Die Rolle der Ernährung bei Frauen

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Ein Ehepaar wartet in einem Restaurant auf sein Essen. Der Kellner serviert ein Fleisch- und ein Salatgericht. Vermutlich erhält der Mann das Fleisch und die Frau den Salat.

Was zunächst klischeehaft klingen mag, ist keineswegs grundlegend falsch! Beim Holzfällersteak am Stammtisch denkt niemand an eine Frau und Kuchen backen für ein Kaffeekränzchen kommt für einen Mann nicht in Frage.
Der Umgang mit Ernährung und die Wahl bestimmter Lebensmittel werden meist einem Geschlecht zugeordnet. Männer bevorzugen häufig Fleisch und deftige Kost, während Frauen bei Gemüse, Obst, Nudelgerichten oder Süßspeisen bleiben.

Warum dem so ist, ist schwer nachzuvollziehen. Ob die Frauen in der Steinzeit das Pflanzensammeln und die Männer das Jagen übernahmen und daher das Vorrecht auf Fleisch beanspruchten, ist weder bewiesen noch widerlegt. Fest steht, dass der Mann früher meist das größte Stück Fleisch bekam, um bei Kräften zu bleiben – unabhängig davon, ob die Frau ebenso hart arbeitete. Bereits als Kinder lernen Mädchen, sich beim Essen zurückzuhalten. Jungen dagegen werden für ihren guten Appetit gelobt. Im Erwachsenenalter spielt das Schönheitsideal eine große Rolle. Frauen wirken attraktiver, je weniger sie essen. Die Medien suggerieren dieses Bild der schlanken, erfolgreichen Frau, die häufig nur an ihrem Essen knabbert, um dem Ideal entsprechen zu können.

Die eigenen Vorlieben und die Freude am Essen treten für sie in den Hintergrund. Da verwundert es nicht, dass sich nur jede vierte Frau, aber jeder zweite Mann beim Essen vom eigenen Geschmack leiten lässt.
(aid, Daniela Umbreit)

Carsten Buttler

Nicht nur für die Mitarbeiter aus den umliegenden Firmen ist das Restaurant BEYOND in Frankfurt-Eschborn mittlerweile zur Eat & Meet-Location erster Wahl geworden, auch zahlreiche Gäste aus der Frankfurter Innenstadt haben das szenige Restaurant als Ort für ein stilvolles Abendessen entdeckt. Küchenchef Carsten Buttler begeistert Gäste von nah und fern mit seinen Kreationen.

Seit der Eröffnung des Restaurants BEYOND im Oktober 2005 sorgt Küchenchef Carsten Buttler für das leibliche Wohl der Gäste. Der 34-Jährige, der zuvor im Sterne-Restaurant „Tigerpalast“ sowie zwei Jahre als Küchenchef der Frankfurter Operngastronomie und des Restaurants „Fundus“ verantwortlich war, fühlt sich am Herd des BEYOND ausgesprochen wohl. „Ich bin fest im Rhein-Main-Gebiet verwurzelt und habe sofort zugegriffen, als Tim Plasse mich als Küchenchef für sein neues Projekt haben wollte“, so Buttler.

Buttler wurde 1972 in Hanau in eine Musikerfamilie hineingeboren, verbrachte jedoch mehr Zeit bei seiner aus Dänemark stammenden Großmutter in der Küche als am Klavier, wo ihn seine Eltern lieber gesehen hätten. Verzweifelt haben sie versucht, Carsten Buttler zum Musiker oder Komponisten zu machen. Er interessierte sich jedoch mehr fürs Essen und lernte unter der Anleitung seiner Großmutter schon früh, worauf es in der Küche ankommt. „Meine Oma hat mit Leib und Seele gekocht und stand von morgens bis abends am Herd. Sie war nie zufrieden, wenn es nicht ausnahmslos allen in der Familie geschmeckt hat“, so Buttler. „Das Fingerspitzengefühl fürs Kochen und Würzen habe ich eindeutig von ihr.“ Außerdem hat ihm seine Großmutter einige gusseiserne Pfannen vererbt, die Buttler noch häufig benutzt; unter anderem auch in der Küche des BEYOND.

Nach der Mittleren Reife erfüllte Buttler seinen Kindheitstraum und begann 1987 eine Ausbildung zum Koch im damaligen „Palmenrestaurant“ im Frankfurter Palmengarten, die er 1990 erfolgreich abschloss. Danach begannen seine „Wanderjahre“, in denen er in verschiedenen Restaurants in Deutschland arbeitete, darunter auch drei Jahre lang im renommierten Sterne-Restaurant Hessler in Maintal-Dörnigheim, zuletzt in der Position des Stellvertretenden Küchenchefs. Durch die Karibik und Südamerika reiste er als Koch auf einem Kreuzfahrtschiff, um sich danach wieder in Frankfurt niederzulassen. Seine erste Station in der Heimat war das Restaurant Tigerpalast, wo er zunächst als Chef Entremetier, später zwei Jahre lang als Sous-Chef arbeitete.

Buttler kocht mit Liebe und Leidenschaft, malt sich jedoch nach manch stressigem Tag in seiner Küche aus, welchen Erfolg er als Musiker gehabt haben könnte. „Für mich ist das Kochen genau das Richtige“, gesteht er, „aber meine vierjährige Tochter macht mit großer Begeisterung Musik und hat am Kochen überhaupt kein Interesse. Vielleicht erfüllt sich nun der Traum meiner Eltern und sie wird einmal eine große Komponistin.“

www.beyond-ffm.de

Anfänge der Molekulargastronomie

Der erste Molekulargastronom war Nicholas Kurti, geboren 1908 in Budapest. Nach der Flucht aus Ungarn (vor antisemitischen Gesetzen) studierte er erst an der Sorbonne, erwarb dann seinen Doktor in Physik in Berlin. Von dort musste er vor den Nazis nach Oxford flüchten. Während des 2. Weltkrieges arbeitete er an der Atombombe mit, um danch wieder nach Oxford zurückzukehren. Mit aufsehenerregenden Niedrigtemperaturexperimenten erwarb er sich nach Kriegsende wissenschaftlichen und mit einem umgekehrt gebackenen Omelette surprise (aussen kalt und innen heiß!) kulinarischen Ruhm.

Bereits am 14. März 1969 zeigte er bei einer Sitzung der Royal Institution vor laufenden BBC Kameras wie man mit Ananassaft vollendet zarten Schweinebraten machen kann. (Hervé This war damals gerade 14 Jahre alt ).

Ein anwesender Starkoch (Michel Roux) fand das Ergebnis nicht überzeugend, lobte aber die Kruste mit den Worten “ „but the crackling is superb!“

Kurti machte daraus den Titel seines 1988 erstmals erschienen Buches zum Thema molekulare Gastronomie.

Dieses und viel mehr interessantes zum Thema bringt der Sciblog:
www.sciblog.at/stories/669/

Sascha Ankum

Das Hotel SchreiberHof hat einen neuen Küchenchef: Sascha Ankum verstärkt seit Mitte Januar das Führungsteam der neuen Hoteldirektorin Dagmar Lennartz. Für viele Gäste und Kollegen ist der 34-jährige Koch allerdings ein bekanntes Gesicht: Bereits von 1994 bis 1999 arbeitete Sascha Ankum als Chef Gardemanger in dem Hotel in München-Aschheim. Nach mehreren Jahren als freiberuflicher Koch im In- und Ausland kehrte er nun in seine bayerische Heimat zurück.

Der berufliche Werdegang von Sascha Ankum begann mit einer Ausbildung zum Koch im Münchner Salvatorkeller, wo er anschließend auch als Commis de Cuisine arbeitete. Nach einem einjährigen Zwischenstopp im Hotel Ambassador zog es den Münchener in die Ferne: zunächst in die Schweiz, dann nach Südafrika. Zwei Jahre blieb Ankum in Kapstadt und kochte in diversen Hotels. Nach seiner Rückkehr nach München arbeitete er unter anderem als Chef de Partie in der Waldwirtschaft und als Küchenleiter bei der Niederreuther GmbH.

Die umfangreichen internationalen Erfahrungen, die Sascha Ankum während seiner Lehr- und Wanderjahre unter anderem in Spanien, Portugal, Mexiko und England sammeln konnte, hat er direkt in der neuen Speisekarte des SchreiberHof umgesetzt. Die Gäste erwartet nun eine bayerisch-internationale Küche mit gehobenem Standard. Für die Gerichte der täglich wechselnden Speisekarte verwendet der Küchenchef frische, saisonale und regionale Produkte.

Neben den Hotelgästen möchte Sascha Ankum auch die Bewohner von Aschheim und Dornach kulinarisch verwöhnen. Das Repertoire seiner Küche reicht vom Familienfest bis zum Geschäftsessen. Dabei bieten die sechs verschiedenen Restauranträume des SchreiberHof stets das passende Ambiente.

Zudem plant der dynamische Küchenchef in regelmäßigen Abständen besondere kulinarische Angebote. Während der Fußballweltmeisterschaft will der 34-Jährige zum Beispiel täglich ein anderes Gericht anbieten, je nachdem welche Mannschaft gerade auf dem Spielfeld steht.

Der SchreiberHof liegt in der Ortsmitte von Aschheim am nordöstlichen Stadtrand von München. Der Flughafen, das Stadtzentrum und die Messe sind in kurzer Zeit zu erreichen. Die 87 komfortablen Gästezimmer verfügen alle über ISDN-Telefon-, Fax- und Modemanschlüsse. Das Hotel besitzt sechs verschiedene Restauranträume, die jeweils individuell gestaltet sind, zusammen aber eine harmonische Einheit bilden. In den fünf Konferenz- und Banketträumen finden bis zu 120 Personen Platz. Ein großzügiger Wellnessbereich mit Whirlpool, Sauna, Dampfbad und Solarium sowie mehreren Fitnessgeräten lädt zum Entspannen oder Work-Out ein. Für das Wohl der Gäste sorgt ein eingespieltes Team von 40 Mitarbeitern.

www.schreiberhof.de

Georg Felsberg tritt in den Ruhestand

Der Abteilungsleiter des SWR-Serviceprogramms
Georg Felsberg (65) geht zum Jahresende in den Ruhestand.

Felsberg
war seit der Fusion von SDR und SWF im Jahre 1998 Chef der
Fernsehabteilung, die für Ratgebersendungen wie „ARD-Buffet“ und
„Kaffee oder Tee?“ verantwortlich zeichnet. Nachfolger wird der
bisherige stellvertretende Abteilungsleiter Gert Bühringer, der Otto Kochs Idee „Kocholymp“ aufgegriffen hatte.

Der Intendant des Südwestrundfunks, Prof. Peter Voß, würdigte
Felsberg als „Programm-Erfinder und Programm-Macher der Extraklasse.“
„Mit dem ARD-Buffet“, so Voß weiter, „hat er eine Sendung geschaffen,
die den Servicegedanken neu definiert und unser Fernsehprogramm enorm
bereichert hat. Er hat früh erkannt, daß Service im Fernsehen mehr
ist als Schnäppchentipps – nämlich eine Programmsäule, die den
Zuschauer zum mündigen Verbraucher macht. Von Georg Felsberg können
wir lernen, wie man den weiten Weg von der Programmidee bis zum
sendefertigen Format erfolgreich beschreitet. Als Programm-Macher
geht er, als Vorbild bleibt er.“

SWR-Fernsehdirektor Bernhard Nellessen sagte, Felsberg habe in
seiner Laufbahn wie kein Zweiter in ganz verschiedenen
Fernsehformaten und Genres Maßstäbe gesetzt. „Ich bin dankbar, dass
er viele Jahre auch in der Aus- und Fortbildung seine breite
Programmerfahrung und sein spezifisches pädagogisches Geschick
eingesetzt hat, um jungen Kolleginnen und Kollegen den Weg in den
Beruf des Fernsehjournalismus zu ebnen.“

In Marburg/Lahn 1940 geboren, arbeitete Felsberg zunächst als
Journalist und Filmkritiker, bevor er 1969 in den damaligen
Südwestfunk eintrat. Zunächst war er im Landestudio Tübingen als
Hörfunk-Autor und Reporter tätig. Im Jahr 1971 wechselte er in die
Hörspielabteilung nach Baden-Baden, wo er als Autor und Produzent
zahlreiche Features und Dokumentationen realisierte. Zum Fernsehen
kam Georg Felsberg im Jahr 1976, wo er ebenfalls Features und
Dokumentationen entwickelte und selbst produzierte. Im
SWF/SDR-Landesprogramm Baden-Württemberg wurde er 1988 zum
Abteilungsleiter Kultur und Unterhaltung berufen. Mit der Fusion
übernahm Felsberg die Aufgabe, die neugegründete Fernsehabteilung
„Serviceprogramm“ aufzubauen. Daneben bekleidete er zuletzt die
Funktion des Ausbildungsbeauftragten des SWR am Standort Baden-Baden
sowie die eines ARD-Servicekoordinators.

Der neue Abteilungsleiter des Serviceprogramms, Gert Bühringer,
wurde 1955 in Stuttgart geboren. Seine Laufbahn begann er als
Hörfunkredakteur im Studio Karlsruhe des SDR. Später wechselte er zum
Fernsehen und arbeitete als Reporter in der Aktuellen Redaktion des
Landesprogramms Baden-Württemberg in Baden-Baden. Die Führung dieser
Redaktion wurde Bühringer im Jahr 1991 übertragen. Mit der Gründung
des SWR wechselte er im Jahr 1998 in das neue Serviceprogramm und
wurde Leiter der Redaktionen von „ARD-Buffet“ und „Kaffee oder Tee?“.

www.ard-buffet.de