Alkohol ganz schlecht beim Abnehmen

Kalorienfalle Alkohol – Wer abnehmen will vergisst oft den erheblichen Nährwert des Alkohols

So manche Energiebombe versteckt sich dort, wo man sie gar nicht vermutet. „Das Glas Wein zum Essen oder das Bierchen am Abend vor dem Fernseher werden in Ernährungsprotokollen oft vergessen“, sagt die Ernährungsexpertin vom Kompetenznetz Adipositas Dr. Christina Holzapfel im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Sie hat schon viele Abnehmgruppen wissenschaftlich begleitet. „Alkohol hat pro Gramm fast so viele Kalorien wie Fett“, erklärt sie. So schlägt ein Achtel Wein mit 100, die Halbe Bier mit gut 200 Kalorien zu Buche.
Und Alkohol hat noch eine weitere negative Wirkung für Abnehmwillige: Es regt den Appetit an!

Alkohol

Der (nicht so) kleine Unterschied beim Trinken – Umfrage: Beim Alkoholkonsum bestehen deutliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern

Alkohol in Geselligkeit oder zur Entspannung am Abend scheint für Männer deutlich wichtiger als für Frauen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsportals „www.apotheken-umschau.de“. Mehr als jedem fünften (22,1 Prozent) Mann, aber nicht einmal jeder zehnten (9,6 Prozent) Frau fällt es schwer, auf das gewohnte „Gläschen“ am Abend oder in Gesellschaft zu verzichten. Auch geben bei den Männern deutlich mehr an, abends regelmäßig Alkohol zu trinken, um abschalten zu können: Dies zu tun, erklären 14,3 Prozent der männlichen und 5,1 Prozent der weiblichen Befragten.
Von den Männern haben deshalb wohl auch mehr gewisse Bedenken, ob der eigene Alkoholkonsum nicht vielleicht zu hoch ist, so ein weiteres Ergebnis der Erhebung. Denn ein Fünftel (22,2 Prozent) der befragten Herren der Schöpfung – bei den Damen ein Zehntel (9,4 Prozent) – denkt manchmal daran, weniger Alkohol zu trinken.

Quelle: Ein repräsentative Umfrage des Gesundheitsportals „www.apotheken-umschau.de“, durchgeführt in persönlichen Interviews von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.012 Frauen und 965 Männern ab 14 Jahren.

Fastenzeit

Schluss mit Alkohol und Süßigkeiten – Umfrage: Jeder Siebte will in der Fastenzeit kürzer treten

Die närrischen Tage sind vorbei, Verzicht und Enthaltsamkeit stehen bevor: Immerhin fast jeder Siebte (13,4 %) in Deutschland hat sich in diesem Jahr vorgenommen, während der Fastenzeit beim Essen und Trinken kürzer zu treten oder auf andere Dinge zu verzichten.

Einschränken wollen sich vor allem Männer und Frauen in Hessen (24,5 %), in Baden-Württemberg und in Bayern (jeweils 19,1 %). Im Osten der Republik hingegen ist die Fastenzeit kaum von Bedeutung (5,6 %). Die, die sich seit Aschermittwoch bis Ostern in Verzicht üben wollen, planen vor allem z. B. auf Süßigkeiten (92,8 %), Knabbereien (88,7 %), Alkohol (83,4 %) und Fleisch (81,7 %) zu verzichten bzw. deren Konsum einzuschränken. Jeder Zweite (50,4 %) will auch weniger ausgehen oder aufs Tanzen bzw. Kinogehen verzichten.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.229 Männern und Frauen ab 14 Jahren, davon 298 Personen, die sich während der Fastenzeit beim Essen oder Trinken bzw. anderen Dingen einschränken wollen.

Etwas Alkohol verhindert Herzanfall

Neue Langzeitstudien-Daten zu Alkoholkonsum und Sterblichkeitsrisiko

Wie eine große europäische Langzeitstudie (EPIC*)
mit mehr als 380.000 Studienteilnehmern zeigt, haben Frauen und Männer,
die lebenslang im Durchschnitt nicht mehr als ein Glas bzw. zwei Gläser
Alkohol pro Tag trinken, im Vergleich zu Viel- oder Wenigtrinkern** ein
vermindertes Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben. Dies
gilt allerdings nur für die Teilnehmer, die zu Beginn der Studie keine
Vorerkrankungen aufwiesen. Das Forscherteam unter Führung von Manuela
Bergmann und Heiner Boeing vom Deutschen Institut für
Ernährungsforschung publizierte seine Ergebnisse nun in der
Fachzeitschrift International Journal of Epidemiology (Bergmann et al.,
2013; DOI: 10.1093/ije/dyt154).

Viele Studien zeigen, dass der Konsum von Alkohol mit einem höheren
Risiko verbunden ist, an bestimmten Krankheiten zu sterben. Hierzu
zählen einige Krebsarten, Erkrankungen, die im Zusammenhang mit einer
Alkoholabhängigkeit auftreten, Krankheiten des Verdauungstraktes,
Unfälle oder Gewalteinwirkungen. Die Untersuchungen lassen aber auch
annehmen, dass Menschen, die öfter Alkohol trinken, seltener an einer
Herz-Kreislauf-Erkrankung versterben. Allerdings haben nur wenige dieser
Studien die Langzeittrinkgewohnheiten der Studienteilnehmer
berücksichtigt.

Um zur Klärung der Datenlage beizutragen, haben die an der neuen
Untersuchung beteiligten Wissenschaftler Informationen zum
Trinkverhalten von Studienteilnehmern im Alter von 20, 30, 40 und 50
Jahren in die Auswertung einbezogen.

Nach den Studiendaten hatten Teilnehmer, die seit ihrem 20. Lebensjahr
durchschnittlich nicht mehr als die maximal empfohlene Menge Alkohol pro
Tag*** konsumierten, ein um ca. 9-14 Prozent vermindertes Sterberisiko.
Dieses machte sich besonders bei den Herz-Kreislauf-Todesursachen
bemerkbar und galt nur für Teilnehmer, die bei Studieneintritt nicht an
Bluthochdruck, Diabetes oder Krebs erkrankt waren und zuvor nie einen
Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten hatten. Wie die Studie zudem
erstmalig zeigt, hatten ehemalige Vieltrinker, die zu Beginn der Studie
nur noch ein bzw. zwei Gläser Alkohol pro Tag konsumierten, dennoch ein
deutlich erhöhtes Sterberisiko im Vergleich zu Personen, die lebenslang
nicht über diese Trinkmenge kamen. So erhöhte sich z. B. ihr Risiko, an
bestimmten alkoholbedingten Todesursachen zu sterben, um das 7-fache.
Ihr Risiko, an einer koronaren Herzerkrankung, Krebs oder einer anderen
Erkrankung zu sterben, war 1,2- bis 1,8-fach erhöht.

„Auch wir konnten in unserer Studie beobachten, dass Menschen, die
lebenslang nur moderate Mengen Alkohol zu sich nehmen, generell ein
vermindertes Sterberisiko haben, was besonders deutlich bei den
Herz-Kreislauf-Todesursachen zu sehen ist. Da wir diesen günstigen
Zusammenhang aber nur bei Menschen beobachteten, die zu Beginn der
Studie gesund waren und auch in ihrer Vergangenheit nie zu den
Vieltrinkern zählten, gehen wir eher von keinem kausalen Zusammenhang
aus“, sagt Manuela Bergmann. „Vielmehr bestärken unsere Ergebnisse die
Vermutung, dass gesunde Menschen Alkohol in moderaten Mengen ohne
größere nachteilige Folgen für ihre Gesundheit verkraften, der
Alkohol aber nicht die Ursache für ihre Gesundheit ist“, ergänzt
Heiner Boeing.

Link zur Studie:
http://ije.oxfordjournals.org/content/42/6/1772.full.pdf

Hintergrundinformationen:
*EPIC: European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition.
Die EPIC-Studie ist eine prospektive Studie, die Zusammenhänge zwischen
Ernährung, Krebs und anderen chronischen Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes
untersucht. An der EPIC-Studie sind 23 administrative Zentren in zehn
europäischen Ländern mit insgesamt 519.000 Studienteilnehmern im
Erwachsenenalter beteiligt. Die Potsdamer EPIC-Studie ist mit mehr als
27.000 Teilnehmern ein Teil der EPIC-Studie.

**Wenigtrinker: Männer bzw. Frauen, die weniger als 2 g bzw. 1 g
Alkohol pro Tag konsumieren (das entspricht im Durchschnitt weniger als
ein Glas eines alkoholischen Getränks für Männer und weniger als ein
halbes Glas für Frauen pro Woche).

Vieltrinker: Männer bzw. Frauen, die mehr als 60 g bzw. 30 g Alkohol
pro Tag konsumieren (das entspricht im Durchschnitt fünf bzw.
zweieinhalb Gläser eines alkoholischen Getränks pro Tag). Die
Wissenschaftler sind davon ausgegangen, dass im europäischen
Durchschnitt ein Glas eines alkoholischen Getränks 12 g Alkohol enthält.

***Die American Heart Association, der World Cancer Research Fund sowie
das National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism hält zurzeit für
gesunde Frauen bzw. gesunde Männer den Konsum von nicht mehr als 12 bzw.
24 g Alkohol pro Tag für akzeptabel. Diese Angabe zu Obergrenzen sollte
nicht als Empfehlung verstanden werden, jeden Tag Alkohol zu trinken.

Die Wissenschaftler werteten die Daten von 111.953 europäischen Männern
und 268.442 Frauen aus den acht EPIC-Ländern aus, die Informationen zu
lebenslangem Alkoholkonsum gesammelt hatten.
Von den 111.953 Männern hatten 98 Prozent während ihres Lebens
zumindest über einige Zeit Alkohol konsumiert, wobei 96 Prozent zum
Zeitpunkt des Studieneintritts Alkoholkonsumenten waren. 3 Prozent der
Männer zählten zu den Wenigtrinkern, 39 Prozent konsumierten
dauerhaft weniger als 24 g Alkohol pro Tag, 38 Prozent konsumierten
lebenslang zwischen 2 und 60 g Alkohol pro Tag, ca. 20 Prozent waren
Vieltrinker oder hatten zumindest während einer Lebensphase mehr als 60
g Alkohol pro Tag konsumiert. Männer, die lebenslang nur wenig oder nur
in einem moderatem Maße Alkohol konsumierten, hatten eher einen höheren
Bildungsstand als Vieltrinker oder ehemalige Vieltrinker. Vieltrinker
waren häufig jünger, rauchten, aßen mehr Fleisch und hatten häufiger
Übergewicht.

Zu Studienbeginn waren ca.15 Prozent der Frauen Abstinenzlerinnen,
wobei von diesen 68 Prozent noch nie in ihrem Leben Alkohol getrunken
hatten. Von den 227.705 Alkoholkonsumentinnen zählten 15 Prozent zu den
Wenigtrinkern, 44 Prozent konsumierten dauerhaft weniger als 12 g
Alkohol pro Tag, 29 Prozent konsumierten 1 bis 30 g Alkohol pro Tag, ca.
12 Prozent gehörten zu den Vieltrinkern oder hatten zumindest während
einer Lebensphase mehr als 30 g Alkohol pro Tag konsumiert. Im Gegensatz
zu den männlichen Vieltrinkern hatten Frauen, die übermäßig viel
tranken, eher einen höheren Bildungsstand. Ähnlich wie die männlichen
Vieltrinker waren sie in der Regel jünger und rauchten mehr, zudem aßen
sie weniger Obst und Gemüse und hatten seltener Kinder geboren.

Feste verdauen – Weihnachtsessen unter der Lupe

Das weihnachtlichen Festessen

Leider wirken sich die Genüsse oft auf die Verdauung aus: Magenzwicken, Verstopfung und allgemeines Völlegefühl stellen typische Folgen dar. „Zu große Mengen an Fett und Zucker überfordern den Magen-Darm-Trakt“, weiß auch Dr. Susanne Fink-Tornau, Ernährungsberaterin und Ökotrophologin beim Reformwarenhersteller Natura. „Jedoch gelingt es in der Regel bereits mit kleinen Verhaltensregeln und Hilfsmitteln, unbeschwert durch die Weihnachtszeit zu kommen.“

Genuss mit Bedacht
Zunächst einmal hilft es, sowohl große Mahlzeiten als auch Naschereien wie Lebkuchen und Co. langsam und bewusst zu genießen. Denn der bekannte Spruch „Gut gekaut ist halb verdaut“ hat seine Berechtigung: Neben der mechanischen Zerkleinerung sorgen Enzyme im Speichel für eine Vorverdauung und spalten beispielsweise Kohlenhydrate wie Stärke auf. Dieser Vorgang entlastet Magen sowie Darm und beugt anschließendem Völlegefühl vor. „Wer über die Feiertage das Trinken nicht vergisst, unterstützt ebenfalls die Darmtätigkeit“, ergänzt Dr. Fink-Tornau.

Darmfreundlicher Ballast
Oft gestaltet sich die Ernährung in den Tagen um Weihnachten alles andere als ausgewogen. Während fett- und zuckerhaltige Lebensmittel überwiegen, kommt vitamin- und ballaststoffreiche Kost häufig zu kurz. Vor allem letztere Inhaltsstoffe übernehmen für die Verdauung eine wichtige Funktion. „Um Ballaststoffe abzubauen, müssen Bakterien der Darmflora harte Arbeit leisten“, verdeutlicht die Ernährungsberaterin. „Auf diese Weise regen entsprechende Lebensmittel aktiv die Darmtätigkeit an.“ Über Flohsamen oder Baobabfruchtpulver lassen sich pflanzliche Ballaststoffe gezielt zuführen. Daneben hat Dr. Fink-Tornau noch einen weiteren Tipp: „Für verdauungsfreundliche Weihnachtskekse können Hobbybäcker einen Teil des Mehls durch den Ballaststoff Inulin ersetzen.“

Fett besser verdauen
Vom allseits beliebten Verdauungsschnaps raten Experten übrigens ab. Zwar entspannt Alkohol die Magenmuskulatur kurzzeitig, doch gleichzeitig hemmt er die Magen-Darm-Tätigkeit und behindert den Fettabbau. Eine Linderung des Völlegefühls erzielen vor allem bestimmte Kräuter und Bitterstoffe, die es allerdings auch ohne Alkohol gibt. Fenchel-, Ingwer- oder Pfefferminztee etwa wirken anregend und krampflösend. Auch Artischocken dienen als natürlicher Magenbitter. In ihnen enthaltene Gerb- und Bitterstoffe unterstützen die natürlichen Verdauungsvorgänge und regen den Gallenfluss an.

„Eine besonders reiche Auswahl an natürlichen Verdauungshelfern finden Verbraucher übrigens im Reformhaus“, fügt Dr. Fink-Tornau abschließend hinzu.

www.natura.de

So schützen Sie sich vor Reisethrombose

Wer jetzt noch einmal Sonne im Urlaub tanken möchte, muss längere Flugzeiten zu fernen Urlaubszielen in Kauf nehmen. Kaum Beinfreiheit und Bewegung im Flugzeug kann aber gefährlich werden. Denn laut Reisemedizinische Informationsdienst des ADAC haben Flugreisende, die länger als fünf Stunden sitzend unterwegs sind, ein deutlich erhöhtes Thromboserisiko.

Stundenlanges Sitzen ohne Bewegungspausen kann den Blutfluss in den Venen so beeinträchtigen, dass sich Blutpfropfen bilden, die auch größere Adern ganz verschließen können. Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen, Alkohol und Kaffee machen das Blut zusätzlich „dicker“. Damit das nicht passiert, sollten Urlauber auf langen Flügen Folgendes beachten:

· Die Beine nicht übereinander schlagen und die Knie nicht zu stark beugen
· Den Fußraum nicht unnötig durch Gepäck einschränken
· Pro Stunde einen Becher (0,2 Liter) Flüssigkeit trinken – möglichst keinen Kaffee. Auf Alkohol sollte man bereits am Vorabend verzichten
· Öfters aufstehen und ein wenig auf und ab gehen, von den Zehenspitzen auf die Fersen wippen. Im Sitzen jede Stunde Füße kreisen lassen, anziehen und strecken
· Möglichst keine Einnahme von Beruhigungsmitteln, die die Muskelspannung herabsetzen und Bewegungen einschränken.
· Bequeme Baumwollkleidung und eventuell Kompressionsstrümpfe tragen
· Flache, leichte Schuhe tragen
· Bei hohem Risiko nach Absprache mit dem Arzt gerinnungshemmendes Heparin spritzen oder spritzen lassen. Rückreise nicht vergessen.

In jedem Fall sollten Urlauber vor der Abreise mit ihrem Arzt über mögliche Risikofaktoren für eine Thromboseerkrankung sprechen. Wer sich informieren möchte, erhält Tipps zu reisemedizinischen Themen unter www.adac.de/tourmed

DGE Journalisten-Preise 2013

Sechs Journalisten nahmen auf einem wissenschaftlichen
Symposium der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. in
Freising-Weihenstephan den DGE Journalisten-Preis 2013 entgegen. Dagmar von Cramm, Mitglied im Wissenschaftlichen Präsidium der DGE,
überreichte die mit jeweils 2 000 EUR dotierten Preise in fünf
Medienkategorien und beglückwünschte die Preisträger zu ihren
ausgezeichneten Artikeln und Beiträgen zu aktuellen Ernährungsthemen.

In der Kategorie Tages- und Wochenzeitungen erhielt Melanie Hofmann den
Preis für ihren Beitrag „Wenn Schüler für Schüler kochen“. Er
erschien in der Mindelheimer Zeitung als Teil einer umfangreichen Serie.
Der Artikel beurteilte das Speisenangebot verschiedener Schulkantinen auf
Basis der DGE-Qualitätsstandards für die Schulverpflegung. Die
Redakteurin stellte in ihrem praxisnahen Beitrag ein Modell vor, in dem
Schüler für Schüler ein ausgewogenes Drei-Gänge-Menü kochen und dabei
selbst viel über die Zubereitung des Essens lernen. Damit ist ihr eine
unterhaltsame und toll bebilderte Reportage gelungen, in der fair berichtet
sowie strukturiert betrachtet und bewertet wurde.

Im Bereich Publikumszeitschriften zeichnete die DGE Bertram Weiß für
seine Geschichte in GEO kompakt „Warum wir essen, was wir essen“ aus.
Sein Beitrag ist eine spannende Zeitreise in die Entwicklung und
Hintergründe des Ernährungsverhaltens. Darin beschreibt er die
übergeordnete Suche des Organismus nach Nahrung und den aktuellen
Kenntnisstand zu den biologischen und psychologischen Grundlagen unserer
Essenswahl. Sein Bericht ist wortgewandt, überzeugend und enthält viele
gut recherchierte Fakten – ein Genuss für den interessierten Leser.

In der Kategorie Hörfunk hat die Jury Dr. Sigrun Damas prämiert. Der im
Deutschlandradio Kultur ausgestrahlte Beitrag “Wie gesund ist Alkohol?“
ist ein faktenreiches, solides Feature, das über den Mythos des
„gesunden“ Alkohols aufklärt. Im Durchschnitt trinkt jeder Deutsche
ca. 10 Liter Alkohol im Jahr. Zu viel ist nicht „gesund“, aber zu wenig
vielleicht auch nicht? Immer wieder tauchen Studien auf, die eine positive
Wirkung propagieren, u.a. den Schutz vor Herzinfarkt. In ihrem Beitrag
klärt die Redakteurin sachlich und zugleich unterhaltsam auf.

Den Preis im Bereich Fernsehen erhielt die Sendung „neuneinhalb Deine
Reporter im Ersten“ für den Beitrag „Schnitzel, Wurst und
Frikadelle“. Ausgezeichnet wurden Juliane Kuhr und Johannes Büchs. Die
Sendung widmete sich der Frage, was passieren würde, wenn alle sieben
Milliarden Menschen auf der Welt so viel Fleisch essen würden, wie wir in
Deutschland. Ein anschaulicher, lebendiger Beitrag mit prägnanten
Botschaften über den Bedarf von Anbauflächen für Futtermittel, weniger
Hunger in der Welt durch geringeren Fleischverzehr und das Ausmaß der
Klimaschädigung durch Rinderzucht. Der Autorin und dem Moderator ist es
beispielhaft gelungen das vielschichtige Thema Nachhaltigkeit verständlich
darzustellen und zugleich unterhaltend und amüsant zu gestalten.

Christine Pander wurde im Bereich Internet für den auf Spiegel online
veröffentlichten Beitrag „Trend Lebensmittel: Wie fett ist dieses
Brot!“ ausgezeichnet. Es ist ein informativer, fundierter, kritischer
warenkundlicher Bericht über eiweißhaltiges Brot. Die Redakteurin geht
der Frage nach, welche Inhaltsstoffe enthalten sind und inwieweit es
wirklich zum Abnehmen geeignet ist.

Der DGE Journalisten-Preis zeichnet wissenschaftlich fundierte, originelle
und zielgruppengerecht aufbereitete Beiträge aus und honoriert damit das
außerordentliche Engagement der Gewinner im Bereich
Ernährungsaufklärung. Er wurde in diesem Jahr bereits zum 24. Mal
verliehen. Die Ausschreibung für den Journalisten-Preis 2014 finden
interessierte Journalisten ab November 2013 unter www.dge.de, Rubrik
Presse.

Edelbrennerei Dirker, Mömbris (bei Frankfurt am Main)

Die Brennerei Dirker schickt unseren Lesern folgende Einladung:

Einladung

zum Tag der offenen Tür und Hoffest am 26. Mai 2013
zur Inbetriebnahme unserer 2-ten Verschlußbrennerei

An alle Freunde und Liebhaber der geistvollen Fruchtwelt,

ich darf Sie hiermit recht herzlich auf meinen kleinen Obsthof einladen. Am Sonntag den 26. Mai von 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr ist das Brennereigelände und Betriebsgebäude für interessierte Besucher geöffnet.

Unser diesjähriges Hoffest steht ganz im Zeichen unserer neuen Verschlußbrennerei. Nach fast einjähriger Planung, Bauzeit und Einholung sämtlicher amtlichen Genehmigungen konnte ich, Arno Dirker, mit dem Zoll- und Monopolbeamten am 16.01.2013 endlich den Jungfernbrand destillieren.
An dieser Stelle möchte ich allen beteiligten Handwerkern und Behörden meinen Dank für das Gelingen aussprechen. Ein besonderes Dankeschön auch an meine Frau und das ganze Dirker-Team für ihre Unterstützung.

Sie haben Gelegenheit, mir und meinem Team bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Mehrfach am Tage werde ich als Brennmeister im Brennraum vor der Rosenhutdestille, den „geistvollen“ Weg von der Frucht ins Glas erklären, dabei einen meiner Qualitätsbrände destillieren und jedem Interessierten Rede und Antwort stehen. Auch der Hofladen wird von 11:00 – 17:00 Uhr für Sie geöffnet sein. Hier dürfen Sie sich wie im Vorjahr, wieder auf tolle Überraschungsangebote freuen. Als Highlight wird an diesem Tag die neue Seccokollektion zum Einführungspreis im Verkauf angeboten. Inhalt vier Flaschen Secco von je einer Flasche Blutapfel Schaumwein, Wildbirnen Schaumwein, Weißer Johannisbeer-Ingwer Schaumwein und unserer Hugo N(o)tte, ein selbstgemachter Hugo von der Ernte bis ins Glas. Mehr davon siehe unser Angebot.

Für die Kinder bieten wir eine Hüpfburg und Kinderschminken an. Die Landmetzgerei Cibis und ihr Metzgereiteam sorgen für das leibliche Wohl. Beim Zubereiten von alkoholischen und antialkoholischen Getränken, werden die Barmixer vom Culture Club Hanau ihr Können im Zubereiten von Dirker Cocktails unter Beweis stellen, Sie aber auch mit Dirker’s hauseigenem Äppelwoi und Rotwein verwöhnen. Das Café Sorgenfrei rund um Tanja Schickling sorgt mit Kaffee und Kuchen für einen angenehmen Nachmittag. Für die Leseratten präsentiert der Hessenkrone-Verlag das Kinzigtaler Kochbuch, mit leckeren Rezepten auch von Dirker die „Blitzkeil mit Donnerwettersuppe“. Ebenso der Bestseller von Manfred Frühwacht „Kahlgrund entdecken und schmecken“, er wird selbst sein Buch präsentieren und gerne auch eine Widmung reinschreiben.

Mein Team und ich sind auf jedes Wetter gut vorbereitet. Sitzgarnituren sowie Stehtische finden die Besucher im Zelt sowie „unter freiem Himmel“ auf dem Außengelände. Live-Musik von „Klassik in Blech“ sorgt für die musikalische Unterhaltung. Parkplätze sind ausreichend vorhanden.

Wir freuen uns, Sie am 26. Mai in der Zeit von 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr begrüßen zu dürfen.

Besucher, welche von weiter her anreisen, finden hier einige Übernachtungsmöglichkeiten.

Landgasthof „Zur Rose“, Strötzbach
Tel.: 06029-4034
Landgasthof Behl, Blankenbach
Tel.: 06024-4766
„Zur Gemütlichkeit“, Rappach
Tel.: 06029-1003
„Herrnmühle“, Michelbach
Tel.: 06023-5080
Hotel Käfernberg, Hörstein
Tel.: 06023-9410
Hotel Zeller, Kahl
Tel.: 06188-9180
Hotel Windlicht, Krombach
Tel.: 06024-6903040
Langenborner Hof, Schöllkrippen
Tel.: 06024-675433
Hoffest Einführungsangebot

Da bei sommerlicher Hitze das Genießen von Obstedelbränden sich meist auf den Genuss nach einem Grillabend als Verdauungshilfe reduziert, dachte ich daran, etwas Frisches zu produzieren.
Bisher habe ich unsere Schaumweine nach traditioneller Methode versektet, doch in Zusammenarbeit mit der Sektkellerei Eppelmann habe ich mich technisch der Sektherstellung zugewandt und einige tolle erfrischende Sommerschaumweine kreiert.
Vier Stück, jeweils eine Flasche Blutapfel-, Wildbirnen-, Weißer Johannisbeer-Ingwer Schaumwein und unsere Hugo N(o)tte möchte ich zum einmaligen Angebotspreis von 20,- € zuzüglich Porto und Verpackung als 4-er Sommersekt-Set anbieten. Das Angebot ist befristet bis zum 10. Juni 2013 und nur solange Vorrat reicht. Für den Fall dass ein Produkt nicht mehr lieferbar sein sollte, behalten wir uns vor, ersatzweise einen unserer anderen Schaumweine zu liefern.

1. Blutapfel Schaumwein
Die Äpfel heißen „Vin Rouge Äpfel“ und wachsen in unserer Obstplantage. Sie bezaubern durch pinkfarbene Blüten, rotes Laub und glänzende rote Äpfel, die durch und durch blutrot gefärbt sind.
Die vollreifen Äpfel werden gepresst und zu einem Apfelwein vergoren, der rote Apfelwein mit frisch gekochtem Apfelsaft etwas abgerundet und in der Sektkellerei in die Flasche gefüllt.
Mit 7% Vol. Alkohol und 29,8 g/l Restzucker gießt sich der schäumende Apfelsecco ins Sektglas und präsentiert sich rubinrot perlend. Beim ersten Schluck eine angenehme, erfrischende Apfelsäure, wie von festen, frisch geernteten Äpfeln, dann eine stimmige, karamellige, leichte, süße Apfelnote mit dem angenehmen Perlen auf der Zunge. Mit 7% Vol. Alkohol ein fruchtig leichter Sommersekt. Wer es etwas leichter mag, kann das noch mit einem Eiswürfel im Glas elegant verdünnen.

2. Wildbirnen Schaumwein
Ein Teil der Wild- und Holzbirnen wächst in unserem Obstgarten, Andere wiederum bringen mir die Hausgarten- und Obstbaumbesitzer im Herbst zur Verarbeitung. So entsteht nach dem Pressen ein gerbstoffreicher Obstwein, mit einer eleganten, süßen Feigennote, den wir anschließend in der Sektkellerei füllen lassen.
Auf der Zunge am Anbeginn schöne, herbe, holzige Birnentöne mit eleganten süßlich, bitteren Birnenaromen. Angenehm zum Trinken mit 9,6 g/l Restzucker und 9,9% Vol. Alkohol. Zum Verfeinern als Aperitif ein Stück (Schnitte) vollreife Birne mit ins Glas und der Birnensecco-Empfang kann beginnen.

3. Weißer Johannisbeer-Ingwer Schaumwein
Die weißen Johannisbeeren sind vom Beerenobstbauer Martin Blumenstock aus Wallhausen Roßburg in der Nähe von Feuchtwangen. Er hat die weißen Johannisbeeren extra für mich angepflanzt, da ich schon die ganzen Jahre am Experimentieren für Schaumwein bin. Bei eben diesem Auspressen der Johannisbeeren verarbeiten wir zeitgleich Ingwerwurzeln für die Geistherstellung. Als einige Knollen übrig waren, habe ich sie mit den Johannisbeeren ausgepresst und zusammen vergoren. dabei entstand dieser hervorragend perfekte alkoholarme, erfrischende Schaumwein.

Der Ingwer ist eine vollmundige Hochzeit mit den Johannisbeeren eingegangen. Der Secco hat Ähnlichkeit mit einem guten Johanniter Traubenweißwein. Auf der Zunge dominiert die Beerensäure in Harmonie mit dezenter Würze des Ingwers. Die 42,4 g/l Restzucker und nur 5,5% Vol. Alkohol ist er der schlanke unter den Seccos und ist mit dem Hugo N(o)tte der absolute Dirkerteam-Liebling.
Tipp: Sehr elegant macht sich ein Eiswürfel im Glas garniert mit einer Rispe roter oder weißer Jojannisbeeren

4. Hugo N(o)tte
Als sich das Kultgetränk „Hugo“ auf dem Getränke Aperitif Markt seinen Platz erkämpfte, war ich angetan und enttäuscht über wenige Gute und Vielen mit fehlerhaftem Billigwein hergestellten Hugo´s.

Da ich seit 25 Jahren nach Großmutter-Art Holunderblütensekt im Flaschengärverfahren herstelle, sagte ich mir: Das kann ich besser!

Also experimentierte ich in meiner Alchemistenküche mit Limettensaft, Pfefferminzgeist, Holunderblüten und Vielem mehr zwei Tage lang und dann hatte ich drei Muster. Als Bewährungsprobe kaufte meine Frau fast ein Dutzend auf dem Markt erhältlichen „Hugo´s“ und eine Blindverkostung brachte meinen und ein italienisches Produkt aufs ganz obere Treppchen. Hier riecht man frische Holunderblüten und hintergründig Limette mit Minze und diese Frische setzt sich perfekt als Hugo Notte auf der Zunge ab. Er breitet sich vollmundig mit
8,6% Vol. im Mund aus und ist unser Appetitanreger Aperitif. Perfekt mit einem Eiswürfel, Minzeblatt und einer Limettenscheibe auf dem Glasrand.

Ich und mein Team wünschen viel Spaß beim Genießen und verbleiben mit freundlichen Grüßen aus dem Hessenteil des Kahlgrunds.

Armin Tögl
Edelbrennerei Dirker
Alzenauer Str. 108
63776 Mömbris
www.dirker.de

UPDATE: DAs Fest ist wegen Schlechtwetter abgesagt, aktuelle Infos auf der Webseite

Thema Gesundheit

Stimmt´s oder stimmt´s nicht: Wer erkältet ist, sollte naschen – Und Schimmel kann Heuschnupfen auslösen – Am besten hilft bei Erkältungen ein steifer Grog – Naschen ist gesund – Grapefruitkerne wirken gegen Entzündungen – Bei Husten ein Eis löffeln ÖKO-TEST ist der Frage nachgegangen, welche davon richtig und welche unsinnig sind.

Viel Vitamin C schützt vor Erkältungen
Stimmt nicht. Die meisten Studien konnten keine vorbeugende Wirkung feststellen. Ausnahmen seien Ausdauersportler wie Marathonläufer, aber auch starke Raucher, sagt Dr. Bernhard Watzl von der Bundesforschungsanstalt für Ernährung. Ihr Bedarf sei höher als die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen 100 Milligramm täglich.

Schimmel kann Heuschnupfen auslösen
Stimmt fast. Im Juli und August blühen nicht nur Gräser und Kräuter, auch der Schimmelpilz Alternaria verstreut seine Sporen. Darauf reagieren zahlreiche Menschen mit juckenden Augen und triefender Nase wie bei einem Heuschnupfen. Der Schimmelpilz wächst im Freien, auf trockenen Pflanzen und Getreidekörnern. Die Symptome tauchen deshalb häufig bei Spaziergängen oder bei der Gartenarbeit auf. Viele Betroffene und auch manche Ärzte tippen fälschlicherweise zunächst auf Pollen als Auslöser. Gegen die Schimmelsporenallergie ist wie bei Heuschnupfen eine Hyposensibilisierung möglich.

Naschen ist gesund
Stimmt für Erkältungen teilweise. Das Lutschen von Bonbons regt den Speichelfluss an und lindert so das Kratzen im Hals. Heilkräuter wie Salbei, Eukalyptus oder Pfefferminze in den Bonbons helfen zusätzlich. Schokolade wiederum enthält Theobromin. Der Kakaobestandteil hilft besser gegen Hustenanfälle als der Arzneiwirkstoff Kodein, stellten britische Forscher fest. Und der Saft der Süßholzwurzel, der sich in Lakritze und in Hustenmitteln findet, löst den Schleim in den Bronchien und fördert das Abhusten.

Am besten hilft bei Erkältungen ein steifer Grog
Stimmt nicht. Alkohol belastet das Immunsystem zusätzlich. Das wärmende Gefühl nach einem Glas Punsch oder Grog ist eine kurzzeitige Täuschung. Die erwünschte Bettschwere stellt sich nur ein, weil Alkohol beruhigend wirkt. Alkohol kann die Wirkung von Medikamenten beeinflussen. Außerdem entzieht er dem Körper Wasser, obwohl dieser gerade bei Erkältungen mehr Flüssigkeit braucht.

Grapefruitkerne wirken gegen Entzündungen
Stimmt eingeschränkt: Grapefruitkernextrakt wird aus den Kernen und den weißen Fruchtwänden der Grapefruit hergestellt, die beim Saftpressen als Rückstände anfallen. Sie enthalten große Mengen an Flavonoiden. Diese sekundären Pflanzenstoffe haben eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung. Der Extrakt wird deshalb auch als Mittel bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum oder im Hals angeboten, etwa zum Gurgeln. Ob der Extrakt dabei wirkungsvoller ist als Salbeiblätter, ist offen.

Bei Husten ein Eis löffeln
Stimmt. Es klingt zwar paradox, bei Erkältungen viel Kaltes zu essen, aber ein großes Eis hilft tatsächlich. Die Kälte lässt entzündete Schleimhäute abschwellen und betäubt sie leicht. Milch und Sahne im Eis fördern die Schleimproduktion. Damit ist eine Schüssel Eis ein gutes Mittel bei Reizhusten. Wenns nach den Kindern ginge, gerne dreimal täglich.

Kaffee, Alkohol und Rauchen fördern Osteoporose
Stimmt. Kaffee regt die Urinproduktion an und schwemmt dadurch vermehrt Kalzium aus. Durch ordentlich Milch im Kaffee lässt sich das jedoch wieder ausgleichen. Alkohol in größeren Mengen vernichtet Vitamin D. Außerdem wird zum Abbau Parathormon verbraucht, das die Kalziumaufnahme steuert. Nikotin beschleunigt den Östrogenabbau. Raucherinnen kommen im Schnitt zwei Jahre früher in die Wechseljahre, was ein erhöhtes Osteoporoserisiko bedeutet.

Der Rücken ist der Spiegel der Seele
Stimmt. Dass die Menschen auch an psychischen Problemen schwer tragen, wird in vielen Redewendungen deutlich, die allesamt auf Alltagsbeobachtungen beruhen. Wenn jemand aus Kummer den Kopf hängen lässt oder vom Gram gebeugt ist, zeigt sich das in der Körperhaltung. Angst lässt uns den Kopf einziehen oder sitzt uns im Nacken. Innere Konflikte, Niedergeschlagenheit oder unbewältigter Stress führen oft zu verkrampfter Körperhaltung, Verspannungen der Nacken- oder Rückenmuskulatur und damit zu Rückenschmerz. Wer dagegen mit sich selbst im Reinen ist, geht aufrecht durch das Leben, hält den Kopf hoch und hat Rückgrat bewiesen oder sich nicht verbiegen lassen.

Halskrause schadet mehr als sie nützt
Stimmt. Zwar bekommen immer noch zwei Drittel aller Patienten mit einem Schleudertrauma vom Arzt eine Halskrause verpasst. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation ist diese Behandlung jedoch meist überflüssig, häufig sogar schädlich. Der Grund: Beim Schleudertrauma, das zu den häufigsten Verletzungen bei Auffahrunfällen gehört, werden die Halsmuskeln überdehnt. Durch die Ruhigstellung mit der Halskrause entsteht der so genannte Immobilisationsschmerz, der die Bewegungsfähigkeit weiter einschränkt und das Leiden oftmals chronisch werden lässt. Die Experten empfehlen, akuten Schmerz mit Medikamenten und physikalischen Verfahren zu behandeln und frühzeitig mit einer aktiven Therapie zu beginnen.

Die Bandscheibe lässt uns tagsüber schrumpfen
Stimmt. Durch den Druck, der tagsüber auf ihnen lastet, wird Flüssigkeit aus den Bandscheiben gepresst. Sie werden etwas flacher. Bei 24 Bandscheiben macht sich dieser an sich geringe Effekt in der Summe durchaus bemerkbar. Wir sind abends ein bis zwei Zentimeter kleiner als morgens. Über Nacht nehmen die entspannten Bandscheiben wieder Wasser auf.

Franzbranntwein hilft gegen Rückenschmerz
Stimmt. Das Hausmittel besteht aus Alkohol, in dem ätherische Öle gelöst sind, die die Durchblutung fördern. Meist sind Kampfer, Menthol, Eukalyptus, Kiefer und Rosmarin enthalten. Durch die bessere Durchblutung und die massierenden Bewegungen beim Einreiben lockern sich verspannte Muskeln, die häufig die Ursache für Rückenschmerzen sind. Franzbranntwein sollte nicht auf entzündete oder sehr empfindliche Hautpartien aufgetragen werden.

Impfen fördert Allergien
Unentschieden. Zwar schützt eine Impfung vor Kinderkrankheiten. Das würde der Schmuddelkinder-Theorie zufolge Allergien wie Heuschnupfen fördern. Einen Beleg liefert eine schwedische Studie: Demnach bekommen Kinder aus Familien, die aus weltanschaulichen Gründen Impfungen weitgehend ablehnen, seltener Heuschnupfen, Hautausschläge und Asthma. In einer anderen Untersuchung verringerte dagegen eine frühe Impfung gegen Masern, Keuchhusten, Diphtherie und Tetanus das Allergierisiko. Das Aktionsbündnis Allergieprävention rät zu den üblichen empfohlenen Impfungen.

Sous-Vide-Rezept von Volker Drkosch

Sous-Vide-Rezept von Volker Drkosch –
Sterne- und Partnerkoch von KitchenAid

Mohnkuchen mit Minibananen, Passionsfrucht und Ananas

Zutaten Mohnkuchen
150 g Mohn
80 g Haselnüsse
6 Eier
100 g Puderzucker
150 g Butter
½ Zitrone (Saft und Schale)
1 Prise Salz
Schokoladenglasur

Zutaten Minibananen mit Passionsfrucht und Ananas
8 vollreife Minibananen
6 frische Passionsfrüchte
¼ Ananas
1 Saftorange
½ Stange Zitronengras
½ Limone
Brauner Zucker nach Geschmack
Grand Manier oder Creme de Cacao oder Cachaca

Zubereitung Mohnkuchen
Mohn und Haselnüsse mahlen, Eigelb und Eiweiß trennen, Eiweiß kalt stellen, Puderzucker sieben und Kuchenform ausbuttern. Butter und Eigelb schaumig schlagen, dann 50 Gramm gesiebten Puderzucker unterrühren, den Saft und die Schale der Zitrone beigeben und nochmals gut durchrühren. Das kalte Eiweiß mit Salz und dem restlichen Puderzucker sehr steif schlagen, ein Viertel des Schnees zusammen mit Mohn und Nüssen unter den Teig mengen. Schließlich den restlichen Eischnee vorsichtig unterheben. Den Teig in die Kastenform geben und im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad ungefähr 50 bis 60 Minuten backen. Eine Weile ruhen lassen und dann auf ein Rost stürzen. Nach dem Abkühlen mit Schokoladenglasur überziehen.

Zubereitung Minibananen mit Passionsfrucht und Ananas
Minibananen und Ananas schälen und würfeln. Die Passionsfrüchte auskratzen, die Orange auspressen und das Zitronengras aufklopfen. Danach den Limettensaft auspressen. Nun die Bananen mit der Ananas, den ausgekratzten Passionsfrüchten, dem Saft der Orange, dem Zitronengras und dem Limettensaft vermischen. Den Obstsalat nach eigenem Geschmack mit braunem Zucker nachsüßen. Nun den Salat mit Hilfe des Vakuumiergeräts in der Gerätekombination Chef Touch von KitchenAid einvakuumieren und danach bei 62 Grad im KitchenAid-Dampfgarer garen. Falls Sie das Kompott mit Alkohol verfeinern möchten, fügen Sie diesen erst nach dem Dampfgaren hinzu. Der Alkohol kann sich sonst im Vakuumbeutel sehr vordergründig entwickeln.

Wie viele Sterneköche arbeitet auch Volker Drkosch mit CHROMA Kochmesser