Dirk Ludwigs Craft-Burger

Jeder mag sie, jeder will sie, und bei Street Food Festivals sind sie nicht mehr wegzudenken. Handwerklich gefertigte Burger fernab der homogenen Industrieware haben es auch dem Fleischvirtuosen Dirk Ludwig angetan. Er hat nun craft seines Amtes vier Pattie-Varianten aus Rindfleisch, eine aus Pute sowie eine vegane auf den Markt gebracht und verwendet für seine Craft-Burger nur hochwertige Zutaten. Leidenschaft, Erfahrung und Kreativität sind bei ihm wie immer inklusive.

Die Emanzipation der Burger, es gibt sie. Mittlerweile wissen nicht nur foodaffine Menschen, dass sich Burger vom ungesunden Fast Food hin zu einem hochwertigen und abwechslungsreichem Gericht entwickelt haben. Bei Dirk Ludwig kann man das Ergebnis sehen, Craft-Burger sind ein ganz großes Thema. Für ihn zählt hier wie bei allen seinen anderen Produkten Klasse statt Masse. „Unsere Craft-Burger sind das Gegenstück zur 08/15-Ware aus Burgerfabriken. Dort will man konstanten Geschmack und möglichst wenig von der Norm abweichen. Wir machen Burger, auf die wir Bock haben“, erklärt der Experte aus Schlüchtern. Was wie eine kleine Kampfansage an die Industrie klingt, vereint schlichtweg den Geschmacks- und Qualitätsanspruch an sich selbst. Da es bei Der Ludwig keine langen Entwicklungsketten aber dafür wertvolle Flexibilität gibt, und auch nur das produziert wird, was dem umtriebigen Metzgermeister selber schmeckt, landen jetzt sechs verschiedene Burgerpatties in der Ladentheke und im Onlineshop.

Genießer haben die Wahl zwischen jeweils 160 Gramm Classic, Smoked und Dry Aged Patties aus Rindfleisch und einem Burger aus Putenfleisch, das von einem ausgewählten deutschen Gefügelhändler stammt. Und da sich Dirk Ludwig neuen Foodtrends nicht verschließt, bietet er auch eine vegane Variante aus Kidneybohnen und Kichererbsenmehl an. Komplettiert wird die Burgerfamilie mit einem 70 Gramm-Mini-Burger, der gerade bei Grillparties als Snack seine Fans findet. Nicht nur mit dem aromatischen Dry Aged Burger aus trocken gereiftem Rindfleisch und dem Smoked Burger aus über Buchenspänen kaltgeräuchertem Rind trifft Dirk Ludwig den Nerv der Zeit. Immer mehr Menschen wollen hochwertiges Fleisch zu fairen Preisen und vor allem Abwechslung auf dem Teller. Oder eben in der Hand. Durch seine Reisen rund um die Welt und intensive Gespräche mit Gastronomen und Köchen hat der Inhaber von Der Ludwig ein besonders gutes Gespür für neue Entwicklungen und Bedürfnisse der Kunden und Gäste entwickelt. So schafft er es immer wieder, mit ungewöhnlichen Ideen seinen Ruf als Fleischexperte und Grillrebell zu untermauern. Neben ihm gibt es nur wenige, die sich dem Thema Fleisch und Wurst so verschrieben haben. Wer die neuen Burger probieren möchte, findet im Blog auf der Website auch ein passendes Rezept für selbstgemachte Burgerbuns, also Burgerbrötchen. In Kombination mit den Patties wird so eine richtig runde Sache daraus.

Die Burgerpatties sind bei Der Ludwig in Schlüchtern und im Onlineshop unter www.der-ludwig.de zu haben; sie werden frisch hergestellt und für den Versand direkt eingefroren, um die optimale Qualität zu erhalten. Vier Patties kosten zwischen 7 und 16 Euro und können gut gekühlt in einer Isolierbox versendet werden. Passende und ebenfalls handwerklich hergestellte Burgerbuns vom Bäcker sind auch im Shop erhältlich.

Lei Garden, Wan Chai, Hong Kong

Jetzt fühlen wir uns schon wie kleine Juliens, 3 Sterne in Fernost in drei Tagen! Wohlwissend, dass der große Julien drei Sterne am halben Tag verspeist, also sechs am Tag und so etwas eine Woche durchhält.

Die ersten beiden Sterne, die wir in Hong Kong aßen, konnten unser Herz nicht wirklich erreichen. Eher leidete mein Portmonnaie. Da aber China Restaurants in der Regel günstig sind, war es nicht so schlimm. Wir testeten vorher den Jardin de Jade, ein Shanghaier Fresstempel http://www.gourmet-report.de/artikel/346032/Jardin-de-Jade/ und gestern den Kantonesen Fook Lam Moon http://www.gourmet-report.de/artikel/346034/Fook-Lam-Moon-Wan-Chai-Hong-Kong/ .

Lei Garden: www.leigarden.hk/eng/cuisine/

Heute nun war Lei Garden dran. Lei Garden ist eine Kette, die der Taiwanese Chan Shu Kit gegründet hat. Von den 10 Lei Gardens in Hong Kong haben alleine sechs einen Michelin Stern. Insgesamt 21 Restaurants existieren in Hong Kong, Macao, China und Singapur.
Im Lei Garden in der IFC Mall waren wir vor zwei Jahren schon recht angetan. Diesmal nun Dim Sum in Wan Chai.
Wir kamen ohne Reservierung und bekamen gerade noch einen Platz. Eine richtige Karte gibt es Mittags wohl nicht, sondern nur einen Bestellzettel mit Dim Sum. Wir wählten aus jeder Kategorie etwas, um einen guten Querschnitt zu bekommen. Das stellte sich als sehr gute Idee raus.

Alle Dim Sums waren von vorzüglicher Qualität und gutem Geschmack. Endlich schmeckten wir den Stern auch mal. So eine Qualität gibt es nicht alle Tage.

Zu zweit bezahlten wir keine 30 Euro und waren glücklich!

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Fook Lam Moon, Wan Chai, Hong Kong

Wir besuchen das Flagschiff dieser berühmten Kette – und waren nicht angetan – 2. Tag des Jahres, zweites Sternerestaurant

Dieses Jahr hat die Filiale in Kowloon ihren Stern verloren, während das Stammhaus in Wan Chai weiterhin mit dem Stern glänzte. Das passte uns gut, da wir auch in Wan Chai im Indigo – http://gourmet-report.de/blog/hotel-indigo-hong-kong-island-hongkong/ – wohnten.

Wir wurden mittendrin platziert und konnten das Treiben in diesem großen Restaurant gut beobachten. Hier treffen offenbar die Großeltern die jüngere Generation und verteilt rote Umschläge, in denen sich wohl Geld befindet. Meist hat Oma am Tisch das Sagen.

Der Service war rustikal chinesisch. Der Kellner empfahl uns als besondere Spezialitäten Schweinebauch kross (23 Euro) als Vorspeise, als Hauptgericht krosses Hühnchen („Weltberühmt!“ – 27 Euro) und Schweinefleisch süss-sauer (23 Euro). Die letzte Empfehlung fand ich originell. Das ist ja nun Gericht, dass wir in Deutschland auch gut kennen! Die Nr. 33! Neben Rindfleisch mit Zwiebeln einer der Klassiker.
Dazu bestellten wir jeder eine Schale Reis (je 4,20 Euro).
So langsam verstand ich, warum man sich hierhin von den Großeltern einladen lässt.
Die Weinkarte ist mehr als imposant, viele alte und große Gewächse. Wir bestellten aber nichts, da das preiswerteste Glas schon 12 Euro kostete, sehr happig kalkuliert!

Nach einiger Wartezeit kamen alle drei warmen Gerichte zusammen. Das fanden wir schade, weil ja nun alles kalt werden würde.

Wir freuten uns sehr über die kulinarischen Hochgenüsse, die jetzt kommen sollten. Leider waren wir schnell ernüchtert. Ja, der Schweinebauch war lecker, aber nichts besonderes. Eine Sauce wäre vielleicht schön gewesen.
Warum das Hühnchen nun 27 Euro kostet, verstanden wir nicht. Die Haut ist beim Hähnchengrill oft knuspriger, das Fleisch war lecker saftig. Auch hier wäre eine Sosse toll gewesen.
Noch ratloser machte uns das Schweinefleisch süss-sauer. Das war alles tadellos, aber Michelinstern Niveau? Das bekomme ich so auch bei einem guten Chinesen in Berlin-Zehlendorf. Dazu hatten wir eine Schale Reis für 4,20 Euro jeweils. Das Schweinefleisch süss-sauer schmeckte uns am besten!

Auf Haifischflosse und ähnlichem, sehr teuren Getier hatten wir verzichtet. Vielleicht haben wir uns einfach nur langweilige Gerichte empfehlen lassen. Das Preis-Leistung für China ist sehr hoch. Wir zahlten am Ende 86 Euro und verliesen nicht glücklich das Restaurant.

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Lesen Sie auch unseren Berichte zum Jardin de Jade, einem weiteren Sternerestaurant in Wan Chai:
http://www.gourmet-report.de/artikel/346032/Jardin-de-Jade/

Stiftung Warentest: HolidayCheck bestes Hotelvermittlungsportal

HolidayCheck behauptet Spitzenposition – Qualitätsurteil „Gut“ – Stiftung Warentest bescheinigt vorbildliche Hotelsuche und sehr gute Datensicherheit

Zum dritten Mal in Folge ernennt die Stiftung Warentest das größte deutschsprachige Reiseportal HolidayCheck.de zum Testsieger. Für das aktuelle Heft 05/2012 nahmen die Tester sieben Hotelbuchungs- und fünf Hotelvermittlungsportale unter die Lupe. In der Kategorie „Vermittlungsportale“ erreicht HolidayCheck die Note 2,4 und wird als einziges mit dem Prädikat „Gut“ ausgezeichnet.

Getestet wurden in dieser Kategorie Hotelbewertungsportale, bei denen Hotels auch gebucht werden können und es einen Preisvergleich verschiedener Anbieter gibt. Besonders das Bewertungssystem von HolidayCheck fand Anerkennung bei den Testern: „Die großen Portale haben einiges getan, um ihre Bewertungen vor Manipulation zu schützen. Am besten scheint HolidayCheck das Problem im Griff zu haben.“ Bemerkenswert: Im Erkennen fingierter Bewertungen schnitt HolidayCheck sogar besser ab als Portale, die nach eigenen Angaben nur Bewertungen von Urlaubern einsammeln, die über das Portal gebucht haben.

Sehr angetan ist Stiftung Warentest von der Möglichkeit, auf HolidayCheck.de Hotels und Hotelangebote zu finden: „Nur 4 der 12 Portale bieten eine detaillierte Suchfunktion, die auch Hotel- und Zimmerausstattung sowie Sportangebote berücksichtigt. Vorbildlich ist hier nur HolidayCheck.“

Die Stiftung Warentest zeigt sich überzeugt: „Das beste Vermittlungsportal ist HolidayCheck. Es zeigt viele Hotels mit aktuellen Bewertungen und wehrt Manipulationen gut ab.“ Die Empfehlung: „Wer ein Hotel sucht, surft im Internet am besten zu HolidayCheck.“

Luigi hilft – Spaghetti Carbonara

Kabel1, Dienstag, 09.02., 18:00 – 19:05 Uhr

Italien – das ist Kultur, Wein und gutes Essen. Lars Wegner ist großer Italienfan – vor allem das Essen hat es ihm angetan und so kocht er selbst leidenschaftlich gerne italienisch. Luigi Iaccarino ist echter Italiener und zudem Besitzer und Chefkoch seines eigenen Restaurants in Hamburg. Die beiden treten ein weiteres Mal gegeneinander an und kochen ‚Spaghetti Carbonara‘. Wird es Luigi am Ende schmecken? Was sagt Lars zur echt italienischen Variante?

Rach, der Restauranttester

RTL, Montag, 21.09., 21:15 – 22:15 Uhr

Das Ehepaar Roswitha und Klaus Ludwig lebte zwölf Jahre in Nigeria, bis sie das Heimweh wieder nach Deutschland trieb. Ihr Sohn Markus entdeckte in Kappeln die ‚Alte Schiffsgalerie‘ und so erfüllten sich die Ludwigs ihren Traum vom eigenen kleinen Hotel mit Restaurant. Das Hotel läuft dank der Feriengäste ganz gut, doch das Restaurant macht Familie Ludwig große Sorgen. Die Gäste bleiben aus und selbst in den Sommermonaten, wo zahlreiche Touristen Kappeln besuchen, will das Geschäft nicht recht laufen. Dabei ist die ‚Alte Schiffsgalerie‘ durchaus originell! Unzählige Schiffsmodelle zieren den Gastraum und schaffen eine besondere Atmosphäre. Doch wenn es so weiter geht, muss das Familienunternehmen bald schließen und der große Traum vom eigenen Betrieb wäre geplatzt.

Restauranttester Christian Rach will den Ludwigs helfen. Bei seinem Besuch ist er angetan von der Modellbausammlung, weniger angetan ist er allerdings von dem, was er auf dem Teller hat. Das Essen ist katastrophal, doch die Chefköchin Roswitha hält ihre Speisen für lecker und schmackhaft. Chef Klaus ist ratlos und der gelernte Koch Markus steht als Servicekraft zwischen den elterlichen Fronten. Für Christian Rach ist eines schnell klar: Er bittet Mutter und Sohn zum großen Kochduell…

SlowFisch 2009

Die Kultur des guten Essens und Trinkens pflegen

Zweite SlowFisch vom 6. bis 8. November 2009 in der Messe Bremen

Volle Hallen, interessierte Besucher, begeisterte Aussteller – das war die SlowFisch im vergangenen Jahr. Viele Aussteller waren so angetan von der Premiere der Slow-Food-Messe im Norden, dass sie sich gleich für die Fortsetzung angemeldet haben. Und so heißt es von Freitag, 6. November, bis Sonntag, 8. November 2009, wieder „entdecken, genießen, bewahren“ in der Messe Bremen, wenn zum zweiten Mal die SlowFisch ihre Tore öffnet. Die Messe für bewusste Genießer bietet gemäß dem Slow-Food-Leitsatz „Genießen mit Verstand“ regionale, traditionelle Erzeugnisse an, die nachhaltig produziert und fair gehandelt werden.

„Wir hatten eine gelungene SlowFisch-Premiere. Die Besucher haben neue Produkte entdeckt und sich ausführlich informiert. Das hat auch den Ausstellern Spaß gemacht. Sie waren mit der Resonanz sehr zufrieden“, erinnert sich Sabine Wedell, Projektleiterin der SlowFisch bei der Messe Bremen. „Viele von ihnen haben gleich nach der Messe gesagt, dass sie sich schon auf die nächste SlowFisch freuen.“ Dort werden sie sich auf dem Marktplatz präsentieren und die Besucher können alltägliche, aber auch außergewöhnliche Produkte kennen lernen, verkosten und natürlich auch kaufen. Im Mittelpunkt der SlowFisch stehen Fisch und Meeresfrüchte. Dazu gibt es alle weiteren Produkte wie Beilagen, Gewürze, Wurst, Wein, Bier, aber auch Kaffee, Süßes und andere Delikatessen.

„Gut, sauber, fair – nach diesen Kriterien suchen wir die bei uns angebotenen Produkte aus“, so Wedell. „Das heißt, die SlowFisch-Aussteller präsentieren natürliche Produkte, die frei sind von chemischen Zusatzstoffen wie Geschmacksverstärker und künstliche Aromen. Schließlich hat sich Slow Food, und damit auch die SlowFisch, der Pflege der Kultur des guten Essens und Trinkens verschrieben. Wer hier ausstellen möchte, muss die Slow-Food-Kriterien erfüllen und besondere, auf handwerkliche Art hergestellte Produkte mitbringen.“ So können SlowFisch-Besucher Austern und Muscheln probieren, die von Hand im Wattenmeer gesammelt werden, oder umweltschonend gefischten Wildlachs und Lachskaviar aus Alaska. Und weil Fisch ja bekanntlich schwimmen muss, gibt es begleitende Weine zum Beispiel von Stilecht, einem Zusammenschluss junger Winzer aus Rheinland-Pfalz.

Probieren können die Besucher aber nicht nur an den einzelnen Ständen auf dem Marktplatz, sondern auch bei den Geschmackserlebnissen, einer Slow-Food-Spezialität. Geschmackserlebnisse sind geführte Verkostungen, bei denen die Erzeuger selbst den Teilnehmern Hintergründe und Besonderheiten – von der Herstellung bis zu den geschmacklichen Eigenarten – der Produkte erklären, die sie sich gerade auf der Zunge zergehen lassen. So können Genießer und Liebhaber des guten Essens traditionelle Produkte aus ganz neuen Blickwinkeln erleben und ungewöhnliche Geschmacksvarianten und Kombinationen ausprobieren. Außerdem laden Sterneköche zum Zuschauen und Probieren ein – und werden sicher auch den einen oder anderen Profitipp zur Fischzubereitung verraten.

Das SlowFisch-Vortragsprogramm umfasst unter anderem die Themen Gesundheit, Umweltverträglichkeit, Bestandssicherung und Regionalität und berichtet von Produkten und ihren Geschichten. Fischer, Wissenschaftler und Vertreter von Umweltschutzorganisationen werden zusammenkommen und rund um den Fisch diskutieren, argumentieren und erklären. Hinzu kommt das Programm für die Kinder: Ein Vortrag, der die Lebenswelt der Fische erklärt, ein Lachs, der aus seinem Leben erzählt, und ein Ratespiel sorgen für Abwechslung. Und wer will, kann auch selbst zum Kochlöffel greifen und Fisch zubereiten.

Ihre kulinarischen Besonderheiten und Spezialitäten stellen einzelne Regionen vor. Vielleicht entdeckt dort – oder bei der gleichzeitig stattfindenden Messe ReiseLust – so mancher Messebesucher auch sein nächstes Urlaubsziel. Zu einem Wochenende rund um Reise und Genuss lädt die SlowFisch gemeinsam mit den Messen ReiseLust und Caravan ein. 2008 kamen insgesamt 25.953 Besucher zu allen drei Veranstaltungen. SlowFisch, ReiseLust und Caravan finden vom 6. bis 8. November 2009 in der Messe Bremen statt.

Ein Ticket gilt für alle Veranstaltungen. Weitere Informationen unter www.slowfisch-bremen.de

Wünsch dir Sass!

NDR, Dienstag, 16.06. um 13:00 Uhr

Wünsch dir Sass!

Rainer Sass hilft kochen

Thema: Heute: Backfisch mit Kartoffelsalat

Direkt am Rostocker Hafen besucht Rainer Sass Gabrielle Harresen. Die Leiterin einer Kindertagesstätte hat zwar eine perfekt ausgestatte Küche, die sie allerdings nur zum Kaffeekochen nutzt, denn am Herd regiert ihr Mann. Jetzt will Gabrielle Harresen aber zeigen, dass sie etwas bodenständiges zubereiten kann. Sie wünscht sich von Rainer Sass einen typischen Backfisch mit Kartoffelsalat und einer Remouladensoße. Der NDR Fernsehkoch hilft nicht nur beim Einkauf, sondern natürlich auch beim Kochen. Vor allem seine Remouladensoße hat es Gabrielle Harresen angetan, denn die geht richtig schnell und wird mit verschiedenen Kräutern noch lecker abgeschmeckt. Am Ende entdeckt Rainer Sass noch etwas ganz Besonderes im Hause Harresen.

Mit Johann Lafer um die Welt

Es muss nicht immer gebratener Reis mit Hühnchen sein. Denn Reis essen die Chinesen nur, um satt zu werden. Wie lecker die chinesische Küche sein kann, hat Fernsehkoch Johann Lafer für seine Zuschauer getestet. Für diese ist ihm kein Weg zu weit. Die Suche nach leckeren asiatischen Gerichten hat ihn jetzt bis nach Hongkong geführt. Angeblich essen Chinesen alles, was vier Beine hat und kein Stuhl ist, und alles, was fliegen kann und kein Flugzeug ist. Ob dieses Vorurteil stimmt, wollte Fernsehkoch Nummer 1, Johann Lafer, genau wissen: Deshalb schaute er seinen chinesischen Kollegen in den Wok. Und da gibt es nicht nur Ausgefallenes, sondern vor allem Gesundes. Beim Zubereiten des berühmten ‚Beggers Chicken‘, zu deutsch ‚Huhn des Bettlers‘, oder bei Dim Sum – so genannte Häppchen, die das Herz berühren – ging Johann Lafer seinen Kollegen hilfreich zur Hand. Aber nicht nur die kulinarischen Köstlichkeiten haben es dem Fernsehkoch angetan, auch viele chinesische Traditionen wie beispielsweise Tai Chi am Morgen oder zur Mittagszeit im ‚taoistischen Tempel gute Geister beschwören‘, faszinierten den Sternekoch. Außerdem zeigt Johann Lafer, dass Hongkong mehr zu bieten hat als Wolkenkratzer und Neonlicht – bei seinem Ausflug in die New Territories oder beim Erkunden einer einsamen Insel.

So, 14.06. um 19:15 Uhr einsplus

Hartmanns Restaurant, Berlin

Der Berliner Restaurant Kritiker Bernd Matthies besucht Hartmanns Restaurant, Berlin und ist von Kolja Kleebergs ehemaligem Sous-Chef angetan

Stefan Hartmann hat ein relativ einfaches Konzept, was die Entwicklung seines Kochstils angeht: „Wenn man etwas mag, hat es keinen Zweck, sich dagegen zu wehren.“ Da er nun einmal die französisch-mediterrane Küche besonders mag, heißt das, dass er keine Verrenkungen unternimmt, um mit Gewalt irgendetwas zu ändern an seiner Art des Kochens. Was in „Hartmanns Restaurant“ in Kreuzberg auf den Tisch kommt, soll schmecken, handwerklich sauber aus guten Produkten zubereitet sein, aber nicht avantgardistisch oder gar experimentell wirken. Die Gerichte sind transparent und nachvollziehbar, kommen ohne die Hilfe von Extrem-Lieferanten aus.

Hartmanns Restaurant, Fichtestr. 31, Kreuzberg,
Mo–Sa 18–24 Uhr, Tel. 61 20 10 03
www.hartmanns-restaurant.de

Lesen Sie die gesamte Kritik im Berliner Tagesspiegel:
www.tagesspiegel.de/berlin/Koch-Serie;art270,2576957