wirklich?
Reportage: Trends von der Modemesse ‚cpd 2009‘

Restaurantkritik „unsicht-Bar“: Dinner im Dunkelrestaurant – Berlin

Experimentierfreudige können dieses ungewöhnliche Essen unter anderem in der „unsicht-Bar“ erleben, die es in Köln, Berlin und Hamburg gibt. Gourmet Report testete das Dunkelrestaurant in Berlin Mitte

In immer mehr Städten bieten Restaurants mittlerweile eine besondere Form der Erlebnisgastronomie an. Dabei geht es nicht um Varieté oder Musik, sondern um Dinner im Dunkeln, ein sogenanntes Dunkelrestaurant. Eine unvergessliche Erfahrung, denn die Sinne werden auf ungewohnte Art und Weise angesprochen. Wetten, dass es nicht so einfach ist, zum Beispiel Sellerie von
Lauch zu unterscheiden, wenn man nicht sieht, was da eigentlich auf dem Teller liegt?

Experimentierfreudige können dieses ungewöhnliche Essen unter anderem in dem Dunkelrestaurant „unsicht-Bar“ erleben, die es in Köln, Berlin und Hamburg gibt. Seit März kann die unsicht-Bar Berlin mit einer Besonderheit
aufwarten: der ersten Lanson-Private-Lounge für Gäste, die in einem diskreten Bereich dinieren wollen.

unsicht-Bar Berlin
Gormannstraße 14
10119 Berlin – Mitte
Tel.: +49 (0) 30 24342500
Fax: +49 (0) 30 24342501
reservierung@unsicht-bar-berlin.de
www.unsicht-bar.com

Gourmet Report testete das Dunkelrestaurant „unsicht-bar“ in Berlin Mitte. Es gibt 4 Menus, Änderungen sind nicht möglich, man kann auch nur nach Vegetarisch, Fisch, Lamm oder Rind bestellen, ohne genau zu wissen, was man bekommt. Ein Dreigang Menü kostet zwischen 40 und 50 Euro, eine Suppe dazu als 4 Gang 4,50 Euro.
Die Qualität der Speisen ist substandard, sehr viel Convenience. z.B. die öligsten Krupuk Chips, die dann auch noch im Salat angeweicht sind. Die meisten warmen Speisen sind zerkocht oder in Butter ersoffen. Für den relativ hohen Preis absolut unangemessen.
Der Service von blinden Kellnern ist ausgesprochen liebenswürdig, aber sehr schwerfällig und langsam.
Fazit: Zum Essen gehen eigentlich ungeeignet. Als Gaudi, um mit Freunden einen lustigen Abend zu verbringen und eine neue Erfahrung zu erleben, ist es akzeptabel. Auch für Kinder geeignet. Vielleicht besser als McDonalds zum Kindergeburtstag.

Wir haben die Erfahrung jetzt und werden höchstwahrscheinlich nie wieder hingehen, solange sich nicht die Küche mehr Mühe gibt und anständig und frisch kocht und auf Garzeiten achtet.

Best of Hamburg

Zeitschrift präsentiert Highlights der Hamburger Gastronomie

„Best of Hamburg“, das Magazin für die Metropolregion, präsentiert auch in der jetzt am Kiosk erhältlichen Ausgabe wieder Porträts der hanseatischen Prominenz und stellt die Highlights der Hamburger Gastronomie vor.

Der überformatige Hochglanztitel „Best of Hamburg“ ist das anspruchsvolle Magazin sowohl für den stolzen Hamburger als auch den interessierten Gast. In großzügig dimensionierten Foto-Reportagen erfährt der Leser Wissenswertes und Kurioses vom „Tor zur Welt“, dessen Bewohner und Gäste. In der neuen Ausgabe finden sich Geschichten über die Frontfrau in „Abba, das Musical“, Carolin Fortenbacher, die bei der Vorentscheidung zum Eurovision Songcontest auf den zweiten Platz kam. Für die Aktiven: spannende Geschichten über das Pilgern auf der westlichen Hanseroute. Und im Kulturteil gibt es Einblicke in die Ausbildungsstätte für Musicaldarsteller bei Joop van den Ende und ein wahnwitziges, fast schon größenwahnsinniges Projekt des Künstlers Andreas Schiller.

Doch Hamburg hat noch viel mehr zu bieten: Hamburg ist ja als Fashion- und Shoppingmetropole bekannt. Daher braucht man Lifestyle-Themen nicht lange suchen: Eine Präsentation einer Korsett-Werkstatt eröffnet völlig neue Perspektiven in das Tragen dieses Kleidungsstückes. Und die Frage „Was hat Wellness mit Well-being zu tun?“ wird ebenso beantwortet wie „Was ist schwarz und schmeckt nach …?“. Denn eine gastronomische Reportage über das Blinden-Veranstaltungszentrum „Dialog im Dunkeln“ hat das Redaktionsteam vor ungeahnte Aufgaben gestellt. Des Weiteren präsentiert der Verlag ein Künstler-Special über den Kult-Cartoonisten Gunga, der berühmt für seine deutschlandweit in den Medien veröffentlichten Vignetten ist. All dies wird natürlich wieder abgerundet durch die zahlreichen eindrucksvollen Fotos, die durch das verwendete Hochglanzpapier ihren besonderen Reiz haben.

Best of Hamburg umfasst ca. 100 Seiten und ist, selbstverständlich auch außerhalb von Hamburg, für 6,50 EUR im gut sortierten Bahnhofs- und Flughafenbuchhandel sowie in ausgewählten Verkaufsstellen im Zeitschriftenhandel erhältlich

Neues Gentechnikgesetz nützt Gentechnikkonzernen

BUND begrüßt Label „Ohne Gentechnik“

Anlässlich der Verabschiedung des neuen Gentechnikgesetzes durch den Deutschen Bundestag erneuerte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) seinen Vorwurf, Bundesregierung und Parlament hätten sich auf die Seite der Gentechnik-Industrie geschlagen. Landwirte, die weiterhin gentechnikfrei wirtschaften wollten, würden es nun schwerer haben. Zugleich begrüßte der Umweltverband die künftig mögliche Kennzeichnung tierischer Produkte mit dem Label „Ohne Gentechnik“, die SPD und Bundesagrarminister Horst Seehofer gegen den Widerstand großer Teile von CDU/CSU durchsetzen konnten. Diese Kennzeichnung werde aller Voraussicht nach dazu führen, dass für Verbraucher auch bei konventionell erzeugten Milch- und Fleischprodukten und bei Eiern klar erkennbar werde, dass sie von Tieren stammten, die mit gentechnikfreien Futterpflanzen gefüttert wurden.

Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender: „Die große Koalition hat leider die Chance vertan, die gentechnikfreie Landwirtschaft dauerhaft zu sichern. Damit hat sie sich gegen die Mehrheit der Menschen in Deutschland gestellt. Zur Resignation besteht jedoch kein Grund. Im Gegenteil, jetzt sind die Landwirte und Verbraucher am Zuge. Sie können den Gentechnik-Konzernen die Rote Karte zeigen, indem Landwirte gentechnikfreie Regionen gründen und die Konsumenten nach Produkten mit der Kennzeichnung `Ohne Gentechnik` fragen.“

Das Label „Ohne Gentechnik“ sei ein großer Fortschritt. Während die Verbraucher bei tierischen Produkten wie Milch, Fleisch und Eiern bisher vollkommen im Dunkeln tappten, ob die Tiere gentechnisch verändertes Futter bekommen hatten oder nicht, werde die neue Kennzeichnung hier endlich für Klarheit sorgen.

BUND-Gentechnikexpertin Heike Moldenhauer: „Mit ihrer Kaufentscheidung können Verbraucher ab sofort aktiv beeinflussen, ob gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden oder nicht. Mit jedem gekauften Produkt, das die „Ohne Gentechnik“-Kennzeichnung trägt, drängen sie den Anbau ein wenig zurück. Noch verhalten sich Molkereien, Eierproduzenten und Fleischerzeuger abwartend. Da sie aber wissen, dass die Mehrheit der Menschen keine Gentechnik im Essen will, werden sie am Ende diese Nachfrage ihrer Kunden auch bedienen.“

Molekulare Cocktails

Über 50 Cocktails von Profis für Einsteiger und Fortgeschrittene
von Gabriele Randel

„Geschüttelt oder gerührt?“ – das war gestern! Heute trinkt man in den angesagten Bars rund um den Globus molekulare Cocktails: aufregende Kreationen mit überraschenden Effekten für die Sinne. Sie werden ganz oder teilweise mit den neuen Techniken der molekularen Küche hergestellt und erhalten dadurch eine andere, fast schon die Sinne verwirrende Konsistenz, klarere Aromen und eine völlig neue Optik.

Mit diesem Buch mit 50 Rezepten lassen sich die extravaganten Mixturen nun auch zu Hause herstellen: Cocktails leuchten im Dunkeln, werden zu Drops oder kaviarähnlichen Perlen, Flüssiges wird fest, zu Schaum oder fluidem Gel.

120 Seiten, 16,5 x 18,5 cm
Flexo-Einband, 14,90 Euro
mit Chemie Baukasten:
Umschau, ISBN 978-3-86528-649-9, 120 Seiten plus Baukasten, 49,90 Euro

Müritzlämmer

Müritzlämmer genießen bei Köchen einen hervorragenden Ruf. Sie werden unter natürlichen Bedingungen großgezogen und erhalten heimisches Futter. Manche Gourmets schmecken gar die Wiesenkräuter aus dem Fleisch heraus

Nicht der Hahnenschrei im ersten Morgenlicht ist es, mit dem Klaus Schwagrzinnas Arbeitstag beginnt, sondern ein Blöken im Dunkeln. Es ist viertel nach vier morgens, als sich der 48-Jährige aus dem Bett schält, um zum ersten Mal nach seinen Tieren zu sehen: nach den mehr als 1.300 Mutterschafen – und nach dem noch zahlreicheren Nachwuchs

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www.taz.de/dx/2007/05/19/a0046.1/text.ges,1