Kundenbefragung: Schokoladen-Marken 2014

Ritter Sport vor Milka und Lindt – das sind die beliebtesten Schokoladen-Marken in Deutschland. Die Konsumenten bewerteten fünf Marken mit „sehr gut“, fünf weitere mit „gut“. Dies ergab eine Kundenbe- fragung, die das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) durchgeführt hat.

Deutschland zählt im Europavergleich zu den Ländern mit einem besonders hohen Schokoladenkonsum. Laut statistischem Bundesamt lag der Pro-Kopf-Verzehr von Schokolade im letzten Jahr bei imposanten 10,1 Kilogramm. In der Befragung des DISQ gab annähernd jeder Dritte (30 Prozent) an, mehrmals pro Woche Schokolade zu essen. Davon wiederum stellte sich rund 29 Prozent als echte Schleckermäuler dar, die keinen einzigen Tag ohne Scho- kolade auskommen.

Der Klassiker ist unschlagbar: Als beliebteste Geschmacksrichtung wählten die Kunden die Vollmilchschokolade – Zartbitter- und weiße Schokolade landeten abgeschlagen auf den Plätzen. Im Hinblick auf eine spezielle Sorte stellte sich die Variante mit Nüssen als die beliebteste heraus. Häufig genannt wurde auch Schokolade mit Füllung (ohne Alkohol). Allerdings bekundete auch jeder fünfte Befragte, besonders gern die pure Variante ohne Extra-Zutaten oder Füllung zu essen.

Der Geschmack und die Produktqualität erzielten in der Befragung die höchs- ten Kundenzufriedenheitswerte. Auch Verpackung und Produktsortiment der bewerteten Marken wurden mit „sehr gut“ beurteilt. Insgesamt am kritischsten wurde das Preis-Leistungs-Verhältnis gesehen – keine Schokoladen-Marke konnte hier mit sehr guten Zufriedenheitswerten aufwarten.

Doch warum diese und keine andere? Der Geschmack wurde als der häufigste Entscheidungsgrund für die präferierte Schokoladen-Marke genannt. Überraschender jedoch: Mehr als jeder fünfte Befragungsteilnehmer gab an, beim Kauf aus Gewohnheit zu handeln. Der automatische Griff zur liebgewonnen Schokolade spielte demnach eine größere Rolle als ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, das rund 18 Prozent der Befragten als einen Grund nannten.

„Die Verbraucher lieben ihre Schokolade – fünf der zehn bewerteten Marken erhielten das Qualitätsurteil ‚sehr gut‘; die weiteren fünf erzielten jeweils eine insgesamt gute Bewertung“, stellt Markus Hamer, Geschäftsführer des Deut- schen Instituts für Service-Qualität, fest.

Als Sieger und damit beliebteste Schokoladen-Marke ging Ritter Sport aus
der Kundenbefragung hervor. Hinsichtlich des Preis-Leistungs-Verhältnisses schnitt die Marke am besten ab. Die Verbraucher waren zudem mit dem Geschmack, der Produktqualität und dem Produktsortiment sehr zufrieden. In puncto Image stellte sich Ritter Sport aus Sicht der Konsumenten unter anderem als die sympathischste und bekannteste Marke heraus. Auch die Weiterempfehlungsbereitschaft war im Markenvergleich am höchsten. Den zweiten Rang nahm Milka ein. Die Konsumenten, die diese Marke bewerteten, zeigten sich mit den wichtigen Aspekten Geschmack und Produktqualität sehr zufrieden. Auch bei der Bewertung des Produktsortiments belegte Milka Rang zwei. Die Weiterempfehlungsbereitschaft fiel überdurchschnittlich hoch aus, erreichte aber bei weitem nicht das Niveau von Ritter Sport. Lindt folgte auf Rang drei und profilierte sich durch die höchsten Kundenzufriedenheitswerte in Bezug auf den Geschmack und die Produktqualität. Auch mit dem Produktsortiment und dem Image waren die Kunden dieser Marke sehr zufrieden. Zwar erzielte Lindt die im Vergleich zweihöchste Bereitschaft zur Weiterempfehlung, allerdings wurde das Preis-Leistungs-Verhältnis der Marke im Vergleich deutlich kritischer gesehen.

In die Online-Befragung flossen insgesamt 1.603 Bewertungen von Kunden ein, die in den vergangenen sechs Monaten Schokolade konsumiert haben. Im Mittelpunkt der Panel-Befragung standen die Meinungen der Verbraucher zu den Aspekten Preis-Leistungs-Verhältnis, Geschmack, Produktqualität, Image, Produktsortiment und Verpackung. Kundenärgernisse und die Weiterempfehlungsbereitschaft flossen ebenfalls mit in die Gesamtbewertung ein. Berücksichtigt wurden alle Schokoladen-Marken, zu denen sich jeweils mindestens 80 Kunden geäußert hatten. Dies traf auf zehn Marken zu.

Kundenbefragung: Joghurt-Marken 2014

Joghurt ist gut für die Muskeln, Nerven, Knochen und Zähne. Allein schon aus diesen Gründen sollte er ein fester Bestandteil der Ernährung bis ins hohe Alter sein. Ob zum Frühstück, für den kleinen Hunger zwischendurch oder zum Dessert – Gelegenheiten, einen Joghurt zu essen, gibt es viele. Die Auswahl an verschiedenen Sorten ist groß und bietet für jeden Geschmack etwas. Doch welche Marke wird von den Verbrauchern besonders geschätzt? Wie zufrieden sind die Konsumenten mit dem Geschmack, der Produktqualität und der Angebotsvielfalt der einzelnen Joghurt-Marken? Stimmt darüber hinaus auch das Preis-Leistungs-Verhältnis? Diesen und weiteren Fragen ging das Deutsche Institut für Service-Qualität in einer Kundenbefragung nach.

Das Urteil der Befragten fiel insgesamt gut aus. Vier Joghurt-Marken erhielten sogar das Qualitätsurteil „sehr gut“, elf schnitten mit „gut“ ab.

Am höchsten war die Kundenzufriedenheit mit der Produktqualität der Marken. Mehr als 95 Prozent der Befragten bewerteten diesen Aspekt positiv. Aber auch, wenn man gezielt nach den Einzelaspekten der Produktqualität fragte, waren die Ergebnisse durchgängig sehr gut. Hierzu gehörten die Verträglichkeit, der Geschmack, die Konsistenz und auch die Beurteilung der Qualität und Zusammensetzung der Zutaten.

Als weitere Stärke der Branche stellte sich das Produktsortiment heraus, das von knapp 90 Prozent der Verbraucher positiv bewertet wurde. Mit der Verpackung zeigten sich fast 88 Prozent der Konsumenten eher oder sehr zufrieden. Etwas schwächer, mit 84 Prozent der Befragungsteilnehmer aber immer noch gut, wurde das Preis-Leistungs-Verhältnis der Joghurt-Marken beurteilt. Das Image der Marken bildete noch am ehesten einen Schwachpunkt der Branche. Fast jeder fünfte Kunde sah diesen Aspekt nicht positiv.

Fragte man die Konsumenten nach den genauen Gründen, warum sie sich für die bestimmte Joghurt-Marke entschieden hatten, war für mehr als 54 Prozent der Verbraucher vor allem der gute Geschmack mit ausschlaggebend und weniger zum Beispiel die gute Qualität der Zutaten (rund 13 Prozent).

„Trotz aller positiven Kundenmeinungen, haben sich aber mehr als vier Prozent der Verbraucher schon einmal über ihre Joghurt-Marke geärgert“, so Bianca Möller, Geschäftsführerin des Deutschen Instituts für Service-Qualität. „Hier nannten rund 45 Prozent, also fast jeder zweite Betroffene, auch den hohen Preis als Grund“, so Möller weiter.

Als beliebteste Joghurt-Marke ging Weihenstephan mit einem sehr guten Gesamturteil aus der Kundenbefragung hervor. Alle Verbraucher waren mit der Produktqualität eher oder sehr zufrieden. Keine andere Marke erzielte ein derart positives Resultat. Durchweg alle Kunden würden wieder Joghurt dieser Marke kaufen. So auch bei Landliebe, die sich mit einem ebenfalls sehr guten Qualitätsurteil auf dem zweiten Rang platzierte. Von der Produktqualität und dem Sortiment hatten die Befragten eine sehr gute Meinung. Der Geschmack erhielt im Markenvergleich sogar die beste Bewertung. Dritter wurde Andechser Natur. Neben der sehr hohen Zufriedenheit mit der Produktqualität war die Bereitschaft der Kunden, den Joghurt auch Freunden und Bekannten zu empfehlen, bei dieser Marke am höchsten. Bei der Bewertung des Images erzielte der Anbieter als einziger ein sehr gutes Urteil. Aus Sicht der Verbraucher wurde die Joghurt-Marke am stärksten als „besonders“, „sympathisch“, „nachhaltig / verantwortungsbewusst“ eingestuft.

In die Online-Befragung flossen insgesamt 1.847 Bewertungen von Kunden ein, die in den letzten sechs Monaten Joghurt gegessen hatten. Im Mittelpunkt der Panel-Befragung standen die Meinungen der Verbraucher zum Preis-Leistungs-Verhältnis, zur Produktqualität, dem Produktsortiment, der Verpackung und dem Image der Joghurt-Marken. Kundenärgernisse und die Weiterempfehlungsbereitschaft flossen ebenfalls in die Gesamtbewertung mit ein. Berücksichtigt wurden alle Joghurt-Marken, zu denen sich jeweils mindestens 80 Kunden geäußert hatten. Dies traf auf 15 Marken zu.

Das Ende des Stammlokals

Bookatable und Forsa ermitteln GastroKOMPASS: Zufriedenheit mit deutscher Gastronomie nach wie vor hoch – Vertrauen in Fischgerichte schwindet durch Lebensmittelskandale

Restaurantgäste in Deutschland sind weiterhin äußerst zufrieden mit der Gastronomie. Das ist das Ergebnis des aktuellen GastroKOMPASS, der von Bookatable und Forsa zum zweiten Mal veröffentlicht wurde. Demnach verbesserte sich die Gästezufriedenheit noch einmal leicht auf eine Durchschnittsnote von 1,8. Zudem stieg die Anzahl der Restaurantbesucher im Mittel von 4,3 auf 5 Personen pro Restaurantbesuch. Das typische Stammrestaurant existiert allerdings nicht mehr – nur noch 12 Prozent der Gäste geben an, ein solches zu haben. Ein weiteres wichtiges Ergebnis: Fleischgerichte haben durch die vergangenen Lebensmittelskandale kaum an Vertrauen verloren – Fischgerichte erreichen dagegen vergleichsweise schwache Vertrauenswerte. Nur jeder zweite Restaurantgast hat noch großes Vertrauen in die Qualität von Fischspeisen.

Der Bookatable GastroKOMPASS prüft quartalsweise, wie es um die Qualität des Service und der Speisen sowie um das Preis-Leistungs-Verhältnis in der deutschen Gastronomie bestellt ist. Dazu werden regelmäßig mehr als 1.000 Restaurantbesucher befragt.

Fisch verliert an Vertrauen
Aufgrund der zahlreichen Lebensmittelskandale 2013 analysierte unter anderem der GastroKOMPASS, wie sehr das Vertrauen der Gäste in die Qualität einzelner Lebensmittel gelitten hat. Das Ergebnis: Vor allem Gemüse, Salat und Süßspeisen erhalten sehr hohe Vertrauenswerte bis zu 80 Prozent. Auch das Vertrauen in Fleischgerichte scheint ungebrochen und erreicht mit einer Zustimmungsquote von 69 Prozent einen vergleichsweise hohen Wert, während Fisch dagegen nur noch von jedem zweiten Gast (53 Prozent) als sehr vertrauensvoll eingestuft wird. Am liebsten bestellen die Deutschen im Restaurant nach wie vor Fleischspeisen (59 Prozent). Fischgerichte liegen mit großem Abstand – trotz des Vertrauensverlustes – auf dem zweiten Rang (11 Prozent), vor vegetarischem Essen mit sieben Prozent. Keine Präferenz haben hier 22 Prozent der Befragten.

Wiederkommen? Gerne! Stammrestaurant? Eher nicht!
Insgesamt gehen 88 Prozent der Bürger in Deutschland mindestens ein Mal pro Quartal extern essen – jeder Dritte sogar ein Mal im Monat. Gastronomen, die sich zu sehr auf ihre Stammgäste fokussieren, werden durch den GastroKOMPASS eines Besseren belehrt. Denn: Zwar besuchen 60 Prozent der befragten Gäste ein Lokal, in dem sie zufrieden waren, durchaus noch einmal – als ihr Stammrestaurant stufen dies aber nur zwölf Prozent ein. Insgesamt probiert jeder vierte Restaurantbesucher grundsätzlich gerne ein neues Lokal aus, wenn er essen geht.

Asiatische Restaurants mit den größten Portionen
Im Vergleich der einzelnen Länderküchen wird deutlich: Deutsches Essen liegt weiterhin klar vorne. 45 Prozent der Befragten bevorzugen die gut-bürgerlichen Gerichte dort. Vor allem Menschen aus Süddeutschland sowie Gäste über 60 Jahre besuchen überdurchschnittlich gerne deutsche Lokale. Deutlich an Gästen verlieren italienische Restaurants – so fiel der Prozentsatz der Gäste, die Pizza und Pasta bevorzugen, im Vergleich zum Sommer von 19 auf 14 Prozent. Aufschlussreich die qualitativen Bewertungen der einzelnen Länderküchen: So werden asiatische Restaurants mit einem Mittelwert von 1,7 am besten bewertet – vor allem die Essensqualität wird hier als besonders gut empfunden (Note 1,6), zudem positiv: die Größe der Portionen. Die besten Noten, was das Servicepersonal betrifft, erhalten griechische Lokale, wo übrigens auch am meisten Fleisch bestellt wird (76 Prozent).

„Für Gastronomen ist die Erkenntnis, dass es das typische Stammrestaurant nicht mehr gibt, sehr wichtig. Als Marketing und Service-Spezialist für die Gastronomie ist es uns daher wichtig, darauf hinzuweisen, dass Gastronomen in ihrer Außendarstellung auf diesen deutlichen Trend reagieren und neuen Gästen vermitteln sollten, was das eigene Restaurant von anderen unterscheidet. Der GastroKOMPASS zeigt: Viele potentielle Gäste sind auf der Suche nach etwas Neuem, selbst wenn sie beim letzten Restaurantbesuch zufrieden waren – dieses Bedürfnis gilt es zu bedienen,“ so Christina Tachezy, Regional Director bei Bookatable in Hamburg.

Wolfgang Becker

Über 400 Gäste feierten die Eröffnung des neuen Becker’s XO in der alten Hauptpost in Trier

Auf diesen Moment haben Zwei-Sterne-Koch Wolfang Becker und sein Team monatelang hingearbeitet, nun ist es endlich soweit: Heute öffnet das Becker’s XO bar resto deli in der Trierer Innenstadt ganz offiziell seine Türen, gestern Abend fand bereits die große Eröffnungsfeier statt. Geladen waren Aktionäre der Genuss AG, Freunde und Gäste des Becker’s Hotel und Restaurants sowie hochdekorierte Kollegen und Partner des Spitzenkochs. Sie durften als erste einen Blick in den alten Posthof werfen und die verschiedenen Bereiche des neuen Gastronomiekonzepts Becker’s XO kennenlernen.

„Es sollte eine große Party werden, und wir wollten es zur Eröffnung richtig krachen lassen. Aber dass gleich so viele der geladenen Gäste meiner Einladung folgen, das hat uns dann doch ein wenig überrascht“, so Wolfgang Becker. „Deshalb haben wir vergangene Woche noch spontan mehrere Pavillons angemietet, die im Innenhof aufgebaut wurden, damit alle – auch bei schlechtem Wetter – im Trockenen feiern können.“ Und das haben sie: Über 400 Gäste waren vor Ort und von dem modernen Ambiente des alten Posthofs begeistert. „Es ist großartig, was Wolfgang Becker hier geschaffen hat“, erklärt ein Gast. „Eine solche Location kennt man normalerweise nur aus Großstädten, für Trier ist das wirklich eine große Bereicherung.“ Ein Porsche-Shuttle-Service sorgte nach der Party dafür, dass die Gäste aus der Trierer Umgebung stilvoll und bequem nach Hause gelangten.

Die Idee, direkt in der Innenstadt einen weiteren Standort zu eröffnen, treibt den gebürtigen Trierer schon eine ganze Weile um. „Allerdings fand ich lange Zeit nichts, was meinen Vorstellungen entsprach.“ Vergangenes Jahr bekam der gelernte Koch und Winzer dann den Zuschlag für die Räumlichkeiten in der alten Hauptpost, und das Projekt Becker’s XO nahm endlich Gestalt an. Mit dem historischen Gebäude hatte er eine einzigartige Location in bester Lage mitten im Stadtzentrum gefunden: „Da konnte ich einfach nicht nein sagen“, erinnert sich der Sternekoch. Auf insgesamt 700 Quadratmetern sind in den vergangenen Monaten in Zusammenarbeit mit Architekten und Handwerkern ein Restaurant, eine Bar und ein Feinkostgeschäft entstanden, und Wolfgang Becker zeigt sich mit dem Ergebnis höchst zufrieden: „Wir sind beim Interiordesign und der Ausstattung der Räume keine Kompromisse eingegangen, viele Dinge wurden individuell für das Becker’s XO angefertigt. Denn nur so konnte ich meine Vorstellungen wie geplant umsetzen. Jetzt ist alles genau so, wie ich es haben wollte.“

Um das neue Becker’s XO zu finanzieren, gründete der Gastronom im vergangenen Jahr die Genuss AG – eine nicht börsennotierte Aktiengesellschaft, die sich voll und ganz dem Thema Genuss verschrieben hat. Die Aktionäre haben nicht nur Aussicht auf eine Rendite, sie erhalten darüber hinaus als Mitglied des XO Clubs kulinarische Vorteile, Einladungen zu Events und vieles mehr. „Seit Mai können die Aktien offiziell gezeichnet werden, und der Zuspruch war bisher großartig. Schon in der ersten Woche haben wir fast die Hälfte der Aktien verkauft, darunter auch an einige Großaktionäre aus unterschiedlichen Teilen Deutschlands“, erklärt Becker und ergänzt: „Wer sich Aktien sichern will, der sollte also schnell sein.“

Auch die Aktionäre sind am gestrigen Abend dem Ruf des Zwei-Sterne-Kochs gefolgt und haben gemeinsam mit ihm die Neueröffnung des XOs gefeiert. „Hier sehe ich heute gleich, wo mein Geld investiert wird“, so ein Aktionär. „Und das, was ich sehe, gefällt mir äußerst gut!“ Ein anderer bestätigt: „Wir sind schon seit Jahren Gäste von Herrn Becker und sind uns sicher, dass unser Geld hier richtig angelegt ist. Dass wir über den XO Club zum Beispiel zu exklusiven Veranstaltungen eingeladen werden, ist für uns als passionierte Genießer natürlich sehr spannend.“

Der Zwei-Sterne-Koch zeigt sich durchweg zufrieden: „Der gestrige Abend war ein toller Auftakt für das XO, und die viele Arbeit der letzten Monate hat sich mehr als gelohnt. Jetzt freue ich mich darauf, wenn heute der normale Betrieb losgeht und Restaurant, Bar und Feinkostgeschäft mit Gästen und Leben gefüllt werden.“

Neben Aktionären, Stammgästen und Freunden des Becker’s Hotel und Restaurants waren zur Feier auch renommierte Kochkollegen nach Trier gereist. Allen voran Drei-Sterne-Koch Christian Bau, den mit Wolfgang Becker seit vielen Jahren eine enge Freundschaft verbindet. „Wir haben oft über das XO gesprochen, es jetzt fertig zu sehen, ist aber nochmal etwas anderes“, so Bau. „Es ist sensationell, was Wolfgang aus der Location gemacht hat. Ich werde sicherlich Stammkunde im XO, wenn ich in Trier bin.“

Über 400 Gäste feierten die Eröffnung des neuen Becker’s XO in der alten Hauptpost in Trier

Auf diesen Moment haben Zwei-Sterne-Koch Wolfang Becker und sein Team monatelang hingearbeitet, nun ist es endlich soweit: Heute öffnet das Becker’s XO bar resto deli in der Trierer Innenstadt ganz offiziell seine Türen, gestern Abend fand bereits die große Eröffnungsfeier statt. Geladen waren Aktionäre der Genuss AG, Freunde und Gäste des Becker’s Hotel und Restaurants sowie hochdekorierte Kollegen und Partner des Spitzenkochs. Sie durften als erste einen Blick in den alten Posthof werfen und die verschiedenen Bereiche des neuen Gastronomiekonzepts Becker’s XO kennenlernen.

Trier, 4. Juni 2013. „Es sollte eine große Party werden, und wir wollten es zur Eröffnung richtig krachen lassen. Aber dass gleich so viele der geladenen Gäste meiner Einladung folgen, das hat uns dann doch ein wenig überrascht“, so Wolfgang Becker. „Deshalb haben wir vergangene Woche noch spontan mehrere Pavillons angemietet, die im Innenhof aufgebaut wurden, damit alle – auch bei schlechtem Wetter – im Trockenen feiern können.“ Und das haben sie: Über 400 Gäste waren vor Ort und von dem modernen Ambiente des alten Posthofs begeistert. „Es ist großartig, was Wolfgang Becker hier geschaffen hat“, erklärt ein Gast. „Eine solche Location kennt man normalerweise nur aus Großstädten, für Trier ist das wirklich eine große Bereicherung.“ Ein Porsche-Shuttle-Service sorgte nach der Party dafür, dass die Gäste aus der Trierer Umgebung stilvoll und bequem nach Hause gelangten.

Die Idee, direkt in der Innenstadt einen weiteren Standort zu eröffnen, treibt den gebürtigen Trierer schon eine ganze Weile um. „Allerdings fand ich lange Zeit nichts, was meinen Vorstellungen entsprach.“ Vergangenes Jahr bekam der gelernte Koch und Winzer dann den Zuschlag für die Räumlichkeiten in der alten Hauptpost, und das Projekt Becker’s XO nahm endlich Gestalt an. Mit dem historischen Gebäude hatte er eine einzigartige Location in bester Lage mitten im Stadtzentrum gefunden: „Da konnte ich einfach nicht nein sagen“, erinnert sich der Sternekoch. Auf insgesamt 700 Quadratmetern sind in den vergangenen Monaten in Zusammenarbeit mit Architekten und Handwerkern ein Restaurant, eine Bar und ein Feinkostgeschäft entstanden, und Wolfgang Becker zeigt sich mit dem Ergebnis höchst zufrieden: „Wir sind beim Interiordesign und der Ausstattung der Räume keine Kompromisse eingegangen, viele Dinge wurden individuell für das Becker’s XO angefertigt. Denn nur so konnte ich meine Vorstellungen wie geplant umsetzen. Jetzt ist alles genau so, wie ich es haben wollte.“

Um das neue Becker’s XO zu finanzieren, gründete der Gastronom im vergangenen Jahr die Genuss AG – eine nicht börsennotierte Aktiengesellschaft, die sich voll und ganz dem Thema Genuss verschrieben hat. Die Aktionäre haben nicht nur Aussicht auf eine Rendite, sie erhalten darüber hinaus als Mitglied des XO Clubs kulinarische Vorteile, Einladungen zu Events und vieles mehr. „Seit Mai können die Aktien offiziell gezeichnet werden, und der Zuspruch war bisher großartig. Schon in der ersten Woche haben wir fast die Hälfte der Aktien verkauft, darunter auch an einige Großaktionäre aus unterschiedlichen Teilen Deutschlands“, erklärt Becker und ergänzt: „Wer sich Aktien sichern will, der sollte also schnell sein.“

Auch die Aktionäre sind am gestrigen Abend dem Ruf des Zwei-Sterne-Kochs gefolgt und haben gemeinsam mit ihm die Neueröffnung des XOs gefeiert. „Hier sehe ich heute gleich, wo mein Geld investiert wird“, so ein Aktionär. „Und das, was ich sehe, gefällt mir äußerst gut!“ Ein anderer bestätigt: „Wir sind schon seit Jahren Gäste von Herrn Becker und sind uns sicher, dass unser Geld hier richtig angelegt ist. Dass wir über den XO Club zum Beispiel zu exklusiven Veranstaltungen eingeladen werden, ist für uns als passionierte Genießer natürlich sehr spannend.“

Der Zwei-Sterne-Koch zeigt sich durchweg zufrieden: „Der gestrige Abend war ein toller Auftakt für das XO, und die viele Arbeit der letzten Monate hat sich mehr als gelohnt. Jetzt freue ich mich darauf, wenn heute der normale Betrieb losgeht und Restaurant, Bar und Feinkostgeschäft mit Gästen und Leben gefüllt werden.“

Neben Aktionären, Stammgästen und Freunden des Becker’s Hotel und Restaurants waren zur Feier auch renommierte Kochkollegen nach Trier gereist. Allen voran Drei-Sterne-Koch Christian Bau, den mit Wolfgang Becker seit vielen Jahren eine enge Freundschaft verbindet. „Wir haben oft über das XO gesprochen, es jetzt fertig zu sehen, ist aber nochmal etwas anderes“, so Bau. „Es ist sensationell, was Wolfgang aus der Location gemacht hat. Ich werde sicherlich Stammkunde im XO, wenn ich in Trier bin.“

Über 400 Gäste feierten die Eröffnung des neuen Becker’s XO in der alten Hauptpost in Trier

Auf diesen Moment haben Zwei-Sterne-Koch Wolfang Becker und sein Team monatelang hingearbeitet, nun ist es endlich soweit: Heute öffnet das Becker’s XO bar resto deli in der Trierer Innenstadt ganz offiziell seine Türen, gestern Abend fand bereits die große Eröffnungsfeier statt. Geladen waren Aktionäre der Genuss AG, Freunde und Gäste des Becker’s Hotel und Restaurants sowie hochdekorierte Kollegen und Partner des Spitzenkochs. Sie durften als erste einen Blick in den alten Posthof werfen und die verschiedenen Bereiche des neuen Gastronomiekonzepts Becker’s XO kennenlernen.

Trier, 4. Juni 2013. „Es sollte eine große Party werden, und wir wollten es zur Eröffnung richtig krachen lassen. Aber dass gleich so viele der geladenen Gäste meiner Einladung folgen, das hat uns dann doch ein wenig überrascht“, so Wolfgang Becker. „Deshalb haben wir vergangene Woche noch spontan mehrere Pavillons angemietet, die im Innenhof aufgebaut wurden, damit alle – auch bei schlechtem Wetter – im Trockenen feiern können.“ Und das haben sie: Über 400 Gäste waren vor Ort und von dem modernen Ambiente des alten Posthofs begeistert. „Es ist großartig, was Wolfgang Becker hier geschaffen hat“, erklärt ein Gast. „Eine solche Location kennt man normalerweise nur aus Großstädten, für Trier ist das wirklich eine große Bereicherung.“ Ein Porsche-Shuttle-Service sorgte nach der Party dafür, dass die Gäste aus der Trierer Umgebung stilvoll und bequem nach Hause gelangten.

Die Idee, direkt in der Innenstadt einen weiteren Standort zu eröffnen, treibt den gebürtigen Trierer schon eine ganze Weile um. „Allerdings fand ich lange Zeit nichts, was meinen Vorstellungen entsprach.“ Vergangenes Jahr bekam der gelernte Koch und Winzer dann den Zuschlag für die Räumlichkeiten in der alten Hauptpost, und das Projekt Becker’s XO nahm endlich Gestalt an. Mit dem historischen Gebäude hatte er eine einzigartige Location in bester Lage mitten im Stadtzentrum gefunden: „Da konnte ich einfach nicht nein sagen“, erinnert sich der Sternekoch. Auf insgesamt 700 Quadratmetern sind in den vergangenen Monaten in Zusammenarbeit mit Architekten und Handwerkern ein Restaurant, eine Bar und ein Feinkostgeschäft entstanden, und Wolfgang Becker zeigt sich mit dem Ergebnis höchst zufrieden: „Wir sind beim Interiordesign und der Ausstattung der Räume keine Kompromisse eingegangen, viele Dinge wurden individuell für das Becker’s XO angefertigt. Denn nur so konnte ich meine Vorstellungen wie geplant umsetzen. Jetzt ist alles genau so, wie ich es haben wollte.“

Um das neue Becker’s XO zu finanzieren, gründete der Gastronom im vergangenen Jahr die Genuss AG – eine nicht börsennotierte Aktiengesellschaft, die sich voll und ganz dem Thema Genuss verschrieben hat. Die Aktionäre haben nicht nur Aussicht auf eine Rendite, sie erhalten darüber hinaus als Mitglied des XO Clubs kulinarische Vorteile, Einladungen zu Events und vieles mehr. „Seit Mai können die Aktien offiziell gezeichnet werden, und der Zuspruch war bisher großartig. Schon in der ersten Woche haben wir fast die Hälfte der Aktien verkauft, darunter auch an einige Großaktionäre aus unterschiedlichen Teilen Deutschlands“, erklärt Becker und ergänzt: „Wer sich Aktien sichern will, der sollte also schnell sein.“

Auch die Aktionäre sind am gestrigen Abend dem Ruf des Zwei-Sterne-Kochs gefolgt und haben gemeinsam mit ihm die Neueröffnung des XOs gefeiert. „Hier sehe ich heute gleich, wo mein Geld investiert wird“, so ein Aktionär. „Und das, was ich sehe, gefällt mir äußerst gut!“ Ein anderer bestätigt: „Wir sind schon seit Jahren Gäste von Herrn Becker und sind uns sicher, dass unser Geld hier richtig angelegt ist. Dass wir über den XO Club zum Beispiel zu exklusiven Veranstaltungen eingeladen werden, ist für uns als passionierte Genießer natürlich sehr spannend.“

Der Zwei-Sterne-Koch zeigt sich durchweg zufrieden: „Der gestrige Abend war ein toller Auftakt für das XO, und die viele Arbeit der letzten Monate hat sich mehr als gelohnt. Jetzt freue ich mich darauf, wenn heute der normale Betrieb losgeht und Restaurant, Bar und Feinkostgeschäft mit Gästen und Leben gefüllt werden.“

Neben Aktionären, Stammgästen und Freunden des Becker’s Hotel und Restaurants waren zur Feier auch renommierte Kochkollegen nach Trier gereist. Allen voran Drei-Sterne-Koch Christian Bau, den mit Wolfgang Becker seit vielen Jahren eine enge Freundschaft verbindet. „Wir haben oft über das XO gesprochen, es jetzt fertig zu sehen, ist aber nochmal etwas anderes“, so Bau. „Es ist sensationell, was Wolfgang aus der Location gemacht hat. Ich werde sicherlich Stammkunde im XO, wenn ich in Trier bin.“

www.xo-trier.de/

COTECA

Nach den drei Tagen, an denen sich die Fachwelt des Tees, Kaffees und Kakaos auf der COTECA Tea, Coffee and Cocoa Global Industry Expo in Hamburg getroffen hat, ziehen alle Seiten eine sehr zufriedene Bilanz. Besonders die hohe Beteiligung internationaler Aussteller und Besucher sowie die Fachlichkeit des Publikums fielen positiv ins Gewicht. Insgesamt kamen rund 3.000 Teilnehmer vom 20. bis 22. September 2012 zur zweijährlichen Fachmesse. „Wir sind wirklich sehr zufrieden, wie sich die COTECA seit ihrem Auftakt 2010 entwickelt hat“, erläutert Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH. „Die 125 Aussteller, die wir 2012 begrüßten konnten, bedeuten einen Zuwachs von 20%. Es waren bei dieser zweiten Auflage der COTECA bereits 30 statt 20 Länder unter den Ausstellern vertreten, was uns sehr positiv für die Zukunft stimmt. Man konnte auch auffallend viele internationale Besucher auf der Messe antreffen.“ Über 30% der Fachbesucher kamen aus dem Ausland. Vor allem die skandinavischen und osteuropäischen Länder sowie die Niederlande waren stark vertreten, aber auch aus Übersee und dem arabischen Raum waren Fachleute zur COTECA angereist.

Bestätigt wird dieser Eindruck auch von Seiten der Aussteller, beispielsweise den zahlreichen Produzenten aus den Ursprungsländern, die ihre Rohwaren auf der COTECA präsentierten. Phan Minh Thong, Präsident der Phuc Sinh Corporation in Vietnam, dem zweitgrößten Kaffeeproduzenten weltweit, zog folgendes Resümee: „Ich reise sehr viel zu internationalen Messen und habe den Vergleich. Die COTECA gab es erst zum zweiten Mal, aber sie ist wirklich sehr gut. Hamburg ist dank seines Hafens so stark im Kaffeebusiness und auf der COTECA sind die echten Kaffee-Leute zu finden. Wir haben sehr gute Kontakte geknüpft, auch mit Besuchern aus Ost-Europa, Spanien und Italien.“ Karla Calidonio, Consultant vom Instituto Hondureño del Café (IHCAFE) aus Honduras, hat Ähnliches zu berichten: “Die COTECA war für unsere Produzenten, mit denen wir hier angereist sind, eine hervorragende Gelegenheit, in direkten Kontakt mit den Unternehmen zu treten. Auch mit für uns neuen Märkten, z.B. Dubai, Skandinavien, Russland, Rumänien und natürlich Deutschland. Wir sind das erste Mal auf der COTECA gewesen und es war sehr erfolgreich für uns.“

Für einige große Handelshäuser war die COTECA in Hamburg ein Heimspiel. Arthur E. Darboven, Geschäftsführer von Benecke Coffee, sagte am Ende der Messe: „Die COTECA ist für uns sehr gut gelaufen. Wir haben die richtigen Ansprechpartner treffen können. Große und internationale Kunden, bekannte Businesspartner und auch Erstkontakte. Das Gleiche hören wir von unseren Mitbewerbern. Wir werden 2014 wieder dabei sein.“

Der Teesektor war 2012 auf der COTECA deutlich stärker vertreten als noch zwei Jahre zuvor. Marcus Clausen, Geschäftsführer der Dethlefsen & Balk GmbH, sagte dazu: „Wir haben dieses Jahr erst mal abwartend an der COTECA teilgenommen, sind aber entsprechend positiv gestimmt was die Resonanz, Frequenz und die Qualität der Besucher angeht. Wir sind insgesamt sehr zufrieden und hoffen, dass sich die Messe weiter positiv entwickelt und sich der Messestandort Hamburg für Tee weiter etabliert.“ Die fachliche Qualität der Gespräche, die er mit Besuchern führen konnte, lobte auch Jens von Riegen, Geschäftsführer der Mount Everest Tea Company GmbH: „„Die COTECA ist sehr qualifiziert und zielgerichtet. Wir können nach der Messe ein sehr positives Fazit ziehen.“

Da die COTECA die komplette Prozesskette von der Rohware bis zum fertigen Produkt abbildet, waren neben den Produzenten aus den Ursprungsländern und den Händlern auch die Röster und die verarbeitende Industrie vertreten. Unter den Maschinenanbietern waren überwiegend positive Stimmen zu hören, so meinte beispielsweise Simon Stähle, Geschäftsführer der Handelsagentur Import Simon Stähle mit Blick in die Zukunft: „Wir haben auf der COTECA ein sehr gutes Fachpublikum vorgefunden. Sie trifft absolut unsere Zielgruppe. Wir können uns vorstellen, das für uns auszubauen und beim nächsten Mal unsere Röstmaschinen zusätzlich auch noch in Aktion zu präsentieren.“

Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm mit zahlreichen Verkostungen, Röstseminaren und Workshops kam bei den Messebesuchern sehr gut an. Das bestätigte auch Heiko Rehorik, Generalsekretär der Deutschen Röstergilde e.V., die auf der Messe einen ganzen Kaffee Campus organisiert hatte. „Der Kaffee Campus auf der COTECA wurde wirklich sehr gut angenommen. Die Interaktivität und das eigenhändige Arbeiten an den Maschinen waren entscheidend für die Besucher. Hier fanden sie einen Platz zum Lernen und Austauschen. Wir sind wirklich sehr zufrieden:“ An den ersten beiden Messetagen wurde die COTECA zusätzlich von einer Konferenz begleitet, auf der internationale Experten Vorträge hielten. Eine der Referentinnen zum Thema Tee war Barbara Dufrene, Herausgeberin von „La Nouvelle Press du Thé“ in Paris, die ihren Eindruck folgendermaßen zusammenfasste: „Die Resonanz war bestens. Es waren überdurchschnittlich viele Besucher da. Es war ein sehr guter Konferenzmix und die Teilnehmer haben sehr engagiert mitgemacht.“

„Unser Konzept für die COTECA ist aufgegangen“, resümiert Bernd Aufderheide am Ende der Messe. „Das Echo in diesem Jahr und der Zuspruch, den wir erhalten haben, ist uns Ansporn für die COTECA 2014.“

Weitere Informationen zur COTECA 2012 finden Sie unter: http://coteca-hamburg.com

Kolja Kleeberg VAU, Berlin

Nicht labern, machen! Das Schild in der Küche von Sternekoch Kolja Kleeberg (47) ist nicht zu übersehen, die Botschaft unmissverständlich. An diesem Sonnabend ist auch gar keine Zeit zu labern, in der Küche des Restaurants in der Jägerstraße in Mitte. Denn das Vau, das Kleeberg seit 1997 betreibt, ist gut ausgebucht. Damit jeder Gast zufrieden ist, muss jeder Handgriff perfekt sein – wie tausendmal geübt.

Lesen Sie den gesamten Artikel über Kolja Kleebergs VAU in der Berliner Zeitung:
www.berliner-zeitung.de/berlin/restaraunt-vau-feinstes-wie-vom-fliessband,10809148,11400694.html

Kolja Kleeberg arbeitet wie viele Sterneköche mit CHROMA HAIKU Damascus Kochmesser

Jahrgang 2011: Ein Blick in die 13 deutschen Anbaugebiete

 

Das Deutsche Weininstitut (DWI) gibt zum Abschluss der Weinlese einen Überblick, wie sich der Weinjahrgang 2011 in den dreizehn deutschen Weinbaugebieten entwickelt hat. Nach den Wetterkapriolen im Frühjahr und Sommer, wurden in den letzten Herbstwochen durch Sonnenschein und trockene Wärme sehr gute Mostgewichte erreicht und ein qualitativ und quantitativ hervorragender Weinjahrgang eingebracht.
 

Die Winzer an der Ahr zeigen sich hochzufrieden mit dem diesjährigen Weinjahrgang. Von allen Witterungsunbillen verschont, wurde in diesem Jahr ein qualitativ und quantitativ hervorragender Weinjahrgang eingebracht, der mit optimal durchgefärbten und fruchtigen Rotweinen aufwarten wird. Mit geschätzten 47.000 Hektolitern wird er die Fässer wieder füllen, nach dem die kleine Erntemenge des letzten Jahres zwischenzeitlich Versorgungs¬engpässe des Marktes aufgezeigt hatte. Die Frühburgunder-Lese startete bereits in der zweiten Augusthälfte, gefolgt von Rivaner und Portugieser ab dem 12. und Spätburgunder ab dem 14. September. Die Mostgewichtszunahme wurde in den letzten Herbstwochen noch durch den von Sonnenschein und trockener Wärme bewirkten Konzentrationsprozess in den Trauben verstärkt.

Ein außergewöhnlich sonnenreicher, warmer und trockener April führte zu einem explosionsartigen Rebenaustrieb, den selbst ältere Winzer in dieser Form selten erlebt haben dürften. Bereits in der ersten Aprildekade war das 2-3 Blattstadium erreicht, was einen  gut 14-tägigen Vorsprung bedeutete und dem frühesten Austriebszeitpunkt seit 1976 gleichkommt. Für die Winzer insbesondere in der Region Tauberfranken war das Frostereignis vom 3.-5. Mai ein schwerer Schlag, weil damit die 2011er Ernte schon nahezu vollständig vernichtet wurde. In den übrigen Regionen Badens ging die Rebenentwicklung rasant weiter. Erste offene Blüten wurden bereits um den 15. Mai registriert. Landregen Anfang Juni beschleunigte den Vegetationsverlauf, bei einem gleichzeitig bemerkenswert guten Gesundheitszustand der Trauben sowie der Laubwände. In exponierten Lagen konnte bereits zum 10. Juni der Traubenschluss beobachtet werden, was einem Entwicklungs¬vorsprung von rund 3 Wochen entsprach. Die gute Wasserversorgung im Juli ließ für die badischen Rebflächen auch mengenmäßige eine gute Weinernte erwarten. Sehr früh, bereits zu Septemberbeginn, begann die Hauptlese auf Badens Rebflächen. Zu Beginn war es witterungsbedingt ein wenig hektisch. Ab Mitte September setzte sich jedoch bei stabilem, sonnigem Spätsommerwetter der weitere Leseverlauf ruhig und unaufgeregt fort. Eine Besonderheit des 2011er Jahrgangs ist sicherlich, dass bei einem sehr guten Ertragsniveau von durchschnittlich 95 hl/ha überdurchschnittliche Qualitäten über die gesamte Sortenpalette eingebracht werden konnten. Insgesamt erwartet man in Baden eine Erntemenge von etwa 1,35 Mio. hl. Die Verbraucher können sich auf ebenso sortentypische wie reife und gut strukturierte badische Weine vom aktuellen Jahrgang freuen.

In Franken haben der Frost im Mai und regionaler Hagelschlag im Sommer das Gesamternteergebnis des Anbaugebietes im wahrsten Sinne des Wortes erheblich verhagelt. Nach heutigen Schätzungen wird in Franken in diesem Jahr nur ein Erntevolumen von 360.000 hl erreicht werden, das sich somit auf einem ähnlich niedrigen Niveau wie im Vorjahr bewegt. Abgesehen von den zum Teil gravierenden einzelbetrieblichen Verlusten dürften für die großen fränkischen Betriebe und Winzergenossenschaften die Auswirkungen der Ernteausfälle aufgrund des innergebietlichen Mengenausgleichs nicht so gravierend sein, wie zunächst befürchtet. Franken wird von daher über genug Wein verfügen, um die Marktnachfrage bedienen zu können. Die Ertragslage bremst allerdings die dynamische Entwicklung der fränkischen Weinwirtschaft vorübergehend etwas aus. Hinsichtlich der Qualität ist die Rebsorte Silvaner auch diese Jahr wieder der „Champion“. Damit dürfte das fränkische Gebietsprofil weiter geschärft und ausgebaut werden können. Insbesondere bei den spät reifenden Sorten ist aus der aktuellen Ernte ein großer Weinjahrgang zu erwarten.

An der Hessischen Bergstraße liegt die diesjährige Erntemenge von rund 34.000 hl leicht über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Die Qualitäten sind mit den sehr guten Jahren 2003 und 2009 vergleichbar. Mit der Riesling-Lese wurde dank des großen Entwicklungsvorsprungs der Reben bereits früh im September begonnen. Die Ernte war Ende der ersten Oktoberdekade im Großen und Ganzen abgeschlossen. Vereinzelt hängen noch Trauben, mit denen auf besondere Spezialitäten, wie Eiswein, spekuliert wird. Mit dem 2011er Weinjahrgang sind fruchtbetonte Weine mit moderaten Säurewerten zu erwarten. Diese passen optimal in die Nachfragesituation. Insgesamt gesehen sind die Winzer der Hessischen Bergstraße mit dem jüngsten Weinjahrgang sehr zufrieden.

Das warme Frühjahr sorgte dafür, dass am Mittelrhein die Rebknospen bereits Anfang April zu schwellen begannen und der Austrieb Mitte April erfolgte. Erste blühende Gescheine waren schon um den 20. Mai zu finden und das Blüteende konnte oft noch im Mai bonitiert werden. Dies war nach den Aufzeichnungen der weinbaulichen Beratungsstellen die zweitfrüheste Blüte seit 1959. Der Spätfrost am 4. Mai hatte am Mittelrhein keine Auswirkungen. Der Reifebeginn beim Müller-Thurgau wurde am 31. Juli und beim Riesling am 8. August ermittelt. Nach diesen Daten lag der Entwicklungsvorsprung 10 Tage vor dem Durchschnitt der Jahre 1990 bis 2010 und sogar 18 Tage vor dem Wert der Jahre 1960 bis 1989. Auch im weiteren Saisonverlauf blieb der Entwicklungsvorsprung erhalten. Das traumhafte Spätsommerwetter ab dem 20. September hielt bis Ende der ersten Oktoberdekade an. Die Erntesaison für Müller Thurgau begann im September. Hier lag das Ertragsniveau deutlich höher als in den beiden Vorjahren. Die Gesamterntemenge des Anbaugebietes Mittelrhein wird auf etwa 43.000 hl geschätzt. Mit Menge und Qualität des 2011er Jahrgangs sind die Winzer sehr zufrieden. Die problemlos vergorenen Jungweine werden als ausgesprochen aromatisch beschrieben.

Die Mosel schwärmt vom Weinjahrgang 2011. Auch wenn die Rieslinglese derzeit noch nicht vollständig beendet ist, stimmen insgesamt die Qualitäten. Die Mostgewichte haben in den goldenen Herbstwochen nochmals kräftig zugelegt und die Menge übertrifft die ursprüngliche Erwartung. Die günstigen Entwicklungsbedingungen haben bei gesunder Laubwand und trocken-warmen, sonnigen Tagen die Qualität nochmals voran gebracht. Bis auf Teile der Mittelmosel, in der
Verluste durch schweren Hagelschlag zu beklagen sind, herrscht bei den Winzern für den neuen Jahrgang sowohl in der Menge als auch der Qualität große Zufriedenheit. Mit dem Jahrgang 2011 kann die Lücke, die die kleine Ernte des Vorjahres bewirkt hat, wieder geschlossen werden. Bereits in der Frühbeurteilung lassen die Jungweine schon eine erstaunlich fruchtige Aromatik erkennen. Man darf auf die fertigen Weine gespannt sein. Aufgrund des guten Ertragsniveaus ist die Bereitschaft der Moselwinzer, Trauben für die Bereitung von edelsüßen Spezialitäten oder auch für die Eisweinlese hängen zu lassen, recht groß. Die Gesamtschätzung der 2011er Ernte beläuft sich auf rund 990.000 hl.

Auch an der Nahe waren der rasche Vegetationsverlauf und der frühe Reifestand für dieses Kalenderjahr ein besonderes Kennzeichen. Von den Spätfrösten im Mai blieb das Anbaugebiet zwar nicht ganz verschont, allerdings hielt sich das Schadensausmaß hier doch im Vergleich zu den anderen betroffenen Gebieten in Grenzen. Insgesamt gesehen sorgte die frühe Blüte und ihr zügiger Verlauf für einen guten Fruchtansatz und der weitere Witterungsverlauf stellte schon früh die Weichen für einen guten Jahrgang. Die Müller-Thurgau Lese begann um den 8.9., es folgten Grauburgunder und Dornfelder eine knappe Woche später. Die Rieslinglese ist derzeit noch nicht ganz abgeschlossen. Insgesamt ist man mit der Ernte sowohl in der Menge als auch Qualität sehr zu frieden. Das sonnige Herbstwetter hat nicht nur den Leseverlauf entspannt, sondern auch nochmals eine Schub bei den Oechslegraden bewirkt. An der Nahe rechnet man in diesem Jahr mit einem Erntevolumen von etwa 395.000 hl.

In der Pfalz wurden bereits in den Frühjahrsmonaten wärmere Temperaturen als üblich gemessen, mit Tagesspitzenwerten von 25 °C etwa Anfang April. Durch den daraus resultierenden frühen Austrieb waren die Reben der normalen Entwicklung etwa 14 Tage voraus. Der Frost in der Nacht zum 4. Mai richtete hauptsächlich im nördlichen Bereich zwischen Neustadt und dem Zellertal zum Teil erhebliche Schäden an. Der Blütebeginn der Reben lag mit der 21. Kalenderwoche so früh wie 2007, dem bis dahin frühesten Termin in der Geschichte von Rheinland-Pfalz. Durch die guten Witterungsbedingungen im Juni vergrößerte sich der Vegetationsvorsprung in dieser Zeit auf bis zu 3 Wochen gegenüber dem langjährigen Mittel. Der Juli war insgesamt zu kühl und oft sehr regnerisch – kein eigentlicher Sommermonat, mit leichter Bremswirkung auf die Rebenentwicklung. Die gute Wasserversorgung war dafür optimal, um die Mostgewichte bei spätsommerlichem Wetter rasch ansteigen zu lassen. Mit Blick auf eine optimale Traubengesundheit begann bei schwülwarmer Septemberwitterung die Lese verbreitet und zügig um den 10. September. Der später einsetzende, herrliche Altweibersommer führte zu einem ruhigeren Herbstverlauf, mit hervorragenden Qualitäten über die gesamte Rebsortenpalette und einer prognostizierten Erntemenge von ca. 2,1 Mio. hl.

Mit dem langen Winter, Spätfrösten im Mai, einem außergewöhnlich trockenen Frühjahr und den starken Niederschlägen im August war 2011 ein Weinjahr der Extreme. Die Blüte hat bereits drei Wochen früher als im langjährigen Mittel begonnen und die Reifezeit der Beeren war immer noch zweieinhalb Wochen zeitiger als gewöhnlich. Der Beginn der Weinlese 2011 um den 12. September wird als der früheste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen (1955) in die Annalen der Rheingauer Weingeschichte eingehen. Für das Rebenwachstum war die Jahreswitterung insgesamt sehr günstig. Der Spätfrost Anfang Mai wirkte sich im Rheingau glücklicherweise kaum aus. Die außergewöhnlich frühe Lese war durch den frühen Reifestand der Trauben und eine feucht warme Witterung bedingt. Letztlich hat sich aber der Mut bewiesen abzuwarten, denn das Bilderbuchherbstwetter erlaubte dann doch noch eine entspannte Lese. Im Rheingau wurden bei einem durchschnittlichen Hektarertrag von 84 hl/ha insgesamt etwa 258.000 hl Weinmost geerntet. Dieses Ergebnis liegt geringfügig über dem langjährigen Mittel und passt optimal in die Vermarktungssituation, die in diesem Jahr von der kleinen Vorjahresernte geprägt war. Mit den 2011er Qualitäten ist man sehr zufrieden. Beim Riesling wurden zu 75 % Prädikatswein geeignete Trauben geerntet, beim Spätburgunder waren es 50 %. Auch edelsüße Spezialitäten wie Trockenbeerenauslesen mit über 250° Oechsle wurden bereits gelesen. Die ersten Jahrgangsweine präsentieren sich mit guter Säurebalance und ausgesprochen fruchtig.

Ein sonniges Frühjahr sowie die zeitige Rebblüte haben erwartungsgemäß zu einer frühen 2011er Weinernte mit leicht unterdurchschnittlichen Erträgen bei guten Qualitäten geführt. Zuvor hatte es nach einem strengen Winter einen frühen Austrieb mit einer raschen Entwicklung der Reben gegeben. Dies führte über die gesamte Vegetationsperiode hindurch zu einem Entwicklungsvorsprung in den Weinbergen gegenüber dem Mehrjahresdurchschnitt des Anbaugebietes. Daran konnten auch die teils wenig sommerlichen Juli-Tage nichts ändern. Getrübt wurde die erfreulich gute Entwicklung leider von der Spätfrostnacht vom 3. auf den 4. Mai mit schlimmen Ausfällen insbesondere in tiefen Lagen der Rheinebene, im Selztal bis Ingelheim sowie der Region Bingen und den weit über das gesamte Hügelland verstreut liegenden Flächen, in denen es zu einem Kaltluftstau kam. Auch waren vereinzelte Hagelschäden zu beklagen. Die stabile Hochdruck-Wetterlage im September hat dazu beigetragen, dass die Anfang September gestartete Weinlese überaus entspannt und unaufgeregt verlaufen ist. Gleichzeitig wurde durch das qualitätsfördernde Wetter der Grundstein für Spitzenweine gelegt, vielfach konnten auch Trauben für die Erzeugung edelsüßer Spezialitäten geerntet werden. Die von den rheinhessischen Winzern eingebrachten Mengen liegen mit 2,7 Mio. hl vermutlich insgesamt leicht unter dem zehn¬jährigen Mittel. Bemerkenswert sind jedoch die großen Streuungen in den einzelnen Teilregionen Rheinhessens, die nicht zuletzt von der unterschiedlichen Betroffenheit durch die Maifröste und Hagelschäden verursacht waren. Glücklicherweise können die wegen der niedrigen Vorjahresernte flächendeckend leeren Keller jetzt wieder aufgefüllt werden, um die Nachfrage der Verbraucher ohne Unterbrechung bedienen zu können. Als kennzeichnend für den 2011er Jahrgang werden ausgesprochen fruchtige Weißweine und herrlich farbintensive Rotweine erwartet.

Wie fast überall sorgte auch an Saale und Unstrut das m
ilde Frühjahrswetter für einen frühen Austrieb der Reben, der Mitte April begann, zügig verlief und von den Bodenfrösten Anfang Mai auch nicht nennenswert tangiert wurde. Mit einem Vegetationsvorsprung von 2 Wochen gingen die Reben Ende Mai/Anfang Juni in die Blüte. Traubenschluss wurde bei den kompakten Sorten Mitte Juli erreicht. Sonnenbrandschäden traten keine auf. Das Jahr 2011 präsentiert sich im August wie in den Jahrgängen 2003 und 2007 als „schnelles“ Weinjahr, mit einem sehr guten Traubenansatz. Die Hauptlese startete bei Bilderbuchwetter am 10. September rund eine Woche früher als normal. Die geernteten Qualitäten liefern sowohl gute Basis- als auch gehobene Prädikatsqualitäten. Nach zwei mengenmäßig mageren Jahren sind die Winzer mit dem aktuellen Jahrgang sehr zufrieden, denn mit ihm können sie ihre knappen Bestände wieder auffüllen. Für das Anbaugebiet Saale-Unstrut wird ein Gesamterntevolumen von 48.000 hl erwartet.

In den sächsischen Weinbergen trieben die Reben im sehr warmen April ca. 8 Tage früher als üblich aus. Der Spätfrost in der Nacht vom 4./5. Mai führte zu keinem bedeutenden Schaden. 50 % weniger Niederschlag im Mai sorgte jedoch stellenweise zu Problemen bei der Wasserversorgung der Reben, mit Auswirkungen auf das Wachstum, insbesondere auf den Gesteinsverwitterungsböden der Steil- und Terrassenlagen. Die Rebblüte setzte Anfang Juni und damit 14 Tage vor dem üblichen Termin ein. Entspannung hinsichtlich der Bodenwasser¬versorgung brachte der Juni. Auch die Juli- und Augustniederschläge steigerten die Wüchsigkeit der Anlagen und führten zu einem insgesamt sehr guten Behang, der in vielen Anlagen Ausdünnungsmaßnahmen erforderte. Mit der Müller-Thurgau Lese wurde am 3.9 begonnen, mit dem Traminer am 25.9. und mit Riesling am 8.10. Qualitativ gesehen erwarten die sächsischen Winzer einen guten und soliden Weinjahrgang 2011. Nach den letzten beiden, extrem kleinen Vorjahresernten ist man mit der diesjährigen Ertragssituation sehr zufrieden. Die erwartete Menge liegt mit 24.000 hl 33 % über dem langjährigen Durchschnitt und passt damit auch zur guten Nachfrage.

In Württemberg wurden insbesondere im nordwestlichen Teil des Anbaugebietes rund 3.000 von 11.400 Hektar Rebfläche von den heftigen Maifrösten stark geschädigt. Ansonsten war die Rebenentwicklung auch in Württemberg durch einen frühen Vegetationsstand geprägt, der bei der Blüte um den 25. Mai einen etwa dreiwöchigen Vorsprung aufwies. Dank einer guten Bodenwasserversorgung war die weitere Traubenentwicklung in den nicht geschädigten Anlagen recht üppig. Verbreitet wurden qualitätsfördernde Maßnahmen, wie das Freistellen der Traubenzone oder das Teilen der Trauben angewendet. Die Erntemenge im Anbaugebiet wird auf rund 800.000 Hektoliter geschätzt, was etwa 2/3 einer Normalernte entspricht. Die dezimierte Erntemenge ist vor allem Folge der Spätfröste, aber auch der  qualitätsfördernden Kulturmaßnahmen. Zum Teil hat auch schwerer Hagelschlag zu weiteren Ernteausfällen geführt. Bereits Ende August wurden die ersten früh reifenden Traubensorten geerntet. Die später reifenden Sorten wie beispielsweise Lemberger oder Riesling wurden bei optimalem Spätsommerwetter eingebracht. Das vollreife und gesunde Erntegut lässt trinkfreudige und mineralische Württemberger Weine erwarten.

Die Küchenchefs

Wenn die Gäste ausbleiben, die Nerven der Köche blank liegen und die Besitzer um Hilfe rufen, weil sie kurz vor dem Ruin stehen, eilen die ‚Küchenchefs‘ herbei und geben alles, um zu retten, was noch zu retten ist!

Nur 48 Stunden hat das ungleiche Trio, bestehend aus Improvisationskünstler Ralf Zacherl, Martin Baudrexel sowie Teamplayer und Perfektionist Mario Kotaska, Zeit, um die krisengeschüttelten Restaurants vor dem Aus zu retten. Deshalb lassen die Sterneköche auch nichts anbrennen und machen sich nach einem Überraschungsbesuch inklusive Testessen sofort an die Arbeit: Die Köche bekommen Tipps und Tricks für eine gute Küche, die Speisekarte wird reduziert, die Einrichtung erneuert, ein Finanzplan erstellt, die Werbetrommel gerührt und alles so lange auf den Kopf gestellt, bis die Experten zufrieden sind – vor allem mit dem Essen.

Dann ist es endlich soweit: Die große Neueröffnung steht an! Jetzt wird sich herausstellen, ob sich die harte Arbeit der letzten zwei Tage gelohnt hat und das Restaurant gut gefüllt und die Gäste zufrieden sind. Während die Arbeit der ‚Küchenchefs‘ erstmal getan ist, geht sie für die Gastronomen weiter. Um ihr Restaurant dauerhaft vor dem Ruin zu retten, müssen sie die zahlreichen Ratschläge der Profis auch im Alltag beherzigen. Ob sie das tun, wollen auch die ‚Küchenchefs‘ wissen – und kommen vier Wochen später wieder…

VOX, Dienstag, heute, 23:20 – 00:20 Uhr

14. Europäische Koch-Festival

World-Toques/Euro-Toques: Das 14. Europäische Koch-Festival war einmal mehr ein voller Erfolg – Gastronomen kochten und klärten Gäste und Verbraucher auf

Etliche Köche ließen sich über die Schulter schauen und neue Berufe gab es auch zu bestaunen Leckere Gerichte und Menüs sowie der Besuch eines Wasser-Sommeliers gab es

World-Toques/Euro-Toques hatte zum 14. Europäischen Koch-Festival aufgerufen, und weit über 500 Betriebe und Restaurants samt ihrer Sterne-Köche nahmen europaweit teil. Der im schwäbischen Kaisersbach ansässige Zertifizierungsbetrieb, Euro-Toques, hatte bewusst alle Gastronomen dazu aufgerufen teilzunehmen. Die Euro-Toques-Philosophie, auch mit der Unterstützung der Europäischen Kommission, soll am Koch-Festival von vielen Betrieben und Köchen umgesetzt werden. Transparenz, Nachhaltigkeit, Frische und Regionalität stehen stets im Vordergrund – Chemie und fremde Zusätze haben im Essen nichts verloren.

Vom Bodensee bis an die Nordseeküste nahmen jüngst Köche, Betriebe, Gaststätten und Restaurants mit ihren Teams am Europäischen Koch-Festival teil. In Deutschland. Doch auch Teilnehmer aus anderen Ländern Europas nutzten diesen Tag, um ihren Gästen und Verbrauchern einen Blick „hinter die Kulissen“ (ins Tagesgeschäft) zu gewähren, oder diese einfach mit „Schmankerln“ zu verwöhnen. Geschäftsführer Ernst-Ulrich W. Schassberger und sein World-Toques/Euro-Toques-Organisationsteam verzeichneten auch teilnehmende Restaurants aus Österreich, Ungarn, Italien und der Schweiz. Und auch aus Spanien, wo das Europäische Koch-Festival mit, „Fiesta de la Cocina“, auf den Plakaten mit Logo firmierte, gab es teilnehmende Restaurants. Zum Beispiel bekochte Euro-Toques Sterne-Maître Jörg Rokitta seine Gäste im Fischerörtchen St. Pere Pescador in der Region Girona. Rundum zufrieden waren alle teilnehmenden Betriebe, was auch die Unterstützung von World-Toques/Euro-Toques betraf, allerdings, hatten es nicht alle „mitbekommen“, dass alle Werbe-Materialien im Vorfeld kostenfrei zum downloaden bereit standen. Im „virtuellen Nirvana“ gehen schon mal Informationen und Nachrichten unter. „Wichtig aber“, so ein Koch, sei im Restaurant „auf dem Teller“, und lachte dabei.

Der Geschäftsführer und Koch des Hotel-Restaurants „Wallauer Hof“ aus Wallau im Taunus war insgesamt sehr zufrieden: „wir haben unsere Karte zusammengestellt, unser Team arbeitete etwas Spezielles aus – und die Gäste, so unser Eindruck, waren sehr zufrieden…“, die Plätze im „kleinen Restaurant“, so Dieter Völker, waren lange im Voraus ausgebucht. Völker kann sich eine erneute Teilnahme vorstellen – schließlich, so Völker, sei die Euro-Toques Philosophie, welche Schassberger vor 16 Jahren ins Leben rief auch eine „gute Sache insgesamt“.

Im Restaurant „Platen“ des Rheinhotel in Nierstein, hat Patron Karl-Heinz Platen das Sagen, und daher war es keine Frage, als überzeugtes und zertifiziertes Euro-Toques Unternehmen am Europäischen Koch-Festival teilzunehmen. Man müsse in Europa einfach zusammen stehen im „Zeichen des Guten Geschmacks“, so Karl-Heinz Platen – dafür erwähnte Platen auch seinen Euro-Toques Sternekoch, Peter Heinrich, der am Koch-Festival ein feines Menü kredenzte. Aber, man hatte auch noch ein anderes „Bonbon“ an diesem Tag – im Restaurant Platen informierten zwei weitere Fachmänner ihres Bereichs. Dass es Weinsommeliers gibt, weiß inzwischen jeder, dass man aber auch den Beruf eines Wasser-Verkoster und Fachmann als „Wasser-Sommelier“ erlernen kann, wissen die wenigsten. Ja, auch „Mineralwässer“ können enorme Unterschiede im Geschmack aufweisen, meinte Patron Platen – jedenfalls kam das Zusatz-Programm bei den Gästen bestens an.

Das nächste Europäische Koch-Festival findet am Donnerstag, den 31. Mai 2012 überall in Europa statt und jeder Gastronom kann sich bereits das Anmeldeformular für die kostenlose Teilnahme auf der Homepage www.kochfestival.de runterladen und an die Geschäftsstelle faxen +49(0)7184-2918129 oder mailen info@kochfestival.de .

BARZONE 4.0 – Ein Highlight für Trendsetter

Bei der BARZONE 2011 sorgten 5.100 Besucher in den atmosphärischen Industriehallen der STATION Berlin für äußerst zufriedene Aussteller und beste Stimmung. Die Trend- und Szenenmesse BARZONE, die am 24. und 25. Mai zum vierten Mal stattfand, verzeichnet einen Besucherzuwachs von 5 Prozent obwohl in diesem Jahr erstmals Eintrittsgelder erhoben wurden. Zwei Tage lang lockte die Business Show mit brandaktuellen Trendthemen und innovativen Produktideen Gastronomen aus ganz Deutschland nach Berlin und hat so ihre Position als führende Veranstaltung für die Trend- und Szenengastronomie weiter ausgebaut. „Wir freuen uns über eine überaus erfolgreiche Veranstaltung. Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen. Immer mehr Gastronomieprofis schätzen die BARZONE als innovativen Messe-Event. Sie ergriffen die Gelegenheit sich umfassend über die aktuellen Trends der Branche zu informieren und die BARZONE als Meeting Point für die Branche zu nutzen“, freuen sich die Initiatoren der BARZONE Andrea und Christoph Meininger.

Auch bei der Zahl der Aussteller konnte die Messe deutlich zulegen: 89 Top-Aussteller präsentierten in diesem Jahr rund 150 Gastronomiemarken. Daneben waren 80 verschiedene Champagnerspezialitäten – darunter namhafte Marken – an der größten Champagner-Bar präsent, und mehr als 100 preisgekrönte Weine des Großen Internationalen Weinpreises MUNDUS VINI sowie 75 Spirituosen, die beim Internationalen Spirituosen Wettbewerb ISW mit einer Medaille ausgezeichnet wurden, standen vor Ort zur Verkostung bereit.

Positive Resonanz für die vierte Auflage der BARZONE gab es auch seitens der Aussteller. Andrea Hofmann, Senior Brand & Event Manager bei Beam Global Deutschland lächelt zufrieden: „Wir sind mit unserem Premieren-Auftritt auf der BARZONE sehr zufrieden. Neben der stimmungsvollen Location waren wir besonders von der breiten Mischung des Publikums angetan. Neben der Barbranche und der vielfältigen Szenen-Gastronomie erreichen wir hier auch den Fachhandel. Unsere zahlreichen Neuheiten, die wir hier präsentiert haben, stießen durchweg auf großes Interesse.“ Auch Stephan Helms, Marketing Manager Events bei Pernod Ricard ist begeistert. „Die neue Location ist super, der Umzug hat sich bezahlt gemacht. Wir haben auch in diesem Jahr jede Menge gute Gespräche geführt. Die BARZONE war wieder eine perfekte Plattform, um unsere Marken einer breiten Zielgruppe zu präsentieren.“

Neben den zahlreichen Getränkeunternehmen, die zum Kernangebot der Gastronomie gehören, engagierten sich dieses Jahr besonders viele Technik- und Serviceanbieter mit neuen Software-Lösungen und Management-Tools. Auch hier zeigte man sich mit Verlauf der Messe sehr zufrieden. „Wir hatten extrem viel Zuspruch und Frequenz am Stand und sind über alle Maßen zufrieden. Angefangen bei der Planung über die Ausrichtung der Messe, die einen spannenden Besuchermix generiert, bis hin zu den erstklassigen Kunden- und Businesskontakten – eine rundum tolle und erfolgreiche Sache. Es war eine gute Entscheidung hier auszustellen“, so Fred Posny von der Tobit Software AG.

Ein Magnet für das Besucherinteresse war auch das hochkarätig besetzte Begleitprogramm. Bargurus aus New York, London, Barcelona und Paris wie Audrey Saunders, die in Barkreisen als die weltbeste Mixologin gehandelt wird, zeigten auf der Trend-Bühne ihr Können. In der stets voll besetzten Management-Area vermittelten Experten gastronomisches Know-how mit Themen wie internationale Konzepttrends, Social-Media-Strategien oder Business-Kalkulation. In der Concept-Area präsentierten sich Innovationen aus den Bereichen Design und Technik und in der Practice Area durften die Besucher selbst zum Shaker greifen.

Darüber hinaus konnte die maßgeschneiderte Trendmesse weitere Zielgruppen erschließen: Neu hinzu gekommen sind in diesem Jahr Vertreter aus dem Getränkefachgroßhandel. Die als Vertriebspartner und wichtige Multiplikatoren fungierenden Fachhändler fanden sich mit einem eigenen Themenblock und einer spannenden Diskussionsrunde im Programm wieder.

Das Konzept der BARZONE hat sich bewährt, deshalb sollen sich auch 2012 wieder die Tore für die Szenen-Gastronomie öffnen. Die fünfte BARZONE – Bar and Restaurant Business Show findet am 22. und 23. Mai 2012 in Berlin statt.

www.barzone.de