Christoph Pentzlin

Deutscher Küchendirektor für noch mehr Genuss im Traumhotel: Christoph Pentzlin leitet jetzt alle Restaurants des Hideaway Beach Resort & Spa auf der Dhonakulhi Insel auf den Malediven

Mit seinem neuen Küchendirektor Christoph Pentzlin bürgt das Hideaway Beach Resort & Spa auf den Malediven ab sofort für noch mehr Genuss im Traumhotel am schönsten Ende der Welt.

Das Hideaway Beach Resort & Spa hat kürzlich die Berufung Christoph Pentzlins‘ bekanntgegeben. Der neue Küchendirektor zeichnet damit für das gesamte gastronomische Spektrum des 5-Sterne-Resorts verantwortlich. Dazu zählen vier Restaurants, das persönliche Dining-Experience innerhalb der Villen sowie die maßgeschneiderten kulinarischen Erlebnisse vom romantischen Candle Light Diner bis hin zu einem privaten Grillabend an einem abgelegenen Strandabschnitt.

Von der Auswahl der Zutaten, über die Zusammenstellung der Menüs bis hin zum Service – dem wachsamen Auge des dynamischen jungen Chefs entgeht nichts.

Christoph hat bereits eine stattliche Anzahl innovativer kulinarischer Genüsse kreiert, die noch in diesem Sommer im Hideaway Beach Resort & Spa lanciert werden. So ist für das „Meeru Bar & Cafe“ die Präsentation einer außergewöhnlich neuen Kuchen-Auswahl vorgesehen. Gleich zwei Innovationen hat Christoph Pentzlin für das „Samsara“ Restaurant komponiert: ein Menü, das von der asiatischen Küche inspiriert ist. Zusammen mit seinem Team aus Indien, Thailand und Japan kredenzt er feine Spezialitäten aus diesen Regionen. Ideal für Paare und Familien ist das neue köstliche Picknick-Menü.

Der junge, deutsche Küchendirektor bringt reichlich Erfahrung in seinem Metier mit nach Hideaway. Christoph Pentzlin verfügt über eine hervorragende, internationale Expertise und hat bereits mit so gefeierten Köchen wie Gordon Ramsay, Jason Atherton und Sergio Herman in berühmten Hotels und Restaurants zusammen gewirkt. Hierzu zählen unter anderem das Interconti, Berlin, das Pollen Street Social, London und das Hilton Capital Grand, Abu Dhabi.

Mit der Berufung von Christoph Pentzlin wird der deutschsprachige Touch auf den Malediven weiter gestärkt. Schließlich setzt das Hideaway Beach Resort & Spa mit Michael Wieser, C.E.O. aus Österreich und der Spa Linie Dorissima ihrer deutschen Gründerin Doris Brugger schon länger auf deutsch-österreichische Qualität.

www.facebook.com/chris.pentzlin

Anton Gschwendtner

Anton Gschwendtner, 30, ist neuer Chef de Cuisine des Restaurants DÉLICE La Brasserie im Sofitel Munich Bayerpost. Damit ergänzt Gschwendtner das Team von Küchendirektor Andreas Donnerbauer, der seit November 2013 für das komplette Küchenteam und das gastronomische Angebot des Fünf-Sterne-Hotels im Herzen Münchens verantwortlich zeichnet. „Wir freuen uns sehr, mit Anton Gschwendtner einen kreativen und talentierten Jungkoch für uns gewinnen zu können. Anton wird mit dem erstklassigen Team unsere Gäste überzeugen und die zeitgenössische, französische Küche der DÉLICE La Brasserie mit seiner eigenen Handschrift bereichern und weiterentwickeln“, so Robert-Jan Woltering, General Manager Sofitel Munich Bayerpost und Area General Manager Sofitel Deutschland.

Erste Küchenerfahrung sammelte Anton Gschwendtner, im Anschluss an seine Ausbildung im Forsthaus am See in Possenhofen, im Hotel Bareiss in Baiersbronn und im italienischen Restaurant Aquarello in München. Seine Berufung führte ihn dann zu Johann Lafer ins Restaurant Le Val d’Or, zu den legendären Petermans Kunststuben in die Schweiz und zuletzt als Sous Chef in das Restaurant Atelier Garden in München. Seine Fachkenntnisse erweitert der junge Koch stetig, wie etwa bei einer vierwöchigen Stage bei den Sterneköchen Harald Wohlfahrt und Christian Jürgens sowie mit seiner erfolgreich abgelegten Prüfung als Küchenmeister 2011. Der junge Koch bezeichnet seinen Stil selbst als kreativ, aber klassisch.

Mit der Berufung Anton Gschwendtners wird auch das Restaurantkonzept der DÉLICE La Brasserie erneuert: Eine große Rolle werden vor allem regionale und nachhaltige Zutaten von bester Qualität spielen, um dem Gast ein modernes, aber schnörkelloses Geschmackserlebnis à la francais zu präsentieren. Auf eine klassische Einteilung der Karte wurde absichtlich verzichtet, um so eine individuelle Menüzusammenstellung zu ermöglichen. Zudem werden ab sofort „DÉLICE Klassiker“ eingeführt, wie beispielsweise das Dry Aged Beef, das im hoteleigenen Fleischreifeschrank seinen intensiven Geschmack erhält. Wer zum Lunch oder Dinner lieber leichtere Gerichte bevorzugt, wählt aus dem „De-Light Menü“: Getreu dem Motto „maximaler Genuss mit minimalen Kalorien“ werden kalorienarme Gerichte mit neuartiger Technik zubereitet. Das De-Light-Konzept wurde im belebenden Klima der französischen Atlantikküste von den Ernährungs- und Wellness-Experten des Sofitel Quiberon Thalassa Sea & Spa entwickelt. Mit innovativen Zubereitungsmethoden und kompromissloser Leidenschaft für erlesene Aromen und Texturen entstanden kalorienarme Rezeptideen, die sowohl Gaumenfreuden bereiten als auch den Geist beleben.

Die DÉLICE La Brasserie ist täglich von 11:00 bis 23:00 Uhr geöffnet und kombiniert lässige Eleganz mit französischer Leichtigkeit. Das stilvolle, urbane Design, die offene Showküche und
die hohen Räume bilden das perfekte Ambiente für den modernen und klaren Kochstil von Anton Gschwendtner.

Ralf Schink

Ein Deutscher ist seit März diesen Jahres Küchenchef des Fünf-Sterne-Resorts Kurumba Maldives. Der aus Gelsenkirchen stammende Ralf Schink leitet das 80-köpfige Küchenteam der insgesamt acht Restaurants. „Gutes Essen spielt auf Kurumba eine wichtige Rolle und die große Auswahl an Restaurants und Speisen ist ein Hauptmerkmal unseres Hauses. Umso mehr freuen wir uns daher auf Ralf und seine kreative Kochkunst. Ein Aufenthalt auf Kurumba ist auch eine Erlebnisreise durch die Welt der Genüsse, mit Ralfs Hilfe wird die Messlatte nochmals um Einiges höher gelegt“, beschreibt Hoteldirektor Jason Kruse das Konzept. Bei der Zubereitung seiner Speisen achtet Schink auf frische und selbst gemachte Zutaten. „Ich möchte Gerichte nicht in ihrer Ursprünglichkeit beeinträchtigen, sondern ihnen durch meine individuelle Note einen besonderen Pepp verleihen.“

Schink war schon immer auf der ganzen Welt zu Hause. Während mehrerer Aufenthalte konnte er in den letzten 25 Jahren die Grundsätze der mediterranen, fernöstlichen, arabischen und lateinamerikanischen Küche erlernen und spricht fünf Fremdsprachen.
Als Neffe eines Restaurantbesitzers wuchs Ralf Schink mit der Gastronomie auf und erkannte bereits in jungen Jahren seine Berufung: „Soweit ich mich zurück erinnern kann wollte ich immer Koch werden.“ Diese Energie und Begeisterung für die internationale Küche brachten Ralf weltweit zahlreiche Auszeichnungen ein.
Bevor Ralf Schink zu Kurumba wechselte, kochte er in Muscat im Oman für das Sheraton und das Al Nahda Resort und Spa, sowie im Sands Boutique Hotel in Abudhabi. Auch die Malediven sind für den Deutschen kein Neuland: Vier Jahre war er im Reethi Beach Hotel im Baa Atoll tätig.

Die Empfehlung zur Spargelzeit: Schieferrieslinge mit Tradition und Berufung

Die Sonnenstunden werden länger. Die Nachtfröste gehen zurück und der Sommer rückt näher, unaufhaltsam und mit Macht. Ein wichtiges Indiz für die Stabilisierung der milden Jahreszeit sind die „Büdchen und Verkaufsstände“ die frischen Spargel anbieten. Bis zum 24. Juni kann nun diese außergewöhnliche Pflanze wieder genossen werden. Auf 23.000 Hektar in Deutschland sollen dieses Jahr rund 100.000 Tonnen Spargel geerntet werden. So viel wie noch nie!

Die Rezeptvielfalt der Spargelbereitung ist ebenso ausgeprägt wie die Palette der passenden Begleiter zu diesem königlichen Gewächs. Auch Experten sind sich nicht einig darüber, welches der richtige Wein zum Spargel ist. Das ist Gott sei Dank alles eine Frage des Geschmackes. Und da Geschmäcker verschieden sind, kann es auch nicht eine einzige Geschmacksempfehlung geben.

Heute schlagen wir Ihnen einen Moselwein vor. Vom Weingut Horst Löwenstein aus Winningen. Auswahlmöglichkeiten gibt es hier viele. Ein Riesling, ein Bacchus, ein Spätburgunder Weißherbst. Das was Sie mögen. Die gute Nachricht ist: Sie haben die Wahl und Sie haben die Zeit zu probieren. Spargelrezepte gibt es viel. Dazu den jeweils passenden Wein zu finden macht einfach nur Spaß. Eine Spur kann das Weingut Horst Löwenstein sein.

Schieferhänge von der Sonne verwöhnt
Winningen, ein Juwel an der vielbesungenen Mosel. Nach einem kurvenreichen und steinigen Weg hat der Fluss hier schon fast sein Ziel erreicht. Er hinterlässt nach Süden ausgerichtete Schieferhänge und bietet damit das perfekte Terroir für den Anbau von Rieslingweinen mit Charakter und internationalem Format.

Weinbau wird in Winningen seit mehr als 1100 Jahren betrieben. Eine lange Tradition der sich auch der sich auch die „Löwensteins“ gerne verpflichtet fühlen. „Unsere Weinberge und unsere Weine sind für Passion und Berufung zugleich, und das schon seit vielen hundert Jahren“, führt Horst Löwenstein aus, der eine über viele hundert Jahre währende Familientradition mit seinem etwa 5 ha großen Weingut fortführt. Engagiert, Innovativ und nachhaltig zugleich.
„Schließlich haben wir unsere Weinberge von zukünftigen Generationen nur geliehen. Unseren Reben gönnen wir mit gehäckseltem Rebholz, eingestreutem Stroh, Stallmist und Trester eine natürliche Nahrungsaufnahme. Durch gezielte Maßnahmen im Weinberg, wie beispielsweise der Auswahl von geeignetem Pflanzgut, reduziertem Anschnitt von Fruchtaugen oder später Lese verzichten wir auf große Erntemengen zugunsten gehaltvoller Spitzenweine.“
Auf den Schiefersteillagen des Weingutes reifen neben den schon beschriebenen weltberühmten Rieslingweinen in jüngster Zeit auch Weiß- und Spätburgunderreben, die das Produktportfolio von Horst Löwenstein, ideal ergänzen.

Im Herbst, wenn die Trauben gelesen wurden ruht die Arbeit im Weinberg vorübergehend. Dann beginnt die Kellerwirtschaft. Dort werden aus hervorragenden Naturprodukten, wirklich große Weine geschaffen, die das Weingut Horst Löwenstein selbst abfüllt und vermarktet.

„Gut Ding will Weile haben…..“
…. und gute Weine müssen sorgfältig und mit Liebe zum Detail hergestellt werden.
Die Vorselektion der Trauben beginnt schon früh im Jahr. Immer wieder werden Blattwerk und Erntegut reduziert. Zu Gunsten der Qualität verbleiben die Trauben im Herbst möglichst lange am Stock (oftmals bis in den November hinein). Die milde Herbstsonne optimiert die Reife der Trauben. Die Konzentration feiner, moseltypischer Fruchtaromen, die an Pfirisch, Melone oder Honig erinnern, erreicht man nur, wenn man der Rebe genügend Zeit gönnt, um wichtige Mineralstoffe auf dem Schiefer in die Traube zu transportieren.
Nach intensiver Selektion des Lesegutes werden die Trauben in der modernen, pneumatischen Presse sehr schonend gekeltert. Der unvergorene Traubensaft erfährt im Fass seine erste Klärung und gelangt dann ins Gärfass aus Edelstahl. Wenn auch wenig romantisch stellen diese neuen Fässer ein optimales Hilfsmittel zur Vinifizierung frischer, fruchtiger Weißweine dar.
Insbesondere die mineralisch dominierten Weine der Lage „Winninger Uhlen“ versprechen auch die Spargelzeit zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen.

Steillagen an der Terrassenmosel
Handarbeit und viel Liebe zum Produkt bestimmen den Alltag in den Steillagen der Weinberge an der schönen Mosel.
Spitzenlagen wie Winninger Uhlen oder Winninger Röttgen werden ebenso vom Weingut Horst Löwenstein angeboten, wie die Traditionslage Winninger Brückstück, aus dem der Trierer Kurfürst Balduin im 14. Jahrhundert Granitsteine schlagen ließ, um im nahen Koblenz die Balduinbrücke zu bauen.
Die Böden in Winningen sind kalkhaltig und fossilienreich aus dem Erdzeitalter des Emsium. Neben grauem und blauem Schiefer findet man Sandsteine mit hohem Eisenoxidanteil, aber auch Kalksteinbänder und Quarzite. Der Gesteinsanteil liegt bei über 50 Prozent.

Appetit auf mehr?
Die Weine des Weinguts Horst Löwenstein können Sie nach vorheriger Anmeldung im Weingut direkt beim Winzermeister genießen oder online bei www.genialeweine.de bestellen bestellen.

Christoph Schmah

„Kochen ist für mich nicht nur Beruf, sondern Berufung“ – Christoph Schmah ist neuer Küchenchef im Schlosshotel Kurfürstliches Amtshaus

Seit dem 1. Oktober 2011 leitet der 26-jährige Christoph Schmah das bereits früher mit einem Michelinstern ausgezeichnete Restaurant Graf Leopold. Der gebürtige Koblenzer bringt profunde Erfahrungen aus der Sternegastronomie mit und setzt sich selbst ehrgeizige Ziele.

Die von Christoph Schmah kreierte Speisekarte im Restaurant Graf Leopold liest sich reduziert auf das Wesentliche: So gibt es Steinbutt auf Spinat und an Rotweinbutter oder Reh aus der Eifeljagd mit Spitzkohl, Sellerie und Maronen. Umso größer ist die Überrschung des Gastes, wenn ihm das perfekt arrangierte Menü serviert wird. Denn die Zutaten sind jeweils in verschiedenen Varianten und mit viel liebevoller Raffinesse zubereitet. Der junge Mann, der die fantasievollen Kreationen auf den Tisch bringt, hat in bislang acht Jahren Berufserfahrung konzentriert die besten Köche als Lehrmeister und Inspirationsquellen gehabt. Seine Stationen waren unter anderem die „Traube“ in Vallendar, das Landhaus Feckl in Ehningen, der „Cocoon Club“ in Frankfurt, das „Le Canard“ in Hamburg, das Waldhotel Sonnora in Dreis und das „Hummerstübchen“ Düsseldorf – allesamt ausgezeichnet im Gault Millau oder im Michelin. „Ich wollte möglichst viele Top-Gastronomen kennen lernen, um meine eigene Handschrift zu finden“, sagt Christoph Schmah. „Denn ich glaube, wer über einen langen Zeitraum unter nur einem bestimmten Einfluss steht, hat es schwerer, sich davon frei zu machen und einen unverwechselbaren Stil zu entwickeln.“

Klassische Cuisine zeitgenössisch interpretiert

Schmah hingegen hat so viele Anregungen von Spitzenköchen aufgesogen wie nur irgend möglich. Nun ist er selbst an der Reihe, in die Riege der Küchenchefs aufzusteigen, die internationale Fachjournalisten überzeugen. „Für mich war schon beim ersten Praktikum in der ‚Traube’ klar: Das ist mein Lebensziel!“, erinnert er sich an den Hochstart in das, was er Berufung statt Beruf nennt. In die Wiege gelegt war ihm diese Laufbahn nicht, die heimische Küche war völlig normal, „mit Pizza und Pommes“. Ein Freund jedoch lernte Koch, und so wurde Schmah neugierig auf die ungewöhnlich hohe Kreativität, die diesen Beruf in guten Häusern ausmacht. Nicht Vorgegebenes kopieren, sondern nach eigenem Gusto und ausschließlich mit den besten Zutaten neu zu variieren ist sein Credo. Seinen persönlichen Stil des Kochens nennt er zeitgenössisch auf der Basis der französischen Haute Cuisine. Dabei verleihen innovative und sehr schonende Garmethoden seinen Gerichten eine spektakuläre Aromenfülle und Zartheit zugleich. Dafür wurde die bereits einmal sternengekrönte Küche des Restaurants Graf Leopold eigens neu ausgestattet.

Ein idealer Ort zum Leben und Arbeiten

Das Schlosshotel Kurfürstliches Amtshaus in Daun, der Kreisstadt der Vulkaneifel, soll seine dauerhafte Heimat sein. „Ich bin hier in der Nähe meiner Familie, das habe ich mir nach den ‚Lehr- und Wanderjahren’ sehr gewünscht“, sagt Schmah. Zudem übernimmt seine Lebensgefährtin Carina Junk, die aus dem nahen Trier stammt, die Leitung des Restaurants Graf Leopold. „Es ist für uns beide also der ideale Ort zum Leben und Arbeiten“, ist der junge Küchenchef froh über die gelungene Verbindung von Beruf und Privatem. Mit diesem Rückhalt will er nun weitere Auszeichnungen für das Restaurant erobern. Um dieses Ziel zu erreichen, wird er nicht nur seinen ambitionierten Stil des Kochens weiter perfektionieren, sondern sich auch permanent im Austausch mit den weltbesten Köchen fortbilden. Es bleibt nicht allzu viel Freiraum für Auszeiten, denn selbst in der Freizeit liest er lieber Kochbücher als Krimis. Nur eines muss sein, um den Kopf frei zu kriegen: „Dann fahre ich mit dem Mountainbike durch die Eifelwälder, das ist der perfekte Ausgleich!“ Um Sinnlichkeit geht es auch da: Riechen, wie würzig das Herbstlaub auf den Trails rund um die Maare ist.

http://www.amtshaus-daun.burg-hotel.de/

Oliver Skopp

Weiterbildung spielt im Berufsleben eine herausragende Rolle. Dies gilt für Angestellte ebenso wie für Freiberufler und Selbständige. So erwarben in diesem Jahr mehr als 4.000 Absolventen aus ganz Hessen weiterführende Qualifikationen für die betriebliche Praxis und qualifizierten sich durch eine IHK- Weiterbildungsprüfung.

Weniger als 2 Prozent von ihnen schlossen ihre jeweiligen Weiterbildungsgänge als hessenweit Beste ab. Zu Ihnen gehört Oliver Skopp, der die Weiterbildungsprüfung zum geprüften Küchenmeister als Landesbester 2010/2011 abgelegt hat.

Die Auszeichnung empfing er bei einem Festakt in Wiesbaden Ende Oktober aus der Hand des stellvertretenden hessischen Ministerpräsidenten, Jörg-Uwe Hahn und durch den Vizepräsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Alfred Clouth.

„Ich freue mich über die Auszeichnung sehr“ kommentiert Oliver Skopp seinen Erfolg. „Mein Beruf als Küchenmeister ist auch meine Berufung. So eine Tätigkeit erfordert Hingabe und Engagement – und natürlich die Bereitschaft, sich permanent Weiterzuentwickeln“.

Dass diese Berufsauffassung Früchte trägt, zeigt der berufliche Werdegang des motivierten Küchenmeisters. So konnte er bereits zahlreiche Wettbewerbe für sich entscheiden und Preis nach Hause bringen – wie beim Linie Förderpreis, als sein Gebratener Angelkabeljau im Vongole Verace Sud ihn ganz nach oben auf das Siegertreppchen brachte.

Mehr zum Angebot der Firma Skopp unter: www.skopp-zelt-event.de

Andreas Selig

Wo das echte deutsche Rumpsteak auf Blautanne grillt
Im Kurhaus macht das Essen wirklich Selig – regional und saisonal

Schömberg liegt tief im Schwarzwald, und noch ist es trocken, der Herbst hat sich zwar durchgesetzt, aber im Winter ist es hier „zwei, drei“ Pullis kälter als anderswo. Doch nicht nur für die kalte Jahreszeit hat Chefkoch Andreas Selig im Kurhaus Schömberg vorgesorgt. Es duftet lecker nach Blautanne und dezent Gebratenem – in der ordentlichen Küche. Hier macht das Essen wirklich (Andreas) selig. Maître Selig geht neue Wege, und das ist World-Toques/Euro-Toques eine Auszeichnung wert.

Wenn nicht ihm, wem dann, soll man abnehmen, dass der Job des Kochs „kein Beruf“, sondern „Berufung“ ist? Andreas Selig wundert sich schon über die Frage, ob er sich mit seinen 40 Jahren nicht auch manchmal als „Getriebener“ fühlt – schließlich ist der Kochberuf einer der Härtesten überhaupt. Nein, nicht bei ihm, Selig habe sich bewusst für den Kochberuf und damit für seine „Berufung“ entschieden. Selig strotzt vor Energie, nebenbei führt er sein Küchenteam, lernt einen neuen Koch ein und beantwortet „en passant“ Fragen. Klar, so Selig, derzeit fühle er sich eher als Manager. Vieles muss koordiniert werden, die Qualität habe immer „oberste Priorität“, so Maitre Selig. Im Kurhaus Schömberg leitet er also die Küche, einen Catering-Service organisiert Andreas Selig, und kocht natürlich selbst – nebenbei entsteht nun eine neue Idee mit Freunden, wo „gutes Essen und Rock“ Hand in Hand gehen, erzählt Selig. Diese Event-Gastronomie soll dann im kommenden Jahr stehen.

Seit 1992 sammelt Selig Erfahrungen als Koch – es sei ihm stets wichtig gewesen, zu wissen, wie er sein Geld verdiene – und Menschen einen Genuss mit seiner Küche, die er als „klassisch mit modernen Komponenten“ beschreibt, zu bereiten. Im Hause „Dr. Oetker“ in Ettlingen war Selig 13 Jahre lang stellvertretender Küchenleiter. Das Casino als gehobenes „Firmenrestaurant“. Dann kochte er auch für eine Großkantine der Bundeswehr. Selig führte ein eigenes Restaurant, reiste auch, und hielt stets Augen und Ohren offen. Im Kurhaus Schömberg, für das der neu ausgezeichnete Küchenmeister seit über einem halben Jahr kocht, fühle er sich so „richtig wohl“.

Es bereite ihm Spaß, sich stets neuen Herausforderungen „zu stellen“ – und diese natürlich zu meistern. Die Gerichte und Menüs kommen an. Rund um Schömberg. Seligs Motto in der Küche lautet: „Die Region gibt so viel her, da kann und muss die Küche schon regional und saisonal geprägt sein…“, auch deshalb war es irgendwann klar, dass Ernst-Ulrich W. Schassberger, der Euro-Toques-Präsident und Geschäftsführer aus Kaisersbach-Ebni, Andreas Selig als „reif“ für die Euro-Toques-Auszeichnung befand. Wer so lange auf hoher Qualität kocht, die Küche stets perfektioniere, und auch die Philosophie der „Einfachheit, und dennoch des Guten Geschmacks“ aufrecht halte, sei ein würdiger Euro-Toques-Maitre. Im Kurhaus Schömberg gibt es eine „Konzertmuschel“ im Freien, einen großen Tanzsaal mit Platz für bis zu 350 Personen, und Seligs Küche ist gewappnet, auch große Gesellschaften zu bekochen – sechs Hochzeiten seien schon angemeldet.

„Tue Gutes“, und rede darüber, so Selig. Man müsse sein eigenes Wirken auch ein bisschen „promoten“ – ohne Werbung geht es auch nicht. So korrespondiert der „Küchen-Manager“ mit Prominenten, bzw. kommt mit ihnen auf Veranstaltungen ins Gespräch, und kocht gerne für „Promis“ Menüs nach deren „eigenem Gusto“. Beispielsweise bekocht demnächst Selig Kunstturner Fabian Hambüchen, so hat er ihm schon ein „Menü-Arrangement“ vorgestellt, in dem echt handgeschabte Spätzle, ein regionales Schweinefilet in drei Scheiben mit einer „leckeren Hibiscus-Rotwein-Reduktion“ auf dem Teller wie ein „Barren“ kredenzt werden. „Frucht und Fleisch“, das geht, schnalzt Selig mit der Zunge.

Das Schlagwort Texture ist hier entscheidend. Nebenbei unterrichten Selig und seine Küchenbrigade immer wieder Schüler, was wiederum ganz der Euro-Toques Sterne-Philosophie, Regionalität-Tradition- Saisonalität-Professionalität und Basiskochen entspricht. Wissen zum Ernährungsbewusstsein wird weiter gegeben.
Im Kurhaus wird laut gelacht, nebenan ist „Lach-Yoga“ angesagt – die Teilnehmer werden danach bestimmt hungrig sein. Da empfiehlt Selig doch gleich sein Euro-Toques-Menü, das auch auf der Karte steht: „Eine leckere Forelle aus der Fischzucht Zordel im Eyachtal, einen Rohkost- und Blattsalat, sowie ein echtes deutsches Rumpsteak aus der Umgebung“, wie Selig unterstreicht. Toxikologisch abgesichert, wird das Rumpsteak über Zweige der Blautanne „fein gegrillt“ – ein echter Gaumenkitzel.

Beim Verabschieden hält Euro-Toques-Maitre Selig (das Kurhaus Schömberg ist damit auch im aktuellen Restaurantführer von World-Toques/Euro-Toques, www.eurotoques.org ) fest: „Qualität vor Quantität, und beim Essen Zeit nehmen“, das sei wichtig. Warum, so schließt Selig, würde es in Deutschland die meisten Menschen mit „Magenleiden“ geben? Die Frage bleibt rhetorisch im Raum hängen… Selig sensibilisiert – oder, Essen mach in Schömberg selig.

Irreführende Werbung bei Lebensmitteln

Verbraucherzentrale Bundesverband mahnt zahlreiche Hersteller ab: Irreführende Werbung bei Lebensmitteln

Gegen Verbrauchertäuschung von Lebensmittelherstellern ist der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mit zahlreichen Verfahren vorgegangen. Wenn es darum geht, den Absatz anzukurbeln, kennen die Marketingstrategen der Unternehmen offenbar keine Grenzen. „Zahnschonende“ Süßigkeiten, „Brombeer-Tee“ ohne Brombeeren, Bier als Wundermittel gegen unreine Haut und Krebs sind nur einige Beispiele.

„75 Prozent Kakao in der Schokolade“ versprach Dr. Oetker auf der dunkelbraunen Verpackung seines Schokoladenpuddings „Pur Choc“. Das war zwar nicht gelogen, aber irreführend. Der Pudding zeichnete sich keineswegs durch einen hohen Kakaoanteil aus. Denn ein 100-Gramm-Becher enthielt gerade mal 2,5 Gramm Schokolade. Nachdem der Verbraucherzentrale Bundesverband Klage beim Landgericht Bielefeld einreichte, zog der Konzern die Werbung zurück.

Milch oder Sahne?
Verbrauchertäuschung mit Prozenten betrieb auch die Molkerei Zott. Das als Zwischenmahlzeit für Kinder beworbene Produkt „Monte“ sei „zu 85 Prozent aus gesunder Milch gemacht“, hieß es auf der Internetseite. Das lesen ernährungsbewusste Eltern gern. Tatsächlich wird Monte nur zu 49 Prozent aus Vollmilch und zu 36 Prozent aus Sahne hergestellt. Sahne sei ja auch ein Milchprodukt, verteidigte sich das Unternehmen vor dem Landgericht Augsburg. Doch die Richter gaben der Unterlassungsklage des vzbv statt. Der Anteil an Sahne und der dadurch bedingte höhere Fettanteil des Produkts werde durch die Werbung eindeutig verschleiert. Gegen das Urteil hat die Molkerei Berufung eingelegt.

Betthupferl mit Nebenwirkungen
Gerade bei Lebensmitteln für Kinder kann eine irreführende Werbung Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Der Mederer Süßwarenvertrieb warb für seine Fruchtgummis „Trolli Gute Nacht“ mit dem Begriff „zahnschonend“. Auf der Verpackung war über einem strahlend weißen Zahn im Hintergrund ein Nachthimmel mit Mond und Sternen abgebildet. Dabei konnte für Eltern der Eindruck entstehen, ihre Kinder könnten diese Süßigkeiten abends noch nach dem Zähneputzen bedenkenlos essen. Doch von zahnschonend kann keine Rede sein. Die „Gute Nacht“-Fruchtgummis enthielten Apfelsäure und Milchsäure. Apfelsäure greift den Zahnschmelz an. Milchsäure gilt als Hauptverursacher von Karies.

Gerstensaft als Wundermittel
Getränke mit einem Alkoholgehalt von mehr als 1,2 Volumenprozent dürfen in der Europäischen Union aus guten Gründen keine gesundheitsbezogenen Angaben tragen. Das hinderte verschiedene Brauereien in Deutschland nicht daran, auf ihren Webseiten Bier als Wundermedizin zu preisen: Bier schützte vor Herzinfarkt und Magengeschwüren, sorge für reine Haut, mache Sportler schlau und könne gegen Krebs helfen. Und natürlich lebten Biertrinker länger. Die Privatbrauerei Waldhaus und die Collbitzer Heidebrauerei haben inzwischen verbindlich erklärt, mit bestimmten gesundheitsbezogenen Wirkungen des Bierkonsums nicht mehr zu werben.

Versprechen ohne Substanz
Unternehmen werben selbst mit Inhaltstoffen, die das Produkt gar nicht enthält. Die Drogeriemarktkette Rossmann etwa bot einen „Bio Erdbeer-Brombeer-Tee“ an. Es waren aber weder Erdbeeren noch Brombeeren drin. Tatsächlich handelte es sich um einen Hibiskus-Hagebutten-Tee, der mit natürlichen Aromen angereichert war. Das Unternehmen will künftig die Zusammensetzung ändern.

Die Firma Kattus verkaufte „Wasabi-Erbsen“, die kein Gramm des Gewürzes enthielten, das auch als japanischer Meerrettich bekannt ist. Genauso dreist war die – erfolglose – Verteidigung des Unternehmens vor dem Landgericht München: Kaum jemand wisse, was Wasabi ist. Deshalb könne von einer Täuschung der Verbraucher keine Rede sein.

Urteile

* Theodor Kattus GmbH: LG München, 1 HK O 4243/09, rechtskräftig
* Zott GmbH & Co.KG: LG Augsburg, 1 HK O 1146/10 und OLG München 6 U 4168/10 (Berufung eingelegt)

Mikrowelle kein sicherer Keimtöter

In Geflügelfleisch, das in der Mikrowelle gegart wurde, können mögliche Krankheitserreger wie Listerien und Salmonellen überleben, berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) – Auch Hackfleisch und Eierspeisen sollten aus diesem Grunde besser im Backofen oder in einer Pfanne auf der Herdplatte durchgegart werden.

Natur hält gesund

Natur hält gesund

Wohl dem, der nahe an Wald und Wiese lebt

Parks und Grünanlagen in der Nähe des Wohnorts halten Menschen körperlich und geistig gesund. Das berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf Forscher aus den Niederlanden. Diese werteten die Daten von 345000 Landsleuten zu verschiedenen Leiden aus, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atembeschwerden und neurologische Störungen. Fazit: Wer bis zu einem Kilometer entfernt von Wald und Wiese wohnt, leidet deutlich seltener an Krankheiten, vor allem Depressionen und Angststörungen. Zudem stellten die Forscher fest, dass Kinder und sozial Schwächere überdurchschnittlich oft erkranken, wenn die Natur fehlt.

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 1/2010 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.