Jens Rittmeyer

Jahre lang hat Jens Rittmeyer die Entwicklung des gastronomischen Konzeptes im Budersand Hotel maßgeblich mitgestaltet. „Wir bedanken uns bei Jens Rittmeyer, der das KAI3 unter der Flagge des Budersand Hotels in die erste Riege der deutschen Gourmetrestaurants geführt und zu einer Visitenkarte Sylts gemacht hat“, so Hoteldirektor Rolf E. Brönnimann. Jens Rittmeyer trug maßgeblich zum Erfolg des Budersand Hotels und der großen Bekanntheit und Beliebtheit des Hauses – weit über die Grenzen Sylts hinaus – bei. Das „Festival der Sterne“ trug seine Handschrift und setzte Meilensteine im Angebot der Food Festivals.

„Jens Rittmeyer war und ist ein Teil des Gesamtkonzeptes Budersand und wir sind sehr stolz, dass er seit dem Jahre 2011 unser Fine-Dining-Restaurant KAI3 mit einem Stern kürt“, so Rolf E. Brönnimann weiter. „Mit seinen innovativen und mutigen gastronomischen Konzepten überraschte Jens Rittmeyer seine Gäste und setzte beispielsweise mit der Gemüseküche Trends in Deutschland.“

Mit dem Weggang von Jens Rittmeyer wird das gastronomische Angebot des Budersand Hotels neu konzipiert und ausgerichtet. Derzeit werden Gespräche über die Konzeption geführt – so der Hoteldirektor – und unterstreicht damit die Absicht, das Budersand mit dem KAI3 auch in Zukunft als eine der TOP Adressen in Deutschland positionieren zu wollen.

1975 wurde Jens Rittmeyer in Halle an der Saale geboren. Seine Laufbahn umfasst viele namhafte Stationen. So arbeitete er für Günter Scherrer im Düsseldorfer Victorian genauso wie im Landhaus Köpp in Xanten sowie bei Dieter Müller im Schlosshotel Lerbach, Bergisch Gladbach. Anschließend sammelte er internationale Erfahrung – unter anderem bei Dieter Koschina im Zwei-Sterne-Lokal Vila Joya. Schon mit 26 Jahren wurde er Küchenchef im ausgezeichneten Restaurante Sao Gabriel in Quinta do Lago. Über das Berliner Schlosshotel Grunewald kam Jens Rittmeyer 2010 nach Sylt, übernahm die Leitung der Küche im KAI3 und wurde bereits 2011 vom Guide Michelin mit einem Stern geehrt. Im selben Jahr rief er außerdem das „Festival der Sterne“ ins Leben.

www.budersand.de

Benoit Violier ist tot – Selbstmord

Benoît Violier, ein Schweizer, wurde von der französischen La Liste zum besten Koch der Welt gekürt. Gestern hat sich der gebürtige Franzose, der im Schweizer Waadtland lebte und arbeitete, das Leben genommen. Der Leichnam Violiers ist am späten Sonntagnachmittag in seiner Wohnung gefunden worden, teilte die Polizei mit. Der 44-Jährige habe sich mit einer Feuerwaffe umgebracht. Die genauen Umstände seines Todes werden untersucht.

Violier ist gebürtiger Franzose. Der passionierte Jäger stammte aus einer Winzerfamilie aus La Rochelle, Frankreich. Nachdem er 20 Jahre in der Schweiz lebte, lies er sich vor zwei Jahren einbürgern. Erst seit drei Jahren arbeitete er als Küchendirektor im „Hotel de Ville“ in Crissier, das 20 Minuten von Lausanne entfernt liegt. Küchenchef ist Franck Giovanni. Violier übernahm den Job von Philipe Rochat, der im letzten Sommer bei einem Fahrradunfall ums Leben kam.

Violier ist vom Gault-Millau mit 19 Sternen ausgezeichnet und wurde „Koch des Jahres 2013“. Drei Sterne vom Michelin. 1. Platz bei La Liste. Er war Schüler von Joël Robuchon, Frédy Girardet und Philippe Rochat.

Violier hinterlässt Brigitte, seine Ehefrau, und den zwölfjährigen Sohn Romain, denen unser Mitgefühlt gilt. Die Familie bat darum, in Ruhe gelassen zu werden, um trauern zu können.

Markus Kebschull

Markus Kebschull und das Restaurant Seesteg auf Norderney

Wenn man es genau nimmt, hat Markus Kebschull seine Karriere dem eigenen Vater zu verdanken. Der arbeite nämlich beim Arbeitsamt und wusste ziemlich genau, welche Berufe sich großer Beliebtheit erfreuen. Kurzerhand schlug er seinem Sohn den Beruf des Kochs vor. Kebschull willigte ein und begann seine Ausbildung im Restaurant Kette in Wertheim am Main – ein klassisches Wirtshaus, in dem hausgemachte Knödel und Spätzle neben Schmorbraten und hauchdünn geklopftem Schnitzel auf der Karte standen. Das war 1985. Seitdem hat sich nicht nur die kulinarische Landschaft Deutschlands gewandelt, auch Markus Kebschull hat sein Handwerk dank Jahrzehnte langer Erfahrung und Stationen in ganz Europa verfeinert. Inzwischen ist der 46-jährige Küchenchef im Restaurant Seesteg des gleichnamigen Hotels auf Norderney und wurde 2015/2016 erneut mit einem Michelin Stern ausgezeichnet.

Die Nordseeinsel ist seit März 2012 das Zuhause des gebürtigen Baden-Württembergers und seiner Familie. Hier bietet er eine Gourmetküche an, die in Deutschland ihresgleichen sucht. Denn die Insel verfügt kaum über die übliche Gourmet-Ware und auch der Seesteg, ein privat geführtes Relais & Châteaux Hotel mit nur 16 Suiten, Rooftop-Pool und Private Spa, ist so ganz anders, als die klassischen Feinschmecker-Adressen des Landes. Das liegt natürlich an seiner Größe, vor allem aber am unaufdringlichen Luxus und dem angenehmen Understatement dieses besonderen Refugiums. Dementsprechend anders und auf jeden Fall ungezwungen ist auch das Restaurant Seesteg mit seinen markanten Ziegelsteinwänden, den bodentiefen Fenstern mit spektakulärem Blick auf die Nordsee, der gläsernen Showküche, den gemütlichen Sitzbänken und den puristisch eingedeckten Holztischen.

Markus Kebschull mag und schätzt das entspannte Ambiente seiner Wirkungsstätte. Denn in seinem Restaurant dreht sich wirklich einmal alles um den Gast. Und der macht in erster Linie Urlaub auf der Insel. Im Seesteg findet man daher weder das Schaulaufen einer Metropole noch vermeintliche Küchen-Trends oder Experimente. Hier geht es darum, den reinen Genuss und eine hervorragende Küche in stilvoller Umgebung ganz zwanglos und unaufgeregt zu erleben. Markus Kebschull bedient sich einer klassisch französisch beeinflussten Küche und erweitert diese mit saisonalen Produkten, wann immer möglich und sinnvoll aus der Region, sowie modernen Komponenten.

Seine Küche ist gradlinig, aromenstark und ausschließlich auf das Produkt fokussiert. Da findet man dann schon einmal Grünkohl mit edlem Steinbutt oder Hummer auf der Karte. Kebschull weiß, dass seine Gäste oftmals rund um die Welt reisen und in den besten Restaurants essen. Er versucht nicht, mit Effekthascherei zu beeindrucken – er präsentiert eine ehrliche Küche, die immer wieder überrascht und dennoch ganz vertraut wirkt. Vielleicht ist das der Grund, warum man sich bei ihm im Seesteg von der ersten Minute an wohlfühlt. Das liegt auch an der Auswahl der Produkte, wie beispielsweise Ziegenkäse von der Hofkäserei-Bachenbruch, fangfrischem Nordseefisch oder, wenn er ganz viel Glück hat, Norderneyer Hirsch. Zudem aber auch an Kebschulls Gabe, sich bei seinen Kreationen auf das Wesentliche zu konzentrieren und so manches Mal auch neue Kombinationen zu wagen.

Kebschull versteht sein Handwerk und schöpft aus einem reichen Erfahrungsschatz: Nach seiner Ausbildung arbeitete er unter Willi Tetz im besternten Restaurant Humperdinck in Frankfurt am Main. Dort hatte er das erste Mal Kontakt mit der Spitzenküche, arbeitete erstmals mit Hummer, Steinbutt und Kaviar und absolvierte, wie er selbst sagt, eine zweite Ausbildung – die in einer Gourmetküche. Von Frankfurt aus ging es in den Landkreis Main Spessart, zum Weinhaus Anker, ebenfalls ausgezeichnet mit einem Michelin Stern. Die Zeit dort hat Kebschull aufgrund der vielen Handgriffe nachhaltig geprägt, denn unter Küchenchef Hermann Kerscher wurden noch Fasane gerupft, ganze Rehe zerlegt und mit Stopfleber gefüllte Wachteln im Schweinenetz gegart. Doch Kebschull wollte zurück in die Stadt und heuerte nach kurzer Zeit im Restaurant Francais des Frankfurter Hofes an. Eine gute Entscheidung, wie sich schnell zeigte: Kebschull lernte im Hotel seine heutige Frau kennen, die dort als Patissière arbeitete. Gemeinsam ging es zwei Jahre später für drei Saisons in die Schweiz, von dort aus nach Irland und 1996 schließlich in das Badhotel Sternhagen nach Cuxhaven. 17 Jahre hat Kebschull dort verbracht und das Restaurant Sterneck zu insgesamt zwei Michelin Sternen geführt. Seit 2012 ist er nun Küchenchef im Restaurant Seesteg. Von seinem Arbeitsplatz aus sieht er die Nordsee. Wenn er am Abend das Haus verlässt, den klaren Sternenhimmel sieht und das Meer auch spät in der Nacht bei geöffnetem Fenster noch rauschen hört, dann weiß er: Hier bin ich genau richtig. Seine Gäste danken es ihm.

Der Seesteg ist ein selbständig geführtes Hotel, das sich im Besitz der beiden Brüder Marc und Jens Brune befindet. Gemeinsam leiten der studierte Architekt und gelernte Hotelier die Brune & Company mit Sitz in Bremen. Dabei handelt es sich um ein Unternehmen, das neben klassischen Architektur-Dienstleistungen insbesondere als Hotelbetreibergesellschaft und Projektagentur tätig ist und auch eine Immobiliensparte bedient. Auf der Insel Norderney betreibt die Familie Brune neben dem Seesteg noch weitere drei Projekte und die Milchbar Norderney (www.milchbar-norderney.de).

Kevin Wilde, Karlsruhe

Kevin Wilde wird neuer Inhaber vom Restaurant „Nagels
Kranz“

Der 24-Jährige aus Karlsruhe machte seine Ausbildung zum Koch in der
berühmten „Sansibar“ auf Sylt. Es folgte eine Station im ehemaligen
Sterne-Restaurant „Nagels Kranz“ in Karlsruhe-Neureut als Commis de
Cuisine. Anschließend arbeitete er in der „Adlerwirtschaft“ in
Eltville-Hattenheim sowie im Society-Lokal „Medici“ in Baden-Baden,
jeweils als Commis de Cuisine. Die nächste Station als Entremetier
war keine geringere als das „Le Canard nouveau“ in Hamburg unter der
Leitung des Küchenchefs Ali Güngörmüs (1 Michelin-Stern).

In seiner letzten Station vor der Übernahme des „Nagels Kranz“,
arbeitete Kevin Wilde als Demichef de Partie im „Fischers Fritz –
Regent Hotel“ in Berlin unter der Leitung von Christian Lohse (2
Michelin-Sterne).

„Es war und ist immer mein Traum, Küchenchef und somit der Nachfolger
meines Freundes und Vorbildes Wolfgang Nagel zu werden. Jetzt ist es
soweit und ich kann es nicht abwarten, die Pforten neu zu öffnen“, so
der neue Küchenchef Kevin Wilde.

Interieur:
Das Ambiente des Restaurants „Nagels Kranz“ ist passend zur Küche
elegant und klassisch eingerichtet und lädt zum Genießen ein.

Küche:
Frische und Qualität sind das Markenzeichen des Restaurants „Nagels
Kranz“.
Küchenchef Kevin Wilde ist stolz darauf, nur hochwertige hergestellte
Produkte zu verwenden. „Ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln ist
das A und O, deshalb wähle ich unsere Lieferanten und Partner ganz
genau aus“, so der Küchenchef.

Nagels Kranz, Neureuter Hauptstraße 210, 76149 Karlsruhe – www.nagels-kranz.de

Falk Richter

Im Rheingau tut sich was. Am 17. April eröffnete das nunmehr dritte Restaurant auf Burg Schwarzenstein seine Pforten. Mit herrlichem Ausblick können die Gäste der neuen Grill & Winebar jetzt all‘ die Köstlichkeiten genießen, die Küchenchef Falk Richter und Restaurantleiterin Gülhan Wiedemann auf die Karte gesetzt haben. Dirk Schröers Reich, der für das Gourmet Restaurant verantwortlich zeichnet, wird kleiner und (noch) feiner. Edel und auf höchstem Niveau verwöhnt Schröer seine Gäste dann in seinem kleinen Fine Dining Restaurant. Im großen Glas-Kubus geht es künftig ganz easy zu, denn hier ist jetzt die neue Grill & Winebar zu Hause. Sechzig Sitzplätze gibt es innen und 70 draußen auf der großen Terrasse mit Weitblick.

Weitblick haben auch die Gastgeber Stephanie und Michael Teigelkamp mit der Realisierung des neuen Restaurant Konzepts bewiesen. Es folgt dem aktuellen Trend des „casual dining“. Michael Teigelkamp bringt es auf den Punkt: „Wir werden flexibler für unsere Gäste. Viele von ihnen wollen es immer öfter locker und ganz entspannt. Und das heißt: kurzentschlossen ausgehen, gerne auch in Jeans und dann vor Ort aus einer großen Bandbreite an Speisen und Getränken auswählen“. In der Grill & Winebar ist das alles möglich. Ab 12.00 Uhr ist durchgehend geöffnet. Montag und Dienstag bleibt das Restaurant geschlossen.

Wie es Euch gefällt: Mal regional – mal international
Bei der Möblierung wurde großen Wert auf naturnahe Materialien gelegt. Auf den rustikalen Holztischen mit Treibholzoptik, um die herum bequeme Stühle und Bänke gruppiert sind, gibt es keine Tischdecken. Die Speisekarte ist im Baukasten System aufgebaut. So kann jeder selbst bestimmen, was er wie kombinieren möchte. Die Auswahl der fleischlichen Genüsse reicht vom Tafelspitz über Rumpsteak und Rinderfilet, wahlweise in 200 g oder 300 g, bis hin zum kapitalen T-Bone-Steak, das 800 g auf die Waage bringt. Bei der Fleischauswahl wie auch beim Einkauf aller Speisen und Getränke achtet man ganz bewusst darauf, dass sowohl regionale Köstlichkeiten als auch internationale Spezialitäten auf der Karte zu finden sind.

Eine besondere Attraktion ist der große Holzkohlegrill, auf dem Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte vor den Augen der Gäste zubereitet werden. Limousin Rind aus dem Taunus, Dry Aged Beef aus Amerika, das Wolllschwein aus dem Pfälzer Wald, die Extra-(Brat)Wurst vom heimischen Metzger, Geflügel aus der Bresse oder Vogelsberger Lamm – alles wandert vor den Augen der Gäste auf den Grill und wird à la Minute zubereitet. Das gilt auch für die Sektion „Fish and Seafood“, frisch auf den Tisch aus der Bretagne, aus Kanada oder aus Schottland.

Alles Handarbeit: Suppen und Salate, Starter und Side Dishes
Ob Delis oder Starter, Salate, Suppen oder Side Dishes, alles ist handgemacht – auch die vegetarischen Gerichte sowie die Desserts, denen heute bereits Suchtcharakter nachgesagt wird. Ähnlich könnte es mit den hausgemachten Kuchen und süßen Süden gehen. „Wenn schon, denn schon“, sagt Stephanie Teigelkamp. Und dann wären da noch die „Rote Zora“, ein hausgemachter Ketchup made by Schwarzenstein, die grüne Pfeffersauce, die Ponderosa BBQ Sauce und Falk Richters Gewürzmischungen aus der Mühle – gerne auch zum Mitnehmen, denn das alles gibt’s so nur in der Grill & Winebar auf dem Johannisberg.

Weine nach Lust und Laune: Johannisberg oder Tafelberg
Auch Weinfreunde dürfen sich freuen, denn die selbsterklärende Weinkarte enthält 60 Positionen, davon sind über 20 Weine in 0,1 oder in 0,2 l im offenen Ausschank erhältlich. Sie kommen vom Jo’berg vor der Haustür und aus der ganzen weiten Weinwelt. Alle aufgeführten Weine sind nicht nach Land und Farbe angeordnet, sondern nach Geschmackstypen gegliedert. So finden auch neue Weinnasen garantiert ganz schnell ihren Wein – ganz nach Lust und Laune. Für Bierfans gibt’s Crafts, ein frisch gezapftes Pils und Weizenbier aus dem Allgäu – frisch vom Fass. Handgemacht und individuell sind die Signature Drinks, mit denen das Team die Gäste verwöhnen möchte. Da stecken viele gute Ideen und ebensolche Kräuter drin. Soviel sei heute schon verraten.

Who is who: Die handelnden Personen
Küchenchef Falk Richter ist bereits seit drei Jahren auf Burg Schwarzenstein. Bisher war er stellvertretender Küchenchef im Gourmet Restaurant unter Leitung von Dirk Schröer. Zuvor arbeitete er in München bei Otto Koch. Auch Restaurantleiterin Gülhan Wiedemann hat schon Bergluft auf dem Johannisberg geschnuppert. Zwei Jahre lang war sie um die Ecke bei Käfers in der Gutsschänke tätig. Davor arbeitete sie vier Jahre bei Käfers im Wiesbadener Kurhaus. Ehe sie nach Schwarzenstein kam, führte sie ihr Weg zurück in den Rheingau – nach Eltville in das Restaurant der Burg Crass.

www.burg-schwarzenstein.de

Salvatore Barbara

Im Corinthia Hotel St. Petersburg hat ab sofort Salvatore Barbara, ein
ehemaliger Schüler von Paul Bocuse, das Küchenzepter in der Hand

Ein interessanter und lehrreicher Weg hat den erfahrenen Executive Chef Salvatore Barbara in das Corinthia Hotel St. Petersburg geführt. Der Sizilianer arbeitete in 14 verschiedenen Ländern und durchlief in den letzten zwei Jahrzenten zahlreiche Stationen in internationalen Hotelgruppen. Bereits im Alter von 16 Jahren zog es Salvatore in seiner Heimatstadt Trapani an den Herd. Hier wurde ihm kurz darauf auch das „Koch-Diplom“ von der staatlichen Schule für Gastronomie und Catering verliehen.

Nach einem Abschluss 2001 am Institut Paul Bocuse in Lyon führte ihn seine Karriere 2004 zur Hotelgruppe Kempinski, wo er zuerst für das berühmte Emirates Palace Hotel in Abu Dhabi und später im Kempinski Giardino di Constanza in Mazara del Vallo, Sizilien arbeitete. Unter seiner Leitung erlangte das Hotelrestaurant Dubbesi den Ruf als eines der besten Siziliens. 2012 führte die Eröffnung des italienischen Restaurants Osteria Piazza Bianca ihn nach Moskau. Salvatore experimentiert in der Küche gerne mit Zutaten und Techniken anderer Kulturen, sein Hauptaugenmerk liegt allerdings auf der Qualität der Produkte, dem natürlichen Geschmack und der Präsentation der Gerichte. Jesper Hendiksen, General Manager des Corinthia Hotels St. Petersburg gratuliert Salvatore zu seiner neuen Herausforderung: „Wir begrüßen einen erfahrenen Kollegen, der unser Restaurantkonzept innovativ weiterentwickeln wird.“

Einen Hauch von Zarenzauber liegt über dem Corinthia Hotel St. Petersburg, das unmittelbar am Prachtboulevard Newski Prospekt im Herzen der Stadt thront. Das Grand Hotel mit 388 Zimmern und Suiten beherbergt mit dem Café Vienna eines der besten Kaffehäuser der Stadt. Russische und internationale Köstlichkeiten kommen im Imperial Restaurant auf den Tisch. In der Nevsky Bar & Lounge können Gäste und Einheimische gleichermaßen bei live Jazz-Musik Cocktails und Snacks genießen. Mit einer Kapazität für 1.000 Gäste ist das Corinthia St. Petersburg auch das größte Fünf-Sterne-Konferenzcenter der Stadt. Es stehen 17 Meeting-und Bankett-Räume sowie ein Ballsaal zur Verfügung.

Holger Jackisch

Zurück an die Themse: Holger Jackisch hat die Position als Küchenchef im The Savoy, a Fairmont managed Hotel, übernommen. Er war bereits von 1999 bis 2004 als Executive Sous Chef in dem Traditionshaus tätig und führt nun die aus 92 Personen bestehende Küchenbrigade. Dabei verantwortet er einige der besten Restaurants der Stadt – den renommierten Savoy Grill unter Gordon Ramsay, das Simpson’s-In-The-Strand sowie das 2013 eröffnete Kaspar’s Seafood Bar and Grill. Er folgt auf James Pare.

Der gebürtige Nordrhein-Westfale ist ein wahrer Kosmopolit und verfügt über langjährige Erfahrung in internationalen Top-Hotels. Vor seiner letzten Anstellung im Steigenberger Parkhotel Düsseldorf arbeitete der heute 50-jährige unter anderem in Dubai, Bahrain, Ägypten, Qatar, Russland und auf den Seychellen – für namhafte Hotelgruppen wie Kempinski, Jumeirah und The Ritz-Carlton.

Holger Jackisch setzt bei seinen Gerichten auf frische, hochwertige Produkte von vorwiegend regionalen Anbietern. Er serviert moderne Interpretationen einer klassisch französischen Küche mit britischem Einschlag. Die Basis dafür wurde unter anderem vor über einem Jahrzehnt im Savoy gelegt – unter dem damaligen Küchenchef Anton Edelmann, der 21 Jahre lang die kulinarischen Geschicke des Hauses lenkte.

www.fairmont.com

Kochstudio Bilou im Münchner Westend eröffnet

Mit der Neueröffnung des »Kochstudio Bilou« in der Schrenkstraße 13 (Ecke Westendstraße) ist das kulinarische Angebot im Westend wieder ein Stück größer geworden. Im »Bilou« finden regelmäßig Kochkurse statt, der Fokus liegt dabei auf einem abwechslungsreichen, insbesondere veganem Kursangebot. Zudem kann das gemütliche und multifunktionale Kochstudio als Kreativ- und Tagungsraum sowie für Familienfeste oder Geburtstagsfeiern (max. 40 Personen) angemietet werden. Mit außergewöhnlichen Materialien, der Wiederverwendung alter Tische und Stühle nach dem Upcycling-Prinzip und ungewöhnlichen Designlösungen ist das »Kochstudio Bilou« bestimmt nicht von der Stange.

Das Angebot von Köchin und Ernährungsberaterin Jana Betzold unterscheidet sich von der Masse: Frisch und handgemacht, mit viel Liebe zum Detail und unkonventionellen Lösungen. Die Produkte stammen bevorzugt aus der Region, ihrer Küche hingegen setzt sie keine Grenzen.

Die Idee für einen eigenen Laden im Westend, in dem Jana Betzold seit mehr als 10 Jahren zu Hause ist, gab es schon lange. Im Mittelpunkt sollte eine Kochschule stehen, die Menschen die Freude am Kochen in gemütlicher Atmosphäre vermittelt. „Mir sind viele Angebote zu steif und nicht nahe genug an der Realität. Bei mir lernen die Teilnehmer, wie man mit wenigen Kniffen ein leckeres Gericht zaubert“, so Betzold. Sternekoch Otto Koch hatte in ihr die Begeisterung für Kochkurse geweckt. Insbesonders vegane Kursangebote stehen auf dem Programm, dieser Schwerpunkt rührt noch aus ihrer Zeit als Köchin im wohlbekannten Teehaus „Tushita“ im Glockenbachviertel.
Mit dem »Kochstudio Bilou« in der Schrenkstraße 13, direkt hinter der Augustiner-Brauerei, hat Jana Betzold nun ein Laden-Konzept umgesetzt, das auf mehreren Füßen steht:

§ Kochkurse mit regionalen und saisonalen Produkten
§ Caterings für kleine und große Veranstaltungen
§ Kreativraum für Tagungen, Events, und Veranstaltungen

Raus aus den sterilen Konferenzräumen: Für Firmen bietet der Kreativraum Platz zum frei Denken. Im »Kochstudio Bilou« können Tagungen und Workshops für bis zu 25 Personen abgehalten werden. Das Flipchart aus einer Papierrolle, einem alten Blech und einem Besenstil ist von der ungewöhnlichen Art. Tageslichtbeamer und Tagungstechnik sind ebenfalls vorhanden. Die Tagungsverpflegung ist leicht und lecker. Besonders beliebt sind die Express-Mittagskochkurse, bei denen die Workshop-Teilnehmer in nur 30 Minuten ihr schon vorbereitetes Mittagmenü zaubern, etwas neues Lernen und dabei ruckzuck die Köpfe frei kriegen.

Die Atmosphäre im lichtdurchfluteten Kochstudio ist dazu optimal. Die hochwertige Innenausstattung vermittelt durch die dominierenden Blau- und Grautöne sowie die natürlichen Materialien Klarheit und Ruhe. „Mir war besonders wichtig, auch alte Tische und Stühle wieder neu zum Leben zu erwecken, es ist unglaublich was für Schätze man in den Schuppen im Münchner Umland findet“, weiß Jana zu berichten. Kombiniert hat sie die restaurierten Möbelstücke mit einem Kochblock und Tischplatten aus kalligraphierter Buche, alles aus einem einzigen Stamm gefertigt. Ausgestattet ist das »Kochstudio Bilou« mit Geräten von Qualitätsherstellern wie Miele, Kitchen Aid, Jaksch Küchentechnik und Chroma type 301-Messern.

Wenn Jana mit ihrer dreirädrigen Piaggio zu einem ihrer Caterings um die Ecke biegt, wissen ihre Kunden schon was kommt. Eine junge, freche Gastronomin mit Leidenschaft für Ihren Beruf und Bio aus Überzeugung.

Jana Betzold (34) wurde in Fürstenfeldbruck geboren, Ihre Schulzeit verbrachte Sie in Hessen, anschließend lebte und arbeitete sie in London. Nach ihrer Ausbildung im gutbürgerlichen Ratskeller in München begleitete sie den Sternekoch Otto Koch auf Kochevents in Europa und arbeitete mehrere Jahre in dessen Restaurant Koch Art in Zürs am Arlberg. In dieser Zeit lernte sie die Grundlagen der französischen Küche und hat das Kochen als kreativen Prozess kennengelernt.

Seitdem ist für Jana die Freude am Kochen die wichtigste Zutat in einem gelungenen Gericht. Freude bedeutet für sie gemeinsam neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen. In den von ihr angeleiteten Kochkursen für Siemens und Robinson hat sie in den folgenden Jahren bei vielen Menschen Ihre Begeisterung für das Kochen geweckt. Bis heute gibt sie u.a. Kochkurse für die Asmo Küchenstudios und das Café Kubitscheck. Im Zentrum stehen jedoch ihre eigenen Kursangebote, die ab sofort im »Kochstudio Bilou« einen festen Ort finden. Parallel arbeitete sie in unterschiedlichen Szene-Lokalitäten wie der Bar Corso, Kongressbar, L`Estragon und im Tushita Teehaus.

www.bilou-kitchen.de

Antonio Guida

Antonio Guida wird Chefkoch im neuen Mandarin Oriental, Milan (Eröffnung 2015)

Die Mandarin Oriental Hotel Group hat Sternekoch Antonio Guida zum Chef für alle Restaurants im neuen Mandarin Oriental, Milan ernannt, das 2015 eröffnen soll. Guida arbeitete bereits in zahlreichen renommierten Sterne-Restaurants, darunter das Pierre Gagnaire in Paris, das Enoteca Pinchiorri in Florenz und das Don Alfonso in Sant´Agata. Im Il Pellicano in der Toskana erkochte er gleich zwei Michelin-Sterne und 3 Gambero Rosso Gabeln. Der weitgereiste italienische Sternekoch ist bekannt für seine Leidenschaft aus Mahlzeiten Kunstwerke werden zu lassen. Mit viel Liebe zum Detail und hochwertigsten saisonalen Zutaten schafft er die perfekte Balance zwischen geschmacklicher und optischer Perfektion.

www.mandarinoriental.com

Uwe Opocensky, Christian Pratsch undThierry Marx

Gleich drei Starköche von Mandarin Oriental tischen 2015 in der First Class bei Cathay Pacific Airways auf:
Die Deutschen Uwe Opocensky und Christian Pratsch und der Pariser Sternekoch Thierry Marx haben vom jeweiligen Flugziel und der Jahreszeit inspirierte Speisen exklusiv für die First Class Flüge der Cathay Pacific zwischen Hong Kong und London, Paris, New York, San Francisco, Tokyo und Boston kreiert.

„Zerstören, um wieder aufzubauen“ – so lautet das Motto des Meisters der vielseitigen Molekularküche Thierry Marx, dessen Restaurant „Sur Mesure par Thierry Marx“ im Mandarin Oriental, Paris mit zwei Michelin-Sternen dekoriert ist. Der Actionstar der Küche, der ein Zwillingsbruder von Bruce Willis sein könnte, arbeitete zeitweise als Soldat und hat ein Faible für asiatischen Kampfsport. In Asien sammelte er auch die Inspiration für seinen einzigartigen Kochstil, der die traditionelle französische Küche mit internationalen Einflüssen kombiniert. 2005 ernannte ihn der Gault Millau Guide dafür zum Koch des Jahres. Seine Karriere führte ihn in die renommiertesten Restaurants Frankreichs u.a. in das „Roc en Val“ in Tours, das „Cheval Blanc“ in Nîmes und das „Châteaux Cordeillan Bages“ (2 Michelin-Sterne). Thierry Marx ist Autor von zahlreichen Kochbüchern und Gast in diversen TV Shows.

Uwe Opocensky ist Chefkoch des legendären Mandarin Oriental, Hong Kong und somit der Herrscher über zehn Restaurants und Bars. Gleich drei davon sind mit Michelin-Sternen ausgezeichnet. Das Kredo des Bremers: „Gourmetgenuss auf höchstem Niveau zu präsentieren, bei dem nichts so schmeckt oder aussieht, wie man es erwartet“. Zu den Highlights, die er in 10.000 m Höhe servieren lässt, zählt zum Beispiel eine Consommé mit getrockneten Blütenblättern und Goldflocken, die mit einem speziell angefertigten Teebeutel zubereitet wird. Seinen unkonventionellen Küchenstil präsentiert er im Mandarin Grill & Bar und bei den Degustationsmenüs im Krug Room, dem kleinsten und geheimsten Gourmetrestaurant Hongkongs. Erfahrungen sammelte der Deutsche im Restaurant El Bulli und bei Anton Mosimann. Während seiner Zeit in England bekochte Uwe Opocensky viele Staatsoberhäupter im Buckingham Palace und der Downing Street und arbeitete u.a. mit Jamie Oliver. 1998 servierte er zusammen mit Alain Ducasse das erste Tellergericht im Orient Express und kochte das Menü für die goldene Hochzeit von Königin Elisabeth II und Prinz Philip von England.

Christian Pratsch, in den USA geboren, in Deutschland aufgewachsen, bietet im Restaurant „Asiate“ des Mandarin Oriental, New York, innovative Variationen der modernen, amerikanischen Küche mit exzellenten regionalen Produkten wie Hudson River Foi Gras und Maine Lobster. Nach einer Ausbildung im InterContinental Hamburg bereiste er als Koch auf Kreuzfahrtschiffen die halbe Welt, wie auf dem „Schiff der Millionäre“ The World, dem weltweit einzigen Luxusschiff mit Eigentumswohnungen und arbeitete für das mehrfach ausgezeichnete Montelucia Resort und Spa.

www.mandarinoriental.com

Auch in der Business Class ist das Catering von Cathay Pacific recht annehmbar: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152244874163124.1073741890.168996673123&type=3
Wenn wir annehmbar sagen, heisst das ziemlich gut 😉