Bioland-Weingut Schwarztrauber ist Bio-Erzeuger des Jahres

Bio-Weinpreis MundusVini BIOFACH 2015 verliehen

Grand Gold, viermal Gold und zweimal Silber: Bioland-Weingut Gerhard Schwarztrauber ist der Abräumer bei dem Bio-Weinpreis MundusVini BIOFACH 2015. Dr. Thomas Griese Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz ehrte heute auf der BIOFACH in Nürnberg das Bioland-Weingut als Bio-Erzeuger des Jahres. „Ich freue mich, dass ein Weingut aus der Pfalz diese Auszeichnung erhält“, sagte Griese bei der Verleihung.

Gerhard Schwarztrauber, der seit 29 Jahren Wein nach den Bioland-Richtlinien anbaut betonte: „Es gibt viele Bioland-Betriebe, die diesen Preis erhalten könnten.“ Grand-Gold erhielt das Pfälzer Weingut aus Neustadt-Mußbach für seinen Riesling trocken 2013.

Weitere Bioland-Weingüter sind unter den Preisträgern: Der Rosenkranz Sauvignon Blanc 2013 des Weinguts Heiner Sauer aus Böchingen erhielt Gold. Jeweils Silber erhielt das Weingut für seinen 2013er Grauburgunder Nußdorfer Herrenberg und seinen 2011er Spätburgunder Nußdorfer Kaiserberg. Gold ging auch an das Weingut Landmann aus Freiburg aus dem Ortsteil Waltershofen Tuniberg für seinen Grauen Burgunder trocken Merdinger Bühl 2013. Silber erhielt die Genossenschaft DIVINO aus Nordheim Franken für seinen Terra Consilium Thüngersheimer Ravensburg Burgunder Cuvée 2013.

Eine Liste der Preisträger finden Sie unter www.bioland.de

Für den Bioweinpreis hat die Jury für MundusVini BIOFACH im Dezember 2014 insgesamt 402 Weine aus dem In- und Ausland verkostet. Sie vergab zehn Grand-Gold-Medaillen, 96 mal Gold und 90 mal Silber. Der Weinwettbewerb MundusVini BIOFACH ist ein Spezialwettbewerb des seit 15 Jahren bestehenden Internationalen Weinpreises MundusVini. Er wird nach dem Verkostungsschema der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) durchgeführt.

Kartoffel des Jahres

Die „Kartoffel des Jahres 2015“ wird am Freitag, 13. Februar, um 11.30 Uhr auf der „Biofach“ am Bioland-Stand, Standnummer 451 in Halle 7, bekannt gegeben. Die Auszeichnung soll daran erinnern, dass die heimische Kartoffelsortenvielfalt ein schützenswertes Kulturgut ist. Veranstalter ist ein Gremium aus zehn Vereinen, Organisationen und Unternehmen. Es vergibt die Auszeichnung in diesem Jahr zum zehnten Mal.

Zur Wahl stehen Kartoffelsorten, die ohne Gebühren nachgebaut werden können. Das sind Hunderte überwiegend alte und regionale Sorten wie „Mecklenburger Schecke“, „Augsburger Gold “, „Hansa“ oder „Ackersegen“. „Kriterium für die Wahl ist, dass die Sorte schon etwas geleistet haben muss“, sagt Karsten Ellenberg, Bioland-Landwirt. Das kann eine besondere Resistenz gegenüber Schädlingen sein oder ein besonders charakteristischer Geschmack. Abwechselnd kommen unbekannte Sorten und bekanntere Sorten in die Auswahl. Nachdem im vergangenen Jahr – die bekannte Sorte – „Granola“ zur „Kartoffel des Jahres“ gewählt wurde, stehen in diesem Jahr wieder Liebhabersorten auf der Kandidatenliste.

„Verbraucher kennen aus dem Handel nur ein sehr schmales Sortiment von vielleicht zehn Sorten, dabei gibt es in Deutschland rund 200 zugelassene Sorten“, sagt Karsten Ellenberg. Und jede schmecke anders, wie auch verschiedene Weine oder Biersorten ihren eigenen Geschmack hätten.

Die Idee zur Wahl der „Kartoffel des Jahres“ stammt aus dem „Freundeskreis rettet Linda“. Die Kartoffelsorte „Linda“ hatte bundesweit auf die Folgen der Zulassungsbestimmungen aufmerksam gemacht. „Linda“ wurde 2007 die zweite „Kartoffel des Jahres“.

BioFach 2013

Top-Themen in der Gastro-Branche: Bio und Regionalität – Ausser-Haus-Verpflegung gewinnt an Bedeutung – Weltleitmesse als Treffpunkt für Kochprofis und Küchenchefs

Immer mehr Menschen entscheiden sich für Bio-Lebensmittel
– und das nicht nur in den eigenen vier Wänden. Bio steht für Ökologie und Nachhaltigkeit, aber auch für Genuss und Vielfalt.
Und so achten Restaurantgäste bei ihren kulinarischen Entdeckungsreisen neben Regionalität und anderen Nachhaltigkeitsaspekten zunehmend auf Bio-Qualität. Auch in der Außer-Haus-Verpflegung setzen immer mehr Unternehmen – so auch die NürnbergMesse als Veranstalter der BioFach – oder zum Beispiel Kindergärten und Schulen beim Catering auf Bio. Dieser Trend spiegelt sich auch auf der BioFach, Weltleitmesse für Bio-Produkte, die das nächste Mal vom 13. bis 16. Februar 2013 stattfindet.

Die Empfehlung des Küchenchefs für Wissenshungrige: Gastro Forum, Gastro Lounge sowie ein Treffen mit den Bio-Mentoren. Und wenn der Kopf genug Futter bekommen hat, sollten Fachbesucher auch dem Gaumen etwas gönnen und die Menüs des Bio-Kochwettbewerbs BioToque genießen.

Rainer Roehl, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter des Beratungsunternehmens für nachhaltige Verpflegungslösungen a’verdis: „Im Außer-Haus-Markt werden in Deutschland insgesamt gut ein Drittel der gesamten Lebensmittelausgaben getätigt. Der Bio-Anteil dürfte in diesem Marktsegment aber gerade einmal die 1 %-Marke streifen, liegt also deutlich unter dem des Handels. Bei vielen Bio-Großhändlern wächst aber der Umsatz mit Restaurants, Hotels und Großküchen inzwischen stärker als in anderen Bereichen. Wachstumstreiber sind insbesondere Kita- und Schulcaterer sowie Betriebskantinen.“

In Zusammenarbeit mit a’verdis, Münster (D), und dem BioMentoren-Netzwerk als Gastgeber gibt es auch 2013 wieder an zwei Messetagen der BioFach – Donnerstag 14. und Freitag 15. Februar, jeweils von 10.00 – 17.00 Uhr – ein spezielles Gastro Forum für Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung. Das Forum, das Teil des BioFach Kongresses ist, hat sich in wenigen Jahren zur bedeutenden nationalen und internationalen Informations- und Ideenbörse für den erfolgreichen
Bio-Einsatz im Außer-Haus-Markt entwickelt. Über 40 Referenten diskutieren und informieren in insgesamt 14 Veranstaltungen über Zukunftsfragen einer attraktiven, ökologischen und nachhaltigen Außer-Haus-Verpflegung. Die Gastro-Lounge lädt zum Netzwerken und Austausch unter anderem mit den Bio-Mentoren. Zu diesem Netzwerk gehören Gastronomen, Betriebsleiter, Küchenchefs und Einkäufer.
Sie repräsentieren durch verschiedene Funktionen, Betriebstypen und Regionen die gesamte Außer-Haus-Verpflegung in Deutschland.
Ab Mitte Dezember geht das umfassende Kongressprogramm mit personalisierbarem Kongressplaner unter www.biofach.de/kongress online. Zu den Themen des Gastro Forums zählen: „Der Bio-Außer-Haus-Markt in Deutschland und Europa“ mit Informationen zu Marktentwicklung, Erfolgsfaktoren und Praxisbeispielen sowie „Vom Bio-Zertifikat zur klimaneutralen Küche“ oder „Ökologische Schulverpflegung zwischen Wunsch und Wirklichkeit“. Nicht fehlen darf natürlich der Trend zum vegetarischen, zum fleischlosen Genuss. Dieser wird in zwei Veranstaltungen aufgegriffen: „Bio kann jeder – auch vegetarisch“ sowie „Veggietage in der Großverpflegung und Gastronomie“. Im Mittelpunkt stehen dabei Erfahrungen mit Veggie-Tagen, Tipps für die Speisenplanung und attraktive Rezeptideen der Bio-Spitzenköchin Mayoori Buchhalter, aber auch die Klimaverantwortung durch weniger Fleisch und mehr Bio.

Bio ist ein wichtiges Zusatzargument, das es Gästen wieder stärker zu vermitteln gilt. Rainer Roehl, a’verdis: „Nachhaltigkeit wird auch im Außer-Haus-Markt das zentrale Zukunfts-Thema sein. Doch in der Gastronomie steht Bio immer mehr mit anderen Nachhaltigkeitsthemen im Wettbewerb um die Wertschätzung der Restaurantbesucher. Manchen reicht die Nennung von regionalen Bezugsquellen oder konkreten Erzeugerbetrieben. Dies spricht die emotionale Ebene, die beim Essengehen wichtiger ist als beim Lebensmitteleinkauf, in der Regel stärker an als der Hinweis ‚aus ökologischer Erzeugung‘ oder ‚unser Bio-Menü‘.“

Profiköche im Wettbewerb: BioToque
Gäste begeistern Qualität, Geschmack und Kreativität. Genau damit überzeugen auch die Köche, die sich im Bio-Kochwettbewerb, BioToque, messen. Nach der erfolgreichen Premiere auf der BioFach 2012 geht
der Wettbewerb für Profi-Köche und Köchinnen des Anbauverbandes Bioland (D) in die zweite Runde. Prämiert wird das Kochteam, das regionale Bio-Küche am geschmackvollsten und kreativsten umsetzt.
Im Vorausscheid konnten die Profiköche zwischen einem vegetarischen und einem fleischhaltigen Warenkorb wählen. Alle Zutaten des Warenkorbs sind aus 100% Bioland-Qualität. Eine Fachjury bestehend aus renommierten Spitzenköchen, u. a. die Sieger des Bio-Toques 2012, und Experten aus der Gastronomie, bewertet die Kreativität, die Präsentation der Gerichte und die Kalkulation des Hauptganges.
Die Jury entscheidet bis Mitte Dezember 2012 über die Finalisten.
Ins Finale kommen 10 Kochteams mit je zwei Profiköchen. Dieses findet auf der BioFach 2013 statt. Vor den Augen des BioFach-Publikums bereiten die Profiköche ihre 3-Gänge-Menüs in der „Gläsernen Küche“ zu. Die Siegerehrung findet am Freitag, 15. Februar 2013 um 15 Uhr
in Halle 7 Stand 765-1 statt.

Interessierte finden weitere Informationen unter www.biotoque.de

Die Profiköche wetteifern in der „Gläsernen Küche“ (Halle 7 / Stand 765-1) um das geschmackvollste und kreative Bio-Menü am:
· Mittwoch, 13. Februar 2013, 9 bis 12 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr
· Donnerstag, 14. Februar 2013, 9 bis 12 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr
· Freitag, 15. Februar 2013, 9 bis 12 Uhr.

www.biofach.de

Bio-Toque – Profikoch des Jahres 2013

2. Runde des Wettbewerbs für Kochprofis „Bio-Toque“ – Kochprofis können sich jetzt für den „Bio-Toque-Profikoch des Jahres 2013“ bewerben – Die besten Kochteams, bestehend aus jeweils zwei Personen, treten zum Finale auf der BioFach 2013 vom 13. bis 16. Februar 2013, in Nürnberg gegeneinander an

Nach der erfolgreichen Premiere auf der BioFach 2012 geht der Bioland-Wettbewerb für Profi-Köche und Köchinnen „Bio-Toque“ in die zweite Runde. Prämiert wird das Kochteam, das regionale Bio-Küche am ge- schmackvollsten und kreativsten umsetzt.
Profi-Köche können sich bis 26. November 2012 mit einem kreativen Hauptgang aus 100 % Bioland-Produkten für die Teilnahme am Finale auf der BioFach 2013 in Nürnberg bewerben.

Ein Warenkorb mit Produkten aus 100 % Bioland-Qualität gibt die verwendbaren Zutaten vor – die wahlweise fleischhaltig oder vegetarisch sind. Es gilt, entweder Bioland-Rindfleisch mit Schwarzwurzel und Steckrübe kulinarisch zu veredeln oder alternativ Bioland-Emmer mit Schwarzwurzel, Austernpilzen und rote Bete zu verarbeiten.

Die besten Kochteams, bestehend aus jeweils zwei Personen, treten zum Finale auf der BioFach 2013, der Weltleitmesse für Bio-Produkte, vom 13. bis 16. Februar 2013, in Nürnberg gegeneinander an. Eine namhafte Jury mit renommierten Spitzenköchen bewertet die Kreativität, die Präsentation der Gerichte und die Kalkulation der eingereichten Hauptgänge.

Die Köche mit den überzeugendsten Bio-Kreationen werden mit der Auszeichnung „Bio-Toque – Profikoch des Jahres 2013“ sowie attraktiven Preisen wie Urlaubs- gutscheinen prämiert.
Neu in diesem Jahr ist die Ausdehnung der Ausschreibung des „Bio-Toque“ auf die deutschsprachigen Nachbarländer. Teilnehmen können engagierte Köchinnen und Köche aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, unabgängig davon ob sie in ihrem Betrieb bereits Bio-Produkte einsetzen. Bedingung ist, dass mit Zutaten aus einem wahlweise fleischhaltigen oder vegetarischen Bio-Warenkorb gekocht wird.

Die vollständige Ausschreibung und weitere Informationen finden Sie unter www.biotoque.de

DLG prämiert Bio-Produkte

Anlässlich der BioFach, der Weltleitmesse für Bio-Erzeugnisse, hat die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) in Nürnberg die Preisträger ihrer Internationalen Qualitätsprüfung für Bio-Produkte ausgezeichnet. Insgesamt erhielten Produkte von 190 Herstellern aus dem In- und Ausland eine DLG-Prämierung in Gold, Silber oder Bronze. Das DLG-Vorstandsmitglied Claudia Müller überreichte die Urkunden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 16. Februar.

Die DLG testete in diesem Jahr insgesamt 1015 Produkte aus nahezu allen Lebensmittelbereichen. Dazu zählten Fleisch- und Wurstwaren, Molkereiprodukte, Back- und Süßwaren, Tiefkühlkost, Fertiggerichte, Feinkost sowie Fruchtgetränke, Speiseöle und Tee. Im Rahmen seiner Internationalen Qualitätsprüfung unterzog das DLG-Testzentrum Lebensmittel alle Erzeugnisse einer sensorischen Qualitätsprüfung. Weitere Testparameter ergänzten das Prüfspektrum. Die Tests wurden durch Experten durchgeführt, die speziell für die Qualitätsbewertung ökologisch erzeugter Lebensmittel geschult wurden. So wird sichergestellt, dass Besonderheiten, die sich aus den spezifischen Produktionsprozessen ergeben, berücksichtigt werden.

Geschmack entscheidendes Qualitätskriterium
Mit den zunehmenden öffentlichen Diskussionen über Lebensmittelqualität haben Verbraucher gelernt, dass es unterschiedliche Qualitätsdimensionen gibt, nach denen Lebensmittel beurteilt werden können. Dazu zählen neben dem Geschmack, die Produktsicherheit und die gesundheitliche Unbedenklichkeit sowie ethische und soziale Dimensionen in der Herstellung. Das wachsende Bewusstsein für die Vielschichtigkeit von Lebensmittelqualität konnten sich die Hersteller von ökologisch erzeugten Lebensmitteln in den letzten Jahren zunutze machen, indem sie betonten, dass für Bio-Lebensmittel die Produktion unter bestimmten Qualitätskriterien genauso wichtig ist wie die Qualität des einzelnen Produkts. Das dankten die Bio-Käufer der Branche im vergangenen Jahr wieder mit einem geschätzten Gesamtumsatz von rund 5,9 Mrd. Euro.

Das entscheidende Qualitätskriterium für den Kauf von Lebensmitteln bleibt aber ihr Geschmack. In der Verbraucherstudie „Consumers’ Choice 2011“ der GfK und des BVE (Bundesverband der Ernährungsindustrie) antworteten 96 % der Verbraucher, Lebensmittel müssten schmecken, sonst sei es keine Qualität. Appetitlichkeit und Frische seien dabei genauso wichtig wie Rückstandsfreiheit und gesunde Inhaltsstoffe. 81 % der Haushalte fänden es jedoch schwierig, die Qualität von Lebensmitteln richtig beurteilen zu können. Obwohl der Geschmack als das dominante Qualitätsmerkmal genannt wird, trauen sich viele Verbraucher ein eigenes Qualitätsurteil nicht mehr recht zu. Entsprechend hoch seien deshalb der Informationsbedarf und die Suche nach Möglichkeiten der Qualitätsorientierung.

Die DLG-Qualitätsprüfung stellt den Verbraucherwunsch nach Geschmackssicherheit und damit nach der sensorischen Qualität von Lebensmitteln in den Mittelpunkt ihrer Tests. Zur sensorischen Charakterisierung von Lebensmitteln hat die DLG eine beschreibend-bewertende Prüfung entwickelt. Hinsichtlich der Merkmalsgruppen Aussehen, Konsistenz, Geruch und Geschmack werden die sorgfältige Rohstoffauswahl, die optimale stoffliche Zusammensetzung (Rezeptur), die Verarbeitung sowie Produktgestaltung (Herrichtung der Ware) einschließlich Verpackung bei Einhaltung der gesetzlich fixierten stofflichen und hygienischen Parameter geprüft. Unter diesen standardisierten Bedingungen erfolgte auch die sensorische Prüfung der Bio-Lebensmittel. Vor jeder Prüfung erfolgte eine Einweisung hinsichtlich der eingeschränkten Verwendung bestimmter Zusatzstoffe und Technologien, wie sie das Lebensmittelrecht sowie ergänzend die Bio-Verbände bei den einzelnen Lebensmittelgruppen vorsehen.

Produkte, die diesen wissenschaftlich aktuellen Qualitätsstandards entsprachen, wurden mit einer DLG-Medaille in Gold, Silber oder Bronze ausgezeichnet. Die prämierten Erzeugnisse gehören damit zu den Qualitätsprodukten der Bio-Branche.

BioFach 2012

Bioland mit über 100 Partnern dabei

Bioland, der bedeutendste Anbauverband für ökologischen Landbau in Deutschland, präsentiert sich mit über 100 Ausstellern auf der Weltleitmesse BioFach, die vom 15. bis 18. Februar in Nürnberg stattfindet. Der Bioland-Gemeinschaftsstand befindet sich in Halle 7 Stand 651. Hier können sich Besucher über ökologische Landwirtschaft, gesunde Ernährung und Produktneuheiten informieren.

Am Bioland Gemeinschaftsstand stellen rund 35 Partner und Vermarkter ihre vielfältige Produktpalette vor. Hinzu kommen 73 weitere Bioland-Partner in den Hallen 1,4,6,7 und 9.

Eine spezielle Beratung für Gastronomen, Caterer und Küchenleiter bietet Bioland am Gastrostand 7-652.

Ein Höhepunkt ist der Kochwettbewerb „Bio-Toque 2012“ in der gläsernen Küche für Profiköche am Bioland Stand. Erstmalig wird der Preis „Bio-Toque 2012“ verliehen. Die zehn kreativsten Koch-Teams bereiten im Finale des Kochwettbewerbs ein Drei-Gänge-Menü in Bioland-Qualität zu und präsentieren es der Fachjury. Neben Geschmack zählen hier auch die Kriterien Saisonalität und Regionalität. Die Preisverleihung findet am Freitag 15. Februar um 15:00 Uhr auf der Bioland Bühne statt.

Während der gesamten Messezeit sorgen die Bioland-Gastronomiepartner „Vegetalis Catering“ und Pichler Biofleisch im Bioland-Bistro für das leiblich Wohl der Besucher. Am Donnerstagabend startet ab 18:00 Uhr die Bioland-Party mit Musik, Tanz und Live-Comedy am Bioland-Stand.

Aus dem umfangreichen Kongressprogramm möchten wir Sie auf folgende Veranstaltungen von Bioland aufmerksam machen:
Nachhaltigkeits Forum – Status quo, Potenziale und reale Vision nachhaltigen Wirtschaftens, 15.02.2012, 16.00 – 17.30 Uhr, Raum Istanbul
Social Media und Kommunikationspotenziale für die Bio-Brache, 16.02.2012, 12.00 – 13.30 Uhr, Raum St. Petersburg
Gastro-Forum – Ganzheitliche Nachhaltigkeit in der Bio-Außer-Haus-Verpflegung, 16.02.2012, 14:00 Uhr – 15:00 Uhr, Raum Oslo

Eine Liste der Bioland-Aussteller und weitere Informationen finden Sie unter www.bioland.de

Kochwettbewerb für Kochprofis auf der BioFach 2012

Start der Ausschreibung zum „Bio-Toque 2012“

Wer setzt die saisonale, regionale Bio-Küche am geschmackvollsten und kreativsten um? Dies soll in einem Kochwettbewerb von Bioland herausgefunden werden, an dem engagierte Köchinnen und Köche teilnehmen können. Das Finale findet vom 15. bis 17. Februar 2012 auf der BioFach in Nürnberg statt.

Hochwertige Lebensmittel aus regionalen Bio-Landbau gewinnen im Außer-Haus-Markt immer mehr an Bedeutung. Viele Köche und Köchinnen setzen auf die Qualität ökologischer Produkte und leisten damit täglich einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Koch- und Esskultur.

Der Wettbewerb beginnt mit einer schriftlichen Vorausscheidung, bei der bis 15. Dezember 2011, aus einem vorgegeben Warenkorb ein innovativer Hauptgang kreiert und eingereicht werden muss. Die besten Kochteams, bestehend aus zwei Personen, treten zum spannenden Finale auf der BioFach, der Weltleitmesse für Bio-Produkte in Nürnberg an. Dort werden sie in einer „gläsernen“ Küche neben dem eingereichten Hauptgang eine Vorspeise und ein Dessert entwerfen und zubereiten. Der Warenkorb besteht zu 100 % aus Bioland-Qualität. Die Köche mit den überzeugendsten Bio-Kreationen werden von einer namhaften Jury mit der Auszeichnung „Bio-Toque 2012“ sowie attraktiven Preisen wie Urlaubsgutscheinen in den BIO-Hotels prämiert.

Die vollständige Ausschreibung und weitere Informationen können unter www.biotoque.de heruntergeladen werden.

BioFach 2011: a’verdis und BioMentoren gestalten Gastro Forum

Mit Vorträgen und Diskussionsrunden und mit Unterstützung weiterer Experten beantworten a’verdis und BioMentoren im Rahmen der BioFach in Nürnberg alle wichtigen Fragen zu Bio in der Außer Haus-Verpflegung.

Der Bio-Umsatz im deutschen Außer-Haus-Markt lag im vergangenen Jahr bei etwa 300 Mio. Euro. Dies entspricht etwa fünf Prozent des gesamten Bio-Umsatzes in Deutschland und weniger als ein Prozent des gesamten Umsatzes im Außer-Haus-Markt. „Diese Zahlen machen deutlich, dass Bio in der Außer-Haus-Verpflegung immer noch eine Nische ist, mit einem ausgesprochen großen Wachstumspotenzial“, erklärt Rainer Roehl von der Unternehmensberatung a’verdis in Münster. „Ich werde das Gastro Forum mit einem Überblick über die wichtigsten Marktdaten zur Bio-Außer-Haus-Verpflegung einleiten und anhand verschiedener Praxisbeispiele die relevanten Faktoren für einen erfolgreichen Einsatz von Bio-Lebensmitteln in Gemeinschaftsverpflegung und Gastronomie aufzeigen.“ Anschließend werden Adelheid Birmelin vom Bio-Tiefkühlproduzenten Demeter Felderzeugnisse, Hermann Oswald vom Bio-Großhändler Epos und Thomas Voß von der LWL-Klinik in Münster den Markt aus ihrer Sicht beschreiben und bewerten.

Eine weitere Veranstaltung befasst sich mit den drei wichtigsten von Bio-Küchenprofis genannten Herausforderungen für eine erfolgreiche Bio-Gastronomie: Herkunft, Beschaffung und Qualität. „Seit meiner Geschäftsgründung 1993 ist die ständige Qualitätsverbesserung mein größter Antrieb. Wir verarbeiten schon immer 100 Prozent Bio-Lebensmittel, sind im Markt etabliert und konzentrieren uns nun weniger auf das Umsatzwachstum sondern vielmehr auf das qualitative Wachsen“, beschreibt Jens Witt vom Cateringunternehmen Wackelpeter in Hamburg seine Betriebs-Philosophie. Auch die beiden weiteren Referenten Martin Friedrich von Esprit und Theresia Turner von der Fachklinik Heiligenfeld betrachten das Suchen und Finden qualitativ hochwertiger Bio-Ware als gleichwertig zu betriebswirtschaftlichen Aspekten wie Preis und Kalkulation.

Eine dritte Veranstaltung, die gemeinsam mit Dr. Jochen Neuendorff von GfRS angeboten wird, beschäftigt sich mit dem wachsenden Nachhaltigkeitstrend in Gemeinschaftsverpflegung und Gastronomie. Vielen Küchen reicht Bio alleine nicht mehr aus. Themen wie Klimaschutz, Ressourcenschonung und Regionalität gewinnen an Bedeutung und werden unter dem Stichwort Nachhaltigkeitsmanagement umgesetzt. Doris Senf vom Studentenwerk Oldenburg, Ullrich Langhoff vom Lippeschlösschen in Wesel und Josef Holzer von der Betriebsgastronomie bei HiPP in Pfaffenhofen sind hier wichtige Vorreiter und stellen ihre Nachhaltigkeitskonzepte zur Diskussion.

Einen Einblick in den Bio-Außer-Haus-Markt über Deutschland hinaus geben die Veranstaltungen am Freitag von und mit Prof. Dr. Carola Strasser von der Fachhochschule Münster und geschäftsführende Gesellschafterin bei a’verdis. Die englischsprachigen Country Reports zum Themenfeld Organic Catering und Certification werden von internationalen Gästen begleitet und zusammen mit Camilla Mikkelsen von der IFOAM EU Group aus Brüssel gestaltet. „Bio-Produkte sind nicht nur in Deutschland Bestandteil ökologisch orientierter Gastronomie-Konzepte. Mit unserer Reihe ‚Issues in Organic Catering’ zeigen wir auf, dass der Einsatz ökologisch erzeugter Lebensmittel, z. B. im Schulcatering, in ganz Europa integraler Bestandteil einer nachhaltigen Verpflegungsphilosophie ist“, erklärt Prof. Dr. Strassner.

Alle genannten Veranstaltungen finden am 17.02. und 18.02.2011 in Raum Oslo (CCN Ost) statt.

www.a-verdis.com
www.biofach.de/de/die-biofach-auf-einen-blick/kongress/

BioFach: Mühlen-Trends und Mahlen live

BioFach 2011: Welternährung im Fokus – auch bei hawos Getreidemühlen

Immer mehr Produkte sind „bio“. Das Angebot wächst, die Angebots-Palette wird immer breiter. Das kann man sehen und lesen, fühlen und schmecken. Zum Beispiel auf der BioFach in Nürnberg. Diesmal setzt die Weltleitmesse für Bio-Produkte ihren Fokus auf das Thema Welternährung. Getreide ist Weltnahrungsmittel Nummer eins. Auch bei hawos kornmühlen GmbH dreht sich alles um die kleinen Körnchen und deren Verarbeitung. Seit nahezu 30 Jahren baut die Mühlen-Manufaktur Getreidemühlen für den täglichen Bedarf. hawos Getreidemühlen mahlen in vielen Ländern der Welt – von Aserbaidschan bis Zypern.

Auch in den entlegensten Winkeln der Welt, wo es keinen Strom gibt, sind hawos Mühlen im Einsatz – zum Beispiel die handbetriebene „Rotare“. In den Entwicklungsländern legen die Menschen oft viele Kilometer zurück, um sich ihr Getreide mahlen zu lassen. Aber auch in den Industrie-Nationen gibt es viele Anhänger der Handmühle „Rotare“. Puristen schwören auf sie. Die starke Handmühle mahlt nicht nur Getreide sondern auch Mais und Reis. Der 3-fach übersetzte Kettenantrieb in Verbindung mit den 125 mm großen Mahlsteinen sorgt für lockeres, feines Mehl ohne großen Kraftaufwand.

Mit der Zunahme der kleinen Haushalte in unseren Breitengraden erfreut sich die hawos „Easy“ großer Beliebtheit. Auch Singles und Einsteiger greifen gerne auf die „Easy“ zurück. Mit einer Stellfläche von nur 15 x 15 Zentimeter passt die „Easy“ selbst in die kleinste Küche. Drinnen steckt ein 360-Watt-Industriemotor, der von einem stabilen Gehäuse aus Buche Multiplex umgeben ist.

Nach wie vor liegen Getreidemühlen aus Naturmaterialien im Trend. Holz ist Trumpf. Doch weil die Zahl der Menschen, die sich gesund ernähren möchten, ständig steigt, hat man bei hawos auch ein Modell im Portfolio, das ein bisschen anders als all‘ die anderen Mühlen aussieht. Die „Novum“ präsentiert sich in einem Gehäuse aus schlagfestem Kunststoff und ist in verschiedenen Farben erhältlich. Sie arbeitet extrem leise und besteht nur aus wenigen Teilen. Das erlaubt einfaches Zerlegen, wenn einmal eine gründliche Reinigung angesagt ist. Ein weiteres Plus ist ihre Kindersicherung.

Hawos führt insgesamt 12 verschiedene Haushaltsmühlen sowie auch die Gewerbemühle „Pegasus“. Die Preise rangieren von EUR 219,- bis EUR 1.500,-. Erst kürzlich wurde wieder eine Mühle von hawos Testsieger. Auf der BioFach ist die Mühlen-Manufaktur in Halle 6, Stand 128 anzutreffen. hawos ist von Anfang an mit dabei auf der Messe, und die Mannschaft sieht mit großer Freude, dass Bio immer mehr Menschen interessiert.

Neues aus der Bio-Branche

Neues aus der Bio-Branche

iChoc, Dinkel-Chai-Muesli und African kick – große Zahl von Neukreationen auf der BioFach zu bewundern

Professor Simonetta Carbonaro verlangte ihren Zuhörern das Letzte ab. Eine Abbildung nach der anderen jagte die Konsumpsychologin von der Universität Boras/Schweden auf der Eröffnungsfeier der Leitmesse der Bio-Branche BioFach 2010. Ihr Thema war kein geringeres als den Weg zu einer „glücklichen Bescheidenheit“ aufzuzeigen. Die stelle sich nämlich ein, wenn man den Teufelskreis von Preisverfall, Stückkostenreduzierung und Innovationsdruck aufgäbe, um einen tief greifenden Wandel der Konsumkultur auszulösen. Bio könne sich hier als Gestalter des Spannungsverhältnisses zwischen Essen als ökonomischem Faktor und seinen gesundheitlichen, ökologischen und sozialen Aspekten profilieren. Vorausgesetzt man nehme vom Weg in die eigene Industrialisierung Abstand.

Nach Einschätzung von Dr. Robert Kloos, Staatssekretär im Bundesernährungsministerium sind low input-Verfahren wie der ökologische Landbau mit geringem Betriebsmitteleinsatz aus lokalen Ressourcen ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz. Auch zur Sicherung der Welternährung spräche einiges für die biologische Landwirtschaft.

Auf der Messe selber konnten sich über 40 000 Fachbesucher an der innovativen Kraft der Bio-Branche freuen. Schokolade im iPod Format für die Generation 2.0, exotische Müslis für den polyglotten Genießer, Käse für den Bio-Fußballfan … die Zahl der Neu-Kreationen war beachtlich. Ob immer sinnvoll, sei dahingestellt. Sinnstiftend war in jedem Fall, dass die Messe mit dem Thema des Jahres „Organic+Fair“ die faire Produktion und den Handel mit Bio-Produkten ins Zentrum gestellt hatte. Der Mehrwert von Bio, der von den Konsumenten zunehmend eingefordert wird, konnte hier eindrucksvoll dargestellt werden. Dazu gab es auch im vielfältigen Kongressprogramm genügend Gelegenheit.

Wer im Vorfeld der BioFach wissen wollte, wie es um die gesamte Branche bestellt ist, sah sich zum großen Teil sehr widersprüchlichen Aussagen gegenüber. Hat Bio nun der Krise getrotzt, wie die Einen titeln oder ist der Umsatz quasi eingebrochen, wie die Anderen vermelden? Unterschiedliche Erhebung von Zahlen und verschiedene Arten ihrer Interpretation führten zu medialer Konfusion. Den Ausstellern und Händlern schien das letztlich egal zu sein. Laut einer Befragung erwarten fast alle ein sehr gutes Nachmesse-Ergebnis.

aid, Britta Klein