Jamie Oliver zeigt in TV-Shows, was in Fast Food so alles drin steckt

Der britische Fernsehkoch Jamie Oliver verdirbt seinen Landsleuten mit seinen Häcksel-Shows den Appetit.

Von Christoph Sator

Das Experiment, mit dem der britische Starkoch Jamie Oliver seinen Landsleuten regelmäßig den Appetit verdirbt, ist einfach. Der Fernsehkoch und Bestseller-Autor („Genial Italienisch“) nimmt eine Portion Chicken Nuggets, häckselt sie in der Küchenmaschine klein und hält das Ergebnis dann in die Kameras: eine fetttriefende, ekelhafte, rosa Pampe. Anschließend fällt es leichter, die Briten davon zu überzeugen, daß frisches Gemüse gesünder ist als die ewigen Fish and Chips.

Die Häcksel-Show gehört zum Standardprogramm der Initiative „Feed me better“ („Ernähr’ mich besser“), mit welcher der 30jährige seinen Landsleuten von klein auf besseres Essen beibringen will. Und sie hat Erfolg. Nicht nur, daß inzwischen an vielen britischen Schulen nach Olivers Rezepten gekocht wird. Auf Beschluß einer Regierungskommission soll nun von September an auch der Verkauf von Süßigkeiten und Soft-Drinks an allen britischen Schulen verboten sein.

Lesen Sie den gesamten Artikel in der Ärztezeitung:
www.aerztezeitung.de/docs/2006/03/24/055a1902.asp?cat=/magazin

Honig

Das Land, in dem Milch und Honig fließen, Honig um den Mund schmieren oder grinsen wie ein Honigkuchenpferd – der süße Stoff ist sprachlich betrachtet ständig in unser aller Munde. Kein Wunder, denn er schmeckt einzigartig und begleitet die Menschen seit Urzeiten als Süßungsmittel. Daher ist ganz natürlich, dass er sich in unserer Sprachwelt wieder findet. Gerade jetzt im Advent und auch zu Weihnachten bereichert Honig unseren Speisezettel zuhauf. Honigfans schwören aber nicht nur auf die kulinarischen Eigenschaften der aromatischen Köstlichkeit. Viele benutzen ihn auch zur Linderung von Erkältungssymptomen, trockenen Lippen oder süßen ihren Schlaftrunk wie heiße Milch oder Tee mit ihm.

Die Honigverordnung versteht unter Honig „natursüßen Stoff, der von Honigbienen erzeugt wird, indem die Bienen Nektar von Pflanzen oder Sekrete lebender Pflanzenteile oder sich auf den lebenden Pflanzenteilen befindende Exkrete von an Pflanzen saugenden Insekten aufnehmen, durch Kombination mit eigenen spezifischen Stoffen umwandeln, einlagern, dehydratisieren (Entzug von Wasser) und in den Waben des Bienenstocks speichern und reifen lassen.“ Aber Honig ist längst nicht Honig, wenn auch der „Produktionsvorgang“ immer der gleiche ist. Denn das Endprodukt, welches durch Tropfen, Schleudern, Filtern oder Pressen aus den Waben gewonnen wird, unterscheidet sich durch zahlreiche Eigenschaften. So kann die Farbe von nahezu farblos bis dunkelbraun reichen. Die Beschaffenheit kann flüssig, dickflüssig oder teilweise durchgehend kristallin sein. Die Unterschiede in Geschmack und Aroma werden von der jeweiligen botanischen Herkunft bestimmt. Je nach Ausgangsstoff unterscheidet man Blütenhonig und Honigtauhonig.

• Blütenhonig wird auch Nektarhonig genannt und stammt vollständig oder überwiegend aus dem Blütenektar.

• Honigtauhonig hingegen stammt vom Honigtau zahlreicher Baumarten. Dies sind Insekten-Ausscheidungen. Die Insekten haben zuvor das Versorgungssystem von Pflanzen angestochen, die für sie brauchbaren Stoffe verwertet und den Rest als Honigtau wieder ausgeschieden. Die Bienen sammeln diese zuckerhaltigen Exkrete ein. Honigtauhonig ist stets dunkel, besonders mineralstoffreich und besitzt ein malzig-würziges Aroma und ist eher eine Besonderheit.

Häufig findet man auf dem Glas die Angaben „Frühtracht“ der ersten Schleuderung im Jahr, oder „Sommertracht“. Diese wird bei der Sommerschleuderung gewonnen.

Aber auch nach Art der Gewinnung lässt sich das Produkt der Bienen einteilen:

• Waben- oder Scheibenhonig ist Honig, der sich noch in den verdeckelten, brutfreien Zellen der von Bienen selbst gebauten Waben befindet.

• Honig mit Wabenteilen enthält ein bis mehrere Stücke von Wabenhonig.

• Tropfhonig wird durch Austropfen gewonnen.

• Der meist verkaufte Honig ist Schleuderhonig.

• Beim Presshonig werden die Waben gepresst oder der Honig wird durch Erwärmung auf höchstens 45 Grad Celsius gewonnen.

• Honig lässt sich auch filtern, heißt dann logischerweise Filterhonig und enthält nicht mehr so viele Pollen.

Die Deutschen sind beim Honigverbrauch Weltmeister. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei rund 1,4 Kilogramm. Aber nur ein Viertel des deutschen Honigverbrauchs kann aus heimischer Produktion gedeckt werden. Echter Deutscher Honig zeichnet sich durch besondere Qualitätsanforderungen aus. Sie übersteigen die Anforderungen der Honigverordnung und werden durch umfangreiche Untersuchungen des deutschen Imkerbundes (DIB) kontrolliert. Beim Einkauf kann man deutschen Honig durch das Einheitsglas mit dem grünen Gewährverschluss – ein Etikett – erkennen.

Honig hält sich bei richtiger Aufbewahrung viele Monate und sogar Jahre. Man sollte jedoch darauf achten, dass er immer kühl, trocken und dunkel gelagert wird. Das Glas oder die Dose immer gut verschließen, da Honig schnell Feuchtigkeit und störende Fremdgerüche annimmt.

Honig schmeckt gut als Aufstrich zu fast allen Brotsorten.

Daneben kann er gut zum Backen verwendet werden. Wer anstelle von Zucker mit Honig süße Sachen backen möchte, sollte die Flüssigkeitsmenge um ca. 20 Prozent reduzieren. Das gilt auch beim Puddingkochen. Zu beachten ist, dass Honig häufig süßer ist als die vergleichbare Menge Haushaltszucker. Milch- und Fruchtshakes werden durch die Zugabe von etwas Honig angenehm süß, zudem wird die Fruchtsäure etwas abgemildert. Auch zum aromatisieren von Salatdressings eignet er sich gut; hier sollte man nur auf ausreichendes Quirlen oder Rühren achten, denn sonst verbindet sich der Honig nicht mit den restlichen Zutaten. Aber auch zu anderen pikanten Speisen passt er: Fleisch-, und Geflügelteile bekommen etwa durch eine würzige Honigmarinade ihre eigene Note.

Honig wird häufig als „gesünder“ angesehen als Haushaltzucker.
Doch er besteht im Wesentlichen aus verschiedenen Zuckerarten wie Fructose und Glucose, sowie aus organischen Säuren, Enzymen und beim Nektarsammeln aufgenommenen festen Partikeln. Zwar sind einige Mineralstoffe und Vitamine enthalten, doch in so verschwindend geringen Mengen, dass sie keinen entscheidenden Beitrag zur Bedarfsdeckung leisten. Also ist es letztlich eine Geschmacksfrage, ob man sich zum Süßen für eine der zahlreichen Zuckerarten oder für Honig entscheidet.

Mehr Informationen über Honig unter
www.cma.de/genuss_warenkunde_honig.php

Auch im Alter gehören Essen und Trinken zu den angenehmsten Seiten des Lebens. Eine gute Mahlzeit in netter Gesellschaft versorgt uns nicht nur mit Energie und Nährstoffen, sondern macht auch satt und trägt ganz wesentlich zum Wohlbefinden bei. Doch oft erschweren im höheren Lebensalter Kau- und Schluckschwierigkeiten, mangelnder Appetit, zum Beispiel ausgelöst durch Arzneimittel, den Genuss. Die neue Ernährungsbroschüre „Guten Appetit!“ der CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH und der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie nimmt sich dieser Thematik an und gibt praktische Tipps, um Essprobleme zu überwinden. Die Broschüre befasst sich mit dem gesundheitlichen Folgen von Ernährungsproblemen, insbesondere im Alter. So lässt die Kraft nach, Sturzgefahr und Infektanfälligkeit steigen und die Prognose bei bestimmten Krankheiten verschlechtert sich. Alten Menschen und deren Angehörigen gibt die 36-seitige Broschüre im DIN-A5-Format konkreten und gut verständlichen Rat zu Speisen und Genießen. Die Broschüre „Guten Appetit!“ ist gegen Einsendung eines mit 1,44 Euro frankierten Rückumschlags (DIN A5) kostenlos erhältlich unter der Bestellnr. 7948 bei der CMA, Referat Wissenschafts-PR, Stichwort „Guten Appetit!“, Postfach 20 03 20, 53133 Bonn

Wenn Senioren der Appetit fehlt

Vielen alten Menschen schmeckt das Essen nicht
mehr, ganz gleich, ob Leibspeise oder Alltagsmenü im Topf schmort.

Denn Geruchs- und Geschmackssinn brauchen mit zunehmendem Alter mehr
Anreize, um dem Hirn zu melden »es schmeckt gut!« Genauso wie in
jungen Jahren zu würzen, reicht also nicht mehr. Kräftig zu salzen,
ist aber auch keine gute Lösung. Lieber verstärkt zu Kräutern und
Gewürzen greifen, empfiehlt die »Neue Apotheken Jllustrierte EXTRA
Magen und Darm«.

Oft fehlt einfach die Abwechslung. Je älter man wird, desto
vielseitiger sollte man kochen. Warum? Weil dem Menschen eine Speise
langweilig erscheint, je mehr er davon isst. So sorgt die Natur
dafür, dass man möglichst viele verschiedene Nahrungsmittel zu sich
nimmt – und damit auch besonders viele der Gesundheit förderliche
Substanzen.

Auch Geselligkeit macht Appetit. Wer rüstig ist, sollte versuchen,
mehrfach in der Woche gemeinsam mit anderen Menschen zu essen. Warum
nicht, wie die Jungen, mal mit anderen zu Hause kochen? Da macht
Essen plötzlich wieder Spaß, und abwechslungsreiches Kochen ergibt
sich ganz von allein.

Die »Neue Apotheken Jllustrierte« EXTRA Magen und Darm gibt es ab
sofort in vielen Apotheken.

Außerdem lesen Sie in der »Neue Apotheken Jllustrierte EXTRA Magen
und Darm«: Gesunde Darmflora für ein gutes Bauchgefühl +++
Reizdarmsyndrom: SOS aus der Leibesmitte +++ Helicobacter pylori: die
clevere Taktik des Magenkeims.

Orlando auch ohne Mickey Mouse spannend: The Black Hammock Airboat Rides

Wollen Sie in Orlando etwas aussergewöhnliches erleben?
Dann fahren Sie nach Oviedo zum Black Hammock. Dort am Lake Jessup werden alle Aligatoren, die in Orlando gefunden werden, hingebracht. Man schätzt, dass über 30.000 den See bevölkern.
Das Black Hammock Restaurant, Esssen ist eher bescheiden, bietet halbstündige Airboat-Fahrten an.
Airboote sind diese Schiffe, die mit einem Riesenpropeller betrieben werden und die teilweise auch an Land fahren können.
Bis zu 7 Passagiere nimmt der französische Kapitän mit, kostet 20 Dollar für 30 unvergessliche Minuten. Das Ding ist unbeschreiblich laut, man bekommt extra Ohrenschützer. Wir waren abends um 19 Uhr da. Es waren zuerst nirgendwo Aligatoren oder Gators, wie der Einheimische sagt, zu sehen. Mit Speed knallte der Capitain über den See, rein in mangrovenartige Sümpfe und schreckte dort bis zu 4 m lange Gators auf. Man sitzt im Freien auf diesen Booten, nur wenige Zentimeter von den riesigen Tieren mit großem Appetit entfernt. Sicherheitsgurte oder Netzte etc gibt es nicht. Und der Capitain fährt Vollgas. Man erwarte, dass jederzeit eines der Biester ins Boot springt, was wohl auch schon vorkam, als der Captain ein Gator Baby ins Boot holte und seine Mutter das gar nicht lustig fand, standen die Pasagiere auf ihren Sitzen …

Es macht einen Riesenspaß, soll ungefährlich sein, aber man hat doch Angst, weil man den Tieren, sehr, sehr nah ist. Diese wollen eigentlich nur ihre Ruhe und tauchen in der Regel schnell ab, wenn das laute Boot sich nähert. Man sieht nicht viel, aber man weiss, sie sind da!

Auch Vögel aller Arten sieht man vom Boot gut.
Wer viele Gators sehen will, sollte tagsüber buchen, wer den Thrill haben will und die Tiere aufscheuen möchte, ist am frühen Abend besser dran.

Unbedingt eine (Sonnen-)Brille tragen und etwas Langärmeliges anziehen, wegen des Fahrtwindes. Mückenspray ist empfehlenswert. Viel Spaß!

http://www.theblackhammock.com/

Baguette gewinnt Crashtest

Bon appétit: Renault schickt Lebensmittel zum Crash-Test

Aus Frankreich kommen die besten Köche, die eleganteste Mode, die
edelsten Weine. Und die sichersten Autos – dafür sorgt Renault.
Gleich acht 5-Sterne-Modelle beim Euro NCAP Crashtest machen den
„créateur d’automobile“ zur Automarke mit den meisten Bestnoten in
puncto Sicherheit.

Renault Deutschland bewirbt diesen Spitzenplatz mit einem
ausdrucks- und symbolstarken Auto-Spot, ohne dabei ein einziges Auto
zu zeigen (Agentur: Nordpol+ Hamburg): Auf deutschen Kinoleinwänden
werden derzeit eine bayerische Weißwurst, eine japanische
Sushi-Rolle, ein schwedisches Knäckebrot und ein französisches
Baguette im detailgetreuen Crash-Test gegen die Wand gefahren. Die
Lebensmittel zerplatzen in tausend Stücke. Alle, bis auf eines. Die
Botschaft ist ebenso überraschend wie eindeutig….

Der Euro NCAP Crashtest (New Car Assessment Programme) ist der für
Verbraucher relevanteste Crash-Test Europas. Alle Modelle, die in
Europa neu zugelassen werden, müssen sich ihm unterziehen. Renault
ist der einzige Hersteller, der für acht Modelle die Bestnote von
fünf Sternen erhielt – zuletzt für den neuen Clio. Alles zum Thema
Sicherheit bei Renault und den Spot zum Herunterladen gibt es im
neuen Magazin „SicherTV“ unter www.sicher.de.

(Renault war 2005 der erfolgreichste deutsche Kunde in Cannes, dem
weltweit wichtigsten Werbefestival. Mit „MODUS – Ein Film zum
Umschalten“, dem ersten Werbespot zum Zappen, hat Renault den Grand
Prix und vier weitere Löwen gewonnen.)

18 Berliner Schulen melden sich an zum heißen Küchengefecht

Welches Berliner Schülerteam zaubert binnen 120 Minuten die leckersten Fingerfood-Variationen, den schmackhaftesten Auflauf und das köstlichste Dessert? Die neue, nunmehr neunte Runde des Bundeswettbewerbs ERDGASPOKAL der Schülerköche(R) wird auf diese Frage eine Antwort liefern.
18 vierköpfige Kochmannschaften von Schulen der Hauptstadt haben sich kurz vor Ferienbeginn für die Teilnahme an diesem appetitlichen Jugendwettstreit beworben. Mit phantasievollen Rezepten sowie mit viel Geschick und Geschmack wollen die 13-bis 17-jährigen Hobbyköche ihr Können in der Küche beweisen. Neben den Berlinern gehen in ganz Ostdeutschland sowie in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Hessen im Schuljahr 2005/2006 Teams an den Start.

Dabei steht jede Mannschaft vor der gleichen Aufgabe: Gekocht und serviert werden muss ein vorab eingereichtes Drei-Gang-Menü für vier Personen zum Warenwert von 14 Euro. Die Gerichte, mit denen sich die Berliner Mädchen und Jungen bewerben, wecken schon beim Lesen Appetit: Da wird beispielsweise eine Frischkäsesinfonie komponiert, eine Reisverführung versprochen, eine Blumenwiese gezaubert oder mit Berliner Früchtchen gelockt.

Ende September geht der Wettbewerb in die praktische Phase. Dann werden die ersten Küchengefechte ausgetragen, ziehen köstliche Düfte durch Schulküchen, gibt es Wertungspunkte. Traditionell unterstützt in Berlin die GASAG die hauptstädtischen Erdgaspokal-Teams finanziell, organisatorisch und natürlich auch moralisch. Profis der Weißen Zunft aus dem Verband der Köche Deutschlands e. V. stehen den Schulmannschaften als fachliche Berater zur Seite und bewerten als Juroren ihr kulinarisches Können.

Die teilnehmenden Berliner Schulen finden Sie im Internet unter www.erdgaspokal.de.