Gitschberg Jochtal

Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Abendessen wie ein Bettelmann besagt eine alte Volksweisheit. Von wem diese stammt, kann man nicht mehr rekonstruieren, eines ist jedoch gewiss: das Frühstück in Gitschberg Jochtal hat einen sehr hohen Stellenwert. Und zwar nicht von ungefähr: Brot, Butter, Milch und Käse haben eine jahrhundertealte Tradition in der Region. So vielfältig wie Gitschberg Jochtal selbst sind nämlich auch die hier produzierten Käse. Die frischen Gräser und Kräuter auf den Almen, die namensgebend für die Region sind, sichern die ausgezeichnete Qualität der Kuh- und Ziegenmilch als ideales Ausgangsprodukt für die regionalen Spezialitäten. „Milchgoldschmid“ Hansi Baumgartner, ein gebürtiger Eisacktaler, veredelt als erster Käse-Affineur Südtirols die Käse der Region zu Kostbarkeiten. Ähnlich komplex wie der Geschmack eines Weines, hängt der besondere Geschmack beim Käse von vielfältigen Einflussfaktoren wie Tierrassen, Bodenbeschaffenheit, Wetterumschwüngen, Säurekulturen oder auch Temperatur und Feuchtigkeit beim Reifen ab. Baumgartner lässt seine verschiedenen Käsesorten zudem nach der Veredelung in einem alten Militärbunker oberhalb von Mühlbach im Eisacktal reifen. Das Ergebnis schmeckt besonders gut zu einem traditionellen „Pusterer Breatl“, einem aromatischen Roggenbrot.

Auch das Mittagessen verspricht wahre Gaumenfreuden. Auf der Rastnerhütte auf der Rodenecker – Lüsner Alm treffen sich Montagabend Tradition und Kulinarik in Form eines typischen Südtiroler Gerichts: dem Knödel. Neben traditionellen Rezepten wie Kaspress- und Speckknödel stehen auch mal Außergewöhnlichkeiten wie Schwarzpolentaknödel auf der Speisekarte der Rastnerhütte. Aber auch für ihre deftigen Südtiroler Jausen, sogenannte Brettlmarenden und über die Maßen köstlichen Strudelvariationen ist die Region Gitschberg Jochtal bekannt, am besten man lässt sich in vielzähligen Hütten und Almen überraschen. In der Großberghütte in Vals wiederum wartet der Wirt am Freitag- und Samstagabend Südtiroler Spezialitäten auf: selbstgemachte „Tirtlan“, ein traditionelles Schmalzgebäck gefüllt mit Ricotta und Spinat oder Kraut und Erdäpfelblattlan. Letzteres kann man auch als Kartoffelteig-Plätzchen bezeichnen, die mit Kraut serviert werden.

Für das Abendessen findet man im kleinen Örtchen Vintl in Gitschberg Jochtal ein ganz besonderes Juwel: hier führt das Ehepaar Wolfgang und Helena Kerschbaumer mit viel Leidenschaft, Kreativität und einem Auge fürs Detail eines der kleinsten Gourmetrestaurant Südtirols. Im „La Passion“ werden Delikatessen in einer urigen Bauernstube aus dem 16. Jahrhundert kredenzt. Regional, saisonal und traditionell ist die Devise nach der Wolfgang Kerschbaumer kocht während sich Helena um den Service und die Weinauswahl kümmert. Typische Gerichte aus der Region werden geschickt veredelt, modernisiert und mit der persönlichen Note des Küchenchefs versehen. Ein perfekter Ort um sich von der regionalen Genussvielfalt verführen zu lassen und die besonders feinen Speisen zu verkosten, die dieses Gebiet zu einer kulinarischen Einzigartigkeit machen. Ein „Absacker“ zum Schluss schmeckt nach einem fulminanten Abendmahl besonders gut. Vor allem, wenn es ein Südtiroler Schnaps direkt aus einer der regionalen Destillen ist. Vielleicht geht sich dann ja noch ein köstlich dampfender Kaiserschmarren aus – mit frischer Milch aus der Region. Oder ein Stück hochwertigen Ziegenkäse, eine weitere Spezialität aus Gitschberg Jochtal, die Käserei in der Hofschenke Wieserhof in Pfunders kann man jeden Mittwoch besichtigen. Käse schließt ja bekanntlich den Magen…

www.gitschberg-jochtal.com/de/winterurlaub/winterurlaub.html

Wolfgang und Helena Kerschbaumer

In der Ski- und Almenregion Gitschberg Jochtal wird aus dem Naturprodukt Milch so manche exquisite Köstlichkeit gezaubert. Veredelter Käse, originelle Knödelgerichte oder auch Sternerestaurants in Miniaturgröße prägen das Geschmackserlebnis in Gitschberg Jochtal. Doch erst die Leidenschaft der Menschen hinter diesen Köstlichkeiten macht die vielfältigen Genussmomente möglich.

Neben dem abwechslungsreichen Sport- und Freizeitangebot in der Ski- und Almenregion Gitschberg Jochtal gibt es auch für Food Hunter und Co. hier am Schnittpunkt vom Eisack- und Pustertal einiges zu entdecken. Ob kleine, aber feine Restaurants, besondere regionale Delikatessen, die es nur hier gibt oder auch unkonventionelle Bauern, die ihre ganz eigene Vorstellung von Landwirtschaft haben und auch leben, gibt es hier rund um den Gitschberg für Genussliebhaber und Gourmets Schmackhaftes zu entdecken.

Käse aus dem Bunker
Duftende Blumen, Sonnenschein und Kuhglockengeläut auf Almwiesen. Dunkelheit, Kälte, der Geruch von Moder im Inneren eines Bunkers aus dem zweiten Weltkrieg. Zwei Orte, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Der gebürtige Eisacktaler Hansi Baumgartner hat diese ungleichen Orte dennoch zu einer unglaublichen Synergie verbunden. Der gelernte Spitzenkoch und Restaurantbesitzer tauschte 1995 seine Haube gegen das Käsemesser. Als erster Käse-Affineuer Südtirols hat er sich der Veredelung von Käse, die ursprünglich der Konservierung diente, verschrieben – und das in ungeahnt kreativer Weise.
Den Käse bezieht der „Milchgoldschmid“, wie Baumgartner auch genannt wird, von 55 handverlesenen Käselieferanten, zum Großteil von kleinen Südtiroler Hofsennereien und Almen aus Gitschberg Jochtal. Aber auch findig Ausgesuchtes aus Holland, Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz wird von Baumgartner geschickt kultiviert.

Wichtig ist, dass das Ausgangsprodukt stimmt. Ähnlich komplex wie der Geschmack eines Weines, hängt das „Mmh“ beim Käse von vielfältigen Einflussfaktoren wie Tierrassen, Bodenbeschaffenheit, Wetterumschwüngen, Säurekulturen oder auch Temperatur und Feuchtigkeit beim Reifen ab. So vielfältig wie die Region Gitschberg Jochtal selbst, sind auch die hier produzierten Käse. Die frischen Gräser und Kräuter auf den Almen, die namensgebend für die Region sind, sichern die ausgezeichnete Qualität der Milch als ideales Ausgangsprodukt für die regionalen Spezialitäten. Die gesammelten Kostbarkeiten lagert Baumgartner in einem alten Militärbunker oberhalb von Mühlbach im Eisacktal. Die im Inneren herrschende Kälte und Feuchtigkeit sind der ideale Nährboden für Mikroorgansimen und Sporen, die den Käse reifen lassen. Nach der täglichen Zuwendung – die Laibe werden gewendet, gebürstet, gar gestreichelt – kommen sie nach Vahrn bei Brixen in Baumgartners Betrieb „Degust“. Kuh- und Ziegenkäse gehen hier aufregende Verbindung mit Rosenmuskateller, der aus Südtirol stämmigen Rotweinsorte Lagrein, heimischen Kräutern, Asche, Schüttelbrotkrumen oder auch frischen Meeresalgen ein. Die erlesenen Molkereiprodukte, darunter allein 200 unterschiedliche Käsesorten, werden an Restaurants und Feinkostläden in aller Welt geliefert, können hier aber auch verköstigt und gekauft werden.

In der Höhe schmeckt es am besten
Ein weiterer Feinschmeckertreff führt auf die Fane Alm hinauf, dem wohl schönsten Almendorf Südtirols. Hier warten ungeahnte Variationen eines typischen Südtiroler Gerichts. Denn die Kreativität der Knödelqueen Martha Gatterer kennt beinahe keine Grenzen. Von traditionellen Rezepten wie Kaspress- oder Marillenknödel steht auch Außergewöhnliches wie Schwarzplenten-, Mangold- oder Brennnesselknödel auf der Speisekarte der Gattererhütte. Gekocht wird auf einem alten Herd, der noch mit Feuer betrieben wird. Darauf wird auch der locker-luftige Kaiserschmarren gebacken, die zweite Spezialität der Gattererhütte. Grundzutat für Knödel und Kaiserschmarren ist auch hier die frische Milch, direkt von den Kühen der Fane Alm – neben dem Können von Martha wohl das Geheimnis hinter dem verführerischen Geschmack der dampfenden Speisen.
Einige der spannendsten Knödelgerichte von Martha finden sich im Buch „Südtiroler Weiberwirtschaft. Refugien für Leib und Seele“. Dreißig prägende, starke Wirtinnen aus Südtirol, zu denen auch Martha zählt, stellen darin ihre Lieblingsrezepte vor. Ab Ende April 2015 bewirtschaftet die Gattererhütte wieder hungrige Wanderer. Dann heißt es jeden Mittwoch: Knödeltag!

Bauernstube mit Stern
Ein kleines Juwel des guten Geschmacks findet sich im unscheinbaren Ort Vintl. Hier führt das Ehepaar Wolfgang und Helena Kerschbaumer mit viel Leidenschaft, Ideenreichtum und Liebe zum Detail das wohl kleinste Michelin-Sternerestaurant Südtirols. Im „La Passion“ werden Delikatessen in einer typischen Bauernstube aus dem 16. Jahrhundert kredenzt. Regional, saisonal und traditionell ist die Devise, nach der Wolfgang Kerschbaumer kocht, während sich Helena um den Service und die Weinauswahl kümmert. Typische Gerichte aus der Region werden geschickt veredelt, modernisiert und mit der persönlichen Note des Küchenchefs versehen. Zudem kommen viele Ausgangsprodukte direkt aus der Umgebung, unter anderem auch von Milchgoldschmied Hansi Baumgartner. So wundert es nicht, dass die Karte je nach Jahreszeit und Angebot variieren kann. Doch eines ist immer sicher: Lukullische Höhenflüge sind im „La Passion“ garantiert. Dies alles überzeugt nicht nur die Michelin-Kritiker, sondern auch die Tester von Gault Millau. Neben einem Stern schmücken zwei Hauben (15 Punkte) den Vorzeigebetrieb in der Ski- und Almenregion Gitschberg Jochtal.

Exotisches vom Almacker
Zurück zum Bunker Baumgartners. Denn nur wenige Kilometer davon entfernt kann man eine für Südtirol ungewöhnliche Pflanze entdecken, die seit kurzem hier angebaut wird. Die Rede ist von der Südtiroler Bergartischocke, die in Rodeneck von Robert Amort kultiviert wird. Die herkömmliche Sorte wächst ursprünglich in wärmeren Anbaugebieten wie Südfrankreich oder Kalifornien, hat aber nach einer dreijährigen Experimentierphase auch in der Region Gitschberg Jochtal Einzug gehalten. Die regionale Variante der Artischocke besticht durch ihren nussigen Geschmack und steht auf den Speisekarten der lokalen Gourmetrestaurants, wird aber auch nach Österreich und Deutschland geliefert.

Ob man sich nun für originelle Käse- und Knödelkreationen, verlockende Süßspeisen oder die kleine, aber feine Gourmetküche interessiert – in der Ski- und Almenregion warten Orte, die die Geschmacksvielfalt Südtirols hochleben lassen und die kein Feinschmecker verpassen sollte.

www.gitschberg-jochtal.com

Genussfestival Südtirol

Vom 24. – 26. Mai 2013 wird die Bozner Innenstadt zu Südtirols Visitenkarte für Qualität, Vielfalt und Genuss – Unter dem Motto „Mit allen Sinnen genießen“ präsentieren sich zum zweiten Mal die regionalen Qualitätsprodukte – mit Nelson Müller, Anna Matscher, Jörg Trafoier und Karl Baumgartner

Drei Tage lang können sich die Besucher durch Bozen treiben lassen: vom Erlebnisparcours der typischen Südtiroler Produkte entlang der Genussmeile über die eigens angelegte und mit echten Apfelbäumen bepflanzte Apfelwiese, durch die Speckwelt (die über den Einsatz dieser Spezialität in der traditionellen und modernen Südtiroler Küche informiert) bis zu den Kochshows auf dem Waltherplatz und den interaktiven Kochkursen mit Südtiroler Sterneköchen.

Höhepunkt des Festivals ist die große Livekochshow. Moderator Nelson Müller, bekannt aus den ZDF-Sendungen „Lanz kocht!“ und „Die Küchenschlacht“, Sternekoch und Soulsänger führt durch die Show und erläutert, was Südtirols Spitzenköche wie Anna Matscher, Jörg Trafoier oder Karl Baumgartner vor den Augen der Zuschauer zubereiten. Christina Fischer, die Weinexpertin aus dem VOX „Kochduell“, ergänzt diese Sternegerichte mit den passenden Südtiroler Weinen. Probieren darf man dann direkt nebenan: Im Genussrestaurant kocht Herbert Hintner, Sternekoch des Restaurants „Zur Rose“ in Eppan, alle Gerichte für das Publikum nach.

Weinliebhaber treffen auf der Bozner Weinkost auf neue und bekannte Tropfen – sei es beim internationalen Gewürztraminersymposium in Tramin oder auf der legendären Wineparty im Parkhotel Laurin. Neu in diesem Jahr ist die Verkostung „3×3“: Drei Kellereien präsentieren jeweils drei Jahrgänge eines Weins im historischen Kellergewölbe des Merkantilmuseums.

Auf dem Genusssymposium befassen sich international anerkannte Experten mit dem Thema „Lebensmittelsicherheit & Vertrauen“. Sie geben Antworten auf die Frage, wie Verbraucher für die neuen Mehrwerte Sicherheit und Regionalität im internationalen Lebensmittelhandel sensibilisiert werden können.

Beim ersten Genussfestival Südtirol 2011 überzeugten sich rund 80.000 Besucher aus erster Hand von der Vielfalt und Qualität der regionalen Produkte. Die Veranstaltung findet alle zwei Jahre statt. Nähere Informationen und ein detailliertes Programm unter www.genussfestival.it

Das passende Angebot für Gäste, die das Genussfestival vor Ort hautnah miterleben möchten, bieten z. B. das Parkhotel Laurin, ein Jugendstilhaus mit ausgezeichnetem Restaurant und der edlen Laurin Bar, und das Hotel Greif, ein Palazzo aus dem 16. Jahrhundert mit 33 künstlerisch gestalteten Zimmern und Suiten.
Das Paket umfasst jeweils drei Übernachtungen mit Frühstück (inkl. eines Sektfrühstücks am 26. Mai im Laurin), Eintritt zur Weinparty am 24. Mai im Laurin sowie zur Weinkost im Merkantilgebäude und im Laurin. Im Doppelzimmer des Parkhotels Laurin kostet das Paket ab 271 Euro pro Person und im Hotel Greif im Doppelzimmer Standard ab 300 Euro pro Person.
Weitere Informationen und Buchung unter www.laurin.it und www.greif.it

Markus Baumgartner, Fabio Cucchelli und Felice Lo Basso

In Südtirol wurden 17 Restaurants aktuell mit 20 Michelin-Sterne ausgezeichnet

Die Gastronomen in Südtirol haben erneut unter Beweis gestellt, dass sie zur absoluten Spitze in der Welt gehören. In den bekannten Gourmetführers „Guide Michelin“ wurde gleich drei neue Restaurants aus Südtirol aufgenommen. Unter allen Regionen in Italien erhält Südtirol dieses Jahr die höchste Zahl an gastronomischen Auszeichnungen: 17 Restaurants wurden aktuell mit 20 Michelin-Sterne ausgezeichnet. Ein Restaurant wurde vom vom Gault Millau Südtirol erstmals mit der Höchstnote vier Hauben ausgezeichnet. Mit insgesamt 96 Hauben hat der Feinschmeckerführer über 60 Restaurants gekrönt. Der bekannte italienische Weinführer „Vini d“Italia“ von Gambero Rosso belohnt 25 Südtiroler Weine mit der Auszeichnung „Drei Gläser“.

Neben der Johannesstube im Hotel Engel in Welschnofen mit Chefkoch Markus Baumgartner, haben das La Siriola in St. Kassian mit seinem neuen Chefkoch Fabio Cucchelli, das Alpenroyal Gourmet in Wolkenstein mit Felice Lo Basso und elf weitere Restaurants Einzug in den Gourmet Olymp des „Guide Michelin“ gehalten. „Sehr erfreulich finde ich, dass Küchenchef Gerhard Wieser (Hotel Castel – Trenkerstube) in Dorf Tirol, Norbert Niederkofler (Hotel Rosa Alpina – St. Hubertus ) in St. Kassian und Martin Obermarzoner mit seinem Restaurant Jasmin in Klausen mit jeweils zwei Sternen am Erfolg im Vorjahr anknüpfen konnten“, so Alexander Saam, vom Reisemagazin www.berge-exclusiv.de Im Verhältnis zu seinen Einwohnern besticht Südtirol mit einer außergewöhnlich hohen Anzahl an Sternen.

Vier Hauben, die höchste Note des Gault Millau Südtirol ging erstmals an Norbert Niederkofler, der im St. Hubertus in St. Kassian alpine und mediterrane Vorzüge vereint. An die Trenkerstube in Dorf Tirol, die Gourmetstube Einhorn in Mauls, das Jasmin in Klausen und das Schöneck in Pfalzen gingen jeweils drei Hauben. Mit zwei Hauben im „Gault Millau Südtirol“ wurden insgesamt neun weitere Restaurants ausgezeichnet. An das Team von La Stüa de Michil in Corvara ging die Auszeichnung für den besten Service. Der Ambiente Award ging an das Restaurant Vigilius Mountain Resort auf dem Vigiljoch bei Lana. Bereits zum zehnten Mal erscheint in diesem Jahr eine eigenständige Ausgabe des Gault Millau für Südtirol.

Zu den großen Gewinnern des italienischen Weinführers Vini d“Italia von Gambero Rosso gehören die Weißweine aus Südtirol. Gleich 18 der insgesamt 25 „Drei-Gläser“-Weine 2012 sind Weißweine. Die Rebsorten Riesling steht mit sechs Weinen an Spitze der ausgezeichneten Weine.

Schlemmerreise Weihnachten

WDR, Montag, 21.12. um 09:50 Uhr

Schlemmerreise Weihnachten

Von Mariazell ins Salzkammergut

„Der Hochschwab ist nicht eigentlich ein Gebirg‘, er ist eine Seelenlandschaft: weit und eng, sanft und schroff.“ So beschreibt der Alpinist Peter Baumgartner diesen Bergstock mitten in der Steiermark. Dass man in dieser Seelenlandschaft auch ausgezeichnet speisen kann, zeigt Kurt Reiter der „Schlemmerreise“ in seinem „Gasthaus zum Hochschwab“. Er serviert einen „Steirischen Weihnachtskarpfen“ im Wurzelsud.

Im Mürztal bäckt Maria Paar ein Kletzenbrot aus Sauerteig mit Äpfeln, Zwetschgen, Birnen, Nüssen, Rosinen, Feigen und einem Stamperl Rum. Dazu gibt’s einen heißen „Glühmost“. Und wenn dann noch die Geschwister Magritzer einen „Advent-Boarischen“ aufspielen, ist ein Stückerl vorweihnachtliche Glückseligkeit angesagt. Einen „Skizirkus“ mit „Mega-Action“ wie in Lech oder Kitzbühel gibt es im steirischen Bergland zwischen Hochschwab und Semmering nicht. Wer hierher kommt, liebt die Gemütlichkeit. Man schätzt keinen Kunstschnee auf glattgebügelten Pisten, sondern Abfahrten im staubenden Pulverschnee. Und wer abends nach seiner Buckelpisten(tor)tour gut speisen will, geht in einen der vielen Gasthöfe und genießt, wie zum Beispiel bei Hubert Holzer im Mürztal, Rehmousse mit Hirschschinken und einen Kürbisstrudel. Oder lässt sich vom Gamsrücken mit Erdäpfelkrapferl und Lebkuchenauflauf mit Glühweinschaum verwöhnen.

Tiroler Lehrling gewinnt Ländervergleichskampf im Bereich Service

Tiroler Lehrling gewinnt Ländervergleichskampf im Bereich Service, in der Küche geht der Sieg an einen Südtiroler

Tourismuslehrlinge stellten sich Wettbewerb

Am 7. März 2009 stellten sich in der Fachberufsschule für Tourismus Absam 18 Lehrlinge aus Tirol, Bayern und Südtirol einem Länderwettbewerb und ermitteln die besten Nachwuchskräfte in den Ausbildungsberufen Restaurantfachmann/-frau sowie Koch/Köchin.

Unter den strengen Augen einer Fachjury aus den Teilnehmerländern überzeugte der Tiroler Patrick Stauder (Hotel Goldener Adler, Innsbruck) im Bereich Service und belegte mit seiner Leistung Platz eins, vor der Südtiroler Teilnehmerin Simone Holzmaier (2. Platz) und Michael Rastetter aus Rosenheim (3. Platz).

In der Küche holte sich der Südtiroler Nachwuchskoch Alois Comloi (Restaurant Strai, Colfuschg/Gadertal) den ersten Rang vor seinem Landsmann Patrick Tarquini und der deutschen Teilnehmerin Julia Georgii.

Insgesamt wurde allen Teilnehmer höchstes Lob und Anerkennung für die erbrachten Leistungen ausgesprochen. „Die Jury hatte es nicht leicht, die Entscheidung fiel äußerst knapp aus“, gratulierte Schuldirektor Josef Baumgartner. Sein Dank galt den ehrenamtlich tätigen Juroren, seinen Mitarbeitern und den Sponsoren, die zur Durchführung der Veranstaltung mit ihrem Beitrag unterstützt haben.

NR Franz Hörl überbrachte die Grüße des Landeshauptmannes von Tirol und (hob) gratulierte den jungen Wettbewerbsteilnehmern in seinen Grußworten zur getroffenen Berufswahl: „Im Tourismus tätig zu sein, ist eine schöne Aufgabe. Und eure Teilnahme am Wettbewerb zeigt, dass ihr beruflich auch etwas erreichen wollt.“

Die Aufgaben im Rahmen des Wettbewerbes umfassten die Herstellung eines dreigängigen Menüs aus einem bereitgestellten Warenkorb sowie klassisches Service für gehobene Gastronomieansprüche.

Direktor Josef Baumgartner konnte bei dieser Veranstaltung zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter die Schulleiterin der Landesberufsschule „Savoy“ aus Meran, Dr. Beatrix Kerschbaumer, den Schulleiter der Staatlichen Berufsschule I aus Rosenheim, Gerhard Heindl, den Tiroler Landesschulinspektor Dr. Johann Lettenbichler, Franz Fink vom Verband der Köche Österreichs und den früheren Schulleiter RR Helmut Leitner, auf dessen Initiative der Wettbewerb im Jahr 1996 ins Leben gerufen wurde.

Das perfekte Promi Dinner

So, 29.06. um 20:15 Uhr vox

Mit Hera Lind, Andi Goldberger, Felix Baumgartner und Nadja Abd el Farrag

Sie sind exklusive Dinnerpartys gewöhnt, genießen auf VIP-Galas die köstlichsten Speisen und bekommen im Edelrestaurant von Profikellnern die erlesensten Weine serviert. Doch wie stellen sich Prominente selber als Gastgeber an? VOX schickt in der 90-minütigen Sendung „Das perfekte Promi Dinner“ vier Prominente an den heimischen Herd. Welches Menü kommt am besten an? Und bei wem fühlen sich die Gäste am wohlsten? In vier privaten Dinnerpartys erhalten die VOX-Zuschauer ganz persönliche Einblicke in das Leben der bekannten Gastgeber. Der Prominente mit den meisten Punkten bekommt 5.000 Euro, die er für einen guten Zweck seiner Wahl spenden wird
Dauer: 135 Minuten

Das perfekte Promi Dinner

Sie sind exklusive Dinnerpartys gewöhnt, genießen auf VIP-Galas die köstlichsten Speisen und bekommen im Edelrestaurant von Profikellnern die erlesensten Weine serviert. Doch wie stellen sich Prominente selbst als Gastgeber an? VOX schickt in der 90-minütigen Sendung ‚Das perfekte Promi Dinner‘ vier Prominente an den heimischen Herd. Dieses Mal mit dabei: Hera Lind, Andreas Goldberger, Felix Baumgartner und Nadja Abd el Farrag. In vier privaten Dinnerpartys erhalten die VOX-Zuschauer ganz persönliche Einblicke in das Leben der bekannten Gastgeber.

Doch welches Menü kommt am besten an? Und bei wem fühlen sich die Gäste am wohlsten? Der Prominente mit den meisten Punkten bekommt 5.000 Euro, die er für einen guten Zweck seiner Wahl spenden wird.

VOX, Sonntag, 16.09., 20:15 – 22:40 Uhr

"Naddel" und Hera Lind kochen bei VOX um die Wette

Am 16. September kommt „Das Perfekte Dinner“ aus Salzburg

Auch „Naddel“ kocht jetzt bei VOX: In „Das perfekte
Promi Dinner“ wird Nadja Abd El Farrag „Garnelen in Kokosmilch“
zubereiten. „Ich bin zu dünn“, klagt die ehemalige Lebensgefährtin
von Dieter Bohlen auf ihrer Homepage und kündigt an, ihre
„Eßgewohnheiten“ zu ändern. Wie sie ihre guten Vorsätze in die Tat
umsetzt, sehen die Zuschauer am Sonntag, den 16. September, um 20.15
Uhr bei VOX.

Zur Gästerunde von „Naddel“ gehören Erfolgsautorin Hera Lind,
Extremsportler Felix Baumgartner und Skisprungstar Andi Goldberger.
„Goldi“, der 1997 mit einer „Kokain-Affäre“ für Schlagzeilen sorgte,
will ein echtes Wiener Schnitzel servieren. Das Rezept hat er von
seiner Mutter bekommen. Hera Lind, die mit „Ein Mann für jede Tonart“
und „Das Superweib“ große Erfolge feierte, setzt mit Kalbsfilet und
„Paprika-Olivenpesto“ mediterrane Akzente. Felix Baumgartner
wiederum, der sein Publikum mit spektakulären Sprüngen von
Hochhäusern und Brücken begeistert, hat sich für „Hühnerfilet auf
Kräuternudelnest“ entschieden. Ob er damit seine verwöhnten Gäste in
Atem halten kann?

„Das perfekte Promi Dinner“: Mit Hera Lind, Andreas Goldberger,
Felix Baumgartner, Nadja Abd el Farrag am 16. 9. um 20.15 Uhr bei VOX

Typisch österreichische Küche

Keine Gourmetkritik und kein Hausfrauenreport – und trotzdem hat Chefkoch Bernhard Baumgartner eine Marktlücke entdeckt: Seit dem Vorjahr bietet er Kochkurse für Touristen an. Kommenden Samstag wird wieder aufgekocht, in Wien, in der Volkshochschule Hietzing.

Es geht um Rezepte, die als „typisch österreichische Küche“ bezeichnet werden. Wiener Schnitzel, Apfelstrudel, Gulasch. Für Touristen liest sich das ein wenig anders: Da geht’s um „cabbage rolls“ (Krautwickler) oder „bread dumplings“ (Semmelknödel). Wieso, bitte, kommen Wien-Touristen überhaupt nach Österreich, um zu kochen?

Lesen Sie die gesamte Story:

www.diepresse.com/home/leben/mensch/314760/index.do?_vl_backlink=/home/index.do

www.bernhards.at

www.austriancookingschool.com

(Quelle "Die Presse", Print-Ausgabe, 04.07.2007)

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