Gourmetreisen nach Südamerika und Europa

Drei neue Themen-Reisen der monegassischen Luxusreederei Silversea richten sich an moderne Abenteurer und passionierte kulinarische Entdecker. Gäste der Silver Explorer dürfen sich auf eine inspirierende Komposition von Gourmet- und Weinevents an Bord wie auch an Land freuen. Die zusätzliche Erkundung landschaftlicher und kultureller Höhepunkte entlang der Reiseroute macht die besondere Vielseitigkeit der Culinary Expedition Voyages aus.

„Es ist ein großer Unterschied, ob ich einen Ort einfach nur besichtige oder mit ganzer Seele in ihn eintauche.“, erklärt Tina Kirfel, General Manager Europe, Middle East and Africa (EMEA). „Deshalb bieten wir anspruchsvollen Reisenden mit den Culinary Expedition Voyages die einzigartige Chance, verschiedene Kulturen auch über ihre Küche kennen zu lernen.” Hierzu lädt Silversea Spitzenköche, Weinexperten und Gourmet-Spezialisten der angesteuerten Regionen ein. Bei Workshops, Tastings und Vorträgen können Gäste gleichzeitig neue Anregungen und interessante Einblicke der Regionen gewinnen. Der All-Inclusive-Lifestyle von Silversea sorgt während der gesamten Reise zudem für ein Höchstmaß an Komfort und steht für exzellenten Service.

Kulinarisches Abenteuer entlang des Humboldtstroms:
Von Guayaquil (Ecuador) nach Valparaiso (Chile), #7724 und #7625
Bei dieser faszinierenden 14-tägigen Expedition dinieren Gäste in einem der besten Restaurants von Lima, das inmitten der Ruinen einer Lehmziegel-Pyramide liegt. Zu den unvergesslichen Gourmet-Highlights gehören ein Dreigänge-Menü im Refektorium eines Klosters aus dem 16. Jahrhundert sowie ein Cocktail-Tasting während eines indigenen Rituals in der Atacamawüste. Ein Rundflug über die weltberühmten Nazca-Linien ermöglicht zudem eine einmalige Perspektive auf die spektakulären Geoglyphen an der peruanischen Küste.
www.silversea.com/de/reiseziele/suedamerika-kreuzfahrt/7625/
www.silversea.com/de/reiseziele/suedamerika-kreuzfahrt/7724/

Eine einzigartige Genussreise an der westeuropäischen Atlantikküste:
Von Lissabon (Portugal) nach Honfleur (Frankreich), #7709
Diese 11-tägige Reise führt Feinschmecker und Kulturliebhaber über malerische Häfen und mittelalterliche Städte zu den Hotspots der europäischen Cuisine. Kunstvoll gefertigte Pintxos in Bilbao, frische Austern in Saint-Malo und exquisiter Wein in Bordeaux fügen sich mit vielen anderen Köstlichkeiten zu einem beeindruckenden kulinarischen Kaleidoskop.
www.silversea.com/de/reiseziele/nordeuropa-britische-inseln-kreuzfahrt/7709/

Weitere Informationen zu den Culinary Expedition Voyages unter:
www.silversea.com/expeditions/specialty-expeditions/culinary-expeditions/

Cristiano Rienzner

Pure White und Pure White Foodclub – das bedeutet kreative Spitzenküche mitten in Köln, in lässiger und unprätentiöser Atmosphäre, den Fokus immer auf das reine, perfekte Produkt gesetzt.
Nun reiht sich ein neues Pure White in die Culinary-Group ein – das Pure White MG.

Raus ins Grüne! Ab zu den Pferden! Ein Steinwurf entfernt von Düsseldorf und Meerbusch und nur eine kleine Ausflugsstrecke entfernt von Köln liegt der Reiterhof „Abtshof“ in Mönchengladbach-Neuwerk. Dort erstreckt sich das Pure White MG auf über 850 Quadratmetern mit gemütlicher Sonnenterrasse, großräumigem Parkplatz und einem Logen-Blick auf Reiterhallen, Trainingskoppeln und Pony-Rasenflächen. Hochzeiten, Feste, Firmenfeiern werden hier zum einmaligen Happening – alles in Pure White – Qualität. Doch nicht nur Gruppen und á la Carte – Gäste fühlen sich hier gut aufgehoben, sondern auch kreative Köpfe, die hier in unterschiedlichen Räumen Creative Getaways, Kamingespräche und Brainstormings abhalten können. Im Private Room sind Geschäftsleute unter sich, der Chefs Table bietet eine eigene Terrasse und sogar das Restaurant läßt sich in verschiedene Sektionen teilen.

Hier ist der Flow….weiche Naturhölzer, pures Essen, genug Raum zum Gedanken- Floaten, wechselnde Lichtstimmungen und das Wiehern der Rassepferde und Ponys – Pure White MG ist einen Abstecher wert. Praktisch gelegen nahe der Autobahnabfahrt A44 Mönchengladbach-Ost.
Chefkoch und Mastermind Cristiano Rienzner setzt auch im neuen Pure White MG Maßstäbe in puncto Qualität. Das Szenebistro Pure White in Köln erhielt als Hotspot 15 Punkte im Gault Millau und gehört zu Deutschlands 40 besten Steakhäusern im Feinschmecker. Gastro-Kritiker Dollase sprach in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung von „Besten Produkten aus aller Welt in puristischer Präsentation“ und „Rienzner trifft genau den Bedarf vieler Gäste, die nichts gegen hohe Qualität haben, aber ohne Menüzwang und informell genießen wollen“.

Der Pure White Foodclub erweiterte die Auswahl um einige Kompositionen und ließ Carsten Henn im Kölner Stadtanzeiger schwärmen „der Hummer ist der Hammer!“ – Nun wird diese Produktpalette auch den Gästen im Pure White MG offeriert.
Die Philosophie steht über allem: 110 % bei Qualität und Frische, exzellente Verarbeitung und echte Leidenschaft für unverfälschten Geschmack. Auch die typischen Pure White – Produkte wie Langustinos, Seafoodplatter, Wagyu von der Morgan Ranch oder Jack O’Shea Beef vom 800 Grad-Grill finden sich in der Speisekarte wieder. Neu hinzu kommen die „Leibspeisen“ – eine Wertschätzung an die Region. Cristiano Rienzner kombiniert Traditionelles mit Pure White – Produkten. Der ehemalige Schüler von Drei-Sterne-Koch Ferran Adrià ist schließlich Meister der kreativen Küche.

Geplant auf dem Areal sind der eigene Gemüse- und Kräutergarten und auch die Haltung von eigenen Wagyu-Rindern steht an. Rienzner freut sich auf das neue Projekt: „was gibt es Besseres, als in der Natur vorm Haus die eigenen Produkte wachsen zu sehen… das ist Pure White!“

www.pure-white-food.de

Finalisten des Basque Culinary World Prize

Jetzt sind die 20 Finalisten des Basque Culinary World Prize bekanntgegeben worden, mit dem Chefköche der ganzen Welt ausgezeichnet werden sollen, die mit ihren Projekten die Gesellschaft durch Gastronomie verbessert haben.
Der Sieger bzw. die Siegerin wird am 11. Juli dieses Jahres von einer Jury gewählt, die sich aus den angesehensten Köchen und Experten für unterschiedliche Bereiche der Esskultur zusammensetzt. Die so ausgezeichnete Person erhält € 100.000, um sie einem Projekt oder einer Institution ihrer Wahl zu widmen, die die umfassende Rolle der Gastronomie innerhalb der Gesellschaft wiederspiegeln.
Die Basque Culinary Preisverleihung wird von dem Basque Culinary Center (BCC), einer weltweit führenden akademischen Einrichtung für Gastronomie, und der Baskischen Regierung im Rahmen der Euskadi-Baskenland-Strategie organisiert und gefördert.
Die Top 20, zu denen Küchenchefs aus Brasilien, Kanada, Chile, Kolumbien, Dänemark, Frankreich, Indien, Italien, Mexiko, den Niederlanden, Südafrika, Spanien, dem Vereinigten Königreich, den USA und Venezuela gehören, zeigen die globale Reichweite dieser Auszeichnung. Die Projekte haben unterschiedlichste Ausrichtungen, die von Innovation über Bildung und Erziehung, Gesundheit, Forschung, Nachhaltigkeit, sozialem Unternehmertum und Philanthropie bis zur Erhaltung örtlicher Kulturen gehen.
Eine Generation internationaler Chefköche und -köchinnen, die ihre Rolle in der heutigen Gesellschaft erweitert und ihren Beruf neu definiert haben, indem sie neue Fertigkeiten, Kreativität, Innovation und soziale Anliegen in ihr Konzept integrieren. Der Basque Culinary World Prize ist eine Anerkennung für diese Entwicklung.
Die zwanzig, in die engere Auswahl gekommenen Küchenchefs bauen auf dem Werk einer Gruppe auf, die mit ihrer zukunftsweisenden Arbeit diese Bewegung in Gang setzte und zu der unter anderen Gaston Acurio, Ferran Adrià, Dan Barber, Heston Blumenthal, Massimo Bottura, Claus Mayer, Jamie Oliver, Rene Redzepi und Alice Waters gehören.
Der Basque Culinary Prize wird im Basque Culinary Center (BCC) in San Sebastian verliehen, einer weltweit führenden akademischen Einrichtung für Gastronomie. Die Auszeichnung wird gemeinsam vom BCC und der Baskischen Regierung im Rahmen der Euskadi-Baskenland-Strategie organisiert und gefördert.

Elena Arzak, Vorsitzende des Preis-Komitees:
„Es war sehr spannend zu sehen, dass es Köche gibt, die das Wesen unseres Berufs für Veränderungen oder für bedeutende Projekte nutzen, die auf vielfältige Weise der Gesellschaft zugutekommen. Vor ein paar Jahren noch hätten wir uns das nicht vorstellen können. Ich bin sehr stolz auf meine Kollegen.“
Joxe Mari Aizega, Leiter des Basque Culinary Center:
„Wir sind fasziniert von der Vielfalt und dem Format unserer Top 20 Finalisten, die zeigen, welche einflussreiche, positive Veränderung von Küchenchefs bewirkt werden kann, wenn sie ihre Verantwortung als öffentliches Sprachrohr übernehmen. Ihre Geschichten werden ihren Kollegen auf der ganzen Welt ohne Zweifel eine Inspiration sein, was ja das eigentliche Ziel dieser Auszeichnung ist. Die Jury wird im Sommer vor einer schweren, aber auch spannenden Entscheidung stehen, wenn sie einen Sieger küren muss.“

Die Top 20 Finalisten sind:
 Alberto Crisci (Vereinigtes Königreich), Alicia Gironella (Mexiko), Ángel León (Spanien), Ann Cooper (USA), Carlos Zamora (Spanien), Daniel Boulud (Frankreich/USA), David Hertz (Brasilien), Gabriel Garza (Mexiko), Jessamyn Rodriguez (Kanada/USA), José Andrés (Spanien/USA), Joshna Maharaj (Südafrika/Kanada), Leonor Espinosa (Kolumbien), Manoela Buffara (Brasilien), Margot Janse (Holland), Maria Fernanda Di Giacobbe (Venezuela), Massimiliano Alajmo (Italien), Nani Moré (Spanien), Rodolfo Guzmán, (Chile), Teresa Corçao (Brasilien). Außerdem Kamilla Seidler (Dänemark) und Michelangelo Cestari (Venezuela), die für ihre als Tandem ausgeführte Arbeit gemeinsam nominiert wurden.

• Alberto Crisci, GB: „The Clink“, die Wohltätigkeitsorganisation von Crisci, umfasst Gourmet-Restaurants in vier britischen Gefängnissen, in denen Straftäter Kochen und Bedienen lernen und Berufsabschlüsse erlangen können, damit sie nach der Entlassung reale Beschäftigungsmöglichkeiten haben – all dies mit dem Ziel, die Rückfallquoten zu senken.
• Alicia Gironella, Mexiko: Gironella ist eine Slow-Food-Aktivistin, die sich um Projekte wie Semillatón kümmert, um die einheimischen mexikanische Maissorten zu erhalten und örtliche Arten vor dem Aussterben zu bewahren. Die Samen werden in Gemeinschafts-Saatgutbanken aufbewahrt, um sie an die Bauern in der Sierra Tarahumara zum Anbau zu verteilen.
• Angel León, Spanien Der Chefkoch Angel León ist für seine provokative kulinarische Innovation in seinem Restaurant Aponiente bekannt. Als begeisterter Forscher hat er das Potenzial der Ozeane als Lebensmittelquelle erforscht und dokumentiert wertvolle Erkenntnisse, die interessante neue Möglichkeiten für kommende Generationen enthalten könnten.
• Ann Cooper, USA: Die Stiftung „Chef Ann Foundation“ bietet Schulen Instrumente und Mittel an, statt industriell zubereiteten Speisen, frische und selbstgemachte Mahlzeiten zu servieren. Ziel ist es, einen Beitrag zur Reduzierung der Fettleibigkeit bei Kindern in den USA zu leisten.
• Carlos Zamora, Spanien: Der spanische Küchenchef hat sich einen Namen für verantwortliches und nachhaltiges Restaurant- und Teammanagement gemacht und enge Netzwerke mit Bioproduzenten aufgebaut. Darüber hinaus unterstützt er soziale Initiativen wie z.B. „Depersonas“, die junge Menschen mit Lernbehinderungen schult und beschäftigt.
• Daniel Boulud, Frankreich/USA: Der französische Küchenchef Daniel Boulud ist Co-Direktor der New Yorker Wohltätigkeitsorganisation „CityMeals on Wheels“, die ältere Menschen, die keine Lebensmittel kaufen oder nicht selbst kochen können, mit gesunden Mahlzeiten versorgt. Boulud leitet außerdem „Chefs Deliver“, eine Initiative, in der führende Chefköche Gourmet-Mahlzeiten für ältere, ans Haus gebundene Menschen zubereiten.
• David Hertz, Brasilien: Als er sich vor zehn Jahren der Bewegung der sozialen Gastronomie anschloss, rief der brasilianische Küchenchef David Hertz „Gastromotiva“ ins Leben, um die Chancen der sozial Benachteiligten der Favelas von Rio de Janeiro (später auch Sao Paulo, Bahia und seit kurzem Mexiko-Stadt) durch Lebensmittel und Ausbildung in kulinarischen Fähigkeiten zu verbessern.
• Gabriel Garza, Mexiko: Angeregt durch seine Tätigkeit in einem örtlichen Zentrum für Sehbehinderte rief Garza im Alleingang „Destellos de Sabor“ ins Leben, ein Projekt, in dem Blinde lernen können, eigenständig zu kochen, was ihnen Unabhängigkeit verleiht und ihr Selbstwertgefühl sowie ihre Chancen für eine zukünftige Beschäftigung verbessert.
• Jessamyn Rodriguez, Kanada/USA: Jessamyn Rodriguez, in Harlem lebende Kanadierin, entwickelte ein 9-monatiges Ausbildungsprogramm, in dem immigrierte Frauen mit geringem Einkommen in der „Hot Bread Kitchen“ das Bäckerhandwerk erlernen können. Mithilfe einer Unternehmer-Initiative, einem Gründerzentrum für die Förderung von Arbeitskräften und Startups, wird Frauen und Männern geholfen, ihre kulinarischen Fähigkeiten zu professionalisieren, um einen gerechten Lohn verdienen und finanzielle Unabha
̈ngigkeit erlangen zu können.
• José Andrés, Spanien: Nach der Verwüstung, die der Hurrikan Katrina auf Haiti hinterließ, rief José Andrés die „World Central Kitchen“ ins Leben, um seine Kenntnisse aus seinen Chefkoch-Netzwerk für die Befähigung der Einwohner durch Kochmöglichkeiten mit sauberer Energie und Schulung in Lebensmittelsicherheit und -hygiene zu nutzen. Zusätzliche Initiativen umfassen Ernährungsprogamme in Schulen und Kochschulungen für die Beschäftigten in den örtlichen Krankenhäusern.
• Joshna Maharaj, Indien/Kanada: Der kanadische Chefkoch Joshna Maharaj arbeitet mit verschiedenen Krankenhäusern und Institutionen zusammen, um diese bei einer besseren Ernährung der Patienten zu unterstützen. Insbesondere überdenkt und konzipiert Maharaj dabei alle Elemente der Nahrungskette neu – vom Bauernhof bis zur Gabel -, all dies zugunsten gesunder, frischer und nährstoffreicher Mahlzeiten.
• Kamilla Seidler, Dänemark, und Michelangelo Cestari, Venezuela: Seidler und Cestari wurden von Claus Meyer ausgewählt, sein Melting Pot Projekt nach Bolivien zu bringen, wo sie das Restaurant Gustu eröffneten, dass gleichzeitig Kochschule ist. Gustu hat ein bis dahin nicht beachtetes Land ins kulinarische Rampenlicht gestellt. Außerdem schult und befähigt es die Einwohner durch umfassenderes Wissen und Bewusstsein bezüglich ihrer ethnischen Gastronomie.
• Leonor Espinosa, Kolumbien: Leonor Espinosa ist die Gründerin von „Funleo“, einer Organisation mit dem Ziel, die kolumbianischen Traditionen der Ernährung zu bewahren und Nachhaltigkeit und lokale Nahrungsproduktion in den Mittelpunkt zu stellen. Die Organisation legt ihren Schwerpunkt auf afro- kolumbianische, indigene Communities und unterstützt diese dabei, ihre traditionellen Feldfrüchte und Zutaten zu entwickeln und auf den Markt zu bringen.
• Manoela (Manu) Buffara, Brasilien: Die brasilianische Chefköchin Manu Buffara wird für ihre Arbeit in Ilha Rasa, bei Curitiba nominiert, wo sie gemeinsam mit 20 Produzenten darum kämpft, traditionelle Zutaten, Anbaumethoden und Biodiversität zu erhalten. Darüber hinaus ermutigt sie die Einwohner, das Potenzial ihrer Landwirtschaft erforschen.
• Margot Janse, Holland/Südafrika: Die niederländische Chefköchin Margot Janse leitet „Isabelo“, eine Initiative, die mit einer einfachen Geste begann – einem nährstoffreichen Muffin, der in Franschhoek, Südafrika, an 70 Schulkinder verteilt wurde -, die sich heute zu einem Programm entwickelt hat, das 1.300 Mahlzeiten für örtliche Schulen produziert.
• Maria Fernanda Di Giacobbe, Venezuela: Maria hat eine ganze Kette aus Ausbildung, Unternehmertum und wirtschaftlicher Entwicklung rund um den venezolanischen Kakao aufgebaut. Mit „Kakao“ und „Cacao de Origen“ unterstützt sie örtliche Produzenten mit den Mitteln, die diese benötigen, um ihre Produkte zu verbessern. Außerdem hilft sie Frauen, die erforderliche Ausbildung und Instrumente zu bekommen, um selbst Schokolade- Unternehmerinnen zu werden.
• Massimiliano Alajmo, Italien: Der italienische Chefkoch Massimiliano Alajmo gründete Il „Gusto per la Ricerca“, um die Erforschung von Neoplasie bei Kindern zu fördern. Eine kürzliche digitale Initiative – Tavoli Trasparenti – zeigte, dass dieses Anliegen von 300 Top-Restaurants unterstützt wird. Der Preis der Gerichte wird gespendet, wenn die Gäste online reservieren.
• Nani Moré, Spanien: Nani Moré ist die Gründerin der „Asociación de Comedores Ecológicos“ (Verein für eine ökologische Mensa) in Katalonien. Sie leitet die Dokumentation und Kurzkampagnen für eine bessere Ernährung für Kinder und hat mit zahlreichen Institutionen zusammengearbeitet, um nachzuweisen, dass frische, nährstoffreiche Speisen, mit denen Kinder die gesunden Nahrungsmittel erhalten, die sie brauchen, auch zu niedrigen Preisen zubereitet werden können.
• Rodolfo Guzman, Chile: Rodolfo Guzman, das Beispiel schlechthin für kulinarische Innovation, interessiert sich brennend für die Entdeckung heimischer Zutaten in ganz Chile. Aus solchen hat er in seinem Forschungszentrum Conectaz in Boragó bereits hunderte neuer Gerichte und Geschmacksrichtungen kreiert. Das multidisziplinäre Mitarbeiterteam dieses Zentrums betrachtet die Zutaten auch unter dem Gesichtspunkt zukünftiger Ernährungssicherheit und Nachhaltigkeit.
• Teresa Corçao, Brasilien: Teresa Corçao ist die Gründerin des „Instituto Maniva“, das zur Förderung des biologischen Anbaus in Familienbetrieben und der besseren Ernährung der gesamten Gesellschaft geschaffen wurde. Das Ökokoch-Netzwerk von Maniva entstand 2009 mit dem Ziel, die ethnische Küche zu fördern und zur Kommunikation entlang der gesamten Nahrungskette anzuregen, von den Produzenten bis zu den Konsumenten.

Ausführlichere Biografien der Top 20 finden Sie unter www.basqueculinaryworldprize.com

Die 20 Finalisten des Basque World Culinary Preises wurden von einem multidisziplinären Preis-Komitee ausgewählt, das vor zehn Tagen in Vitoria, Spanien, zusammentrat. Diese internationale Gruppe unter dem Vorsitz der bekannten baskischen Chefköchin Elena Arzak setzt sich aus Experten aus unterschiedlichen Bereichen der Esskultur und Gastronomie zusammen.
Vorschläge kamen aus über 30 Ländern aus der ganzen Welt und insgesamt wurden über 110 Küchenchefs für Projekte nominiert, deren Inhalte von Innovation hin zu Bildung und Erziehung, Gesundheit, Forschung, Nachhaltigkeit, sozialem Unternehmertum und Philanthropie oder der Erhaltung örtlicher Kulturen reichen. Um für die Auszeichnung in Betracht gezogen zu werden, müssen die Küchenchefs von einem anderen Profi nominiert werden, der derzeit in der Welt der Gastronomie tätig ist, z.B. einem anderen Chefkoch, über Ernährung schreibenden Autoren, Nahrungsmittellieferanten oder einer Institution.

Aus diesen 20 Finalisten wird der Sieger von einer Jury ausgewählt werden, die sich aus den einflussreichsten Küchenchefs der Welt zusammensetzt: Joan Roca (Spanien) Gastón Acurio (Peru), Ferran Adrià (Spanien), Alex Atala (Brasilien), Dan Barber (USA), Heston Blumenthal (GB), Massimo Bottura (Italien), Michel Bras (Frankreich), Dominique Crenn (Frankreich), Yukio Hattori (Japan), Enrique Olvera (Mexiko), Yoshihiro Narisawa (Japan) und René Redzepi (Dänemark).
Darüber hinaus werden der Jury führende Experten verwandter Disziplinen angehören. Dazu gehören der nordamerikanische Ernährungswissenschaftler und Schriftsteller Harold McGee; Massimo Montanari, Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Bologna und einer der weltweit führenden Experten im Bereich Ernährungsstudien; die bekannte Romanautorin Laura Esquivel, sowie Hilal Elver, Sonderberichterstatterin für das Recht auf Nahrung für den Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte (UNHCHR).

DOMINIQUE CRENN

Die beste Köchin der Welt

Dominique Crenn of Atelier Crenn and Petit Crenn in San Francisco has been named The World’s Best Female Chef 2016. She will be honoured at The World’s 50 Best Restaurants awards ceremony at Cipriani Wall Street in New York on June 13th.

The French-born chef’s flagship restaurant in the city’s Cow Hollow district has gained huge critical acclaim since opening in 2011, with Crenn giving full expression to her philosophy of ‘poetic culinaria’. The highly artistic menus are written as poems, with both the food and verses changing seasonally, while the minimalist décor includes select pieces of artwork painted by the chef’s father. Last year the 51-year-old added a second more casual destination, Petit Crenn, to her portfolio as a more rustic foil to her ultra-refined first restaurant.

William Drew, Group Editor of The World’s 50 Best Restaurants, said, “We are proud and excited to announce Dominique Crenn as this year’s World’s Best Female Chef, celebrating her many achievements. Dominique is a distinguished and highly impressive chef, having already accomplished many firsts as a female cook, paving the way for future generations. Dominique’s passion for local produce, sustainability and dedication to the profession make her the perfect recipient of this award.”

Crenn responded to the news of the accolade by saying “It is a great honor to be chosen as The World’s Best Female Chef 2016 by my peers and the people I’ve had the pleasure to cook for. I’ve been inspired by many of the past winners of this award and so it’s a great pleasure to join their ranks and to hopefully motivate cooks around the world to work hard, be creative and achieve great things. I am proud to share this award with my chef family, the teams at Atelier Crenn and Petit Crenn, without whom this accolade would not be possible.”

The World’s Best Female Chef programme is designed to shine a light on a rarefied family of extraordinary female chefs. The award celebrates the work of a woman whose cooking most impresses the world’s toughest critics and most venerated chefs, almost 1,000 of whom voted in this category.

As a winner of The World’s Best Female Chef Award, Dominique Crenn joins a group of exceptionally talented chefs including luminaries Helena Rizzo of Brazilian restaurant Mani, Elena Arzak of Spain’s Arzak, Anne-Sophie Pic of Maison Pic in France, Nadia Santini of Dal escatore in the Italian countryside and last year’s winner, Hélène Darroze of London’s Hélène Darroze at The Connaught and Hélène Darroze in Paris.

Dominique Crenn’s career
Growing up in the vast culinary landscape of France, Dominique Crenn developed a keen interest in cuisine from her parents. While she credits her mother for an early introduction to the culinary arts, she attributes her appreciation of gastronomy to her politician father and his best friend, a well-respected food critic for the French newspaper, Le Télégramme, from whom she learned about subtle nuances and unique flavours of fine food during their numerous sojourns to some of Europe’s best restaurants.

Crenn, a graduate of the Cours Charlemagne in Paris and the Academy of International Commerce of Paris with degrees in Economics and International Business respectively, has extensively travelled the world, tasting unique and interesting ingredients along the way. Her travels took her to San Francisco where she fell in love with the Bay Area and decided to make it her home.

In 1988, Crenn began her impressive kitchen career at the much-celebrated Stars, spending two years under the tutelage of San Francisco luminaries Jeremiah Tower and Mark Franz. In the years that followed she honed her skills at San Francisco culinary mainstays Campton Place, 2223 Market, the Park Hyatt Grill and Yoyo Bistro at the Miyako Hotel, before heading to Indonesia to head the kitchen at the Intercontinental Hotel in Jakarta in 1997.

It was at the Intercontinental Hotel that Crenn made her first of many marks in culinary history, becoming the first female executive chef in Indonesia. Due to the political turmoil in South East Asia, she returned to California in 1998 as executive chef at the Manhattan Country Club in Manhattan Beach for eight years, then serving as opening chef at Abode Restaurant & Lounge in Santa Monica. Returning to San Francisco in 2008, Crenn headed the kitchen at Luce in the Intercontinental Hotel, where she earned her first Michelin star in 2009.

A profound passion for gastronomy and a desire to create a deeply personal project led Crenn to open Atelier Crenn in January 2011. Less than a year after opening, the restaurant achieved its first Michelin star in October 2011. In 2012, chef Crenn made her second mark in culinary history by becoming the first female chef in the United States to receive two Michelin stars.

The name Atelier Crenn is inspired by ‘Atelier Papa Crenn’, a studio behind her family home in north western France where her late father painted pictures inspired by natural seascapes, landscapes and food grown on the family’s farms. The menu features locally sourced produce from the Bay Area and draws on culinary traditions from around the world including her parents’ birthplace: Brittany, France. Crenn’s signature dish and the only constant on her poetic menus since the restaurant’s inception is the Kir Breton, a whimsical take on Brittany’s variation of the Kir Royale and a clever unification of an aperitif and amuse-bouche.

As well as being named The World’s Best Female Chef 2016, Crenn serves on many panels and boards with local and nationally acclaimed sustainable food activists and participates in special events such as ‘Outstanding in the Field’ and Share Our Strength’s ‘Taste of the Nation’. She is also the founder and driving force behind ‘A Movable Feast’, a series of dinners honouring CUESA (Center for Urban Education about Sustainable Agriculture) that pairs prominent local chefs with produce from a single farm. Crenn is the 2012 winner of the Food Network’s Iron Chef America.

The selection process
The World’s Best Female Chef Award is voted for by almost 1,000 international restaurant industry experts and well-travelled gourmets who make up the Diners Club® World’s 50 Best Restaurants Academy. The Academy comprises 27 separate regions around the world, each of which has 36 members, including a chairperson. None of the event’s sponsors have any influence over the voting process.

The World’s 50 Best Restaurant Awards
At the ceremony, The World’s 50 Best Restaurants 2016 will be announced, culminating in the coveted award for The World’s Best Restaurant. Further award categories include The Ferrari Trento Art of Hospitality Award, The Diners Club® Lifetime Achievement Award, The World’s Best Female Chef Award and The World’s Best Pastry Chef Award, sponsored by Cacao Barry®. The World’s 50 Best Restaurants awards will be presented in the company of the most influential restaurateurs and finest chefs from across the globe along with assembled international media.

Anmerkung GR: Wir besuchten vor zwei Jahren das Restaurant. Wir waren – bis aufs Dessert – so enttäuscht, dass ich noch nicht einmal mir die Mühe machte, ein Album anzulegen: https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/?tab=albums
Allerdings war an diesem Abend die Chefin nicht im Haus.

Studieren & Dinieren bei eat & meet, Salzburg

Der kulinarische Studentenmittwoch im April: Der Studentenmittwoch lockt in der Salzburger Altstadt das ganze Semester über mit unwiderstehlichen Angeboten. Im Rahmen des Culinary Art Festivals eat & meet zeigt sich der Studentenmittwoch von seiner besten kulinarischen Seite und serviert kreative Küche auf Haubenniveau zu studentenfreundlichen Preisen!

An jedem Mittwoch im April 2016 bieten die Blaue Gans in der Getreidegasse, das Esszimmer in der Müllner Hauptstraße und das Restaurant Brunnauer in der Augustinergasse mittags und/oder abends ein köstliches Menü für 29 Euro pro Person. Gegen Vorweis des StudentInnenausweises werden ein Amuse Gueule, eine Vorspeise, ein Hauptgang und ein delikates Dessert inkl. einem Glas Rot- oder Weißwein oder einem alkoholfreien Getränk und einem Espresso oder Cappuccino serviert. Der moderne Teil der Blauen Gans wird im Brasserie-Stil geführt: unkompliziert, locker, easy. Aufgetischt werden kleine Gerichte im stimmigen Mix aus Mediterranem und traditioneller heimischer Küche, in der Huchen, Saibling und Lachsforelle neben Biofleisch aus der Tauernregion die eigentlichen Stars sind.

Schon einmal in einem 3 Hauben-Restaurant diniert? Andreas Kaiblinger war und ist ein großer Freund der kleinen Teile, des akribischen Arrangements. In seinem schlicht gehaltetenen, zeitlos-modernen Restaurant Esszimmer hat jeder Punkt, jedes marinierte Blättchen einen aromatischen Sinn. Trotz seiner 2 Hauben und als einer der 20 besten Köche Österreichs ist Richard Brunnauer auch nach 30 Jahren im Geschäft immer noch ein Freund der Bodenständigkeit und bekannt für seine echte und unverfälschte Küche. Heimische Produkte erstklassiger Qualität und die persönliche Beziehung zu seinen Lieferanten sind die tragenden Säulen seiner Küche im Restaurant Brunnauer. Ausprobieren lässt sich das für StudentInnen am besten und günstigsten bei den Veranstaltungen von „Studieren & Dinieren“ beim Culinary Art Festival eat & meet!

Termine: Mi, 20. und 27. April 2016
Eine Reservierung ist unbedingt erforderlich:
Blaue Gans, Getreidegasse 41-43, T. 0662/841317-54: mittags & abends
Esszimmer, Müllner Hauptstraße 33, T. 0662/870899: mittags
Restaurant Brunnauer, Augustinergasse 13a, T. 0662/84158420: mittags

Culinary Art Festival eat & meet: 1.-30. April 2016
Mehr zum Studentenmittwoch unter www.studentenmittwoch.at
www.salzburg-altstadt.at

Der Basque Culinary World Prize

 Es sind nur noch knapp drei Wochen, bis die Nominierungsfrist für den Basque Culinary World Prize am 30. April endet. Für den Endspurt melden sich noch einmal renommierte Köche aus der internationalen Jury zu Wort und rufen die Gastronomiebranche zur Nominierung auf. Einzigartig in der Gastronomie: Der Preis wird an einen Koch oder eine Köchin vergeben werden, der oder die einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft „jenseits der Küche“ hat.

Joan Roca, Vorsitzender des Internationalen Vorstands des BCC und der Jury, Chefkoch des mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurants El Celler de Can Roca, Spanien erläutert: „Der Basque Culinary World Prize soll die Männer und Frauen hervorheben, die in der Gastronomie tätig sind und nach herausragenden Leistungen streben. Diese innovativen, kreativen, entschlossenen – und manchmal impulsiven – Vorreiter, die sich ihrer Community verpflichtet fühlen und jeden Tag unter Beweis stellen, dass die Gastronomie ein Motor des Wandels sein kann.“

Heston Blumenthal, Küchenchef und Inhaber des Restaurants „The Fat Duck“ in Bray, Berkshire, das mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde, bestätigt: „Es ist fantastisch, beim Basque Culinary World Prize einbezogen zu werden und ein Teil der Jury zu sein, sowie die besten Köche und Köchinnen der ganzen Welt anzuerkennen und zu belohnen. Diese Auszeichnungen sind wichtig, zeigen sie doch Männer und Frauen in der Gastronomie, die mit Innovation und Kreativität die Welt „jenseits der Küche“ verbessern. Innovation und Kreativität sind die Grundlagen auf der ich stets meine Arbeit stütze. Ich freue mich mit Köchen zu feiern, die danach streben, die Gesellschaft durch die Gastronomie zu verbessern.“

Co-Juror Massimo Bottura, Küchenchef und Eigentümer des mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurants Osteria Francescana, Modena, Italien, unterstreicht: „Mit diesem Preis wollen wir mit der Welt Geschichten von Köchen teilen, die Gastronomie für eine bessere Zukunft nutzen. Und – Wir brauchen Menschen, die diejenigen nominieren, die den Kampf auf irgendeine Weise führen – auch im kleinen Maßstab. Wir sind alle Teil der Revolution. Da ich überzeugt bin, dass Kultur, Wissen, Bewusstsein und Sinn für Verantwortung die Grundlagen für die Köche der Zukunft sind, bin ich stolz an der Verleihung des Preises teilzuhaben und hoffe, dass dieser all jene inspiriert und mobilisiert, die etwas bewegen wollen und sich für die Gesellschaft engagieren.”

Enrique Olvera, der das Restaurant Pujol, Mexikos Nummer eins, führt fügt hinzu: „“Wenn Sie Ihre Arbeit in der Küche gut machen, kann es auch gut für die Gesellschaft sein. Es kann einen großen Einfluss haben – nicht nur auf Menschen, sondern auch auf die Umwelt, Wirtschaft oder Kultur. Wir suchen Nominierungen, die diese Realität zum Ausdruck bringen, um diejenigen zu belohnen, die sich für das Allgemeinwohl einsetzen. Dabei ist es wichtig, dass sich die gesamte gastronomische Industrie an den Nominierungen beteiligt.“

Enrique Olvera ist für seine Leidenschaft in Bezug auf kulturelle und ökologische Probleme bekannt. Neben seinem Engagement hinsichtlich qualitativ hochwertiger, einheimischer und nachhaltiger Produkte setzt er sich zudem gegen gentechnisch veränderte Pflanzen ein und hat an Bildungsprogrammen teilgenommen, um die Ernährung von Kindern in seinem Land zu verbessern.

Über den Preis:
Eine neue Generation internationaler Köche und Köchinnen begreift ihre Rolle in der Gesellschaft heute umfassender und definiert ihren Beruf neu, indem sie neue Fertigkeiten, Kreativität, Innovation und soziale Anliegen in ihr Konzept integrieren. Der Basque Culinary World Prize, der erstmalig in diesem Februar lanciert wurde, soll eine Anerkennung für diese Entwicklung sein.  

Mit dem neuen Preis soll jährlich die Leistung einer Köchin oder eines Kochs – gleich welcher Nationalität – ausgezeichnet werden. Die Person zeigt, wie die Gastronomie eine treibende Kraft für Veränderung sein kann: eine/r jener Männer und Frauen, deren Einfluss „über die Küche hinaus“ zu spüren ist.   

Wer ihn gewinnt, hat mithilfe der Gastronomie auf irgendeine Weise zur Verbesserung der Gesellschaft beigetragen. Möglichkeiten dazu gibt es verschiedene: kulinarische Innovation, Bekenntnis zur gesellschaftlichen Verantwortung, Nachhaltigkeit oder wirtschaftliche Entwicklung des Gemeinwesens; Beteiligung an Gesundheits- oder Umweltkampagnen, die Förderung richtungsweisender kultureller Projekte, Aktivitäten, die der Gesellschaft durch ihre positive Auswirkung auf die Nahrungsmittelindustrie zugutekommen.  

Um als möglicher Preisträger in Betracht gezogen zu werden, müssen die Kandidaten online von einem Profi aus der Welt der Gastronomie nominiert werden. Der Sieger erhält €100.000, um sie einem Projekt seiner Wahl zu widmen, welches die umfassendere Rolle der Gastronomie innerhalb der Gesellschaft wiederspiegelt.

Verliehen wird die Auszeichnung von dem Basque Culinary Center (BCC) in San Sebastián, einer weltweit führenden akademischen Institution, die sich der Bildung und Forschung im Bereich Gastronomie widmet, und wird von der Baskischen Regierung durch die Tourismus-Marke Euskadi Basque Country gefördert.

Zusammen mit diesen Gastexperten werden alle Mitglieder des Internationalen Vorstands des BCC, die bei dem jährlichen Vorstandstreffen im Juli in San Sebastian anwesend sein werden, am Entscheidungsprozess der Jury teilnehmen. Die Entscheidung darüber, wer den Basque World Culinary Prize erhält, wird am 11. Juli 2016 bekanntgegeben.

DAS VERFAHREN:
Um für die Auszeichnung in Betracht gezogen zu werden, müssen die Kandidaten online von einem anderen Profi nominiert werden, der derzeit in der Welt der Gastronomie tätig ist, z.B. andere Köche oder Köchinnen, über Ernährung schreibende Autoren oder Nahrungsmittellieferanten, sowie eine Institution. Die Frist für die Nominierung endet am 30. April 2016.

Mit Hilfe des kollektiven Wissens der gastronomischen Community möchte das Basque Culinary Center weltweit Kandidaten ausfindig machen, die die Gesellschaft durch Gastronomie verbessert haben, auch wenn sie damit nicht unbedingt einen größeren öffentlichen Bekanntheitsgrad erreicht haben. Alle, die einen Hintergrund als professioneller Koch oder Köchin haben, gleich welcher kulinarischen Tradition, sind mögliche Kandidaten für diese Auszeichnung und können über die Website des Basque Culinary World Prize, www.basqueculinaryworldprize.com, nominiert werden.

Nach Ablauf der Nominierungsfrist werden die vorgeschlagenen Namen von dem Preis-Komitee (einer Gruppe Akademiker des Basque Culinary Center und anderer Universitäten, wie z.B. des Fachbereichs für Ernährungssysteme, Kultur und Gesellschaft an der Universitat Oberta de Catalunya (UOC)) und speziellen Gästen analysiert. Gemeinsam werden sie entscheiden, welche der nominierten Personen die Auswahlkriterien erfüllen, und eine Liste mit zwanzig Finalisten erstellen, die sie dann der Jury zur Auswahl des Siegers oder der Siegerin vorlegen.

1. Das Basque Culinary Center ist eine der angesehensten gastronomischen Universitäten der Welt und verfügt über ein bahnbrechendes Zentrum für Forschung und Innovation auf dem Gebiet Ernährung und Gastronomie. http://www.bculinary.com2. Die Mitglieder der Jury und des Preis-Komitees können nicht als Kandidaten für den Basque Culinary World Prize nominiert werden.
3. Mitglieder der Jury – Eine ausführlichere Fassung dieser Biografien findet sich unter  http://www.basqueculinaryworldprize.com.

Culinary Art-Festival

Genuss.Markt im Rahmen von eat & meet
Es gibt viele gute Gründe Salzburg zu besuchen! Einer davon ist sicherlich das Culinary Art-Festival „eat & meet“, das auf einzigartige Weise lukullische Genüsse mit einem unterhaltsamen Programm verbindet und 2016 den ganzen Monat April bereits zum achten Mal stattfindet. Ein großes Highlight ist der Genuss.Markt am 16. und 17. April 2016.

Zum dritten Mal wird im Rahmen von „eat & meet“ am 16. und 17. April 2016 der Genuss.Markt in den kavernen1595 in der Gstättengasse stattfinden. Ausgewählte ProduzentInnen aus ganz Österreich präsentieren ihre Köstlichkeiten: Käse, Gewürze, Wein, Edelkonserven, Pestos, Olivenöl, Destillate, Fischspezialitäten uvm. Hier können FeinschmeckerInnen nicht nur die „Wiener Schnecke“, Kneidl`s Austern oder süße Früchtchen aus der Steiermark gustieren sondern hier erfährt man auch, warum Heuschrecken auf unseren Speiseplan gehören! Erstmals wird es dabei auch einen Setzlingsmarkt geben, wo ein umfangreiches Sortiment an samenfesten Bio-Jungpflanzen wie Paradeiser, Paprika, Chili, Kräuter, Gemüse u.v.m. sowie Bio- Saatgut in stilvollem Ambiente angeboten wird. Auch aktuelle Fachliteratur rund ums biologische und nachhaltige Gärtnern spricht interessiertes Fachpublikum und HobbygärtnerInnen an. Am 16. und 17. April stehen am Nachmittag außerdem spannende Vorträge am Programm: Christian Frenkenberger von der Take Hemp GmbH spricht über Hanf als Lebensmittel, Mag. Claudia Dums erzählt über die Kostbarkeiten, die man im eigenen Garten anpflanzen kann und Christoph Thomann vom Verein Speiseplan erklärt, warum die Zukunft des Essens unweigerlich mit dem Verzehr von Insekten zusammenhängt. Gustieren Sie nach Lust und Laune am Genuss.Markt, der Eintritt ist frei!

Culinary Art-Festival in der Salzburger Altstadt: 1.-30. April 2016
Genuss.Markt in den kavernen1595, Gstättengasse 27-29, Eintritt frei: 16.-17. April 2016

www.salzburg-altstadt.at

Basque Culinary World Prize

Jetzt wurde ein neuer internationaler Preis ausgelobt, mit dem eine Köchin oder ein Koch ausgezeichnet werden soll, die/der einen außerordentlichen Beitrag zur „Verbesserung der Gesellschaft durch die Gastronomie“ geleistet hat

– der Basque Culinary World Prize

Mit dem neuen Preis soll jährlich die Leistung einer Köchin oder eines Kochs – gleich welcher Nationalität – ausgezeichnet werden. Die Person zeigt, wie die Gastronomie eine treibende Kraft für Veränderung sein kann: eine/r jener Männer und Frauen, deren Einfluss „über die Küche hinaus“ zu spüren ist.

Wer ihn gewinnt, hat mithilfe der Gastronomie auf irgendeine Weise zur Verbesserung der Gesellschaft beigetragen. Möglichkeiten dazu gibt es verschiedene: kulinarische Innovation, Bekenntnis zur gesellschaftlichen Verantwortung, Nachhaltigkeit oder wirtschaftliche Entwicklung des Gemeinwesens; Beteiligung an Gesundheits- oder Umweltkampagnen, die Förderung richtungsweisender kultureller Projekte, Aktivitäten, die der Gesellschaft durch ihre positive Auswirkung auf die Nahrungsmittelindustrie zugutekommen.

Um als möglicher Preisträger in Betracht gezogen zu werden, müssen die Kandidaten online unter www.basqueculinaryworldprize.com von einem Profi aus der Welt der Gastronomie nominiert werden. Der Sieger erhält €100.000, um sie einem Projekt seiner Wahl zu widmen, welches die umfassendere Rolle der Gastronomie innerhalb der Gesellschaft wiederspiegelt.

Verliehen wird die Auszeichnung von dem Basque Culinary Center (BCC) in San Sebastián, einer weltweit führenden akademischen Institution, die sich der Bildung und Forschung im Bereich Gastronomie widmet, und wird von der Baskischen Regierung durch die Tourismus-Marke Euskadi Basque Country gefördert.

ICA Nachwuchskoch

Das Institute of Culinary Art (ICA) bietet ein neues Bildungsprogramm an: Der ICA Nachwuchskoch vermittelt den Teilnehmern in einem Jahr die Kenntnisse, die in der modernen Küche, wie z. B. in Verpflegungsbetrieben, wirklich nötig sind. Das Programm ist speziell auf die aktuellen Erfordernisse in der Küche abgestimmt.

Mit dem neuen Bildungsprogramm reagiert das ICA auf den leeren Arbeitsmarkt und die gravierend niedrigen Ausbildungszahlen in der Branche.
Die Zahlen rund um die Ausbildung in der Gastronomie sind erschreckend und werfen ein neues Licht auf die Zukunft: Seit 2009 sind die Ausbildungsverhältnisse um 38 Prozent zurückgegangen, gleichzeitig steigt die Zahl der unbesetzten Lehrstellen im Gastgewerbe können durchschnittlich nur noch 80 Prozent dieser Stellen besetzt werden, hat eine aktuelle Umfrage des Institute of Culinary Art (ICA) ergeben. Weitere Ergebnisse der Umfrage: 2014 standen allen 140.200 gastronomischen Betrieben 21.062 Azubis zur Verfügung, und nur 21 von 100 begonnen Ausbildungsverhältnissen bleiben der Branche erhalten.

Neue Anforderungen in den Küchen
Zudem stellt das ICA heraus, dass sich die Abläufe in der Küche verändern und damit neue Anforderungen auf die ausgebildeten Köche zukommen. „Wir sprechen hierbei unter anderem vom Einsatz multifunktionaler Technik, von effektiven und effizienten Prozessen und der Verarbeitung von Produkten mit unterschiedlichen Fertigungsstufen. Kurzum: In der Profiküche haben sich die Anforderungen an die Fachkräfte verändert., sagt Gerhard Bruder, Präsident des Institute of Culinary Art.

Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, ein neues Bildungsprogramm anzubieten. Mit diesem Programm können wir Menschen, die in der Food-Service-Welt arbeiten möchten und sich mit dem Kochen identifizieren eine Einstiegshilfe für den Beruf des Kochs bieten und ihn dazu befähigen, Speisen in Verpflegungsbetrieben zuzubereiten und zu regenerieren. Dazu gehört, die Grundlagen für das erfolgreiche Arbeiten in einer Profiküche zu vermitteln und die wichtigen Aspekte des modernen Kochens zu lehren.
Wichtig ist uns dabei, mit unserem neuen Programm genau das zu vermitteln, was in der Praxis gebraucht wird. Dieses Programm haben wir mit Unterstützung aus unserem ICA Foodservice Netzwerk, bestehend aus 350 Top-Managern der Branche, entwickelt, so dass die Anforderungen des Alltags vollumfänglich integriert sind.

Das neue Programm
Der ICA Nachwuchskoch vermittelt den Teilnehmern innerhalb eines Jahres die Grundlagen, welche für das Vor- und Zubereiten von Speisen notwendig sind. Im Mittelpunkt stehen dabei die Grundlagen der Beschaffung, Produktion, Speisenverteilung und Entsorgung. Darüber hinaus lernen sie hygienisches Arbeiten und Sauberkeit am Arbeitsplatz, den Umgang mit und die Verarbeitung von Lebensmitteln, den richtigen Einsatz von Küchentechnik und Arbeitsmitteln, das Kochen nach Rezept und das Arbeiten an der Speisenausgabe bzw. -verteilung. Die praktischen Inhalte werden in vier Präsenzphasen von je einer Woche unter der Leitung von Bernd Trum, Schulungsleiter des ICA Küchen-Nachwuchsprogrammes, vermittelt. In der Zeit zwischen den Präsenzphasen wird das Gelernte berufsbegleitend im Betrieb angewendet und mit handlungsorientiertem Arbeiten durch Lehrhefte mit Aufgaben unterstützt.

Der ICA Nachwuchskoch organisiert seinen Arbeitsbereich selbstständig. Dabei achtet er bei der Vor- und Zubereitung auf optimierte Prozesse und sichert Qualitäts- und Hygienestandards. Er erledigt Küchenarbeiten und Produktionsprozesse kompetent und selbstständig, erläutert Yvonne Schulten, Bereichsleiterin der Academy des ICA, das Ziel des Programms. Der ICA Nachwuchskoch vermittelt zahlreiche weitere spezifische Inhalte, die in der heutigen und künftigen Profiküche gefragt sind.

Yvonne Schulten nennt Beispiele: Die Teilnehmer befassen sich mit Warenkunde und -pflege, Hygiene-Management und Qualitätssicherung, der sinnvollen Anwendung von Garverfahren und Garprogrammen und dem kostenbewussten Handeln und Kalkulation. Dazu werden die Kompetenzen vermittelt, Küchenprozesse produktiv und qualitätsorientiert zu planen und umzusetzen sowie eigene kreative Ideen zu entwickeln.
Das Programm zum ICA Nachwuchskoch endet mit einer Prüfung und der Verleihung des Zertifikats zum ICA Nachwuchskoch.

Eines ist dem ICA besonders wichtig: Wir wollen mit diesem Programm sowohl Menschen ohne gastronomische Vorkenntnisse als auch Küchenhilfen und kochaffine Menschen dazu motivieren, eine strukturierte Fortbildungsmaßnahme zu ergreifen und sich auf diese Weise den Weg in die Gastronomie zu ebnen. Unternehmen haben mit diesem Programm die Möglichkeit, Fachkräfte auszubilden.
Ziel ist es nicht, den klassischen Koch zu ersetzen, sondern wir haben ein Programm geschaffen, welches speziell auf die heutigen Anforderungen eingeht und Menschen gezielt darauf fortbildet.

www.ica-germany.com

Culinary & Wine Tourism Conference an der FHWien

21. bis 23. Oktober 2015

Tauchen Sie ein in die Welt von Kulinarik & Wein und erfahren Sie mehr über aktuelle Entwicklungen, Trends und die Erfolgsfaktoren von Best-Practice Beispielen.

Workshops, Gesprächsrunden und genussvolles Erleben stehen am Mittwoch, dem 21. Oktober 2015 auf dem Programm. Am Donnerstag präsentieren WissenschaftlerInnen aus 17 Nationen aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema Kulinarik & Wein Tourismus. Am Abend laden wir Sie ein, die kulinarischen Highlights Wiens zu entdecken. Der Freitag steht zum Abschluss ganz im Zeichen des Weines – wir präsentieren Ihnen die schönsten Seiten der Weinregion Wachau. Anmeldeschluss ist der 14. Oktober.

Veranstaltet wird das Event vom Institut für Tourismus-Management der FHWien der WKW in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft und dem Studiengang International Wine Business, IMC FH Krems. Ziel der Veranstaltung ist der Erfahrungsaustausch zwischen WissenschaftlerInnen, dem akademischen Nachwuchs und interessierten PraktikerInnen.

Konferenzprogramm (Änderungen vorbehalten)
Tag 1: MITTWOCH, 21. Oktober 2015
09:00 – 11:30 Uhr: Registrierung
11:30 – 12:00 Uhr: Eröffnung
12:00 – 17:00 Uhr: Culinary and Wine Tourism Workshops (Service
Design im Tourismus; Wein, Tourismus & Architektur;
Initiativen & Kooperationen; Destinationen & Best Practices;
Wein und Kulinarik 2.0; Food Pairing – Das Spiel der Aromen)
18:00 Uhr: Abendessen zur Eröffnung der Konferenz

Tag 2: DONNERSTAG, 22. Oktober 2015
08:00 – 09:00 Uhr: Registrierung
09:00 – 09:30 Uhr: Eröffnung und Key Note
09:45 – 12:00 Uhr: Conference Session inkl. Kaffeepause
12:00 – 14:00 Uhr: Mittagspause
14:00 – 16:15 Uhr: Conference Session inkl. Kaffeepause
16:30 – 17:00 Uhr: Conference Wrap up
19:00 Uhr: Culinary and Wine Experience Vienna (optionales Abendprogramm)

Tag 3: FREITAG, 23. Oktober 2015
Exkursion „Experience Culinary and Wine Tourism – WACHAU“ – Teilnahme optional

Informationen und Anmeldung:
http://www.fh-wien.ac.at/tourismus-management/culinary-and-wine-tourism-conference-2015/