Smoothie

Drinks aus pürierten Früchten, Gemüse und Grünzeug liegen bei ernährungsbewussten Verbrauchern voll im Trend. In großer Geschmacks- und Farbenvielfalt füllen Smoothies die Kühlregale und die Obst- und Gemüse-Abteilungen.

Bislang ist der Begriff ‚Smoothie‘ nicht lebensmittelrechtlich geschützt oder definiert. Es gibt auch keine Vorschriften zu Herstellungsverfahren. Bei Fertigprodukten liefert die Verkehrsbezeichnung zumindest Hinweise auf die Zusammensetzung: Ein ‚Fruchtsaft-Smoothie‘ unterliegt der Fruchtsaft-Verordnung. Bei einer ‚Zubereitung aus Frucht und Fruchtsaft‘ oder einem ‚Multifruchtdrink aus Obstsaft und -püree‘ hingegen hat der Hersteller bei der Auswahl der Zutaten erhebliche Freiheiten. Ein kritischer Blick auf das Etikett zeigt, ob tatsächlich so viel Mango in der Flasche drin ist, wie das große Bild auf der Verpackung erwarten lässt, und welche weiteren Zutaten außer Obst und Gemüse noch mit dabei sind.
Und das Haltbarkeitsdatum erinnert: Ein gekühlter Fertig-Smoothie ist nur wenige Tage haltbar.

Qualität ist am 5-am-Tag-Logo erkennbar: Smoothies mit dieser Auszeichnung müssen mindestens zur Hälfte aus Mark, Püree oder stückigen Bestandteilen bestehen. Sie dürfen keinen zusätzlichen Zucker, keine Zusatzstoffe und keine isolierten Nährstoffe enthalten und nicht durch Wasserentzug konzentriert sein. „Menschen, die auf gesunde und abwechslungsreiche Ernährung achten, brauchen keine Smoothies. Doch eine 200- bis 250 Milliliter-Portion eines 5-am-Tag-Smoothies kann gelegentlich bis zu zwei Portionen Obst oder Gemüse pro Tag ersetzen“, erläutert Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst.
„Alternativ kann man natürlich seine Smoothies auch selbst pürieren und dabei immer neue Geschmacksvarianten ausprobieren.“ Vor allem der Sommer mit seiner großen Auswahl an knackigen Zutaten aus heimischem Anbau bietet sich für Smoothie-Experimente an.

Ob Fertigprodukt oder Eigenkreation – ein Durstlöscher ist ein Smoothie in keinem Fall. „Ein solcher Drink enthält so viele Nährstoffe, dass er als Zwischenmahlzeit bewertet werden muss“, sagt Seitz.
Eva Neumann, www.aid.de

Wirtschaftliches Handeln und qualitatives Kochen – ein Widerspruch?

Im Gegenteil – durch die Anwendung von betriebswirtschaftlichen Grundlagen in der Küche können Kosten definiert, Arbeitsabläufe optimiert, Deckungsbeiträge erhöht und Umsätze gesteigert werden. Dies schafft finanzielle als auch zeitliche Freiräume, um ein qualitativ hochwertiges Speisenangebot zu produzieren und somit die Gästeerwartungen zu erfüllen.

Wie Küchenleiter, Souschefs und motivierte Fachkräfte dies in ihrer Küche erreichen können, zeigt Ihnen der F&B Support im Praxisseminar „Betriebswirtschaftliches Handeln in der Küche“ vom 08.-09. Juni in Frankfurt auf. Die Teilnehmer erlernen die Kostenarten nach dem ABC-Schema des F&B Support‘s zu verteilen sowie Wareneinsatz- und Personalkosten zu kalkulieren. Weitere Themen des Seminars sind die Anwendung der Speisendiagnose, Ermittlung der Küchenproduktivität, Errechnung von aussagefähigen Kennzahlen und die Kalkulation mit Deckungsbeitrag.

Informationen: Telefon 02154 953 52 45,
www.f-bsupport.de.

David Kostner

Höchstgelegenes Haubenrestaurant Europas: „Schaufelspitz“ als erstes Restaurant in einem Gletscherskigebiet von
Gault Millau ausgezeichnet

Die Freude bei Küchenchef David Kostner und seinem Team ist groß über die Aufnahme in den Gault Millau 2013. 14 Punkte und damit die erste Haube verlieh der Hotelkritiker dem jungen Team. Und verspricht dem Besucher damit Hochgenuss auf knapp 3.000m.

Gault Millau, einer der renommierten Österreichischen
Restaurantguides zeigt sich von der Qualität und dem Ambiente des Bergrestaurants „Schaufelspitz“ angetan. „Das separiert gelegene Restaurant ist geschmackvoll, schlicht und modern gestaltet und vor allem kocht hier mit David Kostner tatsächlich ein Mann, der dies auch schon in Gordon Ramseys Londoner Pétrus oder bei Joël Antunès im Embassy tat“, schreibt er und beschreibt die Küche als modern und aromatisch zu Preisen, wie man sie in ganz Tirol sonst nicht bekommt. Dem Service bescheinigt er zuvorkommende Professionalität.

Kulinarischer Gipfel im Königreich des Schnees
Das exklusive Bedienungsrestaurant Schaufelspitz auf knapp 3.000 m Seehöhe ist das Herzstück der Berggastronomie am Stubaier Gletscher. Mit der Eröffnung des Restaurants „Schaufelspitz“ in der Bergstation Eisgrat 2010 hat man am Stubaier Gletscher den Qualitätsbegriff für die Berggastronomie neu definiert. Dies würdigt auch der Gourmetführer.

Edel und exquisit präsentiert sich das Restaurant. Nicht rustikal und trotzdem urgemütlich können sich in der modernen Zirbenstube 55 Gäste vom Küchen- und Serviceteam verwöhnen lassen. Ein wärmender Kamin macht die Stunden hier besonders entspannend. Und wer gerne das Feuer der Sonne spürt, darf auf der windgeschützten Terrasse von Lammfellstühlen aus, die lukullischen Kreationen und das traumhafte Panorama der hochalpinen Bergwelt gleichermaßen genießen.

Blick über den Tellerrand
Die Wirkungsstätte von Küchenchef David Kostner ist eine offene Schauküche. Der gebürtige Innsbrucker hatte sich davor bereits international in die Herzen von Gourmets gekocht: Das Palace Luzern (16 Gault-Millau-Punkte), das Restaurant Pétrus in London (2 Michelin-Sterne), The Grove Luxury Resort und das Embassy in London waren Stationen auf seinem Weg. Zurück in der Heimat, übernahm David Kostner die Leitung des Restaurants „Schaufelspitz“: „Es war für mich natürlich ein komplett neues Terrain, mit ganz anderer Logistik und anderen Arbeitszeiten. Aber genau diese Herausforderung hat mich gereizt. Die Akzeptanz bei unseren Gästen zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Das Beste in und aus der Heimat
David Kostner setzt auf hochwertige, heimische Produkte. Vieles bezieht er aus dem Stubaital von Bauern und Kleinproduzenten: „Ich will eine ehrliche Küche bieten, ohne unnötigen Firlefanz auf dem Teller.“ Auf der Speisekarte stehen fantasievolle Schmankerln wie der Stubaier Schaufelspitz, Klassiker wie Hirschrücken, Spanferkel oder Speckknödel in Neuinterpretation und weitere würzige und süße Delikatessen in ungewöhnlicher Manier. Immer eine kulinarische Überraschung: die Tagesempfehlung. Dazu wird die umfangreiche Weinkarte mit österreichischem Schwerpunkt, internationalen Klassikern und ausgezeichneten Edelbrand-Raritäten gereicht. „Wenn das Produkt und das Ambiente stimmen, kommt der Erfolg von alleine. Man muss sich selbst Standards setzen, diese konsequent verfolgen und umsetzen“, definiert David Kostner seine Zielsetzung.

Im Team zum Erfolg
Diesen Weg geht der Küchenchef gemeinsam mit seinem eingespielten Küchenteam. Für Manfred Unterkirchner, Direktor der Gastronomie am Stubaier Gletscher, ist das Schaufelspitz sei seit seiner Eröffnung auch so etwas wie ein Gradmesser und ein enormer Motivationsschub: „Wir haben in der gesamten Gastronomie begeisterte und hochprofessionelle Mitarbeiter. Angebot und Qualität haben sich daher in den letzten zwei Jahren stetig weiterentwickelt. Ich bin mir sicher, dass unsere Kulinarik bei vielen Gästen die Entscheidung für den Stubaier Gletscher mitbestimmt.“

Das Restaurant Schaufelspitz ist während der Skisaison von Mitte Oktober bis Anfang Mai täglich von 9 Uhr bis 16.45 Uhr geöffnet. Tischreservierungen werden unter Tel. +43 5226 8141 324 entgegengenommen. Auch für Nicht-SkifahrerInnen ist das Schaufelspitz einen Ausflug wert. Alle Feinspitze, die Europas höchstgelegenes Gourmet-Restaurant auch ohne Skier erleben möchten, nutzen ganz einfach die Lifte als Aufstiegshilfe. Die Kosten für die halbstündige Gondelfahrt werden bei einem Restaurantbesuch ab einem bestimmten Mindestumsatz vergütet.

Weitere Informationen unter www.stubaier-gletscher.com

Jetzt auch Kaffee im DLG-Test

DLG-Testzentrum Lebensmittel erweitert Prüfportfolio – Anmeldeschluss zur neuen Qualitätsprüfung: 31. Mai 2012

Röstkaffee, löslicher Kaffee und Cappuccino-Erzeugnisse ergänzen ab sofort das Prüfportfolio des Testzentrums Lebensmittel der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft). Im Mittelpunkt der neuen „Qualitätsprüfung Kaffee“ steht die sensorische Qualität der Produkte, die um analytische Prüfmerkmale ergänzt wird. Produkte, die die DLG-Tests bestehen, erhalten die Auszeichnung „DLG-prämiert“ in Gold, Silber oder Bronze. Anmeldeschluss für den Qualitätstest Kaffee ist der 31. Mai 2012.

Seit mehreren Jahrhunderten gehört das koffeinhaltige Heißgetränk Kaffee zu den begehrtesten Getränken der Deutschen. Der durchschnittliche Kaffeeverbrauch Pro-Kopf liegt hierzulande bei rund 145 Litern pro Jahr. Die drastischen Preisanstiege der letzten Monate und die damit unumgänglichen Preiserhöhungen haben den Wettbewerb unter Herstellern weiter verschärft. Gegenüber dem Kunden rückt damit die Qualität immer mehr in den Fokus.

Damit nur Bewertungskriterien Anwendung finden, die für die Qualitätsbeurteilung von Kaffee relevant sind, haben DLG-Experten im Vorfeld des neuen Tests kaffeespezifische Qualitätsparameter definiert und im DLG-5-Punkte-Prüfschema® zusammengefasst. Im Mittelpunkt der sensorischen Anforderungen für Kaffee stehen unter anderem die visuellen (z.B. Farbe), die olfaktorischen (Geruch) und gustatorischen (Geschmack) Dimensionen sowie die Ausgewogenheit. Analytische Prüfmerkmale, wie beispielsweise Ochratoxin A oder Coffein sowie die Bestimmung der Feuchte, die einen gesetzlichen Wert von fünf Prozent nicht überschreiten darf, runden das DLG-Qualitätsurteil ab.

Sebastian Kemper

Heimatküche neu definiert: Sebastian Kemper ist jetzt Küchenchef auf dem Hofgut Laubenheimer Höhe

Er hat schon für starke Kerle wie Bud Spencer und Ralf Möller gekocht. Auf einer luxuriösen Privat-Insel im Indischen Ozean schwang er den Kochlöffel und tauchte ab – wenn es die knappe Freizeit zuließ. Das Tauchen ist immer noch seine Leidenschaft. Das Kochen auch. Und seine Begeisterung ist ansteckend. Zum Beispiel, wenn Sebastian Kemper von seinem neuen Arbeitsplatz spricht. Seit März ist Kemper Küchenchef im Hofgut Laubenheimer Höhe. Hier will er den Produkten der Region eine Bühne bauen – eine neue Herausforderung für den 33-jährigen Freiburger. „Gute Produkte“, sagt Kemper, „sind die Basis“.

Sebastian Kemper hat eine starke Affinität zu seiner Schwarzwälder Heimat und den Schätzen der Natur. Eine natürliche Küche möchte er auch auf der Laubenheimer Höhe anbieten. „Heimat auf der Zunge“ – das gefällt ihm. Stück für Stück erschließt er sich nun auch Rheinland-Pfalz. Mit seinem Motorrad, auch eine Leidenschaft, die seine Augen glitzern lässt. Hinzu kommen noch Surfen und Snowboarden.

Bevor Sebastian Kemper nach Mainz kam, war er Küchenchef im Stuttgarter „Amici“, einem der angesagtesten Restaurants der Schwaben-Metropole. Hier verkehrt viel Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Auch zahlreiche große Events galt es dort zu stemmen, zum Beispiel in Zusammenarbeit mit Sternekoch Alexander Hermann. Oft hat Kemper in Kooperation mit Köchen aus der ganzen Welt gearbeitet. Im Luxus Ressort „North Island“ auf den Seychellen, wo Kemper für die Vip-Gäste der 11 Villen Küche auf höchstem Niveau zelebrierte, war das eine Selbstverständlichkeit. Oft brachten die Star und Sternchen ihre Leibköche mit. Da musste ein gemeinsamer Weg gefunden werden. In dieser Zeit hat Sebastian Kemper viel gelernt. Über den Umgang mit Menschen und in der Küchenpraxis. Doch schließlich ist es immer gelungen, die Gäste glücklich zu machen: Prinz William und Kate Middelton in den Flitterwochen, den russischen Präsidentschaftskandidaten und Multimilliardär Mikhail Prokhorov und auch Ex-Verteidigungsminister zu Gutenberg nebst Familie. Ob in der großen weiten Welt, in glitzernden Palästen oder auf dem Land in deutschen Landen – die Zielsetzung bleibt für Sebastian Kemper immer gleich: Ich möchte Menschen glücklich machen.

Weitere Infos: www.hofgut-laubenheimer-hoehe.de

Oliver Lorenz

Die kulinarische Weltreise geht weiter – TheGreatRoom öffnet seine Türen nach dem Summer Break

Geheimtipp Berlin: TheGreatRoom und Spitzenkoch Oliver Lorenz laden ein zur Reise zu den Lieblingsgerichten aus aller Welt. Sterneküche neu definiert in einer Atmosphäre wie Zuhause.

Immer Do. & Fr. ab 18.00 Uhr und Sa. ab 19.00 Uhr öffnet TheGreatRoom wieder seine Türen. Küchenchef Oliver Lorenz bringt seine neuesten Inspirationen aus aller Welt in die einzigartige Speisekarte ein.

Neue Highlights in der innovativen amerikanisch-asiatischen Fusionsküche sind neben den schon berühmten Klassikern „Sirloin Steak Lollypops“, dem „Jamaikanischen Jerked Chicken“ und dem vielleicht jetzt schon besten Burger der Stadt sicher die „Geschmorten Kalbsbacken in Zweigeltsauce“ oder das „Saltimbocca vom Seeteufel“.

Das Besondere: Die Gäste werden Teil der kulinarischen Entdeckungsreise. So können Sie am sogenannten Chef’s Table zusammen mit Starkoch Oliver Lorenz neue Ideen entwickeln und ihre persönlichen Gerichte mitkreieren. TheGreatRoom definiert Sterneküche neu, denn in entspannter und gemütlicher Atmosphäre kann jeder bezahlbar schlemmen und genießen und sich gleichzeitig wie Zuhause fühlen.

Am heutigen Freitag, den 10.09.2010, empfängt das Team von TheGreatRoom alle Fans zum Grand Opening der „Family & Friends Nights“, mit extravagantem Menü und Liveauftritten von bekannten Jazz- & Soulgrößen.

Tischreservierungen und weitere Informationen unter www.thegreatroom.de

Neue europäische Standards für Weinwerbung

Neue europäische Standards für Weinwerbung

Die europäische Weinbranche hat neue Standards für die kommerzielle Kommunikation für Wein definiert, die sich unmissverständlich gegen einen übermäßigen oder missbräuchlichen Konsum von Wein beziehungsweise Sekt richten. Sie orientieren sich an den Verhaltensregeln des Deutschen Werberats über die kommerzielle Kommunikation für alkoholhaltige Getränke.

In elf Punkten verpflichten sich die Unternehmen unter anderem, dass durch kommerzielle Kommunikation Kinder oder Jugendliche nicht zum Trinken von Wein aufgefordert oder animiert werden dürfen. Es darf auch nicht der Eindruck erweckt werden, dass ein niedriger Alkoholgehalt von Wein missbräuchlichen Konsum verhindere oder dass Wein­konsum zur gesellschaftlichen Akzeptanz oder zum sozialen Erfolg nötig sei. Selbstverständlich ist auch jede werbliche Verbindung zum Weinkonsum im Straßenverkehr, am Arbeitsplatz und während der Schwangerschaft untersagt.

Redaktionelle Medieninhalte sowie allgemeine Informationen, die auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse über gesundheitliche Wirkungen des Weinkonsums im Positiven wie im Negativen aufklären, sind von den neuen Standards nicht betroffen.

Zuwiderhandlungen können als Verstöße gegen die Verhaltensregeln des Deutschen Werberats geahndet und mit Sanktionen versehen werden. Jeder Verbraucher kann sich über Werbemaßnahmen beim Deutschen Werberat beschweren.

Die Etablierung der neuen Kommunikationsstandards erfolgt im Rahmen der europäischen Initiative WINEinMODERATION (WiM). Mit dieser Initiative hat sich die europäische Weinwirtschaft gegenüber der EU-Kommission verpflichtet, durch umfassende Aufklärung sowohl der Verbraucher als auch der eigenen Branche einen aktiven Beitrag zur Verminderung alkoholbedingter Schäden zu liefern. Dieses Programm wird hierzulande vom Forum der Deutschen Weinwirtschaft getragen, deren Mitglieder den Weinsektor weitgehend repräsentieren, sowie vom Verband der Deutschen Sektkellereien. Der Deutschen Weinakademie (DWA) obliegt die Federführung und Koordination.

Das umfassende Regelwerk ist als Leitlinie für die neun EU-Länder zu sehen, die die WiM-Initiative unterstützen. Dazu zählen neben Deutschland bislang Spanien, Frankreich, Italien, Portugal, Großbritannien, Zypern, Griechenland und Österreich.

Im Rahmen von WINEinMODERATION hat die Weinwirtschaft außerdem ein europäisches wissenschaftliches und politisches Informationszentrum (Wine Information Council WIC) geschaffen, das von der DWA europaweit koordiniert wird.

Die vollständigen Kommunikationsstandards für Wein sowie weitere Informationen gibt es unter www.wineinmoderation.eu. Sie können außerdem bei der Deutschen Weinakademie angefordert werden. E-Mail: laux@deutscheweinakademie.de, Fax: 06131-282910.

Alain Ducasse

Alain Ducasse will mit Hotelkette Châteaux & Hôtels de France international expandieren

Die vom mehrfach Michelin-gekrönten französischen Starkoch Alain Ducasse gemanagte Hotelkette Châteaux & Hôtels de France ist in ‚Châteaux Hôtels Collection’ umgetauft worden. Hintergrund ist das Vorhaben, in Zukunft auch außerhalb Frankreichs Mitgliedshäuser aufzunehmen. So sind im kürzlich erschienenen Führer 2008 (Auflage: 600.000 Exemplare, davon 165.000 in englischer Sprache, 536 Adressen, darunter 46 Neuaufnahmen) bereits 16 ausländische Adressen gelistet, darunter das berühmte Town House Galleria in Mailand, das The Duke Hotel in Rom oder das Duquesa de Cardona in Barcelona. Alles in allem 11.500 Zimmer bei einem Durchschnittspreis von 140 € (DZ). Das erklärte Ziel lautet, europäischer Referenzname für ‚charming hotels’ zu werden.

Gutes Essen wird als ein Essential der Marke definiert. So repräsentieren die gelisteten Hotels insgesamt 56 Sterne im Michelin-Guide 2007. ( www.cafe-future.net )

Michael Balzer eröffnet neuen Kochsalon

Überirdischer Genuss unter der Erde: Michael Balzer eröffnet neuen Kochsalon und definiert das Essengehen neu

Nur noch wenige Tage, dann ist er eröffnet: Der neue Kochsalon des Event-Catering-Spezialisten Michael Balzer. Schon am Freitag fällte der Startschuss für das neue außergewöhnliche Restaurant in der Wiesbadener Sonnenberger Strasse 82. Extravagant untergebracht in einem historischen Kellergewölbe finden sich die Gäste inmitten eines stimmungsvollen und vor allem atemberaubenden Ambientes wieder. Die Küche steht dabei offen und einsehbar im Zentrum der alles in allem liebevoll mit dem Blick fürs Detail eingerichteten Location, die die Gäste im Stile der internationalen Gastlichkeit künftig jeden Freitag und Samstag willkommen heißen wird.

„Mit dem Kochsalon reiht sich eine weitere Top-Location in unser umfangreiches Portfolio ein. Sein einzigartiges Konzept bestehend aus unter anderem ständig wechselnden kulinarischen Hochgenüssen sowie sein Ambiente wird das Essengehen in Wiesbaden vollkommen neu definieren“, zeigt sich Michael Balzer überzeugt von seinem neuen Restaurant der gehobenen Klasse.

Besonders erwähnenswert: Die Gäste sind in Balzers neuem Kochsalon nicht nur auf die passive Rolle des Genießers beschränkt, sondern können auf Wunsch auch selbst Löffel und Kelle in die Hand nehmen und zusammen mit seinen Köchen ihr eigenes Wunschgericht professionell zubereiten. „Mit unserem Kochsalon lassen wir keine Wünsche offen. Der Gast trifft die Entscheidungen“, macht der Event-Caterer deutlich.

Zur Eröffnung des Salons warten Balzer und sein Team mit zahlreichen mediterranen Überraschungen auf: Eine Karte voller Variationen mit Leckerbissen aus zahlreichen beliebten Mittelmeerregionen wird demnach die Gäste der ersten Stunde in Urlaubsstimmung versetzen. Die Botschaft des Premieren-Abends: Essengehen in Wiesbaden wird jetzt anders, und zwar jedes Wochenende aufs Neue!

www.michael-balzer.com

Vorpremiere ERSTE LAGE der Prädikatsweingüter in Wiesbaden

Höchste Deutsche Weinklasse stellt sich dem Urteil der internationalen Weinfachwelt

Zum vierten Mal luden die Prädikatsweingüter Deutschlands über 100 Vertreter der deutschen und internationalen Fachpresse, sowie ausgesuchte Sommeliers und Händler zur zweitägigen Fachdegustation ins Kurhaus in Wiesbaden. 30 Gäste aus dem europäischen Ausland, sowie aus Asien und den USA wurden in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Weininstitut (DWI) in Wiesbaden empfangen. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit konnten die Weine der höchsten deutsche Weinklasse „ERSTE LAGE“ verkostet und bewertet werden. Die offizielle Erstpräsentation der Weine findet am 1./2. September in Berlin und am 30. September in Kloster Eberbach statt. (Information s.u.)

VDP-ERSTE LAGE , Die deutschen „Grand nd Crus“
Basis für ERSTE LAGE Weine sind die wertvollsten Weinberge Deutschlands, traditionelle Rebsorten, eine behutsame Vinifikation und strenge Kontrollen. Es sind handwerklich gefertigte, authentische Gewächse auf geschmacklich höchstem Niveau, die in der kreativen Symbiose zwischen den Visionen der Winzer und der Individualität der Weinberge heranreifen.

Weine aus ERSTER LAGE erkennt man an dem Signet „Eins mit Traube“, entweder als Relief auf dem Flaschenhals oder auf dem Etikett hinter dem Lagennamen. Die trockenen Weine werden als Grosses Gewächs (Ausnahme Rheingau: Erstes Gewächs) bezeichnet und erfüllen ab dem Jahrgang 2006, der nun auf den Markt kommt, die gesetzlichen Anforderungen an den Begriff „trocken“. Im restsüßen Geschmackspektrum tragen sie Prädikate wie Spätlese und Auslese. Jede Weinregion definiert für die einzelnen Weinberge, welche Geschmackstypen – also auch mehrere – das Terroir optimal interpretieren.

Kleine Mengen – Grosse Weine
ERSTE LAGE Weine machen 1,5% der Erzeugung der Prädikatsweingüter* aus, die knapp 4000 ha und damit ca. 4% der deutschen Weinberge bewirtschaften. In Wiesbaden stehen 205 Weine, aus 110 Weingütern und 171 Lagen aller wichtigen Anbaugebiete zur Verkostung. Langsam aber stetig wächst die Zahl der Weingüter, die die VDP-Klassifikationspyramide in ihrem Betrieb umsetzt und bereit ist, das Wagnis der Erzeugung von ERSTE LAGE Weinen nach dem strengen Reglement einzugehen.

Um dem Entwicklungspotential dieser großartigen Weine Rechnung zu tragen und ihnen eine gebührende Zeit zur Reife zu geben, erfolgt die Vermarktungsfreigabe für Weißweine aus ERSTER LAGE immer erst im September des auf die Ernte folgenden Jahres, für Rotweine erst zwei Jahre nach der Lese. Die Prädikatsweingüter setzen damit auch ein Zeichen für eine neue Ära der Weinkultur.

Ergebnisse der Vorpremiere – Fortentwicklung der Klassifikation
Mit Spannung werden die Meinungen der Degustatoren erwartet. Erste Ergebnisse können Weinliebhaber simultan zur Verkostung aufrufen, denn unter den namhaften deutschen Weinautoren und zahlreichen profilierten internationalen Schreibern sind etliche web-blogger, die ihre Notizen online publizieren.

Steffen Christmann, der jüngst neu gewählte Präsident der Prädikatsweingüter, resümierte in Wiesbaden: „Mit den ERSTE LAGE Weinen ist uns der Anschluss der deutschen Weine an die Weltweinspitze gelungen. Gleichzeitig ist die Klassifikation der besten Lagen Deutschlands unser Beitrag zur Erhaltung einer einzigartigen Kulturlandschaft und eine Gegenströmung zum „Fast Wine“.

Natürlich erfordert die Umsetzung unserer Klassifikations-Agenda bis spätestens 2015 noch einigen „Feinschliff“. Ich sehe hier zwei wesentliche Punkte: 1. Bei der Kommunikation können wir einiges besser machen, teils sind uns aber die Hände durch die privatrechtliche Struktur unserer Klassifikation gebunden. So darf der Begriff „Grosses Gewächs“ momentan nur in der Abkürzung GG aufs Etikett. Doch unser Ziel bleibt eine für Verbraucher eindeutige Kennzeichnung von herkunftsgeprägten Spitzenweinen. 2. Die Trennschärfe zwischen den ERSTEN LAGEN und den Lageweinen der zweiten Stufe. Auch hier gilt es, eine eindeutige Unterscheidung in der Kommunikation zu finden. Wir arbeiten daran. Aber wir sind froh und glücklich, mit dem Jahrgang 2006 ein in sich geschlossenes und logisches Klassifikationsstatut vorstellen zu können. Die deutschen Grand Crus sind klar definiert.

Wir blicken optimistisch in die Zukunft: National wie international übersteigt die enorme Nachfrage nach Weinen ERSTER LAGE bei weitem das Angebot und die Renaissance, insbesondere des Rieslings, hat noch lange nicht ihren Höhepunkt erreicht.“
* (im Vergleich zu den VDP-Absatzzahlen 2006)

Veranstaltungsvorschau:
GutsWein & Premiere ERSTE LAGE, Berlin, DaimlerChryslerFinancial Services, Potsdamer Platz
1. September 2007, 14 � 18 Uhr, Euro 25; Anmeldung: Tel. 06725-30860, vdp@vdp.de
Premiere ERSTE LAGE, Kloster Eberbach, Rheingau – nur für Fachpublikum –
30. September 2007, 12 – 16 Uhr, , Euro 25; Anmeldung: Tel. 06725-30860, vdp@vdp.de

Weitere Informationen zur VDP Klassifikation: www.vdp.de & www.grossesgewaechs.com