Sonnenschutzmittel Test für Kinder – Gute für wenig Geld

„Konsument“: Sonnenschutzmittel für Kinder – Gute für wenig Geld – Produkte von dm, Müller und Lidl erzielen die besten Testergebnisse

UV-Strahlen können tief in die Kinderhaut eindringen und Schäden verursachen, die
erst Jahre später zutage treten. Umso wichtiger ist der ausreichende Schutz der
Kinderhaut. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat 16 Sonnenschutzmittel
für Kinder mit Faktor 30 und Faktor 50+ getestet und in der Juli-Ausgabe des
Testmagazins Konsument“ publiziert. Wie bei bisherigen Tests zu Sonnenschutzmitteln
zeigt sich auch hier, dass teuer nicht unbedingt besser ist. Die besten Ergebnisse im
Test erzielen die günstigsten Produkte im Test – namentlich die untersuchten
Kindersonnenschutzmittel von dm, Müller und Lidl.

Kein Produkt im Test unterschreitet den angegebenen Lichtschutzfaktor. Bei Annemarie
Börlind Sun for Kids wurde im Labor dagegen sogar ein weitaus höherer Faktor ermittelt als
auf der Packung angegeben. „Kinderhaut ist empfindlich.

Lichtschutzmittelinhaltsstoffe –
darunter Konservierungsstoffe, Emulgatoren, Farbstoffe, aber besonders Parfum –
begünstigen die Entstehung von Hautirritationen“, so VKI-Experte Konrad Brunnhofer. „Etliche
Produkte im Test kommen ohne solche Substanzen aus, so zum Beispiel Cien Sun, was auch
Erwachsende mit empfindlicher Haut gerne hören werden.“

Als „wasserfest“ dürfen Sonnenschutzmittel bereits dann bezeichnet werden, wenn sie nach
zwei 20-minütigen Bädern noch die Hälfte des Schutzes bieten. Die meisten als „wasserfest“
ausgelobten Sonnenschutzmittel wurden dieser Anforderung gerecht – mit Ausnahme von
Nivea Sun Kids Pflegende Sonnenmilch und Daylong Kids Liposomale Sonnenschutz-Lotion.

Letztere ist mit 20,90 Euro pro 100 ml noch dazu das bei Weitem teuerste Produkt im Test.
Anlass zu Kritik gaben noch die getesteten Kindersonnenschutzmittel von Garnier Ambre
Solaire und Ambre Solaire delial: Aufgrund erhöhter Keimbelastung wurden diese Produkte
abgewertet.

Tipp des „Konsument“-Experten: „Verwendet man zunächst ein Mittel mit Lichtschutzfaktor 10,
lässt sich der Schutz nicht dadurch verlängern, dass man später einen höheren
Lichtschutzfaktor wählt. Der Lichtschutzfaktor des Mittels, das als erstes aufgetragen wird,
entscheidet.“

Alle Details zum Test gibt es im Juli-„Konsument“ und im Internet unter www.konsument.at

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