Tim Raue & Tim Mälzer in TV-Show

Am Herd haben sie schon so manche Schlacht geschlagen – doch jetzt stellen sich die beiden Starköche Tim Mälzer und Tim Raue dem kulinarischen Wettkampf ihres Lebens! Denn in der neuen Kochcompetition „Kitchen Impossible: Mälzer vs. Raue“ (am 23.12. um 20:15 Uhr bei VOX) treten die befreundeten Köche gegeneinander an – unter härtesten Bedingungen. Getrennt voneinander ziehen die beiden in den Kampf – und zwar jeweils in zwei Länder, die ihr Kontrahent für sie aussucht. Für Tim Mälzer geht es in die Schweiz und nach Irland, für Tim Raue nach Polen und Spanien. An ihrem jeweiligen Ziel angekommen, wird ihnen dann von einem ortsansässigen Koch das Lieblingsgericht seiner Stammgäste serviert. Welches das ist und welche Zutaten verwendet wurden, müssen die Köche aus Deutschland dann selbst herausschmecken – und zwar so genau wie möglich! Im Anschluss müssen beide nämlich für diese Spezialität einkaufen. Und dabei sollten sie keine Zutat vergessen! Denn noch am selben Abend gilt es, genau dieses Gericht unter den strengen Blicken des einheimischen Kochs zuzubereiten. Der Erwartungsdruck ist enorm. Die Juroren sind nämlich die Stammgäste selbst – und die sind bei ihrem Lieblingsgericht natürlich ganz besonders kritisch. Sie bewerten am Ende mit bis zu 10 Punkten, wie gut es ihnen geschmeckt hat. Welcher Koch bei diesem Wettstreit um Ruhm und Ehre am besten abgeschnitten hat, erfahren Tim Mälzer und Tim Raue aber erst nach ihrer Rückkehr. Denn dann werden die Bewertungskarten auf den Tisch gelegt – und erst dann ist klar, welcher der beiden Starköche aus der „Kitchen Impossible“ als Sieger hervorgeht.

Für Tim Mälzer beginnt der kulinarische Wettkampf in der Schweiz. Hier muss sich der Starkoch gleich mit zwei Sterneköchen messen. Denn um mehr Punkte als Konkurrent und Zwei-Sterne-Koch Tim Raue zu sammeln, muss er eine Spezialität des jüngsten Drei-Sterne-Kochs Europas, Andreas Caminada, so exakt wie möglich nachkochen. Und der ist dafür bekannt, aus jedem Gang ein wahres Kunstwerk zu machen. Ob es Tim Mälzer tatsächlich gelingt, alle Zutaten aus Caminadas Rezept herauszuschmecken und bei den Stammgästen des Restaurants zu punkten? Sein zweiter Trip nach Irland ist dann ein richtiges Kontrastprogramm: Hier soll der Starkoch nämlich „Tripe and Drisheen“ – Kutteln mit traditioneller Blutwurst – zaubern. Doch bevor er mit dem Kochen anfangen kann, muss er erst mal Drisheen selber zubereiten. Aber nur ein einziger irischer Metzger stellt diese warm gegessene Blutwurst aus Rinder- und Schafsblut her. Und nach der Zubereitung kündigt sich ausgerechnet der Metzger noch als ein weiteres Jurymitglied an. Der Druck für Tim steigt.

Der erste Halt von Tim Raue ist Polen. Hier hat der Zwei-Sterne-Koch gleich mit mehreren Herausforderungen zu kämpfen. Denn aufgrund eines Feiertags hat nur ein einziger Supermarkt geöffnet. Und da niemand Englisch spricht, ist auch die sprachliche Verständigung alles andere als leicht. Ob es Tim Raue trotzdem gelingt, alle Zutaten zu bekommen? Königlich geht es hingegen bei seinem zweiten Trip nach Spanien zu: Denn Rafael Vidal, der Koch der „Paella Valenciana“, die Tim Raue zubereiten muss, hat selbige sogar schon dem spanischen König Juan Carlos bei einem Staatsbesuch in Valencia serviert. Seit diesem denkwürdigen Moment wird Rafael im Ort der „Paella-König“ genannt. Ob es der deutsche Sternekoch mit einem königlichen Koch aufnehmen kann und wer bei der „Kitchen Impossible“ am Ende die Nase vorn hat, zeigt VOX am 23.12. um 20:15 Uhr.

„Kitchen Impossible: Mälzer vs. Raue“ wird produziert von Endemol.

JREs räumten ab!

Ihren Ruf als kulinarische Trendsetter unterstreichen Österreichs Jeunes Restaurateurs d’Europe eindrucksvoll im neuen Guide Gault Millau 2015: Mit den Aufsteigern Hubert Wallner (See Restaurant Saag) und Benjamin Parth (Restaurant Stüva/Hotel Yscla) hat nun bereits ein Drittel der Betriebe 3 Gault Millau-Hauben. Insgesamt kommen die 21 Mitglieder auf unglaubliche 47 Gault Millau-Hauben.

„Talent und Passion“ ist das Leitmotiv der Vereinigung junger europäischer Spitzenköche mit rund 350 Betrieben in 12 Ländern. Eine der qualitativ stärksten Fraktionen sind dabei die Österreicher, was sich im Guide Gault Millau 2015 einmal mehr widerspiegelt.

Sowohl der Kärntner Hubert Wallner (See Restaurant Saag am Wörthersee) wie auch der Tiroler Benjamin Parth (Restaurant Stüva im Genießerhotel Yscla in Ischgl) fanden Aufnahme in den elitären Kreis der 3-Hauben-Restaurants, denen bereits das JRE-Österreich-Präsidentenduo Andreas Döllerer (Genießerhotel Döllerer in Golling) und Thomas Dorfer (Genießerhotel Landhaus Bacher in Mautern), Thorsten Probost (Griggeler Stuba im Burg Vital Resort in Lech), Josef Steffner (Mesnerhaus in Mauterndorf) und der nun auch zu „Österreichs Gault Millau-Koch des Jahres 2015“ gekürte Richard Rauch (Steira Wirt in Trautmannsdorf) angehören.

Dazu gab es für Österreichs Jeunes Restaurateurs noch zwei begehrte Special Awards: Jenen für die „Weinkarte des Jahres“ für Josef Floh (Gastwirtschaft Floh in Langenlebarn) und den „Service-Award“ für Christl Döllerer (Genießerhotel Döllerer in Golling).

Mit Andreas und Astrid Krainer (Hotel-Restaurant Krainer in Langenwang) sowie dem Wiener Team vom Restaurant Hill (Aurelio Nitsche, Andreas Sael und Thomas Göls) stehen zwei weitere JRE-Restaurants nach einer Aufwertung durch die anonymen Tester bereits bei 16 Punkten und damit knapp unter der dritten Haube. Gleiches gilt für den jüngsten Neuzugang: Max Aichinger, der mit seinem neuen Restaurant Delmor im Landhaus zu Appesbach in St. Wolfgang am Wolfgangsee einer der erfolgreichsten Neueinsteiger des Jahres ist.

www.jre.at

Rechtstipps für den Restaurantbesuch

Schlechtes Essen, mieser Service, lange Wartezeiten – wie verhalte ich mich, wenn Ärger mit dem Gastwirt droht? Andreas Föhr, Partneranwalt von ROLAND Rechtsschutz aus der Bonner Anwaltskanzlei Dr. Franken, Grillo, Steinweg, gibt Tipps für einen stressfreien Restaurantbesuch.

Ihr kommt hier nicht rein: wenn der Restaurantbesuch endet, bevor er begonnen hat
Ob es die Weihnachtsfeier mit den Kollegen oder das Geburtstagsessen mit der Familie trifft: Wenn man mit versammelter Gesellschaft im Restaurant steht und der reservierte Tisch schon belegt ist, dann ist der Ärger groß. „Habe ich eine feste Tischreservierung abgegeben und das Restaurant kann diese Reservierung nicht umsetzen, habe ich einen Anspruch auf Schadenersatz. Ich muss aber auch einen tatsächlichen Schaden erlitten haben“, erklärt Rechtsanwalt Andreas Föhr. Dies können beispielsweise unnütze Anfahrtskosten sein oder bei festen Veranstaltungen wie einer Geburtstagsfeier die höheren Kosten, die in einem anderen Restaurant anfallen. Umgekehrt kann übrigens auch der Gastwirt Schadenersatz fordern, wenn der Gast kurzfristig von der Reservierung zurücktritt: „Der Wirt muss in diesem Fall nachweisen, dass er den reservierten Tisch einem anderen Gast hätte geben können, dies aber auf Grund der bestehenden Reservierung nicht gemacht hat. Je kurzfristiger die Stornierung, desto eher hat der Gastwirt also die Möglichkeit, Schadenersatzansprüche zu erheben.“

Ein Essen zum Vergessen: wenn die Qualität nicht stimmt
Die Kartoffeln sind nur lauwarm, die Suppe versalzen oder das Steak komplett durch. Schlecht gekochtes Essen bringt viele Restaurantbesucher gleich zum Kochen. Einfach aufstehen und gehen ist hier jedoch nicht die beste Lösung, denn der Gastwirt muss zumindest eine zweite Chance bekommen, wie Rechtsanwalt Andreas Föhr erklärt: „Zunächst muss man dem Gastwirt die Möglichkeit geben, das Gericht nachzubessern. Wenn dieser das Gericht nicht verbessern will oder es einfach nicht gelingt – zum Beispiel weil die Suppe beim zweiten Anlauf immer noch viel zu salzig ist – kann der Gast das Essen stehen lassen und die Bezahlung verweigern oder die Speise verzehren und den Preis mindern.“ Wichtig hierbei ist, dass es sich tatsächlich um einen Mangel handelt, der objektiv benannt werden kann. „Wenn das Essen dem Gast einfach nicht schmeckt, ist das kein Grund für einen Preisnachlass.“

Wartest du noch oder isst du schon? Wenn das Essen einfach nicht kommt
Der Magen knurrt, das Essen ist schon lange geordert – doch die prall gefüllten Teller gehen alle an die Nachbartische: Darf man trotz aufgegebener Bestellung nach einer bestimmten Wartezeit nun einfach aufstehen und gehen? Diese Frage ist laut Rechtsanwalt Andreas Föhr nicht pauschal zu beantworten: „Es kommt darauf an, wo ich mich befinde. Je gehobener die Klasse des Restaurants, desto länger muss ich warten. Im Schnellimbiss sollten 20 bis 25 Minuten ausreichen, bei einem 5-Gänge-Menu im 4-Sterne-Restaurant ist eine Wartezeit von einer Stunde noch nicht zu lange.“ Berücksichtigt werden müsse dabei natürlich auch, ob man alleine am einem Tisch sitze oder zu mehreren Personen. „Lediglich bei Getränken lässt sich eine Frist von 20 Minuten als allgemein ausreichend ansehen. Danach kann man aufstehen und das Restaurant verlassen. Voraussetzung ist aber immer, dass man mehrfach erinnert hat.“

Ohne Moos nix los: wenn der Wirt nur Bargeld akzeptiert
Das Essen hat geschmeckt, die Rechnung stimmt. Ein fast perfekter Restaurant-Besuch – würde der Kellner auch die EC-Karten-Zahlung akzeptieren! „Bietet ein Restaurant die Möglichkeit an, mit Karte zu zahlen, dann ist dies genau das – nämlich ein Angebot“, erklärt Rechtsanwalt Föhr. „Ein Restaurant ist weder zu diesem Angebot verpflichtet noch ist es verpflichtet, mich darauf hinzuweisen, dass eben keine Kartenzahlung möglich ist. Bei den auf einer Speisekarte angegebenen Preisen handelt es sich ohne weitere Hinweise immer um bar zu entrichtende Preise.“

Wiedersehen macht keine Freude: wenn das Essen nicht in Ordnung war
Vielleicht lag es am Tatar, das nicht mehr ganz frisch war oder doch am ungekühlten Mayo-Dressing? Wer nach dem Restaurantbesuch mit Magen-Darm-Beschwerden flachliegt, hat schnell die Gaststätte unter Verdacht. „Behauptet ein Gast, sich eine Lebensmittelvergiftung durch verdorbene Speisen zugezogen zu haben, kann dies dann zu einem Schmerzensgeldanspruch führen. Er muss allerdings klar beweisen, dass der Gastwirt verantwortlich ist für die Lebensmittelvergiftung. Dazu reicht es nicht, dass kurz nach der Einnahme von Speisen in einem Restaurant ein Arzt eine Lebensmittelinfektion festgestellt hat.“

Andreas Caminada

Andreas Caminada und SWISS lancieren einmaliges Pop-Up-Restaurant über den Wolken

Am 21. November wird SWISS ihren Flug LX16 nach New York in ein Pop-Up- Restaurant der besonderen Art umwandeln. Der international renommierte Schweizer Koch Andreas Caminada wird einmalig für die SWISS Gäste der First, Business und Economy Class ein spezielles Menü persönlich zubereiten und servieren. Das exklusive und einzigartige Flugerlebnis kann über swiss.com gebucht werden.

Für alle Fluggäste mit einer Vorliebe für kulinarische Höhenflüge plant
SWISS in Partnerschaft mit Andreas Caminada – einem der bekanntesten
Schweizer Köche – ein Erlebnis der besonderen Art: Der Flug LX16 Zürich-New
York am 21. November wird zu einem Pop-Up Restaurant-Flug umgewandelt, auf
dem Andreas Caminada mit seiner Crew exklusiv für sämtliche Gäste an Bord
kochen und seine speziellen Menüs persönlich servieren wird. Unterstützt
werden sie dabei von der SWISS Cabin Crew. Der mit 3 Michelin Sternen und 19
GaultMillau Punkten ausgezeichnete Küchenchef gehört mit seinem Schauenstein
Schloss Hotel Restaurant, ein kleines Boutique Hotel in Fürstenau, zu den
besten 50 Restaurants weltweit.

„Neben unserem preisgekrönten SWISS Taste of Switzerland Konzept möchten wir
unseren Gästen mit diesem Flug ein weiteres, einmaliges Highlight bieten.
Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit Andreas Caminada als erste
Fluggesellschaft der Welt das innovative Konzept eines Pop-Up-Restaurants
über den Wolken realisieren können. Als der höchst dotierte Schweizer Koch
mit internationalem Ruf, der Wert auf erstklassige Produkte und höchste
Qualität legt, ist Andreas Caminada der ideale Partner für diese Idee, “
sagt Frank Maier, Head of Product & Services SWISS. „ Die Idee eines Pop-Up
Restaurant ist aus Neugierde entstanden, da ich immer wieder gerne neue Wege
beschreite. Dieses Projekt wird auch für mich und mein Team eine
Erlebnisreise, auf dessen Resultat ich schon sehr gespannt bin“, ergänzt
Andreas Caminada.

Andreas Caminada wird die Gäste mit auf eine Reise nehmen, die sämtliche
Sinne anspricht. Begleitet werden seine Gerichte von eigens von ihm
ausgewählten Weinen. Informationen zum Flug und zur Buchung sind verfügbar
auf www.gourmet-report.de/goto/swiss . Zudem verlost SWISS 1×2 Business und 4×2 Economy
Flüge für den Flug.

Andreas Eggenwirth

„Leitungswasser muss ein Lifestyle-Produkt werden“

Andreas Eggenwirth kann zum Thema Genuss jede Menge erzählen: Er ist ausgebildeter Koch und Restaurantfachmann und war lange Jahre in der Spitzengastronomie zuhause, ist Mitbegründer der Slowfood Bewegung in Deutschland und leitet heute eine „Genussagentur“, die gastronomische Betriebe berät. Ein Thema liegt ihm besonders am Herzen: Trinkwasser aus der Leitung. Er sagt: „Das ist ein so tolles Lebensmittel, und wir in Deutschland sind in der wirklich glücklichen Lage, dass bei uns das Lebensmittel Nr. 1 einfach so in bester Qualität aus der Leitung sprudelt.“ Julia Carstens vom Forum Trinkwasser wollte von dem Gourmet auch erfahren, warum deutsche Restaurants sich so schwer tun, Trinkwasser zu servieren und welche Tipps er für die Gastronomen hat, wenn der Gast danach fragt.

Herr Eggenwirth, haben Sie ein „Lieblingswasser“?
Eggenwirth: „Ich bin Frankfurter und absoluter Fan vom Frankfurter Leitungswasser. Das Trinkwasser hier hat eine angenehme Mineralität, einen dezenten Bitterton und ist gleichzeitig sehr ausgewogen. Wissen Sie, ein Glas Leitungswasser ist die ideale Begleitung zu anderen Getränken, wie zum Beispiel Wein. Es beeinträchtigt den Geschmack des Weines nicht – wie das beispielsweise Wasser mit Kohlensäure tut – Trinkwasser neutralisiert den Geschmack im Mund und Gaumen, sodass man das Hauptgetränk besser schmecken kann. Auch zum sehr intensiven Aroma von Espresso ist Trinkwasser aus der Leitung zum Neutralisieren perfekt. Deswegen passt es so gut ins Restaurant.“

Welche Reaktionen begegnen Ihnen, wenn Sie Trinkwasser im Restaurant bestellen?
Eggenwirth: „Ich frage bei jedem Restaurantbesuch nach Trinkwasser. Oft ist das kein Problem, manchmal aber wird auch ungläubig nachgefragt. Ich glaube, das Servicepersonal ist es einfach nicht gewohnt, dass ein Gast danach fragt. Deshalb herrscht eine gewisse Unsicherheit. Wenn man das ändern will, geht das nur, indem man immer wieder danach fragt. Die Nachfrage bestimmt das Angebot und wenn der Wirt häufiger mit diesem Wunsch konfrontiert wird, wird er sich auch damit auseinander setzen.“

Welcher Preis ist für eine Liter-Karaffe Trinkwasser angemessen?
Eggenwirth: „Das kann man pauschal schwer sagen, denn es kommt auf das Preisniveau des Restaurants an. Wenn man dort für eine Flasche Mineralwasser 10 Euro zahlt, dann ist es durchaus im Rahmen, 4 Euro für einen Liter Leitungswasser abzurechnen. Es mag den ein oder anderen Gast geben, der das für überzogen hält, dazu hätte ich dann einen Tipp für den Gastronomen: Der Wirt muss sich Gedanken machen, wie er das Leitungswasser präsentiert! Wenn er einfach eine schlichte Glaskanne mit Wasser auf den Tisch stellt, wirkt das nicht hochwertig. Wenn er aber eine edle Karaffe wählt, sie meinetwegen mit einer Schleife oder einem Tuch ‚kleidet‘ oder sie in einem Kühler serviert, sodass der Gast während des ganzen Essens kühles, erfrischendes Wasser trinken kann, dann wird sich sicher niemand beschweren. Der Gast wird das als einen besonders aufmerksamen und netten Service ansehen. Eine ganz ausgefallene Idee kann es sein, bunte Glassteine ins Wasser zu legen. Die gibt es in
verschiedenen Farben und wenn sich darin das Licht bricht, ist das ein echter Hingucker – und wird sicher zum Tischgespräch. So macht das Trinken doch dann richtig Spaß! Mein Ansatz wäre, aus Trinkwasser ein Lifestyle-Produkt zu machen, das mit Genuss getrunken wird. Schließlich ist unser Wasser in Deutschland wirklich lecker. Dann werden die Kosten auch kein Thema sein.“

In anderen Ländern ist es Gang und Gebe, nach Leitungswasser im Restaurant zu fragen – was glauben Sie, weshalb diese Sitte in Deutschland noch nicht verbreitet ist?
Eggenwirth: „Gute Frage! Zum einen könnte das historisch bedingt in unseren Köpfen verankert sein. Nach entbehrlichen Zeiten, in denen Mineralwasser aus Flaschen ja quasi Luxus war, ist es heute immer noch so, dass wir mit dem Auto in den Supermarkt fahren, dort Wasser in Flaschen kaufen, es nach Hause transportieren und dort lagern. Obwohl es auch direkt aus der Leitung kommt und der Gang zum Wasserhahn ausreichen würde. Zum anderen ist Mineralwasser schon fast ein Lifestyle-Produkt geworden, der Werbung sei Dank. Wer heute seinen Gästen zuhause Wasser aus der Leitung serviert, muss sich nicht selten fragen lassen, ob man sich kein Mineralwasser leisten könne. Weil die Menschen eben mit Flaschenwasser einen gewissen Status, einen gewissen Luxus verbinden. Sinnvoll wäre es meiner Meinung nach, diesen Lifestyle auf Wasser aus der Leitung zu übertragen. Nur weil in TV und Radio keine Werbung für ein Produkt gemacht wird, heißt das nicht, dass es schlechter ist. Das
Gegenteil ist bei Trinkwasser der Fall.“

Andreas Döllerer & Manuel Schillinger

Gerade erst im „Kocholymp angekommen“ (Originalzitat aus Falstaff 2014), macht sich Andreas Döllerer auf ins Wellnesshotel Engel im Tiroler Tannheimer Tal. Der erst 35-jährige Starkoch aus Salzburg, der mit seiner eigenwilligen Cuisine Alpine frischen Wind in die Kulinarikwelt der Alpenrepublik bringt, gehört bereits zur Kochelite Europas. 99 Punkte von 100 möglichen, mit denen sein Genießerrestaurant Döllerers in Golling erst kürzlich von Falstaff ausgezeichnet wurde, beweisen einmal mehr die Klasse des Salzburger Maîtres.

Döllerer folgt der Einladung des ebenfalls jungen Küchenchefs Manuel Schillinger 33 Jahre, seines Zeichens Haubenkoch und Küchenchef des Engels, und bringt im November die Cuisine Alpine nach Tirol. Anlass sind die diesjährigen renommierten Engel Gourmetwochen, bei denen schon Größen wie Hubert Wallner Junior oder Klaus Velten zu Gast waren.

Von 09. bis 16. November steht der Engel ganz im Zeichen der irdischen Genüsse. Döllerers Linie setzt auf die Produktvielfalt Österreichs und verleiht seinen Köstlichkeiten, deren Grundlage frische, regionale Zutaten sind, einen kosmopolitischen Charme. Frische, Originalität und heimische Qualitätsprodukte sind auch die Eckpfeiler der Küchenphilosophie des Engels. So dürfen sich Feinschmecker am 13. November auf pfiffige Gerichte der jungen österreichischen Haubenküche freuen. Begleitet wird das Gourmetgaladinner mit dem passenden Glas Wein, das fachgerecht vom hauseigenen Sommelier Florian Brutscher ausgewählt wird. Bei der Gourmetpressereise können Sie zudem die vielen Wellnessangebote nutzen und das Engel Spa entdecken.

Auch im Tannheimer Tal empfehlenswert:
Gasthaus Morent – unsere Fotos: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152380608578124.1073741909.168996673123&type=3

www.engel-tirol.com/de/

Franziska Schweiger

Konditorin Franziska Schweiger besticht durch Charme und Kreativität

Franziska Schweiger (32) ist Konditorin mit eigener Online-Patisserie, kümmert sich mit ihrem Mann Andreas (38) um das eigene Sternerestaurant „Schweiger2“ und bekommt nun ihre erste eigene Backshow: das „Promi-Kaffeeklatsch-Duell“ (TLC, Mi 21.05 Uhr). Ihre Back-Expertise, die sie durch ihren TV-Auftritt vor einem bundesweiten Publikum unter Beweis stellt, gibt Franziska Schweiger auch in speziellen Patisserie- und Backkursen weiter.

Was mit einer Konditorlehre im oberbayrischen Rosenheim begann, gipfelt in der beruflichen Verwirklichung als Jurorin in einer eigenen Backshow: Franziska („Franzi“) Schweiger kam 2001 nach München und konnte sich bereits vier Jahre später zusammen mit ihrem Ehemann stolze Besitzerin des „Schweigers2“, Münchens kleinstem Sternerestaurant, nennen. Ihr Talent, Engagement und ihre positive Ausstrahlung gehören zu Franzis Erfolgsgaranten. Die schlagfertige Konditorin, die sich selbst treffend als „Energiebündel“ bezeichnet, blieb daher auch nicht lange vom TV-Frauensender TLC unbemerkt, der ihr jetzt eine eigene Backshow gibt. Beim „Promi-Kaffeeklatsch-Duell“ (mittwochs TLC, 21.05 Uhr) treten zwei Promis um den besten Kaffeeklatsch gegeneinander an und werden dabei von Franzi professionell beurteilt. Dabei spielen sowohl Gebäck als auch Ambiente der Kuchentafel eine wichtige Rolle. Wer persönlich von der charmanten Konditorin lernen möchte, bekommt nun die Gelegenheit dazu: In der Kochschule „Andi Schweiger“, die sie im Herbst 2013 gemeinsam mit ihrem Mann eröffnete, gibt Franzi eigene Patisserie- und Backkurse. Zu verschiedenen Themen können Interessierte bei der Expertin lernen, wie erstklassige Kreationen entstehen.

Leckere Backwerke von Franziska Schweiger gibt es aus ihrer eigenen, kleinen Patisserie auf Bestellung: Gemeinsam mit ihrer Mutter und Großmutter betreibt die 32-Jährige einen Online-Shop, in dem wohlbehütete Familienrezepte in der vierten Generation in mühevoller Handarbeit zubereitet und kreativ verfeinert werden.

www.franzis-patisserie.de

Andreas Senn

Andreas Senn zog mit dem Restaurant Heimatliebe in den Sommermonaten vom A-ROSA Kitzbühel in die HDW Salzburg

Salzburg ist um eine Attraktion reicher. Das Restaurant Heimatliebe, eine der kulinarischen Top-Adressen Österreichs, hat ihre neue Sommer-Residenz in der Festspielstadt eröffnet. Spitzenkoch Andreas Senn begeistert nun die Genießerstadt Salzburg in der HDW in der Söllheimerstraße im Gusswerk Salzburg. Der hoch dekorierte Künstler am Herd siedelt in den Sommermonaten mit seinem ganzen Küchen-Stab samt Equipment vom A-Rosa Resort Kitzbühel nach Salzburg über. Die außergewöhnliche Hotel&Design Werkstatt passt hervorragend zum frischen Interpretationsstil von Andreas Senn. Der „Aufsteiger des Jahres“ (Falstaff 2013), nominiert für „Trophée Gourmet“ à la Carte 2014 für kreative Küche, kocht mit einer weltläufigen Leichtigkeit und einer spektakulären handwerklichen Präzision. An seiner Seite arbeitet und kreiert auch in Salzburg Stefan Csar, der von „Leaders of the Year“ ausgezeichnete „Sous-Chef des Jahres 2013“.

Sechs Jahre hat Andreas Senn auf dieses Projekt hingearbeitet – mit vielen Hürden. Dass er nun endlich in dem ehemaligen Industriegebäude seine Gäste begeistern darf, macht ihn glücklich. „Das ist eine wunderbar inspirierende Umgebung für meine Küchenlinie“, schwärmt der junge Spitzenkoch über seine künftige Wirkungsstätte in einer ehemaligen Glockengießerei.

Auf rund 1.400 m2 ermöglichen hier namhafte Partnerfirmen aus Industrie, Gewerbe und Handwerk innovative und individuelle Erlebnisse im Bereich Hotellerie/Gastronomie. „Mit großem Vergnügen nehme ich die Herausforderung an, in diesem trendigen Ambiente das anspruchsvolle Salzburger Publikum von meinen Kompositionen zu überzeugen.“ Wie A-ROSA Resort Direktor Uwe Schramm erklärt, wird die Winterdestination Kitzbühel Stammsitz des vom Gault Millau mit drei Hauben und 17 Punkten gekürten Restaurants bleiben. Gleichzeitig sollen durch den Umzug in die Mozartstadt von Juni bis November die – verglichen zur Wintersaison – schwachen Sommermonate besser genutzt werden. „Die Entscheidung für Salzburg ist gefallen, weil wir hier dank der Festspielgäste zahlreiche Gourmets erreichen, denen wir mit den Menüs von Andreas Senn ein spannendes und einzigartiges Geschmackserlebnis bieten können“, so Schramm.

Zu den Tagesöffnungszeiten stehen im Cafebetrieb von 12 bis 18 Uhr ca. acht bis zehn verschiedene Snacks für die Mitarbeiter und Gäste der HDW bereit. Dazu gibt es ein wechselndes Tagesgericht. Das Gourmetrestaurant mit ca. 40 Plätzen öffnet im Abendbetrieb von 18.30 bis ca. 21.30 Uhr. Angeboten wird je nach Gusto wählbar ein 4- bis 9-gängiges Menü aus den Händen des Spitzenkochs Andreas Senn. Ganz unbekannt ist der Senkrechtstarter in der Mozartstadt nicht: Vor seinem Engagement im Kitzbüheler 5-Sterne Resort war Andreas Senn vier Jahre lang Souschef im Salzburger „Ikarus“. Man darf von diesem Ausnahmetalent zurecht noch viel erwarten.

www.a-rosa.de

6 Spitzenköche gemeinsam am Herd im Hotel Steiner (Obertauern)

Gemeinsam mit 6 Spitzen-Köchen der renommierten Vereinigung Jeunes Restaurateurs d’Europe lädt Familie Steiner zum genussvollen Länderspiel Österreich/Deutschland nach Obertauern.

Kulinarische Leckerbissen österreichischer sowie deutscher Gourmetköche werden am 20. Juli ab 18.30 Uhr im Hotel Steiner in Obertauern serviert. Klingende Namen wie Richard Rauch (Steira Wirt), Andreas Krainer (Restaurant Krainer), Martin Pirker (Zum Tischlerwirt), Michael Philipp (Restaurant Philipp), Anton Schmaus (Storstad) und Alexander Huber (Huberwirt) geben sich in Obertauern auf 1.752 Metern ein kulinarisches Stelldichein. Die außergewöhnlichen Kreationen werden von hochkarätigen Weinen der Winzer Dr. von Bassermann Jordan aus Deutschland und Paul Achs aus Österreich sowie edlen Destillaten der Brennerei Reisetbauer begleitet.

Reservierung unter:
Hotel Steiner, Römerstraße 45, 5562 Obertauern, Tel.: 06456/7306,
E-Mail: info@hotel-steiner.at, www.hotel-steiner.at

Gourmetländerspiel inkl. Getränke-Begleitung: € 139,00 pro Person
Gourmetländerspiel inkl. Getränke-Begleitung und Übernachtung: € 210,00 pro Person

Gourmet-Festival am Berg

Hotel Steiner Obertauern: Der Gipfel des Genusses

Gemeinsam mit 6 Spitzen-Köchen der renommierten Vereinigung Jeunes Restaurateurs d’Europe lädt Familie Steiner zum genussvollen Länderspiel Österreich/Deutschland nach Obertauern, Österreich.

Kulinarische Leckerbissen österreichischer sowie deutscher Gourmetköche werden am 20. Juli ab 18.30 Uhr im Hotel Steiner in Obertauern serviert. Klingende Namen wie Richard Rauch (Steira Wirt), Andreas Krainer (Restaurant Krainer), Martin Pirker (Zum Tischlerwirt), Michael Philipp (Restaurant Philipp), Anton Schmaus (Storstad) und Alexander Huber (Huberwirt) geben sich in Obertauern auf 1.752 Metern ein kulinarisches Stelldichein. Die außergewöhnlichen Kreationen werden von hochkarätigen Weinen der Winzer Dr. von Bassermann Jordan aus Deutschland und Paul Achs aus Österreich sowie edlen Destillaten der Brennerei Reisetbauer begleitet.

Reservierung unter:
Hotel Steiner, Römerstraße 45, 5562 Obertauern, Tel.: 06456/7306,
E-Mail: info@hotel-steiner.at, www.hotel-steiner.at

Gourmetländerspiel inkl. Getränke-Begleitung: € 139,00 pro Person
Gourmetländerspiel inkl. Getränke-Begleitung und Übernachtung: € 210,00 pro Person