Totoya, Osaka (Japan)

Das habe ich noch nie gemacht: Als erstes, nachdem ich zuhause angekommen bin, habe ich nachgeguckt, ob das Restaurant wirklich zwei Michelinsterne hat: ja, hat es, seit vielen Jahren – das Essen war gut, die Bedienung sensationell

Ich gab unserem Concierge eine Liste mit Michelin-Sterne-Restaurants, die er nach Priorität reservieren sollte. Erst Platz fünf klappte. Das Zweisterne Kappo Restaurant Totoya ganz in der Nähe vom Hotel, in Osakas Amüsierviertel.

Ein Kappo ist ein Restaurant, in dem der Chef selber hinter einem Tresen steht und die Gäste ihm zugucken können.
Google Maps fand das Restaurant nicht am richtigen Platz. Da, wo wir hinsollten, war es nicht. Ich sprach eine Japanerin an, die 15 Minuten Ihrer Zeit opferte und uns zum Restaurant führte, in dem sie vorher anrief und die Chefin uns freudig vor der Tür in Empfang nahm. Die Freundlichkeit vieler Japaner ist sensationell!

Das Restaurant ist sehr klein. Kleiner Vorraum. Gastraum und Küche in einem. Links zwei Tische japanischer Art (man sitzt niedrig ohne Schuhe), rechts 6 Plätze an der Bar.
Ein Tisch war eingedeckt, der andere etwas undordentlich als Ablage benutzt. Ebenso an der Bar, wo drei Plätze eingedeckt waren und der Rest unordentlich mit etwas anderem belegt war. Das Restaurant macht einen recht alten, abgenutzten Eindruck. Gut war, dass es unter dem Tisch eine beheizte Fußmatte gab, so dass man keine kalten Füsse hatte, wie so oft in Japan.
Wie wurden an den Tisch gebeten, an dem schon für drei eingedeckt war.

Es gibt nur ein Menü, beim Hauptgericht kann man zwischen Fisch, Ente in Soja Sauce und Kobe Beef auswählen.

Wir starteten mit einer Bohne, ähnlich der Edamame, Soramaiye. Die freundliche Chefin erklärte uns – wie den ganzen Abend noch – wie was zu essen ist. Sie sprach nur sehr gebrochen Englisch. Oft zeigte sie uns Bilder in Büchern mit den Lebensmitteln.
Serviert wurde immer mit kleinen Schälchen, die auf einem lackierten Tablett, das vor uns stand, abgestellt wurden.

Der nächste Gang war interessanter. Drei kleine Nigiri, die auf und unter einem Sakurablatt lagen, ein Schälchen mit kleinen, etwas harten Tintenfischbeinen und sehr guten, zarten Stücken von einem größeren Tintenfisch (Ika/Squid). Dazu eine gute grüne Sauce. Ein guter Gang.

Der nächste Durchgang war durchwachsen. Auf einem Schälchen waren zwei Bällchen, aus Tofu, hatte ich verstanden. Das habe ich aber wohl falsch verstanden. Auf dem anderen Schälchen lagen Meeresfrüchte, die bis auf die Torigai Muschel (Vogelmuschel) etwas hart waren. Von den zwei Bällchen, die nicht Tofu waren, schmeckte das Orangefarbige sehr gut.

Danach gab es eine Suppe mit Bambus und eine Art Fischomelett. Der Bambus – eine neue Erfahrung – war ausgezeichnet, das Fischomelett okay. Die Brühe heiss.

Es folgten wieder kleine Tintenfischchen mit Kohl an einer sehr leckeren Sauce. Ein netter Gang. Dazu gab es ein Glas mit Seegras und Miso. Bei diesem Gericht erahnte ich zum ersten Mal die beiden Sterne. Simpel, aber sehr gut gemacht.

Als Hauptgang wählten wir alle drei das Kobe Beef. Leider sahen wir das Fleisch nicht vorher, noch gab es Angaben zum Fettstatus. Wir bestellten Medium rare.

Wie beim Chinesen kam das Rindfleisch auf eine „sizzling plate“ – einer Gußpfanne, auf der es noch nachbrät. Da immer einer nach dem anderen zwar liebevoll, aber auch sehr langsam, bedient wurde und ich letzter war, hatte ich statt medium rare überwiegend medium well bis done. Aber auch die anderen hatten eher Medium. Wir haben zwar alle schnell das Fleisch aus der zischenden Pfanne geholt, aber es war nicht mehr viel zu retten. Totalschaden. So etwas passiert nicht einmal Blockhaus. Die Chefin diskutierte wohl auch mit ihrem Mann, wir hörten „medium rare“ und uns war deutlich das Unbehagen anzusehen, übergartes Fleisch bekommen zu haben.
Das Hida Beef aus Gifu, das wir eine Woche vorher hatten, spielte da in einer anderen Liga.

Zu unserer Überraschung gab es nach dem Fleisch Bratreis, Pickles und Misosuppe mit Muscheln. Noch überraschender war, dass der Reis partiell angebrannt war. Jetzt waren wir doch entsetzt!

Danach bekamen wir noch ein Schälchen Reis mit Erbsen. Zum Ende gab es eine Aprikose.

Wir waren etwas ratlos. Wenig überrascht waren wir, dass niemand mehr den ganzen (Mittwoch) Abend kam. Diese Woche ist Hochsaison in Osaka wegen der Sakura Blüte. Alle anderen Restaurants waren ausgebucht.

Die Bedienung durch die Chefin war so liebvoll und familiär, dass man sich wie zuhause bei Oma fühlte. Einzig, dass Oma am Ende 480 Euro verlangte – wir hatten eine kleine Karaffe sehr guten Sake (8 Euro) und sonst nur Wasser und Tee – trübte die Atmosphäre.

Warum dieses Restaurant seit Jahren zwei Sterne hat, irritiert uns, Auskunft kann nur der Michelin geben. Wir sind aber offenbar nicht die einzigen, die irritiert sind, sonst wäre der Laden nicht so leer.

Wir hatten trotzdem einen netten Abend! Nur würden wir wohl dorthin nicht wieder gehen!

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WDR Kochen mit Martina und Moritz

Morgen im WDR Fernsehen, Samstag, 5. April 2014, 17.20 – 17.50 Uhr in HD – Kochen mit Martina und Moritz – mit Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Spanische Tapas – pfiffige Kleinigkeiten
Tapas sind jene kleinen Häppchen, die in Spanien in jeder Bar serviert werden, sobald man sich ein Glas Wein oder Sherry bestellt. Übersetzt bedeutet das Wort Tapa Deckel und genau das war es ursprünglich auch. Mit einer Scheibe Brot als Deckel auf dem Glas verhinderte man, dass was reintropfen – von den Schinken, die in einer Tapa-Bar an der Decke baumeln – oder hineinfallen konnte. Die schlichte Brotscheibe nutzte man immer mehr als Grundlage für die Oliven, die zur Bedienung auf dem Tresen standen, Chorizoscheiben oder Anchovisröllchen, die verhindern sollten, dass der Wein zu rasch in den Kopf steigt. Und daraus entwickelte man mit der Zeit immer üppigere Leckerbissen, die liebend gern zum Wein verzehrt wurden. Längst sind Tapas auch hierzulande Kult, immer reichere Anrichtungen, immer großzügigere Köstlichkeiten. Ihre schönsten Ideen für Tapas zeigen die WDR – Fernsehköche Martina und Moritz in der heutigen Sendung.

Redaktion: Klaus Brock

www.martinaundmoritz.wdr.de

GastroKOMPASS

Neue Ausgabe des Bookatable GastroKOMPASS veröffentlicht: Gäste vergeben Höchstnoten für Service und Bedienung in deutscher Gastronomie

Die deutsche Gastronomie hat aus Sicht seiner Gäste eine Leitbildfunktion für die deutsche Wirtschaft in Sachen Kundenorientierung und Service. Das ist das Ergebnis des aktuellen Bookatable GastroKOMPASS, der quartalsweise vom forsa Institut in Kooperation mit Bookatable, dem europaweit größten Restaurantführer mit Reservierungsfunktion, erhoben und nun veröffentlicht wird. Demnach bewerten 84 Prozent der Restaurantbesucher in Deutschland die Bedienung in der Gastronomie positiv. Absoluter Treiber dieser Entwicklung ist das Servicepersonal, das von mehr als der Hälfte der Gäste (52 Prozent) mit der Schulnote Eins ausgezeichnet wird. Besonders positiv in den Augen der Gäste: Aufmerksamkeit und Schnelligkeit der Kellner und Kellnerinnen – einzig hinsichtlich einer fachkundigen Beratung wird leichter Nachholbedarf gesehen. Insgesamt konnte die deutsche Gastronomie den guten GastroKOMPASS-Index von 2,0 halten – der sich aus den Bewertungen hinsichtlich Speisequalität, Preis-Leistungsverhältnis sowie Service zusammensetzt.

Gäste sind im Restaurant spendabler als üblich
Den guten Service in deutschen Restaurants wissen die Gäste durchaus großzügig zu belohnen. Im Vergleich zu ihren „normalen“ Trinkgeldgewohnheiten geben die Gastronomiegäste hier nach eigenen Angaben nämlich deutlich mehr Trinkgeld als bei anderen Anlässen. 73 Prozent gaben an, besonders viel Trinkgeld zu geben, weitere 14 Prozent greifen demnach sogar tiefer als üblich in die Taschen, um die gute Kundenorientierung im Restaurant ihrer Wahl zu belohnen. Als Hauptgrund für das höhere Trinkgeld gilt aus Sicht der Gäste die gute Bedienung (84 Prozent der Befragten) sowie die Qualität der Speisen (53 Prozent) – weniger wichtig ist offenbar der Preis des Essens (nur 27 Prozent).

Bayern greifen am tiefsten in die Tasche
Im Schnitt geben die Deutschen pro Bestellung im Restaurant 26 Euro aus. Das entspricht einer leichten Steigerung im Vergleich zur letzten GastroKOMPASS-Ausgabe aus dem Oktober 2013, als dieser Betrag noch bei 24 Euro lag. Im regionalen Vergleich lassen sich derzeit die Bayern ihren Restaurantbesuch am meisten kosten. Zudem bestätigt sich, dass Männer in jeder Altersgruppe etwas mehr ausgeben als Frauen. Weniger überraschend steigt das Bestellvolumen allgemein mit dem Haushaltseinkommen.

Gastronomen halten, was sie versprechen. Best-Noten für Preis-Leistung
Der offensichtlich gute Service hat einen positiven Einfluss auf das gefühlte Preis-Leistungsverhältnis bei den Gästen, das von 82 Prozent mit „gut“ oder „sehr gut“ bewertet wird. Schon beim Erstbesuch liegt der Zufriedenheitsgrad diesbezüglich mit 73 Prozent überaus hoch, zumal er von weiteren 18 Prozent immerhin noch mit „befriedigend“ bewertet wird. Nach dem ersten Besuch steigt die Zustimmung noch weiter an. Interessant dabei: Vor allem Gäste ab einem Alter von 60 Jahren sind besonders zufrieden. Für das Preis-Leistungsverhältnis vergeben 86 Prozent von ihnen die Noten Eins oder Zwei bei ihrem letzten Restaurantbesuch.

Pizza und Pasta gewinnen an Zustimmung
Nach wie vor gehen die Deutschen häufig auswärts essen. So kommt der Bookatable GastroKOMPASS zu dem Ergebnis, dass 90 Prozent von ihnen mindestens ein Mal im Quartal ins Restaurant gehen – 21 Prozent zwei bis drei Mal im Monat und weitere 33 Prozent alle vier Wochen. Am beliebtesten bleibt dabei das gut-bürgerliche deutsche Essen, das 41 Prozent der Befragten bevorzugen, gefolgt von der italienischen Küche, die allerdings im Vergleich zur letzten Ausgabe um vier Prozentpunkte auf 18 Prozent der Stimmen zulegen konnte. Besonders gefragt ist die deutsche Küche übrigens in Süd- und Ostdeutschland, wo der Stimmenanteil mit 45 beziehungsweise 46 Prozent deutlich über dem bundesweiten Mittelwert lag.

„Das Ergebnis des aktuellen Bookatable GastroKOMPASS ist eine echte Auszeichnung für Gastronomen in Deutschland. Denn es beweist: Das geflügelte Wort der „Servicewüste Deutschland“ trifft für die deutsche Gastronomie nicht zu. Da unsere Analyse die Meinung des Gastes widerspiegelt, besteht kein Zweifel daran, dass die Gastronomen eine echte Leitbildfunktion für andere Dienstleistungssektoren übernehmen können,“ so Christina Tachezy, Regional Director DACH bei Bookatable in Hamburg.

The spotted Pig, New York City

Eine Kneipe mit guten Essen und zivilen Preisen, wilder Bedienung und einem Michelin Stern: The Spotted Pig in Greenwich Village

Der verehrte Kollege von troisetoile machte mich auf dieses Restaurant aufmerksam. Er aß hier 2012 günstig zu Mittag. www.troisetoiles.de/2012/01/25/the-spotted-pig-saugut/ Mittlerweile haben hier die Preise recht gut angezogen. Schrieb er, das teuerste Gericht kostet 18 Dollar, so kostet jetzt schon der Hamburger 20 Euro und ein Fisch auch gerne über 30 $.

Hier sind unsere Erfahrungen.
Wir kommen Monatgs um 18 Uhr und finden problemlos einen Tisch. Man sitzt allerdings sehr unbequem und kann sich nur halb an Blumentöpfe lehnen. Es ist sehr laut, aber nicht zu laut. Unsere Bedienung, Will, könnte gut auch in einer Rockerkneipe arbeiten. Will kennt die Küche und kann auch erklären.

Wir bestellen zuerst ein Dutzend Austern und einen Rose Prosecco (den wollte meine Frau …). Der Prosecco war ausverkauft und die Austern waren solala, irgednwelche aus Long Island. Bequem war, dass die Austern schon ausgelöst waren. (36€). Leider gab es noch nicht einmal ein Tellerchen dazu, man schlürfte aus der Hand und tropfte auf das Papiertischtuch.
Dann hatten wir ein Schweineohr Salat. Das Ohr war paniert und superknusprig. Das könnte auch toll für Wiener Schnitzel klappen. Das war auf jeden Fall ein sehr guter Gang. Ameuse gab es keines. Brot auch nicht. Unsere Nachbarn fragten sehr aufdringlich nach Brot und bekamen es. Dann bestellten wir es auch. Wir bestellten nochmal 12 Austern, die aus Long Island waren jetzt alle und wir bekamen sehr viel bessere Kuchi aus British Columbia, Canada.

Wir hatten Lust auf Steak und bestellten zweimal das Skirt Steak. Es kam mit komplett zerkochten Gemüse und recht zähem Fleisch. Michelin Stern? 12-13 Punkte GM maximal. Weil wir noch hungrig waren, bestellten wir die Pommes. Die waren Klassse. Vielleicht die besten, die ich je hatte. Die waren sogar den happigen Preis von 8$ wert!
Sowieso waren ca. 2/3 der Teller die rausgingen, Hamburger mit Pommes. Nach den Pommes konnten wir das verstehen.

Zum Dessert hatten wir einen Blaubeerkuchen mit Baisereiskrem. Das war Klasse. Ebenso der Cappuccino. Weniger schön ist es, dass der Cappuccino auch auf der Untertasse war. Aber auf Nachfrage bekamen wir eine Papierservietten zum Aufwischen.

Fazit: Den Michelinstern konnten wir nicht entdecken. Ein Markus Semmler in Berlin kocht 3x so gut ohne Stern. Der Service war nett, aber wirklich nicht berühmt. Auch nicht schnell. Die Pfütze auf der Untertasse war bezeichnend. Wir werden vielleicht noch einmal wieder kommen, dann werden wir es aber so machen, wie die meisten dort: 1 Glas Bitter Bier mit Hamburger für 30 Euro zusammen (ink. Tipp und Tax) pro Person.
Wir zahlten jetzt 275 $, das war es nicht wert.
Gucken Sie sich unsere Fotos auf Facebook an:
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Schottland Gourmet Tour 2013

Fortsetzung von Teil 2 – www.gourmet-report.de/artikel/344152/Schottland-Gourmet-Tour-2013/

Ziel war in Invergarry das Glengary Castle, ein Schloss aus dem 16. Jahrhundert, wiederaufgebaut in 1866 und als Hotel in 1958 eröffnet. Offenbar wurde unser Zimmer seit dem auch nicht mehr renoviert. Beim Betreten des Hotels meinte Junior, es rieche wie in Russland und es schaue auch so aus. Ich empfand es mehr als einen Altenheimgeruch.
Unser Zimmer war groß, aber idiotisch angeordnet. Einzig ein ultraflacher TV mit deutschem SAT1 (!) passte so gar nicht in das Zimmer mit beigen Teppichboden. Alles war ansonsten alt. Man schlief unter Pferdedecken. Die fleckigen Betttücher selber waren nicht sehr gut gewaschen. Auch hier wenig Service. Beispiel Schuhputzen. Im Hotel Directory heißt es: Die Rezeption hält Schuhputzzeug für Sie an der rezeption bereit! Dabei wurden Preise wie im LHW Old Course aufgerufen. Der Blick vom Zimmer war auch sensationell schön und versöhnte. Das Schloss liegt in einem alten verwunschenem Park, direkt am Kanal, der die verschiedenen Lochs verbindet. 
Wir sind erst einmal nach Fort Augustus gefahren, um uns Loch Ness, das eigentliche Ziel unserer Reise, anzugucken. Nessie hatte gerade keine Bereitschaft, deswegen sah es aus wie alle anderen Lochs. Eigentlich etwas enttäuschend, jedoch ist die Landschaft der Highlands einmalig schön. Obwohl ich kein Freund des Nordens bin, gefällt es auch mir dort.

Wir besuchten die imposante Schleusenanlage in Fort Augustus auf Empfehlung des Tourismusamtes VISIT SCOTLAND. Die netten Damen empfahlen uns auch das LOVAT zum Essen.

Als wir dort eintrafen, war es ein simples Bistro. Ein Baby schrie am Nebentisch, die Tische waren ohne Decken. Da wir noch keinen guten Kaffee am Tag hatten, bestellte ich erst einmal zwei Cappuccini. Ein Lächeln tiefer Zufriedenheit kam in mein Gesicht. Der Kaffee war gut! Und die Karte sah vielversprechend aus. Wir bestellten einen exzellenten kleinen Salat vorab, den wir uns teilten, während Junior das Kindermenü nahm. Soup of the day war für ihn Orangecremesuppe. Er wollte nur einen kleinen Löffel abgeben, so gut schmeckte diese. Der Service hatte ausnahmsweise sogar Ahnung, war flink und engagiert. Als Hauptgericht hatte ich sehr gute Ochsenbacken, nur Semmler in Berlin macht die besser. Meine Frau hatte Lamm, Schulter und Leber. Das war ein wirklich sensationelles Gericht. Superfleisch. Nur der Fisch meines Sohnes überzeugte nicht, er war nicht ausgebacken genug. Die Reklamation interessierte aber den Service nicht wirklich. Ansonsten hatten wir hier das beste Essen auf der Tour. Und nicht besonders teuer mit 70 GBP.

Nach einem sehr old fashioned schottischen a la carte Frühstück mit Blutwurst und fadem Kaffee im alten Schloß Glengary ging es nach Glasgow, unser letzten Station. Wir fanden zuerst das Innenstadt-Hotel Fraser Suites gar nicht. Die Navigation hat es falsch verortet und das Hotel selber war sehr dezent mit zwei kleinen A4 Schildern aussen schwer als Hotel zu erkennen. Niemand kannte es in der Umgebung! „It does not sound familiar to me,“ meinte der nette Polizist, der uns dann in eine ganz falsche Richtung schickte. Nach dem wir im Hotel anriefen und nachfragten, erklärte man uns den Weg. Es ist direkt neben dem Q Parkhaus. Leider gibt es keine Hilfe mit dem Gepäck. Unser Apartment war klein aber kuschelig im ersten Stock, etwas dunkel und fast schon im Parkhaus gelegen. Und sehr kalt. Und wurde nicht warm. Das Fenster war defekt. Wir mussten dann das Zimmer wechseln und sind in die 4. Etage in ein deutlich größeres Apartment in gleicher Kategorie gezogen. Gut, das unser Gepäck Rollen hat. In diesem schön möblierten Apartment gab es eine gut ausgestattete Küche, aber keinen Esstisch. Und auch nur 2 Stühle. Und es war etwas schmuddelig. Meine Frau trat in eine Glasscherbe. Offenbar wird nicht gut genug gesaugt.

Nach dem wir uns Glasgow anschauten, besuchten wir zum Essen das Rogano, ein Fischrestaurant seit 1932 in der Innenstadt. Hier war die Bedienung auch eine absolut ahnungslose Tellerträgerin. 15 Euro für ein Gläschen Champagner verlangen, aber Null Ahnung von nichts. Für uns befremdlich. Der Perrier-Jouët wurde in gigantisch dicken Sektgläser serviert. Von der Haptik dachte man an Kaffeebecher. Es gab zwei Ameuse Bouche, die die Bedienung uns mit „etwas mit Fisch“ beschrieb. Wir hatten dann schottische und irische Austern als Vorspeise, sowie einen Haggis. Die Bedienung brachte alles zusammen 🙁 Für Junior bestellten wir einen sehr ordentlichen Fisch aus der Pfanne, selber aßen wir nach den guten Erfahrungen mit der Jakobsmuschel in St. Andrews Schweinebauch und Scallops. Mein Bauch war fett und zäh, der der Gattin perfekt. Es war wie im richtigen Leben. Die Scallops waren zu lange gegart und kamen nicht an die Handgefischten aus Skye ran. Sie schmeckten eher wie TK Ware. Es war trotzdem noch okay, nur nicht berühmt. 12,5 % Trinkgeld wird zwangsweise auf die Rechnung addiert, die sich auf 125 GBP belief. Speziell das Trinkgel war schmerzhaft, weil ungerechtfertigt.

Übrigens machen die meisten Geschäfte selbst in Großstädten oft schon um 17 Uhr zu! Einige Kaufhäuser haben bis 19 Uhr geöffnet, Lebensmittelmärkte oft durchgehend.

Als wir Freitag abends nach Hause liefen, dachten wir, wir wären in einer RTL2 Show. Die Mädels machten sich ausgehfein. Das bedeutete 500 Gramm Schminke im Gesicht, hochhackige Schuhe, einen etwas breiteren Gürtel, der die Scham gerade bedeckte, oft keine Strumpfhosen (es war 5 °C), ein halbtransparentes T-Shirt, BH. Haare zum Dutt. Etwas fülligere junge Damen hatten sehr oft elastische, dünne Hosen, die wie eine zweite Haut waren. Da drin wabbelte dann das Fett hin und her. YSWYG (You see what you get). Originell. Vor jedem Pub waren mindestens vier Rausschmeisser. Hier geht es bestimmt ab.

Am nächsten Morgen sind wir eine Stunde zu spät aufgestanden, da der Radiowecker des Hotels noch auf Winterzeit war (6 Tage danach). Es startete ein Telefonterror von der Rezeption, dass wir um 11 Uhr Check out das Zimmer verlassen müssten. Wir einigten uns dann im 4. Gespräch auf 12 Uhr. Man wollte uns sogar jetzt beim Gepäck helfen.

Insgesamt ist Schottland ein wahrhaft schönes, sehr großes Reiseland. Etwas unbequem mit seinen engen Straßen und dem schlechtem Service. Aber die Freundlichkeit der Menschen und die Schönheit der Natur entschädigt vollständig. Wir werden wieder nach Schottland fahren!

Fotos auf www.facebook.com/gourmetreport : www.facebook.com/media/set/?set=a.10151444817998124.1073741830.168996673123&type=3

Haben Sie schon den ersten Teil gelesen? www.gourmet-report.de/artikel/344151/Schottland-Gourmet-Tour-2013/

Hotel Seven, Paris

Für wenig Geld kommt man nach Paris, hin- und zurück oft gerade mal für 99 Euro. Laut Fluggesellschaften sind das dann auch nur Steuern und Gebühren – Aber wo wohnt man in Paris gut und günstig?

Für Familien mit Kind(ern) wird es schwer. Ein Doppelzimmer ist fast immer so klein, dass kein Zustellbett reinpasst und wenn, dann kann man sich im Zimmer nicht mehr bewegen. Das Zustellbett kostet in der Regel über 50 Euro. Also Paris mit einem Kind ist unpraktisch und teuer. Bei zwei Kindern muss man 2 DZ nehmen. Mit Verbindungstüren gibt es oft einen 20 % Aufpreis.

Wir wohnten zuerst in einer wahren Bruchbude im 9. Arrondissement, das ironischerweise den Namen NEWHOTEL Opera hatte. Für ein Dreibettzimmer zahlten wir jedoch auch nur 130 Euro ohne Frühstück (12 p.P.). Das Zimmer war so klein, dunkel und häßlich, man konnte sich kaum bewegen. Allerdings gab es einen Block weiter eine fantastische Bäckerei, Rudolphe Landemaine, in der Rue Clichy.
Dann verlies uns unser Sohn Richtung Großeltern, so dass wir in ein Doppelzimmer umziehen und Paris zu zweit geniessen konnten. In der New York Times las ich über das Design Hotel Seven. Laut Eigenwerbung im Herzen des Quartier Latins. Ich buchte für 400 Euro das „schwebende Bett und Bad“ Zimmer statt 500 (Hotel Webseite) via Neckermann, sogar inkl. Frühstück (18.- p.P.) Pro Nacht. Ein stolzer Preis für ein 4 Sternehaus. Das Hotel ist ziemlich weit weg von der Metro udn liegt ausserhalb von allem.
Das Hotel war unsympathisch im ersten Moment. Wir kamen um 12.00 Uhr mit Junior. Der Rezeptionist meinte, wir können erst um 16 Uhr einchecken. Keine Diskussion half. So liessen wir unser Gepäck dort, es stand einfach an der Rezeption, nicht wirklich beaufsichtigt. Nach 20 Minuten fragte ich nochmal nach, da sagte mir die Dame die da war, das Zimmer sei fertig ….
Was soll man davon halten?

Man schickte uns in Zimmer 405. Als ich die Tür öffnete, kam mir ein Schwall stark parfümierter Luft entgegen. Es roch schlimmer als im Puff! Zumindest wie ich mir das vorstelle, wie es im Puff riechen würde.
Das Zimmer selber hat was. Ein schwebendes Bett, Acrylmöbel. Blaue Beleuchtung, Sternehimmel. Muss man gesehen haben. Gucken Sie sich die Fotos auf der Webseite an: www.booking.com/hotel/fr/seven.de.html?aid=341745

Allerdings darf man nicht genauer hingucken. Auf der Toilette gibt es eine tolle Leselampe, schwenkt man diese in Richtung Wand, sieht man alle nie gewaschenen Urinstreifen und zwei Abdrücke einer Hand. Ich will gar nicht wissen, was die Abdrücke machte. Als ich mich beschwerte und um Säuberung bat, wurde mir erklärt, das seien Putzstreifen … Ich putze dann mal nach. Igittt.
Das erwartet man nicht von einem Haus, das 600 Euro die Nacht verlangt!

Leider ist das Zimmer nicht funktional. Der Schrank ist viel zu klein für unsere Garderobe, einen Schreibtisch gibt es nicht. Die Badewanne ist rund, dadrin beim Duschen zu stehen kommt einer Yoga-Übung nahe, die glibschige Desigerdusche verdreht sich mit Gewalt, so das man das ganze Zimmer duscht. Sehr gut sind die schallisolierten Fenster.

Insgesamt ist das Haus sehr schlampig geführt. Das bis auf das Rührei hochwertige Frühstücksbüffet wird nur von der grantigen Bedienung prompt aufgefüllt, die farbige Bedienung füllt nur auf, wenn sie Lust hat. Die Putzfrau nimmt die Seife, vergisst aber neue Aufzufüllen. Ebenso Tissues und Toilettenpapier. Das Bett stopft sie so blöd unter die Matratze, das man es danach selber wieder beziehen muss, wenn man unter die Bettdecke schlüpft. Der Wecker zeigt eine falsche Zeit, die Uhr im Fahrstuhl auch. Beim Frühstück kann man sich die Liste aller Gäste mit Zimmernummer angucken, falls man mal jemanden besuchen möchte …

Es gibt kein Hotel Directory, man muss alles erfragen. Man weiß auch nicht, wie man die Rezeption telefonisch erreichen kann (9 wählen). Essenzeiten und wo es Essen gibt, erfragt man telefonisch. Sehr lästig. Es gibt auch keinen Block oder Stift im Zimmer.

Der Fernseher – ohne deutsche Programme – hat ein exzellentes Bild.

Um 9.30 Uhr wird auf dem Flur die Musik laut gemacht, so dass wir immer davon aufwachten. So waren wir zumindest pünktlich beim Frühstück!
Obwohl ich darum bat, das Zimmer nicht mehr zu parfümieren, wurde es trotzdem wieder parfümiert.

Fazit: Gehen Sie hier mit Ihrer Liebsten eine oder zwei Nächte hin. Probieren Sie früh zu buchen, da gibt es oft das Zimmer für unter 180 Euro. Sollten Sie aber ein sauberes, funktionales und gut funktionierendes Hotel erwarten, buchen Sie lieber das Hyatt.

Schlemmer Atlas App

Die Schlemmer Atlas iPhone App schafft es auf Anhieb in die Top25 des App Store in der Kategorie „Essen und Trinken“. Damit ist die App der bestplatzierte Restaurantführer im App Store. Die in der letzten Woche eingeführte Kategorie umfasst derzeit rund 2800 kostenpflichtige und 4000 kostenlose Programme. Bisher waren entsprechende Apps in der Rubrik „Lifestyle“ gelistet.

Der Schlemmer Atlas ist der praktische Begleiter durch die Gastronomielandschaft in Deutschland und seinen Nachbarländern. Vom kleinen Restaurant über gutbürgerliche Gasthäuser bis hin zu bekannten Gourmettempeln bietet die App Zugang zu über 4.000 Restaurants. Geprüfte Informationen, vielfach mit Fotos, und ein transparentes Bewertungssystem erleichtern das Finden des passenden Restaurants.

Die einfache Bedienung der App und die zahlreichen Verknüpfungen zu anderen Funktionen des iPhone wie E-Mail, Telefon zur Tischreservierung oder Kontakte machen den Schlemmer Atlas zu einem unverzichtbaren Wegweiser und ständigen Begleiter.

Die Schlemmer Atlas App gibt es aktuell für iPhone, iPod touch und iPad ab iOS Version 3.1.3 und für Android Geräte ab Version 2.1 kostenlos im App Store bzw. Android Market

Neue Restaurant-Plattform

gastroshot.de stellt die Wohlfühl-Atmosphäre innerhalb eines Restaurants in den Mittelpunkt und zeigt es mit einem einzigen hochauflösenden Foto

Viel Zeit fließt in die Auswahl des richtigen Restaurants. Gerade in fremden Städten stehen wir oftmals auf dem Schlauch, so suchen wir Locations nach unserem Geschmack. Dank des Internets bieten viele Plattformen oftmals Antworten auf unsere Frage nach dem „Wohin?“ – Doch keine löst diese Frage so gut wie gastroshot.de, das neue Portal der Premium-Restaurants.

In Zeiten, in denen Produktivität wichtiger als Glück und Erfolg mitreißender als Gaumenfreuden sind, entwickelten die Fohs & Jütte GbR eine Plattform, die auf das Wesentliche des Lebens deutet: Den Genuss.

Auf gastroshot.de zeigen sich ausschließlich Premium-Restaurants, die mit atemberaubendem Bildmaterial ihre Räumlichkeiten zu präsentieren wissen. Denn schließlich zählt der erste Eindruck.

Für den Besucher ist die Bedienung einfach: Das Projekt startete zunächst in den zehn größten deutschen Städten Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, Düsseldorf, Dortmund, Essen und Bremen. Derzeit wird die Plattform, welche mit 750 Restaurants startete, örtlich erweitert.

Anhand einer einfachen Bedienung gelangt der Besucher so von Restaurant zu Restaurant und kann in Stadtteilen oder Städten stöbern. Atemberaubende Fotos gehen so mit den wichtigsten Informationen des Restaurants einher: Denn der wahrhaftige Besuch ist der, der sich durch Geschmack und eine unbeschreibliche Wohlfühl-Atmosphäre auszeichnet.

Unbeschreiblich, so die Philosophie von gastroshot.de, die Seite, auf der sich Restaurants nur mit einem Foto präsentieren. Denn: Der erste Eindruck zählt.
www.gastroshot.de

Die aktuelle Studie Bäckerei-Ketten 2012

Coffee to go und Selbstbedienung für den eiligen
Kunden oder nette Café-Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt – Bäckereien
haben sich den Bedürfnissen der Konsumenten angepasst. Doch wo ist das Angebot
vielfältig und schmackhaft? Und wo sind Mitarbeiter freundlich und kompetent?
Das Deutsche Institut für Service-Qualität wollte es genau wissen und untersuchte
jetzt 17 große Bäckerei-Ketten mit und ohne Bedienung anhand von 170 verdeckten
Testbesuchen.

Im Durchschnitt erzielte die Branche ein gutes Qualitätsurteil. Die Anbieter
mit Selbstbedienung (SB) schnitten jedoch in fast allen Teilbereichen schlechter
ab als die traditionellen Bäckereien und zeigten nur eine befriedigende Leistung.
Vor allem in Bezug auf die Kompetenz der Mitarbeiter sowie die Schmackhaftigkeit
und Qualität der Speisen waren die klassischen Bäckerei-Ketten klar führend.
„In punkto Schnelligkeit hoben sich die SB-Bäckereien positiv hervor“, kommentiert
Markus Hamer, Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts.

Insgesamt zeichneten sich die Mitarbeiter durch Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft
aus. „In 84 Prozent der Filialen ließen die Angestellten ihren Kunden bei
der Bestellung genügend Zeit“, so Hamer. Im Umgang mit Beschwerden bestand
allerdings Verbesserungspotenzial. Gut 40 Prozent der Reaktionen auf vorgebrachte
Ärgernisse waren nicht professionell genug, lediglich in 54 Prozent der Fälle
erfolgte eine Entschuldigung durch die Mitarbeiter.

Defizite zeigten die Bäckerei-Ketten auch hinsichtlich der Beratungskompetenz
und des Angebots an speziellen Backwaren. Nur bei 71 Prozent der Besuche
beantworteten die Angestellten alle Fragen vollständig. Vor allem zu Themen
wie Laktose- oder Kaloriengehalt der Backprodukte waren die Mitarbeiter weniger
gut informiert. Insgesamt boten die Ketten zwar eine sehr große Vielfalt
an klassischen Backwaren wie Brote, Brötchen oder süße Teilchen. Spezielle
Angebote wie Bio- oder Diätprodukte standen allerdings in den seltensten
Fällen zur Auswahl.

Testsieger wurde Stadtbäckerei Junge. Der norddeutsche Bäcker erzielte in
allen analysierten Teilbereichen ein sehr gutes Ergebnis. Nicht nur das Angebot
überzeugte durch sehr schmackhafte und vielfältige Backwaren, die Mitarbeiter
zeigten sich am freundlichsten und kompetentesten. Emil Reimann auf Rang
zwei überzeugte durch das qualitativ hochwertige Umfeld sowie die kommunikationsstarken
Mitarbeiter. K&U Bäckerei punktete durch kurze Wartezeiten und gut informierte
Angestellte. Back-Factory war die beste SB-Bäckerei und bestach durch die
kürzesten Wartezeiten im Test.

Insgesamt wurden zwölf Bäckereien mit Bedienung und fünf SB-Bäckereien untersucht.
Jedes Unternehmen wurde zehn Mal von Testern in verschiedenen Städten und
Filialen verdeckt besucht. Im Fokus der Analyse standen die Gestaltung und
die Sauberkeit der Räumlichkeiten, die Angebotsbreite, die Kompetenz und
Freundlichkeit der Mitarbeiter sowie die Warte- und Öffnungszeiten.

Das Deutsche Institut für Service-Qualität prüft unabhängig anhand von mehrdimensionalen
Analysen die Dienstleistungsqualität von Unternehmen und Branchen. Dem Verbraucher
liefert das Institut bedeutende Anhaltspunkte für Kaufentscheidungen. Unternehmen
gewinnen wertvolle Informationen für ihr Qualitätsmanagement.

COA – Asian Feelgood Food

Angeschimmelte Eßstäbchen, kaltes Dim Sum

Wir hatten am Sonntag Mittag in der Bremer Innenstadt Hunger und da alles zu war, sind wir in das neue Restaurant Concept COA gegangen.
Um es vorweg zunehmen, es war ein Desaster! Es war dort laut wie in einer Disco, auch auf Bitten wurde die Musik nicht runtergedreht.
Wir bestellten einen Ingwer Eistea, der sich als überzuckertes Getränk herausstellte. Statt mit Kohlensäure bekam ich ein Wasser ohne Kohlensäure.

Zu essen bestellten wir erst einmal Dim Sum, einmal mit Garnelen und einmal Garnelen/Schweinefleisch gemischt. Jeweils 4 Stück, sehr klein für 4 Euro. Nach 7 Minuten kamen die Speisen. Die Garnelen Dim Sum fielen bereits auseinander, die anderen waren teilweise eiskalt.
Die Bedienung meinte, die seien nicht hausgemacht und werden nur gedämpft.

Geschmacklich waren die Dim Sum mittelprächtig, jedoch auf der Grund der Temperatur, bzw weil sie zerfallen waren, kaum essbar.
Auf Beschwerde erklärte die Bedienung, „es sei halt Geschmacksfrage“. Allen anderen schmecke es.
Wir zahlten und gingen woanders essen. CR