Auf Vorrat lässt sich Wasser nicht trinken

Ein halber Liter Wasser vor den Mahlzeiten hilft laut einer britischen Studie beim Abnehmen: Es füllt den Magen und regt den Stoffwechsel an. Allerdings ist es Experten zufolge keine gute Idee, beim Frühstück gleich die Wasserration für den ganzen Tag zu trinken. „Wir können nicht auf Vorrat trinken“, betont der Ärztliche Leiter des KfH-Nierenzentrums in München-Schwabing, Professor Johannes Mann, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. „Wer das versucht, verdünnt seine Blutsalze zu stark.“ Doch nicht nur zu viel, auch zu wenig zu trinken, kann schädlich sein. Kopfschmerzen, Konzentrations- und Kreislaufprobleme, trockene Haut, dunkler Urin und Verstopfung weisen auf einen Flüssigkeitsmangel hin. Eineinhalb Liter am Tag gelten für gesunde Erwachsene als Richtgröße. „Das ist ein Mittelwert, der noch nie systematisch untersucht wurde“, sagt Dr. Michael Boschmann, leitender Arzt am Franz-Volhard-Centrum für Klinische Forschung an der Charité Universitätsmedizin Berlin. „Anstatt ständig an der Wasserflasche zu hängen, sollte man auf seinen Körper hören und trinken, wenn man Durst hat.“ Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 5/2016 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Nur 2-3 x warmes Essen in der Woche

Etwas Warmes auf den Tisch – Umfrage: Bei großer Mehrheit wird zuhause täglich warm gekocht – Frauen und ältere Befragte legen offenbar besonderen Wert darauf

Zumindest einmal pro Tag etwas Warmes auf den eigenen Esstisch – das ist vielen Deutschen nach wie vor äußerst wichtig. Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ herausfand, wird bei zwei Dritteln der Männer und Frauen (69,1 %) zuhause mindestens einmal täglich ein warmes Gericht gekocht.

Besonders Frauen (73,5 %) und ältere Menschen (Ab-70-Jährige: 84,5 %) legen darauf offenbar großen Wert. Befragte zwischen 20 und 29 Jahren (32,1 %; Gesamt: 23,2 %) erklären hingegen überdurchschnittlich häufig, bei ihnen gebe es zuhause üblicherweise nicht täglich, sondern nur zwei- bis dreimal pro Woche etwas Warmes.

Der Blick auf eine Befragung aus dem Jahr 2008 zeigt, dass dieses Essverhalten generell leicht zugenommen hat: Während die Zahl derer, in deren Haushalt für gewöhnlich nicht täglich, sondern nur zwei- bis dreimal unter der Woche daheim ein warmes Essen zubereitet wird, in den vergangenen sechs Jahren um fünf Prozentpunkte angewachsen ist (2008: 18,2 %; 2014: 23,2 %), sank in fast gleichem Maße der Anteil an Befragten, bei denen täglich warm gekocht wird (2008: 75,2 %; 2014: 69,1 %).

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.051 Personen ab 14 Jahren. Die Vergleichszahlen stammen aus einer „Apotheken Umschau“-Umfrage aus dem Jahr 2008 (2.150 Befragte ab 14 Jahren). Viele Tipps und Infos zum Thema Ernährung gibt es auf

Leibspeise Fleisch

Umfrage: Nach wie vor gehören Fleischgerichte zum Lieblingsessen der Deutschen – Gemüse- und Kartoffelgerichte zählen mittlerweile auch zu Leibspeisen

Vegetarische und vegane Ernährung wird immer populärer, regelmäßig erscheinen neue Ratgeber- und Lifestylebücher zum Thema. Doch allen Ernährungstrends zum Trotz kommt die Leibspeise der Deutschen nicht ohne Fleisch aus. Bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ nach ihren Lieblingsgerichten befragt, nennen die relativ meisten Fleisch und Fleischgerichte (33,0 %) wie z. B. Rouladen, Schnitzel, Steaks oder Gulasch.

Den zweiten Platz teilen sich mit jeweils 17,3 Prozent sowohl Gemüsegerichte und Salate als auch Kartoffelgerichte. Auf dem vierten Platz landen Nudelgerichte (15,3 %).

Bei einer Umfrage vor sieben Jahren war Fleisch bei den Deutschen ähnlich beliebt wie heute (2008: 34,2 %). Deutlich gewonnen im Vergleich zu 2008 haben hingegen Gemüse und Kartoffeln (2008: Gemüsegerichte: 5,8 %; Kartoffelgerichte: 3,8 %; Nudelgerichte: 14,2 %).

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.051 Männern und Frauen ab 14 Jahren

Deutschland – Fleischland?

Umfrage: Trotz Fleischskandalen sind Braten, Schnitzel und Wurst für die meisten Bundesbürger unverzichtbar, doch manche haben umgedacht

Die Deutschen essen Fleisch und lieben es. Daran ändern auch die vielen Lebensmittelskandale der vergangenen Jahre nur wenig. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“.
Gammelfleisch und nicht deklariertes Pferdefleisch haben bei 15,1 Prozent der Befragten zum Entschluss geführt, weitgehend auf Fleisch und Wurst zu verzichten. Wobei es große Unterschiede zwischen beiden Geschlechtern gibt: Bei den Frauen isst immerhin jede Fünfte (21,1 Prozent) nach eigener Aussage seither nach Möglichkeit keine Fleischprodukte mehr, bei den Männern nicht einmal jeder Zehnte (8,9 Prozent). Das Gros (82,8 Prozent) der Umfrageteilnehmer möchte jedoch Fleisch und Wurstwaren im Speiseplan auf keinen Fall missen. Besonders lieben die Bundesbürger Gegrilltes. Dies in Form von Fleisch oder Würstchen gerne zu verzehren, geben 82,3 Prozent der Befragten an. Nicht egal ist vielen allerdings Herkunft und Qualität der „fleischlichen“ Genüsse: Drei von zehn (29,4 Prozent) Befragte wollen genau wissen, woher Fleisch und Wurst kommen, und kaufen deshalb direkt beim Bauern oder Erzeuger. 13,8 Prozent bevorzugen sogar ausschließlich Produkte in Bioqualität.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.094 Personen ab 14 Jahren, darunter 1.072 Frauen und 1.022 Männer.

Online-Diäten: Weight Watchers nur im Mittelfeld

Wer nach den Feiertagen seine angefutterten Pfunde wieder loswerden will, kann sich von Abnehmprogrammen im Internet helfen lassen. Der Vorteil: Die Nutzer sind nicht an Ort und Zeit gebunden, sie loggen sich ein wann sie wollen und bleiben anonym. Doch die Konzepte und Preise sind sehr unterschiedlich, oft hapert es an der praktischen Umsetzung. So lautet das Urteil der Stiftung Warentest nach einer Untersuchung von zehn Online-Diäten für die Januar-Ausgabe der Zeitschrift test. Die Urteile reichen von „Gut“ bis „Ausreichend“.

Ein „gutes“ Diätprogramm geht auf die Ernährung, Bewegung und den Lebensstil ein. Von den getesteten Online-Diäten überzeugten vor allem das kostenlose Portal der Apotheken-Umschau Gesund abnehmen und das Programm eBalance (36 Euro für drei Monate). Beide Konzepte sind sehr gut und bieten viel Service. Die beste praktische Umsetzung bietet xx-well (29,20 Euro für drei Monate). test gibt auch Empfehlungen, welche Online-Diät für welche Lebenssituation geeignet ist, zum Beispiel für berufstätige Mütter.

Der wohl bekannteste Diätkonzern weltweit, Weight Watchers, liegt mit seinem Onlineprogramm nur im Mittelfeld. Typisch sind sein Punktesystem, die eigenen Lebensmittel und Gruppensitzungen. Gerade letztere machen seine Stärke aus – die Betreuung im Internet kann da nicht mithalten. Bei fast allen der zehn Portale im Test ist ein Gewichtsverlust wahrscheinlich – vorausgesetzt, der Nutzer macht aktiv mit. Mit einer Ausnahme: Das Konzept von 5plus2 taugt eher dazu, Pfunden vorzubeugen als sie loszuwerden.

Der ausführliche Test Online-Diäten ist in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/online-diaeten veröffentlicht.

Party als Partnerbörse – Umfrage

Private Feiern sind das Flirt-Eldorado der Deutschen. Bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins „Apotheken Umschau“ landete die Party auf dem ersten Platz der geeignetsten Flirt-Orte (55,7 %). An zweiter Stelle nannten die Befragten die Disco (54,0 %). Auch Cafés, Eisdielen (39,6 %) und Biergärten (38,3 %) sind für die Bundesbürger ideale Orte, um Kontakte zu knüpfen.

Wesentlich weniger geflirtet wird hingegen im virtuellen Raum. Nur jeder Achte (12,7 %) nannte bei der Umfrage das Internet als einen seiner Lieblings-Flirt-Orte. Signifikante Unterschiede bei den Vorlieben gibt es in den unterschiedlichen Altersstufen der Befragten. Während Teenager äußerst gerne im Freibad, am See oder am Strand anbandeln (56,6 %), gehen die Twens auch gerne in Bars auf Partnerschau (42,7 %). Die 14- bis 29-Jährigen chatten gerne im Netz, um neue Leute kennen zu lernen (25,4 %). 30- bis 59-Jährige flirten hingegen äußerst gerne in Biergärten (45,9 %).

Mikrowelle kein sicherer Keimtöter

In Geflügelfleisch, das in der Mikrowelle gegart wurde, können mögliche Krankheitserreger wie Listerien und Salmonellen überleben, berichtet die „Apotheken Umschau“ unter Berufung auf die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) – Auch Hackfleisch und Eierspeisen sollten aus diesem Grunde besser im Backofen oder in einer Pfanne auf der Herdplatte durchgegart werden.

Grillen ist ein Freiluftspaß

Offenes Feuer in geschlossenen Räumen ist lebensgefährlich

Acht tödlich verlaufene Vergiftungsfälle durch Grillen im Haus registrierte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) im vergangenen Jahr. „Offensichtlich weiß ein Teil der Bevölkerung nicht, wie gefährlich offene Feuerstellen in Innenräumen sind“, sagt der Präsident des BfR, Professor Andreas Hensel, in der „Apotheken Umschau“. Beim Verbrennen von Holzkohle entsteht giftiges Kohlenmonoxid, das sich in der Raumluft konzentriert. Auch geöffnete Fenster und Türen bieten keine Sicherheit.

36 % würde Bio kaufen, wenn es billiger wäre

Gesunde Ernährung – Umfrage: Jeder Dritte bevorzugt Bio-Produkte

Richtige Ernährung kann die Gesundheit verbessern und das Leben verlängern. Die Deutschen wissen das und akzeptieren zunehmend auch höhere Preise für bessere Qualität. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der „Apotheken Umschau“. Mehr als acht von zehn Bundesbürgern (83,7%) sind überzeugt, dass sie mit der richtigen Ernährung vielen Krankheiten vorbeugen können. Zwar ist für zwei Drittel der Befragten (66,8%) beim Lebensmitteleinkauf immer noch der günstigste Preis das Hauptkriterium. Jedoch wäre auch mehr als jeder Zweite (54,7%) bereit, für bessere Qualität auch höhere Preise zu bezahlen. Jeder Dritte (33,2%) bevorzugt ohnehin schon Biolebensmittel, weil er sie für gesünder hält. Ebenso viele (35,9%) würden gerne häufiger Bio-Produkte und Lebensmittel guter Qualität kaufen, leiden aber darunter, dass sie sich dies finanziell nicht erlauben können.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.942 Personen ab 14 Jahren.

Höflich, ordentlich und geizig

Wie internationale Hoteliers deutsche Urlauber beurteilen

Deutsche Urlauber genießen weltweit einen sehr guten Ruf. Das zumindest ist aus dem „Best Tourist Index“ zu entnehmen, einer Befragung von weltweit 4000 Hoteliers aus dem Jahr 2008. Die Deutschen „gelten vor allem als höflich, ordentlich und leise“, berichtet Dr. Jürgen Kagelmann, Tourismuspsychologe und Dozent an der Katholischen Universität Eichstätt, in der „Apotheken Umschau“. Die lautesten Gäste seien die US-Amerikaner vor den Italienern und Briten. Als besonders unhöflich eingeschätzt werden weltweit die US-Amerikaner, Russen und Franzosen. Die Deutschen eint ihre negative Seite beim Geldausgeben. Zusammen mit den Franzosen und Briten gelten sie als geizig. Zudem beschweren Urlauber aus Deutschland sich am häufigsten.

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