ÖKO-TEST Margarine

Das ist Fett

Ein erst kürzlich entdeckter Schadstoff in Speisefetten mit dem unaussprechlichen Namen 3-MCPD-Fettsäureester sorgt für Probleme: Bei einem großen Test des Frankfurter Verbrauchermagazins ÖKO-TEST waren viele Margarine-Marken in Mengen damit belastet, die gesundheitlich problematisch sind. Auch andere Produkte, darunter Pflanzenöle, Brat- und Frittierfette im Block, spezielles Backfett sowie Nuss-Nougat-Cremes sind betroffen. Die vollständigen Untersuchungsergebnisse von insgesamt 62 Margarinen, Ölen, Fetten und Schoko-Cremes sind in der aktuellen April-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins veröffentlicht.

Der neue Schadstoff entsteht bei der so genannten Raffination, einem häufig eingesetzten Verfahren zur Reinigung von Fetten und Ölen. Deshalb sind Produkte, die nicht raffiniert sind – etwa native Öle und Butter – nicht belastet. Wie 3-MCPD-Fettsäureester genau wirken, ist zwar noch nicht bekannt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung sieht angesichts der Gehalte zwar keine akute Gesundheitsgefahr, aber „unmittelbaren Handlungsbedarf“.

Denn es nimmt an, dass die Fettsäureester zu reinem 3-MCPD umgewandelt werden, das Nierenschäden und – gutartige – Tumoren verursacht.

Die von ÖKO-TEST untersuchten Margarinen fielen leider noch aus anderen Gründen negativ auf: Bei viele Marken war die Fettzusammensetzung ungünstig, ein Produkt enthielt eine erhöhte Menge der teilweise krebserregenden polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe.

kochen & genießen kooperiert mit dem Gewürzhersteller Ostmann

kochen & genießen, die monatliche Foodzeitschrift mit Gelinggarantie aus der Bauer Verlagsgruppe, macht ihren Lesern mit der Dezember-Ausgabe (EVT: 21. November 2007) eine ganz besondere Freude.
In Kooperation mit dem Gewürzhersteller Ostmann ist jedem Heft das Gewürz des Monats „Karamell Vanillin Zucker“ beigelegt. Passend zur beginnenden Adventszeit verleiht die Gewürzprobe Keksen, Kuchen & Co außer Vanille auch eine feine Karamell-Note. Die Gratisprobe eignet sich ferner hervorragend für Desserts, Sahne, Obstsalate und Bratäpfel. Mit Karamel-Streusel-Cookies stellt kochen & genießen eines von zahlreichen Rezepten vor, die sich mit dem Gewürz verfeinern lassen.

Im Fokus der aktuellen Ausgabe steht das nahende Weihnachtsfest. Entsprechend präsentiert die Rubrik „Saisonküche“ feinste Festessen zum Verwöhnen. Gans oder Filet, kleiner Familienkreis oder große Tafel – kochen & genießen zeigt die besten Rezepte fürs Fest.
Süßen Genuss versprechen die himmlischen Weihnachtstorten mit Früchten und zarten Cremes. Ob Trüffel-Pralinentorte, Schneeflocken- oder Himbeer-Lebkuchen-Torte – alle Rezepte sind leicht nachzubacken und gelingen garantiert.

Darüber hinaus bietet das Dezember-Heft die gewohnte Vielfalt an Rezepten unterschiedlichster Kategorien: Anspruchsvolle Menüs, pfiffige Snacks, deftige Hausmannskost, raffinierte Trendküche mit und ohne Fleisch, leichte Einsteigerrezepte für kleine Haushalte und präzise errechnete Low-Fat-Küche.

Weitere Rezeptideen von kochen & genießen stehen zum kostenlosen Download unter www.kochenundgeniessen.de zur Verfügung.

Natürlicher Wirkstoff gegen Neurodermitis

Mikroorganismen produzieren seit Jahrmillionen einen Schutzwirkstoff, der ihnen hilft, in Vulkanquellen oder in der Antarktis zu überleben: Ectoin. Von diesem natürlichen Wirkstoff profitieren seit Neuestem auch Menschen mit Hautproblemen: Prof. Erwin A. Galinski (Institut für Mikrobiologie & Biotechnologie der Universität Bonn) gelang es in den 90er Jahren durch innovative Verfahren diesen Abwehrwirkstoff zu extrahieren.

Zahlreiche Studien haben nachgewiesen, dass Ectoin den Eigenschutz der menschlichen Haut gegenüber Hautschädigungen, wie Sonnenbrand und UV-Strahlungen steigert. Insbesondere für Neurodermitis-Erkrankte ist die Verwendung von Ectoin ideal.

Sind Hautzellen extremem Stress, wie zum Beispiel Hitze ausgesetzt, produzieren sie im Rahmen eines Reparaturmechanismus so genannte Stressproteine. Studien zeigten, dass Hautzellen, die mit Ectoin behandelt sind, diesen natürlichen Reparaturmechanismus der entsprechenden Zellen unterstützen und im Vergleich zu nicht vorbehandelten Zellen ihre natürlichen Stressproteine 2-3 mal schneller bilden. Das garantiert eine höhere Überlebenschance für die Zellen.

Ectoin zeichnet sich durch hervorragende zellschützende Eigenschaften aus und dient zugleich als Wasserspeicher. Dadurch wirkt sie feuchtigkeitsspendend sowie glättend und beugt Hauterscheinungen wie Rauigkeit, Schuppenbildung, Juckreiz oder Ekzemen sanft und effektiv vor.

Dermatologen empfehlen Neurodermitis-Erkrankten, die an trockener, oder empfindlicher Haut leiden, ectoinhaltige Cremes und Lotions, wie aectan Creme oder aectan Lotion (aectan ist eine natürliche Intensivpflege und nicht verschreibungspflichtig). Wie Untersuchungen des Instituts für experimentelle Dermatologie (Dezember 2005) gezeigt haben, wird nach 4-wöchiger Pflege die Haut um bis zu 80% glatter, die Hautfeuchtigkeit um bis zu 30% erhöht, Hautschäden, wie Rauigkeit, Schuppenbildung, Juckreiz oder Ekzeme werden um bis zu 75% verringert.

Die Verwendung von ectoinhaltigen Cremes und Lotions bietet Patienten eine Chance, die Symptome des Krankheitsbildes zu bekämpfen, ohne auf Cortison für eine Langzeitanwendung zurückzugreifen.

http://www.aectan.de

Marihuana-Hautcreme gegen Allergien

Marihuana-Hautcreme gegen Allergien – Cannabis wirkt im Mäuseversuch gegen Juckreiz

Das Wissenschaftsteam der Universität
Bonn hat im Mäuseversuch herausgefunden, dass körpereigene
cannabisähnliche Botenstoffe bei Kontaktallergien entzündungshemmend und
antiallergisch wirken. Die Bestandteile, die so genannten Cannabinoide,
stehen schon seit einiger Zeit im Fokus der Medizin. Zuletzt haben
Wissenschaftler entdeckt, dass körpereigene Botenstoffe, so genannte
Endocannabinoide, auch gegen Parkinson wirken (pressetext berichtete:
http://www.pte.at/pte.mc?pte=070208013 ).

Endocannabinoide docken im Körper an die gleichen Erkennungsstellen an
wie der in Cannabis enthaltene Wirkstoff THC, haben die Forscher um
Meliha Karsak vom Department für molekulare Psychiatrie und ihre
Kollegen entdeckt. Die Endocannabinoide, deren Existenz zwar schon
länger bekannt ist, deren Aufgaben allerdings bisher weitgehend
unerforscht sind, regulieren Abwehrreaktionen der Haut gegenüber
Fremdstoffen. Den Wissenschaftlern war zufällig aufgefallen, dass Mäuse
häufig Nickel-Allergien entwickeln, wenn ihnen zwei Proteine, die als
Cannabinoid-Andockstellen dienen, fehlten. In nachfolgenden Versuchen
konnten sie dann feststellen, dass jene Tiere, bei denen diese
Andockstellen mit Medikamenten blockiert wurden, wesentlich heftiger auf
die Allergene reagierten, als jene, bei denen diese nicht blockiert
waren.

Die Resultate machen deutlich, dass körpereigene Cannabinoide den Tieren
helfen, sich gegen Hautallergien zu schützen. Um herauszufinden, ob
diese Substanzen auch den gleichen Effekt haben, wenn sie aufgetragen
werden, wurde den Tieren nach der Berührung mit dem Allergen eine
THC-Lösung auf die Haut gepinselt. Tatsächlich konnten die Forscher
feststellen, dass die THC-Lösung die allergische Reaktion deutlich
verringerte. So waren die Schwellungen um rund 50 Prozent weniger stark.

Wie genau die Cannabinoide die allergischen Reaktionen verhindern, ist
allerdings nicht klar.

"Die antiallergische Wirkung von Cannabis ist uns bekannt", meint Kurt
Blaas, Mediziner und Obmann der österreichischen Arbeitsgemeinschaft
Cannabis als Medizin (CAM) http://www.cannabismedizin.at . Dem Vorschlag der deutschen Forscher,
Cannabis-Salben zur Behandlung von Allergien und damit ausgelöstem
Juckreiz zu nutzen, steht Blaas sehr positiv gegenüber. Er habe zwar
keine Erfahrung mit Cannabis-Salben oder Cremes. "Allerdings greift
Cannabis äußerst positiv in das Immunsystem des Menschen ein. Und das
ist uns bekannt", erklärt der Experte. In zahlreichen Untersuchungen
habe sich bestätigt, dass Cannabis das Immunsystem stärke.

Die Herstellung von Cannabis-Cremes auf Fettbasis sei auch kein Problem,
so Blaas. Generell zeige sich heute immer wieder deutlich, dass Pflaster
und Cremes, die zu den Urgesteinen der Schulmedizin gehören, sehr gute
Ergebnisse erzielen, da die Aufnahme von Wirkstoffen über die Haut
offensichtlich eine optimale Art der Anwendung darstellt. Die
Cannabis-Creme hätte übrigens keine Rausch-Wirkung auf den Patienten,
denn die dabei applizierte Menge des Wirkstoffes sei viel zu gering,
erklärt Blaas abschließend. Wolfgang Weitlaner

Test: Naturkosmetik fürs Gesicht

Für die Feuchtigkeitspflege sind fast alle Cremes „gut“ geeignet. Viele Testerinnen aber fanden den Geruch der Naturprodukte gewöhnungsbedürftig. Im Vergleich mit herkömmlicher Kosmetik sind manche außerdem anfälliger für Pilze und Bakterien. Zwei der zwölf Cremes im aktuellen test-Heft kassierten darum sogar ein „Mangelhaft“.

Fast alle Cremes hielten, was sie versprechen: Sie versorgen die Haut mit Feuchtigkeit, wenn auch nicht alle „gut“. Die Siegercreme erhielt als einzige ein „Sehr gut“. Zugleich ist sie eine der Günstigsten: Das alverde Feuchtigkeitsfluid von dm kostet um die 3,25 Euro für 30 Milliliter. Die „gute“ Gesichtscreme Quitte von Dr. Hauschka ist mit 13,20 Euro für dieselbe Menge das teuerste Produkt im Test.

Zwei der zwölf getesteten Produkte versagten in der mikrobiologischen Prüfung: Alva Sanddorn Feuchtigkeitscreme und Rossmanns Alterra Tagescreme Olive sind so schwach konserviert, dass Pilze und Bakterien ein leichtes Spiel haben. Beide Cremes kassierten darum im Gesamturteil ein „Mangelhaft“.

Bei Naturkosmetik wird meist auf synthetische Konservierungsmittel verzichtet. Dadurch werden die Cremes zum Teil anfällig für Keimbefall. test empfiehlt deshalb: Immer mit sauberen Fingern in den Tiegel fassen, damit keine Keime ins Produkt gelangen. Cremes aus Tuben sind durch ihre kleine Öffnung weniger anfällig.

Weiterer Nachteil der Naturprodukte: Manche von ihnen riechen sehr intensiv nach ätherischen Ölen. „Wie ein Duftbaum im Auto“, sagte eine Probandin. Drei Testerinnen brachen die Prüfung gar vorzeitig ab: Der Geruch der Cremes wurde ihnen „unerträglich“.

Mücken lieben „Käsefüße“

Stechmücken erkennen ihre menschliche Beute auch
am Geruch. Der niederländische Insektenforscher Bart Knols hat
herausgefunden, dass sie besonders auf Menschen mit „Käsefüßen“
fliegen, wie die Zeitschrift VITAL berichtet.

Eine Analyse des
Fußgeruchs ergab, dass er Limburger Käse ähnelt. Und bei seinen Tests
konnte der Wissenschaftler die Mücken gerade mit dieser Käsesorte
locken. Ursache dafür sind die Bakterien, die den Käse reifen
lassen, denn sie sind verwandt mit den menschlichen Fußbakterien.

Zu den wirksamsten Mitteln gegen Stechmücken zählen unter anderem
Lotionen und Cremes mit dem Wirkstoff DEET. Biologische Körpersprays
mit Zitronen-Eukalyptus-Extrakten wirken fast so zuverlässig wie
chemische Inhaltsstoffe. Wirksam sind auch elektronische Verdampfer.
Sie geben jedoch Insektizide ab, und deren Giftstoffe können
Atemwege, Haut und Augen reizen.

Fragwürdig sind Mückenpiepser und
auch Insektenlampen, die meist nur Nachtfalter töten. Lotionen mit
ätherischen Ölen verdampfen zu schnell auf der Haut und können
Allergien auslösen. Auch Fackeln und Kerzen mit ätherischen Ölen sind
kein wirksamer Schutz.

( Quelle: VITAL)

Nivea

Nivea zählt zu den bekanntesten Marken in
Deutschland. Jeder kennt die schneeweiße Creme in der blauen Dose.
Der Kölner Fernsehsender VOX fragt in der Reportage „Die Nivea Story“
nach den Gründen für den ungewöhnlichen Erfolg eines
Kosmetikproduktes, das vor allem aus Wasser und Fett besteht.

Die Haut ist nicht nur das schwerste sondern auch das größte Organ
des Menschen: Sie wiegt bis zu 3,5 Kilo, ist gut zwei Quadratmeter
groß und bildet die Schnittstelle zur Außenwelt. Schon vor 3500
Jahren griffen die Menschen zu öligen Salben, um ihre Haut zu
pflegen. Doch damals mussten diese Cremes täglich, ja stündlich neu
angerührt werden, weil Öl und Wasser sich nicht verbinden.

Mittlerweile ist die Marke Nivea in 170 Ländern bekannt. 13.000
Tonnen Nivea-Creme werden jährlich vom Konzern Beiersdorf in Hamburg
hergestellt, das sind 260 Millionen Dosen.

VOX zeigt in „Die
Nivea-Story“, wie Hautcremes wirken, aus welchen Stoffen sie bestehen
und ob sie aus medizinischer Sicht überhaupt notwendig sind.

Die Experten der Stiftung Warentest stehen den Hautpflegeprodukten
grundsätzlich kritisch gegenüber. Längst nicht alle Produkte, die
unter der Marke Nivea verkauft werden, schneiden mit Bestnoten ab.
Manchmal gibt es auch nur „befriedigend“. An der klassischen
Hautcreme in der blauen Dose gebe es aber nichts auszusetzen, sagt
Ursula Lüders von der Stiftung Warentest: „Das Wesentliche an einer
guten Creme ist eben die Komposition aus Fett und Feuchtigkeit.“

VOX, Dienstag, 23. Mai, um 21.10 Uhr

Die heilenden Rezepte der Kr?uterhexen

Hexen haben einen schwarzen Kater auf der Schulter, eine Warze auf der Nase und einen krummen Buckel. So stellen sich die meisten Menschen diese Märchengestalten vor, die in unzähligen Filmen und Büchern eine Hauptrolle spielen. Hexen gibt es auch heute noch. Allerdings haben sie mit den bösen Hexen von einst nichts mehr zu tun, weiß Sven-Christian Güthlein, Chefredakteur der Frauenzeitschrift bella:
„Die Hexen von heute sind oft ganz normale Frauen, die sich der sogenannten Weißen Magie verschrieben haben. Sie pflegen die alten Bräuche des Hexentums, zum Beispiel die Walpurgisnacht, und sehen den Hexenkult als Vorläufer der weiblichen Emanzipation. Sie wollen mit ihren Ritualen nur Gutes bewirken und nutzen dazu die überlieferten Rezepte der Hexen.“

Das Wissen der magischen Frauen ist auch heute noch aktuell, zum Beispiel im Bereich der natürlichen Kosmetik:

„Hexen nutzen alte Rezepte für natürliche Cremes. Wir stellen in der ‚bella‘ einige Rezepte vor, zum Beispiel ein Zitronen-Essig-Bad zur Hautreinigung oder ein Hautöl aus Avocado. Alle Cremes und Öle lassen sich selber herstellen, sie bestehen nur aus natürlichen Zutaten, die es in der Apotheke gibt.“

Viele typische Hexen-Medikamente sind heute anerkannte Heilmittel.

„Hexen wissen viel über die Heilkräfte der Natur. Sie benutzen Kräuter und Pflanzen, um Krankheiten oder Beschwerden zu lindern. Ein typisches Hexenkraut ist die Tollkirsche. Wenn man die falsche Dosis davon nimmt, kann die Tollkirsche zwar tödlich sein, aber sie hat auch eine heilende Wirkung und wird gegen Erkältungen, Entzündungen oder Augenleiden eingesetzt. Viele Hexenkräuter sind heute sehr anerkannt, zum Beispiel Johanniskraut, damit bekämpft man sehr erfolgreich Depressionen, Angstzustände und Magengeschwüre.“

Wer die kosmetischen Cremes nach alten Hexenrezepten ausprobieren möchte, findet in der bella vier Rezepte zum Selbermachen. Außerdem berichten moderne Hexen, wie sie zur Hexe geworden sind und welche Rituale sie anwenden.