Jonas Dinkhoff

Die einfachste Idee war die beste: Der münstersche Design-Student Jonas Dinkhoff (26) hat den WorldStar Student Award gewonnen, die weltweit wichtigste Auszeichnung im Verpackungsdesign für Studenten. „Jonaloop“ heißt seine kreative wie praktische, natürliche wie nachhaltige Apfelverpackung aus Karton.

Entstanden ist die Idee im Juni 2014 bei einem Wettbewerb für Apfel-Verpackungen, den das Münsterland-Siegel für regionale Produkte aus dem Münsterland gemeinsam mit Elmar Grothues, Geschäftsführer des Hofs Grothues-Potthoff in Senden, und der Fachhochschule Münster initiiert hatte. Vier Äpfel haben im „Jonaloop“ bequem Platz, die doppelte Trageschlaufe bietet ausreichend Stabilität und die Farbe des Kartons zeigt, welche Geschmacksrichtung die Äpfel haben – rot für süß, grün für säuerlich. Seit Oktober gibt es die Äpfel von Grothues-Potthoff im münsterländischen Einzelhandel in Dinkhoffs Design-Verpackung zu kaufen. „Welche Kreativität und Erfolgsgeschichte unser Wettbewerb hervorbringen würde, haben wir damals nicht geahnt“, sagt Dr. Jürgen Grüner, Geschäftsführer des Münsterland-Siegels. „Die erneute Auszeichnung für Jonaloop zeigt, welches Potential in der Region steckt.“

Bereits 2014 hatte Jonas Dinkhoff für seine Idee den Deutschen Verpackungspreis erhalten und sich dadurch für den WorldStar Student Award 2015 qualifiziert. „Dass ich den Preis auch noch gewonnen habe, ist echt ein Knaller“, sagt der 26-Jährige. „Ich hatte Jonaloop erst auf den letzten Drücker eingereicht und meine Chancen als gering eingeschätzt. Wenn ich mir die vielen tollen Verpackungen, die eingereicht wurden, und deren hohes Niveau anschaue, bestätigt mich das in dieser Haltung.“ Die Preisverleihung findet am 26. Mai in Budapest statt. „Wie sich die großartige Auszeichnung auf meinen beruflichen Weg auswirken wird, kann ich noch nicht abschätzen. Auf jeden Fall bekommt Jonaloop in meinem Portfolio einen besonderen Platz“, so Dinkhoff.

www.abre.org.br/wpo_worldstar_student/#Project%20Review

Familie Essl, Landgasthaus Winzerstüberl

Die 18. Ausgabe der Veranstaltung „Ein Fest für die Wirte“ der Niederösterreichischen Wirtshauskultur versprach im Vorfeld einiges, und hielt alles. Im Mittelpunkt standen erwartungsgemäß die heimischen Wirtinnen und Wirte, die einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der Kochkultur in Niederösterreich leisten. Gebührend gefeiert und ausgezeichnet wurden eben diese am Montagabend, den 25. Jänner 2016 vor rund 500 Festgästen aus dem Tourismus-, Wirtschafts-, Medien- und Kulinarik-Bereich in der ehemaligen Reitschule von Schloss Grafenegg. Gleich 52 der rund 230 Mitgliedsbetriebe der Wirtshauskultur können sich über den Titel „Top-Wirt 2016“ freuen. An Spannung kaum zu überbieten war das „Grand Finale“, wo die Besten der Besten in den Kategorien „EinsteigerIn des Jahres“, „AufsteigerIn des Jahres“ und „Top-WirtIn des Jahres“ von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Tourismuslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav prämiert wurden.

„Eine gewichtige Auszeichnung, die den hohen Qualitätsanspruch unserer Wirtinnen und Wirte eindrucksvoll hervorhebt. Unsere heimischen Wirtshauskulturbetriebe prägen unsere kulinarische Landkarte maßgeblich mit. Sie sind eine impulsgebende Drehscheibe und tragen dazu bei, dass wir auch über die Grenzen hinaus als das ‚Land für Genießer‘ wahrgenommen werden“, sagt Pröll.

„Die Jury hatte kein leichtes Unterfangen, bei so viel gebotener Qualität der verschiedenen Wirtshauskulturbetriebe die Allerbesten zu küren. Den Ausgezeichneten in diesem Jahr sei herzlich gratuliert, sie zählen zu den Vorzeigebetrieben Niederösterreichs und machen unser Land kulinarisch so unverwechselbar“, sagt Tourismuslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

Top-Jury testet kompetent und anonym
Um diese mit ungemeiner Strahlkraft versehene Auszeichnung zu erhalten, bedarf es neben dem hohen Qualitätsanspruch in der Küche einer Vielzahl an zu erfüllenden Kriterien der Wirtshauskulturbetriebe. Ein fachkundiges Tester-Team hat die kulinarischen Aushängeschilder Niederösterreichs besucht und bewertet, selbstverständlich anonym und unbemerkt. Getestet wurden u.a. das Ambiente, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, regionale und saisonale Speisen und Getränke. Auf die liebevollen Details wurde besonders geachtet: Denn selbstproduzierte Säfte und eingelegtes Gemüse, attraktiv zusammengestellte Speisekarten, hausgebackenes Brot und ein Mehr an Gastfreundschaft können da schon einen wesentlichen Unterschied ausmachen. Für die handverlesene Jury wahrlich keine leichte Aufgabe, daraus die oder den SiegerIn zu küren.

Die PreisträgerInnen des Jahres 2016:
„Top-Wirt des Jahres 2016“ und wichtiger kulinarischer Repräsentant für Niederösterreich: Familie Essl vom Landgasthaus Winzerstüberl aus Rührsdorf 17 in 3602 Ros-satz. Tel.: +43 2714/6384 / www.winzerstueberl.at

In der Kategorie „Einsteiger des Jahres 2016“ sicherten sich Katharina und Georg Stocker, vom Stockerwirt, Rohrberg 36, aus 2392 Sulz im Wienerwald den Titel.
Tel.: +43 2238/82590 / www.stockerwirt.com

Zum „Aufsteiger des Jahres 2016“ wurde Markus Bsteh vom Gasthaus mit Gästehaus Bsteh aus 2064 Wulzeshofen im Weinviertel gewählt.
Tel.: +43 2527/203 / www.bsteh.at

Als Jurymitglied und Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung war Prof. Christoph Madl, MAS, anwesend, der nicht nur den PreisträgerInnen gratulierte, sondern auch den besonderen Rahmen der Veranstaltung hervorhob: „Das Fest für die Wirte bietet den WirtInnen eine festliche aber entspannte Atmosphäre, um ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen und voneinander zu profitieren. Für uns ist diese Veranstaltung eines der schönsten Feste des Jahres. Ihnen allen ein herzliches Dankeschön für Ihr Engagement“, so Madl.

Kulinarische Höchstgenüsse
Einmal mehr zeigten sich die Mitglieder der Niederösterreichischen Wirtshauskultur als große Familie und bewiesen noch größeren Zusammenhalt. Die Vorjahressieger und Nominierten zeichneten an diesem Abend an gleich drei Kochstationen für eine kulinarische Sinnesreise verantwortlich. Tatkräftig unterstützt wurden sie von den GOLD Zauberlehrlingen der Wirtshauskultur.
In diesen Genuss kamen eine Vielzahl an prominenten Galagästen wie Spartenobmann für Tourismus und Freizeitwirtschaft WKNÖ, Mario Pulker, Werner Auer, Luzia Nistler, Gerhard Zadrobilek, Stefanie Schwaiger, Toni Pfeffer, Michael Hatz und Eva Vaskovich-Fidelsberger.

Tolle Unterstützung kam von den Partnern: Die Waldviertler Privatbrauereien Zwettler und Schremser servierten verschiedene Biersorten, feine Weine von Lenz Moser und Morandell. Frischen Kaffee von Julius Meinl und La Cimbali gab es in der Lounge. Die KASTNER Gruppe, ein langjähriger und verlässlicher Partner der Niederösterreichischen Wirtshauskultur, stellte die Zutaten für die von den Wirtinnen und Wirten zubereiteten Gerichte zur Verfügung, Römerquelle und Almdudler die Softgetränke. Geplaudert wurde traditionell bis weit nach Mitternacht am Würstelbuffet, für die stimmungsvolle Note sorgte die Band „The Unterlagsreben“.

Allgemeine Informationen zur Niederösterreichischen Wirtshauskultur unter: www.wirtshauskultur.at

Philipp Liebisch

Das Top-Genussrestaurant JUWEL des romantischen Luxushotels in Kirschau, im landschaftlich wunderschönen Oberlausitzer Bergland in Sachsen, konnte den talentierten Koch Philipp Liebisch als neuen Küchenchef für sich gewinnen. Seit Anfang des Jahres kocht der 33-Jährige im Hotelrestaurant JUWEL und verwöhnt die Gaumen der Gäste mit seinen modernen Kreationen. Sein Handwerk, kulinarisch auf höchstem Niveau zu kochen, hat er bei Top-Köchen, wie Christian Jürgens (Burg Wernberg), Thomas Neeser (Lorenz Adlon), Stefan Neugebauer (Deidersheimer Hof) und Sauli Kemppainen (Berlin) gelernt.
Dass Philipp Liebisch zu Deutschlands Top Nachwuchs-Köchen zählt, zeigt nicht nur die aktuelle Gault & Millau Auszeichnung, bei der er 16 von 20 Punkten erhielt. Schon 2012 zeichnete ihn der Restaurantführer Gusto mit dem Titel „Newcomer des Jahres“ aus. Er bekam 2013 von Gault & Millau zwei Kochmützen sowie die Auszeichnung zum „Jungen Talent 2013“ und wurde von Berlin Partner zum Brandenburger Meisterkoch 2013 ernannt. Vor seinem Engagement im Luxushotel Bei Schumann, im sächsischen Kirschau, war er Executive Küchenchef des ZEITGEIST im DRIVE, der VW-Repräsentanz Unter den Linden, im Herzen Berlins.

In der Bewertung des Restaurantführers Gault & Millau heißt es, die Tellerlandschaft von Philipp Liebisch sei immer „selbsterklärend köstlich“. Der gebürtige Berliner vergesse nie, „wo Hauptprodukt und Zentrum liegen“ und macht seine Teller-Kreationen so für jeden aufgeschlossenen Gast verständlich. Seine kulinarischen Kochkünste können sich ausgewählte Stammgäste des JUWELS am Donnerstag, den 04.Februar, bei einem Flying Buffet auf der Zunge zergehen und sich im stilvollen Interieur des JUWEL von den einzigartigen Kreationen von Philipp Liebisch verzaubern lassen.

Glänzendes Genuss-Highlight – das JUWEL setzt kulinarische Maßstäbe

Das JUWEL im dreigeschossigen GENUSS-TEMPEL des Hotels Bei Schumann macht seinem Namen in jeder Hinsicht alle Ehre. In edlem Purpur und vornehmen Graunuancen gehalten, über die im Winter beheizbaren Fenster, bis hin zu Duftkompressen für die Gäste oder Bänkchen für die Handtaschen der Damen – nichts wird hier dem Zufall überlassen, um alle Sinne zu verwöhnen. Der umfassende Service und unaufdringliche Luxus bieten den perfekten, glänzenden Rahmen für ein ebenso perfektes kulinarisches Genuss-Erlebnis. Das JUWEL im Hotel Bei Schumann glänzt in jeder Hinsicht und setzt mit Philipp Liebisch, als neuen Küchenchef, neue kulinarische Maßstäbe in der Region.

www.bei-schumann.de

Toledo – Gastronomiehauptstadt 2016

Toledo, Hauptstadt der spanischen Autonomen Region Kastilien-La Mancha, wurde zur spanischen Gastronomiehauptstadt 2016 gekürt und löst somit Anfang Januar nächsten Jahres die Stadt Cáceres in der Extremadura ab, die sich 2015 über diese Auszeichnung freuen durfte.

Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury, die sich aus dem spanischen Journalisten und Schriftsteller-Verband für Tourismus (FEPET) und dem spanischen Hotelier-Verband (FEHR) zusammensetzt, war die „kreative Mischung“ aus Kulturerbe und Gastronomie, die die Besucher in ihren Bann zieht. Zudem jährt sich 2016 der 30. Jahrestag der Ernennung Toledos zur UNESCO Weltkulturerbestadt.

Mit der Auszeichnung zur Gastronomischen Hauptstadt will Toledo eine moderne Küche präsentieren, die sich ausgehend von Tradition, regionalen Produkte und einem einzigartigen Erbe mit Sensibilität, Harmonie und Eleganz neu erfindet.

Im Bewerbungsdossier der Stadt wird die traditionelle Küche von Toledo als geschmackvoll und eindrucksvoll, als ausdrucksstark, hell, offen und direkt, als konsistent und nahrhaft definiert. Ähnlich wie in Cervantes Roman „Don Quijote“ die Volksseele mit der Hochkultur verschmilzt, zeichnet sich die toledanische Küche durch die Verbindung zwischen der Schlichtheit der Produkte und dem Einfallsreichtum der Köche aus. Es ist eine hohe Dosis an Genie, Witz und Können notwendig, um aus jedem Produkt der Speisekammer Toledos, das Beste zu holen und in ausgeklügelte geschmackliche Harmonie zu verwandeln.

Mit mehr als drei Millionen Besuchern pro Jahr zählt Toledo zu den wichtigsten touristischen Destinationen in Spanien. Autoren wie Cervantes, Lope de Vega, Benito Perez Galdos, Alexandre Dumas und Théophile Gautier lobten die Küche der Stadt im Zentrum Spaniens. In Toledo wurde mit dem „Buch der Eintöpfe“ von Ruperto de Nola 1529 das erste Kochbuch Spaniens veröffentlicht, zeitgleich mit dem Aufenthalt von Kaiser Karl V in der Stadt. Die alte Küche Toledos ist von bescheidenen Zutaten und Gerichten geprägt. Eintöpfe, Cocidos, Migas und Gemüse-Pisto gehören ebenso dazu wie Hülsenfrüchte, Kabeljau, Wild, Geflügel, Essiggurken, Wein, Olivenöl und Käse. Diese Liste wird aber von aufwendigen und prächtigen Speisen wie gefülltem Rebhuhn, Lamm oder Hammel, Hühnerfrikassee, gegrillten Tauben, Hirsch, Marzipan und Spezereien aus dem Kloster ergänzt.

Berlin ist Europas zweithöflichste Metropole

Tillmann Hahn

Das 2014 in Kühlungsborn eröffnete Restaurant des Gastronomen und Koches Tillmann Hahn dessen Gourmetrestaurants seit 1999 immer wieder mit dem Michelin-Stern ausgezeichnet wurden, wurde in diesem Jahr mit dem „Bib Gourmand“ ausgezeichnet.

„Ein Maximum an Schlemmerei: gute Produkte, die schön zur Geltung gebracht werden zu moderaten Preisen.“, verspricht der Guide. Der Bib Gourmand oder Bibendum wird symbolisiert durch das stilisierte, freundlich lächelnde Michelin-Reifenmännchen, ein Markenzeichen des Gastronomieführers. Die Auszeichnung steht für eine gute, häufig regional geprägte Küche, die mit einem besonders günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis kulinarische Genüsse auch für kleinere Budgets ermöglicht.

Mit dieser Auszeichnung versehen wurden im gesamten Land Mecklenburg-Vorpommern lediglich vier (!) Restaurants. Im Landkreis Rostock ist Tillmann Hahns Gasthaus damit sogar als einziges Restaurant hervorgehoben worden, während es in der aktuellen, heute erschienenen Ausgabe des Guides 2016 es immerhin 10 Restaurants im Land in die Riege der Sterne-Restaurants geschafft haben.

„Eine tolle Auszeichnung und Bestätigung meines Restaurantkonzeptes für Jedermann ist der Bib Gourmand. Ich freue mich sehr dass der Michelin-Führer durch die Extraausgabe die sich ausschließlich mit den Bib Gourmand-Restaurants befasst einem Trend folgt der schon vom Magazin Der Feinschmecker mit seinen „Restaurants für jeden Tag“ in diesem Jahr gesetzt wurde. Gäste wollen einfach wieder mehr gute gemachte handwerkliche Küche aus frischen Zutaten zum angemessenen Preis erleben. Wir bieten das und darauf stoße ich heute mit meinem Team an!“ meint Tillmann Hahn dazu.

www.villa-astoria.de/gastronomie/gasthaus/

Alle Infos zum Bib Gourmand 2016 sowie die gesamte Liste aller deutschen Bib Gourmand Häuser: www.gourmet-report.de/artikel/346934/Guide-MICHELIN-Bib-Gourmand-Deutschland-2016.html

Christoph Rüffer

Alle Erklärungsversuche laufen ins Leere. 10 Jahre war der Berliner Foodblogger Bernhard Steinmann nicht mehr in Hamburg, und das obwohl die Stadt reichlich interessante Restaurants mit guter Qualität bereit hält. Doch nun ist er hier, gelobt Besserung und besucht das Restaurant Haerlin im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten an der Binnenalster. Das Hotel zählt zu den besten Hotels der Welt und beherbergt, fast schon selbstverständlich, mit dem Haerlin ein Gourmetrestaurant der Extraklasse.

Küchenchef Christoph Rüffer absolvierte seine Ausbildung im Sheraton Hotel seiner Geburtsstadt Essen. Von den weiteren Stationen möchte ich besonders die Baiersbronner Engagements erwähnen. Rüffer war Demi-Chef de Partie bei Harald Wohlfahrt und Chef de Partie bei Claus-Peter Lumpp. Zwei klassisch ausgerichtete Küchenchefs und doch grundverschieden. Seit 2002 ist er in Hamburg. Eine besondere Auszeichnung hatte der Gault&Millau Restaurantführer im letzten Jahr für ihn bereit: Er erhielt den Titel „Koch des Jahres“. Eine Auszeichnung die vor ihm schon Köchen wie Alfons Schuhbeck, Harald Wohlfahrt oder Klaus Erfort zuteil wurde.

Rüffer bietet zwei Menüs zur Auswahl an. Wir entscheiden uns für die „Aromenbehandlung“.

Der Auftakt:
Amaebi & Schalotte,
Mais & Nussbutter,
Thunfisch & Zitrus.

Bauer Seibolds Karotten
mit Fenchelpollensud & Schildampfer.

Das Menü:
Gänseleber mit Salzpflaume
Shiitake-Pilzen & Fördegarnele.

Jakobsmuschel in zwei Zubereitungen
mit Topinambur, Trüffel & Bratbirne.

Sankt Petersfisch mit grünen Aromen
Dill-Hollandaise & Salzzitrone.

Challans-Entenbrust in Trompetenpilzjus
mit Chicorée frisch/geschmort/geröstet.

Fermentierte & geräucherte Rote Bete
mit karamellisierter weißer Schokolade,
Preiselbeere, Sandelholz & Sauerteig.

Christoph Rüffers Kombinationen sind durchdacht und klug kombiniert. Die einzelnen Teile passen sich entweder harmonisch der Hauptkomponente an oder setzen eigene Reize.
Hat man beim Blick auf die Teller eine ungefähre Vorstellung von dem was einen erwartet, verblüffen beim Verzehr Aromen- Texturenvielfalt.
Die Teller sind nicht überladen, der Zauber liegt im Geschmack.

Die Pâtisserie gehört ebenfalls zur Spitze in der Branche, doch Christian Hümbs macht es den Gästen nicht immer leicht. Seinen Desserts wird Genialität zugeschrieben, doch auch ablehnende Stimmen soll es geben. Wer sein Menü mit pappsüßen Desserts abschließen möchte, ist im Haerlin fehl am Platze.
Hümbs integriert Gemüse in die Desserts, die keine beliebigen Beilagen darstellen, sondern bewusst von der bekannten Dessertaromatik abweichen sollen.

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Erik Arnecke

Diesmal geht die begehrte Auszeichnung ins hessische Frankenberg: Erik Arnecke vom Gourmetrestaurant „Philipp Soldan“ im Hotel „Die Sonne“ hat den Wettbewerb für begabte junge Küchenchefs gewonnen. Alljährlich wählen die Leser des Hamburger Gourmet-Journals „DER FEINSCHMECKER“ ihren „Aufsteiger des Jahres“.

Beim 31. Wettbewerb stimmten überragende 2953 Leser für Erik Arnecke, der am 16.11.2015 auf der großen Gala im Restaurant „Philipp Soldan“ die begehrte Trophäe erhielt. Der 32-jährige ist seit Februar 2015 Küchenchef im „Philipp Soldan“ und hat zuvor unter anderen im renommierten Restaurant „Aqua“ im Wolfsburger Hotel „The Ritz- Carlton“ und in der legendären „Résidence“ in Essen gekocht. Sein Küchenstil ist geprägt von natürlichem Genuss. Jedes Produkt wird mit maximalem Eigengeschmack bereitet und durch zeitgemäße Kreativität und große Leidenschaft zum Gourmet-Erlebnis.

Arnecke hat sich gegen erstklassige Konkurrenz durchgesetzt: Zweiter wurde mit 552 Stimmen Matthias Maucher vom Restaurant „Himmel un Äd“ im Kölner „Hotel im Wasserturm“, Dritter Tristan Brandt vom Mannheimer „Opus V“ mit 506 Stimmen. 2015 beteiligten sich 5217 Leser an der Wahl aus sechs Kandidaten.

Seit 31 Jahren fragt die Publikums-Zeitschrift „DER FEINSCHMECKER“ ihre Leser, welcher kreative Jungkoch sie im Laufe des Jahres begeistert hat. Im Juni können Leser ihre Kandidaten vorschlagen, die in Deutschland mehr Beachtung finden sollten; im September ging der Wettbewerb „Aufsteiger des Jahres“ in die entscheidende Runde, als die Redaktion die sechs Top-Favoriten präsentierte. Um in die Vorauswahl zu kommen, muss der Jungkoch einfallsreich und handwerklich auf einem hohen Niveau kochen. Wer von den Köchen die Nummer eins sein wird und die Aufsteiger-Trophäe erhält, entscheiden allein die Feinschmecker-Leser per Postkarte und Internet.

Die aktuelle Dezemberausgabe von DER FEINSCHMECKER, mit einen hochwertigem Taschenbuch-Guide der 440 besten kulinarischen Adressen Deutschlands, ist ab sofort im Handel erhältlich.

Christoph Mezger

Gault&Millau verleiht 14 Punkte und eine Haube

Bereits ein Jahr nach der Eröffnung des fisch- und fleischlosen Gourmetrestaurants haben Geschäftsführer Marco Stevanato und Küchenchef Christoph Mezger das TIAN München zusammen mit ihrem Team in den Feinschmecker-Himmel gekocht. Gault&Millau vergab nun 14 Punkte und eine Haube an die Münchner.

Diese Auszeichnung ist der Höhepunkt eines durchwegs gelungenen Debüts. Das TIAN München tritt in die Fußstapfen seines Wiener Pendants, das als erstes vegetarisches Restaurant der Geschichte mit drei Hauben ausgezeichnet wurde, und ist nun ebenfalls im Gault&Millau Guide gelistet. Mit 14 Punkten und einer Haube reiht sich das Gourmetrestaurant mit seinen vegetarischen Köstlichkeiten nun endgültig unter die Top-Restaurants Deutschlands ein.

Grandiose Teamleistung
„Es ist eine große Ehre für das TIAN München, nach nur einem Jahr mit dieser begehrten Auszeichnung geehrt zu werden. Ich möchte mich bei unserem wundervollen Team bedanken, ohne dem dieser Erfolg nie möglich gewesen wäre. Wir blicken voller Vorfreude in eine spannende Zukunft.“, freut sich Geschäftsführer Marco Stevanato.

www.tian-restaurant.de

Offiziell: der Michelin Guide 2016

Drei Sterne im Guide MICHELIN Deutschland 2016 für „The Table – Kevin Fehling“

Neue Generation: Junge deutsche Sterne-Köche

Das neu eröffnete „The Table Kevin Fehling“ in der HafenCity Hamburg erhält von den Inspektoren des Guide MICHELIN das höchste Prädikat. Für den 38-jährigen Chefkoch Kevin Fehling ist dies nicht die erste 3-Sterne-Auszeichnung: Zuvor stieg er bereits in Travemünde mit dem Restaurant „La Belle Epoque“ in die kulinarische Top-Liga auf.

„In Kevin Fehlings beeindruckendem neuen Restaurant wird jedes Gericht zu einem emotionalen Erlebnis. Seine Küche ist geprägt durch perfekte Technik und weiß immer wieder aufs Neue zu überraschen“, freut sich Michael Ellis, internationaler Direktor des Guide MICHELIN.

„Die deutsche Gastronomie zeichnet sich durch eine hohe Dynamik aus und zählt heute unstrittig zu den Besten der Welt. Vor allem eine junge Generation top ausgebildeter, hoch motivierter und innovativer Köche sorgt für frischen Wind. Dies zeigt nicht zuletzt die Tatsache, dass von den 26 neu mit einem Stern ausgezeichneten Restaurants viele einen Küchenchef haben, der jünger als 30 Jahre ist“, so Michael Ellis weiter.

Sterne-Regen über Berlin
Auch Berlin befindet sich kulinarisch weiter im Aufwind: Mit dem „Horváth“ verfügt die Bundeshauptstadt über ein neues 2-Sterne-Restaurant. Hinzu kommen fünf neue 1-Stern-Restaurants an der Spree. Damit hat Berlin jetzt insgesamt 20 Sterne-Restaurants, über denen zusammengezählt 26 Sterne leuchten. Insgesamt liegt die Zahl der im Guide MICHELIN Deutschland 2016 mit einem oder mehreren Sternen ausgezeichneten Häuser auf dem historischen Höchststand von 290 Adressen. Dies sind knapp 30 Prozent mehr als noch 2010 und belegt die rasante Entwicklung der deutschen Spitzengastronomie. Der Guide MICHELIN Deutschland 2016 kommt am 13. November in den Handel und ist in Deutschland für 29,95 Euro erhältlich.

Neuer Rekord bei 1-Stern- und 2-Sterne- Restaurants
Eine neue Bestmarke verbucht der Guide MICHELIN Deutschland 2016 bei den 2-Sterne-Restaurants mit jetzt 39 Adressen. Dies sind mehr als doppelt so viele wie 2010. Bemerkenswert: Von den vier neuen Restaurants in der 2-Sterne-Klasse liegen drei in Großstädten: das „Horváth“ in Berlin, das „Atelier“ im Bayerischen Hof in München und das „Lafleur“ in Frankfurt am Main. Vierter Aufsteiger in die 2-Sterne-Liga ist das „Schanz. Restaurant.“ in Piesport an der Mosel.

Die Zahl der 1-Stern-Restaurants ist mit 241 Adressen ebenfalls so hoch wie nie zuvor. Insgesamt erhalten 26 Häuser die begehrte Auszeichnung neu, darunter allein fünf Restaurants in Berlin – das Restaurant „Richard“, das „Markus Semmler“, das „Nobelhart & Schmutzig“, das „Bandol sur Mer“ und das „Bieberbau“ – und drei in Frankfurt am Main – das „Gustav“, das „Restaurant Villa Merton“ und das „Seven Swans“. Die Mainmetropole zählt damit ebenfalls zu den Gewinnern im Guide MICHELIN Deutschland 2016.

Nach der Schließung des „Amador“ in Mannheim geht die Zahl der deutschen 3-Sterne-Restaurants von elf auf zehn zurück. Dennoch bleibt Deutschland nach Frankreich das Land, das die meisten Adressen mit dem Spitzenprädikat für Kochkunst auf höchstem Niveau vorweisen kann in Europa. Nur etwa einhundert Adressen weltweit tragen diese Top-Auszeichnung des Guide MICHELIN.

Hier jetzt alle Links zum Guide Michelin 2016:

Das erste Gerücht: http://www.gourmet-report.de/artikel/346967/Kevin-Fehling-erhaelt-drei-Sterne/

Berlin sahnt ab: http://www.gourmet-report.de/artikel/346971/Sterneregen-fuer-Berlin/

Die Liste aller neuen Michelin Sterne (inoffiziell):
http://www.gourmet-report.de/artikel/346972/Alle-neuen-Michelin-Sterne-2016/

jetzt offiziell mit Bestätigung: http://www.gourmet-report.de/artikel/346973/Offiziell-der-Michelin-Guide-2016/

Alle neuen Michelin Sterne 2016 (offizielle Liste):
http://www.gourmet-report.de/artikel/346974/Alle-neuen-Michelin-Sterne-2016/

Alle gestrichenen Michelin Sterne 2016 (offizielle Liste):
http://www.gourmet-report.de/artikel/346975/Alle-gestrichenen-Sterne-Michelin-2016/

Die Liste aller 1 Sterne-Restaurants 2016 nach Bundesländern:
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153416473743124

Die Liste aller 2 Sterne-Restaurants Michelin 2016: https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153416471418124

Die Liste aller 3 Sterne-Restaurants 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10153416470783124/

Statistik Michelin 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10153416463278124/?type=3

Guide MICHELIN „Bib Gourmand Deutschland 2016“

Mit dem Guide „Bib Gourmand Deutschland 2016″ gibt der Guide MICHELIN erstmals eine eigene Ausgabe für die deutschen „Bib Gourmand“-Adressen heraus. Das Buch stellt auf 288 Seiten alle Restaurants vor, die 2016 die beliebte Auszeichnung erhalten. Der Bib Gourmand empfiehlt eine gute, häufig regional geprägte Küche, die mit einem besonders günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis kulinarische Genüsse auch für kleinere Budgets ermöglicht. „Ein Maximum an Schlemmerei bis 37 Euro: gute Produkte, die schön zur Geltung gebracht werden, eine moderate Rechnung“, verspricht der Guide MICHELIN. Namensgeber für den Bib Gourmand ist das freundliche Michelin Männchen „Bibendum“, das in Frankreich Bibendum oder kurz Bib genannt wird.

Der Guide MICHELIN reagiert mit dem neuen Titel auf den großen Zuspruch der Bib Gourmand-Restaurants bei den Lesern. Die Neuerscheinung kommt am 13. November in den Handel und ist in Deutschland für 17,90 Euro erhältlich, in Österreich für 18,40 Euro.

„Jahr für Jahr feiert der Bib Gourmand große Erfolge sowohl bei den Restaurantbesuchern als auch bei den Gastronomieprofis, die begeistert sind von dieser Marktnische, die Qualität und Einfachheit verbindet“, kommentiert Michael Ellis, internationaler Direktor des Guide MICHELIN, die große Beliebtheit der Empfehlung für preisbewusste Genießer. „Oft unterschätzt, aber immer zahlreicher und echte Favoriten bei unseren Inspektoren, genießen die Bib Gourmand-Restaurants einen hohen Stellen-wert bei den Lesern des Guide MICHELIN“, so Ellis weiter.

Insgesamt 469 Bib Gourmand-Adressen in Deutschland
In Deutschland erleben die Bib Gourmand-Restaurants einen regelrechten Boom. Mit insgesamt 469 Adressen finden sich in der Erstauflage des Guides „Bib Gourmand Deutschland“ rund 30 Prozent mehr Häuser, die das Prädikat tragen, als noch 2010. Insgesamt 50 Restaurants erhielten die Auszeichnung zum ersten Mal. Mit 151 Adressen finden sich die meisten Bib Gourmand-Restaurants nach wie vor in Baden-Württemberg. Die deutsche Bib Gourmand-Hauptstadt liegt allerdings im Norden: Hamburg mit allein 15 ausgezeichneten Restaurants.

Alle ausgezeichneten Restaurants finden Sie auf unserer Facebookseite:

Die gestrichenen Restaurants 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/p.10153411943223124/10153411943223124/?type=3

Alle neuen Bib Gourmand Deutschland 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153411940428124

Die gesamte Liste aller Bib Gourmands des Guide Michelin Deutschland 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153411954078124