Pilze zweimal einkochen

Wer eiweißreiche Lebensmittel, zum Beispiel Pilze und Hülsenfrüchte, nach hergebrachter Art in Einmachgläser einweckt, sollte den Einkochvorgang nach zwei Tagen wiederholen, rät Ute Gomm vom Informationsdienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft im Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Der Grund: Manche Keime bilden zur Fortpflanzung Sporen, die sich von Eiweiß ernähren und auch große Hitze gut vertragen. Zwei Tage nach dem ersten Einkochvorgang haben sich die Sporen zu Mikroorganismen entwickelt, die nun hitzeempfindlich sind. Das zweite Einkochen tötet sie ab und macht das Einweckgut lange haltbar. Die Klammer sollte an den zwei Tagen auf dem Glas bleiben.

Die Früchte des Sommers bewahren

Frische Tomaten, knackige Zucchini, süße Beeren – in den erntereichen Sommermonaten lockt an allen Ecken farbenfrohes Obst und Gemüse im Überfluss – entweder aus dem eigenen Garten oder zu attraktiven Preisen frisch in den Regalen des Handels. 5 Portionen täglich zu genießen – so wie es die Gesundheitskampagne 5 am Tag empfiehlt – fällt da natürlich leicht. Wer sich ein paar Leckereien des Sommers für den nächsten Winter bewahren möchte, sollte jetzt das reiche Angebot nutzen und ans Einfrieren denken.
„Hauptsache man isst überhaupt viel Obst und Gemüse“, urteilt Dr. Helmut Oberritter, Mitglied der Arbeitsgruppe Wissenschaft im 5 am Tag e.V. „Tiefgekühltes Obst und Gemüse ist eine perfekte Ergänzung der frischen Produkte und eine ideale Überbrückung der Saison.“

Viele Leckereien des Sommers lassen sich schonend einfrieren, so dass ihre „inneren“ Werte erhalten bleiben – vorausgesetzt man beachtet ein paar Tipps. So lässt sich beinahe jede Obst- und Gemüseart durch Einfrieren für den nächsten Winter haltbar machen. Blumenkohl beispielsweise, der direkt nach der Ernte geputzt, blanchiert und tiefgefroren wird, enthält mehr an Vitaminen und Sekundären Pflanzenstoffen als ein Blumenkohlkopf, der über mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahrt und dann erst verzehrt wird.

Zaubertrick blanchieren

Blanchieren – das bedeutet das geputzte Obst und Gemüse für wenige Minuten in siedendes Wasser zu geben und danach in kaltem Wasser abzuschrecken. Dabei werden Enzyme, die Nährwert, Geschmack und Farbe der Ware dauerhaft verändern, zerstört. Farbe und Knackigkeit der Tiefkühlware bleiben jedoch bestehen. Selbstverständlich wird auch gekaufte Tiefkühlware vorab auf diese Weise behandelt und kann deshalb schnell und ohne Qualitätsverlust weiterverarbeitet werden.

Tipps zum Einfrieren

– Etikettieren Sie die Ware gut leserlich und mit Datum versehen. Viele Obst- und Gemüsearten sehen in gefrorenem Zustand ganz anders aus als vor dem Einfrieren.
– Befüllen Sie Gefrierbeutel flach. So friert die Ware schneller durch und lässt sich besser stapeln.
– Frieren Sie portionsweise ein. Geben Sie das vorbereitete Obst und Gemüse in einzelne Beutel und anschließend in einen großen Beutel. So vermeiden Sie unnötiges Suchen und können die Ware dennoch problemlos portionieren.

Das Meerschweinchen kommt auf den Tisch – zumindest in Ecuador

Eine kulinarische Spezialität in der Region Chimborazo ist das Meerschweinchen. Ob gebraten, paniert, am Spieß oder im Brötchen, der kleine Vierbeiner erfreut sich zunehmender Beliebtheit als Magenfüller. Besonders durch die Vermarktung des eigens gegründeten Interessensverbandes Sedal bleiben die Absatzpreise konstant und sichern somit die Gehälter der Züchter und Händler. Etwa 5,50 US-Dollar kostet ein Kilogramm Meerschweinchenfleisch in Ecuador. Rund 1.000 Tiere werden monatlich verkauft, davon bleiben 400 im Inland, der Rest geht vornehmlich in die Vereinigten Staaten und nach Spanien, aber auch Kolumbien, Peru und Bolivien. Nach New York beispielsweise werden alle zwanzig Tage 400 Kilogramm Meerschweinchen geliefert.
Die Aufzucht der in Europa als haustierüblichen Nagetiere wird in insgesamt sechs Gemeinden Chimborazos weiter vorangetrieben. Ganz wichtig beim Meerscheinchenhandel sind der Interessensvertretung Qualität und Sauberkeit.
Neue Verarbeitungstechniken und die weitflächig eingeführte Schutzimpfung gegen Salmonellen verbessern die Hygienebedingungen, um das vitaminreiche Fleisch auf dem Markt anzubieten. Mittlerweile werden neue Rezeptideen für die bisher eher in ländlichen Gegenden übliche Speise erarbeitet. Auch eine Art „Partyservice“ – Angebot soll das traditionelle Gericht bekannter machen. (Quelle: ECUADORLINE.de)

Pattaya wird immer luxuriöser

Obwohl dem einst legendären Nachtleben Thailands mit extrem vorverlegten Sperrstunden der Garaus gemacht werden soll, boomt die berühmteste Nightlife-Metropole Pattaya noch immer. Nun fallen sogar schon alt eingesessene Hotels und ganze Straßenzüge des Seebads Pattaya den Abrissbaggern und Planierraupen zum Opfer, um Platz für luxuriöse Neubauten zu schaffen. In rund drei Monaten wird auch das 33 Jahre alte „Central Wongamart Hotel“ am gleichnamigen Strand nur noch Geschichte sein. Es wird durch zwei eindrucksvolle, jeweils 18stöckige Flügelbauten ersetzt, deren avantgardistische Architektur aus Thai-Stil und modernem Design als neuer Meilenstein erfreut, während möglichst viel vom alten Baumbestand erhalten bleiben soll. Ende 2007 soll das neue „Central Pattaya Beach Resort“ als Themen-Hotel mit 551 Zimmern und Tagungszentrum für bis zu 1.000 Personen eröffnen. Bereits im Juni wird das renommierte französische Unternehmen „Accor“ ein Stadthotel mit 253 Zimmern in Betrieb nehmen, während im nördlichen Stadteil Nakula mit dem „Novotel“ gleich noch ein weiterer Ableger entsteht. Und schon im Oktober wird mit dem „Sheraton Pattaya Resort“ ein weiteres Fünf-Sterne-Hotel seine gediegenen Pforten öffnen. Die 156 luxuriösen Zimmer und Villen liegen an einem Hang zwischen Süd-Pattaya und dem Jomtien-Strand. Die quirlige Urlaubermetropole verfügt bisher bereits über rund 40.000 Zimmer. (vk)

Die „Hotelsafari“ mit 5-Gang-Menü im Atlantic Hamburg

Blicke hinter die Kulissen eines Grandhotels, einen amüsanten Rundgang durch das Traditionshaus an Hamburgs Außenalster und ein Fünf-Gänge Menu inklusive begleitender Weine, serviert an fünf verschiedenen Locations des Hotels: Dies alles bietet das Kempinski Hotel Atlantic Hamburg am Donnerstag, 7. Juli 2005, bei der „Hotelsafari deluxe“ zum Preis von ? 125,- pro Person.
Beginn ist um 19 Uhr mit der Begrüßung in der Hotelhalle. Der erste Gang des Menüs – eine sommerliche Vorspeisenauswahl vom Tablett – wird im legendären „Phantomstübchen“ auf dem Dachboden des Hotels gereicht. In der Atlantic-Suite alias „James Bond Suite“ folgt ein Parmesanschaumsüppchen mit gebratener Garnele, bevor Küchenchef Sven Büttner in seinem „Reich“, der Küche, zum Steinbuttfilet auf Aprikosenragout und sautierten Pfifferlingen bittet. In welchem der insgesamt zwölf Banketträume Büttners Kalbsfilet aus dem Kräutersud auf Essiggemüse und Salsa Verde zelebriert wird, bleibt bis zur letzten Minute geheim. Den süßen Abschluss des Menüs bildet der Nachtisch – Dreierlei Crcmes brulées und Eis von der Bohne mit marinierten Beeren – im Empire Salon. In der Atlantic Bar haben die Teilnehmer dann Gelegenheit, den genuss- und eindrucksreichen Abend nach Lust und Laune ausklingen zu lassen.

Faszination Grandhotel. Was befindet sich hinter den Türen, die normalerweise für Gäste und Besucher geschlossen bleiben? Welche Gänge und geheimnisvolle Ecken sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich? Wo entstanden Szenen zum „James Bond“ Film „Der Morgen stirbt nie“? Wo arbeiten Zimmermädchen und Etagenkellner? Sven Büttner, seit Juni 2003 Küchenchef im Atlantic: „Von der Vielseitigkeit der Kulissen und den auf den ersten Blick labyrinthartigen Gängen in diesem Hause bin ich seit meinem ersten Arbeitstag immer wieder aufs neue begeistert.“

Der Preis für die „Hotelsafari deluxe“ (ausschließlich am 7. Juli 2005, 19 Uhr) im Kempinski Hotel Atlantic Hamburg inklusive des Menus und der begleitenden Getränke beträgt ? 125,- pro Person.

Information und Reservierung „Hotelsafari deluxe“: Telefon (040) 28 88 833; Telefax (040) 24 35 49; e-Mail: miriam.kroppa@kempinski.com