Gute Schokolade

UTZ erreicht weltweit mehr als 910.000 Farmer und Farmarbeiter –
Neue Höchstmarken bei zertifiziertem Kaffee, Kakao und Tee –
Langfristiges Ziel: Farmer fit machen für den Klimawandel

Mehr als 20.000 Produkte, die das Siegel tragen. 37 Länder, in denen Kaffee, Kakao und Tee angebaut werden. 135 Länder, in denen die Produkte verkauft werden. Über 910.000 Farmer und Farmarbeiter, die vom Programm profitieren. Das sind die Eckdaten des Jahresberichts 2014 von UTZ Certified, der nun veröffentlicht wurde. Seit Mitte der Neunziger Jahre arbeitet das Nachhaltigkeitsprogramm und Gütesiegel daran, den nachhaltigen Anbau von Kaffee, Kakao und Tee zur natürlichsten Sache der Welt zu machen. Der aktuelle Jahresbericht zeigt, dass im letzten Jahr erneut Fortschritte gemacht wurden: 2014 wurde so viel UTZ-zertifizierter Kaffee, Kakao und Tee wie noch niemals zuvor verkauft.

Von der Nische zur relevanten Größe – und zum Erfolg
Mittlerweile erreicht das UTZ-Programm 575.000 Farmer und 335.000 Farmarbeiter. Es wirkt sich somit positiv auf das Leben von 910.000 Menschen aus. Studien beweisen, dass UTZ-zertifizierte Farmer ein höheres Einkommen erzielen, umweltschonendere Produktionsverfahren anwenden und bessere Arbeitsbedingungen schaffen als diejenigen, die nicht zertifiziert sind. „Der Jahresbericht zeigt einmal mehr, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagt Han de Groot, Geschäftsführer von UTZ Certified. „Außerdem werden wir unsere Anstrengungen für die Bereiche Haselnüsse, Reis und Kräutertee weiter vorantreiben“, erklärt er die Pläne für das Jahr 2015.

22 Prozent Plus bei UTZ-zertifiziertem Kaffee, Kakao und Tee
Die mehr als 650.000 Tonnen an UTZ-zertifiziertem Kaffee, Kakao und Tee, die 2014 den Handel erreichten, sprechen ebenfalls eine eindeutige Sprache, was den Erfolg von UTZ Certified betrifft. Insgesamt stieg die Menge an verkauftem UTZ-Kaffee, -Kakao und -Tee im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent. Am stärksten zugelegt hat mit 32 Prozent der Kakao. Umgerechnet rund 9,7 Milliarden 100-Gramm-Tafeln Schokolade könnten mit dem UTZ-Kakao 2014 hergestellt werden (390.416 Tonnen). Die Menge an verkauftem UTZ-Tee stieg um 18 Prozent, die von Kaffee um 16 Prozent. Das reichte für zwei Milliarden Tassen Tee (4.527 Tonnen Tonnen) und 31 Milliarden Tassen Kaffee (258.867 Tonnen).

Mit guter Agrarpraxis und hoher Produktivität gegen den Klimawandel
Das Hauptanliegen von UTZ Certified ist es, den nachhaltigen Anbau zur Norm zu machen und die Situation der Kaffee-, Kakao- und Teebauern zu verbessern. Erschwert wird deren Lage schon seit Längerem durch die Folgen des Klimawandels. Wetterschwankungen treiben die Produktionskosten in die Höhe, während sowohl die Qualität als auch die Quantität des angebauten Produktes zurückgehen. Dadurch sinken auch die Einnahmen.
UTZ Certified hat den Code of Conduct, seinen Kriterienkatalog für die UTZ-Zertifizierung, im Jahr 2014 noch einmal überarbeitet und die Maßnahmen rund um die Optimierung der Anbaumethoden weiter verstärkt. Damit bekommen UTZ-Farmer Möglichkeiten an die Hand, die sie besser gegen den Klimawandel wappnen. Dazu gehört zum Beispiel die Vermeidung von Monokulturen, denn Mischanbau ist ein probates Mittel, um der Bodenerosion entgegenzuwirken.

Den Jahresbericht 2014 können Sie unter www.utzcertified.org/annualreport einsehen.

Wenn die Schokolade nicht mehr schmeckt

Wenn ein Kind in Deutschland in seine Weihnachtsschokolade beißt, hat vielleicht auf einem anderen Teil der Erde ein anderes Kind geschuftet, um den Kakao hierfür zu ernten. Denn elf Prozent aller Mädchen und Jungen auf der Welt sind Opfer von Kinderarbeit. Das sind 168 Millionen Kinder.

Subsahara-Afrika ist von Kinderarbeit besonders betroffen. Gleichzeitig ist diese Region der größte Kakaoproduzent der Erde. Das Nachhaltigkeitsprogramm UTZ hat dort mehr als 285.000 Kakao-Farmen zertifiziert und versucht, seiner Verantwortung in Bezug auf Kinderarbeit so gut wie möglich gerecht zu werden. Das Verbot ist selbstverständlicher Bestandteil des sogenannten Code of Conduct. Dieser legt die ökonomischen, sozialen und ökologischen Kriterien für eine UTZ-Zertifizierung fest. Trotzdem: Kinderarbeit kommt vor.

Die Hauptursache von Kinderarbeit ist Armut. Dagegen kann ein einzelner Akteur nichts ausrichten. UTZ als NGO will selbst noch mehr tun, braucht aber Unterstützung. Von der Weltgemeinschaft, den einzelnen Staaten und der Industrie.

Gerade zu Weihnachten, wenn Schokoladenprodukte unsere Supermarktregale sprengen, verdient diese Problematik erhöhte Aufmerksamkeit. Deutschland zählt sowohl beim Verbrauch von reinem Kakao als auch von kakaohaltigen Süßigkeiten im Weltvergleich zu den Spitzenreitern. Wir würden uns freuen, wenn Sie die Diskussion rund um die Eindämmung von Kinderarbeit weiter voranbringen und das Thema Kinderarbeit in Ihre vorweihnachtliche Agenda aufnehmen könnten.

Weitere Details zu UTZ Certified und seine Bemühungen zur Abschaffung von Kinderarbeit können Sie der hier folgenden Hintergrundinformation entnehmen.

UTZ CERTIFIED GEGEN KINDERARBEIT
Der Code of Conduct: Null-Toleranz gegenüber Kinderarbeit
Das Verbot von Kinderarbeit ist analog den Richtlinien der ILO (Internationale Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen) im Code of Conduct von UTZ Certified niedergeschrieben. Dieser Kriterienkatalog formuliert die ökonomischen, sozialen und ökologischen Anforderungen, die Kaffee-, Tee- und Kakao- Farmer erfüllen müssen, um die UTZ-Zertifizierung zu erhalten. Die Einhaltung des Code of Conduct hat für UTZ höchste Priorität. Die zertifizierten Farmer werden regelmäßig sowohl durch ein UTZ-eigenes Kontrollsystem als auch von unabhängigen Auditoren überprüft.

Prävention: Schulungen und Aufklärung
Im Mittelpunkt des UTZ-Programmes stehen jedoch nicht Kontrollen, sondern Trainings und Schulungen. Die meisten von ihnen drehen sich um die Frage „Wie geht gute Agrarpraxis?“. UTZ zeigt den Farmern Anbaumethoden, die ihren Ertrag und letztlich auch ihr Einkommen erhöhen helfen. Denn nur dadurch kann UTZ sein Hauptziel erreichen: Die Lebensumstände der zertifizierten Farmer maßgeblich zu verbessern. Damit würde der Einsatz von Kindern als Arbeitskräfte auf lange Sicht unnötig.

Darüber hinaus betreibt UTZ Aufklärungsarbeit. Trainer vor Ort erklären den Farmern die negativen Folgen von Kinderarbeit und vermitteln, wie Bildung für alle Mitglieder einer Gesellschaft zu mehr Wohlstand führen kann. UTZ möchte mit diesen Maßnahmen einen positiven Kreislauf anstoßen und ein Umdenken fördern. Denn am Anfang eines jeden Kinderlebens soll der Schulbesuch stehen und nicht der Einsatz als vollwertige Arbeitskraft auf den Kakaofeldern.

Der Fall der Fälle: Maßnahmen
Trotz des klar formulierten Verbots im Code of Conduct, den regelmäßigen Kontrollen der Farmer und den Schulungen vor Ort: Es gab und es gibt Fälle von Kinderarbeit auf UTZ-zertifizierten Farmen.
Aus diesem Grund setzt UTZ mit der neuesten Auflage des Code of Conduct auf ein noch engmaschigeres Kontrollnetz.

Mehrere zertifizierte Farmer finden sich als Gruppe zusammen und benennen einen Verantwortlichen für das Thema Kinderarbeit. Diese Person dokumentiert alle Fälle. Außerdem entwickeln die Farmer gemeinsam einen Aktionsplan, um die Kinderarbeit auf ihren Farmen zu minimieren. Neben einer Ausweitung von präventiven Schulungen eignen sich hierfür auch folgende Maßnahmen: Die Erstellung von Geburtsurkunden für jedes auf der Farm geborene Kind hilft zum Beispiel langfristig bei der Identifikation von Kinderarbeit. Auch die Schaffung von Arbeitsstellen für Frauen sorgt dafür, dass ausreichend Arbeitskräfte vorhanden sind und die Farmer nicht auf die Mitarbeit von Kindern ausweichen müssen. Der Aktionsplan hält die Farmer also an, ihren Alltag gemäß den UTZ-Richtlinien eigenverantwortlich zu gestalten bzw. die Richtlinien besser umzusetzen.

Besonders zum Tragen kommt das neu geschaffene System des Kinderarbeits-Beauftragten aber vor allem, wenn akute Fälle von Kinderarbeit auftreten. Die Gruppe kann dann schnell eingreifen und eine Lösung aktiv vorantreiben. Dabei werden die Farmer von staatlichen und nicht-staatlichen Einrichtungen vor Ort unterstützt. UTZ Certified baut sein Netzwerk an Kooperationspartnern und Experten kontinuierlich aus, damit jeder Fall von Kinderarbeit gesondert geprüft und besonnen gehandhabt wird. So wird unter Einbindung aller Beteiligten und von Fall zu Fall entschieden, mit welcher (Zwischen)Lösung dem jeweiligen Kind am besten geholfen ist.
Bei den regelmäßigen Überprüfungen der zertifizierten Farmen wird demnach mittlerweile nicht nur kontrolliert, ob akute Fälle von Kinderarbeit vorliegen, sondern auch, wie mit vorangegangenen Fällen umgegangen wurde und ob die gewählten Maßnahmen wirksam sind.

Das UTZ-Netzwerk: Unterstützung vor Ort
Bei der Unterstützung vor Ort setzt UTZ auf die Zusammenarbeit mit Organisationen, die die Gepflogenheiten des jeweiligen Landes oder der Region am besten kennen.

In Afrika kooperiert UTZ Certified zum Beispiel mit der ICI (International Cocoa Initiative). Die ICI wurde 2002 gegründet und ist die führende Organisation für den Schutz von Kindern in den Kakao-Anbauländern. Sie versucht die Kakao-Industrie, die Zivilgesellschaft und die Regierungen vor Ort einzubinden, um Kindern eine bessere Zukunft – ohne Kinderarbeit – zu ermöglichen.

Auch Hivos ist eine Partnerorganisation von UTZ Certified. Hivos leistet Entwicklungshilfe in über 26 Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika. Mit dem Ziel einer freien, fairen und nachhaltigen Welt arbeitet die Organisation daran, dass alle Menschen die gleichen Rechte genießen und gleichen Möglichkeiten bekommen, um ihr Leben selbst gestalten können. Eines ihrer zahlreichen Tätigkeitsfelder ist der Kampf gegen Kinderarbeit. Die Hivos-Sektion in Südafrika beispielsweise wird am Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2014 an zahlreichen Aktionen in verschiedenen afrikanischen Ländern rund um dieses Thema mitwirken.

Dem Thema Armut widmet sich eine weitere Partnerorganisation von UTZ Certified: Oxfam. Oxfam ist eine internationale Entwicklungsorganisation, die weltweit Menschen mobilisiert, um Armut aus eigener Kraft zu überwinden. Der Name Oxfam steht für Oxford Committee for Famine Relief. Die Organisation wurde 1942 in Großbritannien gegründet. Oxfam leistet Nothilfe bei Krisen, Konflikten, Klima- und Naturkatastrophen und fördert langfristige Projekte, die Menschen in armen Ländern stärken und unterstützen.
Darüber hinaus ist UTZ Mitglied beim Forum Nachhaltiger Kakao. Das Forum Nachhaltiger Kakao wurde im Juni 2012 ins Leben gerufen, um die Situation der Kakaobauern in den Anbauländern zu verbessern und einen nachhaltigen Anbau der Kakaobohnen zu fördern. Es handelt sich um einen Zusammenschluss der deutschen Bundesregierung, der deutschen Süßwarenindustrie, dem deutschen Lebensmittelhandel, NGOs und standardsetzenden Organisationen (Fairtrade, Rainforest Alliance und UTZ Certified).

Der Zusammenhang zwischen Kinderarbeit und der Produktion von Kakao ist augenfällig: In der Region Subsahara-Afrika tragen Kinder das größte Risiko, Opfer von Kinderarbeit zu werden. Und genau aus dieser Region stammt der Großteil des Kakaos auf dem Weltmarkt, allen voran von der Elfenbeinküste sowie aus Ghana und Nigeria. Auch UTZ-Certified ist in diesen Ländern aktiv. Sie gehören neben den ebenfalls subsaharischen Staaten Sierra Leone und Uganda sowie Indonesien zu den Top-Erzeugerländern von UTZ-zertifiziertem Kakao.
Die Hauptursache von Kinderarbeit ist Armut. Viele Familien können es sich schlicht nicht leisten, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Ein einzelner Akteur wird dieses Problem niemals lösen können. UTZ alleine wird nie dafür sorgen können, dass Kinder nirgendwo auf der Welt mehr als Arbeitskräfte eingesetzt werden oder den heute betroffenen Kindern besser geholfen wird.

Daher müssen alle an einem Strang ziehen und ihre Bemühungen verstärken: Die Weltgemeinschaft mit der ILO genauso wie die einzelnen Regierungen und die internationalen Organisationen, die vor Ort sind oder mit den betroffenen Ländern Beziehungen unterhalten. Aber auch die Partner aus der Industrie. Sie können sich verpflichten, noch größere Mengen an nachhaltig angebautem Kakao zu verwenden und Organisationen wie UTZ Certified so unterstützen.

Eine umfassende Stellungnahme von UTZ Certified zum Thema Kinderarbeit inklusive der einzelnen im Code of Conduct aufgeführten Maßnahmen ist hier abrufbar (in englischer Sprache): https://www.utzcertified.org/attachments/article/2174/Final_UTZ Certified Position Paper on Child Labor.pdf?template=gk_corporateinnerfooter

UTZ Certified
UTZ Certified ist ein Programm und Gütesiegel für den nachhaltigen Anbau von Kaffee, Kakao und Tee. Mit dem UTZ- Programm erlernen die Farmer geeignete Anbaumethoden und erhalten Anreize für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und den verantwortungsbewussten Umgang mit Mensch und Umwelt. Dadurch trägt UTZ Certified dazu bei, dass sich der Ertrag, das Einkommen und die Lebensbedingungen der Farmer verbessern und die natürlichen Ressourcen geschont werden. Die Kriterien und Richtlinien der UTZ-Zertifizierung sind im Code of Conduct festgeschrieben. UTZ Certified hat sich zum Ziel gesetzt, den nachhaltigen Anbau von Kaffee, Kakao und Tee zur natürlichsten Sache der Welt zu machen. Bis 2020 sollen durch gemeinsame Anstrengungen mehrerer Nachhaltigkeitsprogramme 50 Prozent der gesamten Kaffee-, Kakao- und Teeproduktion nachhaltig sein.

utzcertified.org

Faire Schokolade

Der Großteil umsatzstarker Produkte ist in Österreich nicht zertifiziert

Die steigende Nachfrage nach Schokolade treibt weltweit die Preise für Kakao in die Höhe. Doch während sich Produzenten von Topmarken über hohe Gewinne freuen, hat der langjährige Preiskampf auch dazu geführt, dass Millionen von Kleinbauern unter der Armutsgrenze von 1,25 Dollar pro Tag leben müssen. Faire Bedingungen in der Schokoladeproduktion versprechen Gütesiegel wie Fairtrade, UTZ und das Siegel der Rainforest Alliance. Doch gerade viele umsatzstarke Marken (darunter auch Nestlé, Ferrero, Ritter und Storck) bieten keine oder kaum zertifizierte Produkte an. Insgesamt tragen derzeit kaum fünf Prozent der Schokoladeprodukte im österreichischen Handel, ein Zertifikat, das Ausbeutung und soziale Missstände in der Produktion ausschließen kann.

Für den Kakaosektor sind vor allem drei Zertifizierungsstandards von Bedeutung: Fairtrade, UTZ-Certified und Rainforest Alliance. Alle drei wollen durch unabhängiges Monitoring dazu beitragen, die Erzeugung und Verarbeitung von Kakao (und anderen Agrarprodukten) weltweit zu verändern und nachhaltiger auszurichten. Die Umsetzung in die Praxis erfolgt dabei allerdings nach unterschiedlichen Gesichtspunkten:

Fairtrade Gütesiegel
Produkte, die das Fairtrade-Siegel tragen, werden nach den Standards der Fairtrade Labelling Organization International (FLO) hergestellt und gehandelt. Die Richtlinien verbieten u.a. Zwangsarbeit und ausbeuterische Kinderarbeit. Für den Handel legt die FLO faire Mindestpreise fest, die die durchschnittlichen Produktionskosten decken. Zusätzlich nutzen die Produzenten nachhaltige Anbaumethoden, über 75 Prozent der Fairtrade Produkte sind bereits bio. Für Bio-Anbau und Sozialprojekte bekommen die Unternehmen eine Prämie. Fairtrade-Schokolade besteht zu 100 Prozent aus zertifiziertem Kakao.

UTZ Certified
Im Gegensatz zu Fairtrade müssen bei UTZ-zertifizierten Produkten nur 60 Prozent des Kakaos aus UTZ-zertifizierter Herkunft stammen, bis Ende 2014 sollen es 90 Prozent sein. Das Gütesiegel steht für nachhaltig produzierten Kakao, faire Arbeitsbedingungen und den Verzicht auf Kinderarbeit. Es sieht jedoch keine Vorfinanzierung von Saatgut und keine Mindestabnahmepreise vor. Arbeiter werden im Umgang mit Pestiziden, Düngemitteln oder Sicherheitsstandards geschult.

Rainforest Alliance
Auch das Rainforest Alliance Gütesiegel garantiert keinen Mindestpreis für die Farmer, der Schwerpunkt liegt hier klar auf ökologischen Aspekten. Prämien wie bei Fairtrade sind nicht
vorgesehen. Voraussetzung für die Zertifizierung ist jedoch das Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit. Grundsätzlich müssen über 90 Prozent der Inhalte eines Produkts zertifiziert sein, um das Siegel ohne Zusatz führen zu dürfen.

Den Report im Detail und weitere Informationen zum Thema Schokolade und Gütesiegel gibt es online unter www.konsument.at und in der Septemberausgabe der Zeitschrift KONSUMENT .

Lidl fördert nachhaltige Schokolade

Lidls meistverkaufte Tafelschokolade FIN CARRÉ trägt ab sofort das
UTZ CERTIFIED-Siegel / Steigerung bis 2020 auf 100 Prozent nachhaltig
angebauten und zertifizierten Kakao / Zusätzlich finanziert Lidl den
Aufbau einer landwirtschaftlichen Schule in der Elfenbeinküste / Neue
Tafelschokolade BELLAROM Zartbitter mit dem Siegel „Rainforest
Alliance Certified[TM]“ / Seit 5 Jahren Fairtrade Schokolade im
Sortiment

Unter dem Motto „Auf dem Weg nach Morgen“ investiert Lidl weiter und
untermauert sein Engagement im Bereich der Nachhaltigkeit. Ab dem 26.
September 2011 tragen Lidls meistverkaufte Schokoladentafeln der
Eigenmarke FIN CARRÉ – Alpenvollmilch, Alpenvollmilch mit gehackten
Haselnüssen und Zartbitter – das UTZ CERTIFIED Siegel als Zeichen für
Kakao aus nachhaltig zertifiziertem Anbau. Ziel von Lidl ist es, bis
zum Jahr 2020 auf 100 Prozent Kakao aus nachhaltig zertifiziertem
Anbau zu erhöhen. Diese Umstellung wird Schritt für Schritt erfolgen
müssen, da derzeit noch nicht genügend UTZ CERTIFIED-zertifizierter
Kakao verfügbar ist. Lidl-Kunden finden die FIN CARRÉ
Schokoladentafeln mit dem UTZ CERTIFIED Siegel zum unveränderten
Preis in den Filialen.

Zusätzlich erweitert Lidl sein Schokoladentafelsortiment um die
BELLAROM feinherbe Zartbitter Tafelschokolade mit 64 Prozent
Kakaoanteil und dem anerkannten Siegel „Rainforest Alliance
Certified[TM]“ für Kakao aus nachhaltig zertifiziertem Anbau in der
Elfenbeinküste.

Bereits seit 2006 führt Lidl Fairtrade-zertifizierte Schokolade unter
der Qualitätsmarke FAIRGLOBE bundesweit im Sortiment. Neben der
langjährigen Zusammenarbeit mit Fairtrade engagiert sich Lidl nun
auch mit international anerkannten Partnern (Rainforest Alliance, UTZ
CERTIFIED, GIZ) für spürbare Verbesserungen im Kakaoanbau.

Lidl finanziert zusätzlich den Aufbau einer landwirtschaftlichen
Schule in der Elfenbeinküste und ermöglicht die Schulung der
Kakaobauern in nachhaltigen Anbaumethoden. Dieses Vorhaben realisiert
Lidl gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale
Zusammenarbeit (GIZ). Die GIZ unterstützt als weltweit tätiges
Bundesunternehmen der internationalen Zusammenarbeit für Entwicklung
die Bundesregierung bei der Verwirklichung ihrer
entwicklungspolitischen Ziele. Durch Schulungen über den Ausbau der
Zertifizierungen sowie über Methoden für einen nachhaltigen
Kakaoanbau werden Inhalte vermittelt, die letztlich die
Produktqualität verbessern sowie zur Stärkung der Gemeinschaft in den
Kooperativen beitragen werden.

UTZ CERTIFIED ist ein Programm, das die Erzeuger im Bereich der
unternehmerischen Fähigkeiten, des Arbeitsschutzes und des ökologisch
nachhaltigen Kakaoanbaus schult und über unabhängige Dritte
zertifiziert. Mit diesem Wissen soll die Qualität der Produkte
verbessert werden. Ziel ist, dass die Kleinbauern einen besseren
Preis für ein besseres Produkt erzielen und somit ihren
Lebensstandard verbessern können. Die Kontrolle unabhängiger Dritter
und das UTZ CERTIFIED Rückverfolgbarkeitssystem geben Konsumenten die
Gewissheit, dass zertifizierter Kakao auch wirklich nachhaltig
angebaut und geerntet wurde.

Rainforest Alliance ist eine anerkannte internationale
Umweltschutzorganisation, die sich mit Engagement dem Schutz der
Biodiversität widmet und sich für das Wohlergehen der
Erzeugerbetriebe und ihrer Dorfgemeinschaften engagiert.

Lidl ist sich seiner Verantwortung für Mensch und Natur bewusst und
setzt sich kontinuierlich dafür ein, die Bereiche Umwelt und
Klimaschutz, Mitarbeiter, gesellschaftliches Engagement und Sortiment
zu verbessern.

COTECA

Internationale Spitzen-Referenten sprechen beim Kongress COTECA Hamburg über die Zukunft der Märkte für Kaffee, Tee und Kakao – Vom 4. bis 6. Juni auf dem Hamburger Messegelände

Top-Referenten von mehreren Kontinenten sprechen auf dem Kongress der COTECA Hamburg, The International Trade Show for the Coffee, Tea & Cocoa Business: Unter dem Titel „Märkte im Wandel“ beleuchten die hochrangigen Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Ministerien und Gesellschaft die Herausforderungen und Chancen in den Märkten von morgen für Kaffee, Kakao und Tee. Sie stellen aktuelle Entwicklungen in den drei Branchen vor, zeigen Trends auf und entwerfen Zukunftsszenarien. Die zentralen Themen sind die Auswirkungen des Klimawandels, nachhaltiger Anbau sowie Preisentwicklung und Konsumtrends. Der internationale Kongress am 4. und 5. Juni findet im Rahmen der Fachmesse COTECA Hamburg statt, die vom 4. bis 6. Juni auf dem Hamburger Messegelände Premiere hat.

Der erste Kongresstag widmet sich dem Kakao und dem Tee. Eröffnet wird der Reigen renommierter Redner von John J. Mason aus Ghana. Der Gründer und Geschäftsführer des Chief Executive Nature Conservation Research Centre, der wichtigsten nicht staatlichen Umweltschutz-Organisation in Ghana, spricht über die Zukunft des globalen Kakaosektors unter dem Einfluss des Klimawandels. Mason war einer der ersten, der sich mit den langfristigen Auswirkungen veränderter Klimabedingungen auf den Kakaoanbau in seiner Heimat auseinandergesetzt hat.

Die Chancen und Potenziale der Nachhaltigkeit im Kakaoanbau erörtern Elena Mihaylova vom internationalen Zertifizierer UTZ Certified und Alex Arnaud Assanvo von Fairtrade Labelling Organisations International (FLO), einer Gruppe von Organisationen, die den fairen Welthandel unterstützen. Außerdem sprechen dazu Joachim Prey von der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und Nicola Oppermann von Kraft Foods. Die Referenten stellen die aktuelle Situation dar und geben einen Ausblick auf künftige Entwicklungen. Über die Preisgestaltung im Kakaosektor informiert Andreas Christiansen vom Verein der am Rohkakaohandel beteiligten Firmen. Fausto Moncayo, Kakao- und Schokoladenproduzent aus Ecuador, stellt den Markt für Edelkakao vor, das derzeit am stärksten wachsende Segment im Kakaobereich.

Im zweiten Themenblock steht der Tee im Fokus. Ali Raja Rizvi vom Tea Board of India, einer Organisation, die der Regierung unterstellt ist und den indischen Teehandel reguliert, und Kerstin Linne von der GTZ untersuchen die Folgen des Klimawandels für den Teeanbau. Dabei geht es auch darum, Wege aufzuzeigen, wie sich kleine und große Produzenten darauf einstellen und welche Annpassungsmaßnahmen sie ergreifen können.

Neue Konsumtrends präsentieren Kai Ellerbroock von Market Grounds, einem führenden Anbieter von Getränkespezialitäten, und Thomas M. Grömer von Aiya Europe, Japans führendem Produzenten von hochwertigem Matcha Tee. Mit der Frage, ob zertifizierter Tee eher Nischenprodukt oder Zukunftstrend ist, beschäftigen sich Imke van Gasselt von UTZ Certified, Mieke van Rennen von Tropical Commodity Coalition (TCC), einem Zusammenschluss von Nicht-Regierungs-Organisationen, die die globalen Anbau-Bedingungen verbessern wollen, und Lee Byers von FLO.

Am Samstag, dem zweiten Kongresstag, dreht sich alles um den Kaffee. Er ist nach Erdöl der zweitwichtigste Rohstoff weltweit. Viele Millionen Menschen leben direkt oder indirekt vom Kaffeeanbau. Aktuell steht die Branche vor gewaltigen Herausforderungen: Zunehmende Dürren, Überschwemmungen und andere extreme Wetterereignisse machen den Anbauregionen immer stärker zu schaffen. Gleichzeitig steigt die Nachfrage aus bevölkerungsreichen Ländern wie China, Russland und Brasilien.

Der erste Themenblock widmet sich den Auswirkungen des Klimawandels auf den Kaffeeanbau. Dabei werden die potenziellen Gefahren ebenso dargelegt wie Strategien zur Anpassung. Auskunft geben Experten wie der Agrarwissenschaftler Prof. Jürgen Pohlan von der Universität Bonn, Peter Baker von der internationalen Organisation Commonwealth Agricultural Bureaux International, Kerstin Linne von der GTZ und Christoph Schmitz vom Potsdam Institute for Climate Impact Research. Die Energiebilanz des Kaffees betrachtet Stefan Dierks von Tchibo, während Michael Opitz von der Hanns R. Neumann Stiftung über die wirtschaftlichen Aspekte des Klimawandels referiert.

Mit den globalen Konsumtrends beim Kaffee setzen sich Nils Erichsen, Präsident des europäischen Spezialitätenkaffeeverbands SCAE (Specialty Coffee Association of Europe) und Tentscho Brandenburger vom Kaffeehersteller Viva Coffee auseinander. Keynote-Speaker ist hier Andreas Steinle vom Trend Research Institute.

Ausblicke in die Zukunft der weltweiten Kaffeeproduktion wagt Keynote Speaker José Dauster Sette vom Branchenverband International Coffee Association aus Großbritannien. Einsichten in die Kaffeewelt Brasiliens gewährt Robério Oliveira Silva, ein hochrangiger Vertreter des Landwirtschaftsministeriums, dessen Vorhersagen zum Umfang der heimischen Kaffee-Ernte erheblichen Einfluss auf die internationalen Börsenpreise haben. Das Land am Zuckerhut ist der größte Kaffeeproduzent der Welt. Weitere Redner zum Thema „Kaffeemärkte der Zukunft“ sind Allen Onzima von der East African Fine Coffee Association aus Uganda, einer Non-Profit-Organisation für den Kaffeesektor, der sich zehn afrikanische Länder angeschlossen haben, und Wolfgang Heinricy von der Neumann Kaffee Gruppe, einem weltweit führenden Rohkaffee-Handelsunternehmen.

Die abschließende Podiumsdiskussion beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit nachhaltiger Kaffeeanbau der Weg der Zukunft ist. Daran teil nehmen Vertreter internationaler Zertifizierungs-Unternehmen und Organisationen wie Rainforest Alliance, UTZ Certified, 4C Assosiation, TCC und FLO.

Die Fachmesse COTECA Hamburg, The International Trade Show for the Coffee, Tea & Cocoa Business, bildet die vollständigen Wertschöpfungsketten aller drei Segmente Kaffee, Tee und Kakao von der Rohware bis zum fertigen Produkt ab. Sie feiert vom 4. bis 6. Juni auf dem Hamburger Messegelände Premiere und findet alle zwei Jahre statt. Ideeller Träger der COTECA Hamburg ist der Deutsche Kaffeeverband. Weitere Informationen sowie das komplette Kongressprogramm stehen im Internet unter www.coteca-hamburg.com

Hollywood Media Hotel ist Certified Conference Hotel

Hollywood Media Hotel ist Certified Conference Hotel

Ausgezeichnet Tagen zwischen Stars, Sternchen und Filmlegenden – Das Berliner Filmhotel wurde vom Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR) als Certified Conference Hotel zertifiziert

Tagungen, Kongresse und Veranstaltungen bilden im Hollywood Media Hotel schon seit Gründung des 4-Sterne Hotels im Jahre 1999 einen wichtigen Bestandteil des Dienstleistungsportfolio des Hauses. Die jetzt erhaltene VDR-Auszeichnung als „Certified Conference Hotel“ setzt einen neuen Maßstab, der den Gästen und Agenturen den anerkannten Standard und die Qualität des Berliner Filmhotels als Tagungshotel verdeutlicht.

Mit insgesamt 9 Konferenzräumen und einem hoteleigenen Kino-Auditorium bietet das Hotel größenvariable Räumlichkeiten und genug Platz für Tagungen von 10 bis 220 Personen. Technik und multimediale Ausstattung der Räume werden stetig den modernen Anforderungen für Tagungen und Veranstaltungen angepasst und stellen ein wichtiges Kriterium für die Vergabe des VDR-Zertifikats dar.
Ein besonderes Highlight des Filmhotels am Kurfürstendamm ist das eigene Kino, das mit 99 Sitzplätzen einen ungewöhnlichen Rahmen für Vorträge, Produktpräsentationen oder Firmenveranstaltungen bietet. Auf dem Berliner Tagungs- und Veranstaltungsmarkt bietet das Hollywood Media Hotel mit diesem Kino ein einzigartiges Angebot.
Neben den baulichen und technischen Gegebenheiten als Tagungshotel bilden die umfassenden Betreuungsdienstleistungen der Tagungsabteilung des Hollywood Media Hotels das Herzstück des Zertifikats. Im Rahmen von Expertenbefragungen und Besichtigungen wurde der gesamte Prozess der Veranstaltungsabwicklung von der Anfrage bis zur Abrechnung und Nachbetreuung analysiert und bewertet. Hier überzeugen Fachkenntnisse, Serviceorientierung und Flexibilität in allen Bereichen der Veranstaltungsorganisation.

In den 182 vollklimatisierten Zimmern, Suiten und Apartments des Hotels, die nationalen und internationalen Schauspielern und Filmlegenden gewidmet sind, finden Geschäftsreisende und Kongressteilnehmer den notwendigen Raum, um sich auf Meetings vorzubereiten. Nach einem langen Kongresstag können die Gäste im Wellness- und Fitnessbereich direkt über den Dächern Berlins Erholung finden oder sich bei einer Massage entspannen.

Berlin hat sich weltweit als führende Tagungs- und Kongressdestination entwickelt, was vor allem aus den idealen Bedingungen – attraktive Beherbergungsmöglichkeiten, guter Service und ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis – resultiert, die Kongressveranstalter in der Hauptstadt vorfinden.
Die Auszeichnung des Hollywood Media Hotels mit dem Prüfsiegel „Certified Conference Hotel“, das vom Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR), der Deutschen Gesellschaft für Verbandsmanagement e.V. (DGVM), der Vereinigung Deutscher Veranstaltungsorganisatoren e.V. und dem German Convention Bureau e.V. GCB) herausgegeben wird, ist ein weiterer Schritt des Filmhotels, sich im Zuge der weiteren Entwicklung Berlins als hochwertiges Tagungshotel auf dem Markt zu etablieren.

Jacobs Milea mit Food Award 2008 ausgezeichnet

Jacobs Milea als einziger Kaffee mit Food Award 2008 ausgezeichnet
Kraft Foods erneut in Dow Jones Sustainability Index aufgenommen

Der nachhaltig erzeugte und „Rainforest Alliance Certified[TM]“-zertifizierte Jacobs Milea ist als einziger Kaffee mit dem LifeCare Food Award 2008 ausgezeichnet worden. Die unabhängige Initiative LifeCare verleiht den Preis, der unter der Schirmherrschaft von Dr. Gerd Müller, Staatssekretär des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, steht, an besonders hochwertige Lebensmittel, die zu einem ausgewogenen Lebensstil beitragen und zugleich zeitgemäß sind. Insgesamt wurden auf der diesjährigen Preisverleihung im Münchener Rathaus 31 Produkte ausgezeichnet.

„Die Auszeichnung mit dem Food Award 2008 beweist, dass es durch einen nachhaltigen Anbau möglich ist, Ressourcen zu schonen und gleichzeitig höchste Qualität zu erzielen“, freut sich Nicola Oppermann, verantwortlich für die Corporate Social Responsibility Aktivitäten von Kraft Foods, über den Award. Erst kürzlich wurde Kraft Foods unter anderem aufgrund seines Nachhaltigkeitsengagements bereits zum dritten Mal in den Dow Jones Sustainability Index aufgenommen.

Seit 2003 arbeitet Kraft Foods mit der unabhängigen Umweltschutzorganisation Rainforest Alliance zusammen. Das Zertifikat „Rainforest Alliance Certified[TM]“ gewährleistet, dass beim Kaffeeanbau hohe ökologische, soziale und ökonomische Standards eingehalten werden. Zugleich bietet die Rainforest Alliance den Kaffeebauern Unterstützung, Know-how und Anreize, um Ernteertrag, Produktionsbedingungen und Qualität der Bohnen stetig zu verbessern. Weltweit ist Kraft Foods der größte Abnehmer von Kaffee aus nachhaltiger Erzeugung und hilft damit die Lebensumstände von rund 200.000 Kaffeebauern und ihren Familien zu verbessern.

Rund um den Globus tragen mittlerweile acht Kaffeemarken von Kraft Foods das Siegel „Rainforest Alliance Certified[TM]“. In Deutschland werden mit Jacobs Milea für den Einzelhandel und Jacobs Nachhaltige Entwicklung für die Gastronomie zwei Kaffees angeboten, die zu 100 Prozent aus nachhaltiger Erzeugung stammen.

Die Rainforest Alliance mit Sitz in New York, USA, und San José, Costa Rica, wurde 1987 als unabhängige Nichtregierungsorganisation (NGO) gegründet. Ihr zweites Herz schlägt seit rund 15 Jahren in Costa Rica – einem Land mit größter Artenvielfalt. Mit rund 40.000 Mitgliedern und einem jährlichen Budget von 16 Millionen Euro aus Spenden, öffentlichen Fonds und Sponsorenmitteln zählt sie zu den weltweit führenden Umweltschutz-Initiativen. Die Rainforest Alliance ist heute mit vielfältigen Projekten in mehr als 60 Ländern der Erde aktiv und unterhält Niederlassungen und Büros in den USA, in Bolivien, Costa Rica, Ecuador, Guatemala, Mexiko, Nicaragua, Indonesien und Spanien. Sie engagiert sich für den Schutz der sensiblen Ökosysteme, den Erhalt der Biodiversität und für die nachhaltige Sicherung der gemeinsamen Lebensräume von Mensch, Tier und Pflanze. Damit all dies Realität wird und bleibt, setzt sich die Rainforest Alliance ein für ökologische Landnutzung, sozial verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln und werteorientiertes Verbraucherverhalten.

Kraft Foods (NYSE:KFT) ist einer der weltweit führenden Lebensmittelhersteller. Im Jahr 2007 haben seine rund 100.000 Mitarbeiter einen Umsatz von rund 37 Milliarden US$ erwirtschaftet. Mit einer vielfältigen Produktpalette erfüllt das Unternehmen bereits seit über einem Jahrhundert erfolgreich Konsumentenwünsche. In rund 180 Produktionsstätten werden starke Marken wie Jacobs und Mastro Lorenzo Kaffee, das Heißgetränke-System Tassimo, Milka, Suchard, Toblerone, Mirabell und Côte d’Or Schokolade sowie Philadelphia Frischkäse in bester Qualität für mehr als 150 Länder hergestellt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gehört Kraft Foods zu den führenden Herstellern in den Kategorien Kaffee, Schokolade und Käseprodukte. Kraft Foods Inc. ist im Standard and Poor’s 100 Index vertreten sowie im Dow Jones Sustainability Index und Ethibel Sustainability Index gelistet. Weitere Informationen finden Sie unter www.kraft.com und www.kraftfoods.de .

Alexander Mielsch – Hotel Vier Jahreszeiten Iserlohn

Mehr Lebensmittelsicherheit mit Bio-Produkten

Zertifizierung nach der EG-Öko-Verordnung

Immer mehr Menschen legen Wert auf gesunde und ausgewogene Ernährung. Dabei greifen sie immer häufiger zu Bio-Produkten. Das ist mehr als nur ein Trend. Zu dieser Überzeugung kam auch das Hotel Vier Jahreszeiten in Iserlohn und entschied sich, die Küche teilweise auf Bio-Produkte umzustellen. Ab sofort landen nur noch Gemüse und Kartoffeln aus ökologisch-biologischem Landbau auf den Teller der Hotelgäste. Die Öko-Kontrollstelle „Gesellschaft für Kontrolle und Zertifizierung von Qualitätssicherungssystemen“ (QC&I) verlieh dem Hotel bereits das Bio-Gütesiegel nach der EG-Öko-Verordnung.

„Unsere Gäste haben bisher alle überaus positiv reagiert“, sagt Hoteldirektor Klaus Peter Fiebig. „Wir garantieren ihnen Lebensmittel-Sicherheit und schaffen damit gleichzeitig Vertrauen.“ Mit der Bio-Zertifizierung setzt das Hotel Vier Jahreszeiten zudem einen weiteren Qualitätsstandard, nachdem das Vier-Sterne-Hotel bereits vor kurzem vom Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR) zwei Auszeichnungen erhielt: VDR-Certified Hotel und Certified Conference Hotel. Die doppelte Zertifizierung bezieht sich auf die Qualität für Geschäftsreisehotels sowie Tagungshotels.

„Die Umstellung auf Bioprodukte wurde nur durch das Engagement des gesamten Küchenteams möglich“, berichtet Fiebig. „Allen voran unser kreativer, aktiver und zukunftsorientierter Küchenchef Alexander Mielsch.“ Insgesamt neun Monate dauerte die Vorbereitungszeit, angefangen mit der Produktbeschaffung über die Änderung der innerbetrieblichen Ablaufstrukturen bis hin zur Verarbeitung und Lagerung der Bio-Produkte. Für die Gäste sind die gesunden Nahrungsmittel aus ökologisch-biologischem Landbau nun auf Speisekarten und Angebotstafeln extra gekennzeichnet. Der Preis ist dabei der gleiche geblieben.

Das Hotel Vier Jahreszeiten am Seilersee in Iserlohn bietet 72 Einzel-, Doppel und Atelier-Zimmer, die sich durch stilvolle Eleganz und eine durchdachte Ausstattung auszeichnen. Entspannung pur verspricht der großzügige Wellnessbereich mit drei unterschiedlichen Saunen. Das Hotel Vier Jahreszeiten trägt den Titel „Exzellentes Tagungshotel“ und belegt einen der vorderen Plätze der „Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen“. Weitere Informationen zum Hotel gibt es unter der Telefonnummer 02371-972-0.

www.vierjahreszeiten-iserlohn.de