Zwei Drittel der deutschen Eis-Esser zeigen Interesse an milchfreien Alternativen

Die Nachfrage nach Speiseeis ohne Milch explodiert in Deutschland. Denn die Werbung für Milchalternativen richtet sich nicht mehr ausschließlich an Verbraucher mit besonderen Ernährungsbedürfnissen, sondern spricht eine größere Zahl gesundheitsbewusster Verbraucher an. Laut einer neuen Untersuchung von Mintel sind in der Tat beinahe zwei Drittel (63 %) der deutschen Eis-Esser an milchfreien Alternativen interessiert, wie zum Beispiel an Speiseeis, das mit Mandel- oder Kokosnussmilch hergestellt wurde.

Außerdem sind deutsche Verbraucher anscheinend sogar bereit, für solche Produkte mehr Geld auszugeben; einer von fünf (20 %) Deutschen gibt an, für Speiseeis ohne Milch mehr Geld ausgeben zu wollen; unter den Verbrauchern zwischen 16 und 24 Jahren beträgt die Zahl sogar fast ein Drittel (30 %).

Die hohe Nachfrage nach milchfreiem Speiseeis zeigt sich auch in anderen großen europäischen Ländern: 78 % der polnischen, 69 % der italienischen, 68 % der spanischen und 63 % der französischen Verbraucher signalisieren Interesse. Darüber hinaus stimmen 27 % der Verbraucher in Polen, 21 % in Italien, 25 % in Spanien und 18 % in Frankreich zu, sie würden für solche Produkte mehr Geld ausgeben.

Julia Büch, Food and Drink Analystin bei Mintel, sagt:
„Während Alternativen für Milch ursprünglich für Verbraucher mit besonderen Ernährungsbedürfnissen entwickelt wurden (z. B. Laktoseintoleranz oder Allergien), sind sie heute eher eine Frage des Lebensstils, insbesondere bei jüngeren Verbrauchern. Der Grund dafür ist eine starke Kombination aus gesundheitlichen und ethischen Gründen sowie den sich entwickelnden Geschmacksvorlieben und dem Reiz neuartiger Aromen.“

Als Reaktion auf die starke Verbrauchernachfrage gewinnen Speiseeisalternativen in Deutschland an Bedeutung, wo der Anteil der neu eingeführten Eisprodukte ohne Milch im Jahr 2015 ganze 8 % aller neuen Eisprodukte erreicht hat*; zwischen 2013 und 2014 waren es laut Mintel’s weltweiter Datenbank für Produktneueinführungen (GNPD) lediglich 2 %. Speiseeis ohne Milch expandiert in ganz Europa, wenn auch insgesamt langsamer als in Deutschland. Laut Mintel erreichte im Jahr 2015 der Anteil neuer Produkteinführungen ohne Milch in Europa insgesamt 3 % aller Neueinführungen, eine Steigerung im Vergleich zu den 2 % im Jahr 2014 und 1 % im Jahr 2013.

Außerdem war Großbritannien laut der Mintel-Untersuchung zwar seit Jahren der innovativste Markt für Speiseeis ohne Milch, jedoch scheint es ganz so, als hätten deutsche Hersteller im Jahr 2015 gewaltig aufgeholt. In der Tat führte das Vereinigte Königreich zwischen 2013 und 2015 die Innovationen bei Speiseeis ohne Milch insgesamt an und brachte 19 % dieser Produkte in Europa auf den Markt, gefolgt von Deutschland (16 %) und Italien (14 %). Wenn man allerdings das Jahr 2015 gesondert betrachtet, hat Deutschland 26 % aller neuen Speiseeisprodukte ohne Milch eingeführt und damit das Vereinigte Königreich (17 %) und Italien (12 %) abgehängt.

Außerdem verlagern sich in Deutschland neu eingeführte Speiseeissorten ohne Milch zunehmend weg von Sojamilch hin zu anderen Alternativen. Der Anteil der auf Soja basierenden Alternativen ist von beinahe 100 % im Jahr 2012 auf 35 % im Jahr 2015 gefallen; dies kam Alternativen zugute, die auf Kokosnuss, Mandel, Reis und in letzter Zeit auch auf Lupinen basieren. Nicht auf Sojamilch basierende Milchalternativen standen im Jahr 2015 also bereits hinter zwei Dritteln (65 %) aller neu auf den Markt gebrachten Speiseeisprodukte.

„Während das Image der Sojabohne aufgrund von negativen Assoziationen in Bezug auf Gesundheit und Umwelt gelitten hat, haben neue Speiseeisalternativen ohne Milch aufgrund ihres Geschmacks und ihrer Konsistenz profitiert. Außerdem werden sie bewusst verwendet, um eine Positionierung als hochwertiges Genussprodukt zu unterstreichen. Bei den meisten neu eingeführten Produkten in Deutschland ist der Aspekt „superpremium“ in der Tat zum wichtigsten Kriterium geworden, denn dekadente Geschmacksrichtungen wie gesalzenes Karamell, Apfelkuchen oder Kokosnuss-Bourbon-Vanille überwiegen in diesem Sektor“, sagt Büch.

Außerdem nehmen auch Werbeversprechen in Bezug auf Bio- und ethische Herstellung zu und sind bei beeindruckenden 90 % aller im Jahr 2015 in Deutschland neu eingeführten milchlosen Speiseeisprodukten vertreten. Beinahe die Hälfte (47 %) der deutschen Verbraucher hat daran Interesse, Bio-Speiseeis zu kaufen, und 28 % sind bereit, mehr Geld dafür auszugeben – bei den Verbrauchern zwischen 25 und 34 Jahren sind es zwei von fünf (37 %). Derweil sind drei von fünf (59 %) deutschen Verbrauchern an Speiseeis interessiert, das lokal bezogene Zutaten wie Milch von örtlichen Bauern enthält, und die Hälfte (50 %) der deutschen Verbraucher möchte handgemachtes Speiseeis kaufen.

„Nachdem milchloses Speiseeis nicht mehr nur hauptsächlich als ein Ersatzprodukt für Menschen mit Ernährungsproblemen angesehen wird, sprechen sie auch Verbraucher an, die sich nicht ausschließlich für milchloses Eis entscheiden, diese neue Vielfalt jedoch begrüßen. Die neue Welle milchfreier Produkte, die nicht mehr an Verbraucher mit besonderen Ernährungsbedürfnissen gerichtet sind, legt ihren Schwerpunkt hauptsächlich auf Geschmack und Genuss und ist so gestaltet, dass sie mit dem Besten konkurrieren kann, das milchbasiertes Speiseeis zu bieten hat“, fasst Büch zusammen.

*ausgenommen Sorbets

Craft-Bier boomt in Deutschland

Das Oktoberfest in München ist in vollem Gange und Deutsche auf der ganzen Welt werden das Beste aus dem Fest machen und darauf anstoßen. Aber standardmäßiges Lagerbier könnte bald von einem gehobeneren Gebräu ersetzt werden – nämlich von Craft-Bier. Eine neue Untersuchung von Mintel zeigt, dass bereits eines von sechs (12 %) Bieren, die im Jahr 2014 in Deutschland auf den Markt gebracht wurden, als Craft-Bier bezeichnet werden konnte; im Jahr 2012 waren es lediglich 1 % der Biere. Und dieser Trend zum Craft-Bier wird sich fortsetzen – eines von fünf Bieren (18 %), die zwischen Januar und September 2015 auf den Markt kamen, fallen ebenfalls unter die Kategorie Craft.

Während die Deutschen schon immer Bier in seiner traditionellsten Form bevorzugt haben, scheint es nun als würden sie eine Vorliebe für Craft-Bier entwickeln. Beinahe ein Viertel (23 %) der deutschen Biertrinker hat in den vergangenen sechs Monaten Craft-Bier für den heimischen Eigenkonsum gekauft, während 16 % angeben, sie hätten es in Kneipen oder Restaurants getrunken.

Insgesamt ist der Bierkonsum in Deutschland beträchtlich; 9 % der deutschen Biertrinker geben an, dass sie täglich außerhalb von zu Hause Bier trinken, während ein Viertel (25 %) dies mehrmals pro Woche tut.

Katya Witham, Senior Food and Drink Analyst bei Mintel, sagt:
„Deutschland ist für seine enorme Vielfalt an Bieren und seine lange Brautradition bekannt. Doch in Sachen Craft-Bier hinkte die „Biernation“ den USA und auch einigen anderen Märkten jahrelang deutlich hinterher. Da viele traditionelle deutsche Biere geschmacklich kaum voneinander zu unterscheiden sind, zeigen Mikrobrauereien und einige größere Bierhersteller jedoch seit Kurzem ein zunehmendes Interesse an neuartigen Brautechniken und Zutaten. Es scheint als sei der Trend zum Craft-Bier mit einiger Verzögerung nun auch endlich in Deutschland angekommen.“

Solche Produktinnovationen könnten dem deutschen Biermarkt guttun, da die Verkaufszahlen für das Getränk seit dem Jahr 2008 rückläufig sind. Mintel Daten zeigen, dass der Durchschnittsdeutsche letztes Jahr 71,6 Liter Bier für den heimischen Eigenkonsum kaufte – im Jahr 2010 waren dies noch 73,1 Liter. Dieser Trend wird sich wohl fortsetzen, denn es wird bis zum Jahr 2019 ein Rückgang des Eigenkonsums zu Hause auf 67 Liter pro Jahr erwartet.

Im Jahr 2015 werden die Deutschen aller Voraussicht nach trotzdem mehr Bier für den Genuss zu Hause kaufen als jede andere Nation auf der Welt; mit 70,6 Liter pro Kopf ist diese Menge größer als bei den Kanadiern (65 Liter), Amerikanern (55,2 Liter) und den Russen (46,9 Liter).

„Da der Bierkonsum abnimmt, könnte der deutsche Biermarkt erheblich von innovativen Biersorten profitieren. Deutsche Bierkenner, deren Interesse an herkömmlichem Bier schwindet, werden Bierspezialitäten mit eigenem Charakter sicherlich herzlich begrüßen“, so Witham.

Lokale Wurzeln und Geschmacksvielfalt sind die größten Stärken von Craft-Bier in Deutschland. Beinahe die Hälfte (49 %) der deutschen Biertrinker zieht es vor, Bier aus der eigenen Region zu trinken, während zwei von fünf (40 %) lieber viele verschiedene Biermarken probieren, anstatt bei einer Sorte zu bleiben. Darüber hinaus scheint es, dass eine gewisse Anzahl an Verbrauchern mehr Informationen zu Bier haben möchte – ein Drittel (33 %) der deutschen Biertrinker gibt an, mehr über das Getränk in ihrem Glas herausfinden zu wollen.

Außerdem denken beinahe drei Viertel (73 %) der deutschen Biertrinker, dass die Qualität des Hopfens einen entscheidenden Einfluss auf den Geschmack des Bieres hat.

„Hopfen, der für den Reiz von Craft-Bieren sehr wichtig ist, fügt dem Getränk eine zusätzliche Geschmacksdimension hinzu. Aromahopfen lassen einen großen Freiraum für Experimente mit Bieren, ohne die Regeln zu brechen, die den guten Ruf der deutschen Brautradition geprägt haben. Es ist wahrscheinlich, dass Hopfen und intensiv hopfige Geschmacksrichtungen in den nächsten Jahren den Massenmarkt erobern werden“, fügt Witham hinzu.

Um den steigenden Bedarf der Verbraucher zu decken, wird sich der Craft-Bier Boom in Deutschland, laut Mintel, auch in Zukunft fortsetzen. Schon heute gibt einer von fünf (19 %) deutschen Biertrinkern an, dass es ihm beim Bierkauf wichtig ist, ob das Bier von kleinen oder von Craft-Brauereien stammt. Einer von acht (15 %) Befragten gibt an, dass das Ausprobieren von etwas Neuem ein wichtiger Kauffaktor ist.

Darüber hinaus scheint die Jagd auf Geschmackserlebnisse unter jüngeren Biertrinkern besonders stark zu sein – 28 % der deutschen Verbraucher zwischen 18 und 24 Jahren geben an, dass ein einzigartiger oder unbekannter Geschmack eine wichtige Rolle spielt, wenn sie Bier kaufen; betrachtet man zum Vergleich alle Verbraucher, so trifft diese Aussage auf lediglich 17 % zu.

„Mit dem wachsenden Markt für Craft-Bier wird auch die Auswahl in den Lebensmittelmärkten zunehmen, und sowohl Einzelhändler als auch Craft-Brauer werden von dieser Entwicklung profitieren. Craft-Brauer können ein möglichst großes und vielfältiges Publikum erreichen, indem sie ihre Marken auf dem Massenmarkt verkaufen, während eine stärkere Präsenz von Craft-Bieren im Einzelhandel für mehr Abwechslung im Bierregal sorgen wird“, fasst Witham zusammen.

Park Slope in Brooklyn, NYC

Das familienfreundliche Viertel Park Slope ist ein beliebtes Ausflugsziel von New Yorkern und Besuchern aus aller Welt. Erstklassige Restaurants, Vintage Boutiquen und kleine Einzelhandelsläden sind hier ansässig. Darüber hinaus verfügt das Viertel über eine zweieinhalb Quadratkilometer große Parklandschaft. .

“Park Slope ist das Zuhause vieler verschiedener kultureller Organisationen, die Besucher das ganze Jahr über mit aufregenden, familienfreundlichen Programmen versorgen”, so Margaret Morton, Cultural Affairs Deputy Commissioner. “Von Musik über Tanz bis hin zu Puppentheater und Geschichtsmuseum wird ein sehr abwechslungsreiches Programm geboten. Wir ermutigen alle New Yorker, diesen Reichtum an kreativen Angeboten zu nutzen.”
Park Slope zeichnet sich durch eine gute infrastrukturelle Lage aus – die Stationen zehn verschiedener U-Bahn-Linien befinden sich in nächster Nähe. So ist Park Slope von überall in New York aus einfach zu erreichen und stellt ein perfektes Ausflugsziel für einen abwechslungsreichen Nachmittag dar.

Kulturelle Einrichtungen und Parks:
Brooklyn Arts Exchange ist eine Einrichtung für darstellende Kunst und Erziehung. Sie präsentiert jede Saison über 50 Aufführungen in einem kleinen, familiären Theater. Im Januar feiert das Programm AIR Works in Progress Showcase Premiere. Es ist eine Serie von Inszenierungen, bei denen die Künstler ihre aufregende Reise von den ersten Vorbereitungen bis hin zum großen Auftritt mit den Zuschauern teilen.
Das Brooklyn Conservatory of Music wurde 1897 als Musikhochschule gegründet. Bis heute bietet es musikpädagogische Programme aber auch Konzerte an.
Inmitten des Washington Parks steht das Old Stone House, ein Nachbau eines holländischen Bauernhauses aus dem 17. Jahrhundert. Es dient als Museum, das von der Geschichte Brooklyns während der Kolonialzeit und des Revolutionskrieges erzählt.
Beinahe zweieinhalb Quadratkilometer Land umfasst der Prospect Park. Dort befindet sich neben einem Zoo, einem Botanischen Garten und einem Reitgelände eine Eislauf-Bahn im kürzlich eröffneten LeFrak Center at Lakeside.
Vor über 30 Jahren wurde das Puppetworks vom renommierten Puppenspieler Nicolas Coppola gegründet. Hier werden klassische Märchen wie “Pinocchio” und “Hänsel & Gretel” aufgeführt. Im Januar stehen die Stücke “Goldlöckchen und die drei Bären” und “Cinderella” auf dem Programm.
Restaurants und Nachtleben:

Das familiengeführte Restaurant al di la Trattoria serviert Köstlichkeiten der norditalienischen Küche wie zum Beispiel Mangold und Ricotta Gnocchi mit brauner Butter und Salbei oder Spaghetti mit Muscheln.
Seit beinahe 30 Jahren werden im Bagel Hole handgerollte Bagels nach altem Rezept zubereitet. Hier erhält man die absolut typischen New Yorker Bagels in zehn verschiedenen Ausführungen, unter anderem mit Sesam, Zimt und Rosinen.
Das Barbès wurde nach einem Viertel im Norden von Paris, das für seine Musikszene bekannt ist, benannt. Es ist eine Bar mit Bühne, auf der ein breites Spektrum an Unterhaltungsangeboten aufgeführt wird – von DJs über Livebands und Lesungen bis hin zu Filmvorführungen.
BKLYN Larder heißt ein kleiner Käse- und Lebensmittelladen, der für seine selbstgemachten und erstklassigen Lebensmittelspezialitäten bekannt ist.
Auf alles rund um Schokolade ist The Chocolate Room spezialisiert, eine Schokoladenboutique mit Café. Hier finden Naschkatzen Schokoladenfondues, Brownies mit Eis, Schokoladenschichttorte und Chocolate Chip Cookies.
Für traditionelle und raffinierte mexikanische Küche suchen die Bewohner von Park Slope das Fonda auf. Hier stellt der gefeierte Chefkoch Roberto Santibañez das Menü saisonbedingt immer wieder neu zusammen.
New Yorker aus allen fünf Bezirken suchen das Franny’s auf, wenn sie Lust auf knusprige, dünnbodige Pizza mit hochwertigen Zutaten haben. Außerdem serviert man hier saisonale Häppchen und eine breite Auswahl an Weinen, Cocktails und Bier.
Eine Institution in Brooklyn, die seit der Prohibition besteht, ist Freddy’s. Der Inbegriff einer “Dive Bar” befindet sich heute in Park Slope. Freddy‘s ist bekannt für eine große Auswahl an frisch gezapften Bieren und ein “Full Food Menu” mit Hamburger, Quesadillas und Jumbo Shrimp.
Es heißt, das Gorilla Coffee, ein munterer Coffee Shop an der Ecke Fifth Avenue und Park Place, habe den besten Kaffee von Brooklyn.
Die Grand Central Oyster Bar eröffnete kürzlich eine Niederlassung in Park Slope. Damit kommt eine Auswahl frischer Meeresfrüchte, Suppen, Eintöpfe und Röstpfannengerichte direkt nach Brooklyn.
Dank seiner Happy Hour und dem Gratispopcorn, den freundlichen Barkeepern und dem guten Angebot an Brettspielen ist das High Dive eine beliebte Viertelkneipe.
Eine Sportsbar mit Dachterrasse zum einen, eine Konzertbühne im Keller zum anderen – das ist The Rock Shop. Unter der Woche sind hier Kleinkunst und Karaoke geboten.
Seit fast 14 Jahren existiert das Rose Water, ein lauschiges Plätzchen, um saisonale amerikanische Küche wie gegrillte Schweinelende und in Bier gedünstete Muscheln zu genießen.
Von einem alten Warenhaus wurde die Union Hall in eine gemütliche Bar mit Restaurant und Livemusik-Halle umgestaltet. Sie verfügt über zwei Bocciaplätze und einen Biergarten für die wärmeren Monate.
Einkaufsmöglichkeiten:

Superhelden sind bei der Brooklyn Superhero Supply Company an der richtigen Adresse. Der Laden für Superhelden-Zubehör verkauft Capes, X-Ray Schutzbrillen und sämtliche nützliche Objekte für Geheimidentitäten.
Seit 1971 existiert der Community Bookstore, einer von Brooklyn’s ältesten Buchläden mit heimischer Atmosphäre. Das hilfsbereite Personal berät kompetent bei der Auswahl von Büchern, egal ob es sich um Kinderliteratur oder historische Abhandlungen handelt.
Von Rock’n’Roll bis Klassik findet man im Guvnor’s Vintage Apparel eine große Auswahl an Topmarken aus dem Vintage- und Second Hand-Bereich, sowohl für Herren als auch für Damen.
Ein Muss für Musikliebhaber ist das Music Matters. Das Geschäft verkauft CDs und Schallplatten überwiegend aus dem Indie Rock-Bereich. Jede Woche treffen neue Alben ein und alles was gerade nicht vorrätig ist, wird für den Kunden bestellt.
Seit beinahe zwölf Jahren bietet Premium Goods ganz besondere Schuhe an: Modelle von begrenzter Auflage und aus längst vergangenen Zeiten genauso wie Wegbereiter neuer Stile. Hinzu kommt ein Sortiment von Street Wear und Outdoormode.
Ein Luxus-Resale-Shop mit erschwinglichen Preisen ist das Two Lovers, das klassische, feminine Blusen, Röcke, Anzüge, aber auch Schmuck, Hüte und vieles mehr für Frauen und Mädchen anbietet.
Besucher, die Park Slope ausgiebig kennenlernen möchten, können in einem der örtlichen Hotels übernachten. Das Hotel Le Bleu etwa ist ein zeitgemäßes 48-Zimmer-Boutique-Hotel. Das Holiday Inn Express Brooklyn ist ein ausgewähltes Servicehotel, das kontinentales Frühstück und kabelloses Hochgeschwindigkeits-Internet anbietet. Ebenfalls in der Nähe befinden sich das Fairfield Inn & Suites Brooklyn und das Holiday Inn Express Downtown Brooklyn.

Als repräsentativer Sponsor der NYC & Company’s Neighborhood x Neighborhood Initiative 2014 trägt Santander zur wirtschaftlichen Entwicklung New York‘s bei. Das Sponsorship umfasst einen Relaunch der Webseite nycgo.com/neighborhoods sowie Neighborhood x Neighborhood Bushaltestellen- und Straßenpfosten-Werbung, die die Kampagne in allen fünf Bezirken bewerben wird. Zusätzlich wird NYC & Company regelmäßig Taxi Videos produzieren, die die ausgewählten Viertel vorstellen. Ebenfalls Bestandteil der Förderung sind Werbematerialien zu den beworbenen Vierteln, die in den offiziellen NYC Information Centers und in allen Santander Filialen der fünf Bezirke verteilt werden.
New York City besteht aus den fünf Bezirken Brooklyn, Bronx, Manhattan, Queens und Staten Island. The Neighborhood x Neighborhood Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, die gu
te Erreichbarkeit und Attraktivität der einzelnen Viertel in den fünf Bezirken hervorzuheben. Dabei sollen vor allem Gegenden vorgestellt werden, in denen sich in den letzten Jahren eine starke Entwicklung im Hotelgewerbe abzeichnete. Die präsentierten Viertel und angekündigten Highlights wurden in Zusammenarbeit mit Stadtratsbeamten, dem Department für kulturelle Angelegenheiten, mit NYC Small Business Services, dem Bereich für wirtschaftliche Entwicklung, führenden Persönlichkeiten der Communities und in Abstimmung mit den 2.000 Mitgliedern der NYC & Company ausgewählt.

Weitere Informationen über Park Slope und andere Sehenswürdigkeiten in den Stadtvierteln von NYC stehen unter www.nycgo.com/neighborhoods

Michael Helfrich

Michael Helfrich ist der neue Küchenchef im Salzburgerhof in Zell am See

Die hohe gastronomische Qualität war schon immer ein Markenzeichen des Genießer-, Golf- und Wellnesshotels Salzburgerhof in Zell am See. Die im Guide Gault Millau 2013 erfolgte Auszeichnung zu „Österreichs Hotel des Jahres“ ist eine ebenso eindrucksvolle Bestätigung des Qualitätsanspruches wie der Titel „Beste Küche in einem Wellnesshotel“ im Spezialranking des Relax Guide 2013.

16 Gault Millau-Punkte, 2 A la Carte-Sterne und drei Falstaff-Gabeln unterstreichen den Gourmetanspruch des Hauses nicht nur für das A la Carte-Restaurant, sondern auch für 160 Gäste Halbpensionsgäste, die täglich aus drei 5-Gang-Menüs wählen können.

Mit dem Saalfeldener Michael Helfrich kehrt nun ein erfolgreicher Spitzenkoch an seine frühere Wirkungsstätte zurück. Der Saalfeldener war bereits fünf Jahre lang für das Zeller 5-Sterne-Hotel Salzburgerhof tätig gewesen, ehe er sich zu zahlreichen Stages aufmachte, um neue Inspirationen und Erfahrungen zu sammeln. Highlights waren für ihn etwa Thomas Kellers French Laundry in Napa Valley oder Rene Redzepi im Noma, der ihn besonders beeindruckt hat: „ Der kompromisslose Einsatz regionaler Produkte mit all ihren oft unerwarteten geschmacklichen Facetten, hat mich schon sehr geprägt.“

Diese Besinnung auf heimische Topprodukte wird Helfrich, der in den letzten sechs Jahren im Salzburger Luxusschlosshotel Mönchstein am Herd stand, in die Küche des Salzburgerhofes einfließen lassen: „Als eines der führenden Hotels im Alpenraum mit Gästen aus aller Welt werden wir einerseits weiterhin hochwertigste internationale Spezialitäten verwenden. Darüber hinaus wird aber das bestehende Netzwerk mit bodenständigen Lieferanten ständig ausgebaut.“ Regionale Fische liegen dem geprüften Fischer besonders am Herzen, so wird etwa ein Aufzuchtprojekt mit der beinahe schon ausgestorbenen Äsche zum Symbol für kulinarische Qualität in Einklang mit ökologischer Nachhaltigkeit.

Eine Vielfalt von Kräutern sowie Gemüse und dabei vor allem weniger bekannte oder sogar beinahe vergessene Sorten rücken verstärkt in den Mittelpunkt seiner ebenso leichten und gesunden wie geschmacksintensiven Küchenlinie. Ein Bauernhof bäckt nach alter Tradition bestimmte Brotsorten und auch mit Spezialkäsereien wird die Zusammenarbeit intensiviert.

Neben kreativen Gerichten und zwischendurch immer wieder behutsam eingesetzten, unerwarteten asiatischen Einflüssen wird es im Salzburgerhof zusätzlich wieder österreichische Klassiker geben, vom Braten im Ganzen über gefüllte Kalbsbrust bis zu Geschmortem. Der im Schloss Mönchstein von hochkarätigen Stammgästen wie internationaler Prominenz bis hin zu Hollywood-Stars wie Tom Cruise und Cameron Diaz geradezu euphorisch geliebte Sauerrahmschmarrn mit Sauerrahmeis – „70 Prozent aller Dessertbestellungen!“ – wird natürlich ebenso nach Zell am See übersiedeln wie Helfrichs legendäre, geschmorte Rinderbackerl mit Markknöderl.

Infos: Genießer-, Golf- & Wellnesshotel Salzburgerhof, A-5700 Zell am See, Auerspergstraße 11, Tel.: 0043/(0)6542/765

www.salzburgerhof.at/

Virtuelles Obst und Gemüse

aid-Saisonkalender als Bildschirmhintergrund und Kalender 2011 auf den PC

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft, und Verbraucherschutz bietet jetzt in Zusammenarbeit mit dem aid infodienst den aid-Saisonkalender als interaktiven Begleiter für 2011 an. Es gibt ihn ab sofort zum Herunterladen als elektronischer Kalender und als automatisch wechselnden Bildschirmhintergrund. So wissen Sie das ganze Jahr, welches Obst und Gemüse gerade Saison hat.
Beinahe jedes Obst oder Gemüse gibt es heute das ganze Jahr über im Handel. Das ermöglichen moderne Anbau- und Lagermethoden und ein schneller, weltweiter Transport.

Wenn aber heimisches Obst oder Gemüse Saison hat, dann stammt das Angebot häufig aus der Region. Der Weg vom Acker zum Supermarkt oder Markstand ist entsprechend kurz. Und kurze Wege bedeuten meist optimale Frische und Geschmack. Kurze Transportwege sparen zudem Energie und schonen die Umwelt. Weiterer Vorteil der saisonalen Produkte: Sie kommen in kurzer Zeit in großen Mengen in den Handel und ihr Preis ist dann erfreulich niedrig. Hilfe für das saisonale Einkaufen bietet der aid-Saisonkalender, der ein echter Wegweiser durch das reichhaltige Angebot ist.

Der aid-Saisonkalender kann hier kostenlos als interaktiver Begleiter heruntergeladen werden:
http://www.bmelv.de/saisonkalender

Christian Henze

Christian Henze als Experte in Men’s Health

Raffiniertes Kochen, bewusst essen und gutes Aussehen ergeben im besten Fall einen harmonischen Dreiklang. Doch nur wenige Männer entsprechen wirklich diesem Ideal. Starkoch Christian Henze ist eine dieser seltenen Ausnahmen und darum für die Zeitschrift Men’s Health als idealer Experte für die Titelgeschichte rund ums Kochen ausgewählt worden. In der Ausgabe Oktober 2010 gibt das Magazin fundierte Ratschläge, wie man mit optimaler Ernährung auch zur Top-Figur kommt.

Christian Henze ist selbst der beste Beweis dafür, dass seine Ratschläge Erfolg haben: Beinahe hätte er auch das Titelblatt der Ausgabe geziert und mit seinem tadellos durchtrainierten Körper dabei sicherlich eine gute Figur gemacht. „Vorerst“ habe man darauf verzichtet und mit Henze lediglich die große Ernährungsserie realisiert, so Men’s Health. Neben Expertentipps zu den richtigen Lebensmitteln steuert der Starkoch in der Oktober-Ausgabe sieben Rezepte bei, die besonders auf Leichtigkeit wert legen: leicht gekocht, leicht gegessen, leicht zur guten Figur. Darin liegt ein Teil von Henzes Erfolg, denn er hat nicht obwohl, sondern weil er ein Starkoch ist, auch einen Traumkörper.

Christian Henze wurde am 27. Juni 1968 in Füssen geboren. Nach seiner Ausbildung zum Koch und Anstellungen unter anderem bei Eckard Witzigemann und Gunter Sachs eröffnete er mit seiner Frau 1995 sein eigenes Restaurant Landhaus Henze in Probstried, das drei Jahre später einen Stern im Guide Michelin erhielt. Neben seiner eigenen Kochsendung „Iss was?!“ (MDR) ist er als Gast in Sendungen wie „Kerners Köche“ oder „Kocharena“ präsent. 2009 erhielt Henze den Starcookers Gourmet Award, den größten Publikumspreis für den beliebtesten Spitzenkoch aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

www.christianhenze.de

Essen in Südschweden

Kulinarische Runde lockt mit herbstlichen Leckereien

Die Provinz Skåne steht in Schweden beinahe synonym für gutes Essen. Denn das Kulinarische hat eine lange und stolze Tradition in Schwedens südlichstem Landesteil, was nicht zuletzt an den vorzüglichen Zutaten liegt, die der hiesigen Küche zur Verfügung stehen. Wie zum Beweis veranstaltet die Region Österlen, die sich im Südosten Skånes zwischen den Kommunen Ystad, Simrishamn und Tomelilla befindet, seit einigen Jahren die so genannte „Kulinarische Runde“ („Matrundan“), bei der ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Programm rund um die verschiedensten kulinarischen Freuden im Mittelpunkt steht. Am 9. und 10 Oktober 2010 stehen hier vor allem herbstliche Köstlichkeiten auf dem Programm – angefangen bei saisonalen Produkten wie Äpfeln und Wild über Weinverkostungen und mittelalterlichen Speisen bis hin zu ganzjährigen Leckereien wie Fisch, Gewürze und Kräuter sowie Senf und Schokolade. Das Rahmenprogramm umfasst zudem nicht nur erstklassige Menüs in ausgewählten Restaurants, sondern auch Kräuter-Wanderungen, Verkostungen, Minnesang, Besichtigungen von Bauernhöfen und Hofläden, Vorträge sowie Kochkurse. Besucher können sich so an rund 30 verschiedenen Plätzen der Region ausgiebig durchtesten. Ein Überblick über die teilnehmenden Anbieter sowie die Programmpunkte im Detail ist vor Ort in den lokalen Touristeninformationen erhältlich.

www.skane.com

Das Makóer Zwiebelfestival

Das Wurzelgewächs, das es in sich hat

Es gibt in der ungarischen Küche beinahe kein Gericht, das auf Zwiebeln verzichtet – sei es Letscho, Szegediner Gulasch oder ein Hasenpaprikasch. Wo ein Topf vor sich hin schmort, ist meist auch die Gewürzknolle mal grob, mal fein gehackt drin. Doch die Zwiebel wird nicht nur aufgrund ihres Geschmacks genutzt, sondern wird auch in vielen Heilmitteln verwendet. Die mit Abstand wichtigste und bekannteste Zwiebelart Ungarns ist dabei die Makóer Zwiebel. Kein Wunder also, dass man ihr dort – im Südosten Ungarns – sogar ein ganzes Festival widmet. 2010 ist es vom 10. bis 12. September wieder soweit.

Man kommt auf dem Weg nach Makó, das wenige Kilometer von Szeged entfernt unweit der ungarisch-rumänischen Grenze liegt, aber auch kaum umhin, festzustellen, dass sich dort tatsächlich alles um die Zwiebel dreht. Nicht nur die Anbauflächen und vielen Verkaufsstände an der Fernstraße 43 zeugen davon, am Ortseingang wurde am Kreisverkehr sogar eine Zwiebelskulptur aufgestellt.

Früher wurden der Zwiebel sogar magische Kräfte zugesprochen: Gab man Jungen in Zucker gekochte Zwiebelhäute, so hieß es, würden sie sich verlieben. Und wenn Schwangere regelmäßig Zwiebeln aßen, sollte dies der Geburt eines männlichen Nachkommens zuträglich sein. Fakt aber ist, dass die Makóer Zwiebeln einen besonders hohen Zuckergehalt haben und inzwischen als begehrte Spezialität gehandelt werden. Das liegt wohl auch an ihrer etwas ungewöhnlichen zwei-jährigen Anbauart, bedingt durch die eigentlich zu niedrige Bodenfeuchtigkeit in der Region. Zunächst setzen die Bauern die Zwiebelsamen im Frühjahr ein und warten, bis relativ kleine Zwiebeln im Herbst gewachsen sind. Nun werden diese, noch nicht brauchbaren Zwiebeln mit einer speziellen Wärmebehandlung getrocknet und im zweiten Frühjahr wieder in die Erde eingesetzt. Im zweiten Herbst dann kann die köstliche Makóer Zwiebel in normaler Größe geerntet werden. Ihr Pluspunkt: Sie ist bis zu 200 Tage lagerfähig ohne Aroma-Verlust. Den Geschmackstest kann man alljährlich Anfang September beim Zwiebelfestival machen.

Dies wird in und rund um das Makóer Zwiebelhaus gefeiert, das sein Architekt Imre Makovecz wie folgt beschreibt: „Der untere Teil des Gebäudes scheint direkt aus der Erde zu wachsen, er wirkt etwas schwerfällig, doch der obere Teil bewegt sich schon. Die Tragelemente ragen auf wie Stengel, und in den Türmen kann man ebenfalls merken, dass da ein kleiner, innerer Turm und dann ein größerer im Wachsen sind.“

Die Stadt Makó hat leider unter www.mako.hu nur einen kleinen Webauftritt, der aber immerhin auch auf Englisch vorliegt.

Alles über Schinken

Neues aid-Heft als PDF-Dokument zum Download

Kochschinken, Schwarzwälder Schinken, Katen-, Serrano- und Parmaschinken – die Liste köstlicher Schinkenarten ließe sich beinahe endlos fortsetzen. Dabei handelt es sich um Lebensmittel mit uralter Tradition. An der Art der Herstellung hat sich kaum etwas verändert. Bei Verbrauchern steht das traditionelle Lebensmittel nach wie vor hoch im Kurs. Jeder Deutsche ließ sich im Jahr 2008 durchschnittlich 5,2 Kilogramm Schinken schmecken. Wer genau wissen möchte, was in den köstlichen Spezialitäten steckt, liegt mit dem neuen aid-Heft „Schinken“, das es nur als PDF-Dokument im Download gibt, richtig. Es stellt die beliebtesten Schinkensorten mit ihren jeweiligen Eigenschaften vor und erklärt die Besonderheiten ihrer Herstellung. Außerdem nennt es wichtige Qualitätskriterien und zeigt, was sich hinter den aktuellen Qualitätssiegeln verbirgt. Auch die Problematik rund um Pökelsalze wird angesprochen. Praktische Tipps zur Lagerung zeigen, wie man die häufig recht teure Fleischspezialität möglichst lange frisch und schmackhaft hält. Ein Heft für Genießer, aber auch für Fleischfachverkäufer und -verkäuferinnen sowie Berufsschüler.

Weitere Informationen:
aid-Heft „Schinken“ als pdf-Dokument
Preis: 2,00 Euro
Leseprobe und Bestellung unter:
http://www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=1543

Zu Tisch an … der Algarve

ARTE, Samstag, 09.01. um 13:00 Uhr

Zu Tisch an … der Algarve

Die Küche an der Algarve lebt von den Gaben des Meeres und wurde deshalb von den erfahrenen Hausfrauen dem wechselnden Glück der Fischer angepasst: Für die Spezialität „Guisado“ kommt beinahe jede Sorte Fisch infrage – nur aus dem Meer muss er sein. Dazu wird Gemüse geschmort. Amalia, die Frau des Fischers Rogerio Conceição, die mit ihrer Familie in dem portugiesischen Küstenstädtchen Tavira wohnt, sammelt die Muscheln für ihre Küche selbst und serviert „Carne de porco com amêijoas“.

Der von Tag zu Tag wechselnde Fang, den der Fischer Rogerio Conceição an Land bringt, bestimmt, was bei seiner Familie auf den Tisch kommt. Doch seine Frau Amalia, die mit Rogerio und ihren drei erwachsenen Kindern in dem Küstenstädtchen Tavira wohnt, ist ohnehin offen für diese Zufälle und wirft ihre ursprüngliche Küchenplanung leicht über Bord, so wie sie auch im Leben vieles mit Humor nimmt. Für das „Guisado“, Fisch auf einem Gemüsebett, kann beispielsweise jeder Seefisch verwendet werden, dazu werden Paprika, Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch geschmort. Aus selbst gesammelten Muscheln und Schweinefleisch kocht Amalia „Carne de porco com amêijoas“. In Tavira kocht und isst man gemeinsam. Zum Gemüseschneiden kommt die Nachbarin vorbei, und selbst in den Frisiersalon nimmt Amalia frittierte Stockfischbällchen mit. Mit ihrer Schwester macht sie Marzipankonfekt, das die Damen dann bei einem Ausflug in den Dünen essen.