Washington DC setzt sich künstlerisch neu in Szene

Im Herbst eröffnen zahlreiche neue Ausstellungen in den Museen der amerikanischen Hauptstadt – Besonders europäische Künstler sind gefragt

Für Kunstinteressierte gibt es im Herbst in Washington DC viel Neues zu entdecken: Die Renwick Gallery feiert mit einer Sonderausstellung ihren 40sten Geburtstag, Per Kirkeby, einer der derzeit bekanntesten europäischen Künstler, stellt 36 seiner Gemälde und Skulpturen in der Phillips Collection aus und die National Gallery of Art widmet sich in der neuen Ausstellung „Shock of the News“ dem künstlerischen Umgang mit der Zeitungsindustrie, wie sie sich in den letzten hundert Jahren entwickelt hat. Mit 19 Museen und Galerien, von denen sich neun direkt auf der National Mall befinden, ist das Smithonian mit seinen einzigartigen Schätzen der größte Museumskomplex der Welt. Neben Dauer- finden regelmäßig Sonderausstellungen in den Museen statt, so dass sich bei jedem Aufenthalt in der Hauptstadtregion ein Galeriebesuch lohnt.

Zum 40. Geburtstag: 40 Künstler unter 40
Mit der Sonderausstellung „40 under 40: Craft Futures“ feiert die Renwick Gallery ihren 40. Geburtstag. Ganz in der Nähe des Weißen Hauses gelegen und als Teil des Smithsonian American Art Museums, vereint die Sammlung unter anderem Skulpturen, Industrie- und Modedesign, Metall- und Keramikarbeiten von 40 Künstlern, die seit der Eröffnung des Museums 1972 geboren sind. Die ausgewählten Werke zeigen neue Möglichkeiten der Handwerkskunst in der heutigen Gesellschaft. Die Ausstellung eröffnet bereits am 20. Juli 2012 und ist den gesamten Herbst über bis einschließlich 3. Februar 2013 zu besichtigen.

Per Kirkeby: Ein Däne in Washington DC
Maler, Bildhauer, Geologe, Filmemacher, Schriftsteller und Poet – der Däne Per Kirkeby ist mit seiner Kreativität bereits seit Jahren über die Grenzen Europas hinaus bekannt. Ab dem 6. Oktober 2012 werden 36 seiner Gemälde und Skulpturen in der Phillips Collection, Amerikas erstes Museum für moderne Kunst, ausgestellt. Kirkebys Werke sind keinem einzelnen Stil oder einer speziellen Epoche zuzuordnen – er glaubt daran, dass Kunst genauso wie Wissenschaft kontinuierlich im Wandel ist. Per Kirkeby war lange Zeit Professor an der Städelschule in Frankfurt am Main und präsentierte seine Kunstwerke in großen Museen auf der ganzen Welt sowie zweimal auf der documenta in Kassel. Die Ausstellung läuft bis zum 6. Januar 2013.

„Shock of the News“
Am 23. September 2012 beginnt die Ausstellung „Shock of the News“ in der National Gallery of Art. Sie zeigt, wie sich verschiedene Künstler in den letzten 100 Jahren mit der Entwicklung der Zeitungsindustrie auseinander gesetzt haben. Ob Filippo Tommaso Marinetti, Pablo Picasso, Ellsworth Kelly oder Adrian Piper – 60 europäische und amerikanische Künstler thematisierten in ihrer Kunst das Medium „Zeitung“. Ob als Mittel politischer Kritik, als Ansammlung vorgefertigter Nachrichten mit dem Ziel zu bestimmen oder zu manipulieren oder als eine reine Quelle von Sprache und Bildern: Unterschiedliche künstlerische Meinungen formten interessante Werke. Jeder ausgewählte Künstler wird mit einem exemplarischen Ausstellungsstück – Kollage, Gemälde oder Fotografie – vorgestellt. Highlight ist eine fast raumfüllende Installation des italienischen Konzeptkünstlers Mario Merz.

Amerikanische Kunst
Wer sich für landestypische Kunst interessiert, für den bietet Washington DC im Herbst zwei neue Sonderausstellungen. In der Portrait Gallery geht es vom 12. Oktober 2012 bis 28. April 2013 um die Entwicklung der modernen amerikanischen Dichtkunst. Lyrische Werke von Robert Foster, der bereits viermal den Pulitzer-Preis erhielt, Marianne Moore, die für ihr Buch „Collected Poems“ den National Book Award bekam, und Allen Ginsberg werden hier präsentiert. Kleine Filme, in denen die Dichter einige ihrer Werke vorlesen, ergänzen die Ausstellung. Mit den Auswirkungen des Bürgerkriegs und dessen Folgen auf die amerikanische Kunst setzt sich eine Ausstellung vom 16. November 2012 bis voraussichtlich 19. Mai 2013 im American Art Museum auseinander. Gezeigt werden Gemälde und Fotografien, die vom Kriegsgeschehen als auch von Zukunftshoffnung geprägt sind.

Nelson Müller

Initiative für gesundes Essen unter Schirmherrschaft von TV-Starkoch Nelson Müller beginnt

Am Samstag, 12.05.2012 ist es soweit, der porta-Kinderkochclub in Potsdam startet. Nach dem riesigen Echo auf den Bewerbungsaufruf heißt es für die glücklichen Gewinner nun: Kochmütze auf, Schürze um und los geht’s mit der Zubereitung des gesunden drei Gänge Menüs, welches die Kinder im Anschluss zusammen mit ihren Eltern genießen. Die Teilnehmer des porta-Kinderkochclubs erhalten vor Ort außerdem eine tolle Überraschung von Pegasus Spiele.

Neben dem gemeinsamen Kochen mit Schirmherr und TV Koch Nelson Müller und den Profiköchen der Tour wird wieder ein großes Familienfest mit einem bunten Rahmenprogramm stattfinden, das in diesem Jahr noch um viele regionale Kooperationspartner zu den Themen Ernährung und Bewegung erweitert wurde. Im Bereich Gesundheit und Ernährung ist in Potsdam die IKK Brandenburg und Berlin vor Ort, die sich mit einer Ernährungsberatung und vielen Tipps zu gesundem Essen engagiert. Auf der porta-Bühne werden die ADTV Tanzschule Balance, die Tanzschule Perfektion und die SC Potsdam Cheerleaders für ausgelassene Stimmung sorgen. Außerdem zeigt Ute Günzel, wie man aus Gemüse im Handumdrehen tolle Sachen schnitzen kann und es wird eine Einführung in die Tontopfkeramik geben.
Neu in diesem Jahr sind zudem der gesunde Snack Workshop für Groß und Klein und der Herlitz-Basteltisch zum Mitmachen. „Wir haben für den porta-Kinderkochclub 2012 wieder ein spannendes Programm zusammengestellt, das Eltern und Kinder gleichermaßen anspricht“, erklärt Jens Buskies, Geschäftsleiter von porta Potsdam. Mit dabei sind natürlich auch die interaktive Ausstellung „Wo kommt eigentlich unser Essen her?“, das Gedächtnisspiel „Wo ist der Zwilling“ und der Workshop gesundes Grillen für die ganze Familie. Die ganz kleinen Gäste können im Garten-Spielzelt Kresse pflanzen und ein tolles Erntespiel erleben.

Der porta-Kinderkochclub unter der Schirmherrschaft des TV-Starkochs Nelson Müller tourt vom 12. Mai bis zum 29. September 2012 durch alle 21 porta Einrichtungshäuser und wird bundesweit von den Kooperationspartnern Nolte-Küchen, NEFF-Elektrogeräte, der DeutschlandCard sowie EDEKA und Caprisonne Bioschorly als offizieller Getränkepartner unterstützt.

Nelson Müller arbeitet wie andere Spitzenköche mit CHROMA type 301 Messer von Kochmesser.de

Große Ausstellung zu den Schätzen der Weltkulturen in Abu Dhabi

Das Kunst- und Kulturzentrum Manarat Al Saadiyat zeigt in Zusammenarbeit mit dem British Museum vom 17. April bis 17. Juli die Ausstellung „Treasures of the World’s Cultures“ – Schätze der Kulturen der Welt mit Leihgaben aus dem Al Ain National Museum und dem Sharjah Archeology Museum. Die einmaligen Ausstellungsstücke erzählen die Geschichte der Menschheit der letzten zwei Millionen Jahre.

Kunstwerke aus der Islamischen Tradition, Werkzeuge der Steinzeit aus dem östlichen Afrika und Meisterwerke aus der europäischen Renaissance – der Begriff „Schatz“ wird in der Ausstellung bewusst vielfältig interpretiert. Auch „verlorene Schätze“ sowie moderne Kunstwerke aus aller Welt werden gezeigt und somit der Bogen von historischer zu moderner Kultur gespannt.

Die Ausstellung beginnt mit der Entwicklung der Menschheit in Afrika, als Überleben, Erfolg, Status und Beziehungen der Menschen erstmals von materiellen Gegenständen abhingen. Verschiedenste Objekte bekamen neue Bedeutungen außerhalb ihrer ursprünglichen Verwendung, und die Schönheit der Gegenstände erlangte neuen Stellenwert.

Die Bedeutung der materiellen Kultur können Besucher in den Galerien entdecken, die sie auf eine Reise durch den Mittleren Osten, Europa, Asien, Ozeanien und Amerika mitnehmen. Die Ausstellung endet mit Ausstellungsstücken aus der modernen Welt.

Manarat Al Saadiyat, was „der Ort der Erleuchtung“ bedeutet, ist ein neu errichtetes 15.400 Quadratmeter großes Kunst- und Kulturzentrum auf der Abu Dhabi vorgelagerten Insel Saadiyat Island. Die neue Ausstellung hat dort täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet, der Eintritt ist kostenlos.

Weitere Einzelheiten über das kulturelle Angebot Abu Dhabis finden Interessierte unter www.artsabudhabi.ae Allgemeine Informationen über Abu Dhabi unter www.visitabudhabi.ae

Frankfurt für Kulturentdecker

Die Villa Oriental verbindet Kulturen. Das orientalische Boutique-Hotel im Herzen Frankfurts hat erneut ein Wochenendarrangement zusammengestellt, dass eine interessante Mischung der Kulturen verspricht: ein Besuch der renommierten SCHIRN Kunsthalle, ein stilvolles Abendessen im persischen Spezialitätenrestaurant HAFEZ und eine Übernachtung in der Atmosphäre von 1001er Nacht.

„Die SCHIRN Kunsthalle ist eine der ambitioniertesten Ausstellungshallen Europas und für Frankfurt eine einzigartige Bereicherung“, so Alexander Gorjinia, Inhaber der Villa Oriental. „Mit unserem Arrangement möchten wir noch mehr Gäste auf die verschiedenen kulturellen Facetten in unserer Stadt aufmerksam machen.“

Die SCHIRN Kunsthalle wartet auch dieses Jahr mit einem abwechslungsreichen Programm auf. Noch bis zum 28. Mai 2012 läuft beispielsweise die erfolgreiche Ausstellung „EDVARD MUNCH – Der moderne Blick“. Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Centre Pompidou Musée National d’Art Moderne in Paris entstanden ist, bietet eine neue Sicht auf das Schaffen des Malers. Ein weiteres Highlight erwartet die Besucher im Herbst mit „GUSTAVE CAILLEBOTTE – Ein Impressionist und die Fotografie“ vom 18. Oktober 2012 bis zum 20. Januar 2013.

Ein ganz anderes Kulturerlebnis erwartet die Gäste hingegen in der Villa Oriental. So hat Alexander Gorjinia Baustoffe, Möbel und Dekoration aus acht Ländern zusammengetragen. Allein aus Marrakesch wurden mehr als 20.000 Fliesen importiert, die überall im Haus zu Ornamenten zusammengefügt wurden. Zudem spielen orientalische Riten eine große Rolle in der Villa Oriental, so zum Beispiel das Indische Fenster, welches in jedem Zimmer zu finden ist und die Gäste sorgenfrei schlafen lässt.

Ein kulinarisches Erlebnis des Orients bietet darüber hinaus das persische Spezialitätenrestaurant HAFEZ. Inhaberin Suri Sabouri, die in ihrem Heimatland auch „Botschafterin der persischen Küche“ genannt wird, verwöhnt die Gäste mit erlesenen Köstlichkeiten. Ein perfekter Ausklang des Tages gelingt in der hoteleigenen orientalischen Lounge mit Shisha, Tee und orientalischen Süßigkeiten.

Das neue Wochenendpaket umfasst eine Eintrittskarte für die SCHIRN Kunsthalle, eine Übernachtung in einem Doppelzimmer der Kategorie Kalif inklusive des reichhaltigen Frühstücksbuffets und den Minibar-Getränken sowie ein „Orientalisches Rondell“ im persischen Spezialitätenrestaurant HAFEZ inkl. 1/2 l Hauswein und Mineralwasser. Die Anreise erfolgt freitags, samstags oder sonntags, der Preis pro Person im Doppelzimmer beträgt €79,00. Das Paket ist nach Verfügbarkeit ab sofort bis zum Jahresende in der Villa Oriental buchbar.

Informationen und Buchungen unter Tel. +49(0)69 / 2710 89 50, per E-Mail info@villa-oriental.com oder im Internet unter www.villa-oriental.com

"Land & Genuss" schmeckt Frankfurt

Über 15.000 Besucher kamen zur Premiere der neuen DLG-Erlebnisausstellung für das Rhein-Main-Gebiet – Landwirtschaft, regionale Spezialitäten, Gartenwelten zum Anfassen – 176 Aussteller präsentierten ihre Produkte – 1. bis 4. März 2012 auf dem Frankfurter Messegelände

Die „Land & Genuss“ der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) konnte auf dem Frankfurter Messegelände eine erfolgreiche Premiere feiern. An den vier Ausstellungstagen kamen über 15.000 Besucher zur neuen Erlebnisausstellung für das Rhein-Main-Gebiet. Im Mittelpunkt standen die Themen „Landwirtschaft erleben“, „Garten gestalten“ und „Regionale Spezialitäten“ genießen. Zusammen mit ihren Partnern bot die DLG ein umfangreiches Informations- und Unterhaltungsprogramm rund um aktuelle Themen wie moderne Landwirtschaft, Gärtnern in der Stadt und bewusstes Genießen an. Auch das abwechslungsreiche Angebot der 176 Premierenaussteller mit vielen regionalen Spezialitäten, Gartenartikeln und landwirtschaftlichen Produkten sowie landtouristischen Angeboten traf den Geschmack der Besucher. Die „Land & Genuss“ fand vom 1. bis 4. März statt.

„Raus aufs Land, mitten in der Stadt“, hieß es an den vier Erlebnistagen der „Land & Genuss“. Viele Beteiligte am Anbau und der Erzeugung regionaler Lebensmittel und Spezialitäten kamen in die Frankfurter Messehalle und auf das Außengelände, um moderne Landwirtschaft, die Herstellung vornehmlich regionaler Produkte und natürlich deren bewussten Genuss einem sehr interessierten Publikum zu präsentieren. An den vier Ausstellungstagen besuchten über 15.000 Menschen den Erlebnisbauerhof und das Außengelände mit Rindern, Schafen, Schweinen, Ziegen, Hühnern sowie alter und moderner Landtechnik. Der „Erlebnis: Bauernhof mobil“ der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) bot Jung und Alt mit Kälbern, moderner Landtechnik sowie spannenden Erlebnisstationen rund um Getreide und Milch Einblicke in die moderne Landwirtschaft.

Eintauchen konnten die Besucher auch in die Erlebniswelten von Land, Garten und Genuss. So wurde geschlemmt, gegärtnert und mit den Erzeugern diskutiert. Bauern und Direktvermarkter der Region informierten über ihre Arbeit und boten ihre Produkte zum Kauf an. Genuss-Manufakturen zeigten ihr Können mit einem breiten Angebot an Bergkäsen, Schokoladen, Spirituosen, Weinen, Apfelgetränken, Edelsalamis und weiteren Genießer-Produkten. Auf dem Außengelände warteten nicht nur Tiere und Traktoren auf ihre Besucher. Experten gaben auch Tipps rund ums Heizen mit Holz. Auf der Showbühne luden Köche der Region zum gemeinsamen Kochen ein, die Hessische Milchkönigin Marie I. und Rapsblütenkönigin Monika I. gaben sich die Ehre, Vorträge über Urban Gardening bis zur Landwirtschaft der Rhein-Main-Region boten den Besuchern einen informativen und unterhaltsamen Blick auf Landwirtschaft, Garten und Genuss.

Enge Verbindung Frankfurts zur regionalen Landwirtschaft und ihren Erzeugern
DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer hatte zusammen mit Dr. Manuela Rottmann (Stadträtin der Stadt Frankfurt) und Staatssekretär Mark Weinmeister (Hessisches Umweltministerium) die Veranstaltung eröffnet. Auch in Frankfurt sei das wachsende Interesse an ländlichen Themen und an der Region, so der DLG-Präsident in seiner Eröffnungsrede, deutlich spürbar. Als eine Einladung an den Verbraucher, die Landwirtschaft mit allen Sinnen zu erleben, bezeichnete der Landwirtschaftssekretär Mark Weinmeister in seiner Eröffnungsrede die Erlebnisausstellung „Land & Genuss“. Die Entdeckungstour solle als Vermittler zwischen der modernen Landwirtschaft und den Verbrauchern fungieren. Landwirtschaftliche Erzeugnisse, die in der Region des Verbrauchers hergestellt würden, bedeuteten mehr Frische und Geschmack. Konsumenten könnten sich mit eigenen Augen davon überzeugen, wo der Salatkopf wächst oder mit welchem Futter Schwein und Rind gefüttert werden. „Regionalität ist keine Vision, sondern Realität. Dieser Trend ist anhaltend stabil“, so der Staatssekretär. Die Frankfurter Stadträtin Dr. Manuela Rottmann hob in ihrem Grußwort die enge Verbindung Frankfurts mit den zentralen Themen der DLG-Erlebnisausstellung hervor: „Die Stadt Frankfurt ist für die Ausstellung ‚Land & Genuss‘ der ideale Veranstaltungsort. Nicht nur wegen der langen Tradition Frankfurts als Messestadt, sondern insbesondere wegen der landwirtschaftlichen und gärtnerischen Kompetenz, die in dieser Stadt vielfältig vorhanden ist.“

Besucher zeigten sich vom Angebot der Messe begeistert
Der Mix aus Information, Unterhaltung und Einkaufsmöglichkeiten rund um Landwirtschaft, Garten und Genuss wurde von den Besuchern der DLG-Erlebnisausstellung mit Bestnoten bewertet: 83 Prozent beurteilten die „Land & Genuss“ mit gut oder sehr gut. 90 Prozent würden sie weiterempfehlen. Rege genutzt wurden auch die zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten, so einige vorläufige Ergebnisse der Besucherbefragung vor Ort.

„Mit ihrer neuen Erlebnis-Ausstellung hat die DLG das Landleben mit all seinen Facetten in die Stadt geholt“, zieht DLG-Hauptgeschäftsführer Dr. Reinhard Grandke ein positives Fazit der Premiere. Angesichts des wachsenden Interesses am Landleben werde es immer wichtiger zu vermitteln, was Landwirtschaft und die damit verbundene (regionale) Herstellung von Lebensmitteln leisten können. Wichtig sei dabei, das moderne Landleben mit Bildern und Gesichtern zu verbinden sowie den direkten Kontakt zum Land und seinen Landwirten zu pflegen. „Die Land & Genuss hat mit praxisnahen Informationen Lust aufs Land gemacht. Das zeigt die äußerst positive Resonanz der Ausstellungsbesucher. Auf der ‚Land & Genuss‘ wurde nicht nur viel probiert und eingekauft, die Besucher informierten sich auch gezielt über die Herkunft der größtenteils regionalen Erzeugnisse und kamen mit den Erzeugern ins Gespräch. So werden Landwirtschaft und ihre Produkte direkt erlebbar“, zeigt sich Dr. Grandke mit den Ergebnissen der Ausstellung sehr zufrieden.

Großes Interesse von Schulen und Kindergärten am Informationsangebot
Wo wächst Getreide für unser Frühstücksbrot? Woher kommt die Milch? Wie leben Tiere auf dem Bauernhof? Wie genießt man mit seinen fünf Sinnen? Welche Nutz- und Zierpflanzen blühen im Garten und auf dem Balkon? Diese und viele weitere Fragen standen im Mittelpunkt des Schulklassen- und Kindergarten-Programms, das an den ersten beiden Tagen der Ausstellung stattfand und von dem Frankfurter Landwirtschaftlichen Verein (FLV) sowie den anderen Partner tatkräftig unterstützt wurde. Das Angebot traf auf großes Interesse: Rund 120 Klassen und Kindergartengruppen besuchten die Erlebniswelten „Land“, „Garten“ und „Genuss“. Es wurde Butter geschüttelt und Getreide gemahlen. Zusammen mit dem LandFrauenverband Hessen präsentierte die Hessische Landesregierung das Projekt „Werkstatt Ernährung“, in dem die ausgewogene, bedarfsgerechte, nachhaltige, genussorientierte und eigenverantwortliche Ernährung aufgezeigt wurde. In der Gartenwelt pflanzten die Kinder mehr als 1.500 Salatköpfe in Töpfe. Beim Besuch des Außengeländes mit Stall, Tieren und Traktoren konnten die Kinder viel Wissenswertes rund um Landwirtschaft und Ernährung mit nach Hause nehmen.

Projekte zur Ernährungsbildung an Schulen ausgezeichnet

Für ihr Engagement an Schulen sind zwei Projekte von „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ ausgezeichnet worden. Wie kürzlich von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ bekannt gegeben wurde, gehört „Küchen für Deutschlands Schulen“ zu den diesjährigen Preisträgern im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“. Der Wettbewerb zeichnet zukunftsweisende Ideen und Projekte aus, die die Ideenvielfalt und Innovationskraft Deutschlands sichtbar und erlebbar machen. „Küchen für Deutschlands Schulen“ stattet Schulen mit Übungsküchen aus, damit sie Kinder für gesunde Ernährung begeistern und im Unterricht die Grundlagen für die Zubereitung von Lebensmitteln vermitteln können. Das Projekt wurde vom Bundesernährungsministerium gemeinsam mit der Bertelsmann-Stiftung, dem Küchenhersteller Nolte und dem Starkoch Tim Mälzer ins Leben gerufen.

Bereits Mitte Januar war bekannt geworden, dass die Jury des Nationalkomitees der UNDekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ das Projekt „Ess-Kult-Tour“ als offizielles deutsches Dekadeprojekt für den Zeitraum 2012/2013 ausgewählt hat – eine Auszeichnung, die herausragendes Engagement in der Bildungsarbeit für nachhaltige Entwicklung fördert. Die „Ess-Kult-Tour“ ist eine interaktive und erlebnisorientierte Ausstellung, die Kompetenz von Kindern und Jugendlichen im Ernährungsbereich fördert. Die Ausstellung wendet sich vor allem an Schulen und Bildungsträger mit einem hohen Anteil an lern- und sozial benachteiligten Schülerinnen und Schülern. Das Projekt wird vom Bundesernährungsministerium gefördert und bundesweit von den Verbraucherzentralen unter Federführung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen umgesetzt.

„Wir freuen uns, dass unsere Arbeit und die unserer Partner bei IN FORM so viel Wertschätzung erfährt. Dass die Förderung der Ernährungsbildung an Schulen auch außerhalb der unmittelbar beteiligten Kreise wahrgenommen und geschätzt wird, ist ein großer Erfolg der Initiative IN FORM“, sagte Bundesministerin Ilse Aigner anlässlich der Bekanntgabe der Auszeichnungen für die beiden Projekte.

"Dreams of Nature": Hintergründige Landschaftsmalerei

Das Van Gogh Museum in Amsterdam zeigt vom 24. Februar bis zum 17. Juni 2012 die Ausstellung „Dreams of Nature – Symbolismus von Van Gogh bis Kandinsky“. Die Schau bietet anhand von Werken bekannter Künstler wie Monet, Gauguin, Van Gogh und weniger bekannter Künstler aus Europa eine Übersicht über ein bislang vernachlässigtes Thema des Symbolismus, eine der führenden Kunstbewegungen des 19. Jahrhunderts. Die Ausstellung zeigt, dass die Landschaften des Symbolismus nicht bloß eine Darstellung der Wirklichkeit sind, sondern sogenannte Spiegelungen der Seele. Sie bieten eine Wahrheit hinter der Wirklichkeit. Es ist die erste große Ausstellung in Europa, die ganz den symbolistischen Landschaften in einem europäischen Kontext gewidmet ist. Es werden Arbeiten von Künstlern zusammengebracht, die noch nie gemeinsam gezeigt wurden.

Dreams of Nature – Symbolismus von Van Gogh bis Kandinsky, 24.2.-17.6.2012, Van Gogh Museum Amsterdam, Stadhouderskade 55, 1072 AB Amsterdam, Tel.: +31 (0)205 70 52 00, geöffnet täglich 10 bis 18 Uhr (freitags bis 22 Uhr)

Weitere Information:
www.vangoghmuseum.nl
www.iamsterdam.com
www.holland.com

Elvis at 21

Neue Ausstellung im Virginia Museum of Fine Arts zeigt Elvis Presley-Fotografien von Alfred Wertheimer

Bis heute ist Elvis Presley, der „King of Rock ’n’ Roll“ und erfolgreichster Solo-Musiker der Mitte des 20. Jahrhunderts, weltberühmt. Weniger bekannt jedoch ist sein Leben außerhalb des Rampenlichts. Das Virginia Museum of Fine Arts (VMFA) in Richmond gewährt vom mit der neuen Sonderausstellung „Elvis at 21“ bis zum 18. März 2012 einen Einblick. Zu sehen sind 56 Schwarz-Weiß-Fotografien aus dem Jahre 1956, aufgenommen von Alfred Wertheimer. Sie zeigen den 21 Jahre jungen Elvis Presley am Anfang seiner steilen Musikkarriere und vor dem Aufstieg zur Rock ’n’ Roll-Ikone – hinter der Bühne und abseits vom Trubel der Musikbranche.

Im Juni 1956 wurde der Fotograf Alfred Wertheimer von Presleys Musiklabel RCA damit beauftragt, Fotos des jungen Künstlers zu schießen, mit denen seine Karriere weiter vorangetrieben werden sollte. So erhielt Wertheimer freien Zugang zu Elvis bei Konzerten, in den Aufnahmestudios und in seinem Haus in Memphis. Es entstanden beispielsweise Fotos am Bahnhof nach einem Fernsehauftritt, in einem Taxi auf dem Weg zum Mosque Theater in Richmond und beim Frühstück im berühmten Jefferson Hotel; aber auch intime Aufnahmen, etwa beim Küssen einer unbekannten Dame im Bühnenbereich, die Elvis im Zug von New York kennen lernte.

Mit einer Sammlung von Kunstwerken aus mehr als 5.000 Jahren und zahlreichen Sonderausstellungen zählt das VMFA zu den umfangreichsten Kunstsammlungen in den Vereinigten Staaten. Im Besitz des Museums befinden sich über 23.000 Kunstexemplare, darunter Werke des Impressionismus, Englisches Tafelsilber und moderne Kunst, aber auch Stücke aus dem südlichen Afrika und aus der Himalaya-Region. Nach Vergrößerung des Museums wurde es im Mai 2010 neu eröffnet. Das Museum hat 365 Tage im Jahr ab 10 Uhr geöffnet. Weitere Informationen, auch zur Ausstellung „Elvis at 21“ gibt es unterwww.vmfa.state.va.us

Weitere Infos zur Capital Region gibt es unter www.capitalregionusa.de

Christian Henze

In Aschenbrödels Küche riecht es köstlich, ein festliches Menü wird zubereitet. MDR-Koch Christian Henze („Iss was?!“) und Moderatorin Katrin Huß („Hier ab vier“) kochen im Schloss Moritzburg – einst Jagdschloss August des Starken und eines der bekanntesten Wahrzeichen Sachsens. Hier wurde der Weihnachtskultfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ gedreht. Eine große Ausstellung mit originalen Filmrequisiten und nachgestellten Szenen begeistert große und kleine Fans des Kultfilmes. In der historischen Küche wird Christian Henze sein Festtagsmenü zubereiten, während Katrin Huß auf Entdeckertour durch die Ausstellung geht.

MDR, Sonntag, 25.12., 16:30 – 17:00 Uhr (VPS )

"Fashion Food" Berlin

Ein echter Augenschmaus

Haarschmuck aus Algen, eine Oktopus-Tunika oder ein Schal aus Zuckerwatte – diese Mode ist wenig alltagstauglich. In der neuen Ausstellung „Fashion Food“ zeigt das Museum für Kommunikation essbare Haute Couture in 50 eindrucksvollen Fotografien.

w w w. fashionfood. at