Vitaminbombe Sanddorn – die Zitrone des Nordens

Wahre Vitaminbomben sind im Spätsommer und Herbst vor allem auf den Dünen an der Ostseeküste zu finden: die orangefarbenen Beeren des Sanddorns an dornigen Sträuchern. Besonders häufig wachsen die sonnenliebenden Büsche an der Ostsee, da sie selbst auf nährstoffarmen Kies- und Sandböden gedeihen. Die so genannte Zitrone des Nordens enthält sogar mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte. Hinzu kommen beachtliche Mengen Provitamin A, Vitamin B12 und Vitamin E sowie Carotinoide, Flavonoide, Mineralien und Spurenelemente. Darüber hinaus enthalten die Beeren in ihrem Fruchtfleisch und den Kernen ein besonders heilkräftiges Öl.

Lange Zeit war der vitalisierende Inhalt der „Powerbeeren“ nicht bekannt. Es 1980 wurde mit dem Plantagenanbau begonnen. Diese erste Sanddornplantage Deutschlands in Ludwigslust ist heute noch in Betrieb und mit 80 Hektar immer noch die größte. Die Sanddorn-Storchennest GmbH im westmecklenburgischen Ludwigslust zählt zu den ältesten Anbietern von Sanddornbeeren in Deutschland. Weitere Informationen: www.sanddorn-storchennest.de

Im ganzen Land sind Sanddornprodukte – schmackhaft oder pflegend – zu erhalten. Öl, Saft und Nektar, Tee, Konfitüre und andere Süßigkeiten, dazu Likör, Wein Grog sowie Kosmetik. Den Weg zu Hofläden in Mecklenburg-Vorpommern, die neben zahlreichen anderen regionalen Köstlichkeiten Sanddornprodukte verkaufen, weist eine Hofladenkarte, die beim Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern unter www.auf-nach-mv.de und beim Verein Landurlaub Mecklenburg-Vorpommern unter www.landurlaub.m-vp.de erhältlich ist. Hier sind fast 100 Hofläden, Imkereien, Käsereien, Bio-Höfe und Direkterzeuger verzeichnet.

Neben Sanddorn reifen im Ostseeklima Mecklenburg-Vorpommerns beispielsweise auch aromatische Äpfel, Birnen und Pflaumen, die in vielen regionalen Obst- oder Hofläden im Land angeboten oder zu Saft, Marmeladen oder Babynahrung verarbeitet werden. www.rostocker-obst.de

Auch auf der Insel Rügen reift die Zitrone des Nordens. Gäste, die die Sanddornernte miterleben möchten, können sich noch bis zum 16. November mit dem Arrangement „Sanddorn – orange und vitaminreich” in der Aquamaris Strandresidenz in Juliusruh für zwei Übernachtungen mit Frühstück einquartieren. Das Arrangement beinhaltet darüber hinaus unter anderem einen Besuch der Kunsthandwerkstatt und der Sanddoronernte am Kap Arkona.

www.ruegen.de
www.aquamaris.de

Heiko Antoniewiczs

Das „Beste Brotbuch der Welt“ stammt von Heiko Antoniewicz. Der Sternekoch holte sich in diesem Jahr mit seinem Buch „Brot“ den begehrten Titel beim Wettbewerb „Gourmand World Cookbook Awards“. Der Wettbewerb gilt als internationale Olympiade der Kochbuchverlage und Kochbuchautoren. 150 Länder haben sich in diesem Jahr in Paris daran beteiligt.

Antoniewiczs neueste Publikation macht Lust auf mehr Brot im Alltag. Brot gehört mit zu den ältesten Lebensmitteln der Menschheit. 5.000 Jahre lang wird bereits Brot gebacken. Doch von wegen alt und verstaubt. Denn Brot ist nicht gleich Brot. Vor allen Dingen wenn es von Heiko Antoniewicz stammt. Der kreative Sternekoch führt auf 256 Seiten in die Welt der Brotsorten und Aufstriche ein.

Der Fantasie und dem Kombinationsreichtum sind dabei keine Grenzen gesetzt. Von Brot mit Goji-Beeren und Koriander, über Stockbrot und Frühlingsrollenteig bis hin zu passenden Buttermischungen und Ölen reicht die Palette an Rezepten in Antoniewiczs neuestem Werk. „Ich liebe Brot“, so der Spitzenkoch. „Brot ist für mich das wichtigste und natürlichste Nahrungsmittel. Darauf möchte ich nicht verzichten.“ Diese Leidenschaft spiegelt sich in seinen Rezepten wider. Ergänzt wird Antoniewiczs „Brot“ durch eine umfassende Warenkunde der verschiedensten Körner und Mehle.

Bestellink: ISBN-13: 9-78-387515-045-2

Wie viele Profis arbeitet auch Heiko Antoniewicz mit den Profi Kochmessern von CHROMA type 301 – Design by F.A. Porsche

Christian Henze

Kochen macht Spaß. Immer mehr Deutsche stellen sich wieder an den heimischen Herd. „Jeder weiß, dass frisch zubereitete Speisen gesünder sind und meistens auch besser schmecken“, erklärt Starkoch Christian Henze (43). Doch dem Experten ist auch klar, warum Millionen Deutsche immer wieder zu Fertigprodukten greifen: „Manch einen schreckt gar nicht das Kochen selbst ab, sondern vor allem die Vorbereitung, etwa das zeitaufwendige Waschen von Salat oder das Zerkleinern von Gemüse und frischen Kräutern.“ Eine weitere Hürde: Im Gegensatz zur genau portionierten Fertigkost, bleiben beim Selberkochen oft Reste übrig, die dann aufbewahrt werden müssen. Doch solche Probleme sind mit der richtigen Ausstattung schnell gelöst. So stellt Leifheit, der Spezialist für clevere Haushaltswaren, neue Küchenhelfer bereit, die Vorbereitung und Aufbewahrung deutlich erleichtern.

Nach dem Motto „3 in 1“ bietet Leifheit den bewährten Twist Cut jetzt auch mit einem Schleuderkorb für Kräuter und Beeren an. Die kleine, handbetriebene Küchenmaschine zerkleinert zuverlässig Obst, Gemüse sowie Kräuter – und lässt sich dabei so einfach bedienen wie ein Kinderkreisel. Mit einem zusätzlichen Rühreinsatz kann der Twist Cut auch Cremes schlagen oder Dressings rühren. Neu und besonders praktisch: der zusätzliche Schleuderkorb. Er eignet sich ideal für das schonende Trockenschleudern von Kräutern und Beeren. Auch kleine Mengen Salat, zum Beispiel in einem Ein-Personen-Haushalt, können so schnell und zuverlässig getrocknet werden. Der Twist Cut mit Schleuderkorb ist ab sofort im Handel erhältlich (UVP: 27,99 Euro).

Sind Obst und Gemüse zerkleinert oder Kräuter und Beeren trocken geschleudert, können sie mitunter nicht sofort weiterverarbeitet werden. Daher ist es ratsam, sie mit Frischhaltefolie vor dem Austrocknen oder vor Insekten zu schützen. Doch das ist gar nicht so einfach. Die Folie lässt sich oft nicht sauber abreißen und verklebt leicht. Hier sorgt der neue Folienschneider Perfect Cut für Abhilfe. Es ist der einzige Folienschneider, der auch für die neuen, breiteren Frischhaltefolien (33,5 cm) geeignet ist! Einfach die Folie in gewünschter Länge herausziehen, über den Teller und die Schüssel halten und straffen. Durch Zudrücken des Deckels wird die gespannte Folie sauber abgeschnitten und zwar genau da, wo sie gebraucht wird. Perfect Cut ist auch für Alufolie geeignet (UVP: 15,99 Euro).

Bleibt nach dem Essen etwas übrig, sollten die Reste möglichst luft- und wasserdicht aufbewahrt werden. „So bleibt der Geschmack der Speisen am besten erhalten und sie können zum Beispiel am Folgetag wieder aufgewärmt oder weiterverarbeitet werden“, erklärt Christian Henze. Leifheit bietet jetzt die praktischen Vorratsbehälter fresh & easy in zwei verschiedenen Varianten an: in runder und in quadratischer Form. Die Besonderheit: Dank einer cleveren Technik können alle Behälter mit nur einer Hand luft- und wasserdicht verschlossen werden. Dadurch eignen sich die fresh & easy Behälter auch ideal zur Aufbewahrung von trockenen Vorräten wie Reis, Nudeln, Müsli und vielem mehr. Die runde Variante gibt es in sieben verschiedenen Größen von 400 ml bis 2 l. Die quadratische Variante ist in fünf verschiedenen Versionen – von 400 ml bis 1,6 l – erhältlich (UVP: 7,99 bis 14,99 EUR).

„Mit den passenden Helfern lässt sich die Arbeit in der Küche enorm erleichtern und viel Zeit sparen“, betont Henze. Mehr Informationen zu den neuen Produkten unter www.leifheit.de

Obst und Gemüse aus Deutschland – Richtige Aufbewahrung zu Hause

Falsch gelagert, verdirbt es schnell und die Nährstoffe wie Vitamine, Mineral-, Ballast- und sekundäre Pflanzenstoffe gehen verloren. Gerade bei heimischem Obst und Gemüse ist der Nährstoffgehalt höher als bei Importware, da die Wege kürzer sind und die Ware schneller im Handel landet. Dieser Vorteil sollte Zuhause durch die falsche Lagerung nicht verspielt werden! Denn Licht, Sauerstoff, Hitze und Feuchtigkeit setzen Vitaminen zu.

Kirschen, Himbeeren
Kirschen und Himbeeren

Was lange währt…

… wird nicht endlich gut – zumindest was Obst und Gemüse betrifft! Daher lauten die Gebote für eine vitaminschonende Lagerung: Kühl und dunkel sollte es sein. Gemüse verliert übrigens innerhalb von zwei Tagen bis zu 70 Prozent seiner Vitamine bei zu warmer Lagerung. Wurde auf Vorrat gekauft, wird der Kühlschrank unentbehrlich. Im Obst- und Gemüsefach herrschen in der Regel Temperaturen unter acht Grad Celsius – genau richtig für Salate wie Rucola, Blatt- und Feldsalat, aber auch Aprikosen und Kirschen. Ebenso ist es das passende Umfeld für Blumenkohl und Karotten.

Obst und Gemüse sollten getrennt voneinander gelagert werden. Vor dem Austrocknen oder Geschmacksveränderungen schützen gelochte Folienbeutel oder feuchte Geschirrtücher. Pro Beutel sollte stets nur eine Sorte verpackt werden.
Empfindliches Beerenobst am besten so auf einen Teller legen, dass sich die einzelnen Beeren nicht berühren und mit einem feuchten Tuch umschlagen. So halten sie sich einige Tage im Kühlschrank. Schimmelige Früchte sofort komplett aussortieren – die betroffene Stelle abzuschneiden reicht nicht aus.

Nicht nur Beeren, sondern auch Gurken reagieren sensibel auf Hitze. Sie gehören daher ebenfalls in den Kühlschrank. Angeschnittene Enden am besten abdecken, z.B. mit einer Klarsichtfolie, damit sie nicht austrocknen.

Prima Klima im Keller
Für die Lagerung von Obst und Gemüse ist ein Keller oder ein Vorratsraum mit Temperaturen zwischen acht und 16 Grad Celsius Gold wert. Denn viele Sorten wie Äpfel und Birnen, Auberginen, Brokkoli, Bohnen, Kohlrabi, Lauch, Pilze, Radieschen, Rosenkohl und Zucchini lieben es kühl, dabei dunkel und mit hoher Luftfeuchtigkeit. Stehen weder Keller noch Vorratsraum zur Verfügung, ist das Obst- beziehungsweise Gemüsefach des Kühlschranks der Lagerort der Wahl.
Zwetschgen sind in ein feuchtes Tuch eingewickelt im Obstfach des Kühlschranks gut aufgehoben. Maximale Aufbewahrungszeit sind zwar um die zwei Wochen, doch wie für alle anderen Obst- und Gemüsesorten gilt: Frisch verzehrt ist halb gewonnen! Denn dann haben sich die Vitamine noch nicht abgebaut und zudem schmeckt es einfach besser.
Bei Radieschen und Karotten sollten übrigens die Blätter sofort entfernt werden, da sie viel Feuchtigkeit benötigen. Diese ziehen sie aus der Knolle, die dann schnell schrumpelig wird.

Manche mögen’s heiß
Regelrechte „Frostbeulen“ sind Tomaten. Sie reagieren kälteempfindlich und gehören daher nicht in den Kühlschrank, wo sie hart werden und an Aroma verlieren. Am besten warten sie an einem luftigen und schattigen Platz auf ihren Einsatz. Optimal sind 13 bis 18 Grad Celsius. Dabei auf eine weiche Unterlage achten, um Druckstellen zu vermeiden. Früchte mit grünen Stellen zum Nachreifen in die Sonne legen. Sonneneinstrahlung ist insbesondere für die Ausbildung der Aromen wichtig.

Einige Lagerweisheiten
Obst immer einige Stunden vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank nehmen, damit es Zimmertemperatur annehmen kann. Dies ist nicht nur angenehmer für Zähne und Magen, sondern auch die Aromen können sich dann besser entfalten.
Achten Sie auf das Mindesthaltbarkeitsdatum und eventuelle Aufbewahrungstipps auf den jeweiligen Verpackungen.
Insbesondere bei Obst- und Gemüsesorten, die wie Äpfel und Tomaten Ethylen abgeben, sollte auf getrennte Lagerung geachtet werden. Sie lassen ihre Nachbarn schnell alt aussehen. Ausnahme: Lauch und Pilze, die gegen das Reifegas unempfindlich sind. Natürlich lässt sich dieser Effekt auch positiv für sich nutzen, wenn unreife Früchte in deren Nähe gelegt werden. Dadurch werden sie schneller reif.
Wie immer gilt, dass lieber kleine Mengen gekauft und dann frisch verzehrt werden können. Im Bedarfsfall einfach nachkaufen, das ist besser, als große Mengen zu lagern.
Bei Gemüse im Kühlschrank immer Küchenpapier unterlegen. Falls Flüssigkeit austritt, wird diese aufgesaugt und das Gemüse nicht matschig.

Himbeeren

In den letzten zehn Jahren nahm die Verkaufsmenge jährlich um 1,4 Prozent zu. Rechnet man die Menge auf die handelsüblichen Verkaufsschälchen von 250 Gramm um, sind das circa 68.000 Einheiten. Das entspricht der Anzahl an Einwohnern der Insel Rügen.

Von Juni bis Oktober sind Himbeeren aus regionalem Anbau im Supermarkt zu finden. Die Ernte ist aufwendig: Die Himbeeren müssen direkt am Strauch vorsichtig vom Fruchtboden, dem Zapfen, gelöst werden. Hier ist viel Feingefühl und Erfahrung gefragt. Da die leicht haarigen, samtigen Früchte sehr empfindlich sind, werden sie in kleinen Verkaufsschälchen angeboten. Beim Einkauf sollte auf eine intensive Färbung geachtet werden. Höchsten Genuss versprechen sie bei raschem Verzehr, am besten noch am Tag des Einkaufs. Im Gemüsefach des Kühlschranks halten sie sich aber auch bis zu zwei Tage. Doch je länger die Lagerung dauert, desto mehr büßen sie von ihrem feinen Aroma ein. Die druckempfindlichen Sensibelchen sollten nur im Notfall vorsichtig gewaschen werden! Eine gute Methode, auch noch in den Wintermonaten in ihren Genuss zu kommen ist das Einfrieren. Wie auch bei anderen Beeren die Früchte dazu einzeln auf einem Brett vorfrosten und dann erst in einen Gefrierbeutel geben. So werden sie nicht zerdrückt und es können später einzelne Beeren entnommen werden.

Die süßsäuerlichen Früchte haben es in sich: Ihr Ballaststoffanteil ist von allen Obstsorten einer der höchsten. Diese unverdaulichen Pflanzenfasern regen die Verdauung an und senken den Cholesterinspiegel. Aufgrund ihres enormen Eisengehalts sagt man der Himbeere eine blutbildende und -reinigende Wirkung nach. Des Weiteren enthält sie Provitamin A, Vitamin B, Kalzium, Magnesium, Kalium und Folsäure. Sie ist perfekt für eine Schönheitskur, denn ihr Reichtum an Biotin sorgt für ein blendendes Aussehen von Haut und Haaren.

Schon gewusst, dass Himbeeren ebenso wie Erdbeeren zu den Aphrodisiaka gehören. Sie enthalten viel Zink, den der Körper zur Produktion von Testosteron nutzen kann. Eine Handvoll Früchte reichen vielleicht, um die Erregung anzukurbeln.

Schon gewusst, dass ihr Name von der althochdeutschen Bezeichnung für Beere der Hirschkuh abstammt? Je nach Region trägt die Himbeere übrigens auch die Namen Himpelbeere, Harnbeere oder Honigbeere.

Nährwerte: 100 Gramm Himbeeren: 33 Kilokalorien; 1,3 Gramm Eiweiß; 0,3 Gramm Fett; 4,8 Gramm Kohlenhydrate

Brombeeren helfen Allergikern

Schwarz, rund und prall – so sollten reife Brombeeren guter Qualität aussehen.
Dann erst haben sie ihr volles Aroma entfaltet. Die blauschwarzen Beeren aus regionalem Anbau gibt es von Juli bis Oktober im Handel. Sie feiern ihren Höhepunkt im Spätsommer.

Stachellos mit steigender Produktion
Der Name leitet sich von dem althochdeutschen Wort für Dorngebüschbeere ab. Dass die Brombeere zu Familie der Rosengewächse gehört, glaubt man angesichts der vielen Dornen sofort. Im Erwerbsanbau werden meist stachellose Arten bevorzugt. In den letzten zehn Jahren hat die blau-schwarze Beere eine rasante Karriere hingelegt: Während die deutschen Erzeugerorganisationen im Jahr 2000 noch 222 Tonnen ernteten, waren es 2010 mehr als 500 Tonnen. Die Früchte werden einzeln gepflückt und behutsam in die Verkaufsschälchen gelegt.

Brombeeren sind natürliche Antihistaminika
Brombeeren bestechen nicht nur durch ihren saftig-würzigen Geschmack, sondern liefern darüber hinaus gratis noch eine ganze Apotheke mit. Ihr hoher Gehalt an Vitamin C und Karotenen stärkt das Immunsystem und schützt vor freien Radikalen. Die dunkle Färbung haben die dunklen Beeren den Flavonoiden zu verdanken. Diese Pflanzenpigmente haben zahlreiche positive Effekte auf den menschlichen Organismus. Zu den wichtigsten zählt zweifelslos die Fähigkeit, Histamin zu hemmen. Brombeeren wirken somit als natürliche Antihistaminika, was vor allem für Allergiker interessant ist. Auch binden sie Kupfer, der im Körper bei zu hoher Konzentration zu Nervosität führen kann. Weitere Pluspunkte: die Inhaltsstoffe der Brombeeren sollen die Gefäßwände und das Bindegewebe stärken, sie beugen so Venenleiden vor.

Brombeeren – pur ein Genuss, aber auch pikant bei Wildgerichten
Die dunklen Beeren sind in der Küche wahre Verwandlungskünstler. Sie schmecken natürlich pur, aber geben auch Joghurt- und Quarkdessert den besonderen Geschmack. Sie bringen Farbe ins Müsli und in Obstsalate. Besonders in der roten Grütze dürfen sie nicht fehlen! Als Torten- bzw. Kuchenbelag glänzen sie ebenso wie als Marmelade, Gelee oder im Rumtopf. Auch beim Aromatisieren von pikanten Wild-, Fleisch- oder Geflügelgerichten haben sie einen gelungenen Auftritt. Genauso köstlich: Heiß zu Eis oder zu Mehlspeisen wie Pfannenkuchen.

Schon gewusst, dass die Brombeere botanisch gesehen gar keine Beere ist? Vielmehr handelt es sich um eine so genannte Sammelsteinfrucht, den jedes kleine Kügelchen an einer Beere ist für den Botaniker eine eigenständige Steinfrucht.

Lust auf Wildbeeren

Unwiderstehlich köstlich – frisch aus der Natur

Silbern überhauchte Heidelbeeren, winzige Walderdbeeren mit betörendem Duft, würzig-herbe Holunderbeeren: Diese Köstlichkeiten kann man in Wald und Flur entdecken. Und es gibt noch viele andere Wildbeeren, die zum Verzehr geeignet und dazu äußerst schmackhaft sind. Es lohnt sich, Ebereschen-Birnen-Gelee einmal auszuprobieren. Oder eine Hagenbuttensuppe zu kosten. Oder Schlehenlikör selbst anzusetzen. Unvergleichliche Geschmackserlebnisse sind zu erwarten!

„Lust auf Wildbeeren“ (BLV Buchverlag) stellt essbare Wildbeeren im Porträt vor – mit Hinweisen auf ihre giftigen Doppelgänger. Viele Rezepte geben Anregungen, wie man die selbst gesammelten Beeren so zubereiten kann, dass sie ihr intensives, frisches Aroma besonders gut entfalten. Vorgestellt werden Zubereitungen für Salate und Suppen, Hauptspeisen, Desserts, Kuchen, Torten, Konfekt, Saft, Gelee, Mus und Konfitüre. Auch Haustee, Wein, Likör, Aromatisches und Pikantes verführen den Gaumen. Dazu gibt es Tipps zum Konservieren durch Tiefgefrieren und Trocknen. Die Sammelübersicht zeigt die Wildbeeren auf einen Blick und hilft, mögliche Verwechslungen auszuschließen.

Dr. Gertrud Scherf war Wissenschaftliche Mitarbeiterin am „Institut für die Didaktik der Biologie“ der Universität München. Als Sachbuchautorin ist sie insbesondere in den Bereichen Natur und Garten tätig. Die kulturgeschichtlichen Aspekte der Themen sowie der Naturschutz sind der Autorin besonders wichtig. Sie verdeutlicht dies in ihren Büchern und Artikeln, bei Vorträgen, Seminaren und Führungen.

Bestellink:
ISBN 978-3-8354-0756-5


Goji-Beere – eine Frucht mit Wunderheilung?

Antiaging Effekte und Schutz vorm Grünen Star – Aktuelles: Blogbeiträge und Aktuelle Umfrage zu EHEC

Extrakte der Goji-Beere (speziell die beiden Carotinoide Zeaxanthin und Lutein) sollen durch Verbesserung der Blutversorgung des Auges vor einer Zerstörung des optischen Nervs schützen, vorausgesetzt man leidet unter einem Glaukom (Grüner Star). Auch starke antioxidative, also zellschützende Eigenschaften, sagt man ihnen nach – diese sind die Grundlage für den Anti-Aging-Effekt. Was ist dran an der Wunderbeere Goji?

Goji botanisch

Die reifen und getrockneten, zirka 1 cm langen und 0,5 cm breiten Bocksdorn-Beeren sind seit Jahrhunderten Bestandteil der chinesischen Küche und der Traditionellen Chinesischen Medizin, was auf gewisse Heilwirkungen schließen lässt. Die Goji-Beere ist die Frucht des „Gemeinen Bocksdorn“ (Lycium barbarum) und gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Der Strauch wird auch (Gemeiner) Teufelszwirn oder Hexenzwirn genannt, die Beeren als Chinesische Wolfsbeere, Wuzing-Beere, Gou Qi Zi, glückliche Frucht oder Bocksdorn-Beere bezeichnet. Seine Heimat liegt vermutlich in Südosteuropa bis China. Heutzutage findet man ihn als Kulturpflanze in ganz Asien, Europa, Nordamerika, Nordafrika und Australien/Neuseeland. Goji wird als Zierpflanze auch bei uns angepflanzt.

Erstaunlich für ein Pflanzenprodukt ist, dass Goji-Beeren viele Vitamine der B-Reihe enthalten, was eher ungewöhnlich für Pflanzen ist. Laut wissenschaftlichen Studien sollen sogar 30 Gramm Goji-Beeren täglich den Körper mit der benötigten Menge an zellschützenden Vitalstoffen versorgen.

Inhaltsstoffe der Beere

Untersuchungen über die Heilwirkung der Goji-Früchte stammen in der Regel aus China und loben vor allem das antioxidative Potenzial der Beeren. Es soll zirka 15mal höher sein als das von grünem Tee! Gemäß den Untersuchungen findet man in den Früchten:
– zwischen 29 und 148 mg Vitamin C/100 g getrockneter Früchte
– Vitamin A, Vitamin B1, B2, B3 und GABA (ein spezieller Informationsüberträger für
die Nervenzellen),
– einige sekundäre Pflanzenstoffe wie Zeaxanthin, Anthocyane, Physalein und Lutein.
– ß-Sitosterol, ein cholesterolähnliches pflanzliches Sterol, das den Fettgehalt des Blutes
senken und günstig bei Prostatavergrößerung wirken soll
– Pyrolderivate mit leberschützenden Eigenschaften,
– 21 Spurenelemente.

Wirkung

In Reformhäusern, Bioläden und auf Wochenmärkten werden die kleinen, roten Goji-Beeren immer wieder als Wundermittel zur Stärkung der Vitalkräfte, als Anti-Aging-Wunderbeere für Schönheit und Jugendlichkeit angepriesen. Je nach Ratgeber werden zwischen 5 und 20 Gramm der getrockneten Früchte täglich dafür empfohlen. Die langkettigen Zucker der Pflanze sollen immunmodulierende Wirkung haben. Das heißt, dass das Immunsystem positiv beeinflusst wird, um genau richtig auf Krankheitserreger zu reagieren, aber auch nicht zu aggressiv zu werden und damit die eigenen Abwehrzellen zu schädigen. Die weißen Blutkörperchen, die Gesundheitspolizei unseres Körpers, sollen zunehmen und die Fresszellen aktiver und effektiver werden. In der chinesischen Medizin nutzt man getrocknete Gojibeeren traditionell gegen hohen Blutdruck und Blutzucker oder bei Augenproblemen.

Ob Goji-Beeren gegen Alzheimer und Schlafstörungen helfen, was Kritiker und Befürworter meinen, findet man unter www.phytodoc.de/News
Mehr zu über 100 weiteren Heilpflanzen unter: http://www.phytodoc.de/…

Startschuss für die deutsche Erdbeersaison

Mitte Mai startet die Freilandsaison für Erdbeeren, das beliebteste Beeren-obst Deutschlands. Bis in den Oktober hinein reifen die Erdbeeren. Dies ist dank unterschiedlichster Sorten möglich, die sich nicht nur in ihrer Reifezeit, sondern auch in Form, Farbe und Geschmack unterscheiden.

Heimische Erdbeeren aus dem geschützten Anbau gibt es bereits ab April. Der diesjährigen Ernte blicken die Erzeugerorganisationen mit Zuversicht entgegen: „Der kurze Winter und der bereits recht warme Frühling verheißen einen gelungenen Saisonauftakt“, freut sich Raphael Sackmann, Geschäftsführer beim Obstgroßmarkt Mittelbaden in Oberkirch. In 2010 wurden laut AMI 157.000 Tonnen Erdbeeren erwerbstätig angebaut.

Die empfindlichen Früchte werden übrigens stets von Hand geerntet und sofort in Verkaufsschälchen gelegt. Die Anbau-Hochburgen der roten Früchte liegen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Dann folgen mit Abstand Bayern und Schleswig-Holstein. Die gesamte deutsche Produktionsfläche für Erdbeeren im Marktobstanbau beläuft sich auf 13.600 Hektar.

Tipps und Fakten rund um Erdbeeren
• Die Erdbeere ist, botanisch gesehen, keine Beere, sondern eine Sammelnuss. Das, was verzehrt wird, ist der Blütenboden, die eigentlichen Früchte sind die winzigen, leicht tiefer liegenden gelblichen Nüsschen auf der Außenhaut.
• Kaufen Sie nur voll ausgereifte Früchte ohne weiße Spitzen, denn Erdbeeren gehören zu den nichtklimakterischen Früchten und reifen daher nicht nach! Zwar wird sich ihre Farbe noch weiter intensivieren, ihr Aroma jedoch entwickelt sich nach der Ernte nicht weiter. Zudem sind unreife Beeren unangenehm hart.
• Regionale Ware wird morgens frisch gepflückt und profitiert von kurzen Transportwegen. Werfen Sie einen Blick auf die Kelchblätter und Stiele – sind diese frisch und grün, können Sie beruhigt zugreifen!
• Mit Fingerspitzengefühl: Legen Sie die Beeren im Einkaufskorb stets ganz nach oben, da sie sehr druckempfindlich sind. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden. Zuhause am besten gleich genießen (vorher kurz mit einem sanften Wasserstrahl abspülen) oder ungewaschen in das Gemüsefach des Kühlschranks stellen. Sie sollte aber nicht länger als ein bis zwei Tage aufbewahrt werden. Stiele und Blätter erst nach dem Waschen entfernen, da die Früchte sonst an Aroma verlieren.
• Die Früchte erst kurz vor dem Servieren zuckern, da sie sonst zu viel Saft ziehen und weich werden. Wenn Sie auch außerhalb der Erdbeersaison in den Genuss der aromatischen Früchte kommen wollen, frieren Sie sie einzeln auf einem Holzbrett an und packen sie dann erst in einen Gefrierbeutel. So behalten sie ihre Form und können später auch einzeln entnommen werden. Eine gute Idee ist es auch, Erdbeeren zu pürieren und das Mus einzufrieren. Es dient als leckere Grundlage für fruchtige Saucen, die im Winter so richtig gewürdigt werden!
• Vielseitig: So zahlreich wie ihre Sorten sind Erdbeeren in ihren Zubereitungsarten. Sei es pur, in Müsli, Joghurt oder Quark, als Tortenbelag oder als selbstgemachte Marmelade – sie sind immer ein Genuss. Auch als Smoothie, im Erdbeer-Milchshake oder in der klassischen Erdbeer-Bowle finden sie ihre Bestimmung. Ebenso zur Geltung kommen sie pikant in Erdbeer-Spargel-Salat, Bratensauce mit Erdbeeren und Portwein oder als lauwarme Erdbeer-Vinaigrette zum Spargel. Besonders gut harmonieren die roten Früchte mit Pfeffer, Chili, Balsamicoessig und Zitronengras. Gründe genug, in der Küche einmal Neues auszuprobieren!

Früchte mit Heilkräften
Der berühmte Botaniker Carl von Linné soll mit Erdbeeren übrigens seine Gicht geheilt haben. Dies ist dank ihres Gehalts an Salizylsäure, ein Heil-mittel gegen entzündliche Krankheiten, durchaus möglich. Des Weiteren haben die Beeren einen hohen Mineralstoffgehalt, insbesondere an Kalzium, Natrium, Kalium und Eisen. Der Naturforscher empfahl die „Königin der Beeren“ auch bei Kreislauf- und Verdauungsbeschwerden sowie Rheuma und Nierenleiden. Heute verzehrt jeder Bundesbürger etwa 3,4 Kilogramm pro Jahr – und tut dabei gleichzeitig etwas Gutes für die eigene Gesundheit. Denn Erdbeeren sind wahre Asse in Sachen Vitamin C – und übertrumpfen damit sogar Zitronen und Orangen. Außerdem enthalten sie Provitamin A, B1 und B2. Ihre sekundären Pflanzenstoffe, vor allem Flavonoide und Phenolsäuren, sollen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermindern. Ihr Gehalt an Asparaginsäure, die den Stoffwechsel anregt und so den Körper entwässert und entschlackt, ist sogar doppelt so hoch wie bei Spargel. Diese zahlreichen gesundheitsförderlichen Eigenschaften gibt es übrigens für nur 33 Kilokalorien pro 100 Gramm! Damit sind Erdbeeren wahre Fliegengewichte in Sachen Kalorien und hervorragend geeignet als Vorbereitung für die nahende Bikinisaison.

Die Königin der Beeren
Königlich ist auch die Geschichte der roten Frucht: Römische Dichter priesen bereits in der Antike ihre Vorzüge. Am Hof Ludwigs XIV. entstanden durch Kreuzung die heute bekannten Erdbeer-Varietäten. Schließlich erreichte sie Deutschland, wo sie zunächst in den berühmten Hofgärten Georg II. von Hannover angepflanzt wurde. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts begann der Erwerbsanbau, der sie schließlich in aller Munde brachte und zu dem machte, was sie heute ist: Die beliebteste Beere Deutschlands!

Kinder kochen in Berlin

Am Samstag trafen sich Mitglieder des Vereins der Köche der Hauptstadt Berlin in der Marheinekemarkthalle in Kreuzberg um gemeinsam mit Schülern zu kochen. Veranstaltet durch den Verein der Köche der Hauptstadt BERLIN war dieses Event ein gelungenes Ereignis um den Verein der Öffentlichkeit näher zu bringen.

Zusammen mit den Kindern einer Koch AG der 6. Klasse zauberten die Köche Leckereien wie z.B. Beeren- Minzcocktail mit Karamell Espuma und Balsamico Glace.

Am Ende konnten die Besucher, nachdem sie rund 500 Portionen verkostet hatten, aus einem der beiden Teams Ihren Sieger bestimmen.
R.Weichert