Schmerzen im Brustkorb nicht ignorieren

Magazin Reader’s Digest gibt wichtige Hinweise, wie man mit Alarmsignalen des Körpers umgehen sollte

Was tun, wenn der Unterleib schmerzt, der Kopf regelmäßig brummt oder unerklärliche Ängste auftreten? Viele Menschen sehen über solche Anzeichen hinweg und führen sie auf Stress im Beruf oder in der Familie zurück. Manchmal können scheinbar harmlose Wehwehchen aber ein Alarmsignal des Körpers für eine ernsthafte Erkrankung sein – von einer Organerkrankung bis hin zu einer Depression. Das Magazin Reader’s Digest geht in seiner Februar-Ausgabe häufig auftretenden Symptomen nach und gibt Ratschläge, was zu tun ist, um eine dauerhafte Schädigung des Körpers zu verhindern.

Kopfschmerzen gehören zu jenen Warnsignalen des Körpers, die man nicht ignorieren sollte. Sie können die Folge eines medizinischen Notfalls sein, zum Beispiel das Anzeichen für einen Schlaganfall oder für den Durchbruch einer erweiterten Arterie. Wer also einen plötzlichen und heftigen Kopfschmerz spürt und dessen Schmerz trotz Ruhe und üblicher Medikamente nicht verschwindet, sollte umgehend medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. So gilt Kopfschmerz, der von lallendem Sprechen oder von der Schwäche einer Körperhälfte begleitet ist, als Symptom für einen Schlaganfall. Dann bleiben nur wenige Stunden Zeit, um den Schlaganfall effektiv zu behandeln und damit dauerhafte Schäden zu vermeiden. Ein zügiges Handeln ist auch notwendig, wenn man stechende Schmerzen im Brustkorb spürt. Diese können Hinweis auf einen Herzinfarkt sein. Eine Studie des Journals der Amerikanischen Ärztevereinigung hat gezeigt, dass 40 bis 50 Prozent der Menschen, die solche Symptome haben, diese dennoch über Stunden ignorieren. Der Herzmuskel aber beginnt bereits eine halbe Stunde nach Beginn des Infarktes abzusterben. „Wenn Sie plötzlich ein unangenehmes Gefühl in der Brust haben, so als ob sich jemand darauf gesetzt hätte, sollten Sie alarmiert sein“, sagt Dr. David Fischmann, Interventionskardiologe an der Medizinischen Hochschule in Philadelphia, in der neuen Ausgabe des Magazins Reader’s Digest.

Vorsicht ist auch bei anderen Warnsignalen des Körpers geboten. Wer stechende Schmerzen im Unterleib spürt, dabei Fieber bekommt, unter Durchfall oder Verstopfung leidet, dessen Haut gelblich wird und dessen Urin eine andere Färbung bekommt, sollte dies nicht ignorieren, sondern einen Arzt aufsuchen. Hinter den Symptomen könnten sich eine akute Blinddarmentzündung oder Probleme mit der Gallenblase und dem Darm verbergen. Schnelles Handeln ist auch nötig, wenn plötzliche Sehstörungen mit Lichtblitzen und dunklen Flecken auftreten und man das Gefühl hat, die Welt wie durch einen Vorhang zu sehen. Solche Beschwerden können durch einen Netzhautriss oder eine Netzhautablösung ausgelöst sein. Der rasche Besuch eines Augenarztes oder Notdienstes ist dann dringend angeraten.

Die Februar-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland ist an zentralen Kiosken erhältlich.

ÖKO-TEST Grippemittel

Unsinnige Wirkstoffkombinationen

Ein grippaler Infekt ist mit Kopf-, Hals-, Gliederschmerzen sowie Fieber und Schnupfen verbunden. Bis heute gibt es keinen Wirkstoff, der gleichzeitig alle diese Symptome beseitigt. Deshalb mischen die Hersteller von Grippemitteln nach dem Gießkannenprinzip zig verschiedene Wirkstoffe zusammen. Das ist nicht nur unsinnig, weil unwirksam, sondern kann auch zu gefährlichen Nebenwirkungen führen. Darauf macht das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST aufmerksam. Von den 14 Arzneimitteln im Test fallen deshalb auch acht Produkte mit „ungenügend“ und eines mit „mangelhaft“ durch.

Wirkstoffkombinationen sieht auch die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft kritisch. Laut deren Therapieempfehlungen entspricht die Zusammensetzung dieser Kombinationen nicht rationalen Prinzipien der Behandlung von Atemwegsinfektionen. Mit Wirkstoffkombinationen ist schließlich nicht zu spaßen, denn je mehr Wirkstoffe ein Arzneimittel enthält, desto mehr Nebenwirkungen können auftreten. Durch Wechselwirkungen der Wirkstoffe untereinander verändern sich außerdem ihre Verteilung im Körper und die Wirkdauer.

Wie sinnlos Kombinationspräparate sind, zeigt sich unter anderem daran, dass viele Grippemittel einen Hustenreizdämpfer enthalten. Doch bei vielen grippalen Infekten tritt Husten gar nicht auf. Und selbst wenn sich die Erkältung auf die Bronchien geschlagen hat, erschweren Hustenreizdämpfer das Abhusten des gebildeten Schleims. ÖKO-TEST empfiehlt, gezielt mit Monopräparaten gegen den Husten, den Schnupfen und Schmerzen anzugehen.

Das ÖKO-TEST-Magazin November 2011 gibt es seit dem 28. Oktober 2011 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Kulturell inkognito – Deutsche im Ausland

Niemand will das Klischee des deutschen Socken-in-Sandalen-Trägers erfüllen. Und so sind Deutsche laut einer Umfrage des Reiseportals Opodo im Urlaub wahre Chamäleons.

Vieles hat sich verbessert: Deutsche im Urlaub sind nicht mehr bekannt für im Morgengrauen besetzte Poolliegen oder Socken in den Sandalen. Dies ergab eine Umfrage des Online-Reiseportals Opodo unter rund 600 Teilnehmern.

Sommer, Strand und Schnitzel Pommes? Auf keinen Fall! Dies gilt für anpassungsbegeisterte 80 Prozent der Befragten, die „Bulgogi“ und „Kopi Luwak“ Bratwurst und Bier auf Reisen vorziehen. Trotz breiter Zustimmung ist kulinarische Offenheit nicht der einzige Weg zu stilsicherem Auftreten im fremden Reiseland. Für gut 40 Prozent der Befragten gehört das Verinnerlichen landesüblicher Verhaltensweisen zum Urlaub wie der Strand zum Meer: Da wird am Marktplatz um Mitbringsel gefeilscht bis der Preis nicht mehr in Euro auszudrücken ist und vor dem Hotelspiegel die richtige Begrüßungsverbeugung geübt, bis sie beim Folkloreabend für Applaus sorgt.

Shorts und Minirock bleiben außerdem bei gut 20 Prozent der Befragten im Koffer, wenn sie nicht zur Landeskultur passen. Besonders Frauen setzen für das richtige Auftreten vor Ort auf wohlüberlegte Outfits und das laut Umfrage sogar doppelt so oft wie ihre männlichen Mitstreiter.

Männer setzen weniger auf Äußerlichkeiten, überzeugen dafür aber durch Sprachtalent. So geben knapp 40 Prozent der befragten Herren an, die Sympathien der Einheimischen mit ein paar – wenn auch lückenhaften – Sätzen in der Landessprache zu gewinnen. Frauen sind hier etwas schüchterner: Von ihnen würden sich laut Opodo Umfrage nur 20 Prozent in unbekanntes Sprachterrain wagen.

Einigkeit herrscht unter den Sprachkennern. Ein Drittel der befragten Frauen und Männer würden sich auch dann mit ihren mühsam erarbeiteten Kenntnissen der Landessprache ausdrücken, wenn Deutsch und Englisch als Mittel der Kommunikation angeboten werden.

Neben all der Anpassung ist der deutsche Urlauber um Widerlegung gängiger Klischees bemüht und verzichtet mittlerweile gern ganz auf die Liege an Pool oder Strand. Anstatt den frühmorgendlichen Liegenkampf weiter auszufechten legen sich knapp 40 Prozent der Befragten einfach nur auf’s Handtuch. Wer hätte das gedacht?

Die wichtigsten Ergebnisse der Opodo-Umfrage auf einen Blick:
Bei 77,2 der Befragten ist deutsches Essen im Urlaub tabu.
36,4% der Männer und 21,7% der Frauen finden es am wichtigsten für den Urlaub ein paar Sätze in der Landessprache zu lernen.
Für 27,5% der Frauen und 14,5% der Männer ist richtige Kleidung das oberste Gebot.
43,5% der Befragten stellen ihr Alltagsverhalten auf das Urlaubsland ein und feilschen z.B. beim Einkaufen.

Europäisches Koch-Festival und Europäische Woche des Geschmacks

Das neue Jahr 2011 ist noch recht jung, und deshalb macht die World-Toques*Euro-Toques-Gruppe bereits jetzt auf zwei fest stehende Termine aufmerksam, die sich alle Köche und Restaurants vorab vormerken können – auch im Hinblick darauf, um Planungen miteinzukalkulieren. Jeder weiß aus eigener Erfahrung, die Zeit vergeht wie „im Flug“ – und schon stehen Events vor der Tür. Jederzeit steht Ihnen das World-Toques*Euro-Toques-Team um Ernst-Ulrich W. Schassberger zur Verfügung, wenn im Hinblick auf Events und Veranstaltungen Fragen auftreten, oder Hilfe in Sachen Öffentlichkeitsarbeit verlangt wird.
Unser Motto für Sie: „Tu‘ Gutes und sprich drüber!“

Hier die Termine zur kostenlosen Teilnahme:
Das bereits seit Jahren etablierte 14.Europäische Koch-Festival – Donnerstag,den 26. Mai 2011 www.kochfestival.de

und natürlich die 17.Europäische Woche des Geschmacks,
von Montag, den 17. bis Sonntag, den 23. Oktober 2011
www.wochedesgeschmacks.de

Gefährliche Meeresströmungen

Gefährliche Meeresströmungen – Warum Badeverbote an bestimmten Stränden sinnvoll sind

Mit drastischen Strafen auf Missachtung von Badeverboten reagieren spanische und portugiesische Behörden auf die zunehmende Zahl tödlicher Unfälle beim Schwimmen. Gelbe Flaggen signalisieren, dass Baden nur eingeschränkt oder mit größter Vorsicht möglich ist. Rote Beflaggung bedeutet überall auf der Welt absolutes Badeverbot, berichtet die „Apotheken Umschau“. Die Gründe dafür erkennt der unerfahrene Strandbesucher selbst häufig nicht. Das mag erklären, warum diese Verbote immer wieder übergangen werden. Oft gibt es an den gesperrten Strandabschnitten sogenannte „Rippströmungen“, die äußerlich kaum erkennbar sind und auch nur unregelmäßig auftreten können. Sie ziehen selbst gute Schwimmer mit ungeheurer Kraft ins offene Wasser. Wem dies trotz aller Vorsicht passiert, der soll nicht versuchen, auf direktem Wege den Strand zu erreichen. Das schaffen selbst kräftige Menschen kaum. Erfolgversprechender ist, seitlich aus der Strömung zu schwimmen, also parallel zum Strand. Dabei sollte man sich frühzeitig durch Rufen und Winken bemerkbar machen.

Kochen beim Tag der Niedersachsen in Celle

Tag der Niedersachsen: Promikochen, Niedersachsen-Kochduell und das wohl längste Gourmet-Menü der Welt

Der Minister tut es, der Fernsehheld tut es, der Musicalstar tut es auch und nicht zuletzt sogar der Gerichtspräsident: Kochen beim Tag der Niedersachsen in Celle (18. bis 20. Juni). Die Prominentenduelle sind am Samstag, 19. Juni, ein Schwerpunkt auf der Bühne in der Gourmet-Meile vor dem Celler Schloss. Mit dabei sind u.a. Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann, Superstar Daniel Schuhmacher, Unter-Uns-Star Mars Seibert, Lets-Dance-Star Markus Schöffl oder auch der Schollmeyer von Hit-Radio-Antenne. „Im Augenblick sucht Daniel Schuhmacher übrigens noch einen Fan – der mit ihm kochen möchte“, verrät Veranstaltungsleiter Alexander Hass vom Orga-Team-Tdn.

In der Region Celle hat der Feinschmeckergaumen traditionell ein echtes Heimspiel. Es gibt mehrere mit Michelin-Stern und Gault-Millau-Punkten ausgezeichnete Restaurants, die zum Tag der Niedersachsen erstmals gemeinsam als Gastgeber auftreten. Es werden zahlreiche, kostenlose Kochkurse angeboten, an denen jeder Niedersachse teilnehmen kann. Die Teilnehmer werden ausgelost und automatisch benachrichtigt.

Mitmachen kann jeder Kochbegeisterte auch beim Niedersachsen-Kochduell am Sonntag, 20. Juni. Hier treten verschiedene Regionen mit ihren typischen Rezepten gegeneinander an den Herd, begleitet von fachkundigen Kochexperten. Alle Infos gibt es bei miriam.laube@tdn-celle.de, Etwas ganz Besonderes wird auch für die Freunde des Weins geboten: ein exklusives Quiz rund um die edlen Reben mit außergewöhnlichen Preisen: Zudem wird es Weinproben und Weinshows geben. Informationen auch unter www.cellesche-zeitung.de

Höhepunkt am Sonntag ist die Präsentation des längsten Gourmet-Menüs der Welt sein. 50 Gerichte werden in kleinen Portionen gereicht – eine kulinarische Reise durch die Spitzenküchen der Celler Region.

Unter www.tdn-celle.de ist das gesamte Programm des Celler Mega-Spektakels abrufbar.

Große Preisunterschiede bei lactose- und glutenfreien Lebensmitteln

Bis zu 20 Prozent der Erwachsenen leiden in Mitteleuropa an einer Lactose-Intoleranz. Die Preisunterschiede für lactose- und glutenfreie Lebensmittel sind enorm. KonsumentInnen zahlen für lactosefreie Milchprodukte im Schnitt um zwei Drittel mehr drauf als für herkömmliche Milchprodukte. Das zeigt ein AK Test in fünf Supermärkten in Wien für 102 der preiswertesten vergleichbaren lactose- und glutenfreien Nahrungsmittel. „Wer wenig hat, muss auf jeden Euro schauen und kauft daher meist preisbewusst ein“, sagt AK Konsumentenschützerin Manuela Delapina.

   Die Preisunterschiede bei lactose- oder glutenfreien Lebensmitteln sind groß. Die AK Tester orteten Preisdifferenzen bis zu 235 Prozent. „So kostet der jeweils günstigste lactosefreie Sauerrahm je nach Supermarkt 3,16 bis 10,60 Euro je Kilogramm“, sagt Delapina. Auch bei lactose- und glutenfreiem gemischten Mehl liegen die Preise weit auseinander – 2,59 bis 5,54 Euro je Kilogramm. „Das ist ein Preisunterschied von 114 Prozent“, rechnet Delapina vor.

   „Für manche Lebensmittel, zum Beispiel lactosefreie Halbfettmilch oder Camembert, zahlen Konsumenten in den Supermärkten gleich viel“, betont Delapina.

   Der AK Test zeigt, dass lactosefreie Milchprodukte im Vergleich zu normalen Milchprodukten durchschnittlich um 67 Prozent mehr kosten.

   Die Ursache für Lactose-Intoleranz ist ein Enzymmangel. Laktose (Milchzucker) muss im Dünndarm gespalten werden. Dafür sorgt das Enzym Laktase. Wird vom Körper keine ausreichende Menge an Laktase bereitgestellt, können unter anderem folgende Krankheitszuständen auftreten: Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall, Erbrechen und Gewichtsverlust.

   Bei einer Glutenunverträglichkeit reagiert der Darm empfindlich auf das Klebereiweiß, das in Weizen, Dinkel, Gerste, Roggen und Hafer vorkommt und die Dünndarmzotten angreift. Folgende Symptome können auftreten: Krankheitsgefühl, Müdigkeit, Blähungen, Bauchbeschwerden Eisenmangelanämie Muskel- und Gelenkschmerzen, Erbrechen, Gewichtsverlust, juckende Bläschen auf der Haut.

   Die AK hat die jeweils günstigsten Grundpreise für lactose- und glutenfreie Lebensmittel im Februar bei Billa, Merkur, Spar, Interspar und Zielpunkt verglichen. Erhoben wurden die Preise für lactosefreie Milchprodukte und Schokolade, lactosefreien und/oder glutenfreien Käse, Wust, Mehl, Zwieback/Knäckebrot, Ceralien, glutenfreies Ketchup und Teigwaren.

   SERVICE: Die Erhebung finden Sie im Internet unter http://wien.arbeiterkammer.at

Schweinegrippe

Schweinegrippe: Unsicherheit und viele Fragen – Virus hat sich seit dem ersten Auftreten nicht verändert

Unsicherheit, Polemik und heftige
Diskussionen kommen derzeit beim Thema „Schweinegrippe“ – Influenza A
Stamm H1N1 – auf. Knapp vor dem Beginn der „klassischen Influenzazeit“
rechnen Gesundheitsexperten mit einem Anstieg an Neuerkrankungen.
Experten wie Franz Xaver Heinz, Vorstand des Klinischen Institus für
Virologie an der medizinischen Universität Wien
http://www.virologie.meduniwien.ac.at , legen die Fakten der „neuen“
Viren auf den Tisch.

Es sei unsicher, was wir zu erwarten haben, meint Heinz. „Orientiert man
sich an den Beispielen von Australien und Neuseeland, die bereits die
Influenzazeit und den Winter hinter sich haben, kann man sagen, dass das
neue Virus zum Großteil die saisonalen Virentypen verdrängt hat.“ Obwohl
es viele Erkrankungen gegeben hat, ist nur ein geringer Prozentsatz der
Betroffenen daran verstorben. Positiv zu bemerken ist auch, dass sich
das Virus seit seinem ersten Auftreten nicht verändert hat.

Auch Menschen ohne Grunderkrankungen betroffen

Allerdings betont Heinz, dass sich die Risikobilder im Vergleich zur
saisonalen Influenza verändert haben. „Bei der saisonalen Influenza
waren es vor allem ältere Menschen oder jene, die eine Grunderkrankung
hatten, bei denen es zu Komplikationen gekommen ist.“ Das sei bei der
Influenza H1N1 nicht der Fall.

„Auch bei jüngeren Patienten mit Grunderkrankungen, bei Schwangeren und
kleinen Kindern bis zwei Jahren kam es zu einem schweren
Krankheitsverlauf.“ Die meisten Erkrankten mit Komplikationen waren
zwischen 25 und 49 Jahre alt und lagen damit altersmäßig signifikant
unter jenen, die sonst an schwerer saisonaler Influenza erkrankten.

Pandemieplan nach internationalen Empfehlungen

„Am 11. Juni ist für das Virus H1N1 seitens der WHO die höchste
Pandemiestufe ausgerufen worden“, so Clemens Martin Auer, Sektionschef
für Zentrale Koordination am Gesundheitsministerium. Damit trete
der Pandemieplan in Kraft nachdem die Behörden dazu aufgerufen werden,
genügend Impfstoff für die Bevölkerung bereit zu stellen und
Risikogruppen zu definieren.

Bei der Durchführung solcher Maßnahmen halte man sich an
wissenschaftliche Empfehlungen. „Wir folgen einem Grundsatz von
Virologen und dieser lautet, dass es sich um eine Influenza handelt und
sie daher vorab unberechenbar sei“, erklärt Auer. Dass das Virus nicht
aggressiv sei, ändere nichts an der Tatsache, dass es im Pandemieplan in
der höchsten Stufe rangiert.

Seit dem 9. November steht in den Impfzentren der Impfstoff für die
Bevölkerung zur Verfügung. „Eine Aufgabe des Gesundheitsministeriums ist
es, das öffentliche Bewusstsein für dieses Thema im Sinne der
öffentlichen Sicherheit zu sensibilisieren“, erklärt Auer. Mit Polemik
und Angstmache habe das nichts zu tun. „Die wissenschaftliche Bewertung
sollte den Wissenschaftlern vorbehalten bleiben“, meint der Experte
abschließend. Wolfgang Weitlaner

Ernährungsmagazin

Eins Plus, Mittwoch, 11.11. um 14:30 Uhr

Servicezeit: Essen & Trinken – Ernährungsmagazin

Thema: Flammkuchen im Test

Werbung für Lebensmittel – was ist erlaubt?: Etiketten auf Lebensmitteln sollten interessierten Verbrauchern Informationen liefern. Beispielsweise über den Nährwert oder Zutaten. Oft steht hier aber noch viel mehr – verlockende Werbebotschaften mit Hinweisen darüber, wie gesund das Produkt doch sei. Doch viele solcher Angaben sind wissenschaftlich nicht belegt. Die Politik will die Verbraucher schützen und feilt auf EU-Ebene seit Jahren an einer neuen Verordnung. Diese soll im Einzelnen regeln, welche Werbeaussagen künftig für Lebensmittel erlaubt sind. Da ist Streit mit Herstellern, Handel und Verbraucherschützern vorprogrammiert.

Histamin-Intoleranz – Probleme mit Käse, Schinken und Fisch: Wenn nach dem Verzehr von Hartkäse, Räucherschinken, Fisch oder Rotwein plötzlich Schwindel, Hautausschläge, Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme oder sogar Atemnot auftreten, könnte eine Histamin-Unverträglichkeit die Ursache sein. Das diffuse Krankheitsbild führt allerdings oft dazu, dass die Histamin-Intoleranz jahrelang nicht erkannt wird. Hilfe kann nur eine strikte Diät bieten. Servicezeit: Essen & Trinken begleitet einen Betroffenen, der seine Ernährung erfolgreich umgestellt hat. Erdnüsse aus den USA: Fast alles entspricht dem Klischee von der amerikanischen Provinz, in Plains, einer Kleinstadt in Georgia im Süden der USA. Hier dreht sich alles rund um den Anbau von Erdnüssen. Ein großer Teil der Ernte wird nach Deutschland geliefert. In Amerika hat Servicezeit: Essen & Trinken erfahren, wieso sie eigentlich gar keine Nuss ist. Und wir haben tolle Erdnuss-Gerichte kennen gelernt, auf die sogar der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter schwört.

Servicezeit: Essen & Trinken

WDR, Montag, 09.11., 14:00 – 14:30 Uhr

Werbung für Lebensmittel – was ist erlaubt?
Etiketten auf Lebensmitteln sollten interessierten Verbrauchern Informationen liefern. Beispielsweise über den Nährwert oder Zutaten. Oft steht hier aber noch viel mehr – verlockende Werbebotschaften mit Hinweisen darüber, wie gesund das Produkt doch sei. Doch viele solcher Angaben sind wissenschaftlich nicht belegt. Die Politik will die Verbraucher schützen und feilt auf EU-Ebene seit Jahren an einer neuen Verordnung. Diese soll im Einzelnen regeln, welche Werbeaussagen künftig für Lebensmittel erlaubt sind. Da ist Streit mit Herstellern, Handel und Verbraucherschützern vorprogrammiert.

Histamin-Intoleranz: Probleme mit Käse, Schinken und Fisch
Wenn nach dem Verzehr von Hartkäse, Räucherschinken, Fisch oder Rotwein plötzlich Schwindel, Hautausschläge, Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme oder sogar Atemnot auftreten, könnte eine Histamin-Unverträglichkeit die Ursache sein. Das diffuse Krankheitsbild führt allerdings oft dazu, dass die Histamin-Intoleranz jahrelang nicht erkannt wird. Hilfe kann nur eine strikte Diät bieten. Servicezeit: Essen & Trinken begleitet einen Betroffenen, der seine Ernährung erfolgreich umgestellt hat.

Erdnüsse aus den USA
Fast alles entspricht dem Klischee von der amerikanischen Provinz, in Plains, einer Kleinstadt in Georgia im Süden der USA. Hier dreht sich alles rund um den Anbau von Erdnüssen. Ein großer Teil der Ernte wird nach Deutschland geliefert. In Amerika hat Servicezeit: Essen & Trinken erfahren, wieso sie eigentlich gar keine Nuss ist. Und wir haben tolle Erdnuss-Gerichte kennen gelernt, auf die sogar der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter schwört.
Flammkuchen im Test