Chefkoch Jonathan Pratt gewinnt Award of Culinary Excellence 2004

Freude auf der „Grünen Insel“ – Jonathan Pratt, Executive Head Chef des Marriott Druids Glen Hotels & Country Club, wurde zum diesjährigen Preisträger des Award of Culinary Excellence 2004 von Marriott International gekürt. Damit setzte sich der Chefkoch des irischen Golfresorts in einem Teilnehmerfeld von 490 Marriott Anlagen rund um den Globus durch und wird für seine kreative Küche sowie innovativen Führungsstil ausgezeichnet. Der erstmals 1998 initiierte Award of Culinary Excellence (kurz ACE) wird seither alljährlich an herausragende „Kochkünstler“ innerhalb des Marriott Konzerns vergeben. Und ist unbestechlich: Die Wahl erfolgt ausschließlich auf Basis einer anonymen Nominierung – der Jury sind bis zur Entscheidung weder der Name des vorgeschlagenen Chefs noch der des Hotels bekannt.
Jonathan Pratt blickt bereits auf eine zwölfjährige Berufserfahrung zurück. Neben seinem „Küchendienst“ im Marriott Druids Glen Hotels & Country Club wirkte er beispielsweise schon für die Le Meridien Gruppe und an Bord von MS Norwegian Sun Cruise als Senior Sous Chef, wo er für 2.300 Passagiere und 13 verschiedene Restaurants verantwortlich zeichnete. Letzte Station vor Druids Glen war das Safir Hotel Diera in Dubai, wo Pratt als Executive Chef tätig war. In Irland führte Pratt gemeinsam mit seiner Küchenmannschaft die erfolgreichen Wine & Dine-Abende ein. Aktuell widmet sich diese Veranstaltungsreihe dem Weinanbaugebieten in Portugal.

Mitten im 400 Hektar großen Druids Glen Golf Resort angesiedelt, liegt das Marriott Druids Glen Hotel and Country Club circa 40 Kilometer südlich von Dublin. In 2003 erhielt das Hotel die Auszeichnung ‚Business Hotel of the Year 2003‘ vom Georgina Campbell’s Jameson Guide. Das aktuell als ‘European Golf Resort of the Year 2005’ bezeichnete Haus bietet knapp 800 Quadratmeter Konferenz- und Veranstaltungsfläche, 137 Gästezimmer, 11 Executive Suiten, zwei Golfplätze, Flynn’s Steakhouse, Druids Restaurant, Thirteenth Bar, The Fairways und einen modernen Spa- und Fitness-Club.

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Curaçao feiert Kulturerbe und Kulinarisches

Über 40 Bevölkerungsgruppen leben auf Curaçao und jede hat mit ihrer Geschichte und ihren Traditionen das Gesicht der Insel geprägt. Diese kulturelle wie auch kulinarische Vielfalt ist Anlass des diesjährigen “Culinary, Culture and Heritage Festival”. Das Curaçao Tourist Board und die Curaçao Hospitality And Tourism Association (CHATA) laden vom 15. August bis 15. Oktober zu diesem Fest der Kulturen ein. Zwei Monate lang erhalten Besucher in Kunstgalerien, Museen und bei Musik- und Kulturveranstaltungen bis zu 50 Prozent Rabatt. Auch viele Restaurants und Hotels der Insel bieten in der Zeit spezielle Preise an. Auf der Internetseite www.curacao-event.com können Interessierte ihren persönlichen Eintrittspass ausdrucken, mit dem sie Ermäßigungen auf alle Veranstaltungen erhalten.
www.curacao-event.com

Salon Culinaire Mondial 05

Noch vier Monate bis Basel Der Countdown für den diesjährigen Salon Culinaire Mondial in Basel im November läuft. Für den Verband der Köche Deutschlands (VKD) tritt die deutsche Köche-Nationalmannschaft an und bereitet sich derzeit unter Leitung von Teammanager Ronny Pietzner intensiv vor ­ am 25. Juli wurde in Hamburg trainiert.
Am 19. November wird es ernst. Beim Salon Culinaire Mondial 05 versammelt der Culinary World Masters die besten Köcheteams des Weltbundes der Kochverbände (WACS) in Basel. Dieses Jahr treten folgende Länder gegeneinander an: Deutschland, Island, Italien, Kanada, Schottland, Schweden, Schweiz, Singapur, Wales und die USA. Die zu vergebenden WACS-Punkte zählen zu den international begehrtesten im Rennen um die Position der Nummer Eins im Weltranking.

Die Anforderungen sind hoch, und so bereitet sich die deutsche Köche-Nationalmannschaft bereits seit einigen Wochen auf diesen wichtigen internationalen Auftritt vor. Zum zweiten Mal traf sich das Team auf freundliche Einladung von LZ Catering zum Training in deren Räumen in der Hamburger Lufthansa-Basis und fand dort erneut beste Bedingungen vor. Auf dem Programm standen unter anderem die Ausarbeitung der einzelnen Ausstellungsstücke sowie ein Probekochen des Wettbewerbsmenüs.

Bis zum Wettbewerb in Basel, der seit 1977 ausgetragen wird und lediglich alle sechs Jahre stattfindet, stehen zahlreiche Trainingstermine im Kalender. So wird u.a. der Einsatz des Nationalteams beim 20. Laurentiustag in Dresden ­ gemeinsam mit der Jugendnationalmannschaft ­ für eine intensive Trainingseinheit genutzt.

CIA: Das Harvard des Kochens

Die künftige Küchenelite im Land der Klopsbrater lernt am CIA – eine Gastronomie-Uni, kein Agenten-Trainingslager. Exquisiteres Studentenfutter als in den Restaurants auf dem Campus gibt es nirgends. Nur manchmal übermannt die US-Jungköche ein kleiner Hunger auf Fritten und Burger.
Berühmte Küchenchefs wie Anthony Bourdain (Les Halles, New York) oder Walter Scheib (The White House, Washington) sind CIA-Alumni. Anders als in Deutschland, wo Kochen vor allem als Handwerk und nicht als Wissenschaft oder Kunst angesehen wird, absolvieren Köche und Konditoren am CIA eine akademische Ausbildung. Nach zwei Jahren gehen sie mit dem Associate Degree in „culinary arts“ oder „baking and pastry arts“ ab, nach einem weiteren Jahr mit dem Bachelor in „culinary arts management“ oder „baking and pastry arts management“.

Lesen Sie den gesamten Artikel von Heidi Friedrich bei Spiegel online: CIA