Eduard Hitzberger vom Hotel Paradies Ftan wird „Hotelkoch des Jahres“

Eduard Hitzberger vom Hotel Paradies Ftan wird „Hotelkoch des Jahres“
Von den insgesamt 5500 Schweizer Beherbungsbetrieben ist das Hotel Paradies Ftan im Unterengadin von der Schweizer Wirtschaftszeitung BILANZ gleich zweifach ausgezeichnet worden. Als „aussergewöhnliches Klein- und Feinhotel mit Stil und Witz, aber ohne jeglichen Protz“ erreichte es in der diesjährigen Hotel-Rangliste den siebten Platz und ist damit das beste Viersterne-Ferienhotel der Schweiz.

Für seine innovative Lifestyle-Küchenlinie ist Patron Eduard Hitzberger ausserdem zum Hotelkoch des Jahres 2005 gewählt worden. Die Begründung von BILANZ: „Der Spitzenkoch aus Ftan arbeitet in vornehmer Stille und begeistert alle, die sanftes Entertainment für den Gaumen schätzen. Seine Gourmet-Diätküche steht unter dem Motto „die bestmöglichen Gerichte aus den gesündesten Produkten mit den wenigsten Kalorien“. Die viergängigen 800-Kalorien-Menüs kann man nur anders, aber nicht besser machen“.

Monatelang hat Hitzberger an einem Konzept gearbeitet, das Abnehmen auf sanfte, genussvolle Art erlaubt – und es selbst vor der Einführung getestet. Das Ergebnis: vierzehn Kilo weniger auf der Waage!

Das an Relais & Chateaux angeschlossene Hotel Paradies liegt auf einem 1650 Meter hohen Sonnenplateau, eingerahmt von den imposanten Unterengadiner Dolomiten. Es verfügt über 23 Balkon-Zimmer und Suiten. Wegen seiner Spitzengastronomie (2 Michelin-Sterne und 18 Gault Millau Punkte) ist es ein Geheimtipp für Gäste, die feine Lebensart in einer ruhigen Dorfidylle mit intakter Natur suchen.

Für diejenigen, die eine exzellente Küche ebenso schätzen wie ein stilvolles, individuelles Hotel-Ambiente, ist das Arrangement „Kulinarisches Highlight“ genau das Richtige. Es beinhaltet zwei Übernachtungen, Vitalfrühstück, Gourmet-Menüs, Nutzung des Wellnessbereiches Garten Eden inklusive Teilmassage und kostet 544 Euro.

www.paradieshotel.ch

Deutschlands Schulbrot-Offensive

Deutsche Lehrer schlagen Alarm – Chips und Limonade verdrängen eine gesunde Zwischenmahlzeit an deutschen Schulen. Viele Kinder kommen auch ohne etwas gegessen zu haben in den Unterricht, berichten Lehrer.
Nach Schätzungen des Bundesverbraucherministeriums sind 10 bis 20 Prozent Kinder und Jugendliche betroffen, die an Fettleibigkeit und gesundheitlichen Nachfolgeproblemen leiden.

Lieken Urkorn startet deshalb jetzt eine Initiative unter dem Motto: „Pausenbrot macht Schule“. Grundschüler sollen fächerübergreifenden Unterrichtsmaterialien vieles über Brot im Zusammenhang mit gesunder Ernährung lernen – und gleich selbst anwenden. Über 10.000 Anmeldungen aus ganz Deutschland liegen schon vor, von Lehrern und Schulen, die an dem Projekt teilnehmen wollen und die ernährungspädagogischen Materialien angefordert haben.

Knapp 17.000 Grundschulen und Tausende Grundschullehrer sind in ganz Deutschland angeschrieben worden. Lieken Urkorn initiiert einen Plakatmalwettbewerb. In einem selbstgemachten Brotplakat zeigen die Schüler ihr leckeres Pausenbrot und schicken es bis zum 1.12.2005 ein. Klassen bekommen Schulbrotdosen und Vollkorn- und Roggenmischbrot in die Schulen geschickt. Als Gewinne winken Klassenreisen und weitere Preise im Wert von 50.000EUR.
Anmeldungen unter www.liekenurkorn.de

Nackt am Flughafen

Nackt am Flughafen
Einsatz von Röntgendedektoren für die Einreise in die USA getestet

Flugpassagiere könnten bei der Einreise in die USA bald bis auf die nackte Haut durchleuchtet werden. Die Sicherheitsbehörde TSA plant offenbar den großflächigen Einsatz neuer Röntgendetektoren, deren Strahlen die Kleidung durchdringen und verborgene Waffen sichtbar machen – aber auch die exakten Umrisse des Körpers und von Körperteilen wie Genitalien und Brüste. Das berichtet das Reisemagazin GEO SAISON in seiner neuen Ausgabe, die ab sofort im Handel erhältlich ist.

Die „Backscatters“ werden bereits an zwölf US-Flughäfen, darunter Baltimore/Washington und San Francisco, sowie in London-Heathrow erprobt, bislang jedoch nur bei mutmaßlichen Drogenschmugglern. Die Geräte gelten als Durchbruch in der Röntgentechnik. Testpersonen empfanden das Scanning allerdings so, als wären sie in aller Öffentlichkeit entkleidet worden.

Protest kommt auch von Bürgerrechtsorganisationen, die die Technik als massiven Eingriff in die Privatsphäre kritisieren. Zu konkreten Plänen hat sich die TSA nach amerikanischen Medienberichten noch nicht geäußert. Für das Jahr 2006 sind aber umgerechnet 60 Millionen Euro für neue Detektoren beantragt, darunter auch für die umstrittenen Backscatters.

Thailands Korallen haben Tsunami großteils überlebt

Thailands Korallen haben Tsunami großteils überlebt
Nach einer heute, Dienstag, veröffentlichten Studie der Royal Geographical Society http://www.rgs.org in London, halten sich die Schäden an den Korallenriffen vor der Küste Thailands in Grenzen. Das Forscherteam hat an der 700 Kilometer langen Westküste nur etwa 13 Prozent schwer geschädigte Riffe finden können. Mehr als 60 Prozent der Korallenriffe wiesen nur wenige bis gar keine Schäden auf.

Nach den ersten Schätzungen wird sich die Mehrzahl der Riffe in den kommenden drei bis fünf Jahren erholen. Das Forscherteam um Barbara Brown von der University of Newcastle hat insgesamt 175 Plätze, die an der Westküste lagen, untersucht. Davon waren mindestens 18 in den vergangenen 20 Jahren permanent von Forschern beobachtet worden. Besonders betroffen von der Zerstörung waren flache Riffe auf Inseln sowie direkt vor der Küste. Die nördliche Küstenlinie der Provinzen Ranong und Phang-gna und die vorgelagerten Inselgruppen Similian und Surin waren wesentlich stärker von Zerstörungen betroffen als der Süden (mit Ausnahme der Region um Phi Phi in der Provinz Krabi).

Brown meinte in dem Artikel, dass die Ergebnisse erfreulich wären, gibt aber zu bedenken, dass sich die Korallen nur dann erholen, wenn Stressfaktoren wie erhöhte Wassertemperaturen und Umwelteinflüsse ausbleiben. Außerdem meint die Forscherin, dass die Riffe in anderen Teilen des Indischen Ozeans wie etwa vor Sumatra, den Andamanen und Nikobaren wesentlich stärkeren Zerstörungen ausgesetzt waren. Sie sind sowohl durch das Erdbeben als auch durch die nachfolgenden Flutwellen zum Teil komplett zerstört worden.

Dass sich die Lage für die Touristenregionen wie Phuket und dem Thrang-Gebiet erholt hat, berichtet die Leiterin des Thailändischen Fremdenverkehrsamtes für Österreich http://www.thailandtourismus.at , Kathrin Geiszler im Gespräch mit pressetext. „In Khao Lak sind noch nicht alle Spuren beseitigt, da viele Betroffene nicht wissen, ob sie die Hotelanlagen noch aufbauen sollen“, so Geiszler. Auch auf den Phi Phi Inseln ist nicht alles wiederhergestellt. Dort will die thailändische Regierung allerdings auf Ökotourismus setzen und den Wildwuchs an Verbauung eindämmen. Dass die Stimmung positiv ist, zeigt auch das Buchungsbarometer bei Austrian Airlines http://www.aua.at : Neben dem täglichen Flug Wien – Bangkok wird ab 12. Dezember 2005 Phuket gleich zwei Mal pro Woche angeflogen. Wolfgang Weitlaner

Neuer Trojaner hat schon Tausende Nutzer ausspioniert

Vertrauliche Daten Tausender deutscher Internetnutzer sind diese Woche durch ein gefährliches Spionageprogramm ausgespäht worden. Dieser sogenannte Trojaner sammelt die Daten und schickt sie an einen Server in den USA. Dort werden die Daten in Protokolldateien gespeichert. Eine solche Datei liegt COMPUTERBILD vor. Der Inhalt: Kreditkartennummern, Zugangsdaten für Online-Banking, Nutzernamen und Paßwörter für E-Mail-Postfächer und Ebay-Mitgliedschaften. So könnten die Betrüger zum Beispiel mit den Kreditkartendaten problemlos im Internet einkaufen.
Das Schädlingsprogramm wurde Mittwochabend per E-Mail im Internet verbreitet und tarnt sich als Rechnung des Internet-Reisebüros Opodo. In dem fingierten Text dankt das Unternehmen für eine Reisebuchung und bittet um Überweisung des Rechnungsbetrags von mehreren Hundert Euro. Als Anhang der E-Mail wird eine Datei namens „rechnung.pdf.exe“ verschickt. Wer sich über die E-Mail wundert und besorgt den Anhang öffnet, aktiviert den Trojaner. Der sendet dann unbemerkt die persönlichen Daten und Tastatureingaben des ahnungslosen PC-Besitzers an die Betrüger.

In einer anderen Variante versteckt sich der Schädling in einer Telekom-E-Mail mit einer angeblich beigefügten Telefonrechnung. Dabei handelt es sich um den gleichen Trojaner.

COMPUTERBILD rät dringend, die Virenschutz-Programme zu aktualisieren. Einige Hersteller von Anti-Viren-Programmen haben bereits im Laufe des Donnerstags auf den Schädling reagiert und Aktualisierungen bereitgestellt, die den Trojaner rechtzeitig in einer E-Mail erkennen. Wer den Dateianhang bereits geöffnet hat, sollte nach der Programmaktualisierung eine Prüfung des gesamten Computers durchführen, um den Datenspion zu entfernen.

Tip: Unbekannte Dateien in E-Mails sollten niemals geöffnet werden. Auch wenn sie von bekannten Unternehmen oder Personen versendet wurden.

Stöver entlastet

Eine Mitteilung der Fa. Stöver:
„Das ARD Politikmagazin Report Mainz berichtete am 18.07.2005 über Ermittlungen gegen Mitarbeiter des Fleischproduzenten Stöver wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Lebensmittelgesetz.

Die dort gemachten Aussagen gegen unsere Unternehmensgruppe sind falsch. Es sind weder verdorbenes und abgelaufenes Fleisch sowie Fleischprodukte umverpackt worden bzw. in den Handel gekommen.

Hintergrund dieser erneuten Kampagne ist die bereits vor einigen Monaten durchgeführte Razzia bei der Fa. Stöver wegen angeblich illegaler Arbeitnehmerüberlassung. Die Ermittlungen richteten sich damals in erster Linie gegen unseren Vertragspartner, die Fa. RieSch Nord. Die Stöver Gruppe wurde seinerzeit von allen Vorwürfen von der Staatsanwaltschaft entlastet. Nach uns vorliegenden Informationen sind Gehaltszahlungen des Subunternehmers, die wir nach vertraglich festgeschriebener Höhe bezahlt haben, offenbar nicht an die Mitarbeiter ausgezahlt worden.

Daher vermuten wir eine Kampagne gegen unser Haus, wo polnische Mitarbeiter eines Subunternehmens vorgeschickt werden, um den Ruf unseres Unternehmens nachhaltig zu stören. Diese polnischen Arbeitnehmer werden übrigens ausnahmslos von der NGG vertreten. Aufgrund dieser offensichtlichen Rufschädigung wurde von der Stöver Produktion GmbH & Co. KG bereits Strafanzeige wegen Falschaussage bei der Staatsanwaltschaft Oldenburg gestellt.

Hier die Tatsachen:

# Die Vorwürfe des Verstoßes gegen das Lebensmittelgesetz waren der Staatsanwaltschaft bereits vor Monaten bekannt.
# Es liegen eidesstattliche Versicherungen von Geschäftsführern, Werkleitern sowie weiteren Mitarbeitern der Stöver Gruppe vor, die den Aussagen der Polen mit aller Deutlichkeit widersprechen.
# Die Aussage des interviewten Polen, dass wir Haltbarkeiten um zwei bis drei Wochen verlängert haben sollen, kann bei einer Frischfleischproduktion nicht sein – hieran ist zu erkennen, dass hier bewusst die Unwahrheit gesagt wird, bzw. offenbar nicht korrekt recherchiert wurde. Darüber hinaus haben die interviewten Personen nachweislich nicht in der Fleischproduktion gearbeitet!
# Auf eine Anfrage, wer diese Informationen an die Medien gegeben hat, wird mit dem Hinweis auf Schutz des Informanten keine Aussage erteilt. Wer schützt uns vor solchen Existenz bedrohenden Berichten?

Um es mit aller Deutlichkeit zu sagen: Die Geschäftsführung der Stöver Gruppe weist die genannten Anschuldigungen auf das Schärfste zurück. Unsere Produkte werden regelmäßig sowohl intern als auch extern genauesten Analysen unterzogen: Ständig finden Produktion begleitende Kontrollen, wie z.B. Temperatur-, Frische- und Hygienekontrollen sowie eine umfangreiche Anzahl an mikrobiologischen Untersuchungen statt. Darüber hinaus werden wir mehrmals wöchentlich vom zuständigen Veterinäramt überprüft.

Weiterhin sind in den letzten Jahren von externen unabhängigen Zertifizierungsgesellschaften zahlreiche Audits durchgeführt worden, um zu überprüfen, ob die Unternehmensgruppe Stöver über entsprechende Qualitätsmanagement- und Produktsicherheitsstandards verfügt. Mit ständigen Kontrollen garantieren wir unseren Kunden, dass nur hochwertige Produkte das Unternehmen verlassen. IFTA, AIB, BRC, ISO 9001, ISO 14001 garantieren in einem der modernsten Fleischwerke in Deutschland, dass nur einwandfreie Produkte unsere Produktion verlassen. Es gab in der Vergangenheit keine Reklamationen bzw. Meldungen, die in irgendeiner Form auf eine Gesundheitsgefährdung schließen lassen. Die Reklamationsrate liegt dabei gegen Null.

Im Zusammenhang mit der o.g. Angelegenheit arbeiten wir sehr kooperativ mit der verantwortlichen Staatsanwaltschaft zusammen, um sehr schnell einen Abschluss dieser Angelegenheit herbeizuführen. Wir sind sicher, dass wir alle Vorwürfe kurzfristig entkräften können. Sollten neue Erkenntnisse in diesem Zusammenhang vorliegen, so werden wir Sie sofort informieren. “

Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft alle Ermittlungen gegen Stöver eingestellt.

Prähistorisches Sexspielzeug entdeckt

Der jüngste Fund der Archäologen der Eberhard-Karls-Universität Tübingen http://www.uni-tuebingen.de beweist, dass Menschen bereits in der Eiszeit Sexspielzeug benutzt haben. In der Höhlenfundstelle „Hohle Fels“ bei Schelklingen auf der Schwäbischen Alb bei Ulm konnten die Wissenschaftler einen 20 Zentimeter langen intensiv polierten und gravierten Penis aus Siltstein, einem feinkörnigen Sedimentgestein, bergen, berichtet die Universität.
Das Objekt ist nach mehreren Radiokohlenstoff-Messungen auf ein Alter von 28.000 Jahren datiert worden. Es ist 19,2 cm lang, 3,6 cm breit und 2,8 cm dick und besteht aus 14 Fragmenten, die im Jahr 2004 und davor geborgen wurden. Die Funde stammen aus einer Schicht mit großen Mengen an Steinwerkzeugen und gebrannten Material. Da die extrem lang gestreckte Grundform in der Natur nicht vorkommt, gehen die Forscher von einer künstlichen Bearbeitung durch den Menschen aus. Dafür sprechen auch die klaren Schleifspuren und die starke Politur auf der Oberfläche. An einem Ende wurden mit Steinwerkzeugen sorgfältig mehrere deutliche, rings umlaufende Linien eingeschnitten, so dass das Objekt eindeutig als Phallus erkennbar ist.

Das Objekt eröffnet, so berichten die Tübinger Forscher, neue Einblicke in die Symbolik und Sexualität der Bevölkerung während der Altsteinzeit. Offensichtlich war der Phallus als Schlagstein verwendet worden, denn Spuren belegen dies. Nach Angaben der Forscher sind Figuren aus der Altsteinzeit häufig mit anderen Funktionen verknüpft gewesen. Der Fundort in der Schwäbischen Alb zählt zu den wichtigsten Plätzen prähistorischer Funde. Der Phallus aus dem Hohle Fels wird ab sofort in einer Sonderausstellung „Eiszeitkunst – eindeutig männlich“ im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren http://www.urmu.de ausgestellt.

Nach Berichten von BBC-Online ist der Steinpenis zwar nicht der älteste Fund eines männlichen Geschlechtsorgans, wird aber dennoch als wissenschaftliche Sensation gewertet. „Solche männlichen Objekte sind sehr selten“, berichtet Nicholas Conrad vom Institut für prähistorische Ökologie. Im Vergleich dazu, gebe es zahlreiche Objekte, die die weiblichen Sexualität explizit darstellen. Eine der berühmtesten ist die „Venus von Willendorf“. Wolfgang Weitlaner

Zum Urlaub ins Gefängnis

Urlaub hinter schwedischen Gardinen – das soll schon bald auf spektakuläre Weise in Sri Lanka möglich werden. Das einstige Gefängnis der im tiefen Südzipfel der Insel gelegenen Küstenstadt Galle – untergebracht in einem von 1663 stammenden, gut erhaltenen und von einem Wassergraben umgebenen Festungsbau – soll in ein Hotel verwandelt werden! Wie der für den Süden zuständige Gouverneur Kingsley T. Wickremaratne angekündigt hat, sollen die Gäste schon beim Check-in in typische Häftlingskleidung schlüpfen, während die kargen Hotelzimmer ihren „natürlichen Charme“ als Knastzellen weitestgehend beibehalten sollen. Im Gegensatz zu den früheren Insassen werden die Touristen allerdings Schlüssel ausgehändigt bekommen, so dass sie ihre Behausung jederzeit wieder verlassen können…. Schließlich gibt es ja in der 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Hafenstadt mit all ihren Befestigungen und Altstadtgassen sowie den den reizvollen Stränden der Umgebung auch jede Menge zu entdecken. Vor 20 Jahren waren hier die ersten betagten Kolonial-Villen zu Unterkünften für Touristen ausgebaut worden, während sich die Stadt gerade erst voller Stolz mit einem neuen Hotel der exklusiven Amani-Gruppe (rund 700 US-Dollar pro Nacht) geschmückt hat. Die beiden Luxushotels „Amangalla“ und „Galle Fort“ indes waren vom renommierten US-Magazin „Condé Nast Traveler“ kürzlich auf die „Hot List 2005“ gesetzt worden. (vk)

Hände weg von gefälschten Markenartikeln!

Der ADAC warnt Italien-Urlauber dringend vor dem Kauf gefälschter Markenartikel. Nach einem vor kurzem in Kraft getretenen Gesetz können Touristen in Italien mit einer Geldbuße von bis zu 10 000 Euro bestraft werden, wenn sie nachgemachte Markenware erwerben. Wie hoch die Strafe im Einzelfall ausfällt, liegt im Ermessen der Behörden.
Das Gesetz gilt generell für den Verkauf und Erwerb von kopierten Markenartikeln, also nicht nur für den Kauf bei „fliegenden Händlern“ an den Stränden. Ob es sich um Fälschungen handelt, lässt sich meist anhand des im Vergleich zum Original niedrigen Preises erkennen. Erst vor kurzem war eine dänische Touristin zu einer Geldbuße von 10 000 Euro verurteilt worden, weil sie eine gefälschte Designer-Sonnenbrille gekauft hatte.

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Philippe Guignard und Jean Oberson kochen im Hotel des Horlogers

Eröffnung und Renovierung mehrerer Hotels : Es gibt nur wenige Orte, wo die Natur so intakt ist wie im Vallée de Joux. See, Berge, Weiden und Wälder, alles lädt zur Entspannung ein. Das Hotelangebot dieser Region, deren Merkmal eine üppige, triumphale Natur ist, konnte nun erweitert werden. Vergangenen April wurde in Le Brassus das Hôtel des Horlogers eröffnet, das bald zur Vier-Sterne-Kategorie zählen dürfte. Das neue Etablissement – es handelt sich in Wahrheit um das ehemalige, vollkommen renovierte Hôtel de France – verfügt über acht Suiten und 19 Zimmer. Der Inneneinrichtung wurde besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Aber auch die Gastronomie wird sehr gepflegt. Sie trägt die Handschrift des berühmten Patissiers und Meisterkochs Philippe Guignard, der sich mit Jean Oberson die Dienste eines weiteren Küchenchefs von hervorragendem Ruf zugesichert hat. Das Haus ist auch für die Organisation von Seminaren ausgestattet, seine verschiedenen Säle können bis zu 150 Personen aufnehmen. Es verfügt zudem über ein Spa mit Jacuzzi und Sauna.
In Château-d’Oex wurde im Juni das Hôtel-Lodge Roc et Neige mit 55 Zimmern eröffnet. Dieses Drei-Sterne-Etablissement kann sowohl Individualreisende als auch Gruppen und Seminare beherbergen (mit einem Saal für 120 Personen). Alle Zimmer sind mit Dusche, WC und Waschbecken, TV-Gerät und Internetanschluss ausgestattet. Auch das Mövenpick Hotel Lausanne ist von Grund auf erneuert worden. Die Renovierungsarbeiten haben drei Jahre gedauert und sind nun abgeschlossen. Die 265 Zimmer und Suiten haben ein komplettes Lifting erhalten und verfügen nun über jeden wünschenswerten Komfort. Die drei Restaurants „Le Jardin“, „La Brasserie“ und „La Pecherie“ sind ebenfalls renoviert worden. Mit seinen 15 Konferenzräumen kann das Mövenpick bis zu 1500 Personen zu Banketten und Seminaren empfangen. Ausserdem steht den Gästen ein modernst ausgestattetes Fitnesszentrum zur Verfügung