Armin Rossmeier

Einfach und lecker
Neue CMA-Broschüre mit Rezepthighlights aus ZDF-Kochsendungen
„Einfach und doch raffiniert zubereitet – das ist das Credo meiner `einfach leckeren´ Sommerküche“, berichtet TV-Koch Armin Roßmeier. „Denn zu jeder Jahreszeit steht uns ein reichhaltiges Angebot an Obst und Gemüse, Milch und Milchprodukten, Brot, Fleisch, Geflügel und vielem mehr zur Verfügung.“ Seine besten sommerlichen Kreationen gibt es jetzt zum Nachlesen in der neuen Broschüre „Die schönsten Sommer-Rezepte“ der CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH.

Viele Zuschauer kennen Armin Roßmeier aus dem ZDF-Fernsehgarten und der ZDF-Kochshow „Volle Kanne – Service täglich“, wo er regelmäßig mit köstlichen Gerichten aus frischen, heimischen Zutaten aufwartet. Nicht nur seine Gerichte, auch seine Kochsendungen sind echte Schmankerl. Kein Wunder, denn wo sonst kann man dem Küchen-Profi so ungeniert in die Töpfe schauen und wird dabei noch umfassend informiert? Das erfolgreiche Konzept aus Rezepten und Informationen greift die neue Broschüre auf und bietet damit seine schönsten Sommerhighlights zum Blättern, Nachkochen und Nachlesen. Wie wäre es zum Beispiel mit Käsekartoffeln auf Pilzragout und zum Nachtisch mit einer fruchtigen Himbeermousse? Die grüne Serviette weist dabei den Weg zu Hintergrundinformationen rund um die verwendeten Produkte.

Die Broschüre „Die schönsten Sommer-Rezepte aus den beliebten ZDF-Sendungen `Volle Kanne´ und `Fernsehgarten´ ist erhältlich gegen Einsendung eines mit 1,44 Euro frankierten und adressierten Rückumschlags an die CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH, Referat Media, Koblenzer Str. 148, 53177 Bonn.

www.rossmeier.de

le potager

Im Oktober halten die unterschiedlichsten Kulinarien Einzug im Le Méridien München. Neu ist das Mittelmeer-Buffet, das im Restaurant „le potager“ immer freitags erfreut, wieder da ist der allseits beliebte Sonntagsbrunch, Reh, Hirsch und Fasan führen die Regie bei den Wildwochen, Der flotte Dreier geht in die Verlängerung, in der Bar „La Traction“ ist der Kürbis los, und am letzten Oktober-Sonntag bekommt jeder Gast einen essbaren Wecker.
Immer freitags im le potager: Mittelmeer-Buffet
Am 7. Oktober wird erstmals das große Mittelmeer-Buffet im Restaurant „le potager“ des Münchner Stadthotels Le Méridien angerichtet. Ab dann sind die frischen mediterranen Kreationen von Chefkoch Armin Strohmeyer und seinem Team jeden Freitag ab 19 Uhr zu genießen, wobei Gerichte aus Frankreich, Italien, Spanien und Nordafrika die Hauptrolle spielen. Kostenpunkt 26 Euro, für nur 10 Euro mehr sind auch begleitende Weine darin eingeschlossen.

Immer sonntags im le potager: Sonntagsbrunch
Die Sommerpause ist vorbei, ab 9. Oktober muss in München sonntags nicht mehr gekocht werden, denn im Le Méridien wird der Sonntagsbrunch wieder eröffnet. Salate, Spezialitäten von Fisch und Fleisch, köstliche Desserts sind im „le potager“ vorbereitet. Immer von 12 bis 15 Uhr. Sekt, alkoholfreie Getränke, Kaffee und Tee – alles im Preis von 29,50 Euro enthalten, Kinder sind zum ermässigten Preis dabei.

Vom 17. bis 30. Oktober im le potager: Wildwochen
Medallions und Pastete von Reh, die Brust vom Fasan, Keule vom Hirsch und vom Wildschwein ein Ragout, dazu Essenzen, Nockerln, Semmelknödel, Spätzle mit Bärlauch, Rahmsaucen von Morchel und Wacholder – Köstlichkeiten, die in der zweiten Oktoberhälfte Regie im „le potager“ führen. Im Restaurant des Hotel Le Méridien muss man sie nicht als Menü verzehren, sondern kann sich zwischen sieben und 25 Euro einzeln daran delektieren. Dazu wird ein 2003er Chianti Castiglioni empfohlen, das 0,2 l Glas für 7,80 Euro oder die Flasche für 27 Euro.

Immer mittwochs im le potager: Der flotte Dreier
Der Hit vom September soll auch im Oktober einer werden: „Der flotte Dreier“ im Le Méridien München. Immer mittwochs kreiert Chefkoch Armin Strohmeyer ein neues dreigängiges Überraschungsmenü, das ab 18 Uhr im Restaurant „le potager“ mit korrespondierenden Weinen für 34 Euro serviert wird. Wird „Der flotte Dreier“ von drei flotten Gästen genossen, werden insgesamt nur 90 Euro berechnet.

Am 30. Oktober im le potager: Ein Wecker für den Gast
In der Nacht werden die Uhren umgestellt. Winterzeit, eine Stunde Gewinn. Damit das nicht vergessen wird, bekommt jeder im Restaurant „le potager“ einen Wecker aus Marzipan. Empfehlung: erst nach vollbrachter Tat verzehren.

Täglich im Oktober in der Bar La Traction: Kürbis Der Kürbis hat Saison, und in der Bar „La Traction“ kommt er flüssig auf den Tresen. Barchef Darko Mihelcic mixt herrliche Cocktails aus dem fruchtigen Gemüse, beispielsweise den gepfefferten Pumpkin oder den Pumpkin Freezer für 7,77 Euro, der während der Cocktail Hour von 17 bis 19 Uhr schon für 3,88 zu haben ist. muenchen.lemeridien.de

Täglicher Klassiker der Bar La Traction: Cocktail Hour In der Bar „La Traction“, gleich gegenüber vom Hauptbahnhof, hat die günstige Cocktailstunde 120 Minuten. Schlägt die Uhr Fünf, lohnt es sich, dort einzukehren, denn bis 19 Uhr werden alle 76 Cocktails der Barkarte zum halben Preis angeboten, so beispielsweise eine Margerita für 4,00 Euro. La Traction im Le Méridien München

www.lepotager-muenchen.de

Rolls-Royce Enthusiasts’ zu Gast im Weinromantikhotel Richtershof

Rolls-Royce Enthusiasts’ zu Gast im Weinromantikhotel Richtershof
Sie lieben die Moselschleifen und das gute Leben. Und deshalb sind die „Rolls-Royce Enthusiasts’ South Eastern Section“ bereits zum 3. Mal zu Gast im Weinromantikhotel Richtershof in Mülheim an der Mosel. Neben Ausfahrten durch das reizvolle Moseltal erwarten die Teilnehmer der „Mosel-Rallye“ auch diesmal wieder wein-kulinarische Hochgenüsse und ein Kultur- und Freizeit-Programm, das nicht nur Autonarren begeistert. „Es stimmt“, sagt Hotel Direktor Armin Hoeck, „die Mosel ist ein Magnet“. Rund 50 chromblitzende Fahrzeuge der legendären Nobelmarke Rolls-Royce und ihre Fahrerinnen und Fahrer werden vom 18. bis 25. September in seinem Haus erwartet. Das ist für die Mitarbeiter des Weinromantikhotels Richtershof eine große Herausforderung und für Oldtimerfans ein echtes Schaustück. Das erste Treffen der Enthusiasts’ fand vor genau 48 Jahren statt. Die Mosel-Begeisterten gehören zu einer der 19 in England bestehenden Sektionen des Rolls-Royce Clubs, der 1957 von dem Briten Edward Harris und 11 weiteren Landsleuten gegründet wurde. Man war zusammen gekommen, um eine Vereinigung für Eigentümer von Vorkriegsfahrzeugen zu bilden. Heute hat der Club mehr als 11.000 Mitglieder.

Fahrzeuge der Spitzenklasse sieht man häufiger auf dem großen Parkplatz vor der historischen Kulisse des Hotels zu bewundern. Im vergangenen Jahr waren bereits 40 Wagen der Nobelmarke Maybach im Weinromantikhotel Richtershof zu bewundern. „Das liegt einfach daran, dass Menschen mit Sinn für das Besondere unser Haus für sich entdeckt haben“, so Armin Hoeck. „Wir versuchen ihren Wünschen Futter zu geben und überraschen sie immer wieder mit neuen Angeboten, bei denen tolle Schlitten eine besondere Rolle spielen“, freut sich der Hotel Direktor. Auch er und sein Team haben Besonderes geleistet. Vor wenigen Monaten wurden das Weinromantik Richtershof und Armin Hoeck als Gastgeber des Jahres 2005 ausgezeichnet.

Weitere Informationen und Buchungen sowie Herbst- und Festtags-Arrangements unter: www.weinromantikhotel.de

Winzer lesen Bilderbuchtrauben

Hauptweinlese hat begonnen / Top-Qualitäten bei durchschnittlichen Mengen / Weinmosternte wird bundesweit auf ca. 10 Mio. Hektoliter geschätzt
Bereits eine gute Woche früher als normal hat am 9. September im rheinhessischen Essenheim bei Mainz die Hauptweinlese begonnen. Mit über 90 Grad Oechsle wurden die ersten Trauben der Rotweinsorte Regent eingebracht. Auch die übrigen Rebsorten lassen in allen dreizehn Anbaugebieten nach dem derzeitigen Entwicklungsstand Top-Qualitäten erwarten.

„Die Reben hatten in diesem Jahr ideale Bedingungen, so dass in den Weinbergen Trauben wie aus dem Bilderbuch hängen. Insbesondere die hochsommerlichen Temperaturen der letzten Wochen haben die Traubenreife enorm beschleunigt und die Mostgewichte in die Höhe schnellen lassen“, freut sich Armin Göring, Geschäftsführer des Deutschen Weininstituts (DWI). Sehr wichtig für diese positive Entwicklung waren die ergiebigen Niederschläge im August, denn in einigen Regionen wie z.B. in der Pfalz gab es zuvor schon erste Probleme mit der Trockenheit.

Erfreulich sind auch die stabilen Fruchtsäuregehalte und der sehr gute Gesundheitszustand der Trauben. So können die Winzer in aller Ruhe den optimalen Lesezeitpunkt abwarten und das Reifepotenzial voll ausschöpfen, denn eine lange Reife verstärkt die Ausprägung der sorten¬typischen Aromen. „Sofern sich das Wetter in den kommenden acht bis zehn Wochen normal verhält, können sich die Weinfreunde auf gehaltvolle 2005er freuen, die zugleich von einer frischen Frucht geprägt sind“, prognostiziert Armin Göring.

Bundesweit durchschnittliche Erntemenge

Die meisten Betriebe warten bereits sehnsüchtig auf den neuen Jahrgang, denn die Keller sind größtenteils gut geräumt. Mit dem zu erwartenden Ertragsniveau sind die Erzeuger vollauf zufrieden. „Wir rechnen für dieses Jahr mit einer Erntemenge von gut 10 Mio. Hektolitern in Deutschland. Damit würden wir uns ziemlich genau am langjährigen Mittel bewegen“, erläutert Armin Göring.

Angesichts dieser guten Aussichten dürften die Weinpreise für den neuen Jahrgang weitestgehend stabil bleiben. Er wird sich nahtlos in eine Folge von mittlerweile vier guten Weinjahren einreihen, die national wie international den deutschen Wein in seiner Anerkennung ein gutes Stück nach vorne gebracht haben.

Erster Federweißer bereits geerntet

Die Saison des Federweißen ist eröffnet. In der Pfalz und Rheinhessen hat die Traubenlese für den frischen Herbstgenuss in den letzten Tagen begonnen. „Die Trauben der sehr frühreifen Sorten wie Ortega, Huxel und Siegerrebe sind vieler Orts schon reif genug, um gekeltert zu werden und als erster Federweißer den nahenden Herbst anzukündigen“, informiert Armin Göring, Geschäftsführer des Deutschen Weininstituts (DWI). Und auch in den übrigen deutschen Weinbaugebieten wird diese Spezialität nicht mehr lange auf sich warten lassen. „Die Lese der ersten Rebsorten, die für die eigentliche Weinbereitung bestimmt sind, wie z.B. Rivaner oder Portugieser, wird je nach Wetterentwicklung ab Mitte September beginnen“, schätzt Armin Göring.
Bis jetzt sind die Winzer mit der Entwicklung der Reben sehr zufrieden. Sie liegt in manchen Gebieten bis zu zehn Tage vor dem langjährigen Mittel, so dass nach dem jetzigen Stand gute Qualitäten bei durchschnittlichen Erntemengen zu erwarten sind. Das Traubengut ist sehr gesund und wenn der September sonnig und trocken wird, haben die Trauben noch genügend Zeit, um optimal zu reifen und ihre sortentypischen Aromen zu entwickeln. Deutschlands bedeutendste Rebsorte Riesling reift in der Regel über den ganzen Oktober und oftmals sogar bis in den November hinein, wodurch die Aromaausprägung noch intensiver wird. Entsprechend ist mit dem Lesestart in den klassischen Rieslingregionen wie Mosel-Saar-Ruwer, Rheingau und Mittelrhein erst im Oktober zu rechnen. Auch in Baden, Württemberg und in der Pfalz hofft man den Lesebeginn auf Ende September hinauszögern zu können, um das Reifepotenzial der Trauben voll auszuschöpfen.

Armin Strohmeyer: Neues Kulinarium im Le Méridien München

Immer montags kommt SIE im Le Méridien München voll auf ihre Kosten und spart beim Ladies Dinner gleich 50 Prozent, und immer mittwochs wird als kulinarische Überraschung Der flotte Dreier serviert. Vom 12. bis 25. September präsentiert Chefkoch Armin Strohmeyer die Spanischen Wochen, und während des Oktoberfestes zapfen die Barkeeper das berühmte Wies’n Bier und mixen sogar Biercocktails.
Immer montags im le potager: Es hat viele Vorteile, eine Frau zu sein. Noch einen weiteren beschert jetzt das Le Méridien München mit seinem „Ladies Dinner“. Immer montags ab 18 Uhr zahlt SIE im Restaurant le potager nur die Hälfte für alle Gerichte auf der Speisekarte. Oder anders herum: Er spart 25 Prozent, wenn SIE seine Einladung annimmt. Reservierung: Le Méridien, Bayerstraße 41, 80335 München, Tel.: 089 – 2422 1070. Internet: www.lepotager-muenchen.de

Immer mittwochs im le potager: Überhaupt nicht anzüglich, dafür sehr delikat ist „Der flotte Dreier“ im Le Méridien München. Immer mittwochs kreiert Chefkoch Armin Strohmeyer ein neues 3-Gänge-Menü. Die Überraschung beginnt ab 18 Uhr im Restaurant le potager und kostet mit korrespondierenden Weinen 34 Euro pro Person. Wird „Der flotte Dreier“ von drei flotten Gästen genossen, werden insgesamt nur 90 Euro berechnet. Reservierung: Le Méridien, Bayerstraße 41, 80335 München, Tel.: 089 – 2422 1070. Internet: www.lepotager-muenchen.de

Spanischer September im le potager: Wenn dem Gast im Restaurant le potager im September alles spanisch vorkommt, ist das gewollt. Denn vom 12. bis 25. September feiert das Le Méridien München die „Spanischen Wochen“, und Küchenchef Armin Strohmeyer zaubert verschiedene Tapas, andalusischen Seeteufel, Kaninchenfilet mit Muscheln und Salbei und einiges mehr. Dazu gibt es spanische Weine wie beispielsweise den süffigen Castillo Perelada Crianza. Die Gerichte kosten zwischen 12 und 24 Euro und werden bei schönem Wetter auch im grünen Innenhof serviert. Reservierung: Le Méridien, Bayerstraße 41, 80335 München, Tel.: 089 – 2422 1070. Internet: www.lepotager-muenchen.de

Zur Wies’n in die Bar La Traction: O’zapft is auch im Le Méridien München. Das berühmte Oktoberfestbier gibt es während der Wies’n vom 17. September bis 3. Oktober auch in der Bar La Traction für 4,50 Euro die halbe Maß. Und da die Barkeeper viel mehr als nur gut zapfen können, mixen sie auch überraschend leckere Biercocktails.

Le Méridien, Bayerstraße 41, 80335 München, Tel.: 089 – 2422 1070. Internet: www.lepotager-muenchen.dewww.muenchen.lemeridien.de

Bitte beachten Sie, lieber Leser: Dieser Artikel ist aus 2005 – ein aktuelles Angebot des Le Meridien München finden Sie hier: www.gourmet-report.de/artikel/32523/Fridex

Reben entwickeln sich prächtig

Die Winzer in Deutschlands Weinregionen sind derzeit mit dem Wachstumsverlauf in den Weinbergen sehr zufrieden. Die Reben sind sehr gesund und die ersten Beeren der Rotweinsorte Regent beginnen sich bereits zu verfärben. „Im Vergleich zum langjährigen Mittel haben wir derzeit in der Rebenentwicklung einen Vorsprung von rund einer Woche“, freut sich Armin Göring, Geschäftsführer des Deutschen Weininstituts.
Nach einem anfangs zögerlichen Start verlief die Rebblüte bei sommerlichen Temperaturen in allen Weinbaugebieten ohne Probleme, so dass sich der Fruchtansatz und die zu erwartenden Mengen im Durchschnitt der Jahre bewegen. Einzig die unregelmäßige Wasserversorgung bereitet derzeit vereinzelt etwas Sorge. Nach langer Trockenheit haben die teils sehr heftigen Niederschläge der letzten Wochen in den meisten Gebieten zwar für Entspannung gesorgt, in der Pfalz oder im unteren Rheingau hat es jedoch bisher zu wenig geregnet. Dort haben bereits einige Winzer insbesondere in Junganlagen mit der Bewässerung begonnen.

„Insgesamt gesehen sind derzeit alle Voraussetzungen für gute Weinqualitäten bei ausreichenden Mengen gegeben. Entscheidend ist jedoch wie in jedem Jahr die Witterung bis zum Herbst“, so die Zwischenbilanz von Armin Göring.

Weinexporte wachsen weiter

Die Weinexporte aus Deutschland bleiben auf Erfolgskurs. Im 12-Monatszeitraum bis April 2005 erreichten sie einen Wert von 445 Mio. EUR sowie ein Volumen von 2,6 Mio. Hektolitern und konnten so ihren stetigen Wertzuwachs auch im vierten Jahr in Folge fortsetzen. Erfreulich ist auch der Anstieg des Durchschnittspreises auf 1,71 ?/l. Er lag vor vier Jahren noch bei 1,57 ?/l und hatte 1993 mit 1,14 ?/l seinen bisherigen Tiefpunkt.
Als besonderer Erfolg ist das Ergebnis der Qualitätsanstrengungen und der konsequenten Ausrichtung des USA-Exports auf die Sorte Riesling anzusehen. Die seit dem Jahr 2000 wachsenden Werte der Weinausfuhren in Deutschlands zweitwichtigstes Exportland sind bis April 2005 im Vergleich zum 12-monatigen Vorjahreszeitraum um 12 Prozent auf 68,6 Mio. EUR gestiegen und haben sich innerhalb von vier Jahren fast verdoppelt.

Riesling bleibt Nr. 1 in der Kommunikation

„Wir haben mit unseren Rieslingen bereits zahlreiche internationale Meinungsführer überzeugt. Es gilt jetzt diese Strategie kompromisslos fortzusetzen und unsere Leitrebsorte weiterhin in den Fokus aller Auslandsaktivitäten zu stellen“, erläutert Armin Göring, Geschäftsführer des Deutschen Weininstituts (DWI). „Selbstverständlich beziehen wir im zweiten Schritt auch weitere Rebsorten und neuerdings auch hochwertige Rotweine in unsere Auftritte mit ein“, so Armin Göring weiter. Dementsprechend setzt das DWI seine im vergangenen Jahr begonnene Riesling & Co. – Tour durch 13 Metropolen auf der ganzen Welt weiter fort. Dass diese Tour auch in der Branche gut ankommt belegt die Zahl von über 300 Betrieben, die voraussichtlich im nächsten Jahr dabei sein werden.

Aktionen für Genießer in aller Welt

In den wichtigsten Auslandsmärkten für deutschen Wein, zu denen neben England und USA noch Holland und Japan zählen, werden begleitend zu den klassischen Weinpräsentationen innovative Aktionen gestartet, die eine genussorientierte Zielgruppe ansprechen. In den Niederlanden und Belgien wird beispielsweise ein internationaler Restaurant-Wettbewerb ausgeschrieben, der das beste Riesling-Menü zu Schalen- und Krustentieren auslobt.

In USA wird es im September eine „Riesling Week“ geben, die sich schwerpunktmäßig an den Endverbraucher richtet, aber auch Importeure und Distributeure einbezieht. Eine Woche lang werden in New York, Chicago, Las Vegas und San Francisco in Zusammenarbeit mit Spitzengastronomen sogenannte Winemakers-Dinner stattfinden, in denen deutsche Erzeuger persönlich ihre Weine zum Menü vorstellen.

Und in England heißt es im Sommer „Step out with Riesling“, wenn auf zehn großen Klassikkonzerten den Besuchern unter freiem Himmel frisch-fruchtiger Riesling gereicht wird.

Informationsreisen forcieren Imagewandel

Fußball, Golf, Wellness und die junge Winzergeneration sind die Hauptthemen, unter denen in diesem und im kommenden Jahr über 40 Informationsreisen für Händler, Sommeliers, Gastronomen und Medienvertreter aus aller Welt stehen werden. „Viele dieser Gäste kommen immer noch mit großen Vorurteilen zu uns und kehren nach dem Besuch als lebenslange Botschafter für den deutschen Wein in ihre Heimat zurück“, weiß Armin Göring zu berichten. „Nichts wirkt besser und nachhaltiger, als die Herkunft eines guten Weines, die Landschaft, die Menschen und die Gastfreundlichkeit der Weinregionen vor Ort zu erleben und zu genießen.“

Parallel zu der insgesamt erfreulichen Exportentwicklung erfahren die Qualitäten der deutschen Weine wie auch ihre Erzeuger im Ausland eine immer größere Anerkennung. Dies dokumentieren die Erfolge von Riesling und Co. auf internationalen Weinwettbewerben sowie Auszeichnungen für Winzer, wie die der renommierten britischen Fachzeitschrift „Decanter“, die den Moselwinzer Ernst Loosen zum „Man of the Year 2005“ kürte.

Deutsche Winzer optimistisch für die Zukunft

Angesichts der weltweit einzigartigen, fruchtigen Weißweine, die hierzulande dank der besonderen klimatischen Bedingungen entstehen, und der Tatsache, dass über zwei Drittel aller Riesling-Reben der Welt in Deutschland wachsen, blickt die deutsche Exportbranche alles in allem optimistisch in die Zukunft.

Deutscher Riesling glänzt in Bordeaux

Wenn am Abend des 23. Juli die letzen Besucher die weltweit größte internationale Weinmesse Vinexpo verlassen, werden sich viele zufriedene deutsche Winzer auf die Rückreise nach Deutschland machen. Hans Lang, Top-Winzer aus dem Rheingau, brachte die Stimmung auf den Punkt: „Wir nehmen seit zwanzig Jahren an der Vinexpo teil, doch so viel Interesse wie in diesem Jahr hatten wir noch nie. Früher mussten wir die Besucher fast überreden, auch einmal einen deutschen Wein zu probieren. In diesem Jahr ist uns gegen Ende sogar der Wein ausgegangen.“
Auch Armin Göring, Geschäftsführer des Deutschen Weininstituts (DWI), berichtet von einer ausgesprochen guten Atmosphäre im deutschen Pavillon, der vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) gefördert wurde: „Wir hatten an allen fünf Vinexpo-Tagen regen Zulauf an unserer Verkostungstheke. Unsere Weinproben wurden von den Fachbesuchern aus aller Welt sehr gut angenommen und haben Interesse geschaffen, anschließend die deutschen Aussteller zu besuchen. Dieses große Interesse ist ein weiterer Beleg für die weltweite Renaissance des deutschen Weines.“

Der Riesling, Deutschlands Vorzeigerebsorte, sorgte zudem im Wettbewerb um die besten Weine der Messe für Aufsehen: Eine internationale Jury aus Journalisten und Sommeliers kürte eine trockene 2004er Riesling Spätlese des Rheingauer Weinguts Peter Jakob Kühn aus der Lage Oestricher Doosberg zur Entdeckung der Vinexpo 2005 im Segment „Trockene Weißweine“.

Das DWI nutzt die Vinexpo seit 1989 als Plattform, um vor nahezu 50.000 Fachbesuchern aus aller Welt die hohe Qualität der deutschen Weine zu präsentieren. In diesem Jahr führte das DWI täglich bis zu vier kommentierte Weinproben durch und nahm natürlich auch sein Engagement im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft 2006 zum Anlass, für die WM-Weine zu werben sowie die Aufmerksamkeit der Messebesucher auf den deutschen Gemeinschaftsstand zu lenken. An einer großen Degustationstheke boten sieben Mitarbeiter des DWI zehn Stunden pro Tag eine repräsentative Auswahl von 25 deutschen Weinen an und führten außerordentlich viele Informations- und Beratungsgespräche.

Einer der Höhepunkte im DWI-Programm war die Vorstellung der ersten Ausgabe des „Gault Millau Guide of German Wines“ durch Armin Göring sowie die Autoren Armin Diel und Joel Payne. Ein großer Erfolg war auch die völlig ausgebuchte Probe „Renaissance of Great Riesling“ mit Top-Rieslingen aus verschiedenen deutschen Anbaugebieten. Ständig umlagert war die Verkostung „Schokolade und Wein“ unter der fachlichen Leitung des Chocolatiers Eberhard Schell aus dem württembergischen Gundelsheim.

Großes Lob kam schließlich von vielen Seiten. Der renommierte britische Weinkritiker Hugh Johnson beispielsweise bestärkte die deutschen Winzer in ihrem Qualitätsstreben fortzufahren, nachdem er aus dem DWI-Sortiment einen 2003er Riesling 1. Gewächs von Hans Lang, Rheingau, und einen 2004er Riesling Classic vom Schlossgut Diel, Nahe, verkostet hatte: „That’s the way you have to go.“