Die besten Schul Cafeterias in Niedersachsen

„Wer richtig isst, ist besser drauf“ 2008
Prämierung der besten Schulcafeterien und Schulmensen in
Niedersachsen

Neun Sieger im Wettbewerb „Wer richtig isst, ist besser drauf“
wurden heute im Niedersächsischen Landtag ausgezeichnet. Mehr als
50 Schulen hatten sich beworben, der zum zweiten Mal von der
DGE-Sektion Niedersachsen, dem Niedersächsischen Ministerium für
Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und
Landesentwicklung sowie der Heinz Lohmann Stiftung durchgeführt
wurde. „Unser Ziel ist, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit
von Schülerinnen und Schülern zu fördern und das Schulklima zu
verbessern“, so Prof. Dr. Volker Pudel, Leiter der DGE-Sektion
Niedersachsen.

„Die optimale Schulverpflegung prägt „, so Pudel weiter, „und die
Bewerbungen haben gezeigt, dass längst nicht alle Angebote in den
Schulen das Potenzial ausschöpfen, das eine günstige Ernährung
für Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit der Schüler bietet“. Für
den niedersächsischen Landwirtschaftsminister Hans Heinrich
Ehlen ist die Cafeteria oder Mensa der zentrale Ort in der
Schule. „Das Essverhalten der Kinder wird hier entscheidend
geprägt“ so Ehlen und betont: „Wir wollen niedersächsischen
Schülern Appetit auf schmackhaftes und ausgewogenes Essen
machen!“ Die Erfahrungen der Jury haben aber gezeigt, dass eine
optimale Schulverpflegung in Niedersachsen noch lange nicht
gewährleistet ist. So konnten beim zweiten Wettbewerb keine
ersten Preise vergeben werden.

Im Bereich Cafeteria wurden ausgezeichnet: Otto-Hahn-Gymnasium
Springe, Platz 2 (Cafeteria), Astrid-Lindgren-Schule Edewecht,
Platz 2 (Saftladen), Realschule Salzgitter Bad, Platz 3 (Chill
in – Essen & Trinken mit Herz), Gymnasium Stolzenau, Platz 4
(Cafeteria), KGS Albert-Einstein-Schule Laatzen, Platz 4
(Förderverein Bistro e.V.), Humboldtschule Hannover, Platz 4
(Humboldtissimo) und IGS Hannover-List, Platz 5 (Schulkiosk
McListig). Im Bereich Mensa ist die Schule am Lindhoop
Kirchlinteln (Ernährung an der Ganztagsschule) einziger
Preisträger. Mit einem Sonderpreis wurde die Hauptschule Hoya
ausgezeichnet. Alle Preisträger zeigen mit ihren Angeboten, wie
durch gelungene Kooperation von Lehrern, Schülern und Eltern eine
Schulverpflegung anzubieten ist, die den Slogan erfüllt: „Wer
richtig isst, ist besser drauf“. Es ist zu wünschen, dass diese
Beispiele „Schule machen“.

Weitere Informationen:
http://www.dge.de/sek/ns/aktuelles.html

MSC-Fisch

Bundesministerium für Umwelt setzt auf MSC-Fisch

Die Kantine des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und
Reaktorsicherheit (BMU) ließ sich in Kooperation mit „Deutsche See“
MSC-zertifizieren.

Immer mehr Genießer setzen auf Fisch aus
bestandserhaltendem Fang. Marco Jakobs, „Deutsche See“-Kundenberater:
„Über das allgemein steigende Interesse an nachhaltigem Fisch freue ich
mich sehr. Das MSC-Sortiment ist dabei einer von vielen wichtigen
Bausteinen auf dem Weg zu einer umfassend bestandserhaltenden
Fischwirtschaft.“ Gerade ließ sich das Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit nach dem Standard des Marine
Stewardship Council (MSC) zertifizieren.

Marnie Bammert, Country Manager des MSC, überreichte Astrid Klug, der
Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, die
entsprechende Urkunde: „Das ist ein guter Tag für den MSC. Nach dem
Studentenwerk Göttingen ist die BMU-Kantine nun die zweite deutsche
gastronomische Einrichtung, in der Tischgäste Fisch aus
MSC-zertifiziertem Fang genießen können.“
Astrid Klug sieht das BMU durch die Zertifizierung in einer
Vorreiterrolle: „Wir möchten damit Vorbild sein und Gastronomie- und
Cateringunternehmen sowie Verbraucherinnen und Verbrauchern zeigen, dass
es für jeden möglich ist, Einfluss auf die Fischereipraktiken zu nehmen.“

Alfred Esser, dem Leiter der Kantine, geht es beim Thema Fisch
berufsbedingt nicht nur um ein gutes Gewissen, sondern darüber hinaus um
Genuss: „Für mich ist neben dem Aspekt der Nachhaltigkeit natürlich vor
allem von Interesse, dass meine Gäste zufrieden sind. Nachhaltiger Fisch
ist hier im Bundesministerium für Umwelt sehr gefragt. Nun können wir
unser Angebot um MSC-Fisch erweitern und damit unsere Gäste immer wieder
mit neuen nachhaltigen Fisch-Kreationen verwöhnen.“

Mit MSC-zertifiziertem Fisch beliefert wird die Kantine von „Deutsche
See“, dem deutschen Marktführer für Fisch und Meeresfrüchte. Die
Bremerhavener Fischmanufaktur bietet ein umfangreiches, an
Nachhaltigkeit orientiertes Sortiment an, das unter anderem mit über 40
Produkten die deutschlandweit breiteste Auswahl an MSC-zertifiziertem
Fisch umfasst.

Der Marine Stewardship Council (MSC) ist eine unabhängige, gemeinnützige
Organisation, die sich weltweit für eine nachhaltige und
verantwortungsvolle Fischerei einsetzt. Ziel ist es, die Zukunft der
Fischbestände und eine gesunde Meeresumwelt, von der die Fischerei
abhängig ist, langfristig zu sichern. Mehr Infos unter www.msc.org .

Die Kochprofis

Auf dem 5-Sterne Campingplatz „Campino“ scheint ein Sommerurlaub sehr angenehm zu sein. Dort gibt es nämlich alles, was das Herz begehrt: ein Schwimmbad, ein Minigolfplatz und ein neues Restaurant. Astrid und Ueli sind die Pächter der Campinganlage.

Erst vor kurzem haben sie auch das Restaurant übernommen und wollen nun einen Neustart wagen. Mit außergewöhnlichen Speisen, einer Kinderkarte und einem guten Service wollen sie ihre Gäste beeindrucken. Allerdings hat die Sache einen Haken: Astrid und Ueli verstehen nur wenig von Gastronomie und verlassen sich deshalb voll und ganz auf ihre Köchin Caren. Offenbar weiß sie genau, was ihre Gäste wollen.

Der Eröffnungstag verläuft dann aber nicht so, wie sie sich das vorgestellt haben. Es fängt schon damit an, dass das Essen nicht wirklich schmeckt: fade Nudeln und eine Soße ohne Geschmack. So etwas können sie unmöglich ihren Gästen anbieten. Auch der Eröffnungsabend hat seine Tücken: im Service läuft nichts wie geplant, Getränke werden vergessen, eine Unordnung hinter der Theke und in der Küche geht es ebenfalls hektisch zu.

Die Folge: die Gerichte gehen zu spät raus und der ein oder andere Gast beschwert sich. Auch die Kinderkarte kommt leider gar nicht gut an. So hatten sich Astrid und Ueli ihren Eröffnungstag nicht vorgestellt.

Astrid ist fertig mit dem Nerven. Sie ist sich sicher: Wenn sich hier nicht schleunigst etwas ändert, kann sie ihr Restaurant schließen! Ein neuer Fall für unsere „Kochprofis“. Sie werden versuchen das Chaos im Restaurant zu beseitigen, indem sie Astrid und Ueli in Sachen Gastronomie unterrichten.

RTL2, Montag, 28.04., 20:15 – 21:15 Uhr: Die Kochprofis – Einsatz am Herd

Kochkunst mit Vincent Klink

Mein Grüner Daumen: Kaffeepflanze mal anders
16.05
Mit Nikolaus Hertweck, Florist aus Gaggenau
Kochkunst mit Vincent Klink: Dreierlei Lamm
16.15
Mit Vincent Klink, Sternekoch
Besser leben: Basteln und Dekorieren: Pinnwand mit Barockrahmen
16.50
Mit Astrid Joggerst

Garnelen ja, aber nicht zu oft

So ein Pech: Schalen- und Krustentiere wie Krabben und Garnelen enthalten reichlich Cholesterin und gefährden deshalb potentiell die Blutgefäße. „Allerdings liefern sie, im Gegensatz zu Fleisch, auch ungesättigte Fettsäuren, die die Gefäße schützen“, erklärt Dr. Astrid Tombek, leitende Ernährungsberaterin des Diabetes Zentrums Mergentheim im Apothekenmagazin „Diabetiker Ratgeber“. Daraus schließt sie: „Mit einer Portion Garnelen fährt man also immer noch besser als mit einer Fleischmahlzeit.“ Nur solle man sie nicht allzu oft und nicht allzu viele davon essen.

Kochbuch des Monats Dezember: "Bei Astrid Lindgren zu Tisch"

Das DEUTSCHE INSTITUT FÜR KOCH- UND LEBENSKUNST, Leipzig und Frankfurt am Main, hat „Bei Astrid Lindgren zu Tisch“ aus dem Arche Verlag zum Kochbuch des Monats Dezember 2007 gekürt.

Die Begründung der Jury lautet:
„Eine Brise mehr bunte Abenteuerlust plus eine Schatzkiste voller Pfeffer, ja gar Puderzucker im Strumpf, Henri Bach will mehr. Zumindest die vier vergessenen Eier im Schokoladenkuchen. Aber er ist eben ein ehrgeiziger Koch. – Eine ehrgeizige Köchin war Astrid Lindgren nicht. Doch wie haben wir ihre Geschichten verschlungen, in denen Pipi & Co ihrerseits Eierkuchen verschlangen. Bergeweise. – Keine Autorin hat in ihren Büchern so viele Kinder so fröhlich abgefüttert wie sie: Heringsbrote für die Kuh im Eisenbahnabteil, für Karlson Fleischklößchen, die in der Pfanne hüpfen, Pilzomeletts für Madita und Ananaspudding von Papas Schiffskoch. „Und hinterher essen wir Eierkuchen!“ – Wir sitzen BEI ASTRID LINDGREN ZU TISCH. Sybil Gräfin Schönfeldt hat uns eingeladen und ein Menü zubereitet: einen klugen Text über Astrids Leben und ihre kochenden Vorbilder, danach kurze, charmante Zitate, allesamt vom Schmausen, wozu sie die Rezepte gestellt hat. Endlich wird’s konkret.- Zugegeben, die schwedische Küche ist nicht sonderlich mediterran, obendrein aß man damals, das Land war arm, schrecklich schlicht. Wie Astrids Lieblingrezepte (Räucherspeck mit Äpfeln und Zwiebeln) und Henri Bachs Wünsche zeigen. Aber dafür ist alles authentisch. So entstand ein hübsch bebildertes, nostalgisches Kochbuch für Groß und Klein. Ein Herzwärmer.“ (Frank Brunner)

DIE JURY:
Henri Bach, Essener Koch mit Doppelstern und zehnjährigem Frl. Langstrumpf
Heide Lorch, Großmutter mit fünf Langstrümpfen
Robert Menasse, sein Langstrumpf wird erwachsen
Frank Brunner, Kritiker, trägt lange Socken

DER REZEPTPRÜFER:
Thomas Neeser, Adlon-Koch mit Baby-Langstrumpf

Sybil Gräfin Schönfeldt: BEI ASTRID LINDGREN ZU TISCH. Hamburg (Arche Verlag), 2007, 192 Seiten, gebunden, Leseband, 80 Abbildungen, ISBN 978-3-7160-2374-7, € 19,90 / 34,00 sFr

Weitere Informationen finden Sie unter: www.Kochbuch-des-Monats.de

Habanos Day in Mannheim

Für Liebhaber der edlen Cigarre findet am 17.
November 2007 in Mannheim der erste deutsche Habanos Day statt. Die
Idee dazu hatten die beiden „privaten“ Aficionados Astrid Rothaut und
Tobias Schreiber.

Der Habanos Day versteht sich als Informationstag
mit Workshops, Verkostungen und Gesprächen rund um das kubanische
Genussprodukt Nummer Eins. Die Referentenliste kann sich sehen
lassen.
Mit dabei: Der Spitzenroller Saul de los Rios von der
Manufactur La Corona auf Kuba, der Habanos-Sommelier Matthias
Martens, Marc André von DER HUMIDOR, der Aficionado Walter Born,
Markus Waldheim von der Wolfertz GmbH, der Spirituosenexperte Jürgen
Deibel und der Weinjournalist Dr. Rolf Klein.

Bei kubanischer
Live-Musik und karibischen Getränken klingt der Tag im ehemaligen
Towergebäude des heutigen City Airports in Mannheim aus. Für 100 Euro
erleben die Gäste einen informations- und genussreichen ersten
Habanos Day.

Der offizielle Alleinimporteur von Habanos in Deutschland, die 5TH
Avenue Products Trading-GmbH, unterstützt das Treffen, das Tradition
werden soll. Anmeldungen nehmen Astrid Rothaut und Tobias Schreiber
per E-Mail an habanostag@web.de gern entgegen.

Lagerkartoffeln – Erst kontrollieren, dann kochen

Kartoffeln sind gesund. Doch auf die Lagerung kommt es an. Werden Kartoffeln nicht richtig ausgereift gelagert oder ruhen sie den Winter über zu hell, bildet sich schnell das giftige Alkaloid Solanin. Helle und zu warme Lagerräume fördern zudem das Keimen der Kartoffeln. „Sind die Keime bereits länger als ein Zentimeter, sollten die Kartoffeln nicht mehr verzehrt werden“, so die einschlägige Empfehlung des Wissenschaftlers Dirk Schillings von der Universität Hohenheim bei der DGE-Fachtagung am 29. März in Stuttgart-Hohenheim. Wer Kartoffeln selbst lagern möchte, sollte auf die richtige Raumtemperatur achten. 5 Grad Celsius sind optimal, da die Kartoffeln bei dieser Temperatur am wenigsten atmungsaktiv sind und daher kaum keimen.

Bei Kartoffeln wird in Deutschland immer noch einheimische Ware bevorzugt. Rund 85 Prozent der gekauften Kartoffeln stammen vom deutschen Acker. Favoriten sind die vorwiegend-festkochenden Sorten. Greifen ältere Menschen noch gern zu frischen Kartoffeln, so bevorzugen jüngere Konsumenten eher von der Industrie verarbeitete Kartoffelprodukte, allen voran Tiefkühlware. Die Marktforscherin Astrid Wilckens von der ZMP, Bonn, hat dafür eine Erklärung: „Die Kartoffel steht beim Käufer für Tradition. Nudeln und Reis dagegen signalisieren Fitness.“ Die Pellkartoffel tut sich bei der jüngeren Generation zunehmend schwer und kämpft in Imagefragen mit den heißgeliebten Pommes frites. Schade nur, dass die frittierten Kartoffelstifte inhaltlich viel weniger bieten als ihre gepellten Kollegen. Pellkartoffeln liefern wichtige Mineralstoffe und Vitamine, wertvolles Eiweiß und wenig Kalorien.
Frites und Chips dagegen bieten wenig „drin“, aber mehr „drauf“, nämlich Fett und Gewürze. Im Extremfall können die frittierten Produkte mehr als 40 Prozent Fett liefern. Je größer und gerillter die Oberfläche, desto fetter das Produkt.
(aid, Maria Hufnagl)

Schweden 2007 im Zeichen seiner Jubilare

Happy Birthday Mr. Flowerpower

Am 23 Mai 2007 sind genau 300 Jahre vergangen seit der berühmte Naturwissenschaftler Carl von Linné (1707–1778) im südschwedischen Råshult geboren wurde – damals allerdings noch unter dem Namen Carl Linnaeus. Linné war einer der bedeutendsten Aufklärer und Entdecker seiner Zeit und war der erste Mensch, der die Tier- und Pflanzenwelt detailliert katalogisierte. Seine systematische Klassifizierung von Flora und Fauna (Nomenklatur), für die er mit seiner 1735 erstmals veröffentlichten ,,Systema Naturae” den Grundstein legte, zählt zu den bedeutendsten Leistungen seiner Zeit. Zu Ehren von Linnés 300. Geburtstag werden das ganze Jahr über in verschiedenen Regionen des Landes sowie beispielsweise in Deutschland, den Niederlanden und England Veranstaltungen stattfinden, die sein Leben und sein Werk in den Mittelpunkt stellen. Darüber hinaus werden auch zahlreiche Reisen zu wichtigen Lebensstationen und Wirkungsstätten angeboten. Ein Schwerpunkt der Jubiläumsfeiern wird dabei in der Universitäts- und Domstadt Uppsala liegen, der wohl bedeutendsten Stätte von Linnés Wirken. Hier zeugen noch heute das Linné-Museum, das in seinem ehemaligen Wohnhaus untergebracht ist, sowie der Linné-Garten – Schwedens ältester botanischer Garten – von seiner Arbeit vor Ort. In Uppsala wird unter anderem rund um den 23. Mai eine Jubiläumswoche mit Vorlesungen, Konzerten, Ausstellungen sowie Musik und Tanz gefeiert. Wichtige Stationen seines Lebens sind aber auch die Regionen Småland, Skåne, Dalarna und Lappland, in denen ebenfalls Festivitäten stattfinden werden.
www.linne2007.se

Die wohl berühmteste Schwedin wird 100

Jedes Kind kennt und liebt Astrid Lindgren (1907–2002) und ihre Erzählungen von Pippi, Michel, Karlsson & Co. Im nächsten Jahr – genauer am 14. November 2007 – wäre die wohl berühmteste Schwedin 100 Jahre als geworden. Grund genug für sowohl ihre kleinen als auch großen Fans, die Ausnahme-Autorin noch einmal ausgiebig zu feiern. Im Kinder- und Erlebnismuseum Junibacken in Stockholm wurde die Geburtstagsfeier sogar schon im Oktober 2006 mit der lebendigen Ausstellung „Karlsson vom Dach“ eingeleitet. Dazu zählen unter anderem täglich mehrere Theatervorstellungen mit Karlsson und Lillebror- www.junibacken.se . Aber auch die kleine Stadt Vimmerby, in deren Nähe Astrid Lindgren aufgewachsen ist, ist zu Ehren ihres Geburtstages im Großeinsatz. So werden im Erlebnispark „Astrid Lindgrens Welt“- www.alv.se im Laufe des Jahres 2007 zahlreiche neue Projekte an den Start gehen, zum Beispiel Erlebnis-Kulissen aus den beliebten Erzählungen „Ferien auf Saltkrokan“, ein Freilichttheater, ein Hotel, ein Schwimmbad sowie ein neues Astrid Lindgren-Museum in ihrem Geburtsort Näs – www.alg.se . Und natürlich wird die Jubilarin ebenfalls in der Stadt selber kräftig gefeiert
jubilaum.vimmerby.se/default.aspx

100-jähriges Jubiläum für Bruno Mathsson
Professor Bruno Mathsson (1907–1988) war das wohl markanteste Talent, was das schwedische Möbeldesign des 20. Jahrhunderts anbelangt. Dem Schreinermeister, Architekten, Unternehmer und Philosophen, der am 13. Januar 2007 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, gilt auch heute noch weltweit großes Interesse. Sein Werk wird unter anderem im Form/Design Center in Malmö vom 1. Dezember 2006 bis zum 28. Januar 2007 mit einer Ausstellung gewürdigt. Darüber hinaus ist seine Arbeit in der kleinen Stadt Värnamo in Småland zu bewundern: Hier liegen sowohl sein Elternhaus als auch sein erstes Glashaus, die eine Ausstellung seiner Werke beherbergen und zusammen das Bruno Mathsson Center bilden ( www.bruno-mathsson-int.se , www.visit-varnamo.com ). Darüber hinaus gibt es im Studio B3 in Stockholm sowie im Studio L6 in Göteborg permanente Ausstellungen seiner Werke zu sehen.

175 Jahre Göta Kanal – vom wichtigen Transportweg zur Touristenattraktion

Vor 175 Jahren – am 26. September 1832 – wurde der Göta Kanal in Mem feierlich eingeweiht. Bis heute ist er eines der größten Bauprojekte, die je in Schweden durchgeführt wurden: Auf einer Länge von 190 km und mit 58 Schleusen erstreckt sich der Kanal von Sjötorp am See Vänern bis in die Ostseebucht Slätbaken nahe dem Ort Mem. Von dieser Strecke mussten immerhin 87 km ausgehoben werden. Insgesamt dauerte die Fertigstellung des Kanals vom ersten Spatenstich im Mai 1810 gut 22 Jahre. Federführend bei diesem Projekt war Baltzar von Platen, der die Wichtigkeit einer Transportstrecke für den Warenverkehr von der Ostsee bis zum Kattegat erkannt hatte. Während der Kanal durch das ganze 19. Jahrhundert in dieser Funktion eine bedeutende Rolle spielte, verwandelte sich die Transportstrecke im 20. Jahrhundert durch die verstärkte Konkurrenz von Eisenbahn- und Lkw-Verkehr zunehmend zu einer der meistbesuchten und bekanntesten Touristenattraktionen Schwedens – dessen Jubiläum 2007 entlang des gesamten Kanals das ganze Jahr hindurch kräftig gefeiert wird: Highlights sind zum Beispiel die Jubiläumsfeste in Motala (20.–22.07.), in Karlsborg (27.–29.07.), in Söderköping (25.–26.08.) und in Norsholm (18.08.). In Sjötorp wird schon am 28. Juni mit viel Pomp gefeiert und auch an anderen Orten werden zahlreiche kulturelle Veranstaltungen und Aktivitäten geboten. Eine detaillierte Übersicht gibt es unter www.gotakanal.se

700 Jahre Stadtrechte in Halmstad

Die westschwedische Stadt Halmstad feiert 2007 ihren 700. Geburtstag – und zwar das ganze Jahr über. Die Feierlichkeiten werden schon am Silvesterabend 2006 mit einem großen Feuerwerk eingeläutet und werden dann bis zum Jahresende jeden Monat mit einer besonderen Veranstaltung fortgesetzt. Die Highlights bilden drei Großveranstaltungen: So wird am 31. Mai – dem Tag, auf den auch der älteste erhaltene Privilegienbrief der Stadt aus dem Jahr 1307 datiert ist – ein großes viertägiges Volksfest eröffnet: An zwölf verschiedenen Stationen entlang des Flusses Nissan wird die Besucher ein großes Angebot kultureller und kulinarischer Erlebnisse sowie an Aktivitäten erwarten, wobei jede einzelne Station ihren eigenen Teil der 700-jährigen Stadtgeschichte zu erzählen hat. Vom 19. bis 22. Juli 2007 folgt dann das Halmstad Marinefestival, zu dem auch die Regatta Baltic Sail gehört. Das dritte Highlight bildet der Solheim Cup, der weltweit prestigeträchtigste Teamwettbewerb für Golferinnen, der im September 2007 in dem zu Halmstad gehörenden Tylösand ausgetragen wird. Das Golfturnier wird von verschiedenen Festivitäten in der Stadt eingerahmt.
www.halmstad700.halmstad.se

Beatles in Hamburg gelandet

Legendär sind die Auftritte der Beatles in Hamburg im Frühjahr 1962. Kreischende und hysterische Fans jubeln den Stars aus Liverpool zu, die in der Hafenstadt ihre ersten Erfolge feiern konnten, bevor sie zu ihrer Weltkarriere aufbrachen. Ganze Generationen wurden von der Musik der Pilzköpfe inspiriert, die Auftritte junger neuer Bands in Clubs auf der Reeperbahn, dem Indra, dem Kaiserkeller und dem Top Ten brachten eine neue Musikrichtung hervor, den Hamburg Sound, der den Weg für die heutige Popmusik geebnet hat.

Nostalgisch wird es in Hamburg vom 3. – 5. Juni auf dem Beat-Festival im Rahmen der Ausstellung „The Hamburg Sound“, zu dem Persönlichkeiten wie Cynthia Lennon, Klaus Voormann, Astrid Kirchherr und Achim Reichel erwartet werden. Neben einem internationalen Händlermarkt mit Memorabilien, Schallplatten, Büchern rund um den Beat und die Beatles finden Talkshows, Signierstunden und Konzerte statt, die an die legendäre Zeit in Hamburg erinnern. Das Festival Programm kann als PDF-Datei herunter geladen werden:
http://www.hamburgmuseum.de/pdf/Festival-Programm_de.pdf

Am 5. Juni 2006 spielen diese Bands aus Liverpool:
12.00 Uhr: 28 Costumes,
www.28costumes.co.uk
www.myspace.com/themagsliverpool
15.00 Uhr: The Mags,
http://66.70.148.225/themags/
16.00 Uhr: Muddyhead,
www.muddyhead.com
www.myspace.com/muddyhead
17.00 Uhr: Marlowe,
www.marlowemusic.co.uk
www.myspace.com/marlowemusicuk

Popfans, die damals noch nicht das Glück hatten, der Geburt moderner Popmusik beizuwohnen, können in der neuen Ausstellung im Hamburg Museum ( www.hamburgmuseum.de ) alles nachholen, was sie damals verpasst haben.
„The Hamburg Sound – Beatles, Beat & Große Freiheit“ im Hamburg Museum vom 3. Juni bis 5 November 2006 lässt die Stars von damals wieder aufleben. Mit Originalobjekten, Inszenierungen, Fotos, Filmen, Dokumenten und natürlich mit dem Sound jener Zeit wird die Entstehung der Beatmusik in Hamburg präsentiert. Die Beatles und ihre beispiellose Karriere stehen natürlich im Mittelpunkt.
Aber auch die Klänge und Weisen anderer Musiker wie Gerry and the Pacemakers, Tony Sheridan, Gene Vincent, Little Richard, Jerry Lee Lewis, der Everly Brothers, Bo Diddley, The Searchers und Ray Charles sowie der Hamburger Bands Rattles und Rivets werden dem Publikum zu Gehör gebracht.

Aber nicht nur das Feeling kann man erleben, originale Musikinstrumente der Künstler, die Beatles-Porträts von Astrid Kirchherr, Werke des Ur-Beatles Stuart Sutcliffe, unzählige Erinnerungsstücke und der Nachbau der Star Club-Bühne mit Originalteilen geben einen lebendigen Eindruck der damaligen Musikszene.
Popfans von damals können noch einmal in ihrer Jugend schwelgen und junge Musikliebhaber können „alte Scheiben“ hören und erfahren, was Musikkultur vor mehr als vierzig Jahren bedeutet hat.

Das Original erlebt man hautnah in Liverpool, wo man den Spuren der Beatles folgen kann und alles über die vier Jungs erfährt, die eine ganze Generation zum Überschäumen gebracht hat.

Infos zu Liverpool und die Beatles unter
http://de.visitliverpool.com
www.visitbeatlesliverpool.com
www.visitbritain.com/de