Außergewöhnliche Opernerlebnisse in Schweden

Außergewöhnliche Opernerlebnisse abseits der Großstädte

Ein außergewöhnliches Opernerlebnis erfordert nicht nur hervorragende musikalische Darbietungen und gelungene Inszenierungen, sondern auch eine sehr gute Akustik sowie eine Umgebung mit Atmosphäre. Das alles finden Opernfreunde in Schweden auch abseits der Großstädte – beispielsweise in der Konzertarena Dalhalla. Sie befindet sich inmitten eines stillgelegten Kalksteinbruchs mitten im Wald, nur ein paar Kilometer nördlich von Rättvik in der Region Dalarna. Mit ihrer unnachahmlichen Akustik und einer beeindruckenden Stille ringsherum ist Dalhalla der perfekte Platz für Musikerlebnisse. Besonders beliebt ist das alljährlich im August veranstaltete Dalhalla-Opernfestival, das in diesem Jahr am 7., 8., 14. und 15. August 2009 „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart zur Aufführung bringen wird. Das Stück wurde von Stein Winge völlig neu inszeniert und wird mit Spannung erwartet. Tickets und Unterkünfte können bei Siljan Turism online unter www.siljan.se oder telefonisch unter +46 248 797200 bestellt werden. Mindestens ebenso außergewöhnlich wie Dalhalla ist aber auch das noch junge Opernfestival in Skäret außerhalb von Kopparberg (Region Örebro). Als Opernsaal mit ungewöhnlich guter Akustik und nicht minder überraschendem Ambiente fungiert hier ein altes Holzlagerhaus eines ehemaligen Sägewerks. Es wurde von dem früheren Bassbariton und Violinisten Sten Niclasson vor einigen Jahren entdeckt und seither mit viel Mühe und Liebe zu einer Perle für musikalische Erlebnisse ausgebaut. Im Sommer 2009 wagen sich die Betreiber an die Kombination der beiden Kurz-Opern „Il Tabarro” von Puccini und „Pajazzo“ von Leoncavallo heran. Insgesamt stehen im August 2009 zehn Aufführungen auf dem Programm, zu denen mehrere Tausend Besucher erwartet werden. Denn mittlerweile ist das Opernfestival in Skäret bereits so beliebt, dass ab Stockholm und Karlstad sogar Sonderzüge direkt zum Festivalgelände eingesetzt werden. Tickets können telefonisch direkt bei „Opera på Skäret“ unter +46 580 431 10 angefordert werden.

Weitere Informationen zur Oper in Skäret sowie zum Programm gibt es unter www.operapaskaret.se

Weintreff im Lavendelgarten am Maifest in Maikammer

Weintreff im Lavendelgarten am Maifest in Maikammer

Erlebnis Pfälzer Weingenuss in romantischem Gartenambiente

Vom 21. bis 24 Mai 2009 wird der „Weintreff im Lavendelgarten“ wieder zum erlesenen Highlight beim Maifest in Maikammer an der Deutschen Weinstraße. Im barocken Buchs- und Lavendelgarten des Hauses Rassiga präsentieren dann sieben Spitzenweinbaubetriebe ihre erlesenen Kreationen und Jahrgangsneuheiten. Beteiligt sind die Weingüter Hollerith, Erich Stachel, Dengler-Seyler, Gerhard Hauck, Hubert Müller, Ökonomierat Ziegler und Heinz Schreieck. Als besondere Offerte für Weinfreunde bieten die sieben Betriebe beispielsweise auch eine ausgewählte 14-teilige Weinprobe an. Dazu gibt es am 22. und 23. Mai jeweils um 16.00 Uhr eine Begehung ausgewählter Weinlagen mit Verkostung im Weinberg.

Zum Erlebnis „Pfälzer Weingenuss“ reiht sich ein ausgewähltes Musikprogramm, das donnerstags ab 18.00 Uhr mit dem Rock- und Bluesmusiker Eddie St. James beginnt. Freitagabends bieten dann Take Wood Gitarrenzauber und mehr. Das Saxophonquartett Sax Angels sorgt am Samstagabend ab 19.00 Uhr für einen Cocktail von Jazz bis Tiger.
Und sonntagsmittags spielen Simply Swing Akustik Jazz vom Feinsten. Für einen furiosen Ausklang im Lavendelgarten sorgt ab 21.30 Uhr noch eine orientalische Feuershow.

Für die kulinarischen Genüsse beim „Weintreff“ zuständig ist der Bankett-Service Weiss & Wellauer. Zubereitet mit Produkten aus der Region, dominiert im Angebot die feine Pfälzer Küche. Passend zum Wonnemonat Mai lässt sich dann auch die einmalige kulinarische Verbindung von Wein und Spargel genießen.
Südliche Weinstrasse Maikammer e.V., Büros für Tourismus Maikammer und St. Martin, Tel. 06321/589917 oder 06323/5300, e-mail: info-stmartin@maikammer.de, www.maikammer.de

NextHotelLab öffnet seine Pforten

NextHotelLab öffnet seine Pforten

Erster Teil des Hotels der Zukunft ist eröffnet. Die Forschungsarbeit von Fraunhofer kann beginnen.

Im dritten Stock des Forschungsbaus der Fraunhofer-Gesellschaft auf dem Duisburger Unigelände, dem inHaus2, kann der Besucher auf 600 Quadratmetern ab sofort einen Blick in das Hotel der Zukunft werfen. Zwei der vier geplanten Musterräume, der so genannten „Labs“, sind eröffnet. Sie zeigen Zimmer, wie man sie in Zukunft bei seinen Hotelaufenthalten vorfinden könnte. Jedes Lab steht unter einem anderen Motto: Der Einfluss von Design und Service wird künftig im FutureHotel Showcase geprüft. Das FlexibleLab demonstriert, wie sich Hotelzimmer an die Bedürfnisse von unterschiedlichen Zielgruppen anpassen lassen.

Anfang kommenden Jahres werden zwei weitere Labs folgen. Im MediaLab wird dann getestet, welche Technik zukünftig bei der Gestaltung von Hotelzimmern Sinn macht. Im WellcomLab werden alle Sinne des Gastes angesprochen und die jeweilige Auswirkung auf das Behaglichkeitsempfinden erforscht.

Wie kommt der Drink aufs Zimmer?

Innovative Servicekonzepte, das Design mit neuen Materialien, der Einsatz neuer Technologien und das Wohlbefinden des Gastes stehen im Mittelpunkt des FutureHotel Showcase. Das ca. 38 qm große Zimmer erscheint im ungewöhnlichen, futuristischen Design: Keine geraden Wände, Ecken und Kanten, sondern runde Formen und weiche Linien bestimmen dabei die Gestaltung des Raumes. Diese Formen wirken sich – wie wissenschaftliche Studien ergeben haben – positiv auf das Wohlbefinden des Menschen aus. Er fühlt sich aufgehoben und umfangen.

Die Anordnung der Möbel im Rauminneren orientiert sich an einer Spirale. Ganz ungewöhnlich: Im Inneren des Raumes bilden Relaxzone, Dusche und Kleiderschrank einen eigenen Komplex.

Im FutureHotel Showcase erwarten den Gast nicht nur das ungewöhnliche Design, sondern Serviceroboter, die den Aufenthalt komfortabler gestalten sollen. Als erster Roboter wird die rollende Minibar realisiert: Über die Fernbedienung des TV-Gerätes sendet der Gast seine Bestellung an den Zimmerservice. Kurze Zeit später steht das georderte Getränk dank eines führerlosen Transportsystems vor der Tür. Für einen unfallfreien Service sorgen Bewegungssensoren.

Wie wird aus dem Einzel- ein Familienzimmer?

Das FlexibleLab wendet sich vor allem an Hotelplaner und –entwickler. In den zwei jeweils ca .33 qm großen Räumen wird getestet, wie sich Räume bedarfsorientiert an die Erwartungen wechselnder Zielgruppen anpassen lassen. Nicht ein spezieller Raum für jeden Gast, sondern ein variabler Raum für alle lautet die Devise. Durch verschiebbare Trennwände wird so etwa aus zwei Einzelzimmern eine Familiensuite oder ein kleiner Tagungsraum für geschäftliche Besprechungen. Selbst Tische und Betten sind so gestaltet, dass sie sich flexibel an verschiedene Bedürfnisse anpassen lassen. Auch das Bad, das aus hochwertigen Modulen wie Whirlpool, Duschkabine, Bidet und großzügigem Waschtisch besteht, lässt sich dann zielgruppengerecht zu einer Badelandschaft kombinieren. Hier wird begrenzter Raum maximal ausgenutzt: Per Knopfdruck erscheinen immer nur die Badmöbel, die man gerade braucht. Auf Knopfdruck kann so z.B. ein Damen-WC mit einem Herren-WC oder einem Bidet ausgetauscht werden, die Duschkabine weicht dem Waschtisch. Das nicht mehr genutzte Modul verschwindet einfach in der Wand.

Welche Farbe hat das Wohlgefühl?

Im ca. 18 qm großen WellcomLab (= Wellness + Comfort) sollen alle Sinne des Gastes angesprochen werden. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Faktoren Farbe, Akustik, Raumklima und Temperatur auf das Wohlbefinden des Gastes wirken. Die Räume können hier mit Hilfe von Projektionsflächen in unterschiedliche Farben getaucht werden. Mittels eines USB-Sticks können sogar persönliche Bildmotive des Gastes an die Wände projiziert werden. Aus einem anonymen Hotelraum wird so ein individuell gestaltetes Gästezimmer.

Auch die Akustik lässt sich nach Wunsch gestalten. Über eine so genannte Akustikdecke kann der Raum in einen bestimmten Klang getaucht werden. Schalldämpfende Wandbeläge sorgen zudem für eine Schalldichte, die sich positiv auf die Stimmung auswirken kann.

Wie klingt das Bad?

Im ca. 18 qm großen MediaLab wird sich alles um das Thema Technik drehen. Vom Bett aus, das in der Mitte des Raumes platziert ist, hat der Gast den Blick auf drei Leinwände, die im Halbkreis um ihn herum an den Wänden platziert sind. Die Leinwände können beliebig gemeinsam oder auch unabhängig voneinander genutzt werden für das Abspielen von Filmen, die Wiedergabe von Stimmungsbildern oder auch als PC-Bildschirm.

Ohne großes Verbiegen ermöglicht im Bad der Einsatz einer Kamera den Blick auf den eigenen Rücken. Auf Knopfdruck wird einfach eine Rückansicht eingeblendet. Eine verstärkte Zoomfunktion macht den Spiegel zudem zum Kosmetikspiegel, sobald der Gast sich ihm mit dem Gesicht nähert.

Ein besonderes Augenmerk gilt auch der Akustiktechnik im Bad. Muss ein Bad zwingend nach Bad klingen oder ist es möglich, durch integrierte Lautsprecher in den Wänden und der Badewanne sowie durch absorbierende Materialien eine schallarme, wohnliche Akustik herzustellen?

Forschungsstart im Winter

Künftig werden die Labs von Testpersonen unter der Leitung von Fraunhofer auf Herz und Nieren geprüft. Anhand der Testergebnisse werden die Räume dann einer Optimierung unterzogen, die in der zweiten Phase des Projekts umgesetzt wird. Interessierte können sich wenden an Vanessa Borkmann, Tel. 0711 970-54 86, vanessa.borkmann@iao.fraunhofer.de

Namhafte Partner im inHaus2

Geplant und umgesetzt wird das NextHotelLab von einem Konsortium bestehend aus neun Fraunhofer Instituten unter der Leitung des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation. Unterstützt wird das Projekt vom Bund, dem Land NRW, der EU und den beteiligten Wirtschaftspartnern: Neben dem Anwendungspartner Lindner, der sich konzeptionell mit einbringt, sind über 50 weitere namhafte Wirtschaftsunternehmen u.a. aus der Bau- und IT-Branche Teil des Projekts. Dazu gehören u.a. Henkel, Hochtief, Schindler und T-Systems.

www.lindner.de

www.inhaus-zentrum.de