Gastronomie in Ungarn

Wer Süßes liebt, der sollte mit der ältesten U-Bahn des europäischen Kontinents zum Vörösmarty Platz fahren. Dort steht das Szamos Gourmet-Haus, das gleichzeitig eine Konditorei, ein Café und eine Schokoladenmanufaktur beherbergt. Neben einer klassischen Auswahl französischer und aus der historischen k.u.k.-Küche stammende Süßigkeiten gibt es hier den zweitgrößten Schokoladenbaum der Welt, sowie ein lebensgroßes Mädchen aus 70 Kilogramm Marzipan zu bewundern. Ebenfalls süß geht es im Stühmer Sweet Shop im XIII. ker (Bezirk), Budapest Pozsonyi u. 9 zu. Gegründet 1868 vom Hamburger Meisterkonditor Friedrich Stühmer ist der „Stühmer Sweet Shop“ die erste und größte Schokoladenfabrik Ungarns.

Ein weiteres kulinarisches Highlight Budapests ist das „Erste Strudelhaus von Pest“. Dort wird die traditionelle Mehlspeise nach altem Originalrezept hergestellt. Besucher können unterschiedliche Variationen der ungarischen Köstlichkeiten kosten und die Geheimnisse der Herstellung erfahren. Wer selbst Hand anlegen möchte, kann beim Strudelziehen mitmachen.

Das internationale Gastroportal „The Daily Meal“ zeichnete kürzlich zwei Restaurants der ungarischen Hauptstadt – das Csalogány 26 und das Onyx (ein Michelin Stern) – aus. Der Dreißigjährige Sous Chef Tamás Széll des Onyx und stand im Januar 2013, gemeinsam mit Sterneköchen aus aller Welt, im Finale um den begehrten Preis Bocuse d’Or. Die beiden Restaurants gehören neben den Lokalen Costes, Zona und Faustos laut Dining Guide zu den Top Locations Budapest.

Wer Budapest im Sommer besucht, sollte sich Zeit nehmen für einen erfrischenden Zwischenstopp im Fröccs-Hof des historischen Burgviertel Buda, wo die kühle Weinschorle, sogenannter Fröccs (Gespritzter, ausgesprochen „Frötsch“), ein Lieblingsgetränk der Ungarn als auch der Deutschen, ausgeschenkt wird.

X. Biospeisen und Weinfest vom 13. bis 15. September 2013
An den drei Tagen dreht sich in Hajdúszoboszló, der bekanntesten Bäderstadt der großen ungarischen Tiefebene, 20 Kilometer entfernt von Debrecen und in der Nähe des Hortobágy-Nationalparks, alles um kulinarische Köstlichkeiten aus biologischem Anbau und Wissenswertes über das historische Weinbaugebiet. Einheimische und Gäste genießen zu den Speisen beste ungarische Weine. Urlauber und Einheimische tanzen und feiern zu Volksmusik- und Volkstanzvorstellungen. Pop- und klassische Musikkonzerte runden das Programm ab.

Weinfeste in Mór, Tokaj und Villány Anfang Oktober 2013
Zum Abschluss des Festival-Jahres und passend zur Zeit der Weinlese können sich Freunde der edlen Tropfen in Mór, 90 Kilometer westlich von Budapest (3. bis
6. Oktober 2013) sowie in Tokaj, 230 Kilometer nordöstlich von Budapest, und Villány, 230 Kilometer südlich von Budapest ( beide: 4. bis 6. Oktober 2013), von der ausgezeichneten Qualität der ungarischen Weine überzeugen. In Mór wird das Programm in diesem Jahr durch ein internationales Volkstanz-Festival bereichert. Hauptattraktion in Villány ist der Weinleseumzug mit einer bunten Mischung aus Reitern, Kutschen, Weinorden, Tanzgruppen, Orchestern und Chören.

Restaurantwoche Budapest

Auf feines Essen zum kleinen Preis freuen sich Budapest-Besucher in der Restaurantwoche vom 18. März bis 24. März 2013 – für 11 Euro genießen Feinschmecker ein leckeres 3-Gänge-Menü – Ungarn holte dieses Jahr Platz 10 beim Bocuse d’or – Deutschland qualifizierte sich nicht

In den Niederlanden, Frankreich und den USA gibt es sie in vielen Städten schon seit Langem. Nun haben sich auch im Paris des Ostens zahlreiche Restaurants zusammengefunden und veranstalten im dritten Jahr diesen „geschmackvollen“ Event.
Die gehobenen Restaurants bieten den Gästen in dieser Zeit die Möglichkeit eines „Testlaufs“: für 3.300 Forint (circa 11 Euro) genießen Feinschmecker ein leckeres 3-Gänge-Menü und lernen auf diese Weise die Hauptstadt Ungarns kulinarisch kennen.

In einigen der besten Restaurants Budapests erkunden Urlauber zum Beispiel Spezialitäten exotischer Länder oder testen die traditionelle ungarische Hausmannskost. Gerade diese hat in den vergangenen Jahren Ruhm erlangt. Immer häufiger wurden ungarische Restaurants ausgezeichnet – so auch das Michelin-Stern-Restaurant Onyx, wo Sous Chef Tamás Széll arbeitet. Der Dreißigjährige stand im Januar 2013 im Finale um den begehrten Preis Bocuse d’Or, wo Sterneköche aus aller Welt mit den außergewöhnlichsten und schmackhaftesten Gerichten um die Wette kochten.

Um einen der begehrten Plätze für die Restaurantwoche zu ergattern, ist eine Online-Reservierung im Voraus unter http://www.etteremhet.hu/lang/en zu empfehlen.

Cooles Budapest

Phillip Duckwitz besuchte das vorweihnachtliche Budapest und hat die besten Tipps für Sie – Was sind Salonzuckerl? Erholung im Cafe Gerbeaud – Hüte von Valeria Vazekas – Budapester Maßschuhe von Vass – Icebar – Jazzclub – so viel Spaß in Budapest

Mitten im Zentrum der Metropole Budapest, im Umkreis des
angesagten Einkaufsviertels in Donau-Nähe tut sich eine Oase der Stille und
Beschaulichkeit auf. Der Vörösmarty tér, ist der Platz auf dem der
traditionelle Weihnachtsmarkt aufgebaut ist. Hier genießt man zum Beispiel
, einen Brotfladen mit Kartoffelteig oder die süßen Kürtöskalacs,
Baumkuchen-ähnliche Hefespindeln, deren Zubereitung ich sogleich bestaunen
kann, während ich mich treiben lasse, vorbei an den bunten Buden mit
allerlei wundersam-unbekanntem, dass ich aus Deutschland gar nicht kenne.
Da bietet ein Händler filigran handgefertigte Marionetten an, ein anderer
kommt mit Holzblasinstrumenten daher, Kleidung aus Filz oder Schmuck aus
Holz und Edelmetallen – es bleibt kein Wunsch offen und lässt mich als
westlichen Besucher staunen.
Überall begegnen mir die berühmten „Salonzuckerl“, ein ursprünglich in
Seidenpapier gewickeltes Zuckerstück, das als Baumbehang verwendet wird,
das heute als Schokoladen-Kreation in allen denkbaren Variationen erhältlich
ist. Beim Anblick eines Holzschnitzers kommt mir direkt der Luka-Tag am 13.
Dezember in den Sinn, der in der ungarischen Weihnachtstradition eine große
Rolle spielt. Denn am Luca-Tag wird mit dem Bau des so genannten Luca
Széke – Lucastuhles – begonnen. Dieser wird aus sieben verschiedenen
Holzarten gefertigt. Dabei wird aber jeden Tag nur ein kleines Stück
angefügt, um ihn dann erst bis zum Weihnachtsabend fertigzustellen. Einer
alten Sage zufolge soll man sich bei der Christmette darauf stellen, um
dann erkennen zu können, bei wem unter den Anwesenden es sich um eine Hexe
handelt. Und ein Aberglaube besagt zudem, dass man am 13. Dezember mit
verschiedenen Methoden den zukünftigen Gatten eines heranwachsenden
Mädchens vorhersagen könne.

Exklusives Shoppen und Erholung im Cafe Gerbeaud
Erholung und Entspannung für den Augenblick finde ich nach so vielen
Eindrücken des Weihnachtsmarktes in dem berühmten Cafè Gerbeaud, dem
Traditions-Kaffehaus direkt am Vörösmarty tér. Eingerichtet im Wiener Stil
des 19. Jahrhunderts versinke ich in der wohligen Wärme dieses Cafès,
genieße süße Kuchen-Kreationen und lasse meine Gedanken für einen Moment
schweifen ob des Erlebten der letzten Tage.

Das ist schon eine kuriose Stadt an der Donau. Buda und Pest, die zwei
Teile der ungarischen Hauptstadt, auf beiden Seiten des Flusses. Seit 1873
sind sie eins. Und während auf der Buda-Seite auf dem Budaberg der
Burgpalast hoch über der Stadt im Burgviertel thront und besonders abends
einen romantisch-atemberaubenden Blick über die Stadt bietet, liegt auf der
durch die Kettenbrücke verbunden Pest-Seite das neue Stadtzentrum. Hier
pulsiert das Leben, Regierungssitz und Parlament liegen in Donau-Nähe,
ebenso wie viele Museen.

Direkt an der Donau liegt auch die Große Markthalle, in der sich alles
erdenkliche einkaufen lässt. Ungarische Paprika in allen Variationen,
Salami jeder Größe und Form und viele andere Spezialitäten treffen meine
Blicke, es duftet in tausend Nuancen. Auf dem Obergeschoss erwarten mich
traditionelle Handwerkskunst und touristische Waren jeder Art. Es ist ein
Fest für die Sinne, das lebendige und farbenfrohe Treiben zu erleben. Da
wird gefeilscht, gehandelt und eingekauft bis die Einkaufstasche ächzt.

Die Fussgänger-Zone rund um die bekannte Andrassy-Straße ist mein nächstes
Ziel. Ein Mekka für Shopping-Hungrige mit dem Hang zum Ausgefallenen und
Besonderen. Allein das Schauen lohnt sich da, denn die Kreativität der Mode
ist in Budapest ebenso berühmt wie ihre Tradition. Erfreue ich mich noch im
Hutgeschäft V50 der abgefahrenen Kreationen von Valeria Vazekas, die alle
ihre ausgefallenen Hüte selbst entwirft, so erwarten mit ein paar Straßen
bei Vass, weiter einem der traditionellen Herren-Schuhgeschäfte Budapests
Maßanfertigungen der Spitzenklasse. Bunt und ausgefallen geht es auch in
der „Eventuell-Galerie“ zu, einem Forum für junge Künstler, die hier ihre
Schöpfungen anbieten. Diese und zahlreiche kleine Lädchen, liebevoll
hergerichtet begegnen mir bei einem vorweihnachtlichen Einkaufsbummel durch
die „neue Hauptstrasse“, der Flaniermeile mit exklusiven
Einkaufsmöglichkeiten im Zentrum Budapests.

Budapester Kneipen-Szene von cool bis abgefahren

Wie gut dass ich gegenüber dem Parlament im kleinen, aber feinen Iberostar
Grand Hotel fussläufig zur Innenstadt wohne, denke ich bei mir. Lockt mich
doch abends der nahe Franz-Lizt-Platz als beliebtestes Kneipenviertel der
Stadt und lasse dafür heute das nicht weniger beliebte, jüdische Viertel
„Joszdo“ mit seinen sechs Innenhöfen in sieben Häusern und zahlreichen,
urigen Kneipen ausfallen.
Richtig „cool“ finde ich an diesem Abend jedoch die Icebar in der Szarka-
Straße. Eingemummt mit einem Lammfell-Umhang darf ich den minus 7 Grad
kalten Eisbar-Raum betreten und mich in der Kühlkammer eines bunten
Cocktails erfreuen. Die erst seit einem Jahr bestehende Icebar hat bei
Besuchern aus dem In-und Ausland bereits Kult-Status erlangt. Nach dieser
coolen Erfahrung wärme ich mich bei heißen Rhytmen im Budapest Jazzclub mit
seiner besonders warmen Atmosphäre auf und lasse die Nacht bis zum frühen
Morgen bei dem ein oder anderen Shot von „Unicum“ – dem beliebtesten
Kräuterschnaps Ungarns – in der Ruinen-Bar „Szymala“ ausklingen. Diese
abgefahrene Kneipen-Höhle mit gemischtem Publikum begegnet mir mit einer
unbeschreiblich irrealen Atmosphäre.

Erholung im Szechenyi Bad
Genug geshoppt, geschlemmt und gefeiert, am nächsten Morgen suche ich
Erholung im berühmten „Szechenyi Bad“, dem bekannten Budapester Thermalbad
nahe dem Heldenplatz mit heißen Heilwasser-Quellen, die sich in einem im
klassizistischen Stil erbauten Badekomplex des 19. Jahrhunderts in der
malerischen Umgebung des Stadtwäldchens gegenüber dem Zoo befinden. Durch
seine Ausmaße ist das Bad das größte seiner Art in Europa.
Und während sich meine vom Stadtbummel angespannten Glieder im warmen
Wasser erholen, verarbeite ich die Eindrücke dieses vorweihnachtlichen
Shopping-Urlaubs. Freundlichkeit, Ruhe, und Weltoffenheit der Menschen in
dieser Stadt und eine quirrlig-bunte und lebendige Atmosphäre einhergehend
mit traditionellem und hochklassigem Flair begegnen mir hier und überzeugen
mich schnell, dass ich diesen eigentlich viel zu kurzen Besuch in Budapest,
im „Paris des Ostens“ bald wiederholen sollte.

Tipps und Nützliches:

Wie kommt man hin:
Von Deutschland aus fliegen täglich viele Airlines nach Budapest, die Stadt
ist in 1,5 Stunden gut erreichbar. Einen guten Flugpreisvergleich bietet Opodo

Währung und Geld:
Landeswährung ist der Forint, Umrechnungskurs 1:282 (Stand November 2012).
Euro wird gelegentlich auch angenommen. Es gibt überall Wechselstuben und
Geldautomaten. Am günstigen zieht man sich das Geld mit der Debitkarte (EC) aus dem Automaten.
Unterkunft:
Luxus in Zentrumsnähe bietet sich zum Beispiel im Iberostar Grand Hotel
unweit der Sankt Stephan Basilika und gegenüber des Parlaments.
www.thegrandcollection.com/de/hotels/budapest/ Preise bei booking oder HRS vergleichen

Ausgehen:
Restaurants:
Tipp: Auf dem Budaberg im Burgviertel befindet sich das romantische Café-
Restaurant Pierrot, in dem sich vor allem auch ungarische Spezialitäten
genießen lassen. www.pirerrot.hu

Bars:
Die Ice-Bar im Zentrum auf der Pest-Seite ist zweifellos ein echtes Muss
für Erlebnishungrige Nachtschwärmer. www.icebar.hu
Die Ruinen-Bar Szymala ist ein irreal-abgefahrener Ort für Kneipen-
Liebhaber, der seinesgleichen sucht: www.ruinpubs.com/

Musik:
Der Budapest Jazz-Club ist für Jazz-Fans ein Muss. Neben der warmen
Atmosphäre der Location finden hier regelmäßig hochklassige Live-Konzerte
statt. www.bjc.hu/

Shoppen:
Shopping ist ein weites Feld in Budapest. Ein sehenswertes Muss ist zum
Beispiel der Hutladen von Valerie fazekas: http://valeriefazekas.com
Handgemachte Herrenschuhe haben in Budapest bereits eine lange und gut
bekannte Tradition. Ein Schuhladen ist beispielsweise Vass Schuhe: www.vass-cipo.hu

Die Eventuell-Galerie bietet für wenig Geld mit der Möglichkeit zu satten
Rabatten eine Auswahl von Designer-Mode für Sie: www.eventuell.hu

(c) Phillip Duckwitz / + Gourmet Report Recherche

Restaurants in Budapest

Für Feinschmecker jeder Küche hat Budapest das passende Angebot. Ob typisch ungarisch, deutsch oder exotisch – die Restaurants und Bars der Hauptstadt laden zum genießen ein.

Das „Biarritz Restaurant und Café“ zum Beispiel ist ein angesehenes Restaurant, das ausgezeichnete Delikatessen aus Frankreich, Ungarn und aus der mediterranen Küche anbietet. Zubereitet werden die kulinarischen Köstlichkeiten von dem bekannten Küchenchef György Katona und seinem erfahrenen Team. Das „Biarritz“ befindet sich in einem malerischen Gebäude, unweit des Parlaments und der Donau, in der Balassi Bálint utca 2. Das Restaurant bietet bis zu 80 Gästen auf zwei Ebenen Platz und kann damit auch als hochwertiger Veranstaltungsort genutzt werden. Aber auch für ein romantisches Dinner für zwei, in Gesellschaft mit Freunden, mit der Familie oder für Geschäftsessen ist das „Biarritz“ einen Abstecher wert www.biarritz.hu

Budapest umgekehrt gibt es im Bistrot „Pest-Buda“ im Schloss-Bezirk der Donaumetropole. Das Konzept des Restaurants: traditionelle ungarische Küche, aus besten Zutaten, mit Liebe und Sorgfalt zubereitet. Zum Essen serviert das Haus ausschließlich ungarische Weine mit vollem Charakter für echte Liebhaber des edlen Tropfens. Das „Pest-Buda“ ist eines der ältesten Restaurants Ungarns. Ursprünglich wurde das Gebäude als Schenke mit barocker Dachkonstruktion errichtet. Seit 2011 erstrahlt es in neuem Glanz, ohne seine alte Pracht dabei verloren zu haben. Gäste sollten sich auf keinen Fall die auf heißer Flamme gebackenen Teigspezialitäten entgehen lassen www.pestbudabistro.hu/

Ein weiterer Leckerbissen Budapests ist das „Mák“ Bistrot“ in der Vigyázó Ferenc utca 4. im Herzen der Stadt. Das kulinarische Konzept des Restaurants basiert auf den internationalen Trends des vergangenen Jahrzehnts, gepaart mit dem Stil des „bistrot gastronomique“, das die Qualität der Bistrot-Küche auf der ganzen Welt beeinflusst hat. Das Ziel des „Mák Bistrots“ ist es, State-of-the-Art-Gastronomie Feinschmeckern aus der ganzen Welt in entspannter, bescheidener Atmosphäre zu bieten. Das Menü versteht sich als schmackhafte Verbindung aus der reichen ungarischen Küche, gepaart mit zahlreichen asiatischen Einflüssen. Nur die erlesensten Zutaten werden für die kreativen Gerichte verwendet. Nach nur zwei Jahren im Geschäft, wurde das „Mák Bistrot“ bereits von Gault Millau ausgezeichnet und erhielt darüber hinaus mehrere renommierte nationale und internationale Auszeichnungen www.makbistro.hu/en/main

Weihnachtssmärkte in Budapest

Doch nicht nur der traditionelle Weihnachtsmarkt zieht alljährlich viele Besucher an – In der Vorweihnachtszeit werden in ganz Budapest größere und kleinere Adventsmärkte veranstaltet – Wir kennen (fast) alle

Der traditionelle Weihnachtsmarkt wird in diesem Jahr bereits zum 14. Mal auf dem Vörösmarty Platz, der als schönster Platz der Innenstadt gilt, veranstaltet. Vom 16. November bis zum 24. Dezember 2012 werden etwa 600.000 Besucher erwartet. Als Hauptattraktion gilt der riesige Adventskalender, zu dem die Fassade der traditionsreichen Konditorei Gerbeaud verwandelt wird.

Zum Stöbern und Verweilen laden zahlreiche Holz-Pavillons ein. Mehr als
100 Kunsthandwerker bieten hier ihre Produkte aus regionalen Materialien an. Schmuck, Volkskunst und Kunstgewerbe werden vorab von der Jury des „Bundes der Volkskunstvereine“ strengstens unter die Lupe genommen. Auch kulinarisch hat der Markt einiges zu bieten. Neben frisch gebackener Hefespindel namens Kürtőskalács, lassen Lángos, Strudel, traditionelle Gerichte aus dem Backofen sowie Bratenspezialitäten und würziger Glühwein allen Feinschmeckern das Wasser im Munde zusammen laufen. Der Weihnachtsmarktbecher gilt als beliebtes Sammlerobjekt und wird jedes Jahr neu gestaltet.

In der Nähe vom Oktogon, am Liszt Ferenc tér, bieten Künstler und Händler aus dem In- und Ausland an etwa 35 verschiedenen Ständen ihre Kreationen an. Diese inspirieren die Besucher zu zahlreichen Geschenkideen. Die vielen Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein.

Auch im jüdischen Viertel, in der Gozsdu Passage, erfreuen sich Interessierte vom 25. November bis 24. Dezember an den Produkten lokaler Künstler und Designer. Auf einer parallel stattfindenden Ausstellung werden verschieden Weihnachtsbäume aus aller Welt präsentiert.

http://www.budapestinfo.hu/index.php?id=budapester-weihnachtsmarkt

Süße Tage Budapest

Während der „Süßen Tage Budapest“ vom 20. bis 23. September 2012 dreht sich in der ungarischen Hauptstadt alles um Schokolade, Bonbons und andere Süßigkeiten. Ein buntes Programm für Groß und Klein lässt keine Langeweile aufkommen.

Naschkatzen aufgepasst: Vom 20. bis 23. September 2012 findet zum zweiten Mal das Festival der „Süßen Tage Budapest“ rund um die Budaer Burg in der ungarischen Hauptstadt statt. Mit Blick auf das unvergleichliche Donaupanorama genießen Schleckermäulchen süße Köstlichkeiten aus Schokolade, Bonbons und anderes Naschwerk. Die bedeutendsten Schokoladen- und Süßwarenmanufakturen stellen während des Festivals ihre Süßigkeiten vor. Mit dabei sind bekannte Namen wie Gundel, Ruszwurm, Szamos, Harrer Chocolat, Rózsavölgyi Csokoládé, Szántó Tibor, Zangio Kézműves Csokoládé, Cadeau Bonbon oder S. Nemzetes Krisztina.

Neben der Präsentation der Süßigkeiten bieten die Veranstalter auch ein buntes Programm für Groß und Klein. So fährt beispielsweise auf der Route Clark Ádám tér – Budai Vár – Dózsa György tér – Alagút die kostenlose Süße-Tage-Sonderbuslinie. Zahlreiche fachliche Workshops vermitteln Interessierten die Grundlagen der handgemachten Schokoladen- und Trüffelfertigung. Die Wahl zur Schokoladenkönigin ist ein weiterer Höhepunkt des Events. An den Abenden sorgen Funk-, Soul- und Jazzkonzerte für ausgelassene Stimmung. Cocktail- Sekt- und Weinbars sowie zahlreiche Stände mit kulinarischen Köstlichkeiten laden zudem zum Verweilen ein.

Eintrittspreise:
Erwachsene: 2000,- Ft (am Donnerstag 1500,- Ft); Kinder: 1000,- Ft (sechs bis 14 Jahre); Rentner: 1500,- Ft Familienkarte: 5000,- Ft (max. zwei Kinder); für Kinder unter sechs Jahren ist der Eintritt frei.

www.edesnapok.hu

Ungarn: X.Biospeisen- und Weinfest

X.Biospeisen- und Weinfest: 14. bis 16. September

„Gesundheit und Wein, die werden hier vereint!” Unter diesem Motto steht das X. Biospeisen- und Weinfest in der Badestadt Hajdúszoboszló, rund 240 Kilometer östlich von Budapest.

Vom 14. bis
16. September 2012 dreht sich in der bekanntesten Bäderstadt der Tiefebene in der Region Puszta und Theiß-See alles um kulinarische Köstlichkeiten aus biologischem Anbau und Wissenswertes über das historische Weinbaugebiet Ungarn. Während des X. Biospeisen- und Weinfestes herrscht in der ungarischen Kleinstadt Ausnahmezustand: Urlauber und Einheimische tanzen und feiern zu Volksmusik- und Volkstanzvorstellungen. Pop- und klassische Musikkonzerte runden das Programm ab.

Aber auch abseits des Festivals kommen Erholungs- und Aktivurlauber in der Kleinstadt voll auf ihre Kosten. Gesundheitstouristen profitieren vom bekannten Heilbad, dessen Wasser größtenteils Natriumchlorid und Ammoniakchlorid enthält und besonders bei Rheumaerkrankungen, Arthrose und Nervenschmerzen hilft. So ist das Heilbad Hajdúszoboszló seit mehr als siebzig Jahren auch als das Mekka der Rheumakranken bekannt.

Ein wahres Badevergnügen für Familien erwartet Urlauber in Ungarns erstem Aquapark, der direkt an das Heilbad grenzt. Die elf Becken des Heil- und Strandbades bilden zusammen mit den drei Becken des Aquaparks eine Wasserfläche von 6.500 Quadratmetern. Im Erlebnisbereich mit Vierbahnen-Multirutsche, Kamikaze- und Hydrorutsche, künstlichen Strömungen, Wasserfall, „Schwarzem Loch“ sowie tropischem Seebad kommt der Spaß für Groß und Klein garantiert nicht zu kurz.

Weitere Informationen: www.hajduszoboszlo.hu

Malev – Pleite

Um die Nachfrage nach Reisen in die ungarische Hauptstadt abzufangen, haben viele Airlines angekündigt, ihr Angebot an Budapest-Flügen stark zu erweitern.

So bietet Lufthansa bereits ab morgen, Montag, 6. Februar 2012, täglich eine – ab dem Sommerflugplan zwei – zusätzliche Verbindung von Hamburg und Berlin nach Budapest an. Insgesamt können Passagiere dann unter rund 100 wöchentlichen Lufthansa-Verbindungen von Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München nach Budapest wählen.

airberlin fliegt ab Montag, dem 6. Februar 2012, einmal täglich ab Berlin in die ungarische Hauptstadt. Mit dem neuen Angebot integriert die Airline die Verbindung Berlin-Budapest in die Hub-Struktur am Berliner Standort, wodurch zahlreiche Anschlussmöglichkeiten in das deutsche und europäische Flugangebot entstehen. Reisende, die ihr Ticket bereits bei Malév gebucht haben, können bis kommenden Mittwoch, 8. Februar 2012, für 49 Euro oneway auf airberlin Flüge umbuchen.

Die irische Fluglinie Ryanair hat angekündigt, ab 17. Februar 2012 eine Basis in Budapest zu eröffnen. Insgesamt sollen ab dem Sommerflugplan von dort künftig 31 Strecken bedient werden. In Deutschland werden ab 17. Februar Ryanair-Flieger wöchentlich von Karlsruhe/Baden-Baden, Lübeck und Memmingen in die ungarische Hauptstadt abheben.

Auch Germanwings stockt seine Ungarn-Flüge auf und legt zusätzliche Verbindungen ab Stuttgart auf. Ab 17. April 2012 bietet Germanwings damit insgesamt jeden Werktag zwei Flüge ab Stuttgart nach Budapest an. Samstags und sonntags wird die Strecke einmal pro Tag bedient.

Bis Donnerstag, 9. Februar 2012, 24.00 Uhr bietet easyJet Malév-Passagieren an, gegen eine Sondergebühr von 70 Euro nach Hause zu fliegen. Das Angebot ist über den easyJet Kundenservice buchbar. easyJet fliegt ab Deutschland auf der Malev-Route Berlin – Budapest: www.easyjet.com

Auch Wizz Air bietet Malév-Kunden Unterstützung: Wer ein elektronisches Malév-Ticket für den Zeitraum bis 24. März 2012 besitzt, kann noch bis zum 13. Februar 2012, 18.00 Uhr, für 9900 HUF (rund 34 Euro) auf Wizz Air-Tickets umbuchen (nach Verfügbarkeit). Die Buchungen können telefonisch beim Wizz Air Call Center unter +36 1 358 6565 vorgenommen werden. Die Fluglinie bietet Budapestflüge ab Frankfurt-Hahn und Dortmund an (www.wizzair.com).

Einen guten Überblick über Budapest Flüge bietet auch Opodo an.
Hotels hat günstig booking.com

Gute Reiselinks auf www.4.ro

airberlin startet täglich nach Budapest

Nonstop von Berlin in die ungarische Hauptstadt

Ab Montag, den 06.02.2012, wird airberlin einmal täglich in die ungarische Hauptstadt fliegen. Das Flugzeug startet in Berlin um 12:45 Uhr und landet in Budapest um 14:20 Uhr. Zurück geht es um 15:00 Uhr mit Ankunft in Berlin um 16:35 Uhr. Flugtickets sind ab 49 Euro inklusive Steuern, Gebühren und topbonus Meilen buchbar.

airberlin reagiert mit dem Angebot auf den Marktaustritt des Codeshare-Partners Malev. Die ungarische Fluggesellschaft hatte am Freitag angekündigt, den Flugbetrieb einzustellen. Gestrandete Malev-Passagiere erhalten die Möglichkeit, bis kommenden Mittwoch für 49 Euro oneway auf airberlin umzubuchen.

airberlin

2 Millionen Tickets schon ab 29,99 €* bei Germanwings

2 Millionen Günstigtickets warten darauf, bis Ende Oktober mit Ihnen abzuheben.
Also nichts wie losbuchen – den Knaller gibt’s nur bis Sonntag!

Ab Berlin: Köln, München, Split, Stuttgart. Ab Hannover: London, Mailand, Moskau, Rom, Split,Venedig, Wien. Ab Köln: Salzburg, Bologna, Pisa, Venedig, Mailand, München, Berlin,Friedrichshafen, Rostock, Prag, Leipzig, London, Manchester. Ab Stuttgart: Berlin, Bremen (NEU),Leipzig, London, Bari, Budapest, Rom, Rostock, Barcelona, Krakau, Wien, Venedig.

Buchen: ab sofort bis 15. Januar 2012
Fliegen: 21. Januar bis 27. Oktober 2012

www.germanwings.de

Peisvergleich bei Opodo