Süßdolde

Wer das süße, lakritzartige Aroma von Anisbonbons mag, sollte die Süßdolde als regelmäßige Zutat in der Küche einführen. Die anspruchslose Gebirgspflanze ist auch unter dem Namen Myrrhenkerbel bekannt und botanisch eng verwandt mit dem gewöhnlichen, einjährigen Kerbel.

„Die Süßdolde bietet beim Kochen nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, denn sie ist in all ihren Teilen essbar“, betont Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst. Frisch gehackt sind die jungen, farnartigen Blätter und Stängel eine willkommene Zugabe zu Salaten, Quarkspeisen und Dips, im Omelette oder der Suppe. Die großen weißen Blütendolden sind zum Verkleinern viel zu hübsch und dienen meist als dekorativ-aromatische Beigabe. Die Wurzeln der mindestens einjährigen Süßdolde werden ähnlich wie Möhren gehandhabt: Geschält und zerhackt sind sie ein apartes Würzmittel im Dressing oder der Sauce, gekocht kommen sie als Wurzelgemüse auf den Tisch.

Das meiste Aroma steckt in den unreifen, grünen Samen. Die große Kunst besteht darin, den richtigen Erntezeitpunkt zu erwischen. In zu kleinen Samen ist der Geschmack noch nicht voll ausgereift; zu große Körner werden schnell faserig. Da hilft nur immer wieder Naschen. Wer den Moment verpasst hat, lässt die Samen fertig reifen und zerstößt sie dann.

Süßdolde kann all jene Speisen würzen, an die man Anis geben würde. In der pikanten Küche sind Fisch und Meeresfrüchte gute Partner. Sie werden mit Samen gespickt oder mit einer Süßdolden-Sahnesauce gereicht. Noch größer ist das Einsatzfeld bei den Süßspeisen. Dank ihrem intensiven Aroma werden hier Samen bevorzugt. Die unreifen Körner sind eine leckere, gesunde Knabberei und knusprige Müsli-Zutat. Pur oder kandiert ersetzen sie auf Eiscreme, Obstsalaten und Cremes das Topping und bringen Biss ins Spiel. In Kombination mit Rhabarber, Johannis- oder Stachelbeeren mildert Süßdolde die Säure und spart zugleich Zucker. Auch in der Schlagsahne ist ein Teil des Zuckers verzichtbar, wenn Süßdolde mit dabei ist. In Obstkuchen sind braune Samen gefragt. Diese finden auch im Brotteig Verwendung.

Angesichts der Vielzahl der Doldenblütler ist die Süßdolde nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Das kann nicht passieren, wenn man dem pflegeleichten Busch einen Platz im Garten einräumt. Dort wird er bald von Nahrung suchenden Schmetterlingen, Bienen und Hummeln heimgesucht. Süßdolden gedeihen gut auf humosen, relativ nährstoffreichen, nicht austrocknenden Böden. An einem naturnahen Gehölzrand oder vor einer immergrünen Wand kommt sie besonders gut zur Geltung. Die Pflanze blüht von Mai bis Juli.
Eva Neumann, www.aid.de

ÖKO-TEST RATGEBER – Kosmetik & Wellness

Natürliche Pflege: Die Natur liefert uns hochwertige Öle für pflegende Cremes und Lotionen genauso wie Farbstoffe zum Haarefärben. Die schaffen zwar in manchen Augen nicht immer ein perfektes Ergebnis, lösen aber keine Allergien aus und stehen nicht unter Krebsverdacht. Welche Produkte empfehlenswert sind, aber auch welche mehr schaden als verschönern, lesen Sie im neuen ÖKO-TEST Ratgeber Kosmetik & Wellness. Erfahren Sie zudem, wie frau sich richtig schminkt, wie die Haare perfekt gepflegt werden und wo mit reinem Gewissen geshoppt werden kann.

Die Tests

• TEST Antifaltencremes: Kosmetikfirmen erfinden ständig neue Wunderwirkstoffe gegen Falten. ÖKO-TEST wollte wissen, ob spezielle Cremes mehr leisten als herkömmliche Pflegeprodukte, und hat deshalb Antifaltencremes nicht nur auf ihre Inhaltsstoffe untersuchen lassen, sondern auch entsprechende Wirksamkeitsbelege bei den Kosmetikherstellern angefordert. Immerhin zwei Produkte erhalten das Testurteil „gut“.

• TEST Cremes für trockene Haut: Hersteller haben für extrem trockene Haut Cremes und Lotionen mit Harnstoff im Portfolio. Die Hälfte der von ÖKO-TEST untersuchten Produkte schneidet mit einem „sehr gut“ ab. Doch es gibt auch „ausreichende“ und „ungenügende“ Produkte mit Inhaltsstoffen, die der ohnehin strapazierten Haut nicht gut tun.

• TEST Zahncremes für weiße Zähne: Strahlend weiße Zähne hätte jeder gerne. Kein Wunder, dass der, der sie nicht besitzt, am liebsten nachhelfen will. Doch können Weißmacherzahncremes wirklich mehr als herkömmliche Zahnpasten? Dieser Frage ist ÖKO-TEST nachgegangen.

• TEST Volumenshampoos: Menschen mit feinem Haar erhoffen sich oftmals von Volumenshampoos mehr Fülle. Doch beim Kauf sollte man genau hinsehen, denn es gibt einige Produkte, die etwa mit krebsverdächtigem Formaldehyd/-abspalter konservieren und mit umstrittenen PEG/PEG-Derivaten aufschäumen. Immerhin drei Shampoos überzeugen.

• TEST Handcremes: Auch wenn eine Vielzahl von Handcremes ohne bedenkliche und umstrittene Inhaltsstoffe auskommt, gibt es immer noch einige „ausreichende“, „mangelhafte“ und „ungenügende“ Produkte, von denen man lieber die Finger lassen sollte. Problematisch ist, dass in einigen Cremes Inhaltsstoffe stecken, die der Haut schwer zu schaffen machen können. Dazu zählen PEG/PEG-Derivate, die die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen können, und die Konservierungsstoffe Propyl- und Butylparaben, die im Verdacht stehen, wie ein Hormon zu wirken.

• TEST Basispflege für Neurodermitiker: Menschen mit Neurodermitis sind auf gut verträgliche Hautprodukte angewiesen. Doch auch bei speziellen Pflegeprodukten können sie nicht einfach wahllos zugreifen. Denn in einigen Marken stecken Substanzen, die absolut nicht auf die ohnehin schon angegriffene Haut gehören.

• TEST Wimperntusche: Nitrosamine gehören zu den stärksten bekannten krebserregenden Stoffen. Sie sind deshalb auch verboten. Dennoch stecken sie in manchen Wimperntuschen, wie der Test zeigt. In zwei Produkten fand das Labor sogar mehr als 20 Mikrogramm, weshalb diese nicht verkehrsfähig sind. Es gibt aber auch Marken, die von ÖKO-TEST die Bestnote erhalten.

• TEST Parfüms: Beim Kauf eines Duftes geht es meist der Nase nach. Doch die Zusammensetzung eines Parfüms bestimmt nicht nur den Geruch, sondern mitunter auch, wie gut es von der Haut vertragen wird. In vielen stecken etwa Duftstoffe, die Allergien auslösen können.

• TEST Hornhautmittel: ÖKO-TEST hat die Pflaster gegen Hühneraugen sowie die Antihornhaut- und Hornhautreduziercremes nicht nur im Labor auf umstrittene und bedenkliche Inhaltsstoffe untersuchen lassen, sondern wollte auch wissen, ob die Hornhautreduziercremes tatsächlich wirken. Die Ergebnisse der Untersuchung sind teilweise enttäuschend. Es gibt aber auch Produkte, die überzeugt haben.

• TEST Wolle: Für Sockenstricker gibt es jede Menge guter Produkte. Umstrittene halogenorganische Verbindungen stecken jedoch in fast jeder Wolle. Und in einer Wollmarke fand das Labor das Pestizid Permethrin. Vier Produkte zeigten sich im Praxistext besonders anfällig für Knötchen, neun leierten aus und verzogen sich nach der Wäsche.

Außerdem
• Klasse statt Masse: Um Textilien superbillig anbieten zu können, werden Näherinnen mit einem Hungerlohn abgespeist. Immer mehr Designer wollen das nicht mehr mitmachen. Statt auf Ex-und-hopp-Mode setzen sie auf Hochwertiges, das mehr als eine Saison überdauert. ÖKO-TEST nennt die schwarzen Schafe der Textilproduktion beim Namen und stellt ökologisch und sozial korrekte Modelabels vor.
• Herkunft ungewiss: Nicht immer steht der Hinweis „Made in Germany“ auch wirklich dafür, dass in Deutschland produziert wurde. Denn verbindliche Richtlinien für diese Kennzeichnung gibt es nicht.
• Haare färben – aber richtig: Der schönste Haarschmuck ist eine brillante Farbe. Mit synthetischen Farben lassen sich traumhafte Ergebnisse erzielen. Weniger traumhaft ist das, was in den chemischen Kolorationen steckt. Pflanzenfarben sind deshalb die bessere Wahl – auch wenn sich damit nicht jeder Farbwunsch erfüllen lässt.
• Bloß nicht rot werden: Die Sonne genießt man am besten gut geschützt. Mit UV-sicherer Kleidung, Sonnencreme und Sonneschirm dürft der Sonnebrand keine Chance haben. Wirklich? Es lohnt sich, genauer hinzuschauen.

Den aktuellen ÖKO-TEST Ratgeber Kosmetik & Wellness gibt es seit dem 13. April 2012 für 5,90 Euro im Handel. Alternativ ist der Ratgeber auch zum Preis von 6,90 Euro in Kombination mit einer CD erhältlich, auf der das Jahrbuch Kosmetik & Wellness 2011 und das Jahrbuch für 2012 zu finden sind.

ÖKO-TEST Handcremes

Auch wenn eine Vielzahl von Handcremes ohne bedenkliche und umstrittene Inhaltsstoffe auskommt, gibt es immer noch einige „ausreichende“, „mangelhafte“ und „ungenügende“ Produkte, von denen man lieber die Finger lassen sollte. Das ist das Resümee, das das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST aus dem Laborcheck von 25 Handcremes zieht.

Problematisch ist, dass in einigen Cremes Inhaltsstoffe stecken, die der Haut schwer zu schaffen machen können. Dazu zählen PEG/PEG-Derivate, die die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen können, und die Konservierungsstoffe Propyl- und Butylparaben, die im Verdacht stehen, wie ein Hormon zu wirken. Auch Paraffine/Erdölprodukte/Silikone stecken in manchen Cremes. Diese künstlichen Stoffe integrieren sich nicht so gut ins Gleichgewicht der Haut wie natürliche Öle.

Bis auf eine Creme enthalten alle Produkte Duftstoffe, von denen einige für Allergiker problematisch werden können. Meist können betroffene Personen auf der Verpackung nachlesen, ob derartige Stoffe in der Creme stecken. Denn Hersteller sind verpflichtet, Duftstoffe, die Allergien auslösen können, zu deklarieren. Anders ist die Situation jedoch bei polyzyklischen Moschus-Verbindungen. Diese künstlichen Duftstoffe, die sich im Körper anreichern können, müssen vom Hersteller nur als „Parfüm“ und „Aroma“ angegeben werden und sind damit für den Verbraucher nicht auszumachen.

Das ÖKO-TEST-Magazin März 2012 gibt es seit dem 24. Februar 2012 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

ÖKO-TEST Ratgeber Kosmetik & Wellness

Den aktuellen ÖKO-TEST Ratgeber Kosmetik & Wellness gibt es seit dem 16. September 2011 zum Preis von 5,90 Euro im Handel. Alternativ ist der Ratgeber auch in Kombination mit der CD Jahrbuch Kosmetik & Wellness für 6,90 Euro erhältlich.

Immer natürlich: Makellose Schönheit, die nur mit vielen Botoxspritzen und Schönheitsoperationen erreicht werden kann, ist eher unmenschlich als schön. Falten gehören nun mal ab einem gewissen Alter zum Leben. Trotzdem braucht die Haut Pflege – und zwar ohne Schadstoffe, die Krebs erregen oder Allergien auslösen können. Welche Cremes und sonstige Kosmetika der Haut geben, was sie braucht, verrät Ihnen der neue ÖKO-TEST Ratgeber Kosmetik & Wellness. Erfahren Sie auch, wie Sie die perfekte Jeans finden und warum Sie lieber die Finger von Hosen lassen sollten, die per Sandstrahlverfahren bearbeitet werden. Ein weiteres Thema ist die neue Lust am Selbermachen: Im Ratgeber finden Sie zahlreiche Tipps zum Stricken, Häkeln und Nähen.

Übrigens ist der ÖKO-TEST Ratgeber Kosmetik & Wellness auch inklusive der CD Jahrbuch Kosmetik & Wellness erhältlich. Dort finden Sie mehr als 1.100 getestete Produkte.

Die Tests
• TEST Allzweckcremes: Wer von all den Tuben und Tiegeln im Bad die Nase voll hat, kann auch auf eine gute Allzweckcreme zurückgreifen. Aber ausgerechnet die bekannten Marken, darunter Nivea, Creme 21 und Dove, konnten im Test nicht rundum überzeugen. Sie enthalten allergiesierende Duftstoffe und künstliche Öle.

• TEST Lippenpflege: Lippen haben nur vereinzelt Talgdrüsen – daher ist das Bedürfnis, hier nachzufetten, oft groß. Von den 18 Lippenpflegemitteln im Test sind mehr als ein Drittel empfehlenswert.

• TEST Gesichtscremes: Viele der Cremes haben im Test „sehr gut“ abgeschnitten. Doch es gibt auch Produkte, die mit Formaldehyd/-abspalter konservieren und umstrittene Parabene verwenden.

• TEST Pseudonaturkosmetik: Verbraucher, die denken, dass sie bei sogenannter Pflanzenkosmetik auch Natürliches bekommen, irren sich. Denn in diesen steckt nur eine Minidosis Natur. So sind etwa bei der Biotherm Multi Recharge Ginseng-Gesichtspflege 28 der 59 enthaltenen Stoffe rein chemisch, darunter Fette auf Erdölbasis und künstliche Farbstoffe. Von dem Ginsengextrakt steckt dagegen nur ein Prozent oder sogar weniger in der Creme.

• TEST Feuchtigkeitsmasken: Die Haut soll glatt, weich und sogar jünger wirken, wenn man eine Feuchtigkeitsmaske aufträgt. ÖKO-TEST kann in der Tat einige Produkte für die Extraportion Pflege empfehlen. Doch es gibt einige, die voller Schadstoffe stecken.

• TEST getönte Tagescremes: Ein gutes Produkt zaubert aus einem fahlen Teint ein frisches, leicht gebräuntes Gesicht. Leider enthalten aber viele Produkte bedenkliche Stoffe wie polyzyklische Moschus-Verbindungen, die im Tierversuch teilweise hormonelle Wirkungen gezeigt haben, und halogenorganische Konservierungsmittel, die Allergien auslösen können.

• TEST Wattepads: Fast alle Pads sind aus reiner Baumwolle. Doch beim Anbau von Baumwolle als auch bei der Reinigung und Aufbereitung der Fasern kommt jede Menge Chemie zum Einsatz. ÖKO-TEST wollte deshalb wissen, ob die Schadstoffe auch in den Pads stecken, die schließlich direkt mit der empfindlichen Haut in Berührung kommen.

• Kosmetik zum Verschenken: Eine besondere Creme oder zertifizierte Naturkosmetik sind Mitbringsel, die immer gut ankommen. Schließlich zieht mit solchen Produkten immer ein Stück Wellness ins Bad ein. ÖKO-TEST stellt Produkte vor, die im Labortest überzeugt haben.

Außerdem
• Subjektive Wirksamkeitstests von Kosmetik: Die Werbung verspricht uns, dass unsere Haut glatter aussieht, wenn wir sie mit der richtigen Creme pflegen. Bewiesen wird diese Aussage an Wirksamkeitstests. Doch die Hersteller haben hier ihre Tricks, wie sie ihre Creme im besten Licht erscheinen lassen können.

• Der helle Wahnsinn: Helle Jeans gelten als cool, schick und lässig. Doch manche Jeans werden per Sandstrahl auf alt getrimmt, was für die Arbeiter in den Jeansfabriken tödlich enden kann. Das Sandstrahlverfahren zerstört ihre Lungen. Dabei gibt es schon saubere Alternativen. Die Textilindustrie führt die Produktion dennoch fort – weil sie billig ist.

• Die neuesten Maschen: Stricken ist in, aber trendige Frauen stricken keine Socken, sondern sind weitaus origineller. Im neuen Ratgeber finden Sie einige Anregungen, was man so alles mit Wolle anstellen kann.

Das Frühstücksverhalten der Deutschen

Deutschland ist eine Frühstücksnation: 76 Prozent der Deutschen beginnen ihren Tag mit einem Frühstück. Für 37 Prozent ist es sogar die wichtigste Mahlzeit. Dies ergab eine aktuelle, repräsentative Studie von nutella. Seit 2005 führt nutella diese Befragung kontinuierlich mit 3.000 Deutschen pro Jahr durch, um die Frühstücksgewohnheiten zu untersuchen. So zeigt die Studie unter anderem, wer warum frühstückt, wo am liebsten gefrühstückt wird und welche Zutaten und Themen auf dem Frühstückstisch landen. Darüber hinaus wurden sieben Frühstückstypen identifiziert.

Seit über 40 Jahren prägt nutella das deutsche Frühstück. Der Klassiker sorgt damals wie heute für einen guten Start in den Tag. Aber nicht alles ist gleich geblieben. „Das Frühstück ist auch ein Spiegel der Zeit“, erklärt Dirk Voß, Marketingleiter nutella. „So kommen heute längst nicht mehr nur Brot und Butter auf den Tisch, sondern auch neue Medien wie das Internet, das für viele fester Bestandteil der morgendlichen Zeremonie geworden ist.“ Die seit 2005 vom unabhängigen Umfrageinstitut Link – Institut für Markt- und Sozialforschung erhobene Studie „Frühstück in Deutschland“ – für die jährlich ca. 3.000 Gespräche mit Personen im Alter von 14 bis 50 Jahren geführt werden – wurde 2010 durch eine Erhebung von ca. 1.000 Befragten ergänzt.

Frühstück gehört zum guten Start in den Tag dazu

Wenn in der Frühe der Wecker klingelt, dann werden drei Viertel der Deutschen zu regelmäßigen Frühstückern und nehmen sich dafür durchschnittlich 24 Minuten pro Tag Zeit. Unter der Woche muss es dabei schneller gehen (20 Minuten) als am Wochenende (33 Minuten). Laut nutella-Studie ist es das morgendliche Hungergefühl, das einen in die Küche zum Frühstück treibt (54 Prozent). Für fast ein Drittel der Leute gehört für einen guten Start in den Tag das Frühstück einfach dazu. 23 Prozent sehen in ihrem Frühstück den Energielieferanten für den Tag.

Brotwaren sind dabei die beliebteste Frühstücksunterlage
(durchschnittlich 77 Prozent). 57 Prozent der Befragten belegen diese mit herzhaften Brotbelägen, 38 Prozent mögen es süß und zehn Prozent greifen zu Nuss-Nougat-Cremes. Für 74 Prozent der Kinder und 70 Prozent der Erwachsenen ist nutella hier der Favorit. Obst (zwölf Prozent) und Müsli (neun Prozent) sind im Vergleich zum traditionellen Frühstück mit Brot seltener gefragt. Frühstück ist aber nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern auch der Erziehung, wie die nutella-Studie zeigt: Vier Fünftel der Frühstücker nehmen ihre Frühstücksgewohnheiten aus der Kindheit bis ins Alter mit und nur ein Fünftel hört mit dem Auszug aus dem Elternhaus auf zu frühstücken.

Unterhaltung am Morgen: Stars, das Wetter und www

Wenn die Deutschen die Wahl hätten, dann würden sie am liebsten mit Angela Merkel (15 Prozent der Befragten) frühstücken, während Guido Westerwelle aus einer Auswahl an Prominenten der ungefragteste Frühstückspartner ist. Männerherzen schlagen zum Frühstück am ehesten für Michael Ballack und Frauen wünschen sich Brad Pitt an den Tisch (jeweils sieben Prozent). Neben dem Brotmesser schwingen die Deutschen auch das gesprochene Wort: 78 Prozent der Befragten unterhalten sich gerne mit ihrer Familie. Lieblingsgesprächsthema am Morgen ist das Wetter. 67 Prozent werfen auch gerne einen Blick in die Zeitung, hören Radio oder schalten den Fernseher an. Auch das Internet gehört für viele dazu: Jeder Neunte gibt an, bereits in der Frühe online zu sein und sich mit privaten E-Mails, Nachrichten, Freizeitmöglichkeiten oder Neuigkeiten in Social Communities zu befassen.

Der Typ macht das Frühstück

Anhand der Umfrageergebnisse der letzten Jahre unterscheidet die nutella-Studie sieben Frühstückstypen: Der „Abwechslungsreiche Frühstücker“ (elf Prozent) sucht die Vielfalt – von Schinken und Käse über Cornflakes, Joghurt, Obst bis hin zu Nuss-Nougat-Creme. Der „Herzhafte Frühstücker“ (20 Prozent) bevorzugt pikante Produkte, während der „Herzhafte und süße Frühstücker“ (14 Prozent) die Abrundung z.B. mit Marmelade sucht. Vor allem Männer unter 30 Jahren zählen zum Typ „Süße Knusperfrühstücker“ – sie essen mit Vorliebe Nuss-Nougat-Creme und Cerealien (elf Prozent). Der „Süße Frühstücker“ (16 Prozent) ist häufig bei 40- bis 50-jährigen Männern und Frauen zu finden, er mag besonders gerne Marmelade und Honig, Müsli dafür weniger. Insgesamt 27 Prozent sind „Bewusste Frühstücker“ und „Bewusste und süße Frühstücker“. Erstere sind vor allem Frauen über 20 Jahre, Letztere vor allem Männer zwischen 30 und 50 Jahren.

Über nutella
Seit 1965 ist nutella in Deutschland erhältlich. In Italien war die damals sogenannte „Supercrema“ bereits 1951 erhältlich und wurde 1964 in nutella umbenannt. Die Marke nutella ist ein Produkt der Ferrero Deutschland GmbH, die mit ca. 3.600 Mitarbeitern in Frankfurt und Stadtallendorf vertreten ist. Die Ferrero-Gruppe mit ihren 38 Betriebsstätten, 18 Fertigungsstätten und mehr als 21.000 Mitarbeitern weltweit erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2007/2008 einen Umsatz von mehr als sechs Milliarden Euro. nutella ist in Deutschland die kontinuierliche Nummer 1 unter den Nuss-Nougat-Cremes. Weitere Informationen finden Sie unter www.nutella.de .

Nuss-Nougat-Cremes und Senf genverseucht

Gen-Technik verbreitet sich unkontrolliert

Öko-Test findet auch in Senf- und Nuss-Nougat-Cremes gentechnische Bestandteile

Eine aktuelle Untersuchung in der Juni-Ausgabe von ÖKO-TEST zeigt, dass zunehmend mehr Lebensmittel mit verändertem Gen-Material verunreinigt sind. Fündig wurde ÖKO-TEST in zwei Nuss-Nougat-Cremes und fünf Senfmarken. Bei einer ÖKO-TEST-Untersuchung im Januar dieses Jahres war fast die Hälfte aller Honige belastet. Auch mehr als 50 Prozent der getesteten Sojaprodukte war schon vor gut einem Jahr Gen-positiv. In weiteren Tests fand ÖKO-TEST gentechnisch veränderte Bestandteile in Diätprodukten, Babynahrung und Maischips. Verbraucher müssen mittlerweile immer damit rechnen, dass Gen-Technik im Einkaufswagen landet, selbst wenn auf dem Etikett nichts davon steht.

Die Mehrzahl der Verbraucher und Hersteller möchte keine Gen-Technik auf dem Teller. Doch die gentechnisch veränderten Organismen (GVO) breiten sich unkontrolliert aus. Denn auf dem langen Weg von der Saat bis zum Verbraucher kommt es an zahllosen Stellen zu Verunreinigungen. Beispiel Senf: Raps und Senf sind botanisch eng verwandt, so dass sie sich nach Herzenslust kreuzen und vermischen.
Eine gentechnisch veränderte Rapspflanze, die – ungewollt – in einem Senffeld wächst, ist kaum zu erkennen. Über diesen Umweg kann dann plötzlich Gen-Technik in den Senf geraten.

„Ein Nebeneinander von Gen-Technik und konventioneller Landwirtschaft ist nicht mehr möglich. Einmal angebaut ist die Ausbreitung des künstlich veränderten Gen-Materials nicht mehr zu stoppen“, warnt Jürgen Stellpflug, Chefredakteur von ÖKO-TEST. „Das geht nicht nur zu Lasten des Konsumenten, auch Hersteller haben darunter zu leiden.“
Diese müssen teure Kontrollen in Auftrag geben, können aber trotzdem nie ganz ausschließen, dass Spuren von Gen-Material die Lebensmittel verunreinigen. Auch regelmäßige Kontrollen helfen kaum, denn innerhalb einer Ladung Rohstoffe können sich die veränderten Gen-Bestandteile an bestimmten Punkten konzentrieren und werden unter Umständen nicht entdeckt.

Dazu kommt ein weiterer Unsicherheitsfaktor für den Verbraucher:
Obwohl Hersteller eigentlich Gen-Technik deklarieren müssten, bietet das Gesetz zahlreiche Schlupflöcher. So gilt die Regelung nicht für zufällige, technisch unvermeidbare Beimischungen, wenn diese den Schwellenwert von 0,9 Prozent für die einzelne Zutat nicht überschreiten und regelmäßig auf Gen-Technik kontrolliert wird. Auch Enzyme, Vitamine und Zusatzstoffe werden oft mithilfe der Gen-Technik hergestellt.

Gen-Technik verbreitet sich unkontrolliert

ÖKO-TEST findet selbst in Senf und Nuss-Nougat-Cremes gentechnische Bestandteile

Eine aktuelle Untersuchung in der Juni-Ausgabe von ÖKO-TEST zeigt, dass zunehmend mehr Lebensmittel mit verändertem Gen-Material verunreinigt sind. Fündig wurde ÖKO-TEST in zwei Nuss-Nougat-Cremes und fünf Senfmarken. Bei einer ÖKO-TEST-Untersuchung im Januar dieses Jahres war fast die Hälfte aller Honige belastet. Auch mehr als 50 Prozent der getesteten Sojaprodukte war schon vor gut einem Jahr Gen-positiv. In weiteren Tests fand ÖKO-TEST gentechnisch veränderte Bestandteile in Diätprodukten, Babynahrung und Maischips. Verbraucher müssen mittlerweile immer damit rechnen, dass Gen-Technik im Einkaufswagen landet, selbst wenn auf dem Etikett nichts davon steht.

Die Mehrzahl der Verbraucher und Hersteller möchte keine Gen-Technik auf dem Teller. Doch die gentechnisch veränderten Organismen (GVO) breiten sich unkontrolliert aus. Denn auf dem langen Weg von der Saat bis zum Verbraucher kommt es an zahllosen Stellen zu Verunreinigungen. Beispiel Senf: Raps und Senf sind botanisch eng verwandt, so dass sie sich nach Herzenslust kreuzen und vermischen. Eine gentechnisch veränderte Rapspflanze, die – ungewollt – in einem Senffeld wächst, ist kaum zu erkennen. Über diesen Umweg kann dann plötzlich Gen-Technik in den Senf geraten.

„Ein Nebeneinander von Gen-Technik und konventioneller Landwirtschaft ist nicht mehr möglich. Einmal angebaut ist die Ausbreitung des künstlich veränderten Gen-Materials nicht mehr zu stoppen“, warnt Jürgen Stellpflug, Chefredakteur von ÖKO-TEST. „Das geht nicht nur zu Lasten des Konsumenten, auch Hersteller haben darunter zu leiden.“ Diese müssen teure Kontrollen in Auftrag geben, können aber trotzdem nie ganz ausschließen, dass Spuren von Gen-Material die Lebensmittel verunreinigen. Auch regelmäßige Kontrollen helfen kaum, denn innerhalb einer Ladung Rohstoffe können sich die veränderten Gen-Bestandteile an bestimmten Punkten konzentrieren und werden unter Umständen nicht entdeckt.

Dazu kommt ein weiterer Unsicherheitsfaktor für den Verbraucher:
Obwohl Hersteller eigentlich Gen-Technik deklarieren müssten, bietet das Gesetz zahlreiche Schlupflöcher. So gilt die Regelung nicht für zufällige, technisch unvermeidbare Beimischungen, wenn diese den Schwellenwert von 0,9 Prozent für die einzelne Zutat nicht überschreiten und regelmäßig auf Gen-Technik kontrolliert wird. Auch Enzyme, Vitamine und Zusatzstoffe werden oft mithilfe der Gen-Technik hergestellt.

Die aktuelle Ausgabe vom ÖKO-TEST-Magazin Juni 2009 gibt es ab dem 29. Mai 2009 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

ÖKO-TEST-Magazin Juni 2009 –
Ab dem 29.05.2009 überall im Handel erhältlich –
Preis: 3,80 Euro

Stiftung Warentest – Gesichtscremes für trockene Haut

Gesichtscremes für trockene Haut Teuerste pflegt nur „befriedigend“

Eine Creme für 1,78 Euro pro 10 Milliliter ist der Sieger in einem Test von 15 Gesichtscremes, den die Stiftung Warentest für die Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test durchführte. Die „sehr gute“ Nivea Visage Silk Comfort Verwöhnende Tagespflege liegt im unteren Preisfeld der getesteten Cremes, die trockener bis sehr trockener Haut Fett und Feuchtigkeit zurückgeben wollen. Die mit 40 Euro pro 10 Milliliter teuerste Creme im Test, die MBR BioChange Sensitive Skin Sealer Cream, schnitt hingegen am schlechtesten ab. „Gute“ Cremes, die weniger als 1 Euro pro 10 Milliliter kosten, bieten bebe, Florena, Kneipp und Rossmann/Rival de Loop.

Um trockene Haut besonders in der kalten Jahreszeit optimal zu pflegen, sollte der Fettanteil in der Creme hoch genug sein. Die Creme sollte dabei auch schnell einziehen und ein gutes Hautgefühl hinterlassen. Allen 15 Cremes im Test bescheinigten die Testpersonen ein „gutes“ Hautgefühl. In der Feuchtigkeitsanreicherung hingegen zeigten sich deutliche Unterschiede. Nur zwei Cremes im Test lagen hier ganz vorn: Neben dem Nivea-Testsieger versorgte die Roc Dermatologic Enydrial Feuchtigkeitscreme die Haut zwölf Stunden nach dem letzten Auftragen noch „sehr gut“ mit Feuchtigkeit.

Die meisten Cremes zogen trotz reichhaltiger Rezepturen „gut“ ein, nur vier Produkte schnitten dabei „befriedigend“ ab. In der mikrobiologischen Untersuchung waren in keiner der Cremes Keime nachweisbar. Bei zwei Produkten zeigten sich jedoch Schwächen in der Konservierung, vor allem bei der teuren MBR-Creme. Daher war deren mikrobiologische Qualität nur „ausreichend“.

Mehr zur richtigen Pflege für trockene Haut ist zu lesen in der Dezember-Ausgabe von test sowie im Internet unter www.test.de

Crème brûlée

Anstelle von Frau Poletto kochte gestern Frau Linster um 18.15 Uhr im SR-Fernsehen für Sie.

Crème brûlée

Für 4-6 Personen
Zutaten:
Crème:
160 ml Milch
300 g Sahne
80 g Zucker
4 Eigelb
1 Vanilleschote, halbiert
Zum Anrichten:
4-6 EL brauner Zucker

Zubereitung:

Milch, Sahne, Zucker und Eigelb gut miteinander vermischen. Vanilleschote mit einem kleinen Messer auskratzen und das Mark mit unter die Sahnemischung rühren. Das Ganze mind. 1 Stunde, am besten über Nacht bedeckt im Kühlschrank ruhen lassen.

Backofen auf 100°C vorheizen.

Die Mischung durch ein feines Sieb gießen und in 4 bis 6 flache, ofenfeste Förmchen oder Schalen aufteilen. Die Crèmes im Ofen in 1 Stunde stocken lassen. Aus dem Ofen nehmen und im Kühlschrank 2 – 3 Stunden durchkühlen lassen.

Zum Anrichten:

Kurz vorm Servieren die Oberfläche der Crèmes gleichmäßig mit braunem Zucker bestreuen und mit Hilfe eines Bunsenbrenners goldbraun karamellisieren. Sofort servieren.

Mousse au Chocolat

Zutaten:

50 g Zucker
5 Eigelb
250 g Zartbitterschokolade (mind. 55 % Kakao)
500 g Sahne

Zubereitung:

Aus Zucker und 80 ml Wasser einen Sirup kochen. Eigelb verquirlen und auf dem Wasserbad unter ständigem Rühren den heißen Zuckersirup dazugeben. So lange weiterrühren, bis die Eimasse cremig und halbfest wird. Auf dem kalten Wasserbad weiter schlagen, bis sie abgekühlt ist. Die Schokolade schmelzen und behutsam einrühren. Die Sahne steif schlagen, unterheben, die Mousse kalt stellen.

Wir wünschen einen guten Appetit!!

© Saarländischer Rundfunk

Lea Linster arbeitet mit CHROMA type301 Kochmesser

Test Männercremes

Männercremes „Gut“ gecremt für wenig Geld

Die für den Mann entwickelten Gesichtscremes unterscheiden sich nicht nur im Duft von Cremes für Frauen. Sie enthalten, der männlichen Haut angepasst, oft mehr Feuchtigkeit und weniger Fett. Die Spitzenreiter im Test von 15 Gesichtscremes für Männer sind die Cremes von Florena und Nivea, die pro 10 Milliliter 1,10 und 1,70 Euro kosten. Auch vier weitere pflegen „gut“, darunter die Creme von Shiseido, die aber mehr als das Zehnfache kostet. Die beiden preiswertesten gehörten zu den acht „befriedigenden“, eine Creme erreichte nur ein „ausreichendes“ Urteil, so die Stiftung Warentest in der Mai-Ausgabe ihrer Zeitschrift test.

Der Mann von heute benutzt neben Rasiermitteln auch Shampoos, Duschbäder, Deos und immer häufiger Pflegecremes fürs Gesicht. Noch nicht so häufig wie in Japan, Frankreich oder England, aber immerhin jeder achte Mann in Deutschland cremt sich regelmäßig das Gesicht ein. Die leichten, nicht sehr fetthaltigen Cremes im Test sollten die Männerhaut gut mit Feuchtigkeit versorgen. 30 Männer haben die Cremes zwei Wochen lang morgens und abends aufgetragen. Die beste Feuchtigkeitsanreicherung erzielten die auch insgesamt mit „gut“ bewerteten Gesichtscremes von Florena, Nivea, Boss, L´Oréal, Shiseido und Lancôme.

Neben den sechs „guten“ Männercremes landeten die meisten anderen beim test-Qualitätsurteil „Befriedigend“. Nur das Pflegegel von Clarins kam über „Ausreichend“ nicht hinaus. Was die Haut hier an Feuchtigkeit gewinnt, ist kaum nennenswert. Drei Cremes versprechen zusätzlich einen Schutz vor zuviel Sonne. Den ausgelobten Lichtschutzfaktor 15 halten sie durchweg ein.

Der ausführliche Test findet sich in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de