Hannes Tinnacher

Leidenschaft für Raffinesse: Mit Küchenchef Hannes Tinnacher steht der Aqua Dome – Tirols futuristische Wellness-Therme mit elegantem Alpenhotel – auch im kulinarischen Bereich für innovative Höchstleistung. Der zuletzt mit 15 Punkten im Gault Millau und drei Sternen bei „À la Carte“ bewertete Österreicher gehört zu den Shootingstars der Koch-Szene. Mit erst 31 Jahren blickt er bereits auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurück und sprüht gleichzeitig vor Ideen für die fünf verschiedenen Aqua Dome Restaurants.

Vor allem im exquisiten Restaurant des Aqua-Dome-Hotels, einem 4 Sterne Superior Domizil mit höchstem Anspruch, finden sich beste Beweise seiner kreativen Haubenküche. Kompositionen wie Seeteufel in Kräutern gebraten mit Sepia Nudeln, Tomatenfondue, Gemüseperlen und Safranschaum oder Hummercrêpes an Karottenblumen mit Trüffelschaum zeigen, warum ihm „À la Carte“ „Phantasie im Übermaß, Handwerk in Perfektion und Raffinesse in jedem Detail“ attestierte.

Viel Wert legt der Steirer dabei auf heimische Traditionen: So kombiniert er Gamsfilet mit souflierten Schupfnudeln oder Hirschmedaillons mit grüner Pfeffer-Ananaskruste und Wacholder-Gin-Sauce. Auch die Karte des Thermenrestaurants „Einkehr“ soll schon bald noch authentischer werden – mit Spezialitäten wie Tiroler Schlutzkrapfen mit brauner Butter und Ötztaler Bergkäse oder traditionellem Tafelspitz mit Cremespinat, Röstkartoffeln, Schnittlauchsauce und Apfelkren.

Verschiedenste Einflüsse haben Hannes Tinnachers erfrischenden Küchenstil geprägt. Der Sohn einer Philosophin kochte im Wiener Restaurant Korso genauso wie auf der berühmten Hospiz-Alm in St. Christoph, auf den Kreuzfahrtschiffen „Crystal Harmony“ und „MS Kazan“ sowie im renommierten Montafonerhof von Tschagguns, Österreich. Bereits mit 23 Jahren war er jüngster Küchenchef auf der Schmuggler Alm im Schweizerischen Samnaun.

„Es war eine Herausforderung für mich, die kulinarische Verantwortung für ein so großes Haus wie den Aqua Dome mit seinem exklusiven 4 Sterne Superior Hotel zu übernehmen“, schildert Hannes Tinnacher. „Ich möchte die Gäste einer der modernsten Wellness-Thermen in ganz Europa mit bester Küche begeistern und dafür gibt es hier die perfekten Vorraussetzungen: ein hoch motiviertes Team und die Offenheit für neue Ideen in jedem Bereich.“

Information & Buchung unter: www.aqua-dome.at

Zu Hannes Tinnacher:
www.hannes-tinnacher.at

Sven Elverfeld

Gemeinsam viel erreichen für Kinder! Das ist die Grundidee der Aktion „Spitzenköche für UNICEF“, die Ralf Bos von Bos Food in Düsseldorf, mit Unterstützung von UNICEF-Botschafterin Sabine Christiansen und unter der Schirmherrschaft von Madeleine Jakits, Chefredakteurin des Feinschmecker ins Leben gerufen hat.

Sven Elverfeld (2 Michelin Sterne) aus dem Restaurant Aqua im Ritz Carlton hatte sich sofort dazu entschlossen, zwei Kinderkochkurse zu dieser Aktion beizutragen. Am 17. Mai kocht er von 09.00 bis 14.0o Uhr gemeinsam mit jungen Nachwuchstalenten – und die Eltern dürfen auch dabei sein. Das Motto „Erinnerungen an den Geschmack – Kinder kochen mit Sven Elverfeld“ zeigt, dass es bei diesem Kochkurs nicht darum geht, kulinarische Wunderkinder hervor zu bringen, sondern Kinder zum Umgang mit natürlichen Produkten und deren Geschmack hinzuführen. Der Kurs kostet für ein Elternteil mit Kind 250 Euro für ein Kind alleine 180 Euro. Der gesamte Umsatz geht an UNICEF.

Schön wenn man dabei diejenigen nicht vergisst, die im Leben so wenig Chancen haben.
Mit einer bislang einzigartigen Initiative leisten in diesem Jahr Spitzenköche aus ganz Deutschland Hilfe zur Selbsthilfe für notleidende Kinder der Welt. Die Gastronomen in ganz Deutschland entwickeln in ihren Restaurants ganz individuelle Aktionen: Kinderkochkurse, ein kulinarisches Kino oder ein kulinarisches Puppenspiel, Kochseminare oder Teilerlöse aus dem Umsatz von Kaffe, Dessert, Wasser oder eigens kreierte UNICEF-Menues sind genauso dabei wie Teil- und Kompletterlöse von Veranstaltungen oder großen Aktionen wie einem Golfturnier mit kulinarischer Begleitung von Sterneköchen.

Die Spenden kommen denjenigen zugute, die im Leben wenig Chance haben – notleidende Kinder in der ganzen Welt. Um echte Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, fließen die Spenden der Aktion „Spitzenköche für UNICEF“ in das UNICEF-Projekt „Schule für Afrika“ und an Kinder in Bangladesh und Nepal. Ihnen soll damit eine Schulbildung ermöglicht werden, die es Ihnen erlaubt, selbst aus dem Kreislauf von Armut, Krankheit und Gewalt auszubrechen. Echte Hilfe zur Selbsthilfe.

Natürlich engagieren sich auch noch viele weitere Spitzenköche Deutschlands an der Aktion „Spitzenköche für UNICEF“. Alle Informationen zur Aktion, zu den UNICEF-Bildungsprojekten und zu den einzelnen Veranstaltungen (Eventkalender) sind auf der Website der Aktion unter www.skfu.de zu finden.

Fairplay Golf Hotel, Andalusien

Das Fairplay Golfhotel & Spa in Andalusien/Spanien hat im März 2007 die Auszeichnung „Leading Spas“ für seinen außergewöhnlichen Wellnessbereich erhalten. Hier kann sich der Gast im Rahmen des Finest-All-inklusive-Konzepts rundum Wohlfühlen.

Die einzigartige Bade- und Wellness-Landschaft wurde von der französischen Firma Aqua-Medic entworfen, die zahlreiche Thalasso-Therapie-Zentren und Kurbäder bekannter Hotelketten gestaltet und ausgestattet hat, unter anderem im Hilton Hotel Kuwait, im Apollo Divan in Athen, im Choupana Hills Ressort in Madeira und im Vila Sol Hotel in Portugal.

Eine große Glasfront gibt den Blick über das grüne Tal frei. Auf zwei stilvoll ausgestatteten, mit klassischen Säulen dekorierten Ebenen, die sich auf über 2.000 Quadratmetern erstrecken, stehen neben einem Aqua-Medic-Pool auch Saunen, zwei Whirlpools, ein Dampfbad (Hammam), verschiedene Spezial-Duschen und acht Behandlungsräume zur Verfügung. Im Aqua-Medic-Pool durchlaufen die Badenden ein 45-minütiges Unterwasser-Massage-Programm, das durch einen Aqua-Therapeuten betreut wird. Diese Wellness-Behandlung ist im Finest-All-inklusive-Angebot enthalten. Außerdem gibt es einen Zen-Garten und eine Natur-Bar. Zu den im Spa angebotenen Schönheits- und Gesundheits-Behandlungen, die einzeln oder als Paket gebucht werden können zählen unter anderem Niagara Bath, Spajet, Vichy Shower, Presotherapy und Phlebotone.

Alle Behandlungen können auch als Pakete über ein bis sechs Tage gebucht werden. Die generelle Nutzung des Spa-Bereichs ist im Finest-All-inklusive-Angebot enthalten, nur die Behandlungen werden dem Gast extra berechnet. Gäste, die das im Finest-All-inklusive-Angebot inkludierte Green-Fee nicht in Anspruch nehmen, erhalten statt dessen eine ausgewählte kostenlose Behandlung im Spa pro Tag.

Im angeschlossenen Fitness-Center können Hotel-Gäste entweder an einstündigen Gruppen-Sportkursen teilnehmen oder 30-minütige private Trainer-Stunden in verschiedenen Disziplinen absolvieren, zum Beispiel Muskeltraining, Aerobic, Pilates, Stretching.

Das Finest-all-inklusive-Angebot des Fairplay Golf Hotels gilt für die Gäste der Villen genauso wie für die Bewohner der Suiten und Zimmer: Neben den Menüs in den Spezialitäten-Restaurants des Hotels, hochwertigen Weinen, Likören und Cocktails rund um die Uhr, auch aus der Minibar, freiem Zugang zum Spa-Bereich, zum Fitnessraum, den Tennisplätzen und dem Theater sowie Willkommens-Drink, sind auch Früchtekorb und freies Parken in der Kunst-Garage enthalten.

Fairplay Golf Hotel – das einzigartige Boutique-Hotel mit dem Finest-All-inklusive-Angebot für Liebhaber von Golf, Gourmet, Spa und Kunst. Ein „weißes Dorf“ in den malerischen Hügeln Andalusiens gelegen, nahe der Costa de la Luz (südspanische Atlantik-Küste). Das Fairplay Golf Hotel ist Träger des Seven Stars and Stripes Awards, der in New York von der Seven Stars and Stripes® Inc. vergeben wird. Der Verband hat es sich zur Aufgabe gemacht, weltweit Luxushotels zu prüfen und auszuzeichnen.

Kulinarische Sternstunden in Bergisch Gladbach

„15.000 Bestecke und fast 10.000 Gläser wurden für die Veranstaltung poliert … 5.000 Gramm Kaviar und 2.000 Austern wurden zu 10.000 Gerichten verarbeitet.“ So stellt Hoteldirektor Kurt Wagner bei seiner Eröffnungsrede die Vorbereitungen für diesen großen Tag vor.

Zum vierten Mal in Folge war das Grandhotel Schloss Bensberg Rahmen eines außergewöhnlichen Genuß-Erlebnisses, bei dem die Gäste 15 deutschen und internationalen Meisterköchen über die Schulter schauen konnten.
Der Himmel zeigte sich leicht bewölkt aber freundlich und bot angenehme Temperaturen um die edlen Speisen und Weine auch draußen vor dem Schloss an gemütlichen Tafeln zu sich zu nehmen. Special Guests wie Susann Atwell, Thomas Hackenberg oder Konrad Beikircher genossen die Vielfalt der kulinarischen Köstlichkeiten.

Die Liste der Akteure las sich wie das ‚Who is Who‘ der großen Küchenmeister:

Die Meisterköche aller Althoff Hotels:

Dieter Müller & Nils Henkel, Restaurant Dieter Müller*** im Schlosshotel Lerbach,
Joachim Wissler, Restaurant Vendôme*** im Grandhotel Schloss Bensberg,
Hans Sobotka, Restaurant Endtenfang* im Fürstenhof Celle,
Bernhard Diers, Restaurant Zirbelstube* im Hotel am Schlossgarten, Stuttgart,
Thierry Thiercelin, Restaurant im Hotel Villa Belrose*, St. Tropez,
Alexander Stadler, Restaurant Oliveto im Hotel Königshof, Bonn,
André Brauner, Brasserie Coq au Vin im Schlosshotel Lerbach,
Marcus Graun, Schloßgastronomie im Grandhotel Schloss Bensberg

Als Gastköche erwarten die Gäste:

Juan Amador, Restaurant Amador** in Langen
Jonnie Boer, Restaurant De Librije***, NL-Zwolle,
Matthias Buchholz, Restaurant First Floor** im Palace Hotel Berlin,
Otto Koch, Restaurant Koch Art*, Robinson Club Select Alpenrose, A-Zürs,
Sven Elverfeld, Restaurant Aqua** im Ritz Carlton Hotel, Wolfsburg,
Maria Salcuni, Restaurant La Tenda Rossa**, I-Carbaia/Florenz
Stefan Steinheuer, Steinheuer’s Restaurant ‚Zur Alten Post’**, Bad Neuenahr.

Diese exklusive Runde bringt

22 Michelin Sterne, 240 Gault Millau Punkte und
37 Feinschmecker F zusammen.

Ein Auszug aus der Speisekarte lässt auch im Nachhinein noch das Wasser im Munde zusammen laufen. So wurde zum Beispiel serviert:

„Bretonischer Hummer und gegrillte Melone mit Chili und Limonen-Avocadocrème“
von Joachim Wissler (Grandhotel Schloss Bensberg, Restaurant Vendôme)

„Geschmorte Ferkelbäckchen mit warm geräuchertem Pulpo und Caesar Salat“
von Sven Elverfeld (The Ritz-Carlton Wolfsburg, Restaurant Aqua)

„Lachs gebeizt mit Orange und rotem Pfeffer auf Couscous“
von Bernhard Diers (Hotel am Schlossgarten, Restaurant Zirbelstube)

„Terrine von Gänsestopfleber mit Kakao-Velours, Entenrillettes und Feigengelee“
von Dieter Müller & Nils Henkel (Schlosshotel Lerbach, Restaurant Dieter Müller)

„Makrele mit weißem Pfirsich, Pfifferlingen und Banyuls“ von Juan Amador (Restaurant Amador)

„Tortellini von der „Anatra Muta“ geschwenkt mit gehackten schwarzen Oliven auf Sabayon von Pecorino aus Pienza“ von Maria Salcuni (Restaurant La Tenda Rossa, Toskana)

W Retreat & Spa – Maldives

Im Oktober 2006 werden die ersten Gäste im W Retreat & Spa – Maldives auf der Insel Fesdu Island erwartet. Das erste Beachresort der avantgardistischen Designhotel-Marke W Hotels liegt im nördlichen Ari-Atoll und wird das trendigste Hideaway des Indischen Ozeans. Das extravagante Lifestyle-Resort der Luxusklasse ist nun über ausgewählte Reiseveranstalter buchbar.

Ab sofort können Erholungssuchende das neue W Retreat & Spa – Maldives in Reisebüros und via Internet buchen. Reiseanbieter wie Airtours, Art of Travel GmbH, Blue Ocean Travel, DER Deluxe, Design Reisen sowie auch Meier’s, Stop Over Reisen, Thomas Cook und TUI haben die neue Insel in ihrem Programm. In ihren Herbst/Winter Katalogen bieten die Veranstalter bereits attraktive Pakete an.

Die Gäste können unter 78 exklusiven Villen zwischen blütenweißem Sand und kristallklarem Wasser wählen. In den romantischen und besonders exklusiven Wasser-Villen „Aqua Oasis“ betten sich die Reisenden direkt über den sagenhaften Riffen der Insel – losgelöst vom Festland, quasi auf dem Wasser schwebend. Ähnlich wie die Wasser-Villen „Aqua Oasis“ sind auch die Suiten am Strand ausgestattet: Die „Beach Oasis“ erstrecken sich auf zwei Ebenen, mit eigenem Pool, tropischen Outdoor Duschen und Plasmascreen-Surround-System. Alle Suiten sind mit edlen Hölzern und Stoffen sowie handgefertigten Möbeln eingerichtet und verführen mit minimalistischem und modernem Design zum stilvollen Entspannen.

Extravaganter Luxus begegnet den Gästen im Away-Spa. Gebaut auf einer Plattform inmitten der Lagune und überspannt mit einem Segeldach sorgen hier Massagen und Gesichtsbehandlungen an der frischen Luft mit Blick auf das Meer für paradiesische Entspannung.

Eine Woche im W Retreat & Spa – Maldives mit Flug ab/bis München in der

Economy Class inklusive sieben Übernachtungen im „Beach Oasis“, Transfer sowie einem Überraschungs-Paket gibt es beispielsweise bei Art of Travel ab 3280 Euro pro Person. Veranstalter wie Airtours bieten auch Einzelbausteine an. Hierbei kosten die Strand-Suiten ab 318 Euro mit Frühstück.

Weitere Informationen über die W Hotels unter:
www.whotels.com

Der Aqua Dome – Tirol Therme Längenfeld

Ans Meer oder in die Berge? Ins Ötztal selbstverständlich! Denn der Aqua Dome – Tirol Therme Längenfeld holt den Badestrand ins Alpenland.

Den Kindern eröffnet sich mit der Alpen Arche Noah eine eigene Wasserwelt mit kunterbunten Angeboten, phantasievoller Animation und liebevoller Betreuung, während die Eltern in der Ruhe von Thermendom, Spa und Saunawelt entspannen.

Für gemeinsame Aktivitäten hält die Umgebung aufregende Abenteuer bereit – das „Ötzidorf“ Umhausen genauso wie den Geo-Spielplatz „Wasser und Steine“ oder den Fun- und Erlebnispark Huben.

Besonders attraktiv ist der Familienspaß vom 18. Juni bis 7. Juli 2006: Unter dem Motto Kleine Gäste – k(l)eine Preise wohnen Kinder bis 14 Jahren im Vier-Sterne-Superior-Hotel des Aqua Dome kostenlos im Zimmer der Eltern – inklusive Therme, Frühstück und Abendessen.

Zurück in die Steinzeit – diese spannende Zeitreise unternehmen Familien im Ötzidorf am Fuße des Stuibenfalls, wo die Kinder selbst probieren dürfen, wie sich mit dem Feuerstein zündeln oder mit Pfeil und Bogen schießen lässt.

Gleich zwei Wasserwunderwelten der Natur bieten sich im Wasserpark Winklberg-See mit Waldrutsche, Spielwerken und Wasserrädern sowie am Geospielplatz von Huben. Neben Seilbahn, Holzhütten und Indianerzelt vergnügen sich die kleinen Gäste hier mit den steinernen Wasserbecken des kraterförmigen Mühlbachs. Wer’s wilder mag, besucht den Ötztaler Fun- und Erlebnispark mit Skate-Anlage, Tram-polin, Riesenschaukel und Klettertürmen. Und ganz hoch hinaus geht’s mit den Ötztaler Bergbahnen in die atemberaubend schöne Gipfel- und Gletscherwelt.

Phantastische Ergänzung zu den Attraktionen rund um den Ort Längenfeld ist die Kinderwelt des Aqua Dome. Konstruiert in der Form eines Schiffes bietet die Alpen Arche Noah den perfekten Badespaß für Kids und Teens: Plansch-, Kleinkinder-, Jugend- und Außenbecken, die 90 Meter lange Riesenrutsche, das vielfältige Animationsprogramm und die professionelle Kinderbetreuung. Im Restaurant „Halbe Portion“ kommt ausschließlich das auf den Tisch, was Kinder gerne essen. Und wer die tollen Tage im Aqua Dome für die Ewigkeit festhalten will, taucht einfach ab und zeigt der Unterwasserkamera sein schönstes Urlaubslächeln.

www.aqua-dome.at

RoWi – Deutschlands beliebtestes 5-Sterne-Hotel

Das 5-Sterne Spa &
Wellness Resort „Romantischer Winkel“ (RoWi) in Bad Sachsa ist ein Ort
zum Wohlfühlen, Stress abbauen – für Aktiv-Urlauber und
Wellness-Suchende zugleich. Die Inhaber, das Ehepaar Oelkers, haben
einen Ort geschaffen, an dem man sich mit Liebe, Erfahrung und Know-how
um die individuellen Bedürfnisse der Gäste kümmert.
Wahrscheinlich wurde
der »RoWi«, Mitglied im Qualitätsverbund WELLNESS-HOTELS-DEUTSCHLAND
(www.w-h-d.de gerade aus diesem Grund für das Jahr 2005 zum
beliebtesten Hotel Deutschlands in der 5-Sterne-Kategorie gewählt.

Auf einer Fläche von 2000 qm unter einer gläsernen Kuppel vereinen sich
das RoWital Health & Beauty-Center, die Bade- und Saunalandschaft, das
Palmengarten-Bistro sowie eine Fitness-Lounge mit
Technogym-Sportgeräten. Auf Wunsch steht ein „Personal Trainer“ bereit,
der individuell berät und trainiert. Das Beauty Center bietet eine große
Auswahl verschiedenster Behandlungen: QMS! Kosmetik, La Stone-Massage,
Dorn-Breuß-Therapie, Softpack, Rhassoul, um nur einige zu nennen. Als
Besonderheit gibt es ein Ayurveda-Zentrum. Angeboten werden dort u. a.
zwei- und vierhändige Ölmassagen, Öl-Stirnguss, ayurvedische Kopf- und
Gesichtsmassage mit warmen Kräuterölen wie auch komplette
Ayurveda-Wellness-Kuren für 5 bis 7 Tage mit entsprechender Betreuung
und ayurvedischer Verpflegung.

Neueinsteiger können ein spezielles »Ayurveda-Kennenlern-Angebot«
buchen: 3 Übernachtungen inkl. Frühstücksbuffet und ayurvedischer
Vollverpflegung. Die Damen genießen eine Samvahana Gesichts- und
Ganzkörpermassage, eine ayurvedische Gesichtsbehandlung sowie ein edles
Tages-Make-up. Die Herren lassen sich mit einer Pristabhyanga
(Rückenmassage m. Kräuterbeuteln), einem Shirodara Öl-Stirnguss und
einer Abhyanga (Ganzkörper-Ölmassage) mit anschließendem
Svedana-Kräuterdampfbad verwöhnen. Ab EUR 670,00 p.P.

Der sportlich aktive Urlauber kommt in der RoWi-Sport-Akademie voll auf
seine Kosten. Rundum fit werden die Gäste u.a. mit dem RoWi-Morgengruß,
Lach-Yoga, Aqua-Power und Aqua-Jogging, Chiball-Workout, Fatburner,
Rückenfit, Gymnastik, Step Aerobic und einem hochwertigen
Cardio-Training. Zu den Outdoor-Aktivitäten der RoWi-Sport-Akademie
zählen u.a. Nordic Walking, Tennisspielen auf dem hauseigenen
Tennisplatz, Golfen auf einem der drei nahe gelegenen Golfplätze,
Ausreiten im Reiterhof, in den man auch das eigene Pferd mitbringen
kann, Mountainbiken oder ganz einfach eine Wanderung in die Wald- und
Berglandschaften des Harzes.

Ein besonderes Augenmerk legt der RoWi auf Erholung für die ganze
Familie. Die Betreuung der jüngeren Gäste durch Fachpersonal im Kids &
Teens Club garantiert für Kinder und Eltern einen zugleich
abwechslungsreichen und entspannenden Aufenthalt. Ob Erwerb des
„Naturdiploms“ oder Englischunterricht im Kids-Sommer-College,
Felsenklettern oder Geschicklichkeitstraining im Hochseilgarten – alles
ist möglich. Sogar Golfkurse für Kids, Reit- und Tennisstunden sowie
Schwimmunterricht in der hauseigenen Schwimmschule „Seesternchen“ gibt
es im Angebot.

Seit Anfang April können sich die Gäste an einer komplett neu
gestalteten Hotelhalle inkl. Gourmetlädchen mit feinen Leckereien für
daheim, einer exklusiven RoWi-Mode-Boutique für Sie und Ihn sowie
eleganten Bademoden, hochwertigem Mode-Schmuck, Taschen und edlen
Wohn-Accessoires erfreuen. Neu gestaltete Hotelzimmer im modernen
»Life-Style-Ambiente« sowie Wellness-Appartements mit Themenkinderzimmer
für kleine Prinzessinnen und Ritter warten darauf entdeckt zu werden.

Weitere Informationen und Reservierung:

www.romantischer-winkel.de

Gault Millau Niedersachsen – Sven Elverfeld weiterhin Spitze

Nr. 1 in Niedersachsen: Sven Elverfeld in Wolfsburg mit Rochenflügel auf Apfel-Couscous

Wie im Vorjahr mit 18 Punkten bewertet wurde Sven Elverfeld vom „Aqua“ in Wolfsburg: „Bewundernswert, wie er mit nie nachlassender Leidenschaft die Küche Jahr für Jahr steigert. Als willkommener Kontrapunkt zur Eleganz und Aromen-Symphonik typischer Aqua-Zubereitungen wie etwa der Rochenflügel mit Pistazien/Nuss-Butter und Apfel-Couscous kam Herzhaftigkeit hinzu, beispielsweise durch den mit Mandelöl pochierten Wildlachs mit Stampfkartoffeln und jungem Lauch.“ Sven Elverfeld arbeitet mit HAIKU Kochmessern von Chroma Cutlery.

Ihm folgen auf Rang 2 der kulinarischen Hitparade in Niedersachsen 7 Köche mit 17 Punkten: Hellmuth Bittlingmaier vom „Apicius“ in Bad Zwischenahn („untadelig die Jacobsmuscheln auf gewagtem, aber gekonntem Labskaus“), Friedrich Eickhoff vom „Landhaus Götker“ in Lembruch („Gugelhupf von der Gänseleber mit Quitten/Ingwer-Gelee“), Hans-Peter Engels vom „La Vie“ („Langostinos und gebackener Schweinsfuß mit dicken Bohnen in Minzgelee“) und Andreas Klatt vom „Vila Real“ in Osnabrück („exzellente Kartoffelschaumsuppe mit Jacobsmuscheln und Périgordtrüffel“), Götz Knauer vom „Torschreiberhaus“ in Stadthagen („Schweinsbäckchen mit Honig/Lavendel-Lack zu grünem Spargel und Zitronenpüree“), Achim Schwekendiek vom „Schlosshotel Münchhausen“ in Aerzen („in Vanille pochierte Taubenbrust auf einem teils samtigen, teils knackigen Rauchmandelpüree“) und Hans Sobotka vom „Endtenfang“ in Celle („Suppe von Meeresfrüchten mit einer umwerfend sündigen Safran/Kapern-Mayonnaise“).

In deren Verfolgerfeld erkochten sich Helmut Griebl vom „Palio“ in Celler Hotel „Fürstenhof“ sowie Dieter Grubert vom „Titus“ und Arndt Weick von der „Gastwirtschaft Wichmann“ in Hannover 16 Punkte.

Wie Elverfeld in Wolfsburg verteidigten ihre 18 Punkte des letzten Jahres auch die 6 Baden- Württemberger Josef Bauer vom „Landgasthof Adler“ in Rosenberg, der das Gault Millau-„Menü des Jahres“ als Musterbeispiel für „Kreativität ohne Allerweltsaromen“ bietet, Albert Bouley vom „Waldhorn“ in Ravensburg, Claus-Peter Lumpp vom „Bareiss“ in Baiersbronn, Bernhard Diers von der „Zirbelstube“, Martin Öxle von der „Speisemeisterei“ in Stuttgart und Christian Scharrer vom „Imperial“ im „Schlosshotel Bühlerhöhe“ in Bühl bei Baden-Baden; die beiden NRW-Köche Berthold Bühler von der „Résidence“ in Essen und Bernd Stollenwerk vom „Gut Lärchenhof“ in Pulheim bei Köln; die Bayern Martin Fauster vom „Königshof“ in München und Ingo Holland vom „Alten Rentamt“ in Klingenberg am Main; die Saarländer Christian Bau vom „Schloss Berg“ in Perl (Saarland) und Klaus Erfort vom „Gästehaus Klaus Erfort“ in Saarbrücken sowie Matthias Buchholz vom „First Floor“ in Berlin, Thomas Martin vom „Jacobs Restaurant“ in Hamburg und Jörg Müller vom „Restaurant Jörg Müller“ in Westerland (Sylt).

903 Restaurants ausgezeichnet, darunter 47 in Niedersachsen

Insgesamt bewertet der alljährlich wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Feinschmeckern mit Spannung erwartete Gault Millau in seiner neuen Ausgabe 1115 Restaurants, darunter 54 in Niedersachsen. Die 30 Tester, die stets anonym auftreten und dieses Jahr 287 600 € Spesen machten, verliehen 903 Luxuslokalen und Landgasthöfen, Bistros und Hotelrestaurants die begehrten Kochmützen. Dazu mussten die Köche mindestens 13 von 20 Punkten erreichen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schafften auch 47 in Niedersachsen.

Auch 99 Küchenchefs in den neuen Bundesländern erkochten diese Auszeichnung. An ihrer Spitze stehen mit 17 Punkten – neben dem Newcomer Schnurr – wie bisher Marcello Fabbri vom Restaurant „Anna Amalia“ in Weimar, Oliver Heilmeyer vom „17fuffzig“ in Burg (Spreewald) und Stefan Hermann vom „Caroussel“ in Dresden. Ihnen folgen mit 16 Punkten Thomas Abel vom „La Cheminée“ in Ilmenau und Detlef Schlegel vom „Stadtpfeiffer“ in Leipzig, die diese Note erstmals erhielten, sowie Claus Alboth von „Alboth’s Restaurant im Kaisersaal“ in Erfurt, Rene Bobzin von den „Rothen Forellen“ in Ilsenburg am Harz, Peter Knobloch vom „Meeresblick“ in Göhren auf Rügen, Carmen Krüger von „Carmens Restaurant“ in Eichwalde bei Berlin und Mario Pattis vom „Pattis“ in Dresden.

Da auch die Welt der Gourmandise im ständigen Wandel ist und die Plätze im Gourmetparadies immer wieder neu gerührt und erkocht werden, servierte der Gault Millau im Vergleich zur Vorjahrsausgabe 151 langweilig gewordene Restaurants ab und nahm 101 inspirierte Küchen neu auf. 180 Köche wurden höher als im letzten Guide bewertet, 128 niedriger. 45 Küchenchefs verloren die Kochmütze. In Niedersachsen wurden 9 besser und 5 schlechter beurteilt.

Außer dem Koch, dem Aufsteiger und der Entdeckung des Jahres kürte der Guide noch sechs weitere Würdenträger: als „Oberkellner des Jahres“ Gerhard Retter vom „Lorenz Adlon“ in Berlin, als „Sommelier des Jahres“ Stefan Weise vom „Vendôme“ in Bergisch Gladbach-Bensberg, als „Restaurateur des Jahres“ Karin Kaiser von der „Klostermühle“ in Ehrenkirchen bei Freiburg, als „Kochschule des Jahres“ die „Gusto Geschmackswerkstatt“ des außerordentlich kreativen Frank Buchholz vom „Buchholz“ in Mainz, als „Barkeeper des Jahres“ Ewald Stromer vom „Raffael’s“ im Kempinski Hotel Falkenstein in Königstein/Taunus sowie als „Hotelier des Jahres“ Christine und Michael Clausing vom „Zur Bleiche“ in Burg/Spreewald, weil Wellness in ihrem Haus „keine Mode, sondern Gesamtkunstwerk“ ist.

Außerdem testete der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (892 Seiten, 30 €) wieder Kreuzfahrtschiffe, die für ihre gute Küche werben: die deutsche Luxusyacht „MS Europa“, die alle Küchenstile der Welt bietende „MS Westerdam“ der Holland-America-Linie und die vom Hollywood- Starkoch Wolfgang Puck beehrte japanische „MS Crystal Symphony“. Ferner beschreibt und klassifiziert er 420 Hotels.

Die 25 besten Restaurants des Gault Millau in Niedersachsen

1. Aqua in Wolfsburg (18 Punkte),
2. Schlosshotel Münchhausen in Aerzen,
Endtenfang in Celle,
Landhaus Götker in Lembruch,
La Vie und Vila Real in Osnabrück,
Torschreiberhaus in Stadthagen,
Apicius in Bad Zwischenahn bei Oldenburg (alle 17 Punkte),
8. Palio* in Celle,
Schillingshof in Friedland,
Biesler Weinstube, Gastwirtschaft Wichmann* und Titus* in Hannover,
Zum Heidkrug in Lüneburg (alle 16 Punkte),
14. Botheler Landhaus in Bothel,
Gasthaus Lege in Burgwedel,
Allerkrug und Postmeister in Celle,
Sterneck in Cuxhaven,
Altes Jagdhaus Joachim Stern** und Tropeano Vino** in Hannover,
La Forge in Bad Nenndorf,
Novalis in Nörten-Hardenberg,
Sülbecker Krug in Stadthagen,
Pades Restaurant und Bistro am Dom in Verden,
La Fontaine in Wolfsburg (alle 15/20)

* Aufsteiger,

** Neueröffnung

www.gault-millau.de
www.haiku-messer.de

Sternefresser besuchen Dieter Müllers Rosentaufe

Wer Umberto Ecos faszinierendes Werk „Der Name der Rose“ gelesen hat, weiß, was die über allem stehende Vermutung für die Ursachen der Todesfälle ist: Der Teufel soll seine Hand im Spiel gehabt haben. Wir wollen ehrlich sein: Auch uns beschlich an diesem denkwürdigen Sonntag im sonnendurchfluteten Park des Schlosshotels Lerbach ab und an die Idee, dass es nicht mit irdischen Dingen zugehen konnte. Ein zu perfektes Drehbuch, zu großartige Hauptdarsteller und eine so wunderbare Kulisse konnten eigentlich nicht irdischen Ursprungs sein.
Der Regisseur
Fragt man Dieter Müller nach der größten sportlichen Niederlage seines Lebens, so zitiert er mit einem Schmunzeln auf den Lippen das verlorene Spiel seiner Küchen-Fußballmannschaft der Schweizer Stuben gegen die von Witzigmanns Aubergine. Spätestens mit der Verleihung der Rose durch Henri Delbard hat Müller wohl gegen Witzigmann, Deutschlands erster Koch dem diese Ehrung zuteil wurde, ausgeglichen. Dieter Müller eilt ein großer Ruf voraus, und vieles wird ihm nachgesagt – doch erlebt man ihn nur wenige Minuten im persönlichen Gespräch, weiß man wie seine Kochkunst zustande kommt: in diesem Mann lodert das Feuer eines 30-jährigen bei ebenso vielen Arbeitsjahren und Lebenserfahrung. Dieter Müller schwimmt nicht auf der Welle der Gourmet-Gastronomie mit, er hat sie begründet. August F. Winkler hat es in seiner würdigen und liebenswerten Laudatio sinngemäß wie folgt zusammengefasst: „Dieter Müller hat mediterran in Wertheim oder beispielsweise asiatisch in Bensberg gekocht. Aber seine Speisen waren nie italienisch oder asiatisch – sie waren dieter-müllerisch.“ „Mit dem Herzen bin ich Franzose, vom Ehrgeiz her jedoch Deutscher“ beschied uns Müller bei unserem Versuch, sein Erfolgsrezept zu ergründen. Diese Simplizität des Handelns bei perfekter Vollendung von Handwerk und nie enden wollender Kreativität sind wohl wirklich die wenigen, aber alles entscheidenden Dieter-Müller-Erfolgs-Faktoren. Repetiert man bei dieser Gelegenheit einmal mehr August F. Winkler mit seinem abschließenden Satz: „Gute Köche werden nicht gemacht, sondern geboren!“, möchte man ergänzen „…sie werden der Welt geschenkt!“.

Die Hauptdarsteller
Zu viel Gutes konnten wir an diesem Sonntag zu uns nehmen, als dass es in irgendeiner Form für eine differenzierte Kritik geeignet wäre, doch trotzdem wollen wir es uns nicht nehmen lassen, jene hervorzuheben, die im Lichte des Heiligenscheins von Dieter Müller fast ebenso hell erstrahlten.

Unser Koch des Tages: Sven Elverfeld aus dem Aqua in Wolfsburg. Die Jakobsmuschel auf Kalbsbries war so perfekt, wie wir eine solche lange nicht mehr hatten. Erlauben sich viele Köche heutzutage, die Jakobsmuschel nur als schmückendes Beiwerk oder Spielerei einzusetzen, so stellt Elverfeld sie dorthin, wo sie hingehört: in den Mittelpunkt seines Gerichts – zentral kombiniert mit zwei reduzierten Fonds und einem ach so leichten Kartoffelpüree. Perfekt! Bleibt zu erwähnen, dass uns seine Taube ähnlich große Geschmackserlebnisse bescherte. Wir sind uns sicher, Sven Elverfeld wird das Aqua dorthin kochen, wo es mit ihm zusammen hingehört: an die absolute Spitze!

Nils Henkel an dieser Stelle nicht zu erwähnen, wäre dem (Mit-) Gastgebern gegenüber frevelhaft, doch das allein ist natürlich nicht der Grund. Seine beiden in der Küche servierten Gerichte, der Thunfisch samt Gewürzlachs und der Rücken vom Sisteronlamm waren beide sowohl großartige Kompositionen wie auch perfekt zubereitet. Zudem brachte die Atmosphäre am Pass eine willkommene Abwechslung zur ansonsten so perfekten Aufmachung der Schlossgartens und der Räumlichkeiten.

Erwähnung finden muss außerdem Claus Weitbrecht vom Restaurant Talblick in Wildberg, dessen Beitrag mit dem reduzierten Titel „Das Beste von der Wachtel‘ absolut halten konnte, was er versprach. Auch Jens Rittmeyer, der einzige ausländische Legionär in der illustren Reihe der anwesenden Köche, konnte mit denen durch seine Tätigkeit an der Algarve motivierten Vorschläge überaus begeistern. Sternefresser wird seine Tätigkeit nicht zuletzt durch solche Erfahrungen schnellstmöglich auf das nicht deutsch-sprechende Ausland ausweiten müssen.

Einen denkwürdigen Abschluss dieses großen Sonntags bildeten auf gastronomischem Sektor die Desserts von Frédédric Guillon, seines Zeichens Patissier im Schlosshotel. Sowohl das Sorbet vom Rosc Champagner, als auch Aprikosen auf den Fleur du sel Crumbles waren im wunderschönen Schlossgarten an diesem sonnigen Tag eine Genuss sondergleichen. Jene Gäste, zu denen selbstverständlich auch wir zählten, die danach noch immer nicht gesättigt waren, konnten einen Einblick in die langjährige Käse-Tradition im Hause erhalten: in gewohnt perfekter Manier präsentierten drei Mitarbeiter eine breite Auswahl an Käse. An diesem Tage waren es zwar nicht die 160 unterschiedlichen Sorten, die schon an manchen Tagen im Restaurant Dieter Müller gesichtet wurden, es reichte jedoch allemal, um den Magen für diesen Tag zu schließen.

Der Grandseigneur
Heinz Winkler, dessen Namen bereits eine Rose von Henri Delbard trägt, wäre nicht Heinz Winkler, wenn sein omnipräsentes Auftreten und seine Wesensgestalt auch an diesem Tage dem Festakt nicht einen würdigen Rahmen gegeben hätte. Heinz Winkler hat Erfahrung – viele Gastronomen reden ausschließlich davon. Wir hätten unzählige weitere Stunden seinen Unterhaltungswert teilen und von seinem Know-how partizipieren können – leider waren uns nur zwei vergönnt. Bei Heinz Winkler kann man nicht nur essen, man muss ihn erleben. Ebenso wie Müller ist Winkler Koch mit Leib, Seele und Kochlöffel. Seine Lebensgeschichte – nach einem Schicksalsschlag jung die Mutter verloren, beim allein erziehenden Vater mit 11 Geschwistern aufgewachsen und früh auf eigenen Beinen gestanden – macht ihn und sein Schaffen nur umso glaubwürdiger. Hätten ihm nicht bereits so viele Gastronomieführer ein Denkmal gesetzt – wir würden es sofort tun. Danke für jede Stunde, die wir mit Ihnen teilen durften.

Umberto Eco schrieb einen 600 Seiten starken Roman – Dieter Müller schreibt täglich Geschichte. Eine perfekte Feier für einen perfekten Koch! Christian Stromann

Bilder/Quelle: www.sternefresser.de , www.sternefresser.de