Silber für Sandra Krumreich bei den Deutschen Jugendmeisterschaften 2016

Köchin aus dem Hilton Berlin gehört zu den besten Azubis Deutschlands
 

Ein ganzes Wochenende lang haben sich die 48 besten angehenden Köche, Hotelfach- und Restaurantfachleute aus 16 DEHOGA-Landesverbänden im Steigenberger Grandhotel Petersberg in Königswinter bei Bonn gemessen.
 

Ob Zubereiten und Servieren von Speisen, Cocktails mixen oder Eindecken von festlichen Tafeln, ob Führen von Verkaufsgesprächen oder Warenerkennung: je nach Ausbildungsberuf mussten die Nachwuchskräfte ihr Können in Theorie und Praxis unter Beweis stellen. Jeder Koch musste aus einem vorgegebenen Warenkorb ein Menü für zehn Personen kreieren, das anschließend von den Restaurant- und Hotelfachleuten an wunderschön gedeckten Tischen serviert wurde. Alle Azubis sind bereits Gewinner: Ihr Ticket für den Bundeswettbewerb haben sie gelöst, indem sie den Wettbewerb in ihrem jeweiligen DEHOGA-Landesverband für sich entschieden haben.
 

Für Berlin holt Sandra Krumreich aus dem Hilton Berlin die Silbermedaille bei den Köchen. Die 22- Jährige wurde trainiert von der Meistermacherin Thea Nothnagel, welche seit 1990  Ausbilderin im Haus am Gendarmenmarkt ist. Im ehemaligen „Männerberuf“ haben nun die Damen die Mütze auf, denn in diesem Jahr hatten 3 Köchinnen die Nase vorn.
 

Auch Johann Dierking aus dem Intercontinental Berlin kann stolz auf die gezeigten Leistungen sein. Er belegt den 4. Platz bei den Hotelfachleuten. Für die Restaurantfachfrauen- und männer ging Xiao Xue Zheng aus dem Ellington Berlin ins Rennen und schlug sich wacker.
 

Die Platzierungen der diesjährigen Meisterschaft:
 

Beste Köchinnen:

1. Platz: Sandra Hofer, Schloss Hohenkammer, Bayern

2. Platz: Sandra Krumreich, Hilton Berlin

3. Platz: Nadine Köpfle, Kochwerk auf dem OTTO-Campus, Hamburg

 

Beste/r Hotelfachfrau/-mann:

1. Platz Tobias Köhler, Hotel Mövenpick Hamburg

2. Platz: Sophia Schaller, Budersand Hotel Golf & Spa Sylt, Hörnum/Schleswig-Holstein

3. Platz: Bianka Weiß, Landhotel Birkenhof, Neunburg v. Wald/Bayern

 

Bester Restaurantfachmann:

1. Platz:  Stefan Koch, Forsthaus Heiligenberg, Bruchhausen-Vilsen/Niedersachsen

2. Platz: Eric Veelmann, Grandhotel Hessischer Hof, Frankfurt am Main/Hessen

3. Platz: Cüneyt Sengün, A-Rosa Travemünde, Travemünde/Schleswig-Holstein

 

Beste Mannschaftswertung:

1. Platz Hamburg

2. Platz: Niedersachsen

3. Platz: Bayern

Frischeparadies Berlin-Charlottenburg mit 15 % Rabatt am Azubi-Tag

Für 22 Auszubildende wird Donnerstag, der 28. April 2016, ein großer Tag und eine neue Herausforderung. Dann nämlich tragen sie selbst die Verantwortung im Frischeparadies Berlin-Charlottenburg. Die knapp zwei Dutzend Azubis aus den Niederlassungen in Stuttgart, Hamburg, Köln, Essen, Berlin und Innsbruck wurden von den Betriebsleitern ihrer Ausbildungsorte im Vorfeld nominiert. Damit haben sie sich qualifiziert, einen Tag lang sämtliche Positionen und Prozesse in einer Filiale von Deutschlands größtem Lieferanten für Feinkost und Delikatessen eigenständig zu leiten. Alle Posten im Markt, von der Gemüseabteilung über die Fischtheke und von den Weinregalen bis hin zu den Kassen, werden mit Nachwuchsmitarbeitern besetzt. „Die letzten Jahre haben uns gezeigt, dass es sich lohnt, wenn unsere Azubis selbstbestimmt arbeiten und auch mal auf sich gestellt sind“, erklärt Matthias Rechel, Betriebsleiter im Frischeparadies Berlin-Charlottenburg. „Die Auszubildenden haben den Markt nicht nur im Griff, sondern auch noch jede Menge Spaß. Das sorgt an diesem Tag auch bei den Kunden für ein neues Einkaufserlebnis.“

Damit die Auszubildenden gut vorbereitet in den Tag starten, haben sie gemeinsam mit Matthias Rechel den Aktionstag im Voraus genau geplant. Der Betriebsleiter stand ihnen dabei beratend zur Seite, versuchte aber, sich nicht zu sehr einzumischen. „Wir geben unseren Auszubildenden die Chance, ihre eigenen Ideen umzusetzen, und sind für sie da, wenn sie unsere Hilfe brauchen. Damit zeigen wir den jungen Leuten, dass wir ihnen absolut vertrauen“, so Rechel.

Der Azubi-Tag findet am Donnerstag, dem 28. April 2016, im Frischeparadies Berlin-Charlottenburg in der Morsestraße 2 statt. Der Markt ist an diesem Tag von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Die Kunden erhalten 15 Prozent Cash & Carry Rabatt auf das gesamte Sortiment, mit Ausnahme von Angeboten. Zusätzlich haben die Azubis zehn Lieblingsprodukte aus dem Sortiment ausgewählt, auf die es noch einmal einen gesonderten Rabatt gibt. Verschiedene Frischeparadies-Lieferanten laden außerdem zu Verkostungen im Markt ein.

www.frischeparadies.de

Hotels in Berlin suchen Azubis

Die Lange N8 für junge Leute – Hotels öffnen am 5. Juni ihre Türen

Wer noch nicht weiß, was er nach der Schule machen will, sollte diese Gelegenheit ergreifen. Die Lange „Nacht“ der Aus- und Weiterbildung zeigt, wie interessant und facettenreich die Arbeit in Hotellerie und Gastronomie ist. „Es ist einfach schön, den Gästen ein Lächeln auf’s Gesicht zu zaubern, das sind Glücksmomente!“ so bringt es eine Auszubildende auf den Punkt.

Schülerinnen und Schüler, aber auch ihre Eltern und Lehrer sollten sich diese Chance nicht entgehen lassen und einen Blick hinter die Kulissen einer tollen und für Deutschland wichtigen Branche werfen.

Bei der Langen „Nacht“ der Aus- und Weiterbildung kann man am 5. Juni 2014 von 15 bis 21 Uhr Berufe live erleben – und das in mehr als 100 Betrieben, verteilt auf Berlin und Nordrhein Westfalen. Neben einem Berufeparcours und einer Smartphone Rallye bieten die Unternehmen außergewöhnliche Aktionen zum „Anfassen“ und ausprobieren. In fast allen Betrieben kann man sich außerdem mit Azubis über die Berufe austauschen und sich von deren Erfahrungen berichten lassen.

„Das Gastgewerbe ist und wird auch zukünftig eine personalintensive Branche bleiben,“ so Thomas Lengfelder, Hauptgeschäftsführer des DEHOGA Berlin „es bietet damit jungen Menschen eine langfristige berufliche Perspektive im In- und Ausland. Berufsorientierung ist wichtig, deshalb veranstalten wir die Lange N8 bereits zum dritten Mal“.

Mehr Informationen zur Langen „Nacht“ der Aus- und Weiterbildung sowie die Liste aller teilnehmenden Betriebe unter www.lange-azubi-n8.de.

Christoph Behrens

Zum 22. Mal fand der Wettbewerb um den „Maritim Pokal für Auszubildende“ statt. 24 Maritim Azubis des dritten Lehrjahres, acht Köche und je acht angehende Restaurant- und Hotelfachleute, hatten sich bereits im vergangenen Jahr für die Endausscheidung des jährlich stattfindenden Pokals qualifiziert. Nun wurden im Maritim Hotel Bremen die Sieger ermittelt.

An zwei Tagen kämpften die Finalisten um den begehrten Pokal in ihrem Fachbereich und mussten ihr Können in Theorie und Praxis unter Beweis stellen. Der Ablauf glich dem der IHK-Abschlussprüfung, die für die Auszubildenden bald bevorsteht – der „Azubi Pokal“ eignete sich somit als perfekte Vorbereitung.

Den Titel des besten angehenden Restaurantfachmann sicherte sich Christoph Behrens aus dem Maritim Hotel Magdeburg, der hier 2010 seine Lehre begann.

www.maritim.de

Gelungene Auftaktveranstaltung "You Eat, We Give"

Früh übt sich, wer ein Meister(koch) werden möchte. Dies bewiesen am 26. Januar die Azubis des SOS-Berufsausbildungszentrums Berlin und der Berliner Marriott Hotels. Im SOS-Ausbildungsrestaurant „Rossi“ lieferten sie sich ein unterhaltsames Kochduell und zauberten für ihre Gäste zwei perfekt inszenierte Drei-Gänge-Menüs. Den knappen Sieg trugen die Teams des SOS-Berufsausbildungszentrums davon. Die Jury lobte die Menüs mit den vollmundigen Worten: „Alle Speisen wurden handwerklich sehr aufwendig zubereitet. Die Kreationen waren absolut zeitgemäß, insgesamt eine kulinarische Leistung auf sehr hohem Niveau. Einfach klasse!“

Der Zutatenkorb für das Drei-Gänge-Menü enthielt Bachsaibling, Riesengarnele und Zander (Vorspeise), Maishähnchen, Schwarzwurzeln, Kohlrabi und Rosenkohl (Hauptgang) sowie Apfel und Birne fürs Dessert. Zu welchen kulinarischen Kreationen die Produkte verarbeitet würden, das blieb jedem Team selbst überlassen.

Die Jury bestand aus drei renommierten Berliner Gastronomie-Experten: Dietmar Bartocha von der Firma Rungis, Karin Jürgens vom Obst- und Gemüselieferanten Weihe und Enrico Lieber vom FrischeParadies. Jeder Gang wurde nach Aussehen, Geschmack und Schwierigkeitsgrad auf einer Punkteskala von eins bis zehn bewertet. Das Service-Team des SOS-Berufsausbildungszentrums gewann mit zwei Punkten Vorsprung vor dem Team der Marriott Hotels. Das Ergebnis des Kochduells fiel noch knapper aus. Die SOS-Nachwuchsköche siegten mit 304 Punkten vor ihren Marriott-Kollegen mit 303 Punkten. Aber nach einem so erfolgreichen Tag fühlten sich alle als Sieger.

Anlass des Kochduells war der Auftakt zur europaweiten Februar-Benefizaktion von Marriott International, „You Eat, We Give“. Eigens dazu angereist war Reiner Sachau, COO Marriott International Europa, begleitet von Gitta Brückmann, Area Vice President Central Europe Marriott International, und den General Managern Hans-Jörg Schneider vom Berliner Marriott, Thomas Reinhardt vom Leipziger Marriott, Peter van Rossen, verantwortlich für das Marriott und das Renaissance in Hamburg, Jan Mul vom Berliner Courtyard sowie Johannes Henningfeld vom Courtyard Hannover Maschsee. Elke Tesarczyk, stellvertretende Geschäftsführerin des SOS-Kinderdorf e.V., und Burkhard Schäfer, Leiter des SOS-Berufsausbildungszentrum Berlin, führten die Gäste durch die Einrichtung und erklärten Hintergründe und Arbeitsabläufe.

Bei der Marriott-Benefizaktion „You Eat, We Give“, die im Februar in den über 280 europäischen Häusern der Marriott-Familie läuft, kommt ein Euro pro Gedeck der Förderung benachteiligter junger Menschen zugute. Marriotts deutscher Partner bei der Aktion ist der SOS-Kinderdorf e.V. Reiner Sachau verkündete bei dem Kochduell, der gesamte Erlös aus Deutschland werde ins SOS-Berufsausbildungs­zentrum Berlin fließen.

„You Eat, We Give“ ist eine Aktion im Rahmen der Charity-Initiative „World of Opportunity“ von Marriott International. Ziel ist es, Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen das nötige Rüstzeug an Kompetenzen für Alltag und Beruf mit auf den Weg zu geben. Neben SOS-Kinderdorf (Kontinentaleuropa) hat sich Marriott den Prince’s Trust Fairbridge (Großbritannien) mit ins Boot geholt. In gemeinschaftlichen Aktionen werden Gelder für die regionalen Projekte der beiden Einrichtungen gesammelt.

www.marriott.com/socialresponsibility

Psst – ich hatte eine Lange N8 bei den Gastgebern Berlins

Rund 1000 Schüler besuchten die Lange Nacht der Ausbildung bei den Gastgebern Berlins

Mit dem Ziel, möglichst viele junge Schüler zu
erreichen und ihnen die Ausbildungsberufe im Hotel– und
Gaststättengewerbe näher zu bringen, veranstaltete der Hotel- und
Gaststättenverband Berlin e. V. (DEHOGA Berlin) gemeinsam mit fast 50
Betrieben am 12. Januar 2012 erstmalig die Lange „Nacht“ der Aus- und
Weiterbildung in Berlin. Rund 1000 junge Mädchen und Jungen kamen,
sahen und informierten sich über die Perspektiven, Vielfalt und
weltweiten Karrieremöglichkeiten im Gastgewerbe.
Über 240 Schulen wurden im Vorfeld angeschrieben, um auf die
Veranstaltung aufmerksam zu machen. Neben den Infos über Website
und Facebook hingen auch 320 Plakate in der Stadt aus, zeigte das
Berliner Fenster einen Spot in den U-Bahnen und, nicht zu vergessen,
wurde das Ganze redaktionell durch den Radiosender 98.8 KISS FM
begleitet. Die beliebte Radiomoderatorin She-Raw ließ es sich nicht
nehmen, in ihrer Sendung „Schichtwechsel“ die 6 Ausbildungsberufe
persönlich unter die Lupe zu nehmen – die Videos hierzu kann man sich
auf Youtube anschauen.

Die Organisation der Aktionen in den teilnehmenden Unternehmen
wurde von den jeweiligen Azubis übernommen. So wurden beispielweise
Ausbildungsfilme gezeigt, Hausführungen mit Segways gemacht,
Hotelolympiaden durchgeführt und man konnte sogar Sterneköchen
über die Schulter schauen. In allen Betrieben wurden die Teilnehmer
auch zum „selber ausprobieren“ animiert.
Unterstützt wurde die Veranstaltung durch die Signal Iduna, die IHK
Berlin sowie den Taxi Funk Berlin – auch an dieser Stelle noch einmal
vielen Dank!

Die Veranstaltung war ein großer Erfolg und der DEHOGA Berlin ist sich
sicher, dass die Lange Nacht der Ausbildung zu zahlreichen
Ausbildungsverhältnissen führen wird. Es ist geplant, die Veranstaltung
ab sofort jährlich durchzuführen.

Informationen über die teilnehmenden Betriebe und deren Aktivitäten
erhalten Sie unter www.lange-azubi-n8.de

Die Küchenchefs

Das Restaurant ‚Sächsische Stuben‘ in Glauchau schreibt rote Zahlen. Wäre es nicht in das Hotel ‚Wettiner Hof‘ integriert und dadurch finanziell abgesichert, hätte es schon längst schließen müssen. Pächterin Claudia Kästner (43) ist verzweifelt. Sie schiebt die Schuld ihrem Küchenchef Jan Weinhold (39) und dessen schlechtem Essen in die Schuhe. Jan hingegen ist überfordert. Als einziger ausgelernter Koch im Betrieb muss er Hotel- und Restaurantküche sowie die Ausbildung der drei Koch-Azubis Kevin Eichel (23), Christian Beier (22) und Mathias Schlag (21) bewältigen. Zu viel für einen alleine.

Zu der schlechten finanziellen Lage kommt die angespannte Stimmung im Team. Noch vor einem Jahr zogen alle an einem Strang. Als die Vorbesitzer von Hotel und Restaurant wegen Steuerhinterziehung verhaftet wurden, musste Claudia innerhalb von 30 Minuten entscheiden, ob sie den Betrieb als ungelernte Geschäftsführerin fortführen wollte. Das Team versprach, hinter ihr zu stehen. Doch von Einigkeit ist heute nichts mehr zu spüren: Statt an einem Strang zu ziehen, verletzen sich die Beteiligten über Lästereien und zerstören das gegenseitige Vertrauen. Claudia schimpft über Jan, Jan schimpft über Claudia und auch die Koch-Azubis haben keinen Respekt. Eine perfekte Mischung für die Pleite.

Die Küchenchefs sollen in nur 48 Stunden diese Missstände beseitigen. Die Küchenleistung muss konstanter, die Küche und vor allem Küchenchef Jan müssen motiviert werden. Ein zweiter Koch fehlt auch dringend. Aber am wichtigsten ist, dass das Team sich wieder gegenseitig vertraut. Doch nach der großen Aussprache droht Geschäftsführerin Claudia mit Abbruch.

FleiFood 2011: Die Wurst macht’s!

Rund 80 Aussteller präsentieren Innovationen für die Branche – Berufswettbewerbe küren die besten Leistungen von Meistern und Nachwuchs

Es geht wieder um die Wurst – und ums Fleisch: Zum zweiten Mal lädt die Messe für Fleischerhandwerk und Verbraucher FleiFood nach Leipzig ein. Rund 80 Aussteller präsentieren vom 4. bis 6. September 2011 das Neueste an Technik, Rohstoffen und Dienstleistungen für die Branche und informieren über aktuelle Fragen der Ernährung. In drei Berufswettbewerben fordert die FleiFood gestandene und Nachwuchs-Talente der Branche dazu heraus, ihre Leistungen unter Beweis zu stellen. Profis können sich am Pokal- und Qualitätswurstwettbewerb sowie am Plattenwettbewerb beteiligen, und für Azubis steht der Lehrlingswettbewerb offen.

Qualität entscheidet
Mit dem 21. Qualitätswurstwettbewerb, dem 15. Pokalwettbewerb um den „Besten Knacker“, „Ur-Knacker“ und „Wild-Knacker“ sowie dem 17. Plattenwettbewerb steht der erste Messetag (Sonntag, 4. September) ganz im Zeichen des professionellen Fleischerhandwerks. Organisiert vom Sächsischen Fleischer-Innungs-Verband (SFIV) sowie von der Fördergemeinschaft Sachsen des Fleischerhandwerks GmbH, werden die besten Erzeugnisse und Ideen von selbstständigen Fleischermeistern oder Betrieben der Fleischwarenproduktion aus ganz Deutschland gekürt.

Knacker, Roh-, Brüh- und Kochwürste, Kochpökelwaren, roher Schinken sowie Feinkost und Salate sind die „Hauptdarsteller“ im Qualitäts- und Pokalwettbewerb. Jeder Betrieb kann dafür beliebig viele Proben einreichen. Eine Jury bewertet äußere Herrichtung und Beschaffenheit, Aussehen, Farbe und Zusammensetzung, Konsistenz sowie Geruch und Geschmack der Produkte und verleiht dafür Gold-, Silber- und Bronzemedaillen. Betriebe, die je einmal Gold in vier der sechs Produktbereiche erringen, werden mit dem Pokal „Betrieb der ausgezeichneten Qualität 2011“ geehrt. Für die drei Gesamtsieger der Konkurrenz sowie für die besten Sächsischen, Ur- und Wild-Knacker gibt es ebenfalls Pokale. Im Rahmen der betrieblichen Eigenkontrolle können alle Teilnehmer ihre Wurstspezialitäten zudem zum Messe-Sonderpreis von einem anerkannten Labor mikrobiologisch untersuchen lassen. 2009 hatten sich 43 Meister und Betriebe mit insgesamt 380 Wurstproben am Qualitätswurstwettbewerb beteiligt.

Mehr aus der Wurst
Kreative Ideen und handwerkliche Perfektion sind im 17. Plattenwettbewerb gefragt, der ebenfalls am Messe-Sonntag ausgetragen wird. Gekürt werden die besten Gemischten, Schinken-, Braten-, Rustikalen, Kanapee- und Käseplatten. Außerdem können dekorative Spezialitäten fürs Büfett, Geschenke aus der Fleischerei oder Hauptgerichte mit Fleisch eingereicht werden sowie – dem aktuellen Trend folgend – Fingerfood wie Häppchen, Sticks, Torteletts und Sushi. „Jeder Fleischerbetrieb kann sich mit einem oder mehreren Exponaten beteiligen“, erläutert Marina Holm, Geschäftsführerin des SFIV. Ziel des Plattenwettbewerbs ist es, den Fleischereien Anregungen zu vermitteln, wie sie über dekorative und schmackhafte Ideen zusätzliches Geschäft generieren können.

Bühne frei für den Nachwuchs
Angehende Fleischer und Fleischer-Fachverkäuferinnen treten am Dienstag, dem 6. September, in den Wettstreit. Die Fleischer-Azubis des ersten und zweiten Lehrjahres sind aufgefordert, einen Schweinerollbraten und eine Grillplatte einschließlich der passenden Dekoration herzustellen. Das dritte Lehrjahr fertigt einen Rinderrollbraten und ebenfalls eine Grillplatte. Vor den künftigen Fleischerei-Fachverkäufern steht die Aufgabe, Baguette-Schnittchen (1. und 2. Lehrjahr) oder eine Kanapeeplatte (3. Lehrjahr) herzurichten. Anschließend kreieren die Lehrlinge ein Geschenk aus dem Fleischer-Fachgeschäft zum Thema „Einzug“. Innerhalb von 90 Minuten müssen die Arbeiten direkt auf der Messe fertig gestellt werden. Prämiert werden sowohl die besten Einzelleistungen als auch die erfolgreichsten Mannschaften. Zum Lehrlingswettstreit 2009 waren 164 Azubis aus 13 Berufsschulen und fünf Betrieben angetreten.

Anmeldeformulare für alle Wettbewerbe sind bei der Fördergemeinschaft Sachsen des Fleischerhandwerks GmbH erhältlich (Erfurter Str. 12, 01127 Dresden, Telefon 0351/438 00 300, E-Mail: geschaeftsstelle@sfivsachsen.de). Anmeldeschluss ist jeweils der 26. August 2011. Die Ausschreibungsunterlagen stehen unter www.fleifood-messe.de zum Download bereit.

FleiFood 2011
Die FleiFood 2011 ist der wichtigste Branchentreff in den neuen Bundesländern und zugleich DIE Plattform des mitteldeutschen Fleischerhandwerks. Das Fachforum für Fleisch und Ernährung steht unter ideeller Trägerschaft der Fleischerverbände Sachsen, Thüringen, Berlin-Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Parallel zur FleiFood werden unter der Dachmarke „Messen mit Raffinessen“ die Gastgewerbe-Fachmesse GÄSTE sowie die Genießertreff LE GOURMET veranstaltet. Geöffnet ist vom 4. bis 6. September 2011 täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr. Tageskarten kosten 12,00 Euro und sind zugleich für die GÄSTE und die LE GOURMET gültig.

Preisgekrönt: Friesenkrone Matjes mit exotischem Flair

Mit kreativen Ideen im Gepäck trafen am 1. Dezember drei Berufsschulteams zum Finale der 6. Friesenkrone Matjes-Meisterschaften im schleswig-holsteinischen Marne ein. Den bundesweiten Wettbewerb für den Kochnachwuchs schreibt das Traditionsunternehmen Friesenkrone seit 2006 aus. In Kooperation mit dem Verband der Köche Deutschlands e.V. erhalten Koch-Azubis hier die Gelegenheit, neue Facetten des milden Friesenkrone Matjes zu entdecken.

Zahlreiche Berufsschulklassen stellten sich im Rahmen der 6. Matjes-Meisterschaften der Herausforderung eine Aktionswoche unter dem Motto „Matjes – exotisch“ zu gestalten. Teams aus Bad Wörishofen, Witzenhausen und Coesfeld reichten die besten Konzepte ein und durften sich über eine Einladung zum Finale freuen.

Der große Final-Tag begann für alle Teilnehmer mit der Begrüßung durch Friesenkrone Geschäftsführer Hendrik Schwarz, der die Teams zu einer Führung durch die Produktion einlud. Hier durften die interessierten Azubis erleben, wie aufwendig die Veredelung der zarten Matjesfilets ist. Gleich im Anschluss konnten sie dann den feinen Matjes in der Lehrküche des Berufsbildungszentrums Dithmarschen-Meldorf für den Wettbewerb verarbeiten und ihre Präsentationen vorbereiten. Die fertigen Kreationen wurden dann von einer fünfköpfigen Jury verkostet und bewertet.

Nachdem alle ihr Bestes gegeben hatten, freute sich abends bei der Übergabe der Urkunden durch die Friesenkrone Vertriebs- und Marketingleitung Sylvia Ludwig das Team aus Coesfeld über den ersten Platz und 1.000 Euro Preisgeld. Platz 2 belegte die Mannschaft aus dem bayrischen Bad Wörishofen und wurde dafür mit 500 Euro belohnt. Zum guten Schluss erhielten die Teilnehmer aus Witzenhausen ihre Urkunden für den mit 250 Euro dotierten dritten Platz.

Die positive Stimmung während des Wettbewerbs und die hervorragenden Leistungen der Mannschaften haben das Unternehmen Friesenkrone schon jetzt darin bestärkt, diesen einzigartigen Wettbewerb für den Kochnachwuchs im nächsten Jahr fortzuführen.

www.friesenkrone.de

DAS RESTAURANTQUIZ

Nach dem erfolgreichen WEINQUIZ (ausgezeichnet mit dem Award „Best Wine Education Book in Germany“) nun das Pendant: DAS RESTAURANTQUIZ.

Es handelt sich hierbei um ein Nachschlagewerk, ein Fachlexikon mit spielerischem Lerneffekt durch die thematische Aufbereitung in Fragen und Antwortmöglichkeiten. Beginnen kann man überall – bei jedem Stichwort, bei jeder Frage; ein ausführlicher Index ermöglicht den Einstieg in ein beliebiges Themengebiet.

Jeder Genießer kann auf kurzweilige Art sein Wissen auffrischen oder erweitern, sogar, wenn er schon alle Genüsse dieser Welt ausgekostet hat. Auch alle, die im Restaurantfach tätig sind, seien es Anfänger, Azubis oder Profis, haben hier die Möglichkeit, ihr Wissen zu erweitern und zu festigen. Die Teilbereiche sind Küchen-, Speisen-, Nahrungsmittel-, Getränke- und Servierkunde, ergänzt durch eine leicht verständliche Ein-führung in die Ernährungslehre.

• 888 Fragen
• 3.552 Antwortmöglichkeiten
• 888 ausführliche Erklärungen
Autor: Egon Mark
Bestelllink: 978-3-942051-06-4